Ducati Scrambler 1100: Auspuff-Test und Fahrbericht

Breiter Lenker, Stollenreifen und ein höher gelegter Auspuff sind charakteristische Merkmale eines typischen Scramblers. Die aktuelle Baureihe dieser Klasse ist für Ducati derzeit die erfolgreichste.

Bereits im Frühjahr 2020 verpasste Ducati der 1100er-Scrambler eine neue, knackigere Optik: Zwei kurze, pralle Auspufftüten auf der rechten Seite ersetzen die bis dahin allzu braven Endtöpfe links und rechts der Sitzbank. Dem Heck verleiht das nun eine prägnante Note, der dicke Hinterreifen kommt bestens zur Geltung.

Die Maschine brilliert allen voran mit dem prächtigen luftgekühlten V2-Motor. Er stammt ursprünglich von der allerersten Multistrada und der Monster Evo. Der Motor ist und bleibt ein Charmebolzen, ein Herzensbrecher, ein echter Verführer - zumindest für puristisch angehauchte V2-Fans, die sich an ihm weder sattsehen noch satthören und schon gar nicht sattfahren können.

Die Euro-5-Norm raubt dem Motor 1 PS Leistung, doch es bleiben immer noch knapp 85 übrig, was zum Vorwärtsdrang eines unverkleideten Motorrads bestens passt. Gut 90 Nm kann der Motor jetzt vorweisen, und die kommen schon bei knapp 5.000/min voll zum Tragen. So muss das sein, Gas auf und los!

Das prickelnde Temperament des 1100ers entfaltet sich direkt aus dem Drehzahlkeller, er reagiert prompt auf jeden Gasbefehl, untermalt von einer hinreißend bassigen, aber nie zu lauten Soundkulisse. Leichtfüßig und schwungvoll sticht die Ducati Scrambler 1100 Dark Pro in die Kurven, und von denen hat das Testrevier im Apennin ein unerschöpfliches Reservoir zu bieten.

Die Ducati Scrambler 1100 Dark Pro ist hier voll in ihrem Element, wieselt eifrig über die Bergrücken, gibt viel Rückmeldung und lässt sich perfekt kontrollieren, was auch an den MT-60-RS-Gummis von Pirelli liegt.

Zur Ausstattung der Ducati Scrambler 1100 Dark Pro gehören Kurven-ABS und drei Fahrmodi, die sich vor allem durch das Ansprechverhalten des Motors und das frühere oder spätere Eingreifen der Traktionskontrolle unterscheiden.

Mit ein paar Änderungen verpasst Ducati der 1100er Scrambler in den Versionen "Pro" und "Sport Pro" mehr Charakter. Oberkörper nach vorn geneigt: Augenfälligste Änderung sind die beiden kurzen, prallen Auspufftöpfe auf der rechten Seite - die alte Version trug sie links und rechts der Sitzbank, für Scrambler ein echter Stilbruch.

Dazu gesellt sich bei der Variante "Sport" ein sehr breiter und niedriger Lenker mit Barend-Spiegeln, wie ihn üblicherweise Café Racer tragen - begehen die Italiener da etwa doch wieder einen Stilbruch? Kann schon sein, aber im Verein mit der mattschwarzen Lackierung sieht die Front nun rattenscharf und angriffslustig aus.

Folgen Kurven und Kehren einander im Sekundentakt, sorgt der tiefe, nur leicht nach hinten gekrümmte Lenker für hervorragende Kontrolle und jede Menge beruhigende Rückmeldung vom Vorderrad. Die sportlich nach vorn geneigte Haltung schreit förmlich nach Attacke, die Scrambler Sport Pro entpuppt sich als Kurvenräuberin erster Güte. Agil und geschmeidig schlängelt sie sich über die schmalen Pässe und durch die dichten Wälder im Gebirgstal Casentino, Radien jeder Größe gehen ihr federleicht von den Rädern.

Unterstützung kommt dabei vom Öhlins-Fahrwerk, das Ducati bei der Neuen gefälliger abgestimmt hat: Die voll einstellbare Gabel stuckert nicht mehr, ihr Ansprechverhalten geht voll in Ordnung. Das direkt angelenkte Federbein, bei dem sich Federbasis und Zugstufe einstellen lassen, wirkt allerdings immer noch arg straff und reagiert auf Holperstrecken eher unwillig: Unebenheiten im Asphalt reicht es bisweilen ungefiltert an die Wirbelsäule weiter.

Größtes Pfund der 1100er-Scrambler bleibt auch im neuen Gewand ihr faszinierender Motor. Ducati hat den luftgekühlten V2 für die neuen Pro-Modelle bereits nach Euro 5 homologiert, leiert ihm aber trotzdem knapp 85 PS Leistung und gut 90 Nm Drehmoment aus den Kühlrippen.

Nicht etwa nervend laut, sondern mit sonorem Blubbern und kernigem Bass. Das ständige Auspuffpatschen, das das Vorgängermodell kennzeichnete, hat Ducati ihm allerdings abgewöhnt. Fast schade, irgendwie vermisst man es.

Nebenbei leistete Ducati Feinarbeit an der neuen Scrambler Pro. So wird der Bremsschlauch, der bei der alten Version über den Instrumenten aufragte wie ein wild gewordenes Lasso, jetzt seitlich geführt und liegt nicht mehr im Blickfeld. Auch deshalb wirkt die Front deutlich gefälliger.

Für den ausgedehnten Trip zum Nordkap reicht die Kapazität zwar nicht, denn die seitlichen Endtöpfe schränken die Göße des Gepäckstücks ein, doch ein Wochenendausflug ist nun allemal drin. Technisch bleibt ansonsten alles beim Alten.

Zur Ausstattung gehören Kurven-ABS und drei Fahrmodi, nämlich Active, Journey und Urban, die sich vor allem durch das Ansprechverhalten und das frühere oder spätere Eingreifen der Traktionskontrolle unterscheiden. Die gut ablesbaren Instrumente liefern alle nötigen Informationen.

Die 800er Scrambler Modelle von Ducati sind eine Hommage an die Italoklassiker der 1960er. Die SC-Project Anlagen sind made in Italy und wurden umfangreich entwickelt sowie getestet, um für eine signifikante Gewichtsreduktion, eine spürbare Optimierung des Leistungs- und Drehmomentverlaufs sowie einen besseren Sound zu sorgen.

Vor drei Jahren hat Ducati dieses legendäre Bike erstmals komplett neu aufgelegt und mit der neuen Scrambler so etwas wie eine kleine Revolution im eigenen Haus ausgelöst. Statt traditionellem Rot dominierte die Farbe Gelb, statt Hightech, Performance und schnellen Rundenzeiten standen nun plötzlich cooler Lifestyle und entspannter Fahrgenuss ohne elektronische Helferlein im Mittelpunkt.

Dieses trendige Konzept schlug ein wie eine Bombe und bescherte der zuvor etwas kränkelnden Marke einen fulminanten Aufschwung und Verkaufserfolg. Mittlerweile wurde die Scrambler-Baureihe um die 400er-Variante Sixty2 erweitert und auf insgesamt acht verschiedene Modelle ausgebaut. Damit ist die Scrambler derzeit das mit Abstand beliebteste Motorrad der Marke - ein guter Grund, die Modellreihe weiter auszubauen.

Genau das realisiert Ducati nun mit der Scrambler 1100. Im Gegensatz zu den beiden anderen 1100er-Schwestermodellen ist sie mit hochwertigeren Federelementen von Öhlins ausgestattet. Gebürstete Alu-Parts und goldfarbene Zierstreifen am Tank setzen kontrastreiche Akzente am ansonsten nahezu gänzlich in düsterem Schwarz gehaltenen Bike.

Die maßgebenden Konstruktionsmerkmale der 800er wurden beibehalten, doch die 1100er ist klar das erwachsenere Motorrad. Sie ist größer, die Sitzposition ist um 20 Millimeter höher (810 mm) und der Radstand um 69 Millimeter länger (1.514 mm). Der Stahlgitterrahmen nimmt den L2-Motor ebenfalls als tragendes Element in die Pflicht, wobei der Heckrahmen nun aus Aluguss gefertigt und angeschraubt ist, was allfälliges Customizing erleichtert.

Chefdesigner Jeremy Faraud hat die 1100er komplett neu gezeichnet und dabei die starken Elemente der kleineren Modelle sowie der Versionen von einst einbezogen. Dennoch kommt die Neue nicht als Retrobike, sondern vielmehr als moderne Interpretation ihrer gleichnamigen Vorläuferin von vor über 50 Jahren.

Als Antrieb kommt der bestens bewährte L2 aus der altgedienten Monster 1100 zum Einsatz. Übrigens: Ducati bezeichnet die Zweizylindermotoren aufgrund des 90-Grad-Zylinderwinkels und der entsprechenden Einbaulage mit nahezu liegendem bzw. stehendem Zylinder als L2 und nicht wie üblich als V2.

Der auf Euro 4 getrimmte, luftgekühlte Zweiventiler passt ausgezeichnet zum neo-klassischen Konzept, wenngleich die Leistung auf 86 PS relativ stark reduziert wurde. Die Ducati Scrambler 1100 (rechts), Special (Mitte) und Sport (links) Cooler Sound und angenehmer Kniewinkel.

Und auch den Sound hat Ducati einmal mehr richtig toll hingekriegt. Am coolsten brabbelt das Aggregat jedoch, wenn bei zügiger Talfahrt der Gasgriff abrupt geschlossen wird.

Die neuen Scrambler 1100 sind als einzige in ihrem Segment mit Kurven-ABS ausgestattet. Auch die Grundabstimmung des Fahrwerks ist soweit gut gewählt, wenngleich bei zügiger Fahrweise die Front Unebenheiten nicht immer klaglos schluckt.

Weitere Stärken sind die einfache, tückenlose Fahrbarkeit sowie der tolle Look aller drei Versionen, welche bei Bedarf mit einer Fülle von Original-Zubehörteilen problemlos weiter personifiziert werden können.

Die Ducati-Scrambler-Baureihe wurde technisch gründlich überarbeitet. Jung, bunt und spaßig wird sie für knapp 11.000 Euro platziert.Primär ist die neue Ducati Scrambler - wir fuhren die Basisversion Icon - moderner und leichter geworden, aber auch bunter: Leuchtende Farben sind gesetzt, alleine für die Icon gibt es sechs Dekorsets, die in unter einer Stunde montiert sein sollen und für überschaubare 285 Euro einen ganz neuen Look bieten.

Ride-by-Wire ersetzt die früheren Bowdenzüge und macht zwei Fahrmodi ("Road", "Sport") möglich. Der Zweizylinder überzeugt durch feine Gasannahme, eine sehr angenehme Leistungsabgabe und genügend Power.

Die 185 Kilogramm leichte Scrambler ist ein ausgesprochen leicht zu handhabendes, dabei kein bisschen nervöses Motorrad geworden. Schon kleine Kommandos am Lenker genügen und die Italienerin tut, was ihr Fahrer von ihr erwartet. Willig schnappt sie nach jeder Kurve und absolviert diese präzise und stabil, sie federt und dämpft sportlich, aber nicht ungehobelt und bremst stabil und gut dosierbar, wenngleich der Biss eher verhalten erscheint.

Alle Schalter und Hebel sind griffgünstig platziert, der Lenker angenehm geformt. Gab sich die erste Generation diesbezüglich noch vollkommen puristisch, hat Ducati nun fast alles integriert, was heute en vogue ist: Die schräglagenabhängig regelnde Traktionskontrolle ist vierstufig einstell- oder auch abschaltbar, dazu hält sich ein Kurven-ABS in Reserve.

Das Bordcomputer-Menü ist klar strukturiert und deshalb gut bedienbar. Sogar ein Quickshifter zum kupplungslosen Gangwechsel ist lieferbar. Trotz der umfangreichen Modifikationen vermittelt die Ducati Scrambler in der Icon-Version einen angenehm bodenständigen Eindruck: Ihre Stärken - primär pures, großes Fahrvergnügen - kommen ausgezeichnet zur Geltung.

Der Hersteller sieht die Tribute Pro als Hommage an den luftgekühlten Zweizylinder und feiert damit dessen 50-jähriges Jubiläum bei Ducati. Die spezielle Lackierung "Giallo Ocra" mit dem einst von Giugiaro entworfenen Logo auf dem Tank sowie die schwarzen Speichenräder zeichnen dieses Modell aus.

Im Vergleich zu den davor verfügbaren 1100er-Scramblern zeichnen sich die Pro-Versionen durch einen hochgelegten, doppelläufigen Endschalldämpfer sowie ein Stummelheck mit geänderter Sitzbank aus. Auch die Pro-Varianten werden von einem 63 kW/86 PS starken Euro-5-V2 angetrieben und bringen fahrfertig knapp über 200 Kilogramm auf die Waage.

Wie die Modellbezeichnung bereits anklingen lässt, ist die Urban Motard weniger für große Reisen als vielmehr für das städtische Umfeld konzipiert worden. Stil, Sportlichkeit und Fahrspaß sieht man im Vordergrund. In der Urban Motard arbeitet der 803 Kubikzentimeter große "kleine" Twin mit einer Leistung von 53,7 kW/73 PS.

Binnen kurzer Zeit war jede dritte verkaufte Ducati eine Scrambler. Die jetzt in zwei neuen Versionen beim Händler steht: als Scrambler 1100 PRO und 1100 PRO SPORT. Voll PRO, Bro’ Auffälligstes neues Erkennungsmerkmal: Rechts prangt jetzt ein Doppelauspuff und sorgt für einen ganz famosen Sound (93 db).

Die SPORT PRO soll die sportliche Seele der Scrambler 1100 offenlegen. Mattschwarzer Tank, Öhlins-Dämpfer, flacher Lenker, Rückspiegel im Café-Racer-Style - sehr cooles Bike (ab 15.200 Euro). Wir haben uns für den Kurztest trotzdem für die 1100 PRO entschieden (ab 13.250 Euro): hoher schwarzer Lenker, feine gelbe Linierung am alusilbernen Tank, schwarzer Gitterrohrahmen.

„Ocean Drive“ nennt Ducati die neue Zweifarbenlackierung. Die seitlichen Panels des Tanks sind Scrambler-üblich austauschbar. Das macht die Individualisierung leicht. Drei Fahrmodi stehen auf der Menükarte: Active, Journey und Urban. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch das Ansprechverhalten auf die Gasbefehle und den Zugriff der Traktionskontrolle.

Fahrdynamisch ist die Scrambler 1100 PRO über jeden Zweifel erhaben. Sie läuft schön neutral geradeaus und lässt sich mit dem breiten Lenker mühelos in Schräglage bringen. Dabei strahlt sie eine sehr angenehme Unaufgeregtheit aus.

Gut 85 PS bei 7250 Touren und 90,5 Nm bei 4750 Umdrehungen pro Minute mobilisiert das 90-Grad-V-Triebwerk. Weitere Fahreindrücke lest Ihr in unserem umfangreichen Fahrbericht in Motorrad & Reisen Ausgabe #101 - ab 30.09.20 im Handel.

Überarbeiteter Look, neuer Auspuff und neue Sitzverkleidung, kürzerer Kotflügel hinten sowie niedrige Kennzeichenhalter kennzeichnen die beiden neuen Versionen der Ducati Scrambler 1100 PRO. Die Ducati Scrambler 1100 Sport PRO ist dank des neuen, kürzeren und tieferen Lenkers mit Spiegeln im Café Racer-Stil und des Öhlins-Fahrwerks um ein noch sportlicheres Erbe reicher.

Mit noch mehr Spaß und hoher Leistung ist die neue Ducati Scrambler 1100 PRO und die Ducati Scrambler 1100 Sport PRO die ideale Wahl für all diejenigen, die ein Motorrad mit einem 1079 cm³-Motor mit großzügigem Drehmoment ab dem unteren Drehzahlbereich fahren wollen.

Dank ihres kultigen Stils und Freiheitsgefühls, kombiniert mit Agilität und Sicherheit, ist der Spaß auf der neuen Ducati Scrambler 1100 PRO und Sport PRO garantiert. Das neue zweifarbige "Ocean Drive"-Farbdesign der Ducati Scrambler 1100 PRO mit einem schwarzen Stahlgitterrahmen und Aluminium-Heckrahmen sowie die ebenfalls schwarzen Aluminiumabdeckungen verleihen dem Motorrad einen neuen kompakten Look.

Ein neues Doppelendrohr auf der rechten Seite und ein tiefer Kennzeichenhalter sorgen dabei für ein unverwechselbares Heck-Styling. Ein weiteres Markenzeichen ist der umrahmte Scheinwerfer; inspiriert von dem in den 70er Jahren verwendeten Schutzklebeband wurde ein schwarzes "X" aus Metall in den Scheinwerfer eingearbeitet: Ein Detail, welches das Motorrad auch bei ausgeschaltetem Licht unverwechselbar macht.

Die Ducati Scrambler 1100 Sport PRO ist das stärkste Modell der Scrambler-Familie. Die 1100 Sport PRO ist in mattschwarz gehalten, ergänzt durch Seitenverkleidungen mit einem lackierten 1100-Logo.

Mit der speziell für diese Modelle geregelten Ducati Traktionskontrolle (DTC) und dem serienmäßigen Kurven-ABS steht die Sicherheit in jeder Kurve an höchster Stelle. Die drei Fahrmodi (Active, Journey und City) helfen auch weniger erfahrenen Fahrern, die richtige Balance beim Einsatz der elektronischen Komponenten zu finden.

Die Ducati Scrambler 1100 Sport überzeugt nicht durch ihr Äußeres, sondern glänzt auch fahrerisch. Die Eckdaten lassen nun nicht gerade die Knie zittrig werden, aber es geht ja nicht um einen Supersportler für Rekordrunden beim Rennstreckeneinsatz, sondern um ein Bike aus der Mitte des Lebens für die schönen Genussmomente.

Damit dies leicht fällt, ist ein schöner breiter Lenker montiert, mit dem man sofort die Kontrolle über die Scrambler übernimmt. Man sitzt aufrecht und hat alles im Griff, zudem sind Schalter, Hebel und Knöpfe da, wo sie sein sollen.

Überhaupt ist die 1100 Scrambler sehr angenehm zu fahren, folgt willig den Anweisungen des Fahrers, macht keine Mucken und ist nicht zickig. Viel wichtiger ist, dass die Ducati im Alltagsbetrieb voll überzeugt.

Einziges Manko sind die beiden Auspuffendtöpfe, die schon nach kurzer Betriebsdauer so heiß sind, dass beide Oberschenkel des Fahrers gut durchgebraten werden. Dann sorgt die Scrambler allenfalls für heiße Ritte, denn das Gesamtpaket ist absolut stimmig: Leistung, Gewicht, Fahrwerk und Bremsen bescheren dem Fahrer ungetrübten Spaß bei gemütlicher oder auch ambitionierter Gangart, bei der die Öhlinskomponenten (Gabel und Federbein) voll zur Geltung kommen.

Dank der Auspuffanlage mit Klappensteuerung ist man mit geradezu musikalischem Sound unterwegs. Sicherheitshalber ist die Sport-Version auch noch serienmäßig mit Kurven-ABS ausgestattet.

Als Verbrauch ermittelten wir 5,5 Liter auf 100 Kilometer - ohne große Ausreißer nach oben (maximal 5,9 Liter) und unten (minimal 5,0 Liter). So viel kostet die Ducati Scrambler 1100 Sport: Für die Scrambler 1100 Sport muss man tief in die Tasche greifen. 14.990 Euro hat Ducati auf die Preisliste geschrieben.

Die Scrambler 1100 Sport ist zu Recht das aktuelle Topmodell der gesamten Baureihe. Sie ist kein Showbike für den Boulevard, sondern ein Motorrad, das mit ausreichend Leistung bei niedrigem Kampfgewicht aufwartet und dank dieser Kombination eine sehr flotte Sohle auf den Asphalt legen kann.

Modell Leistung Drehmoment Gewicht Preis (ca.)
Scrambler 1100 Dark Pro 85 PS 90 Nm 206 kg 13.590 Euro
Scrambler 1100 Pro 85 PS 90 Nm 206 kg 13.250 Euro
Scrambler 1100 Sport Pro 85 PS 90 Nm 206 kg 15.200 Euro

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