Ohne Strom geht es nicht: Der Akku bildet zusammen mit dem Motor das Herzstück eines jeden E-Bike-Antriebs. Als Energiespeicher und -spender entscheidet der E-Bike-Akku nicht zuletzt über die Reichweite eines Pedelecs. Die Reichweite eines E-Bikes gibt an, wie weit man mit einer Akkuladung fahren kann.
Akkukapazität und Reichweite
Das hängt unter anderem von der Kapazität des Akkus ab. Sie wird bei Akkus für E-Bikes in Wattstunden (Wh) angegeben und besagt, wie viel Strom ein Akku aufnehmen und dann an den Motor abgeben kann. Die gängigen Werte für Einzelakkus reichen von ca. 250 Wh bis ca. 750 Wh. Daran sieht man: Durch die Auswahl des Akkus kann man die Reichweite theoretisch in etwa verdreifachen. Allerdings sind größere Akkus auch schwerer. Die Bandbreite dessen, was ein E-Bike-Akku wiegt, reicht etwa von 1,5 kg bis 3,5 kg.
Faktoren, die die Reichweite beeinflussen
Die Wh-Kapazität eines E-Bike-Akkus sagt etwas über die potenzielle Reichweite eines E-Bikes aus. Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab und kann deshalb zwischen 20 und mehr als 100 Kilometer pro Akkuladung schwanken.
- Fahrstil: Wählen Sie eher niedrige Gänge und fahren Sie mit einer eher hohen Trittfrequenz. Ideal sind ca.
- Topografie: Bedenken Sie bei der Tourenplanung die Topografie und planen Sie in hügeligem Gelände ggf.
- Gewicht: Vermeiden Sie unnötigen Ballast am E-Bike.
- Pflege: Pflegen Sie Ihr Pedelec.
Den größten Effekt auf die Reichweite hat allerdings ein zweiter Akku.
Position des Akkus am Fahrrad
Neben den technischen Akkuwerten stellen sich beim Kauf eines E-Bikes auch zwei Systemfragen: Wo soll der Akku am Fahrrad platziert sein? Bei den meisten E-Bikes sitzt der Akku am Unterrohr. Ideale Gewichtsverteilung: An dieser Stelle ruht der Akku zentral und relativ tief im Elektrofahrrad.
Immer öfter wird der Akku weitgehend oder vollständig ins Unterrohr integriert. So ein “Intube”-Akku sorgt für eine besonders aufgeräumte Optik, weil man den Akku kaum mehr erkennt. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der E-Bike-Batterie fest im Rahmen verbaut ist. Das bedeutet: Zum Laden muss das komplette E-Bike mit einer Stromquelle verbunden werden. Wer eine Steckdose im Fahrradkeller oder in der Garage hat, kommt damit klar.
Etwas aus der Mode gekommen ist die Platzierung am Sitzrohr. Hier ist der Motor zwischen dem Hauptrahmen und dem Hinterrad platziert. Diese Bauweise führt in der Regel zu einem längeren Radstand. Hier befindet sich der Akku in einem eigens dafür konstruierten Gepäckträger. Hecklastig: Die eher hohe Platzierung über dem Hinterrad kann vor allem bei preisgünstigen E-Bikes zu einem etwas schaukeligen Fahrverhalten führen.
Bei der Positionierung des Akkus sollte man den Einfluss auf das Fahrverhalten bedenken. Hier schneidet der Gepäckträger-Akku etwas schlechter ab. Andererseits ist das Herausnehmen und Einsetzen von Rahmen-Akkus manchmal etwas hakelig.
Lebensdauer und Ladezyklen
Wichtig ist dabei auch: Die Anzahl der möglichen Ladezyklen bezieht sich auf Vollladungen. Wer seinen Akku beispielsweise nur um 50 % auflädt, “verbraucht” damit nur einen halben Ladezyklus. Die Speicherzellen von Fahrrad-Akkus altern und büßen mit der Zeit an Leistungsfähigkeit ein. Dieser Prozess ist unvermeidlich und geht umso schneller, je stärker der Akku beansprucht wird, etwa durch stromfressende Bergfahrten.
Aber selbst im Ruhezustand werden die Akkuzellen im Lauf der Jahre schwächer. Früher oder später muss der Akku also ausgetauscht werden. Im Internet gibt es Angebote, Akkus wieder aufzufrischen. Wie lange ein E-Bike-Akku hält, hängt von den Ladezyklen ab - mindestens aber so sehr von der Anwendung des E-Bike-Akkus.
Laden des E-Bike-Akkus
Zunächst einmal sollten Sie sich nach dem Kauf eines E-Bikes mit der Betriebsanleitung vertraut machen. Vieler Pedelec-Nutzer fragen sich zum Beispiel: “Soll man einen E-Bike-Akku leer fahren oder nicht?” Dahinter steht oft die Furcht vor dem sogenannten Memory-Effekt, wie man ihn unter anderem von Nickel-Cadmium-Akkus kennt.
An Pedelecs kommen aber nahezu ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) zum Einsatz. Und bei Lithium-Ionen-Akkus tritt kein Memory Effekt auf. Das bedeutet: Man muss einen Pedelec-Akku nicht leerfahren. Vielmehr kann man ihn bei jedem beliebigen Ladezustand erneut aufladen. E-Bike-Akkus werden in der Regel teilgeladen ausgeliefert. Vor dem ersten Einsatz sollten sie vom Kunden einmal vollständig aufgeladen werden.
Keinesfalls sollte man die Batterie unnötig lange am Ladegerät belassen, sondern nach dem Laden den E-Bike-Akku immer rausnehmen bzw. Akkus für E-Bikes sind hitzeempfindlich. Ideal ist ein trockener Raum mit etwa 20 Grad. Aus Sicherheitsgründen sollte ein Akku in einem Raum mit installiertem Rauchmelder geladen werden und nicht neben leicht brennbaren Materialien.
Die Ladezeit eines E-Bike-Akkus hängt zum einen von seiner Kapazität ab: Ein 300-Wh-Akku benötigt an einem Standard-Ladegerät etwa 2,5 Stunden für eine vollständige Ladung, ein 500-Wh-Akku etwa 4,5 Stunden. Aber auch die Leistung des Ladegeräts ist von Bedeutung: Schnellladegeräte benötigen oft nur die halbe Zeit. Vor dem Memory-Effekt braucht sich kein E-Bike-Fahrer zu fürchten. Allerdings können Sie mit schonendem Ladeverhalten die Lebensdauer der E-Bike-Batterie verlängern.
Revolution in der Akkutechnologie
Eine bahnbrechende Entdeckung an der Stanford-Universität könnte die Lebensdauer von Lithiumionen-Akkus, wie sie in E-Bikes verwendet werden, signifikant erhöhen. Die Forschungsergebnisse, die Ende August 2024 in der Fachzeitschrift Joule veröffentlicht wurden, zeigen, dass ein verändertes Ladeprozedere während der Herstellung die Effizienz und Langlebigkeit der Akkus um bis zu 50 Prozent steigern könnte.
Das Forscherteam um die Stanford-Universität hat herausgefunden, dass die allererste Ladung eines Akkus entscheidend für seine zukünftige Leistungsfähigkeit und Lebensdauer ist. Bisher wurde angenommen, dass eine langsame und schonende Erstladung mit niedriger Spannung am besten für die Gesundheit des Akkus sei. Die neuen Erkenntnisse stellen diese Praxis jedoch in Frage.
Die Wissenschaftler entdeckten, dass das schnelle Laden der Akkus bei der Herstellung mit hoher Spannung und Temperatur nicht nur die Lebensdauer der Batterien um 50 Prozent erhöht, sondern auch die Ladezeit drastisch verkürzt - von zehn Stunden auf lediglich 20 Minuten. Dieser Ansatz führt dazu, dass ein Teil des Lithiums verbraucht wird, um eine Schutzschicht auf der negativen Elektrode zu bilden, während gleichzeitig Raum in beiden Elektroden geschaffen wird, was die Batterieleistung verbessert.
Die Forscher verwendeten maschinelles Lernen, um die optimalen Bedingungen für das Laden zu ermitteln. Dabei stellte sich heraus, dass insbesondere die Stromstärke und die Temperatur während des Ladeprozesses entscheidende Faktoren für die Verbesserung der Akkuleistung sind.
Diese Erkenntnisse könnten weitreichende Auswirkungen auf die Fahrradindustrie und insbesondere auf die Herstellung von E-Bikes haben. Eine längere Lebensdauer der Akkus würde nicht nur die Betriebskosten für die Nutzer senken, sondern auch die Umweltbelastung durch weniger häufige Akku-Entsorgungen reduzieren. Zudem könnte die verkürzte Ladezeit die Attraktivität von E-Bikes weiter steigern, indem sie die Nutzungsfreundlichkeit erhöht.
Lagerung des E-Bike-Akkus
Auch zur korrekten Lagerung des Pedelec-Akkus findet man wichtige Informationen in der Betriebsanleitung. Gemeint ist damit die Aufbewahrungszeit, in der der Akku weder lädt noch am E-Bike in Gebrauch ist. Für längere Zeit sollten Fahrrad-Akkus trocken und bei Keller- bis Raumtemperatur aufbewahrt werden. Vermeiden Sie insbesondere Hitze über 30 Grad. Lagern Sie den Akku weder ganz voll noch ganz leer.
Um eine schleichende Tiefentladung zu vermeiden: Prüfen Sie bei längerem Nichtgebrauch einmal pro Monat die Restladung und laden Sie den Akku etwas auf, sollte die vom Hersteller empfohlene Lagerladung (bei Bosch mind.
Wie beim Laden, so gibt es auch beim Lagern eines E-Bike-Akkus einiges zu beachten. Die korrekte Aufbewahrung schützt den Akku vor Beschädigungen und verlängert seine Lebensdauer.
E-Bike-Akku im Winter
Der größte Feind eines E-Bike-Akkus ist die Hitze. Sie reduziert nicht nur seine Leistungsfähigkeit, sondern kann in selten Fällen sogar zu massiven Beschädigungen bis hin zur Explosion des E-Bike-Akkus führen. Aber auch starke Kälte beeinträchtigt sowohl die Performance wie auch die Lebensdauer eines Akku. Bei Kälte nimmt die Leistungsfähigkeit des Akkus ab, da sich der elektrische Widerstand erhöht. Spürbare Folge ist die Reduzierung der Reichweite.
Während der Fahrt erwärmt sich der Akku je nach Grad der Beanspruchung. Wird das Pedelec abgestellt, kühlt er wieder aus. Eine E-Bike-Batterie sollte aber nicht bei Minustemperaturen lagern oder ruhen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Akku-Performance im Winter verbessern.
Reinigung und Pflege
Vor allem ein Akku am Unterrohr liegt oft in der Schusslinie für Nässe und Schmutz vom Vorderrad. Grundsätzlich schadet das dem Energiespeicher nicht, da E-Bike-Akkus wasserdicht sind. Dennoch sollte man sie bei Bedarf reinigen - allerdings nicht mit einem Wasserstrahl oder gar mit dem Hochdruckreiniger. Genauso wenig sollte man den Akku in ein Wasserbad tauchen.
Auch die Akku-Aufnahme am E-Bike-Rahmen sollte sauber sein, damit Wasser ablaufen und die elektrischen Kontakte trocknen können. Sie sind ab Werk mit einem Korrosionsschutz versehen.
Defekt des E-Bike-Akkus
Ein allmählicher Leistungsverlust des Akkus ist normal, selbst wenn man das E-Bike gar nicht nutzt. Sollten Sie darüber hinaus eine massive Funktionseinschränkung bemerken, hilft nur der Gang zum autorisierten Fachhändler. Keinesfalls sollten Sie selbst Hand anlegen und den Akku öffnen. Eine unsachgemäße E-Bike-Akku-Reparatur kann zu einem Kurzschluss führen, wodurch die Batterie in Brand geraten kann. Außerdem ist nach einer Öffnung die Dichtheit des Gehäuses nicht mehr gewährleistet.
Vorsicht ist bei äußeren Beschädigungen wie einem gesprungenen Gehäuse oder verbogenen Kontakten geboten. Solche Schäden können auftreten, wenn der Akku auf den Boden fällt. Bei sichtbaren Schäden besteht akute Brandgefahr und man sollte den Akku umgehend vom Fachmann checken lassen. In den meisten Fällen muss ein defekter E-Bike-Akku ausgetauscht werden. Wenn die Gewährleistung des Herstellers greift, wird er einen passenden Ersatzakku fürs E-Bike zur Verfügung stellen. Andernfalls müssen Sie sich auf eigene Kosten einen neuen Akku kaufen. Die Betriebsanleitung des E-Bikes enthält Information darüber, welcher Akku in Frage kommt. Was ein E-Bike-Akku kostet, hängt vom Modell ab.
Lebensdauer von E-Bike-Akkus
Mit der zunehmenden Beliebtheit von E-Bikes als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel rückt ja tatsächlich auch die Lebensdauer der Akkus immer mehr in den Blickpunkt. Laut Toussaint Wattinne, Mitbegründer und CEO von Upway, überstehen die meisten E-Bike-Akkus problemlos 500 bis 700 Ladezyklen und können bei guter Pflege bis zu zehn Jahre halten, was einer Reichweite von rund 40.000 Kilometern entspricht.
Tatsächlich sind 97 Prozent der Batterien in sehr gutem Zustand, und Upway greift erst ein, wenn die Batterieleistung unter 80 Prozent fällt. Das Unternehmen arbeitet dabei unter anderem mit Industriepartnern wie Doctibike zusammen, um die Aufarbeitung der Batteriezellen zu gewährleisten. Dieser Prozess umfasst eine gründliche Prüfung, den Austausch defekter oder schwacher Komponenten und den Einsatz modernster Technologien, um Sicherheit und Leistung zu gewährleisten.
Neue Recycling-Verfahren ermöglichen es mittlerweile außerdem, bei ausrangierten Akkus wertvolle Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel zurückzugewinnen und für die Herstellung neuer Batterien zu verwenden.
Was tun bei einem defekten Akku?
Wenn der E-Bike-Akku defekt ist, hilft nur der Gang zum Fachhändler. Keinesfalls sollte man selbst oder unautorisierte Dritte an dem Akku herumschrauben.
E-Bike Reichweite: Alles, was du wissen musst
Die Reichweite des E-Bikes gibt bei der Kaufentscheidung oft den Ausschlag. Dabei hängt sie von vielen Faktoren ab - E-Bike mit großem Akku gehen aber per se mit Vorteilen ins Rennen. weibliche Form. Sprache ist nicht neutral, nicht universal und nicht objektiv.
Reichweitenvergleich verschiedener E-Bike Marken
Wir vergleichen die Reichweite von E-Bikes der Marken Specialized, Giant, Liv, Scott und Orbea. Was leisten die E-Drive Systeme der großen Marken aus unserem Webshop?
- Wie weit ist ideal?
- Reichweite kommt bei E-Bikes immer von Energie.
- Es spielt immer eine Rolle, wie gut du dein Frühstück in Energie umsetzen kannst.
Wenn du in das Datenblatt eines E-Bikes blickst, siehst du ein E-Drive System mit einem Motor und dessen Stärke in Newtonmeter oder Watt sowie einem Akku mit der bestimmen Größe in Wattstunden. Aktuelle Systeme liefern nicht einfach stupide Energie. Giant und Liv nutzt beispielsweise die Smart Assist Technologie, bei der eine Vielzahl von Sensoren permanent Werte wie Steigung, Geschwindigkeit und Trittfrequenz ermitteln.
Der Widerstand spielt eine entscheidende Rolle für die benötigte Energie. Sichtbar wird dies auch an Werten zu den verbauten E-Drive Systemen an unterschiedlichen Fahrradtypen, wie du z. B. Ein E-Bike ist noch immer ein Fahrrad. So beschreiben Hersteller z. B. Was E-Bikes wirklich leisten, können Hersteller anhand ermittelter Werte aus Testfahrten oder Labortests nur abschätzen. Sieh die folgenden Werte nur als Hinweise dazu, was die Kombination aus Wattstunden (Wh) des Akkus und Nm des Motors bei deinen Anforderungen liefert.
Specialized verwendet in den Produktbeschreibungen einiger E-Bikes Angaben der Reichweite Idealbedingungen und bei anderen durchschnittlichen Bedingungen. So findest du 130 km beim Specialized Turbo Vado SL unter Idealbedingungen und 100 km Reichweite beim Turbo Vado 5.0 der sogenannten “ride-anywhere range”.
Specialized SL - So leicht, dass man es einfach tragen kann. Das 1.1 E-Drive System der Superlight Serie liefert eine moderate Unterstützung, die bei einem Hardtail mit bis zu 130 km Reichweite unter Idealbedingungen und einem Fully mit bis 86 km Reichweite ermittelt wurde. Beim starken 2.2 System mit 90 Nm und 700 Wh erhalten wir Idealwerte von bis zu 210 km am Hardtail und 140 km am Fully. Realistisch dürften bei gemischter Nutzung bis 100 km am Hardtail und bis zu 65 km am Fully sein.
Für die E-Bikes von Giant und den Frauen-Power E-Bikes von Liv findest du bei BikeHouse24 Vergleichswerte zur Reichweite, die vom Hersteller angegeben werden. Dabei bewegt sich die Anzahl der Kilometer mit einem E-Bike aus dem Hause häufig zwischen 50 und 200 km Reichweite.
Giants SyncDrive Technologie: kraftvoll, laufruhig und bildgewaltig im Video. Der Hersteller gleicht den Reichweitenverlust der vollgefederten E-MTB mit großen Akkus aus. Scott zeigt sich bei der Ausstattung der E-Bikes mit Spitzen-Komponenten der deutschen Marken Bosch und Mahle und verwendet an einigen Bikes TQ-Komponenten.
Am mittleren und schweren Scott E-Bikes nutzt der Hersteller Bosch Performance Line und Performance Line CX mit 65 bzw. Die leichten E-Rennräder der Serie Scott Addict werden vom Mahle E-Drive System mit 40 Nm für angemessenen Support auf sportlichen Fahrten versorgt. Mit einem 500 Wh Akku können etwa 80 Kilometer Reichweite mit dem E-MTB und etwa 100 km mit dem E-Citybike erwartet werden.
“10 Hill-Climbs? Maybe Tomorrow! Ob die Motorsport-Legende Tom Christensen für diese Zahlen auch seine eigene Leistungsbereitschaft motivierte? Der Hersteller aus dem Baskenland liefert seit Jahren solide Fahrräder und E-Bikes.
Dieser Vergleich ist mutig, da die 1,5-fache Unterstützung automatisch weniger Akku verbraucht als eine 2-fache und du für den Ausgleich mehr kurbeln musst. Die sehr gute Qualität der Bikes und Konzepte soll das nicht schmälern. Nach ausgiebigen Tests der hauseigenen Piloten verortet Orbea die Reichweite der E-Bikes mit einem 360 Wh Akku bei guten 70 Kilometern und 2.500 Höhenmetern. Etwa 70 Kilogramm schwere Fahrer konnten mit 2.100 Höhenmetern etwas mehr absolvieren als ein 90 Kilogramm schwerer Fahrer, die mit 1.800 Höhenmetern die Kapazität ausreizten. E-Drive Systeme der Bikes haben Einfluss auf die Performance.
Orbea testete dafür das Bio Cross Country OCCAM MTB, das RISE Trail E-MTB sowie das Enduro WILD-FS E-MTB. Eines der kräftigsten E-Bikes der Basken, das Orbea Wild. Im Test der Geschwindigkeit ging es um die Unterschiede zwischen einem Bio Bike, einem Light E-Bike und einem Full-Power E-Bike.
Wie weit kommst du?
Die Reichweite der E-Bikes ist eine Rechnung mit unbekannten Faktoren der Streckenverhältnisse und Bedingungen. Wie weit kommst du mit deinem E-Bike? Wie groß ist dein Akku und wie stark dein Motor? Welche Distanz schafft ein E-Bike?
Bei der Frage nach der Reichweite handelt es sich wohl um die meistgestellte Frage in Bezug auf E-Bikes. Die Antwort kann jedoch nicht pauschal beantwortet werden, da die Reichweite des E-Bikes von vielen Faktoren abhängig ist. Faktoren können beispielsweise Außentemperatur, Fahrstil oder Gewicht des Fahrers sein.
Moderne E-Bike erreichen in der Regel eine Reichweite von 50 bis 80 km. Dies zeigen Erfahrungen mit hochwertigen E-Bikes bei gemischter Fahrweise. Ein realistischer Wert liegt je nach Topografie, Witterungs- und Bodenverhältnissen bei ca. 50 Prozent der Herstellerangaben. Wer lediglich eine kleine Fahrt durch die Stadt unternehmen möchte, muss sich daher keine Gedanken machen, dass ihm unterwegs der Strom ausgeht. Einen langen Tagesausflug solltest du allerdings nur mit vollgeladenem Akku in Angriff nehmen.
Reichweite maximieren
- In niedrigen Gängen fahren: Fahre nach Möglichkeit in den niedrigen Gängen. Hohe Drehzahlen, eine Trittfrequenz von 60 bis 70 Umdrehungen pro Minute sorgen für einen geringeren Stromverbrauch, da hier der Motor nur schwach zum Einsatz kommt.
- Nicht ausschließlich mit der höchsten Unterstützung fahren: Passe die Motorunterstützung an und fahre nicht permanent auf höchster Unterstützungsstufe. Gerade auf ebenen oder abschüssigen Strecken sowie bei Rückenwind bietet es sich an, die Motorunterstützung deutlich zu reduzieren oder ganz auszuschalten.
- Pflege dein E-Bike gut: Schlecht geölte Ketten oder zu wenig Luft in den Reifen sorgen für mehr Kraftaufwand beim Fahren, der dann durch eine erhöhte Motorleistung ausgeglichen werden muss.
- Schütze deinen Akku im Winter: Nutze im Winter einen Neoprenschutz für deinen Akku. Somit behält er länger die optimale Betriebstemperatur und ist nicht dem kalten Fahrtwind ausgesetzt.
E-Bike-Bestseller mit hoher Reichweite & Akkukapazität
Hier findest du den interaktiven Reichweitenassistenten von Bosch. Wähle deine Durchschnittsgeschwindigkeit und passe die Fahrbedingungen an um eine relativ genaue Reichweitenschätzung deines E-Bikes zu erhalten.
Wie viel Watt E-Bikes haben sollten
E-Bikes sind in einer breiten Palette an Wattstärken erhältlich. Wie viel Watt E-Bikes jedoch haben sollten, ist abhängig vom System, von den verwendeten Komponenten sowie vom Akkutyp. Im Allgemeinen gelten 250 Watt als Minimum für ein Rennrad oder Mountainbike.
Es gibt jedoch auch einige High-End-Modelle, die bis zu 1000 Watt oder mehr leisten. Für Citybikes mit kleinen Rädern und Rahmen sind 150-200 Watt in der Regel ausreichend.
Wattstärken sind abhängig von:
- Verwendungszweck
- Wahl der Fahrradart
- Bauart
Die richtige Wattzahl für Ihr E-Bike
Bei der Wahl der richtigen Wattzahl gibt es einige Faktoren, die Sie berücksichtigen müssen. Der wichtigste ist die Art des Geräts, für das Sie es verwenden. Wenn Sie beispielsweise eine Glühbirne verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die Wattstärke mit der Leuchte kompatibel ist.
Im Allgemeinen sollten Sie immer eine höhere Wattstärke als die erforderliche wählen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Gerät reibungslos funktioniert und nicht überhitzt. Ein weiterer Faktor, den Sie bei der Frage danach, wie viel Watt Ihr E-Bike haben solle, berücksichtigen müssen, ist die Umgebung, in der Sie das E-Bike verwenden. Wenn es in einem heißen Klima zum Einsatz kommt, sollten Sie sich für mehr Watt bei Ihrem E-Bike entscheiden, damit es nicht überhitzt. Wenn Sie es dagegen in einem kalten Klima verwenden, können Sie weniger Watt für Ihr E-Bike wählen.
Schließlich müssen Sie auch Ihr Budget berücksichtigen. Eine größere Menge Watt bei E-Bikes ist in der Regel teurer als niedrigere Wattzahlen. Wenn Sie also ein knappes Budget zur Verfügung haben, sollten Sie ein Gerät mit einer niedrigeren Wattzahl wählen. Bedenken Sie jedoch, dass niedrigere Wattstärken möglicherweise nicht so leistungsfähig sind wie höhere Wattstärken.
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