E-Bike Akku richtig überwintern: Tipps für eine lange Lebensdauer

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken - die Fahrradsaison neigt sich dem Ende zu. Wer ein E-Bike fährt, muss beim Einwintern des Fahrrads vor allem dem Akku besondere Aufmerksamkeit widmen.

Warum die richtige Lagerung wichtig ist

E-Bikes und Pedelecs haben einen wachsenden Anteil an den verkauften Fahrrädern und daher stehen immer mehr Haushalte vor der Frage, wie man den E-Bike-Akkus sicher lagern und laden kann, wobei der Fokus auf einem adäquaten Brandschutz liegt. Denn neben den zahlreichen Vorteilen von Lithium-Ionen-Akkus gegenüber den früher verbreiteten NiCd und Bleigel-Akkus bergen diese neuen Akkutypen auch eine Reihe von Gefahren, die eine entsprechend sachgemäße Lagerung notwendig machen.

Angefangen vom Leistungsverlust bis hin zum Brand und zur Explosion reicht die Spanne der möglichen Konsequenzen, die durch ein falsches Lagern von E-Bike-Akkus entstehen kann.

Ein Lithium-Ionen-Akku verliert die gespeicherte Energie nicht nur beim Fahren, sondern zu einem kleinen Teil auch durch Selbstentladung. Diese kann vor allem bei längerem Lagern des Akkus zu Problemen führen. Sinkt das Ladelevel unter das nötige Minimum, spricht man von einer Tiefenentladung und der Akku kann großen Schaden nehmen.

Im normalen Betrieb oder bei kurzzeitiger Lagerung stellt eine Entladeschutzschaltung sicher, dass das Ladelevel über dem kritischen Punkt erhalten bleibt. Die Entladeschutzschaltung kann allerdings bei langer Lagerung eine Selbstentladung nicht verhindern. Qualität und Alter des Akkus nehmen Einfluss darauf, wie hoch die Entladungsrate und damit die Lagerfähigkeit eines Akkus ist.

Viele E-Bike-Besitzer sorgen sich hinsichtlich Akku-Bränden. Diese werden vor allem dann wahrscheinlicher, wenn der Akku zu großer Kälte oder Hitze ausgesetzt war oder beispielsweise bei einem Sturz Schaden genommen haben könnte.

Der ideale Ladezustand für die Lagerung

Idealerweise wird ein Akku mit einem Ladezustand zwischen 30 und 70 % eingelagert, er soll weder ganz leer noch ganz voll geladen sein. Der Akku wird optimalerweise mit einer Ladekapazität von 30% bis 60% eingelagert. Zum Prüfen des Ladezustands verfügen die meisten Akkus über eine LED-Anzeige.

Bei der Wintereinlagerung des Akkus sollte diese weder komplett entladen sein, noch sollte er vorher noch einmal aufgeladen werden. Der optimale Ladezustand für den E-Bike-Akku ist im Bereich von 30 bis 60%, was bei vielen Modellen über eine entsprechende Anzeige ablesbar ist. Auch kann man bei hochwertigen Ladegeräten den Ladezustand des Akkus ablesen bzw.

Wenn der Winter lang und kalt ist und Du Dein E-Bike währenddessen nicht nutzt, kannst Du den Akku mehrere Monate an einem geeigneten Ort lagern. Wichtig ist dann allerdings, dass Du den Ladestand ab und zu überprüfst und den Akku bei Bedarf etwas auflädst.

Die richtige Temperatur und Lagerbedingungen

Auch die Umgebungstemperatur kann sich entscheidend auf die Lebensdauer des Bike Akkus auswirken. Lithium-Ionen-Akkus sind grundsätzlich temperaturempfindlich und können schon nach wenigen Stunden bei zu niedriger oder zu hoher Temperatur Schäden davontragen.

Zur Lagerung wird ein trockener Ort mit einer Temperatur zwischen 5°C und 20°C empfohlen - ideal sind 10°C. Unter 5°C nimmt die Selbstentladung stark zu, ebenso ist sie auch höher, wenn der Akku im Fahrrad verbaut bleibt. Sind Ladezustand und Lagerungsbedingungen optimal, kann sich der Akku selbst überwachen und altert nur wenig.

Der optimale Lagerort für den E-Bike-Akku schützt diese vor Feuchtigkeit und bietet eine Temperatur zwischen 0° C und 20°C. So eignen sich bspw. Optimalerweise werden E-Bike Akkus bei einer Raumtemperatur von +10°C bis +20°C aufbewahrt.

E-Bike Akkus sollten immer trocken und bei einer geringen Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist dabei zu vermeiden. Außerdem ist es ratsam, einen E-Bike Akku nicht in der Nähe von entflammbaren Materialien zu lagern.

Im Winter sollte man den E-Bike Akku mit in die Wohnung nehmen und ihn bei Zimmertemperatur aufbewahren. Auch die Aufladung findet optimalerweise bei Zimmertemperatur statt.

Wie alle Batterien mögen auch E-Bike-Akkus weder große Hitze noch sehr niedrige Temperaturen. Der ADFC rät zur Lagerung zwischen zehn und fünfzehn Grad Celsius. In jedem Fall sollte die Temperatur, bei der Du den Akku lagerst, aber nicht unter null Grad liegen. Die Garage, in der Du Dein E-Bike parkst, könnte also in den Wintermonaten zu kalt sein, sodass Du den Akku für den Winter herausnehmen und gesondert lagern solltest.

Grundsätzlich sollten Sie Lithium-Ionen-Akkus daher nicht im Freien lagern - auch nicht in Gartenhütten. Das gilt insbesondere bei Frost, aber auch Hitze kann den Akkus schaden. Daher empfehlen wir, Fahrrad-Akkus im Haus zu lagern. Auch im Fahrrad-Keller ist der E-Bike-Akku in der Regel gut aufgehoben, sofern der Keller vor Frost und Nässe geschützt ist.

Sichere Lagerung in der Wohnung

Nicht jeder verfügt über eine Garage, einen Keller oder einen anderen Raum, wo man den E-Bike-Akkus lagern kann, wenn er nicht am E-Bike oder Pedelec montiert ist. Sei es, um den Akku zu laden, um ihn vor Diebstahl zu schützen oder bspw. um während der Wintermonate dem Akku die optimalen Umgebungsbedingungen zu ermöglichen - die Gründe, warum man einen E-Bike-Akku in der Wohnung lagern möchte, können vielfältig sein.

Sollen Akkus innerhalb einer Wohnung gelagert werden, sollte man hier ganz besondere Vorsicht walten lassen und immer versuchen, alle notwendigen und empfehlenswerten Maßnahmen zu ergreifen, um selbst bei Problemen mit dem Akku das Risiko für gefährliche Folgen zu minimieren.

Dafür sind sowohl der Lagerort, aber ebenso der Lagerbehälter entscheidend: E-Bike-Akkus sollte man immer nur in dafür geeigneten Behältern, sogenannten Akku-Boxen oder Akku-Taschen, aufbewahren. Diese bieten einen Schutz für die Umgebung und können so im Fall eines Akkubrands häufig Schlimmeres verhindern, indem der Brand sich nicht ausbreiten kann.

Akkutaschen werden dafür aus feuerfestem Gewebe gefertigt, Akku-Boxen sind meistens eine Kombination aus robuster Kiste, in denen bspw. Pyrobubbles oder Cirrux-Kissen integriert werden, worin dann die E-Bike-Akkus gelagert werden.

Brandschutzmaßnahmen

Wer sich mit einem Akku im Haus unwohl fühlt, kann diesen über den Winter in einem Gefahrgutbehälter lagern - vorgeschrieben ist das allerdings nicht. Speziell für diesen Zweck sind bspw. feuerfeste Akku-Taschen entwickelt worden, die das sichere Lagern und Laden von E-Bike-Akkus ermöglichen und zugleich durch ein feuerfestes Gewebe einen Brandschutz bieten.

Wenn man den Akku seines Pedelecs oder E-Bikes nicht am Fahrrad montiert, sondern separat aufbewahren möchte, steht man schnell vor der Frage, ob eine Tasche oder eine Box die bessere Wahl ist, und welche Lösung den besseren Brandschutz bietet. Wie so häufig lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, denn sowohl feuerfeste Akku-Taschen und spezielle Lagerboxen haben Vor- und Nachteile.

Akku-Taschen

Taschen für E-Bike-Akkus bieten sehr viel Flexibilität beim Handling und einen guten Basis-Brandschutz und sind preislich gegenüber den Akku-Boxen in der Regel etwas günstiger. Die Kabel der Ladegeräte können einfach durch den Verschluss der Tasche geführt werden und so kann man den Akku während des Ladevorgangs sicher in der Akku-Tasche aufbewahren. Gleichzeitig werden die Taschen aus feuerfestem Gewebe gefertigt, so dass ein potenzieller Akku-Brand von diesem Material automatisch eingedämmt wird und für einen entsprechenden Brandschutz gesorgt ist.

Das feuerfeste Gewebe der Taschen schützt den Akku nicht vor Stößen, wenn man diesen bspw. transportiert oder der Akku in der Tasche herunterfällt.

Fazit: Akku-Taschen bieten für E-Bikes einen guten Brandschutz und man kann die Akkus darin auch laden.

Die feuerfesten Akku-Taschen für E-Bike-Akkus sind für die Fahrrad-Akkus der gängigen Hersteller geeignet und bieten dort einen guten Basis-Brandschutz - wie bspw. Bosch-Rahmenakkus (z. B.

Akku-Boxen

Die unterschiedlichen Lagerboxen für Akkus setzen sich in der Regel aus zwei Komponenten zusammen: Einerseits ein Gehäuse aus Stahl, Alu oder Kunststoff und innerhalb dieses Gehäuses sorgen Löschgranulat-Kissen (bspw. gefüllt mit Pyrobubbles) für den Brandschutz. Innerhalb dieser Kissen werden die E-Bike-Akkus gelagert.

Diese Art des Brandschutzes bei der Akku-Lagerung ist sehr effizient und ermöglicht sogar, mehrere Akkus innerhalb einer Box zu lagern. Auch sind die Lagerbehälter in der Regel für unterschiedliche Akkutypen (Gepäckträger-Akkus, Rahmenakkus, Power-Tubes / integrierte Akkus) der gängigen Hersteller (Bosch, LG, Samsung, Continental, Shimano usw.) verwendbar, solange die Abmessungen passen.

Fazit: Durch die Verwendung von Löschmitteln wie Pyrobubbles bietet die Boxen für E-Bike-Akkus einen zuverlässigen Brandschutz, sogar für mehre Akkus. Zudem bieten die Lagerboxen einen mechanischen Schutz für Stößen, denn die Granulat-Kissen dämpfen äußere Einflüsse stark ab.

Ganz neu auf dem Markt gibt es nun mit der Raclan Box und dem Genius Brandschutzkoffer BSK-1 zwei Akku-Boxen, die neben der sicheren Lagerung auch ein Laden von E-Bike-Akkus ermöglichen und somit besonders komfortabel und sicher sind. Die Raclan Box verfügt darüber hinaus über ein integriertes Löschsystem. Registriert System einen Temperaturanstieg oder Rauchgas, meldet es sofort optisch und akustisch Alarm. Gleichzeitig versprüht das Löschsystem im Alarmfall ein umweltfreundliches Lösch- und Kühlmittel über die E-Bike-Akkus und stoppt damit den Brand. Durch Filter wird das entstehende Rauch-Gas-Gemisch ins Abgasmanagementsystem geleitet, sodass keine Giftstoffe nach außen gelangen können. Entsprechend bietet die Raclan Box maximalen Schutz, was sich allerdings auch in einem erhöhten Preis niederschlägt.

Für die sichere Lagerung und vor allem den sicheren Transport von Lithium-Ionen-Akkus bieten wir spezielle Gefahrgutbehälter. Unsere Gefahrgutboxen entsprechen den UN Sicherheitsbestimmungen für den Transport von UN 3480 Lithium-Ionen-Batterien und UN 3090 Lithium-Metall-Batterien. In unseren speziellen Behältern ist Löschgranulat enthalten, welches ab einer gewissen Temperatur schmilzt. Fängt ein Akku Feuer, legt sich das Granulat über den Brand und verhindert die Sauerstoffzufuhr. Es nimmt gleichzeitig Wärme in Form von Schmelzenergie auf, wodurch der Brand abgekühlt wird. Die Akkubehälter haben einen verschließbaren Deckel mit Sicherheitsgurt und enthalten 10 kg Löschgranulat. Sie bieten effektiven Schutz, wenn ein Lithium-Ionen-Akku in Brand gerät. Akku mit genügend Abstand zu den Seitenwänden (ca. Sollte sich ein E-Bike Akku in der Box entzünden, schmilzt das Granulat, legt sich über den Brand und löscht ihn. Die Akkubehälter samt Löschgranulat bieten somit einen effektiven Schutz gegen brennende E-Bike Akkus.

Was tun bei einem Akku-Brand in der Wohnung?

Kommt es innerhalb der Wohnung zu einem Akku-Brand, muss auf jeden Fall professionelle Hilfe durch die Feuerwehr gerufen werden - dies ist immer die erste Maßnahme bei einem Akkubrand. Gleichzeitig kann man mit schnellen Gegenmaßnahmen den Schaden häufig reduzieren. Spezielle Akku-Feuerlöscher und Löschdecken für Li-Ionen-Akkus können auch für E-Bike-Batterien eingesetzt werden und so die Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr überbrücken und erste Löschmaßnahmen einleiten.

Umgang mit defekten Akkus

Wie man an den vorhergehenden Ausführungen bereits gut erkennen kann, geht selbst von augenscheinlich intakten E-Bike-Akkus immer eine inhärente Gefahr aus, gegen die man entsprechende Maßnahmen zur Sicherung ergreifen sollte. Ungleich größer ist die Gefahr bei defekten Akkus: Diese sollten niemals und unter keinen Umständen innerhalb einer Wohnung gelagert werden, denn hier sind die Risiken für einen Akkubrand oder einen Thermal Runway signifikant höher und diesem Risiko sollte sich niemand aussetzen.

Ist ein E-Bike-Akku defekt - egal ob der sich nicht mehr laden lässt, einen mechanischen Schaden (bspw.

Egal, ob Dein Akku defekt ist, weil Du ihn im Winter bei frostigen Temperaturen gelagert hast oder ob er nach jahrelanger Nutzung am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist: Du solltest ihn ausschließlich durch einen baugleichen Akku ersetzen. Den erhältst Du zum Beispiel bei dem Fahrradhändler, von dem Du Dein E-Bike bekommen hast.

Versicherungsschutz bei einem Akku-Brand

Kommt es durch einen innerhalb der Wohnung gelagerten E-Bike-Akku zum Brand, stellt sich schnell die Frage nach dem Versicherungsschutz bzw. welche Versicherung für die entstandenen Schäden aufkommt. In der Regel greifen dann die Hausratversicherung (bei Schäden an eigenem Hausrat), die Wohngebäudeversicherung (bei Schäden an der Immobilie / der Wohnung) oder die Haftpflichtversicherung, wenn fremdes Eigentum zu Schaden kommt.

Auch wenn bspw. ein Mieter durch einen E-Bike-Akku einen Brand verursacht, trägt in der Regel zuerst die Wohngebäudeversicherung des Vermieters den Schaden, diese nimmt aber den Mieter bzw. die Haftpflichtversicherung des Mieters in Regress. Dabei ist darauf zu achten, dass keine grobe Fahrlässigkeit bei der Lagerung bzw. beim Laden vorliegt.

Weitere Tipps für die Winterlagerung

  • Akku reinigen: Nach der letzten Verwendung im Herbst sollte der Akku am besten - falls notwendig - gereinigt werden, so dass er sauber und trocken für den Winter eingelagert werden kann.
  • Regelmäßiges Aufladen: Lithium-Ionen-Akkus sollten mindestens alle drei Monate aufgeladen werden.
  • Geeignetes Ladegerät verwenden: Dafür ist ausschließlich das Ladegerät zu verwenden, welches bei dem Produkt mitgeliefert wurde.
  • Überwachung beim Laden: Der Akku sollte während des Ladevorgangs stabil und frei an einem nicht brennbaren Ort stehen. Es ist ratsam die Aufladung am Tag durchzuführen, um den Ladevorgang besser überwachen zu können. Am besten lädt man den E-Bike Akku in der Nähe eines Feuermelders auf.
  • Akku nach dem Laden entfernen: Nach vollständiger Aufladung sollte der Akku vom Netzkabel entfernt werden.

Risikopotenzial und Vorsichtsmaßnahmen

Ein unbeaufsichtigter Lithium-Ionen-Akku birgt immer ein gewisses Risikopotenzial. Selbst wenn man alle vorher genannten Tipps berücksichtigt, kann es zu Problemen bei der Lagerung kommen und es kann zum Defekt, Brand oder im schlimmsten Fall zur Explosion des Akkus kommen. Zwar ist der Fall, dass ein gelagerter Akku „einfach so“ zum Brandherd wird oder explodiert ausgesprochen selten, aber ein Restrisiko bleibt bestehen. Daher ist es empfehlenswert, den Akku in einer dafür geeigneten und feuerfesten Akku-Box über die Wintermonate einzulagern.

E-Bike winterfest machen

Steht das Pedelec oder E-Bike über die Wintermonate in der Garage bzw. wird nicht genutzt, sollte der Akku abgenommen werden, soweit das möglich ist.

Wenn im Winter die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, landen viele E-Bikes für die kalten Monate im Keller. Gehört Deins auch dazu? Dann solltest Du besonders bei der Lagerung des Akkus ein paar Dinge beachten, damit Du im Frühjahr wieder voll durchstarten kannst.

Auch dann solltest Du in den kalten Monaten den Akku mit ins Warme nehmen, wenn Du nicht fährst und darauf achten, dass er immer gut geladen ist, weil die Leistungsfähigkeit und damit auch die Reichweite bei Kälte geringer sein kann.

Generell gilt, das e-Bike nicht für einen längeren Zeitraum ungeschützt im Freien stehenzulassen, sondern es ordnungsgemäß an einem sauberen und trockenen Platz zu lagern. Dein e-Bike kann optional auch mit einer Abdeckplane zugedeckt werden, wodurch es weder Nässe noch Kälte ausgesetzt ist. Bei einer Temperatur zwischen 10 und 20 Grad Celsius fühlt sich dein e-Bike am wohlsten. Zudem ist es sinnvoll, deinen Akku herauszunehmen und separat aufzubewahren.

Auswirkungen von Kälte auf die Akkuleistung

Die Reichweite eines E-Bike ist ein wichtiges Gut, starke Kälte aber auch große Hitze kann die Leistung des Akkus negativ beeinflussen. Das Ladevolumen bei Lagerung sollte zwischen 30 % und 90 % betragen. Bei längerer Nichtnutzung: Akku entnehmen und kühl sowie trocken lagern. Stets darauf achten, dass der Akku nicht zu kalt ist, dieser verliert sonst Leistung.

Aufgrund der Kälte hält der Akku im Winter nicht so lange wie im Sommer, wenn man also längerer Strecken fahren möchte, sollte der Akkustand auf jeden Fall im Auge behalten werden. Grund: Bei Kälte erhöht sich der elektrische Widerstand, darum entlädt sich der Akku schneller.

Während der Fahrt vertragen die meisten Fahrrad-Akkus etwas niedrigere Temperaturen als bei der Lagerung, da sie sich beim Gebrauch selbst erwärmen. Aus diesem Grund dürften kurze Strecken, z.B.

Die Regel beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus lautet: den Akku nicht auskühlen lassen. Bei frostigen Temperaturen unter Null Grad Celsius empfiehlt es sich, den Akku bei Raumtemperatur zu lagern.

Während deiner Fahrt machen winterliche Minusgrade deinem e-Bike Akku nicht viel aus. Durch die aktive Stromentnahme ist der Akku in der Lage, sich warmzuhalten. Um diesen Effekt zu unterstützen, können Akkuhüllen aus Neopren angebracht werden. Neoprenhüllen helfen dem e-Bike Akku dabei, die Wärme beizubehalten. Da sich der Akku bei niedrigen Temperaturen dennoch schneller entladen kann, ist es sinnvoll, das Ladegerät stets dabei zu haben.

Richtiges Laden im Winter

Während des Ladevorgangs sind Fahrrad-Akkus besonders empfindlich. Sie sollten daher nur bei Zimmertemperatur geladen werden und nicht direkt nach Gebrauch oder Lagerung in einem kühleren Bereich angeschlossen werden. Wir empfehlen, den Akku zunächst auf Raumtemperatur erwärmen zu lassen.

Bei welchen Temperaturen genau die Akkus sicher betrieben, gelagert und geladen werden können, hängt vom einzelnen Modell ab. Sehen Sie im Zweifelsfall in der Bedienungsanleitung nach oder fragen Sie den Hersteller.

Lebensdauer des Akkus

Du hast bei der Lagerung Deines E-Bike-Akkus alles richtig gemacht und fragst Dich jetzt, mit welcher Lebensdauer Du rechnen kannst? Die Antwort darauf hängt davon ab, wie oft und intensiv Du Dein E-Bike nutzt, denn der entscheidende Faktor für die Lebensdauer ist die Anzahl der Ladezyklen.

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