Die Ducati Scrambler Classic ist ein Motorrad, das die Herzen von Retro-Fans und modernen Motorradliebhabern gleichermaßen höher schlagen lässt. Mit ihrem einzigartigen Design und der Kombination aus klassischem Stil und moderner Technik bietet sie ein nostalgisches und zugleich aufregendes Fahrerlebnis.
Design und Stil
Das Design der Scrambler Classic ist unverwechselbar. Es verbindet die klassischen Linien eines Vintage-Motorrads mit modernen Akzenten. Die markante Lackierung, die runden Scheinwerfer und der charakteristische Tank verleihen ihr einen einzigartigen Charme. Im Vergleich zu den anderen Modellen der Scrambler-Baureihe hebt sich die Classic durch elegante Details ab, die an die goldenen Zeiten des Motorradfahrens erinnern.
Technische Ausstattung
Technisch ist die Scrambler Classic mit einem kraftvollen Motor ausgestattet, der für ein dynamisches Fahrverhalten sorgt. Im Vergleich zur Scrambler Icon bietet die Classic eine etwas sportlichere Ausrichtung, ohne dabei den Komfort für längere Touren zu vernachlässigen. Federung und Fahrwerk sind so abgestimmt, dass sie sowohl auf der Straße als auch im leichten Gelände überzeugen.
Fahrverhalten
Das Fahrverhalten der Scrambler Classic ist ein weiterer Pluspunkt. Sie ist wendig und leicht zu handhaben, was sie ideal für den Stadtverkehr macht. Im Vergleich zur Scrambler Full Throttle, die eher auf sportliche Performance ausgelegt ist, bietet die Classic ein ausgewogenes Fahrgefühl, von dem sowohl Einsteiger als auch erfahrene Fahrer profitieren.
Komfort und Ergonomie
Der Langstreckenkomfort ist ein weiteres Highlight der Scrambler Classic. Der Sitz ist gut gepolstert und die ergonomische Sitzposition sorgt dafür, dass auch längere Fahrten nicht zur Belastung werden. Im Vergleich zur Scrambler Café Racer, die eine sportlichere Sitzposition hat, ist die Classic die bessere Wahl für entspannte Touren.
Stärken und Schwächen
Die Stärken der Ducati Scrambler Classic liegen eindeutig im Design und im Fahrkomfort. Sie spricht alle an, die Wert auf Stil und entspanntes Fahren legen. Schwächen könnten in der im Vergleich zu sportlicheren Modellen begrenzten Leistung liegen. Wer also Höchstgeschwindigkeit und eine aggressive Fahrweise sucht, könnte sich eventuell für die Scrambler 1100 entscheiden.
Technische Daten im Vergleich
| Merkmal | Ducati Scrambler Classic | Ducati Scrambler Full Throttle |
|---|---|---|
| Motor | 2-Zylinder, 803 cm³ | 2-Zylinder, 803 cm³ |
| Vorderradaufhängung | Kayaba Upside-Down Telegabel | Kayaba Upside-Down Telegabel |
| Hinterradaufhängung | Kayaba Monofederbein | Kayaba Monofederbein |
| Vorderradbremse | Vierkolben-Zange | Vierkolben-Zange |
| Hinterradbremse | Scheibe Einkolben-Zange | Scheibe Einkolben-Zange |
| Vorderreifen | 110 / 80 - 18 | 110/80-18 |
| Hinterreifen | 180 / 55 - 17 | 180/55-17 |
| Radstand | 1.445 mm | 1.445 mm |
| Sitzhöhe | 790 mm | 790 mm |
| Tankvolumen | 13,5 Liter | 13,5 Liter |
| Durchschnittspreis (gebraucht) | 5.843 Euro | 9.939 Euro |
Die neue Ducati Scrambler Generation
Die Ducati-Scrambler-Baureihe wurde technisch gründlich überarbeitet. Und auch am Image der Modelle Icon, Full Throttle und Nightshift wurde gefeilt. Nun ist es Zeit für ein gründliches Update. Wer nur flüchtig hinschaut, erkennt einfach "die Scrambler". Dabei wurde eine ganze Reihe Details nicht nur verändert, sondern gründlich weiterentwickelt.
"Next Gen Freedom"
Eine neue Generation? Die Marketingabteilung will das glauben machen: Als "Next Gen Freedom" wird sie angepriesen. Jung, bunt und spaßig wird sie für knapp 11.000 Euro platziert.
Icon: Bunter und leichter
Primär ist die neue Ducati Scrambler - wir fuhren die Basisversion Icon - moderner und leichter geworden, aber auch bunter: Leuchtende Farben sind gesetzt, alleine für die Icon gibt es sechs Dekorsets, die in unter einer Stunde montiert sein sollen und für überschaubare 285 Euro einen ganz neuen Look bieten.
Technische Neuerungen
Ride-by-Wire ersetzt die früheren Bowdenzüge und macht zwei Fahrmodi ("Road", "Sport") möglich. Der Zweizylinder überzeugt durch feine Gasannahme, eine sehr angenehme Leistungsabgabe und genügend Power: Das Zweiventiltriebwerk gibt sich drehfreudig und agil, ist aber für seine Größe nicht sparsam: Unter fünf Liter wird kaum ein Scramber-Fahrer 100 Kilometer weit kommen. Viel mehr als 200 Kilometer am Stück sind im 13,5 Liter-Tank also nicht drin.
Fahrspaß und Handling
Die machen allerdings Spaß. Denn die 185 Kilogramm leichte Scrambler ist ein ausgesprochen leicht zu handhabendes, dabei kein bisschen nervöses Motorrad geworden. Schon kleine Kommandos am Lenker genügen und die Italienerin tut, was ihr Fahrer von ihr erwartet. Willig schnappt sie nach jeder Kurve und absolviert diese präzise und stabil, sie federt und dämpft sportlich, aber nicht ungehobelt und bremst stabil und gut dosierbar, wenngleich der Biss eher verhalten erscheint. Die Bedienung ist einfach, der Sitz in leicht zugänglichen 79,5 cm Höhe montiert. Alle Schalter und Hebel sind griffgünstig platziert, der Lenker angenehm geformt.
Moderne Features
Gab sich die erste Generation diesbezüglich noch vollkommen puristisch, hat Ducati nun fast alles integriert, was heute en vogue ist: Die schräglagenabhängig regelnde Traktionskontrolle ist vierstufig einstell- oder auch abschaltbar, dazu hält sich ein Kurven-ABS in Reserve. Puristisch ist das fraglos nicht mehr, eher erscheint es zeitgemäß. Und die Fahrfreude kappt die Elektronik nicht.
Elektronik und Cockpit
Eher freut man sich über die neue Technik, denn es gibt nun Voll-LED-Beleuchtung inklusive eines charakteristischen Tagfahrlichts sowie ein gut ablesbares, stilistisch einfach gehaltenes TFT-Display im Cockpit. Das Bordcomputer-Menü ist klar strukturiert und deshalb gut bedienbar. Die Elektronisierung geht allerdings, wenn auch gegen Mehrpreis, noch weiter: Sogar ein Quickshifter zum kupplungslosen Gangwechsel ist lieferbar. Gegen Zuzahlung bei der Icon, in Serie bei den teureren Versionen Nightshift und Full Throttle.
Ducati Scrambler 800 Farben
2023 treten drei Versionen an. Das Basismodell Icon, jetzt mit etwas niedrigerem Lenker, gibt es in Gelb, Schwarz und Rot, doch die bunte Scrambler-Vielfalt erschöpft sich damit nicht: Weitere sechs Farben sind optional als Kit erhältlich, der Tank- und Lampenverkleidung, Kotflügel und die farbigen Tags an den Rädern umfasst. Die Icon kostet im nächsten Jahr 400 Euro mehr, ist dafür aber immerhin auch technisch smarter als bislang.
Ducati als DIE italienische Kultmarke schlechthin pflegt einen eindeutigen Markenkern: Die in Bologna beheimatete Marke wird allgemein mit Hochleistung, Hightech und der Farbe Rot assoziiert.
Scrambler Sixty2
Ducati Sixty2 (2016)
- kW/PS 30 kW/40 PS
- Hubraum 399 cm³
- Drehmoment 34 Nm
- Leergewicht 183 kg
- maximales Gewicht 365 kg
- Sitzhöhe k.A. mm - k.A. mm
- Preis 7.790 €
Scrambler Desert Sled
Ducati Scrambler Desert Sled (2019)
- kW/PS 54 kW/73 PS
- Hubraum 803 cm³
- Drehmoment 67 Nm
- Leergewicht 0 kg
- maximales Gewicht 390 kg
- Sitzhöhe k.A. mm - k.A. mm
- Preis 11.690 €
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