E-Bike 750 Watt Reichweite Test: Alles, was Sie wissen müssen

Die Auswahl an E-Bikes auf dem Markt ist riesig. Es gibt E-Bikes in verschiedenen Segmenten und eine oft gestellte Frage ist die nach der maximalen Reichweite des E-Bikes. Die Reichweite des E-Bikes gibt bei der Kaufentscheidung oft den Ausschlag. Dabei hängt sie von vielen Faktoren ab - E-Bike mit großem Akku gehen aber per se mit Vorteilen ins Rennen.

E-Bike-Tests und Kategorien

Die BikeX-Redaktion testet fortlaufend die aktuelle Modell-Flotte der wichtigsten E-Bike-Hersteller. Egal, ob E-Mountainbike, E-Trekking-Bike, Stadtrad, E-Gravelbike, E-Klapprad oder Lastenrad! In den folgenden Tabellen finden Sie alle E-Bikes aus dem Modelljahr 2024 und 2025, die bereits unseren Test durchlaufen haben. Die Tabelle wird fortlaufend aktualisiert. Ein Klick auf den Modellnamen führt dich zum ausführlichen Testbericht des E-Bikes.

  • Trekking-E-Bikes: Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort und werden mit hochwertigen Motoren und durchdachter Ausstattung zur vollwertigen Alternative zum Auto.
  • E-MTBs: Sie sind die perfekten Begleiter für alle, die abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen und eröffnen neue Horizonte.
  • City-E-Bikes: Sie sind die heimlichen Helden des urbanen Alltags, bringen dich zuverlässig zur Arbeit und sind wie gemacht fürs Leben in der Stadt.
  • Light-E-Bikes: Sie sind leicht, schlank, unauffällig und haben gerade genug elektrische Unterstützung, um den Alltag entspannt zu meistern.
  • Sport-E-Bikes: Sie bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt und erweitern den Aktionsradius.
  • E-Gravelbikes: Sie sind die Abenteurer unter den E-Bikes, sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel.
  • Klapp-E-Bikes: Sie sind die Chamäleons der urbanen Mobilität, kompakt, wendig und überraschend kraftvoll.

Faktoren, die die Reichweite beeinflussen

Die Reichweite eines E-Bikes hängt von vielen Faktoren ab. Neben Motor und Akku sind es:

  • Der Typ des Fahrrads
  • Das Systemgewicht
  • Die gewählte Fahrstufe
  • Das Terrain
  • Die Beschaffenheit des Untergrunds

Die Frage zum Beispiel, wie weit komme ich mit einem 500 Wh Akku, kann mit Hilfe der Reichweitenrechner grob beantwortet werden, aber nicht auf dem Kilometer genau. Im Beispiel ergibt die Berechnung für ein E-MTB mit grobstolligen Reifen im hügeligen Gelände auf Trails eine Reichweite von 27 Kilometern, für ein Trekkingrad mit glatten Reifen auf Asphalt dagegen fast 40 Kilometer.

Eine bessere Orientierung bieten die Computer der E-Bikes selbst, die bei der Ermittlung der Restreichweite während der Fahrt all diese Faktoren einfließen lassen - hilft aber leider nicht bei einer Kaufentscheidung.

Akkukapazität und Reichweite

Unter gleichen Bedingungen und einer gleichen Ausstattung bedeutet mehr Akkukapazität eine größere Reichweite - und grundsätzlich wächst die Kapazität der Akkus an E-Bikes von Jahr zu Jahr. Mit 500 Wh sind es 88 Kilometer Reichweite. Die Reichweite des E-Bikes mit 400-Wh-Akku würde sich rechnerisch auf etwa 70 Kilometer belaufen.

Allerdings kann ein anderer Fahrstil, die Nutzung anderer Unterstützungsstufen oder die Kombination des Akkus mit einem Motor, der weniger Leistung hat, den Unterschied verwischen oder gar aufheben. Deswegen sagt die reine Akkukapazität nicht direkt etwas über die Reichweite des E-Bikes aus.

Man sollte sich vor der Kaufentscheidung über den Einsatzzweck des Rads im Klaren sein und abwägen, welche Art von Motor dafür passend ist, wie wichtig das Gewicht des E-Bikes ist, welchen Fahrstil man pflegt. Dabei verlässt man sich entweder auf die Angaben der Hersteller, man informiert sich in der Fachpresse, wo regelmäßig Reichweitentests mit E-Bikes und deren Akku durchgeführt werden, oder man nutzt Foren, wie das Pedelecforum, um Erfahrungen mit der Reichweite von Pedelecs zu recherchieren.

Auch im großen E-Bike-Test von FOCUS E-BIKE überprüfen wir im Labor die Reichweite der getesteten Modelle unter standardisierten Bedingungen. Wenn man sich im Klaren ist, welcher Akku und welche Reichweite für den eigenen Gebrauch ausreichen, kann man Geld sparen. Ein größerer Akku kostet mehr als ein kleineres Modell.

Beispiel Cube Reaction Hybrid Pro. Dieses Bike gibt es mit 500-Wh-Akku, mit 625-Wh-Akku und mit 750-Wh-Akku, der Preis steigt mit jeder Erhöhung um 200 Euro.

E-Bikes mit besonders hoher Reichweite

Wer nach dem E-Bike mit der längsten Reichweite sucht, wird schnell auf den Hersteller Fuell aus den USA stoßen. Das Modell Flluid 2 ist mit zwei Akkus ausgestattet, die zusammen eine Kapazität von 2000 Wh haben und einen Motor von Valeo mit Strom versorgen. Das E-Bike soll 300 Kilometer Reichweite und mehr haben.

Auch als S-Pedelec mit großer Reichweite wird das Flluid 2 erhältlich sein - es dürfte sich um eines der E-Bikes mit längster Reichweite handeln. Eine so hohe Streckenleistung benötigt man aber nicht mit jedem Radtyp.

So ist zum Beispiel das Rocky Mountain Instinct Powerplay ein E-Mountainbike mit für das Radsegment hoher Reichweite. Rocky Mountain nutzt einen eigenen Dyname 4.0 Motor mit 48V und bis zu 108 Nm Drehmoment, der Akku hat eine Kapazität von 750 Wh.

Beim E-Trekkingbike erwartet man mehr Reichweite, hier stehen eher einmal längere Touren oder die Befahrung eines Flußradwegs auf der Agenda. Giant gibt etwa für das E-Trekkingbike Explore E+ Pro 0 GTS bei idealen Bedingungen eine Reichweite von mehr als 250 Kilometer an.

Übrigens gibt es selbst E-Bike Klappräder mit hoher Reichweite: für das Fiido D11 mit Hinterradnabenmotor und 417-Wh-Akku gibt der Hersteller eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer an.

Zusätzliche Akkus und Dual-Battery-Systeme

Schon von Haus aus haben viele Pedelecs eine Reichweite von über 100 Kilometern. Die lässt sich weiter steigern, wenn der Hersteller die Option zum Zusatzakku anbietet, wie es auch bei einigen der bereits erwähnten Modelle der Fall ist.

Der kann oftmals im Trinkflaschenhalter untergebracht werden - BH Bikes bietet hier eine sehr schöne Lösung an: Flaschenhalter und Range Extender haben beide Kontakte, es sind keine weiteren Kabel und Stecker nötig.

Alternativ kann ein Hersteller seinem E-Bike eine besonders lange Akkulaufzeit spendieren, in dem er es von Haus aus mit zwei Batterien anbietet. Von Bosch gibt es die Option zur Dual Battery. Die nutzt beispielsweise Simplon beim E-MTB Sengo PMax, einem Pedelec mit über 100 Kilometern Reichweite.

Hier ist ein 625-Wh-Akku im Unterrohr verborgen, der optionale Akku mit 500 Wh Kapazität wird auf dem Unterrohr montiert. Noch eleganter gelöst ist es beim Supercharger von Riese & Müller. Hier sitzen beide Akkus im Rahmen.

Beispiele für E-Bikes mit hoher Reichweite

Mit einem Valeo Mittelmotor, der 130 Nm Drehmoment generiert und einem mächtigen 2.000-Wh-Akku bringt es das City-E-Bike Flluid 2 von Fuell auf eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern, so der Hersteller.

Bis zu 250 Kilometer Reichweite gibt Giant unter idealen Bedingungen als Reichweite für das E-Trekkingrad Explore E+ Pro GTS an.

Die beiden Akkus des Reise- und Trekkingrads Supercharger GT sind im Ober- und Unterrohr des Pedelecs verborgen. Sie versorgen einen Bosch Performance Line CX-Motor mit Energie Das E-Bike ist mit verschiedenen Ausstattungen erhältlich. Von Haus aus sind zwei 500 Wh-Akkus von Bosch verbaut, als Upgrad gibt es zweimal 625 Wh.

Die Kanadier nutzen bei dem vollgefederten E-MTB Instinct Powerplay Carbon 70 den eigenen Dyname 4.0 Antrieb mit 48 V und 108 Nm Drehmoment. Im Unterrohr sitzt ein 720-Wh-Akku, der um einen Zusatzakku „Overtimepack“ mit 314 Wh Kapazität ergänzt werden kann.

Das Sengo Pmax mit seinem Carbonrahmen wiegt 19 kg. Das E-MTB nutzt einen Bosch Performance Line CX-Motor uns ist von Haus aus mit einem 625-Wh-Akku im Unterrohr ausgestattet. Dank Bosch Doppel-Akku-Option lässt sich die Kapazität auf 1.125 Wh erweitern.

E-Bike Trends und Highlights 2025

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
  • Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.

E-Bike-Test: ADAC testet E-Mountainbikes

Der ADAC hat acht E-Mountainbikes bis 5000 Euro nach den Kriterien Fahren, Antriebssystem und Motor, Handhabung, Sicherheit und Verarbeitung sowie auf Schadstoffe getestet. Ergebnis: Sechsmal "gut", zweimal "befriedigend". Plus: Tipps für e-MTB-Fahrer.

Testsieger von Cube mit guten Allround-Eigenschaften. Reichhöhen zwischen 1371 und 2179 Höhenmeter.

Trotz einer deutlichen Preissteigerung haben Mountainbikes die Trekkingräder auf der Pedelec-Beliebtheitsskala mittlerweile überholt. Von den im Jahr 2021 ca. zwei Millionen verkauften Pedelecs waren 34 Prozent Mountainbikes, Trekkingräder lagen mit 32 Prozent knapp dahinter. Doch wie gut sind die aktuellen Modelle? Der ADAC hat acht marktgängige vollgefederte e-Mountainbikes auf dem Prüfstand und in der Praxis getestet.

Das Cube bietet neben sehr guten Bremsen umfassende Informationen auf dem Display und eine Schiebehilfe mit Rückwärtsblockade. Die Sitzposition erlaubt darüber hinaus eine angenehme Fahrt auf ebener Straße. Nur der begrenzte Lenkereinschlag und der Ausbau des Akkus bieten noch Raum für Verbesserungen.

Den letzten Platz im Vergleich belegt das "Strike eRIDE 940" von Scott. Bei diesem Fully-Modell zeigten sich im Test sicherheitsrelevante Defizite. Die Hebelmechanik, um die Sattelstütze versenken zu können, ist schwer zu erreichen. Das sorgt besonders beim Bergabfahren für gefährliche Situationen, weil Bikerin oder Biker dazu die sichere Griffposition am Lenker aufgeben müssen. Zudem ist das Bike von Scott in der Preisklasse nur mit einem 500-Wh-Akku ausgestattet. Bei allen anderen E-Mountainbikes im Test sind Akkus mit 750 Wh oder 630/621 Wh verbaut. Entsprechend ist nur eine vergleichsweise geringe Reichweite (70 Kilometer) bzw. Reichhöhe (1371 Meter) möglich.

Falls die eingeschränkte Reichweite bzw. Reichhöhe des mit dem 500-Wh-Akku ausgestatteten E-Bikes nicht ausreichen sollte, kann gegen Mehrpreis auf die Modellvariante eRIDE 930 zurückgegriffen werden.

Die Ladezeiten der Akkus liegen zwischen 5,5 Stunden und 7 Stunden und sind damit gut bis befriedigend.

Tipps für E-Mountainbike-Fahrer

  • Das richtige Bike zu finden, bedarf einer klaren Vorstellung darüber, was man damit machen möchte.
  • Nur die ideale Größe des Bikes inkl. der optimalen Einstellung der Dämpferelemente bietet ultimativen Fahrspaß. Dies muss beim Fachhändler erfolgen. Oftmals bietet dieser ein "Bikefitting" an, das dann mit dem Kauf verrechnet wird.
  • Neben der Größe ist auch das "Lenkerfitting" entscheidend. Hier gilt: Zuerst Bremse, dann Sattelstütze, dann die Schaltung. Diese sollten gut vom Griff aus erreichbar sein.
  • Beim Bremshebel ist die "Einfingerbremse" eine unverzichtbare Ausstattung für die sichere Downhill-Fahrt.
  • Die Bikes lassen sich alle etwas unterschiedlich fahren - so kommt man an einer ausgiebigen Probefahrt nicht vorbei.
  • Besonderes Augenmerk sollte dabei auf Ergonomie und Handling gelegt werden, gefolgt von der Handhabung der Bedieneinheit und deren Informationsumfang.
  • Nie die eigenen Fähigkeiten überschätzen.
  • Touren sollten gut vorbereitet sein.

ADAC Empfehlungen an die Hersteller

  • Die Bedienung der Bremsen sollte möglichst mit der "Einfingertechnik" möglich sein.
  • Die absenkbare Sattelstütze muss auch in schwierigen Situationen mit dem Daumen von der Lenkergriffposition unkompliziert und sicher erfolgen können.
  • Zum Kauf sollte ein z.B. kostenvergünstigtes Techniktraining selbstverpflichtend durch den Hersteller mit angeboten werden.
  • Die Schalthebel sollten, um Schäden der Antriebsübertragung (Kette, Ritzel) zu vermeiden, möglichst in der "Eingangrastung" erfolgen, d.h. beim Drücken des Schalthebels wird nur ein Gang geschaltet.
  • Eindeutige Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht bzw. Systemgewicht müssen am e-MTB gut sichtbar sein.

E-Bike Test 2025: Die Neuerungen

Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.

Beispiel: Bisher haben wir Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl. Das wird aber beispielsweise der Trekking-Light-Klasse nicht mehr gerecht. Denn hier wird bewusst auf großdimensionierte Akkus verzichtet - dafür sind die Bikes leichter und verbrauchen weniger Akku. Eine klare Differenzierung war vonnöten.

Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Das ist viel Geld. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Erstmals seit Beginn des GERT ist das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg.

Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

E-Mountainbike Test 2025: Was ist das beste E-Mountainbike 2025?

Die E-MTB-Welt steht vor krassen Veränderungen mit neuen Playern, neuen Technologien und Trends. Alles nur ein Hype oder hat das Substanz?

Beim ersten Blick auf das Testfeld in unserem E-Mountainbike Test 2025 könnte man sich fragen, ob diese E-MTBs überhaupt vergleichbar sind. Preispunkte, Motor- und Akkukonzepte und Rahmenmaterialien sind je nach Modell sehr verschieden - keine Frage: Die Bandbreite in diesem Testfeld ist größer denn je. Doch genau das ist wichtig, um die beste Kaufberatung und Marktübersicht zu liefern.

Wie viel Bike bekommt man für sein Geld? Ist teurer automatisch besser? Kommen die beeindruckenden Leistungsdaten auf dem Trail an? Oder können die aktuellen Angaben nur blenden? Wie gut lassen sich Motor-Leistungsdaten überhaupt vergleichen und was ist auf dem Trail tatsächlich spürbar? Was macht das Gewicht am E-MTB aus?

5 wichtige Fragen vor dem E-MTB-Kauf

  1. Was willst du mit deinem E-Mountainbike machen? Fährst du Feierabendrunden auf dem Hausberg, liebst epische Tagestouren oder ballerst jedes Wochenende durch den Bikepark?
  2. Welches E-Bike-Motor-Konzept passt am besten zu dir? Full-Power-Shuttle-Feeling oder sanfter Rückenwind? Willst du maximale Unterstützung bergauf oder eher ein sportlich-natürliches Fahrgefühl?
  3. Wie viel Akkukapazität brauchst du wirklich? Unterstützungsmodus + Einsatzgebiet + Fahrergewicht + Fahrtdauer = realer Akkubedarf.
  4. Wie wichtig ist ein entnehmbarer Akku für dich?
  5. Welche Fahreigenschaften erwartest du von deinem Bike? Agil oder laufruhig? Verspielt oder spurtreu?
  6. Welche Features brauchst du wirklich am Bike? Multitool im Rahmen? Stauraum für Snacks oder Pumpe? USB-C-Port fürs Smartphone? Integrierte Beleuchtung für den Heimweg nach dem After-Ride-Bier?

Der neue Bosch CX Motor

Seit Jahren ist der Bosch Performance Line CX der vermutlich meistverkaufte E-MTB-Motor. Hohe Zuverlässigkeit, gutes Fahrgefühl und eine starke Reichweite machten den Schwaben-Antrieb erfolgreich. Mit der Neuauflage des CX steht also die Frage im Raum: Wie macht man den beliebtesten und vermutlich besten E‑MTB-Motor noch besser?

2,85 Kilo, das ist nur minimal weniger als beim Vorgänger. Und auch das Volumen ist identisch - obwohl der „Neue“ optisch etwas anders wirkt. Und die Leistung? 600 Watt in der Spitze, 85 Newtonmeter, maximal 340 Prozent Unterstützung. Das nennt Bosch den „magischen Dreiklang“, der schon dem Vorgänger zu einem sehr harmonischen Fahrgefühl verholfen hatte.

Die Fakten zum Bosch Performance Line CX 2025

  • Max. Drehmoment: 85 Newtonmeter
  • Spitzenleistung: 600 Watt
  • Unterstützung: 340 %
  • Gewicht: 2,83 kg (gemessen im BIKE Labor)
  • Kompatibel mit allen Komponenten des Smartsystems
  • Neuer Automatikmodus
  • Neue Akkus: Powertube 800, Powertube 600
  • Neues Display Purion 400

Akkus und Reichweite des Bosch Performance Line CX

Die neuen Batterien sind nun deutlich leichter. 800 oder 600 Wattstunden stehen zur Auswahl. Der 800er-Akku wiegt rund 3950 Gramm, das sind etwa 400 Gramm weniger als der bekannte Power­tube 750 der vorherigen Generation. Ein großer Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Akkus damit noch immer nicht zu den leichtesten am Markt gehören. Die neuen Akkus kommen künftig in Silber, der Umwelt zuliebe.

Wer ein leichteres Bosch-Bike will, greift zum Power­tube 600 (3080 Gramm). Die Akkus haben die gleiche Länge und passen in die gleiche Halterung. Wenn der Bike-Hersteller das Unterrohr entsprechend konstruiert, können sie problemlos im Wechsel genutzt werden. Das ist bei diversen Marken der Fall.

Purion 400 - das neue Bosch-Display

Das Purion 400 ist die dezente Alternative zu den größeren Kiox-Screens. Das neue Purion mit seinem 1,6-Zoll-Screen sitzt gut geschützt und unauffällig hinter dem Lenker. Durch die kompakten Abmessungen gibt es keine Gefahr einer Kollision mit dem Knie.

Standardmäßig wird auf dem farbigen Screen die U-Stufe und der Akku-Stand in Prozent angezeigt. Dazu gibt es ein großes Feld, auf dem Daten wie Kilometer, Geschwindigkeit und Fahrerleistung durchgewechselt werden können.

Die gute Nachricht: Das Purion 400 lässt sich problemlos nachrüsten und kann mit dem Systemcontroller oder der LED-Remote kombiniert werden.

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