Dustin Schneider, ein talentierter Motorradrennfahrer aus Adorf/Vogtland in Sachsen, hat sich seit seinen frühen Jahren dem Motorsport verschrieben. Seine Leidenschaft begann im Alter von drei Jahren, als er zum ersten Mal auf dem Motorrad seines Vaters saß.
Frühe Karriere im Pocketbike und Minibike Cup
Zu seinem fünften Geburtstag bekam Dustin ein Chinabike und konnte das erste Mal alleine fahren, was ihm großen Spaß bereitete. Ein Jahr später nahm er an einem Schnupperkurs des AMC Sachsenrings teil und wurde zum wöchentlichen Training eingeladen. Schnell lernte er und trainierte so viel er konnte. Im Pocketbike Cup 2014 startete er dann im Pocketbike Cup und wurde Dritter in der Gesamtwertung mit zwei Siegen. Im Jahr darauf wurde er Vize-Meister 2015.
Im Jahr 2016 erfolgte der Aufstieg in den Minibike Cup Klasse Einsteiger. In seinem ersten Jahr wurde er Vize-Meister und stieg in die Nachwuchsklasse zu den schnellen Jungs auf. Das Jahr 2017 verlief nicht optimal, aber er konnte trotz einiger Stürze und Ausfälle drei Rennen gewinnen und die Saison auf dem fünften Gesamtplatz beenden. Im Jahr 2018 trat er noch einmal in der Klasse an und wurde Vize-Meister.
ADAC Junior Cup und Northern Talent Cup
2019 bestritt Dustin den ADAC Junior Cup, den er mit dem 5. Platz beendete. Im Jahr 2020 wurde er ins Prüstel GP Juniorteam aufgenommen und konnte seine erste internationale Meisterschaft im Northern Talent Cup bestreiten. Die Saison 2020 war geprägt von Höhen und Tiefen, und er verpasste knapp eine Platzierung in den Top 10 und wurde Elfter im Northern Talent Cup.
2021 trat Dustin erneut im Northern Talent Cup an. Northern Talent Cup·14.4.2021Dustin Schneider tritt 2021 erneut für das PrüstelGP Juniorteam an. Der 14-jährige Pilot kommt aus Adorf im Vogtland.
Im Northern Talent Cup 2022 sicherte sich Dustin Schneider einen Platz auf dem Podium der Gesamtwertung und feierte seinen ersten Sieg. Northern Talent Cup·11.10.2022Dustin Schneider schnappte sich einen Platz auf dem Podium der Gesamtwertung des Northern Talent Cup 2022 und feierte seinen ersten Sieg.
Erfolge in der IDM Supersport 300
Dustin Schneider sorgte beim IDM-Saisonauftakt auf dem Sachsenring für staunende Gesichter. Beim Einführungslehrgang wurden die Probanden auch zu allen nur indirekt mit dem Rennfahren verbundenen Themen geschult. Der Einstand in die IDM hätte für Dustin Schneider nicht besser laufen können.
Beim zweiten Rennen am Sonntag landete Schneider dann auf Platz 6 und steht in der Meisterschaftswertung nun auf Platz 2. Die wichtigen Punkte bringen Lehmann Platz 3 in der Gesamtwertung ein, direkt hinter Dustin Schneider.
In Hockenheim setzt die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) traditionell ihren Schlusspunkt hinter die Saison. In diesem Jahr findet das große Finale im badischen Motodrom vom 22. bis 24. September statt. Als Rookie trat er in diesem Jahr in die IDM ein, sechs Rennwochenenden später steht er vor dem Saisonfinale in Hockenheim auf dem dritten Platz in der Meisterschaft.
Das Freudenberg KTM-PALOGO Racing Team hat am vergangenen IDM-Wochenende in Assen den Markentitel für KTM in der Klasse IDM Supersport 300 gesichert.
Zukunftspläne und Ziele
Für die Zukunft stehen noch keine konkreten Pläne fest. Es gibt einige Möglichkeiten, die ins Auge gefasst werden.
Dustin Schneider: „In dieser Saison gab es Höhen und Tiefen, alles in allem bin ich aber zufrieden.“
Auf die Frage nach seinen Zielen und Vorbereitungen für die Saison 2021 antwortete Dustin:
„Mein Ziel in diesem Jahr ist mindestens Platz fünf in der Gesamtwertung.“
Das Besondere am NTC
Dustin Schneider: „Es ist aufregend, so nah an der MotoGP zu sein. Es ist alles sehr professionell organisiert und das Motorrad lässt sich sehr gut fahren.“
Weitere Einblicke
Was war bisher dein größter Motorrad-Erfolg? „Ein Rennen im ADAC Mini Bike Cup in Fassberg war besonders aufregend: aus der Boxengasse gestartet und aufs Podest durchgekämpft.“
Auf welches Rennen freust du dich 2021 am meisten? „Auf den Lausitzring freue ich mich, weil die Strecke mir gut gefällt und ich dort schon gute Platzierungen und Rundenzeiten eingefahren habe.“
Wie hast du dich auf die Saison vorbereitet? „Ich habe mich vor Allem mit Kraft- und Konzentrationstraining vorbereitet, aber ich versuche auch, jede Möglichkeit zu nutzen, auf zwei Rädern unterwegs zu sein.
Wer ist dein Idol im Motorradrennsport? „Mein Idol ist Fabio Quatararo, weil er sehr gut und auch sehr witzig ist.“
Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt und was wünschst du dir selbst? „Meine Eltern sagen nicht, was ich machen muss. Ich kann es mir aussuchen, aber ich weiß noch nicht ganz genau, in welche Richtung es gehen soll.“
Wie schwierig ist es, Schule und Rennsport zu vereinen? „Es ist manchmal schwierig, beides unter einen Hut zu bringen, aber es geht. Mein Lieblingsfach ist normalerweise Sport, aber zur Zeit macht Englisch am meisten Spaß.“
Wenn du drei Wünsche frei hättest, welche wären das? „Der erste Wunsch ist, dass meine Familie ewig lebt. Der Zweite wäre, in der MotoGP zu fahren. Und der Dritte: ganz viel Geld.“
Was würdest du tun, wenn du unendlich viel Geld hättest? „Ich würde die Welt kaufen.“
Wie denkst du, sieht dein Leben in 10 Jahren aus? „Es ist schwer, in die Zukunft zu schauen.
Sächsische Talente in der IDM
Mit dabei waren zahlreiche sächsische Piloten, die einen Sieg und Podestplätze auf ihrer Heimstrecke einfahren konnten.
Auch Lucy Michel und Albert Prasse hatten mit der starken Konkurrenz zu kämpfen. Alle Talente nehmen viele Erfahrungen auf dem heimischen Sachsenring in die nächsten Rennen mit, wo es sich erneut unter den 33 Starten zu beweisen gilt.
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