Das E-Bike ermöglicht uns ab dem Frühjahr ausgiebige Radtouren und bietet ganz klar auch eine nachhaltige und gesunde Alternative zum öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto. Das heißt: Das elektrische Rad wird schon bald wieder besonders oft genutzt werden! Ob es den Winter über im Keller gelagert wurde oder auch bei Minusgraden im Einsatz war, spielt dabei keine Rolle.
E-Bike Akku: Das Herzstück des E-Bikes
Der E-Bike-Akku ist das Herzstück eines jeden E-Bikes, ist jedoch nicht unendlich leistungsfähig. Tatsächlich wird jedem E-Bike-Akku nur eine bestimmte Maximalmenge an Ladezyklen zugestanden. Doch bereits davor verringert sich die Akku-Leistung allmählich - selbst wenn der E-Bike-Akku pfleglich behandelt, richtig gelagert oder vielleicht sogar gar nicht benutzt wird. Deshalb kann es sich von Zeit zu Zeit lohnen, die E-Bike-Akku Kapazität zu messen. Dadurch erhält man einen guten Eindruck davon, wie leistungsstark der Akku noch ist.
Warum die Kapazität des E-Bike-Akkus messen?
Wenn ein E-Bike-Akku in die Jahre kommt, verliert er an Leistung. Neben typischem Verschleiß ist auch die rein kalendarische Alterung ein Grund für die nachlassende Power der Fahrradbatterie. Damit Sie mit Ihrem Bike jederzeit verlässlich unterwegs sind, kann es hilfreich sein, die E-Bike-Akku Kapazität zu messen. Sinkt die Kapazität unter einen bestimmten Wert, sollten Sie darüber nachdenken, ob es Zeit für einen E-Bike-Akku Zellentausch oder gleich einen komplett neuen Akku wird. Der Kapazitätszustand des E-Bike-Akkus kann Ihnen aber auch dabei helfen, Schwachstellen bei der Lagerung, beim Laden oder der sonstigen Benutzung zu erkennen.
Last but not least: Viele Hersteller geben mittlerweile auch auf ihre Akkus eine zweijährige Garantie. Büßt der Akku während dieser Zeit unverhältnismäßig viel an Leistung ein, haben Sie unter Umständen Anspruch auf einen neuen Akku.
Tipp: Sie spielen mit dem Gedanken einen gebrauchten E-Bike-Akku zu kaufen? Auch in diesem Fall kann es sinnvoll sein, vor dem Kauf die Kapazität der Batterie zu messen bzw. prüfen zu lassen. Am besten bei einem externen Anbieter, der ein entsprechendes Zertifikat inklusive der erhobenen Messwerte ausstellt.
Methoden zur Messung der E-Bike-Akku-Kapazität
Um bei einem E-Bike-Akku die Kapazität zu messen, stehen Bikern verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Am einfachsten ist es, die Kapazitätsanzeige des Herstellers am Akku selbst oder über das Display auszulesen. Ist diese Funktion nicht verfügbar, kann auch die Ladezeit Aufschluss über den Zustand des Akkus liefern. Wer es noch genauer wissen möchte, wendet sich an einen erfahrenen Fachexperten.
1. Kapazitätsanzeige am Akku oder Display
Viele moderne E-Bike-Akkus zeigen nicht nur den aktuellen Ladezustand und die Reichweite an, sondern haben auch eine Anzeige für die Kapazität integriert. Bei manchen Modellen lässt sich sogar prüfen, wie viele Ladezyklen bereits durchlaufen wurden. Wie genau es möglich ist, an einem E-Bike-Akku die Kapazität messen bzw. Bei vielen Modellen funktioniert die Anzeige jedoch über die LED-Anzeige des Akkus. Also über die LEDs, die normalerweise den Ladezustand des Akkus wiedergeben.
Drückt man die Power-Taste kurz, sieht man den Ladezustand. Hält man die Power-Taste für ein paar Sekunden gedrückt, erlöschen die Lichter.
Wichtig: Diese Variante, beim E-Bike-Akku die Kapazität zu messen, funktioniert nicht bei allen Modellen. Ob eine solche Kapazitätsmessung bei Ihrem E-Bike-Akku vorgesehen ist bzw. unterstützt wird, sollten Sie immer separat in der Bedienungsanleitung nachprüfen bzw.
2. Kontrolle des Ladevorgangs
Eine weitere Möglichkeit, um einen groben Eindruck von der Kapazität des E-Bike-Akkus zu erhalten, bietet die genaue Kontrolle des Ladevorgangs. Die Vorgehensweise ist einfach: Angenommen Ihr Ladegerät lädt den E-Bike-Akku mit einer Geschwindigkeit von 2 Ampere. Nach einer Ladezeit von 6 Stunden sollte der E-Bike-Akku also über die Power von 12 Ah verfügen. Je nachdem, wie die maximale Leistung des E-Bike-Akkus ist, können Sie also überprüfen, ob der Akku ausreichend schnell oder zu langsam lädt.
3. Professionelle Messung durch Fachhändler
Um genauere Informationen über den Zustand der Kapazität eines E-Bike-Akkus zu erhalten, muss man die Leistungsfähigkeit der Batterie nicht unbedingt selbst überprüfen. Bei vielen Fachhändlern gehört der E-Bike-Akku Kapazitätscheck zum Standardprogramm bei Wartung und Inspektion. Alternativ gibt es mittlerweile viele Anbieter, die mithilfe von modernen Geräten die E-Bike-Akku Kapazität messen. Hierbei führen sie eine kontrollierte Entladung der Batterie durch, um festzustellen, wie es um die Leistung steht. Bei diesen Anbietern erhalten Sie einen ausführlichen Messbericht, der genauen Aufschluss über die aktuelle Leistungsfähigkeit des Geräts gibt.
Wichtig: Online finden sich zahlreiche Anleitungen zum Messen der Kapazität eines E-Bike-Akkus. Einige sind sehr abenteuerlich und erklären, dass für die Messung das Gehäuse des E-Bike-Akkus geöffnet werden soll. Hiervon können wir nur abraten! Zum einen verlieren Sie beim Öffnen des E-Bike-Akkus Ihren Garantieanspruch, zum anderen sind die Zellen im Inneren der Batterie sehr empfindlich.
E-Bike Vision AV-Toolbox Mobile App
Für zahlreiche Belange unseres täglichen Lebens existieren heutzutage passende Apps. E-Bike Vision geht diesen Trend mit und ermöglicht euch die Diagnose des Akkus per App. Ursprünglich für Händler entwickelt, gibt er seine AV-Toolbox auch für Privatpersonen frei. Mit wenigen Klicks erfahrt ihr so entscheidende Details zum technischen Zustand des Akkus- Zudem lässt sich mithilfe der App die Software des Akkus aktualisieren. Anhand dieser Informationen erhaltet ihr ein recht detailliertes Bild zum Zustand des jeweiligen Akkus.
In der App wird er Zustand der Akkuzellen mit dem Begriff „Gesundheit“ wiedergegeben. Darunter versteht der Hersteller den Alterungszustand des Akkus. Umgerechnet auf einen Wert zwischen null und hundert drück er aus, wie sehr sein Leistungsvermögen noch dem eines neuen Akkus entspricht. Für leichte Verwunderung könnte die Angabe der Anzahl der Ladezyklen sorgen. Das liegt daran, dass die App nicht jeden einzelnen begonnenen Ladezyklus zählt. Stattdessen fasst sie Teilzyklen zu vollständigen Zyklen zusammen. Ein voller Zyklus entspricht dabei dem einmaligen kompletten Laden und Entladen des Akkus.
Im Sortiment von E-Bike Vision finden sich Akkus für E-Bike-Systeme von Bosch, Yamaha, Panasonic und Gazelle. Wollt ihr die AV-Toolbox nutzen, könnt ihr sie euch ab sofort aus Apples App Store oder dem Google Play Store herunterladen. Nach der Installation folgt eine kurze Registrierung. Für eine Diagnose nehmt ihr den Akku aus dem E-Bike heraus und verbindet ihn per Bluetooth mit der App. Dazu klickt ihr auf dem Startbildschirm der App auf das unten rechts positionierte Lupen-Symbol. Sobald ihr den Akku einschaltet oder an Ladegerät anschließt, sollte er wenig später von der App gefunden werden. Sie erscheint dann in der Liste von Geräten standardmäßig mit der Bezeichnung „Battery_GoBT“.
Ist die Verbindung etabliert, wechselt ihr über das Menü unten in der App auf die Seite „Daten“. Dort erscheinen dann die bereits erwähnten Informationen zum Zustand des Akkus. Sie lassen sich wahlweise grafisch oder als Tabelle anzeigen. Ganz rechts im Menü unten findet ihr die Seite „Aktualisieren“.
Zu Beginn der Diagnose muss die AV-Toolbox euren Akku erkennen. Schlägt das fehl, könnte es an einem zu geringen Ladestand des Akkus liegen. In dem Falle schließt ihr ihn an das dazugehörige Ladegerät an und probiert es einfach erneut. Ein anderer Grund könnte der Typ des Akkus sein. Handelt es sich ein Modell, das kompatibel zu dem Bosch-Antriebssystem aus den Jahren 2019-2020 ist, braucht der Bluetooth-Chip des Akkus vermutlich ein Update.
Selbsttest des E-Bike-Akkus
Zweifelst du an der Leistung deines E-Bike-Akkus? Ein Selbsttest ist möglich, aber ohne die richtige Ausrüstung oft ungenau. Du kannst den Akku deines E-Bikes grundsätzlich selbst testen, allerdings ist die Zuverlässigkeit solcher Tests ohne spezielle Ausrüstung meist begrenzt. Mit der Zeit verschleißt ein Akku und verliert an Kapazität. Theoretisch lässt sich diese Kapazität durch das Entnehmen eines konstanten Stroms messen - in der Praxis ist das jedoch ohne passende Messtechnik kaum möglich.
Als Alternative kannst du die Ladezeit deines Akkus beobachten. Angenommen, dein Ladegerät lädt mit 2A und der Akku benötigt 6 Stunden für eine vollständige Ladung - dann beträgt die aktuelle Kapazität etwa 12Ah. Wenn dein Akku ursprünglich 14Ah hatte, zeigt das bereits einen gewissen Kapazitätsverlust. Bei älteren Akkus scheint der Ladevorgang oft endlos zu dauern, was eine genaue Schätzung zusätzlich erschwert.
Du hast das Gefühl, dass dein E-Bike-Akku nicht mehr einwandfrei funktioniert und möchtest eine zuverlässigere Analyse als eine einfache Eigenmessung? Dann kannst du deinen Akku gerne von uns testen lassen. Mit unserer professionellen Testausrüstung messen wir schnell und objektiv den aktuellen Zustand deines Akkus.
Professionelle Akku-Tests
Auch wenn du eine einfache Eigenkontrolle deines E-Bike-Akkus durchführen kannst, ist diese Methode ohne Spezialgeräte oft ungenau. Die Kapazitätsmessung über die Ladezeit kann einen groben Hinweis geben, liefert jedoch vor allem bei älteren Akkus kein verlässliches Ergebnis. Wenn du Klarheit über den Zustand deines Akkus möchtest, ist der Gang zum Profi die beste Lösung. Professionelle Messtechnik ermöglicht eine präzise, objektive Beurteilung - und falls dein Akku noch unter Garantie fällt und nicht mehr die gewünschte Leistung bringt, kann direkt für Ersatz gesorgt werden. So stellst du sicher, dass dein E-Bike wieder volle Leistung bringt und der Akku möglichst lange hält.
Gebrauchtkauf eines E-Bikes: Den Akku prüfen
Beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes sollte er eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Fahrrad spielen: der Akku. Denn ohne ihn geht nichts. Das Pedelec wäre ansonsten nur ein Fahrrad mit Zusatzgewicht durch Motor und Co. Ein gut gepflegter Akku kann jahrelang problemlos Antriebsenergie liefern - doch ein saftloses Exemplar umso mehr für Ärger sorgen. Darauf sollten Sie vor allem achten, wenn Sie ein gebrauchtes Fahrrad kaufen wollen.
Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus wird oft in Ladezyklen gemessen - das sind vollständige Ladungen des Akkus. Mit der Zeit verliert jeder Akku an Kapazität - das ist normal und unvermeidlich. Allein durch die Lagerung gehen, je nach Hersteller, 0,5 bis 3,0 Prozent an Leistung pro Jahr verloren. In der Regel hält ein Akku zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen durch, was je nach Nutzungshäufigkeit und Beanspruchung zwei bis fünf Jahren entspricht. Jedoch dürfte ein Akku, der bei Zimmertemperatur aufbewahrt wird, einen besseren Zustand haben als einer, der Extremtemperaturen und Tiefenentladungen ausgesetzt wurde. Von einem verschlissenen Akku bei einem E-Bike spricht man, wenn nur noch 30 Prozent der ursprünglichen Kapazität vorhanden sind.
So überprüfen Sie den Akku-Zustand
Es gibt verschiedene Methoden, den Zustand eines E-Bike-Akkus zu überprüfen. Einige Hersteller bieten spezielle Tools und Software an, mit denen man den Zustand des Akkus auslesen kann. Diese Diagnosetools liefern oft detaillierte Informationen über die verbleibende Kapazität und den allgemeinen Zustand des Akkus. Hersteller wie Bosch haben die Möglichkeit, das Alter des Akkus mithilfe einer auf dem Akku vermerkten Nummer online abzufragen. So erhalten Sie zumindest eine grobe Idee, wie lange der Akku noch hält.
Beim Umgang mit Akkus ist stets Vorsicht geboten. Vermeiden Sie Kurzschlüsse und achten Sie darauf, den Akku nicht zu beschädigen. Wenn Sie sich unsicher sind oder keine Erfahrung mit elektrischen Messungen haben, ziehen Sie einen Fachhändler oder eine Werkstatt zurate.
Messung der Spannung
Die Spannung eines E-Bike-Akkus lässt sich relativ einfach mit einem Multimeter überprüfen. Bevor Sie mit der Messung beginnen, stellen Sie sicher, dass der Akku vollständig geladen ist. Eine Messung an einem nahezu leeren Akku kann falsche Rückschlüsse auf den Zustand geben.
Entnehmen Sie den Akku, aber öffnen Sie ihn unter keinen Umständen - das ist nicht nur gefährlich, auch die Garantie erlischt. Stellen Sie das Multimeter auf die Gleichstromspannung (V DC) ein. Wählen Sie einen Messbereich, der die Nennspannung des Akkus abdeckt (z. B. 36V oder 48V). Verbinden Sie die Messspitzen des Multimeters mit den Plus- und Minuspolen des Akkus. Teils benötigen Sie dafür einen Adapter. Achten Sie darauf, die Pole nicht zu vertauschen, um das Multimeter und den Akku nicht zu beschädigen. Die abgelesene Spannung sollte in etwa der Nennspannung des Akkus entsprechen, wenn der Akku vollständig geladen ist. Abweichungen können auf eine reduzierte Kapazität oder andere Probleme hinweisen.
Messung der Kapazität
Die Messung der Kapazität ist etwas komplizierter, da sie nicht direkt mit einem einfachen Gerät wie einem Multimeter durchgeführt werden kann. Hier sind die gängigen Methoden:
- Einige moderne E-Bike-Systeme ermöglichen über den Fahrradcomputer oder spezielle Apps, den Akkuzustand einschließlich der verbleibenden Kapazität anzuzeigen. Doch das ist nicht bei jedem Pedelec der Fall.
- Es gibt spezialisierte Messgeräte, um die Kapazität von Akkus zu überprüfen. Diese Geräte simulieren die Entladung unter realistischen Bedingungen und messen die entnommene Energie. Einige E-Bike-Hersteller bieten solche Tests in Fachgeschäften an.
- Bei einem Entladetest wird der Akku vollständig entladen, während die abgegebene Energie gemessen wird. Dafür wird ein sogenannter "elektronischer Lastwiderstand" verwendet, der den Akku konstant belastet, bis er entladen ist. Währenddessen wird die entnommene Energiemenge in Wattstunden (Wh) aufgezeichnet. Die gemessene Energiemenge gibt Auskunft über die aktuelle Kapazität des Akkus. Ein solcher Test sollte allerdings nur von Fachleuten durchgeführt werden, da er spezielle Ausrüstung und Sicherheitsvorkehrungen erfordert.
Mit solchen Messungen bekommen Sie einen guten Eindruck vom Zustand des Akkus. Ein deutlicher Abfall der Kapazität oder eine abweichende Spannung kann ein Zeichen dafür sein, dass der Akku an Leistungsfähigkeit verloren hat und möglicherweise ausgetauscht werden sollte. Für eine genaue Diagnose sollten Sie einen Fachhändler aufsuchen, wo der Akku professionell getestet werden kann.
Weitere Tipps zur Beurteilung des Akku-Zustands
- Probefahrt: Mit einer Probefahrt können Sie schon eine Menge über den Zustand des Akkus erfahren. Ein typisches Anzeichen für einen alternden Akku ist eine deutlich kürzere Reichweite als in der Produktbeschreibung angegeben. Bedenken Sie aber, dass Faktoren wie Gegenwind und Temperaturen sich ebenfalls auf die Reichweite auswirken.
- Ladezeiten: Auch längere Ladezeiten als in den Unterlagen angegeben können ein Hinweis darauf sein, dass der Akku nicht mehr in bester Verfassung ist.
- Sichtbare Schäden: Sichtbare Schäden wie Aufblähungen oder Überhitzung sind ebenfalls klare Zeichen dafür, dass der Akku möglicherweise ausgetauscht werden sollte.
- Dokumentation: Fragen Sie den Verkäufer nach dem Alter des Akkus und wie oft er geladen wurde. Idealerweise sollten auch Dokumentationen wie Kaufbelege, Serviceberichte und Pflegeprotokolle vorliegen. Diese Unterlagen geben Ihnen einen guten Einblick in den Zustand des E-Bikes und seines Akkus.
Tipps zur Pflege des E-Bike-Akkus
Damit der Akku möglichst lange hält, sollten Sie ein paar einfache Regeln beachten. Vermeiden Sie Tiefenentladungen (also den Akku komplett zu entladen) und lassen Sie den Akku nicht über einen längeren Zeitraum vollgeladen liegen. Nutzen Sie immer das vom Hersteller vorgegebene Ladegerät dafür. Optimal ist es, den Akku bei 20 bis 80 % zu halten. Auch extreme Temperaturen sollten Sie vermeiden.
Um den Akku vor Kälte zu schützen, kann man ihn in der kalten Jahreszeit mit einem Pullover wärmer halten und so die Reichweite und Lebensdauer erhöhen.
Häufige Fehlercodes am E-Bike
Ein E-Bike ist mehr als ein einfaches Rad mit ein bisschen Antrieb. Der Bordcomputer zeigt mitunter Fehlercodes an, die E-Bikern Rätsel aufgeben, aber relativ häufig sind. Dieser Fehler verweist darauf, dass das Bike und sein Akku nicht mehr richtig miteinander reden können. Der Klassiker Akku rausnehmen und wieder einsetzen kann hier oft schon helfen.
Die Akkukalibrierung ist zwar keine Garantie gegen Fehlermeldungen. Sie sorgt allerdings für eine realistischere Kommunikation zwischen den Komponenten. Die häufigsten Fehlercodes am E-Bike (und was zu tun ist) haben wir im Ratgeber Was tun, wenn mein Bosch E-Bike unverhofft streikt?
Der Akku-Reset ist kein Reparatur-Tool. „Spinnt“ die Anzeige auch nach der Neuausrichtung, ist davon auszugehen, dass etwas mit Akku oder Ladegerät nicht stimmt. Manchmal bringen extreme Temperaturen die Anzeigen durcheinander, manchmal ist das Akkusystem einfach erschöpft. Fällt der Ladestand bei der Akku-Nutzung ungewöhnlich schnell ab, ist vermutlich der Akku defekt oder erschöpft. Springt die Ladestandanzeige beim Be- oder Entladen hin und her, gilt es zunächst, die Fahrradelektronik bzw.
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