Die Ducati Scrambler Sixty2 ist ein Motorrad, das nicht nur durch sein klassisches Design besticht, sondern auch durch seine Vielseitigkeit und einfache Handhabung. Dieses Modell eignet sich besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger, die in die aufregende Welt der Scrambler eintauchen möchten.
Design und Stil
Die Scrambler Sixty2 hat ein unverwechselbares, nostalgisches Design, das die Herzen von Motorradliebhabern höher schlagen lässt. Im Vergleich zur Scrambler Icon, die etwas mehr Chrom und eine umfangreichere Ausstattung bietet, punktet die Sixty2 mit einem puristischen Look. Die Farbvarianten, allen voran das auffällige „Ducati Yellow“, verleihen dem Motorrad einen frischen und modernen Touch, während die klassischen Linien und der schlanke Rahmen den Retro-Charme unterstreichen.
Motor und Leistung
Der Motor der Scrambler Sixty2 ist ein 399 ccm L-Twin, der eine sanfte Leistung entfaltet und sich ideal für den Stadtverkehr eignet. Im Vergleich zur Scrambler Icon mit ihrem 803 ccm Motor ist die Sixty2 leichter und agiler, was sie besonders für Einsteiger attraktiv macht. Obwohl die Leistung geringer ist, bleibt das Fahrgefühl dynamisch und unterhaltsam. Die Balance zwischen Leistung und Gewicht macht die Sixty2 zum perfekten Begleiter für kurze Ausflüge und Stadtfahrten.
Fahrverhalten und Komfort
Ein weiteres Highlight der Scrambler Sixty2 ist das Fahrverhalten. Im Vergleich zu anderen Modellen wie der Scrambler Full Throttle, die sportlicher ausgelegt ist, bietet die Sixty2 ein komfortableres Fahrgefühl. Die aufrechte Sitzposition und die breiten Lenker sorgen für eine entspannte Sitzhaltung, ideal für längere Touren. Allerdings könnte die Federung für schwerere Fahrerinnen und Fahrer etwas zu weich sein, was bei sportlicher Fahrweise zu einem weniger stabilen Fahrgefühl führen kann.
Ausstattung und Technik
Bei der Ausstattung hat die Scrambler Sixty2 im Vergleich zu ihren größeren Geschwistern einige Abstriche gemacht. Während die Scrambler Icon mit einem umfangreicheren Instrumentendisplay und zusätzlichen Features aufwartet, bleibt die Sixty2 eher minimalistisch. Für Einsteiger kann dies ein Vorteil sein, da es die Bedienung vereinfacht und den Fokus auf das Wesentliche lenkt: das Fahren. Die einfache Technik sorgt zudem für geringe Wartungskosten.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Scrambler Sixty2 ist in der Regel günstiger als die größeren Modelle der Scrambler-Reihe. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, die ein hochwertiges Motorrad suchen, ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen. Im Vergleich zur Scrambler Desert Sled, die mehr Offroad-Fähigkeiten bietet, ist die Sixty2 die bessere Wahl für Stadtfahrer und Cruiser.
Technische Daten im Überblick
Hier ist eine Übersicht der technischen Daten der Ducati Scrambler Sixty2:
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| kW/PS | 30 kW / 40 PS |
| Hubraum | 399 cm³ |
| Drehmoment | 34 Nm |
| Leergewicht | 183 kg |
| Maximales Gewicht | 365 kg |
| Sitzhöhe | k.A. mm - k.A. mm |
| Preis (2016) | 7.790 € |
Ducati Scrambler Sixty2 im Fahrbericht
Optik, Lifestyle, Coolness: Mit diesen Attributen will die Ducati Scrambler Sixty2 junge, hippe und solvente Kunden begeistern. Sie bildet ab sofort den Einstieg in die Ducati-Welt.
Heller Sandstrand, tiefblaues Meer, strahlende Sonne: Junge, durchtrainierte Männer mit Surfer-Frisuren laufen lachend in Richtung Promenade. Hübsche Mädels mit Sonnenbrillen in knappen Bikinis nehmen sie in Empfang. Und immer dabei: die Ducati Scrambler Sixty2. Ducatis neue Maschine für die hippe Generation, bei der Mopedfahren wieder zum Lifestyle gehören soll, das Motorrad zum Synonym für Freiheit und Lebensfreude wird. So also stellen sich die Marketing-Strategen von Ducati im PR-Film ihre Zielgruppe vor.
Von Motorleistung oder Beschleunigung spricht dort niemand. Schließlich fährt der Scrambler-Fahrer ja ohnehin nur vom Strand zum Café, von der Altstadt zum Skaterpark, vom Theater ins Büro. Dafür sollten 400 Kubik doch locker langen, oder?
Die Ducati Scrambler Sixty2 soll die neue Einstiegsdroge in die Ducati-Welt bilden. Mit einfachem Fahrverhalten bei gleichzeitigem Premium-Anspruch will man die jungen Leute mit der 400er-Scrambler auf die Bikes aus Bologna einnorden. Bei der Schwester mit 800er-Motor hat das hervorragend funktioniert.
Das Rezept aus reduzierter Optik, klassischen Linien und potentem V2-Takt führte zum bisher größten Erfolg der Marke. Denn erstmals in der Firmengeschichte gelang es Ducati mit der Scrambler im Jahr 2015, zu den zehn meistverkauften Motorrädern weltweit zu gehören. Immerhin wurden 16.000 Exemplare an den Mann - oder die Frau - gebracht.
An diesen Erfolg will man anschließen und beweist Mut. Mut deshalb, da man mit der Ducati Scrambler Sixty2 ein Motorrad mit 41 PS Leistung, toller Optik und technischer Raffinesse auf den Markt bringt, das allerdings nur geringfügig günstiger ist als die größere Schwester. Und da beginnt ein Stück weit überdies ein Experiment: Schließlich spricht man mit der 400er eine motorradaffine Klientel an, die zwar Skateboard, Surfbrett und Lebensfreude besitzt, aber hoffentlich auch noch 8095 Euro für die Ducati Scrambler Sixty2 übrig hat. Die Icon mit 75 PS kostet derzeit nur 1000 Euro mehr, andere 400er kosten sogar viele Tausender weniger.
Technisch basiert die Ducati Scrambler Sixty2 auf der 800er. So hockt man in 790 Millimeter Höhe aufrecht sitzend und sehr entspannt auf der bequemen Sitzbank.Der stark gekröpfte Lenker streckt sich den Händen entgegen, der schmale 14-Liter-Stahltank spreizt die Beine kaum. Die Füße finden in relaxtem Winkel auf den Rasten Halt. Nichts zwickt, nichts zwackt, Große wie Kleine finden eine lässige Sitzposition für den ersten Ausritt durch Barcelona.
Hier darf die Fachwelt die 400er das erste Mal testen. Das Ambiente passt, nur regnet es seit der letzten Nacht, der Asphalt der spanischen Metropole gleicht eher einer glitschigen Rutschbahn als einer Motorrad-Spielwiese. Na, da wollen wir mal sehen, wie einfach und spielerisch es die Ducati Scrambler Sixty2 ihrem Piloten wirklich macht.
Der Druck aufs rote Knöpfchen erfolgt, und sofort ist klar: Hier wird ein Motor aus Bologna gestartet. Der Anlasser muss nämlich wie bei Panigale, Multistrada und Co mindestens zwei Kurbelwellenumdrehungen schuften, bis der 90-Grad-Desmo-Twin die Arbeit aufnimmt. Wer nun bei 400 Kubik den nervigen Klang einer Nähmaschine erwartet, wird glücklicherweise enttäuscht. Stellt man sich hinter den Stummeltopf der Ducati Scrambler Sixty2, würde man im Vergleich zur japanischen oder österreichischen Konkurrenz auf ein stattliches Mittelklasse-Motorrad tippen. Schüchtern säuseln tut die Kleine jedenfalls nicht.
Entgegen der Hoffnung braucht der nicht verstellbare Kupplungshebel eine relativ hohe Handkraft. Dafür rückt die Kupplung sauber und ohne Rupfen ein. Nachdem man mit der Ducati Scrambler Sixty2 warm geworden ist und die inoffiziellen spanischen Verkehrsregeln verstanden hat, dirigiert man sich dank 183 Kilogramm und schmalem Lenker spielerisch durch die Autokorsos hindurch.
Siegessicher stellt sich der Scrambler-Fahrer neben die versammelte Zweiradkonkurrenz auf die Poleposition. Ein Wimpernschlag, dann schaltet die Ampel auf Grün. Gekonnt lässt man die Kupplung schnappen, dreht heftig am Quirl und wartet freudestrahlend auf den einsetzenden V2-Schub. Doch da kommt nicht gerade viel, das Duell gegen die hitzigen spanischen Biker geht in die Hose. Der kleine Zweiventiler der Ducati Scrambler Sixty2 schiebt zwar ab 2000 Touren vorwärts, wirkt jedoch bis etwa 4000 Umdrehungen zugeschnürt. Als ob der Feinstaub der spanischen Metropole dem Luftfilter schon arg zugesetzt hätte.
Auch wenn die kleine Scrambler tönt wie eine große: Es sind eben doch nur 400 cm3, allzu viel Druck aus dem Keller darf man halt nicht erwarten. Also neue Ampel, neues Glück. Und eine neue Taktik: Dieses Mal wird erst bei höherer Drehzahl eingekuppelt. Und siehe da: Ab 4000 Touren entwickelt der V2 der Ducati Scrambler Sixty2 einen Ansatz von Lebensfreude, ab 6000 Umdrehungen wechselt er gar seinen Charakter.
Von hier an schnalzt das Aggregat überraschend energisch und lustvoll die Drehzahlleiter rauf, zerrt mit maximal 35 Newtonmetern und 41 PS an der Kette und fordert erst ab 12.000 Umdrehungen den Schaltfuß zum Gangwechsel auf. Ansprech- wie Lastwechselverhalten sind zwar nicht unbedingt hitverdächtig, gehen für einen Bologna-Twin aber durchaus in Ordnung.
Das Getriebe macht ebenfalls einen guten Eindruck. Zumindest wenn der Fahrer die Gänge nicht allzu zögerlich wechselt, rasten diese sauber und exakt ein. Dass der Pilot trotz rutschiger Teerdecke den Kopf frei hat, unterstreicht das Wohlgefühl, das sich nach wenigen Minuten auf der Duc einstellt. Dieses Gefühl von anspruchsloser Leichtigkeit hat die Ducati Scrambler Sixty2 von ihrer großen Schwester geerbt.
Daran haben auch die Reifen einen erheblichen Anteil. Die Pirelli MT 60 bieten selbst im Nassen viel Vertrauen und Grip. Bis auf die Hinterraddimension - die Ducati Scrambler Sixty2 rollt hinten auf einem schmaleren 160er-Reifen - entsprechen die Pneus denen der 800er-Scrambler.
Geändert wurden die Bremsen: Statt fettem Vierkolben-Festsattel muss die 400er vorn mit einem einfachen, schwimmend gelagerten Doppelkolben-Sattel auskommen. Dennoch besteht kein Grund zur Sorge. Zwei Finger reichen aus, damit sich die Zange mit der 320-Millimeter-Scheibe verbeißt und die Duc bei Bedarf vehement verzögert. Und im Notfall schützt das obligatorische ABS - von Bosch - vor dem Überbremsen.
Die nicht einstellbare Telegabel und das prinzipiell aus der 800er übernommene, aber modifizierte Federbein mit justierbarer Federbasis harmonieren prima mit dem Bike. Mit klarem Fokus auf Komfort überzeugt das Fahrwerk mit neutralem Einlenkverhalten und leichtfüßigem Handling. Zu keinem Zeitpunkt hat der Fahrer das Gefühl, das Motorrad überfordere ihn. Jederzeit lässt sich die Ducati Scrambler Sixty2 präzise auf Linie halten. Genau so also, wie die Produktentwickler es sich gewünscht haben.
Dennoch bleibt am Ende der Blick aufs Konto, Premium hin oder her. Drogen - das gilt auch für Einstiegsdrogen - haben eben oft einen prohibitiven Preis.
Interview mit Federico Sabbioni, Ducati
MOTORRAD: Mit einem Preisunterschied von lediglich 1000 Euro zu der 800er stellt sich die Frage, warum man überhaupt zur 400er greifen soll?
Federico Sabbioni: Das ist richtig, die Preisdifferenz ist nicht sehr groß. Aber man muss beachten, dass wir ein Premium-Bike anbieten, das nicht mit den günstigen Einsteigerbikes anderer Hersteller in Konkurrenz treten will. Das Motorrad wird natürlich auch über seinen Preis verkauft, aber darum ging es uns bei der Konzeption der Ducati Scrambler Sixty2 nicht primär. Mit der 400er erweitern wir unser Portfolio so, dass wir neue Kundenkreise erst mal erschließen können. Anders ausgedrückt: Die Sixty2 ist eine echte Ducati und hat genug Power, um Spaß zu haben. Aber auch nicht zu viel, um sich darüber Sorgen machen zu müssen.
MOTORRAD: Der 400-Kubik-Motor ist erfreulicherweise luftgekühlt und schafft dennoch die Euro 4-Norm. War das eine Herausforderung?
Federico Sabbioni: Die Euro 4-Homologation ist für jeden Motor eine Herausforderung. Es ist grundsätzlich aber nicht schwieriger, ein luftgekühltes Aggregat gegenüber einem wassergekühlten zu homologieren. Es hängt eben mit der Hubraumgröße und der Leistung zusammen. Einen Zweiventiler mit kleinem Hubraum für die Euro 4-Norm fit zu machen, ist auf jeden Fall leichter als einen größeren Motor mit vier Ventilen.
MOTORRAD: In welchem Markt versprecht ihr euch mit der Ducati Scrambler Sixty2 den größten Erfolg?
Federico Sabbioni: In Europa vor allem in Italien und Spanien. In Deutschland vermutlich eher nicht, da hier größere Motoren eine wichtigere Rolle spielen. Für den asiatischen Markt haben wir mit der Ducati Scrambler Sixty2 nun ein Motorrad, das das 400-Kubik-Limit einhält.
Die Ducati Scrambler Sixty2 am Gebrauchtmarkt
Die Scrambler Sixty2 gilt als einsteigerfreundlicher Einstieg in die Ducati Familie und dementsprechend ist sie auch am Gebrauchtmarkt platziert. Für ein Motorrad des italienischen Traditionshersteller sind die Preise vergleichsweise niedrig, die Verfügbarkeit ist aber nicht sehr hoch.
Mit ihren 400 Kubik ist die Sixty2 dabei zudem deutlich näher an den Urahnen der Modellfamilie, denn der erste Spross erblickte mit 250 Kubikzentimetern Hubraum das Licht der Motorradwelt - und mehr als 450 ccm waren es bei der Original-Scrambler auch nie.
Die Befehle der rechten Hand werden Ducati-typisch recht hart umgesetzt und von entsprechenden Lastwechselreaktionen begleitet. Das bassige Brummen des Zweizyilnders geht ab etwa 5000 Umdrehungen in der Minute in ein leicht heiseres Bellen über - italienische Momente also auch bei der kleinsten aller Ducati. Der hohe und sich weit nach hinten streckende Lenker sowie der relativ lange Tank verbannen den Fahrer eher auf die hintere Hälfte des Motorrads und die Mitte der Sitzbank sowie kurz vor das Hinterrad.
Das angestammte Revier der kleinsten Ducati ist aber natürlich die Landstraße. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ist die Sixty2 zwar ein Kurvenräuber, entsprechend ihrer Auslegung aber kein unbedingter Schräglagenjäger, zumal der hintere Pirelli MT 60 RS an den Flanken doch hin und wieder ein wenig nervös wirkt.
Ihre Scrambler-Attitüde kann die Sixty2 zwar nicht groß im Gelände ausspielen, aber es darf beispielsweise mit ihr schon recht flott über den einen oder anderen Feldweg gehen.
8095 Euro für eine 400er können wohl ausschließlich eingefleischte Ducatisti auf den Sattel und hinter den Lenker locken. Dafür haftet dem Motorrad aber auch keinerlei Ruch süd-ost-asiatischer Auftragsproduktion an. Hier gibt es 100 Prozent Made in Italy.
Ducati Scrambler Sixty2 (Baujahr 2016-2020)
Die Ducati Scrambler Sixty2 wird im Modelljahr 2016 als eigenständiges Modell innerhalb der Scrambler-Familie eingeführt. Sie ist das kleinste Modell der Baureihe und richtet sich gezielt an A2-Führerscheininhaber.
Die Sixty2 basiert auf dem bekannten Gitterrohrrahmen aus Stahl, verwendet jedoch einen speziell für dieses Modell entwickelten luftgekühlten L-Twin-Motor mit 399 cm³ Hubraum und Desmodromik.
Im Gegensatz zur Scrambler Icon mit 803 cm³ setzt die Sixty2 auf eine konventionelle 41-mm-Telegabel von Showa. Das hintere Federbein ist seitlich montiert und in der Federvorspannung einstellbar. Die Bremsanlage besteht vorne aus einer 320-mm-Einscheibenbremse mit 2-Kolben-Schwimmsattel von Brembo, hinten kommt eine 245-mm-Scheibe zum Einsatz. Ein Bosch 9.1 MP ABS-System ist serienmäßig verbaut.
Die Sitzhöhe beträgt 790 mm. In Kombination mit dem schmalen Tank und dem fahrfertigen Gewicht von 183 kg ergibt sich eine aufrechte, einsteigerfreundliche Sitzposition. Die Ducati Scrambler Sixty2 ist für den Soziusbetrieb ausgelegt und serienmäßig mit Soziussitz und Fußrasten ausgestattet.
Das Cockpit besteht aus einer runden, seitlich versetzten LC-Anzeige mit digitalem Tachometer, Ganganzeige, Kilometerzähler und Tankanzeige. Ein USB-Anschluss unter der Sitzbank gehört zur Serienausstattung. Die Beleuchtung umfasst ein Halogen-Frontlicht mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie ein LED-Rücklicht.
Ab Werk sind Pirelli MT 60 RS Reifen montiert - vorne in der Dimension 110/80 R18, hinten 160/60 R17. Der Tank fasst 14 Liter.
Häufig gestellte Fragen zur Ducati Scrambler Sixty2
- Ist die Ducati Scrambler Sixty2 für Anfänger geeignet? Ja, die Scrambler Sixty2 ist aufgrund ihrer moderaten Leistung, niedrigen Sitzhöhe und gutmütigen Fahrwerksabstimmung ideal für A2-Führerscheininhaber und Einsteiger.
- Hat die Ducati Scrambler Sixty2 ABS? Ja, serienmäßig ist ein Bosch 9.1 MP ABS-System verbaut.
- Ducati Scrambler Sixty2 vs. Scrambler Icon - Unterschiede? Die Sixty2 nutzt einen 399-cm³-Motor, eine konventionelle Telegabel und andere Felgengrößen (18/17 Zoll). Die Scrambler Icon hat einen 803-cm³-Motor, eine Upside-down-Gabel und mehr Ausstattung.
- Ducati Scrambler Sixty2 Tankinhalt und Reichweite? Der Tankinhalt beträgt 14 Liter. Die Reichweite liegt bei etwa 250 km, abhängig vom Fahrstil.
- Kann man mit der Ducati Scrambler Sixty2 zu zweit fahren? Ja, sie ist serienmäßig mit Soziussitz und Fußrasten ausgestattet und für den Soziusbetrieb zugelassen.
- Welche Reifen sind auf der Ducati Scrambler Sixty2 montiert? Ab Werk sind Pirelli MT 60 RS montiert - vorne 110/80 R18, hinten 160/60 R17.
Ducati Scrambler Sixty2 vs. Scrambler Icon
Die Ducati Scrambler Icon mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 803 Kubik steht die Ducati Scrambler Sixty2 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 399 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Scrambler Icon von 67 Newtonmeter bei 5.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 34 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der Scrambler Sixty2. Bei der Scrambler Icon federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die Scrambler Sixty2 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Scrambler Icon vorne eine Einzelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Scrambler Sixty2 vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Scrambler Icon auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 18 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scrambler Sixty2 Reifen in den Größen 110/80-18 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Scrambler Icon misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Ducati Scrambler Sixty2 ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 189 kg ist die Scrambler Icon etwas schwerer als die Scrambler Sixty2 mit 183 kg. In den Tank der Scrambler Icon passen 13,5 Liter Sprit. Bei der Scrambler Sixty2 sind es 14 Liter Tankvolumen.
Die neuen Scrambler-Modelle
Die neuen Scrambler-Modelle vereinen zeitgemäßes Design mit nostalgischem Charme. Charakteristisch sind klare Linien, ein minimalistischer Look und hochwertige Materialien. Der markante LED-Scheinwerfer im Vintage-Stil, schlanke Tanks mit farbigen Akzenten und individuell gestaltete Sitzbänke sorgen für eine unverwechselbare Ästhetik. Neue Farbkombinationen und Oberflächen unterstreichen sowohl die urbane als auch die abenteuerliche Seite der Serie.
Der Motor der neuen Scrambler-Modelle kombiniert modernste Technik mit robustem Charakter. Der luftgekühlte Zweizylinder-Motor liefert kraftvolle Leistung und ein beeindruckendes Drehmoment, ideal für dynamische Fahrten sowohl in der Stadt als auch abseits befestigter Straßen.
Die neuen Scrambler-Modelle setzen auf eine durchdachte Ergonomie, die sowohl Komfort als auch Kontrolle bietet. Eine entspannte Sitzposition, kombiniert mit einem breiten Lenker und optimal positionierten Fußrasten, sorgt für eine natürliche Haltung und langanhaltenden Fahrspaß.
Die neuen Scrambler-Modelle vereinen klassisches Design mit modernster Technologie. Ausgestattet mit einem hochauflösenden TFT-Display, ermöglicht es eine intuitive Steuerung aller Fahrmodi und Funktionen. LED-Lichttechnik sorgt für verbesserte Sicht und Sicherheit, während ein optionales Kurven-ABS und Traktionskontrolle auch auf anspruchsvollen Strecken für optimale Stabilität sorgen. Bluetooth-Konnektivität ermöglicht die Verbindung mit dem Smartphone, um Musik, Navigation und Anrufe direkt über das Cockpit zu steuern.
Um Ihnen stetige Sicherheit bei Ihren Motorradfahten zu garantieren, ist die Scrambler mit dem Ducati Safety Pack ausgestattet. Das Kurven ABS bietet Ihnen eine Hilfestellung für hohe Verzögerungen bei Kurvenfahrt, ohne die Maschine unkontrolliert aufzurichten oder innerhalb der physikalischen Möglichkeiten die Reifenhaftgrenze zu überschreiten.
Alle Scrambler Modelle leuchten wortwörtlich mit ihren LED-Lichtern. So wie es auch bei den Top - Modellen von Ducati schon lange Standard ist, bekommt nun auch die Scrambler ein nagelneues LCD Instrument mit Gang- und Tankanzeige und einer austauschbaren Aluminiumabdeckung.
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