Zugegeben, optisch sind Helmmützen mit ihrer Badekappenoptik zwar kein modisches Highlight, dafür aber praktisch und sinnvoll: Die dünnen Stoffhauben halten den kälteempfindlichen Kopf kuschelwarm, wenn kalte Luft durch die Belüftungsschlitze des Helms pfeift. Das Zeug zur Lieblingsmütze haben jedoch lediglich solche Modelle, die gut schützen und unterm Helm nicht stören.
Komfort von Helmmützen
Da zwischen Schädel und Schale kaum Raum bleibt, sollte die Helmmütze idealerweise dünn sein und nicht auftragen. Möglichst wenige und flache Nähte sind dafür von Vorteil; Nahtkreuzungen oder Verdickungen können auf Dauer ebenso unangenehm drücken wie umlaufende Nähte genau auf Höhe der Ohren.
Ob man eine Mütze mit oder ohne Schirm bevorzugt, ist, wie so oft, eine Frage persönlicher Vorlieben. So ein kleines Mützendach kann einerseits die Brille vor Regen und Dreck abschirmen, andererseits aber auch das Sichtfeld einengen.
Grundsätzlich darf der Schirm nicht zu steif sein, sonst entsteht am Übergang zur Mütze eine Kante, die insbesondere unter engen Helmen schmerzhaft auf Stirn und auf Schläfen drücken und rote Striemen hinterlassen kann.
Leise und laute Helmmützen für Rennradfahrer
Zum Tragekomfort gehört ebenfalls, ob eine Helmmütze mehr oder weniger Windgeräusche am Ohr verursacht. Beeinflusst wird das sowohl durch den Schnitt beziehungsweise den Sitz der Mütze über den Ohren als auch vom verwendeten Material.
Unter leichtem, netzartigem Mesh ist es naturgemäß lauter als unter dickerem Stoff; liegt der Stoff ums Ohr herum eng an, wird es darunter in der Regel leiser sein, als wenn der Fahrtwind unter den Rand schlüpfen kann.
Welche Radmütze für den Winter?
Witterung, die Belastungsintensität auf dem Rad und individuelles Kälteempfinden entscheiden darüber, welche Helmmütze die richtige ist. Die leichtesten Modelle wiegen etwa 20 Gramm, haben lediglich vorn im Stirnbereich eine winddichte Membran, während der Rest aus großporigem und dampfdurchlässigem Material besteht, das Ohren und Nacken knapp bedeckt.
Kappen dieser Machart sind beliebt bei Radlern, die weniger kälteempfindlich sind und auch während der kalten Jahreszeit gerne intensiv trainieren. Diese leichten Mützen schützen vor Zugluft, verhindern aber, dass man nach einiger Zeit einen durchgefeuchteten Lappen unterm Helm trägt, mit dem es erst recht kalt am Kopf wird.
Wer’s kuscheliger mag oder auch leichter friert, findet seine Lieblingsmütze wahrscheinlich bei den etwas dickeren und schwereren Modellen ab 30 Gramm. Bei diesen Kandidaten ist das winddichte Material teils in Stirnband-Form verarbeitet, sodass Schweiß nach oben abdampfen kann; angerautes Roubaixmaterial im Inneren dient dabei als dünne Isolationsschicht.
In Summe bieten diese Mützen einen guten Kompromiss für ein breites Einsatzspektrum. Bei den wärmsten und dichtesten Mützen sind Windschutz und Polster rundherum großflächig verarbeitet, sie halten mollig warm und Fahrtwind zuverlässig fern. Allerdings kann es darunter schon bei leichter Anstrengung fast zu warm werden.
Der beste Allrounder nach unseren Erfahrungen ist die Haube von Velocio, die sehr gut schützt, sehr bequem unter den Helm passt und die wenigsten Windgeräusche verursacht. Und über das Aussehen der Helmmützen diskutieren wir ein anderes Mal.
Die Helmmützen im Test
Jede Testmütze wurde zusammen mit dem Lieblingshelm der Testfahrer ausprobiert und gefahren. Dabei haben die Tester eventuelle Druckstellen dokumentiert. Auf einer schnellen Abfahrt wurden auftretende Windgeräusche subjektiv erfasst und ebenfalls dokumentiert. Wichtig ist, dass Stirn, Schläfen und Ohren effektiv vor Fahrtwind geschützt werden.
Fahrradhelme und Mützen: Eine Kombination für Komfort und Schutz
Ein Fahrradhelm ist ein Kopfschutz, der beim Radfahren getragen wird. Er soll den Kopf vor Stößen und Verletzungen schützen, die bei einem Sturz entstehen können. Fahrradhelme gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen.
Fahrradhelme bestehen aus einer inneren Schale, die den Kopf schützt, und einer äußeren Schale, die vor Stößen und Reibung schützt. Die innere Schale ist meist aus EPSSchaum, der sehr leicht und weich ist.
Fahrradhelme werden in verschiedenen Größen und Formen hergestellt. Die meisten Helme sind jedoch rund und haben einen Durchmesser von 5460 cm. Fahrradhelme müssen regelmäßig auf Beschädigungen und Abnutzungen überprüft werden. Wenn ein Helm beschädigt ist, sollte er sofort ersetzt werden.
Fahrradhelme sind in der Regel mit einem Kinnriemen und einem Kopfband ausgestattet. Der Kinnriemen soll verhindern, dass der Helm bei einem Sturz vom Kopf gerissen wird. Ein Fahrradhelm kann auch mit einer Mütze getragen werden. Mützen sind meist aus Wolle oder anderen warmer Materialien.
Mützen mit einem integrierten Helm sind praktisch, weil man so nicht immer einen separaten Helm tragen muss. Fahrradhelme Mützen gibt es in vielen verschiedenen Designs und Farben. Sie können einfarbig sein oder mit Mustern bedruckt werden. Fahrradhelme Mützen sind frei erhältlich in Sportgeschäften, Fahrradläden und online.
Empfohlene Produkte
Hier sind einige empfohlene Fahrradhelm Mützen:
- EINSKEY Fahrradmütze: Atmungsaktiv, strapazierfähig und multifunktional.
- Hikenture Sport Mütze: Warm, wasserabweisend und angenehm zu tragen.
- Leichte, atmungsaktive Laufmütze: Feuchtigkeitstransportierend und elastisch.
- Fahrradmütze Winddicht Warm: Atmungsaktiv, bequem und mit Pferdeschwanz-Öffnungsdesign.
- Comfort zuerst: Warm, winddicht, atmungsaktiv und multifunktional.
- Arcweg warme Radmütze: Warm, atmungsaktiv und mit Ohrerweiterung Design.
- VERGESSEN SIE SCHWITZEN UND UNBEHAGEN: Kühlung und Sonnenschutz.
- Snocks Beanie: Perfekte Passform und angenehmes Tragegefühl.
Was sollten Sie vor dem Kauf von Fahrradhelmmützen wissen?
Fahrradmützen, auch Helmunterziehmützen genannt, sind auf dem Fahrrad ein probates Mittel gegen den kalten Wind, der durch die Lüftungsschlitze eines Fahrradhelms pfeift. Die Auswahl ist groß, doch nicht jedes Modell eignet sich gleich gut für jeden Einsatzzweck. Vor allem die Windstopper Einsätze machen den Unterschied zwischen den einzelnen Modellen aus.
Funktionsfasern bieten beste Atmungsaktivität und hohen Tragekomfort
Normale Wollmützen, eventuell sogar mit modischem Bommel, sind für einen Fahrradhelm suboptimal. Sie sind meist zu dick, sodass die Passform des Helms und damit seine Schutzwirkung verloren geht. Außerdem kann ein unangenehmer Hitzestau entstehen.
Spezielle Unterziehmützen bestehen daher in der Regel aus Funktionsfasern, die sogar meist atmungsaktiv sind - ein Muss für Radler:innen, die eher sportlich unterwegs sind. Die Fasern passen sich außerdem der Kopfform besser an, was den Tragekomfort erhöht, und werfen weniger Falten.
Geachtet werden sollte darauf, dass die Mütze möglichst wenige und keine dicken Nähte hat, außerdem sollten sie am besten außen liegen. Teilweise werden die Mützen zusätzlich mit dünnem Fleece gepolstert, wodurch sie wärmer werden und sich auch am Kopf angenehmer anfühlen. Zu dick sollte die Polsterung jedoch nicht sein.
Was sollten Sie bei der Passform von Fahrradhelmmützen beachten?
Wird die Mütze hauptsächlich im Winter getragen, muss sie unbedingt über die Ohren und möglichst tief in den Nacken reichen. Dabei ist darauf zu achten, dass sie keine Falten wirft, wenn der Kopf in den Nacken gelegt wird - schmerzhafte Druckstellen könnten sonst die Folge sein.
Die Ohrenpartie kann bei einigen Mützen heruntergeklappt oder heruntergezogen werden - ein Funktionsdetail, das äußerst sinnvoll ist, da sich die Mütze somit flexibel der Jahreszeit beziehungsweise der Lufttemperatur angepasst werden kann.
Unterziehmützen werden nicht selten lediglich in einer Einheitsgröße angeboten, bei Internetbestellungen ist hier also Vorsicht angesagt, da die Mütze exakt sitzen sollte. Besser sind daher Modelle, die in verschiedenen Größen erhältlich sind.
Windstopper Material - ja oder nein und wo?
Für Radfahrer, die weniger kälteempfindlich sind, gibt es Unterziehmützen, die allein aus Funktionsfasern bestehen. Sie reichen in der Regel für die Übergangszeit im Herbst oder Winter aus, als grobe Faustregel werden immer wieder ungefähr 5 Grad Celsius als Untergrenze angegeben.
Wird es draußen kälter oder ist das Haar schon schütterer, empfiehlt sich der Griff zu einem Modell mit einem Windstopper-Einsatz. Erfahrungsgemäß sind jedoch viele Modelle, die komplett mit einem Windschutz ausgestattet sind, wenig komfortabel, da die zusätzliche Materialschicht sich weniger gut an die Kopfform anpasst und sich dadurch auch die Gefahr der Faltenbildung erhöht.
Aus diesem Grund haben sich Modelle durchgesetzt, die lediglich an der Stirn sowie im Ohrenbereich mit einem Windstopper versehen sind, die restliche Mütze besteht allein aus Funktionsfaser. Diese Modelle schützen effektiv die besonders sensiblen Bereiche und gewährleisten trotzdem, dass die Gefahr eines Wärmestaus gering ist.
Besonders an den Ohren sollte die Schutzschicht jedoch nicht zu dick sein, damit das Hörvermögen nicht über gebühr beeinträchtigt wird. Von Schlitzen oder kleinen Löchern in Ohrnähe, die diesem Problem vorbeugen sollen, wird dagegen eher abgeraten, da sich bei höherem Tempo Pfeifgeräusche durch den Fahrtwind einstellen können.
Was sind die besten Alternativen für Fahrradhelmmützen?
Als Alternativen zu einer Unterziehmütze haben sich Stirnbänder sowie Schlauchtücher (Buffs) bewährt. Letztere sind besonders beliebt, da sie flexibel entweder als Stirnband, Hals- und Kopftuch oder sogar als Ersatzmütze getragen werden können.
Im letzteren Fall sollte das Material allerdings nicht zu dick auftragen, denn auch hier gilt: Nur wenn die Mütze den Sitz des Helms nicht beeinträchtigt, bleibt dessen volle Schutzwirkung erhalten.
Die Bedeutung von Fahrradmützen
In den letzten Jahren ist die Beliebtheit des Radfahrens im Winter stark gestiegen. Doch während viele Radfahrer in dieser Jahreszeit eine längere und wärmere Fahrt genießen, haben die meisten ein Problem übersehen. Nämlich den Kopf warm zu halten. Die Wahrheit ist, dass eine Fahrradmütze einen sehr großen Unterschied machen kann.
Materialien von Fahrradmützen
Um herauszufinden, aus welchem Material Wintermützen hergestellt werden, müssen wir zunächst herausfinden, welche Funktion die Mütze hat. Wenn eine Mütze dazu dient, warm zu halten, dann wird sie aus Wolle hergestellt sein. Dient sie dem Schutz vor Wind, wird sie aus Polyester hergestellt.
Wenn eine Fahrrad Mütze nur dazu dient, die Ohren zu bedecken, wird sie aus Nylon hergestellt. Wenn Sie wissen, wofür die Mütze gedacht ist, können Sie bestimmen, aus welchen Materialien sie hergestellt wird. Fahrrad Mützen werden oft aus Neopren und manchmal aus Wolle hergestellt. Filz ist eine Naturfaser, d. h. er ist atmungsaktiv, weich und bequem.
Wie Sie die besten Fahrrad Mütze auswählen
Dieser Punkt mag zwar ziemlich selbsterklärend sein, aber bei der Auswahl einer Fahrrad Mütze gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, damit Ihr Kauf Ihnen optimalen Komfort und Stil bietet. Es gibt viele großartige Produkte auf dem Markt.
Aber es ist nicht einfach, eine Fahrrad Mütze zu finden, die Sie bei jedem Wetter warm, kühl und trocken hält. Sie wollen nicht viel Geld für ein Produkt ausgeben, das Sie zwar warm hält, bei dem aber auch Ihr Haar nicht nass wird. Und wenn es draußen zu heiß wird, müssen Sie sich abkühlen können, ohne zu schwitzen.
Empfehlungen
Hier ist eine Liste empfohlener Produkte:
- BikingBros Radsport-Mützen
- EINSKEY Fahrradmütze Unter Helm
- BikingBros Black Cycling Cap
- Corsehild Fahrradmütze Unter Helm
- MELASA Fahrrad Cap
Die besten Fahrradhelm-Unterziehmützen
Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
- Puma Fahrradhelm-Unterziehmütze
- Gripgrab Leichte Sommer Cycling Cap
- Vaude Bike Cap
- Gripgrab Fahrradhelm-Unterziehmütze
- Vaude Bike Windproof Cap III
- Hikenture Helm-Unterziehmütze
- Hikenture Unterziehmütze Damen
- Cuticate 2er Laufmütze Sportmütze
Funktion der Fahrradmütze
Die Fahrradmütze dient als zusätzlicher Wetterschutz bei Kälte, Wind oder Regen. Sie liegt besonders eng an und kann direkt unter dem Fahrradhelm getragen werden. Die Stoffe absorbieren den Schweiß und lassen sich nach der Fahrt oder dem Training einfach in der Maschine waschen. Verschiedene Design für Damen, Herren und Kinder stehen zur Verfügung. Wir haben uns die Kaufkriterien für eine Fahrradmütze etwas genauer angeschaut.
Die Fahrradmütze bewahrt in erster Linie für dem kühlen Fahrtwind, schützt die Ohren und hält Regentropfen ab. Je nach Material übernimmt sie eine wärmende Funktion bei kalten Temperaturen. Zudem führt sie den Schweiß ab und ist im Radsport ebenso beliebt, wie im Hobbybereich.
Mützenarten
Es gibt verschiedene Mützenarten, die sich an den Einsatzbereichen orientieren. Die Schirmmütze bietet Sonnenschutz und hält Regentropfen vom Visier fern. Für die kalte Jahreszeit gibt es Unterhelmmützen aus einem warmen Material. Sie reichen bis über die Ohren und liegen eng an.
Bandanas sind im Nackenbereich mit einer Schlaufe zu binden. Eine Balaclava Mütze ist als Sturmhaube gefertigt und umschließt auch den Hals und den Nacken. Diese Modelle sind sehr winddicht.
Material
Viele Mützen bestehen aus Baumwolle, Polyester oder Polyamid. Im Winter sind sie mit Fleece kombiniert. Das Material sollte dehnbar sein für eine angenehme Passform, je nach Jahreszeit ausreichend wärmen und den Schweiß absorbieren.
Bestenfalls wird er nach außen abgeleitet, damit sich das Material am Kopf nicht nass anfühlt. Im Sommer sind Materialien mit UV-Schutz nötig.
Design
Das Design zeigt eine besonders große Auswahl. Sie beginnt bei schlichten und einfarbigen Mützen und geht hin bis zu bunten Designs und knalligen Farben. Sportler achten auf die Kombination zum Trikot. Letztendlich ist die Auswahl vom persönlichen Geschmack abhängig.
Winter
Im Winter erinnert die Fahrradmütze eher an eine Badekappe. Sie besteht aus einem wärmenden Material und ist gut für die kalte Jahreszeit geeignet. Die Mütze hält den Fahrtwind ab und Kopf sowie Ohren bleiben warm.
Sommer
Im Sommer besitzt die Fahrradmütze ein Schirm als Sonnenblende und hält Regentropfen vom Kopf fern. Sie besteht aus einem dünnen und atmungsaktiven Material. Durch den dünnen Stoff lässt sie sich schnell in der Trikottasche verstauen und wird gern im Radsport verwendet. Gleichzeitig schützt du deine Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung, Wind und Insekten.
Passform
Nur eine enge Passform ermöglicht die Kombination von Fahrradmütze und Fahrradhelm. Die Modelle liegen eng am Kopf an, ohne unangenehm zu wirken. Die Funktionsweise des Fahrradhelms ist nicht beeinträchtigt.
Schirm
Ein kleiner Schirm bietet sich nicht nur im Sommer an. Gerade in der Übergangsjahreszeit blendet die tiefstehende Sonne.
Ohren
Der Bereich der Ohren ist nicht von jeder Mütze abgedeckt. Es gibt flexible Modelle, bei denen die Ohrenpartie je nach Bedarf ausgeklappt werden kann. Du entscheidest also selbst, wie stark der Wind an den Ohren zieht oder ob sich die Temperaturen unangenehm anfühlen. Zu dicke Schutzschichten beeinträchtigen das Hörvermögen.
Von kleinen Schlitzen oder Löchern in diesem Bereich ist abzuraten.
Größe
Es sind verschiedene Größen erhältlich. Für Kinder und Damen mit kleiner Kopfform genügen die Modelle in S oder M. Herren greifen mit einem etwas breiteren Kopf zu den Größen L oder XL. Die Hersteller haben keinen einheitlichen Standard geschaffen.
Waschen
Die Fahrradmütze sitzt direkt am Kopf, nimmt den Schweiß auf und leitet ihn ab. Aus diesem Grund sollten die Materialien waschbar sein. Kunstfasern dürfen bei 30 Grad in die Waschmaschine gegeben werden.
Nähte
Die Nähte sind besonders flach gehalten, um keine unangenehmen Druckstellen hervorzurufen.
Windstopper
Der Windstopper ist eine zusätzliche Materialschicht, die an der Stirn und den Ohren eingesetzt wird. Die restliche Fahrradmütze ist aus Funktionsfaser gefertigt.
Tests
Das Tour Magazin hatte verschiedene Fahrradmützen im Test (11/2022). Die Gore Wear C3 Mütze und die Gripgrap Winter Cycling Cap haben gut abgeschnitten.
Die Fahrradmütze ist mehr als nur ein Kälteschutz. Sie sorgt für eine angenehme Wärmeverteilung im Winter und leitet im Sommer den Schweiß gut vom Kopf ab. Folgende Modelle haben positive Kundenbewertungen erhalten und kommen auch bei Radsportlern gut an.
Empfohlene Modelle
- Baonuor Sturmhaube
- Hikenture Wintermütze
- HASAGEI Fahrradmütze
- Hikenture Fahrradmütze für Kinder
- Vaude Unterziehmütze
Preis
Die günstigen Modelle gibt es zwischen 5 und 10 Euro. Natürlich bestimmen Materialien, Design und Einsatzbereich den Preis. Eine Mütze mit hochwertiger Verarbeitung oder besonders teuren Materialien kostet bis zu 20 Euro.
Pflege
Bestenfalls wäschst du die Fahrradmütze nach jeder längeren Fahrt. Je nach Material genügt ein Waschgang bei 30 Grad. Die Kunstfasern trocknen recht schnell. Viele Materialien müssen ohne Weichspüler gewaschen werden, damit sie weiterhin als Schweißableiter funktionieren.
Alternativen
Im Sommer schützt dich die Mütze auf dem Rennrad vor der UV-Strahlung und dient durch das Schirmchen als Sichtschutz. Im Winter ist ein Kälteschutz auf dem Fahrrad gefragt. Die Mütze schützt Kopfhaut und Ohren vor den niedrigen Temperaturen und absorbiert den Schweiß.
Die meisten Fahrradmützen sind recht dünn und flexibel gefertigt. Du trägst sie problemlos unter dem Fahrradhelm und passt seine Größe individuell an. Ein neuer Helm wird nicht benötigt.
Das Fahrradstirnband wird gern von Sportlern und Frauen genutzt. Es legt sich über die Stirn und die Ohren und besteht aus einem dünnen und elastischen Material. Bei Sportlern verhindert es das Abfließen von Schweiß in die Augen.
Was Sie vermeiden sollten
Normale Wollmützen sind vorwiegend zu dick und beeinträchtigen die Passform des Helms. Mit einer aufgesetzten Bommel rutsch der Helm weiter nach oben und übernimmt keine ausreichende Schutzfunktion mehr. Zudem sind die Wintermützen zu dick und sorgen für einen unangenehmen Hitzestau.
Die Mütze darf keine Falten werfen, da es hier zu Druckstellen kommen kann. Die Größe ist also nach Kopfform und Kopfumfang zu wählen. Zudem dürfen keine Falten entstehen, wenn der Kopf in den Nacken gelegt wird.
Testsieger
Bei uns im Test sind zwei Grunddesigns vertreten: Die sogenannte Beanie, deren Design an eine Badekappe erinnert, und Modelle mit einem Schirmchen wie eine Baseball-Kappe. Beide Schnitte lassen sich jedoch zumindest bei den Wintermodellen über die Ohren ziehen und schützen auch im Nacken vor Kälte.
Der Vorteil der Beanies: Sie lassen sich platzsparender zusammenlegen und so besser in Taschen stecken. In der Regel sitzen sie auch bequemer, da sie mit nur einem Spanngummi auskommen.
Die Caps hingegen haben einen Schirm, der die Augen vor Regentropfen und Sonnenstrahlen schützen soll.
Modelle
Die Pro SL Winter Cap ist eine Mütze im Baseballkappen-Design mit kleinem Schirm und Verlängerungen für die Ohren und den Nacken. Das Material ist außen wasserabweisend und eher glatt, innen ist es angeraut und weich. Ein kräftiger Gummizug hält die Mütze auf dem Kopf. Durch die Spannung kann der Schirm vorne jedoch etwas an der Stirn drücken. Die Verlängerung für Ohren und Nacken ist mit einem etwas schwächeren Gummizug im unteren Bereich ausgestattet. Im Test sitzt die Kappe sicher unter einem Helm und verrutscht nicht. Das winddichte Material ist dünn, wärmt aber gut. Es ist so dicht, dass tatsächlich auch Geräusche gedämmt werden - ein Effekt, den wir bei anderen Mützen nicht erlebt haben. Bei Temperaturen um null Grad lässt sich dauerhaft fahren, kälter wurde es im Testzeitraum nicht. Bei Regen bleibt der Kopf trocken, der kleine Schirm schützt die Augen aber kaum vor den Tropfen. Auch bei tief stehender Sonne ist die Schutzwirkung des kleinen Schirmchens überschaubar.
Endura hat Reflektionsstreifen auf den Schirm gedruckt und gibt ihm so eine Daseinsberechtigung über die Ästhetik hinaus, ebenso finden sich die Streifen im Nackenbereich. Ob die kleinen Streifen tatsächlich die Sichtbarkeit im nächtlichen Straßenverkehr erhöhen, ist schwer abzuschätzen. Endura bietet die Kappe nur in schwarz an, aber in zwei Größen.
Die Bike Windproof Cape III ist eine Unterhelmmütze in Beanie-Form. Außen kommen zwei unterschiedliche Materialien zum Einsatz: Der gesamte Kopfteil besteht aus einem wind- und wasserabweisenden Polyestergarn, das Vaude nach eigenen Angaben aus recycelten PET-Flaschen gewinnt. Der Bereich um die Ohren und im Nacken besteht aus einem weicheren Stoff. Innen ist die Mütze mit Fleece ausgekleidet.
Insgesamt ist der Stoff mit seinen zwei Schichten relativ kräftig, passt aber immer noch gut unter einen Helm. Das Stretch-Material sorgt für einen eng anliegenden Sitz. Der Bereich an den Ohren ist mit einem Gummizug verstärkt, sodass von unten keine Kälte hereinziehen kann.
In der Praxis wärmt die Mütze und schützt vor Wind. Auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist sie einsetzbar. An den Ohren ist sie allerdings nicht ganz so warm wie etwa die Kappen von POC oder Endura. Regen hält sie gut ab. Vaude bietet sie in drei Farben und in vier Größen an.
POC gibt zwar an, dass die Thermal Cap für die eigenen Helme optimiert sei - aber es spricht nichts dagegen, sie mit Helmen anderer Marken zu tragen.
POC hat die Mütze fein verarbeitet: Die Nähte sind weich, das zentrale Spanngummi ist mit einem weichen Stoff überzogen, der den Schweiß gut aufnimmt. Der doppelte Stoff ist innen sehr weich und angeraut: Das macht die Unterhelmmütze sehr warm. POC gibt an, dass die Mütze wasser- und windabweisend sei. Beschichtet ist der Stoff allerdings nur im vorderen Kopfbereich.
Die Winter Cycling Cap besteht aus zwei Materialien: Der Kappenteil (inklusive Schirm) ist aus glattem und winddichtem Polyester, der untere Teil über Ohren und Nacken aus Fleece. Ist es warm, lässt sich der gesamt Fleece-Teil nach oben klappen.
Der kleine Schirm ist vorn mit reflektierenden Elementen versehen und kann ebenfalls nach oben geklappt werden. Die eigentliche Kappe hat einen umlaufenden, innen gepolsterten Gummizug. Ein zweites Gummiband sorgt dafür, dass das Fleece unterhalb der Ohren eng anliegt.
GripGrabs Winter Cap gibt es nur in Schwarz und in drei Größen.
Der Avip Road Beanie von POC besteht aus einem dünnen Stretch-Material, das innen angeraut ist. POC verzichtet auf Gummierungen - der elastische Stoff sorgt für sicheren Halt. Auch über den Ohren sitzt das Modell eng. Ungewöhnlich: Bei den Beanies von POC sitzt das aus reflektierenden Elementen bestehende Logo hinten. Ob es sichtbar ist (und tatsächlich Scheinwerferlicht reflektieren kann) hängt vom jeweiligen Helm ab. Der sehr dünne Stoff sitzt jedoch sehr gut unter jedem Helm und stört überhaupt nicht.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Material | Funktionsfasern, Wolle, Polyester, Polyamid, Fleece |
| Passform | Eng anliegend, keine Falten |
| Windschutz | Winddichtes Material im Stirn- und Ohrenbereich |
| Größe | S, M, L, XL |
| Pflege | Waschbar bei 30 Grad |
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