Kompakt-E-Bikes mit 20-Zoll-Reifen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, besonders bei Campern und Stadtbewohnern. Sie sind leicht, wendig und bieten dennoch einen guten Fahrkomfort. Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile dieser Modelle und stellt aktuelle Testsieger vor.
Gewicht und Handhabung
Das Gewicht eines E-Bikes wird hauptsächlich durch den Motor und den Akku bestimmt. Das Gewicht eines E Bikes ist aufgrund der zusätzlichen Komponenten wie Motor und Akku höher als das eines normalen Fahrrads. Die gute Nachricht ist nun, dass das Gewicht eines Elektrofahrrads mit Akku angegeben wird, aber der Akku kann in den meisten Fällen entfernt werden. Dadurch wird das Fahrrad je nach Akku sofort mehrere Kilo leichter.
Außerdem werden die Batterie- und Motortechnologien ständig verbessert, so dass sich das Gewicht eines E Bikes im Laufe der Zeit immer mehr dem eines nicht-elektrischen Fahrrads annähert. Als grobe Faustregel gilt ein E Bike unter 20 kg als Leichtgewicht. Mit einem E Bike, das weniger als 20kg wiegt, sollten die meisten Menschen in der Lage sein, es zu heben, besonders wenn man den Akku entfernt, um es noch leichter zu machen.
Einige beliebte Optionen sind:
- Das Legend Monza wiegt nur 19 kg inklusive Akku, und das Gewicht sinkt nach der Entnahme des Akkus.
- Das Coh&Co Erik Urban E Bike wiegt rund 13kg inklusive Akku.
Falt- und Klappräder im Test
Falt- bzw. Klappräder sind praktisch und leicht zu transportieren. Im ADAC Test zeigten acht falt- bzw. klappbare Fahrräder sehr unterschiedliche Charakteristiken. Im Test wurde schnell offenbar, wer in diesem Fahrradsegment bereits auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann.
Testsieger: Brompton überzeugtIm Test wurde schnell offenbar, wer in diesem Fahrradsegment bereits auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen. Dahinter folgen drei weitere Modelle von Riese & Müller (2,4), Coast-Bikes und Dahon (jeweils 2,5) mit der Note "gut".
Zudem wird das Brompton in drei verschiedenen Rahmengrößen angeboten, sodass Fahrer oder Fahrerinnen jeder Statur bequem im Sattel sitzen sollten. Leider ist im Preis von immerhin knapp 3000 Euro keine Beleuchtung und kein Seitenständer enthalten.
Falt- vs. Klapprad: Der Unterschied
Falträder werden an mehreren Punkten gefaltet, um ein kompaktes Packmaß zu erreichen, Klappräder dagegen einmal in der Mitte des Rahmens zusammengeklappt.
Schwachstellen im Test
Hierzu wurden die sogenannte Wiegetrittprüfung und die horizontale Festigkeit am Rahmen überprüft, sowie die Dauerhaltbarkeit an Lenker und Sattelstütze. Dabei gibt die Wiegetrittprüfung Aufschluss über die Rahmensteifigkeit beim Treten.
Um sie zu testen, werden gemäß international geltender Norm am Prüfstand 100.000 Zyklen mit 100 Kilogramm Belastung wechselseitig eingeleitet. Hierbei offenbarte der Titanrahmen des Modells von Vello deutliche Schwächen.
Auf dem Bremsenprüfstand wurde daher die Mindestbremswirkung der Räder im trockenen sowie im nassen Zustand in Anlehnung an die entsprechende Test-Norm (DIN 4210:2023) getestet. Das Verhältnis der Bremsperformance von trocken zu nass durfte dabei 4:10 nicht unterschreiten. Das Klapprad 20 Zoll Fold 500 von B`Twin (Decathlon) erreichte dieses Verhältnis auf der Vorderradbremse nicht.
ADAC Empfehlungen
- Die Haltbarkeit der Falt- und Klappräder muss den geltenden Anforderungen standhalten.
- Die Bremsen müssen auch bei nassen Verhältnissen ihre Leistung bringen.
- Bedienungsanleitungen zum Falten bzw. Klappen der Räder müssen im Lieferumfang enthalten sein.
- Alle Bikes sollten serienmäßig mit einer Lichtanlage und Reflektoren ausgestattet sein.
Kompakt-E-Bikes im Alltag
Kompakt-E-Bikes sind klein, wendig und bereichern durch ihre meist bunten Farben das Bild der Städte und Urlaubsorte. Zudem liegen sie auch 2024 immer noch im Trend. Ihr Merkmal: eine geringere Rahmengröße und 20 Zoll-Reifen. Mit der entsprechenden Ausrüstung kann man mit ihnen prima den Nachwuchs in die Kita bringen und die täglichen Einkäufe erledigen. Zudem lassen sie sich gut im Innenraum von Wohnmobil, -wagen oder Camper mit in den Urlaub nehmen.
Alle fünf Kompakt-E-Bikes sind mit hochwertigen Bosch-Komponenten ausgestattet - was sich auch bei den Fahrten auf dem Testparcours von IMTEST bemerkbar macht. Trotzdem gibt es kleine Unterschiede: Die beiden Räder von I:SY und Velo de Ville haben einen Motor der Bosch Active Line, der zwar sehr sauber und geschmeidig läuft, sich beim Antreten aber durch einen kleinen Ruck bemerkbar macht. Das spürt man bei den E-Bikes von Riese & Müller, Qio und Kalkhoff, die jeweils mit einem Motor der Bosch Performance Line ausgestattet sind, nicht. Hier fühlt sich das Treten noch etwas flüssiger und sanfter an.
Da die kleinen Kompakträder eher für kürzere Touren und Stadtfahrten ausgelegt sind, besitzen drei der E-Bikes Nabenschaltungen mit fünf (Qio) beziehungsweise acht (Velo de Ville und I:SY) Gängen. Das Kalkhoff fährt mit einer Kettenschaltung und neun Gängen. In Kombination mit den dicken Geländereifen (59 Millimeter Breite) kann der Fahrer so schnell die Gänge wechseln, wenn es die Gegebenheiten erfordern. Das Tinker2 von Riese & Müller verfügt über eine Nabenschaltung von Enviolo, die sich bequem stufenlos schalten lässt.
Alle Testmodelle, bis auf das Riese & Müller, gewähren aufgrund ihres tiefen Wave-Rahmens einen einfachen Auf- und Abstieg, weswegen diese Kompakt-E-Bikes auch bei älteren Menschen, die bisweilen Berührungsängste mit elektrisch unterstützen Rädern hatten, sehr beliebt sind. Das Tinker2 von Riese & Müller kommt durch seinen Trapez-ähnlichen Rahmen eher sportlich daher. Hier muss man zum Auf- und Absteigen das Bein von hinten über den Sattel schwingen.
Egal ob asphaltierte Straße, Schotterpiste oder Kopfsteinpflaster, alle Kompakt-E-Bikes bieten ein gutes, wendiges und angenehmes Fahrverhalten. Dabei sticht das Rad von Riese & Müller durch seine sehr stabile, agile und sichere Straßenlage ein bisschen hervor. Das Entice C.B Excite+ von Kalkhoff, das S8 F B von I:SY sowie das Eins P-5 von Qio haben mit 58 beziehungsweise 59 Millimetern extra breite Reifen, die zum einen Unebenheiten abfedern, zum anderen ein sicheres Gefühl auf allen Belägen bieten.
Reichweite und Leistung
Die wendigen Kompakt-E-Bikes eignen sich perfekt für Erledigungen in der Stadt oder am Urlaubsort. Aber auch kleine Touren sind mit den Rädern durchaus möglich. Im Auftrag von IMTEST hat das international agierenden Prüf- und Zertifizierungsunternehmen Hansecontrol, die seit 2021 Mitglied der QIMA Group sind, die Reichweite getestet. Basierend auf dem genormten Reichweitentest R200 werden alle E-Bikes im Test auf einen einheitlichen Unterstützungsfaktor von 200 normiert und künstlich angetrieben. Mit einer simulierten Fahrerleistung von 70 Watt - das entspricht sehr moderatem Mittreten - und zusätzlich 140 Watt Unterstützung vom E-Motor heißt es „Treten“, was das Zeug hält, beziehungsweise bis der Akku leer ist.
Bei diesem Test hat das Kompakt-E-Bike von Kalkhoff klar die Nase vorn und erzielte sehr gute 68 Kilometer Reichweite. Aber auch das I:SY und das Qio erzielten Werte über 60 Kilometer. Knapp dahinter liegt das Rad von Riese & Müller mit knapp 59 Kilometern, während das Velo de Ville es nur auf 41 Kilometer schafft. Dieses Ergebnis spiegelt sich auch bei der Kapazität der Akkus wider, die ebenso von Hansecontrol ermittelt wurde. Das Modell des Velo de Ville wies hier mit 375 Wattstunden den geringsten Wert auf, die Akkus vom Kalkhoff, Qio und Riese & Müller konnten hingegen mit sehr hohen Werten um die 490 Wattstunden punkten.
Mit welcher mittleren Geschwindigkeit und mit welchem Unterstützungsfaktor die fünf Testkandidaten eine Steigung von sechs Prozent meistern, hat Hansecontrol ebenso im Auftrag von IMTEST ermittelt. Bei dieser Prüfung konnte das Qio mit einer Geschwindigkeit von flotten 21,5 Stundenkilometern und einem Unterstützungsfaktor von 3,5 am meisten überzeugen. Aber auch das Tinker2 von Riese & Müller (21,1 Stundenkilometer, Unterstützungsfaktor 3,3) und das Entice C.B Excite+ von Kalkhoff (20,2 Stundenkilometer, Unterstützungsfaktor 3,3) lieferten gute Ergebnisse. Etwas langsam waren hingegen waren das I:SY (18,6 Stundenkilometer, Unterstützungsfaktor 3,1) und das Velo de Ville (17,6 Stundenkilometer, Unterstützungsfaktor 2,8).
Sicherheit beim Bremsen
Die fünf Kompakt-E-Bikes musste nämlich beweisen, wie ihre Bremskraft bei trockenen und feuchten Bedingungen, sowohl an der Vorderrad-, als auch an der Hinterradbremse ist. In Anlehnung an die Norm EN 15194 führt Hansecontrol auf einem Bremsenprüfstand die Bremsprüfungen durch. Die Testergebnisse zeigen, dass der E-Bike-Fahrer, egal ob bei Sonnenschein oder Regen, mit allen fünf E-Bikes sicher unterwegs ist.
Top 5 Kompakt-E-Bikes im Test
IMTEST hat fünf beliebte Modelle von i:SY, Qio, Velo de Ville, Kalkhoff und Riese & Müller getestet. Hier die Ergebnisse:
- Kalkhoff Entice C.B Excite+: Test- & Preis-Leistungs-Sieger
- Riese & Müller Tinker2: Platz 2
- Qio Eins P-5: Platz 3
- I:SY S8 F B: Platz 4
- Velo de Ville KEB 400: Platz 5
Testergebnisse im Detail
1. Platz: Kalkhoff Entice C.B Excite+
- Vorteile: Bestes Reichweiten-Ergebnis, überzeugende Bremswerte
- Nachteile: Keine einklappbaren Pedalen, kein Leichtgewicht
- Gesamturteil: gut (1,8)
2. Platz: Riese & Müller Tinker2
- Vorteile: Beste Straßenlage und Wendigkeit, hohe Reichweite, sehr gute Bremsergebnisse
- Nachteile: Nicht ideal für ältere oder motorisch eingeschränkte Menschen
- Gesamturteil: gut (1,8)
3. Platz: Qio Eins P-5
- Vorteile: Angenehmes Fahrgefühl, hohe Reichweite, gute Bremswerte
- Nachteile: Schwerstes Rad im Testfeld
- Gesamturteil: gut (1,9)
4. Platz: I:SY S8 F B
- Vorteile: Schickes Design, sportlicher Retro-Style
- Nachteile: Langsam bei Steigungsfahrten
- Gesamturteil: gut (1,9)
5. Platz: Velo de Ville KEB 400
- Vorteile: Angenehmes Fahrgefühl, tiefer Einstieg
- Nachteile: Geringste Reichweite im Testfeld
- Gesamturteil: befriedigend (2,7)
E-Bike-Klapprad Test 2025
Für meinen E-Bike-Klapprad Test habe ich 16 moderne 20 Zoll Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet. So konnte ich mir ein sehr gutes Bild über die aktuellen Modelle der Saison verschaffen und meinen E-Bike-Klapprad Testsieger 2025 küren.
Hier die Top-Modelle aus dem E-Bike-Klapprad Test:
- Vakole VT4 (Bewertung: 8,9 von 10)
- smartEC Camp-20D und Camp-20H
- Tern Vektron S10 (Bewertung: 9,2 von 10)
- SAXONETTE Compact Plus
- MYVELO Rio und Palma
- Vakole Y20 Pro (Bewertung: 8,7 von 10)
- MYVELO Molinar
- Hitway BK6S
- Engwe L20 SE
E-Bike-Klapprad Test - Die besten Modelle im Detail
1. Vakole VT4
Das Vakole VT4 im Praxistest: Ein gut ausgestattetes Elektro-Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen, kräftigem Motor und angenehmer Sitzposition - ideal für große Personen.
Ein echtes Highlight ist die Eignung für große Fahrer. Laut Hersteller ist das Rad für Personen bis 210 cm Körpergröße ausgelegt - ein Wert, den bisher kein anderes getestetes Modell erreicht hat. Wer also lange Beine hat und trotzdem bequem fahren möchte, sollte sich das Vakole VT4 genauer anschauen.
2. smartEC Camp-20D und Camp-20H
Die beste Bewertung gab es in der Kategorie Ausstattung und Zubehör, denn das Camp-20D von smartEC ist mit allem ausgestattet, was ein Elektro-Klapprad benötigt. So sind die 20 Zoll Räder mit mechanischen Scheibenbremsen und Reflektoren ausgestattet. Die Vordergabel und der Sattel sind gefedert und Licht sowie Klingel machen das Klapprad verkehrssicher.
3. Tern Vektron S10
Das Vektron S10 ist mit 20-Zoll-Rädern und 2,15 Zoll breiten Big Apple Reifen von Schwalbe ausgestattet, die für viel Komfort und Fahrstabilität sorgen. Der Bosch Performance Line Mittelmotor mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment liefert eine kräftige Unterstützung - ideal auch bei Steigungen oder längeren Touren. Der wechselbare 400 bzw. 500 Wh Akku ist hinter der Sattelstange untergebracht und ermöglicht eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern, je nach Unterstützungsstufe.
4. SAXONETTE Compact Plus
Ein etwas besonderes Klapprad ist das SAXONETTE Compact Plus, da es mit einer Rücktrittbremse ausgestattet ist. Nicht wenige Klapprad-Freunde benötigen den sogenannten „Rücktritt“, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen.
5. MYVELO Rio und Palma
Ein Fatbike ist ein Fahrrad mit besonders dicken Reifen - meistens 3 oder 4 Zoll breit. In Verbindung mit einem starken Motor bietet dir ein Fatbike außerordentlich viel Fahrspaß. Natürlich darf die Klappfunktion nicht fehlen, damit du es auch in den Urlaub nehmen kannst.
6. Vakole Y20 Pro
Besonders beeindruckt hat mich beim Y20 Pro die hohe Reichweite von bis zu 83 Kilometern, die ich selbst in meinem Praxistest erreicht habe - und das unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich macht das ein großzügig dimensionierter 960-Wh-Akku, der aktuell zu den größten in dieser Klasse gehört.
7. MYVELO Molinar
Mein aktuelles Lieblings-Klapprad, gerade wenn es mal in den Wald geht und ein paar Höhenmeter überwunden werden müssen, ist das MYVELO Molinar. Auch ein Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen und jeder Menge Power.
8. Hitway BK6S
Mit Anschaffungskosten von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten bekommst du mit dem Hitway BK6S ein Elektro-Klapprad mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
9. Engwe L20 SE
Insgesamt bietet dir das Klapprad von Engwe durch die Federung und die breiten Reifen sehr viel Komfort beim Fahren. Du bist in einer guten Sitzposition gemütlich unterwegs.
Häufige Fehleinschätzungen über Kompakt-E-Bikes
Viele haben Vorurteile gegenüber Kompakt-E-Bikes. Hier werden einige dieser Fehleinschätzungen widerlegt:
- Kleine Reifen sind nicht stabil genug: Doch, kleine Räder sind sogar stabiler als die großen.
- Man muss so viel treten: Durch Gangschaltungen haben Kompakt-E-Bikes eine Übersetzung, die eine Trittfrequenz wie bei großen Laufrädern ermöglicht.
- E-Bikes mit so kleinen Rädern sind unkomfortabel: Die dicken Reifen dämpfen Schläge vom Untergrund deutlich besser als schmale Reifen.
- One Size fits all - das geht nicht: Können Sattelhöhe, Lenkerhöhe und eventuell auch Lenkerneigung ausreichend breit verstellt werden, fühlen sich Menschen innerhalb dieses Größenspektrums ergonomisch tatsächlich wohl.
- Das spart nicht wirklich Platz: Ein 28er-Fahrrad hat eine Gesamtlänge von etwa 195 Zentimetern. Bei unseren Falträdern kommen wir im Mittel auf etwa 165 Zentimeter.
Technische Aspekte und Kaufberatung
Beim Kauf eines E-Bikes spielen verschiedene technische Aspekte eine Rolle. Hier ein Überblick:
Motor
Bosch dominiert den Markt, aber auch Shimano, Panasonic oder Yamaha sind verbreitet. Mittelmotoren haben sich durchgesetzt, da sie das Gewicht zentral am Rad positionieren und eine optimale Ansteuerung ermöglichen. Heckmotoren finden sich eher bei sportlichen Rädern, Frontmotoren sind kaum noch relevant.
Schaltung
Nabenschaltungen sind robust, wartungsarm und werden oft in Kombination mit Mittelmotoren angeboten. Sie erfordern ein kurzes Entlasten des Getriebes beim Schaltvorgang.
Antrieb
Zahnriemen sind eine wartungsarme Alternative zur Kette. Sie müssen nicht geölt werden und machen preislich kaum einen Unterschied.
Akku
Die Kapazität sollte zum geplanten Einsatzgebiet passen. Für Camper reicht oft ein 545-Wh-Akku für Tagestouren aus. Der Akku kann sichtbar am Rahmen oder im Rahmenrohr integriert sein.
Bremsen
Hydraulische Scheibenbremsen sind empfehlenswert, da sie eine höhere Bremswirkung bei geringem Kraftaufwand erzielen. Die Bremsscheiben sollten mindestens einen Durchmesser von 180 Millimeter haben.
Fahrradsattel
Der Sattel sollte zur Anatomie und Sitzposition passen. Je sportlicher die Sitzposition, desto schmaler sollte der Sattel sein.
Fazit
Kompakte 20-Zoll-E-Bikes sind eine ausgezeichnete Wahl für Camper und Stadtbewohner. Sie bieten Fahrkomfort, Geschwindigkeit und Ausstattung auf Augenhöhe mit größeren Modellen und punkten zusätzlich mit Gewicht und Packmaß. Mit den richtigen technischen Komponenten sind sie der ideale Begleiter für den Alltag und den Urlaub.
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