E-Bike aus Carbon im Test: Urtopia Carbon 1 Pro und Alternativen

Das Urtopia Carbon 1 Pro ist die konsequente Weiterentwicklung des bereits sehr guten Carbon 1. Es fährt sich noch besser und bietet viele smarte Funktionen wie GPS-Diebstahlschutz mit eSIM und eine App-Anbindung.

Urtopia Carbon 1 Pro: Eine Weiterentwicklung

Das Urtopia Carbon 1 Pro baut auf dem Vorgängermodell Urtopia Carbon 1 auf. Dieses konnte im Test bereits mit seinem leichten Carbonrahmen, smarten Features und angenehmen Fahrgefühl überzeugen. Nun hat Urtopia nachgelegt und präsentiert mit dem Carbon 1 Pro eine Weiterentwicklung, die an vielen Stellen optimiert wurde.

Das beginnt schon bei der Verpackung, die weitgehend auf Kunststoff verzichtet und stattdessen umweltfreundlich auf Papier und Pappe setzt. Optisch bleibt sich das Carbon 1 Pro treu - der leichte und formschöne Carbonrahmen ist geblieben, ebenso die elegante Linienführung. Neu ist dagegen die Farbgebung: War das Carbon 1 noch in mehreren Farben erhältlich, gibt es das Pro-Modell nur noch in mattem Schwarz.

Aber Urtopia hat auch an der Ausstattung gefeilt. So verfügt das Carbon 1 Pro jetzt über einen Standardlenker, der sich dank Abstandshaltern in der Höhe verstellen lässt. Auch die Schaltung wurde auf ein 10-Gang-System von Shimano aufgerüstet. Geblieben ist das große LED-Matrix-Display in der Lenkermitte, das neben Fahrdaten auch Navigation bietet.

Smarte Funktionen und Konnektivität

Dank integrierter eSIM und GPS-Modul ist das Carbon 1 Pro ständig online und lässt sich per App nicht nur orten, sondern auch gegen Diebstahl sichern. Wird das Bike unbefugt bewegt, schlägt es Alarm. Die Konnektivität erlaubt außerdem Over-the-Air-Updates für die Bordelektronik.

Im Praxistest muss das smarte Pedelec nun zeigen, was es kann. Wir waren mit dem Carbon 1 Pro mehrere Wochen im Stadtverkehr und auf Touren unterwegs und haben es auf Herz und Nieren geprüft.

Highlights des Urtopia Carbon 1 Pro:

  • Leichter und stabiler Carbonrahmen
  • Schicke Optik, gute Verarbeitung
  • Komfortable Ausstattung mit 10-Gang-Schaltung und hydraulischen Scheibenbremsen
  • Großes LED-Matrix-Display mit vielen Funktionen
  • Integrierte eSIM und GPS für Konnektivität und Diebstahlschutz
  • Per App steuerbar, Over-the-Air-Updates
  • Starker Heckmotor mit natürlichem Ansprechverhalten
  • Angenehmes und agiles Fahrgefühl
  • Hochwertige Komponenten von Markenherstellern
  • Trotz Carbonrahmen verhältnismäßig erschwinglich (2499 Euro)

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau des Urtopia Carbon 1 Pro gestaltet sich etwas umfangreicher als bei vielen anderen online gekauften E-Bikes. Lenker, Display, Schutzblech, Vorderrad und Pedale wollen montiert werden. Die beiliegende Anleitung ist aber gut verständlich und auch versierte Schrauber sollten in etwa einer Stunde mit dem Zusammenbau durch sein. In unserem Fall ist die Markierung für die Gabelausrichtung falsch angebracht. Hier muss man beim Einbau aufpassen.

Optisch orientiert sich das Carbon 1 Pro stark am Vorgänger. Der formschöne Monocoque-Carbonrahmen mit seinem markanten Knick am Oberrohr ist geblieben - allerdings nur noch in Schwarz erhältlich. Aber das passt gut zum technoiden Charakter des Bikes. Elegant ist auch das Kabelmanagement gelöst, die Züge verschwinden unsichtbar im Rahmen. Die Schutzbleche schmiegen sich eng an die Reifen und fallen kaum auf. Der Aufkleber steht auf dem Kopf und zeigt in die falsche Richtung. Hier muss der Käufer beim Aufbau des Urtopia Carbon 1 Pro aufpassen.

Bezüglich Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Nähte und Lackierung sind tadellos, alle Anbauteile sitzen passgenau. Der edle Carbonrahmen ist ein echter Hingucker und auf dem Niveau von deutlich teureren Rädern. Dank umfangreichem Zubehörangebot kann das Carbon 1 Pro aufgerüstet werden - von einem stabilen Gepäckträger über einen Flaschenhalter hin zu Packtaschen ist alles dabei. Sogar ein Fahrradständer liegt dieses Mal bei.

Lenker & Display

Während das Vorgängermodell noch mit einem speziellen Frontgepäckträger und integrierten Griffen aufwartete, setzt Urtopia beim Carbon 1 Pro auf einen konventionellen Lenker. Das hat den Vorteil, dass er sich dank beiliegender Spacer in der Höhe verstellen lässt. Zudem sind bei Bedarf Standardkomponenten nachrüstbar. Die Lenkergriffe selbst sind ergonomisch geformt und auch für längere Touren bequem.

Auf der rechten Seite des Lenkers sitzt der Drehgriffschalter für die 10-Gang-Schaltung Shimano Cues U6000, die präzise und leichtgängig arbeitet. Die Übersetzung passt zum Einsatzgebiet des Carbon 1 Pro, der kleinste Gang erleichtert das Anfahren, der größte ermöglicht zügiges Vorankommen auch über 25 km/h.

Das große LED-Matrix-Display in der Lenkermitte liefert alle wichtigen Informationen wie Geschwindigkeit, Unterstützungslevel und Akkustand. Es bleibt auch bei Sonne lesbar - aber nur eingeschränkt, hier haben konventionelle LC-Displays Vorteile. Dafür sieht die LED-Matrix schicker aus. Praktisch ist der Fingerabdrucksensor unterhalb des Displays, mit dem sich das Rad schnell entsperren lässt. Allerdings nicht bei Regen. Sind Sensor und Finger feucht, versagt der Sensor und das Rad muss per App entsperrt werden.

Die Lichtanlage wurde beim Carbon 1 Pro straßenverkehrstauglich umgestaltet. Das Frontlicht schaltet dank Dämmerungssensor automatisch und leuchtet den Weg gut aus. Das Rücklicht wird über eine separate Batterie betrieben und lässt sich mittels Gummiband am Sattel befestigen. Schade, dass Urtopia hier nicht wie beim Carbon 1 eine Integration ins Rahmendesign gelungen ist. Immerhin ist ein optionales, verbautes Rücklicht verfügbar - dieses kostet jedoch weitere 129 Euro und ist nicht Straßen-konform.

App-Funktionen

Eines der Highlights des Urtopia Carbon 1 Pro ist die Konnektivität. Dank eSIM-Karte und GPS-Modul ist es ständig online und mit der Urtopia-App verbunden. Nach der Registrierung lässt sich das Rad darüber nicht nur orten, sondern auch über einen Bewegungsalarm gegen Diebstahl sichern. Auch einen virtuellen Geofence kann man einrichten. Damit erfährt man sofort, wenn sich das Carbon 1 Pro außerhalb eines bestimmten Gebiets bewegt.

Praktisch ist zudem die Möglichkeit von Over-the-Air-Updates. Auch neue Features sollen sich künftig drahtlos aufspielen lassen. Ohnehin steckt viel Technik im Urtopia: Per Sprachsteuerung kann man etwa die Unterstützungsstufen wechseln oder sich den Akkustand ansagen lassen. Auch eine Navigationsfunktion ist integriert. Sie leitet über Richtungspfeile im Display ans Ziel.

In unserem Test funktionieren die smarten Funktionen weitgehend zuverlässig. Die App-Anbindung steht stabil, die GPS-Ortung ist präzise. Lediglich die Sprachsteuerung zickt bisweilen - insbesondere bei Fahrtwind versteht sie Kommandos nicht immer. Da ist wohl noch etwas Feinschliff nötig. Die Navigationsfunktion taugt eher als Zusatzfeature - für eine zuverlässige Zielfindung empfehlen wir weiterhin ein Smartphone mit Google Maps und einer guten Halterung. Auch die Sprachausgabe kann schnell nerven. Sie ist zwar gut verständlich und laut - aber eben gut verständlich und laut. Andere Verkehrsteilnehmer könnten sich davon schnell gestört fühlen. Zum Glück muss man sich jedoch nicht anschreien lassen und kann die Sprachausgabe per App deaktivieren. Hier zeigt sich, dass Urtopia zwar ein tolles E-Bike baut, in Bezug auf Software aber noch Luft nach oben ist.

Besser gelungen ist da schon die automatische Aktivitätsaufzeichnung. Dank GPS und Beschleunigungssensoren erkennt das Carbon 1 Pro zuverlässig, wann und wo man gefahren ist. Die Aufzeichnung lässt sich in der App einsehen und exportieren. Eine schöne Spielerei für Technikbegeisterte, die aber nicht zwingend nötig ist.

Fahreigenschaften

Dank des leichten Carbonrahmens bringt das Urtopia nur etwas über 17 Kilogramm auf die Waage - ein hervorragender Wert für ein vollausgestattetes Urban-E-Bike. Das macht sich auch beim Fahren positiv bemerkbar, so ist das Carbon 1 Pro sehr agil und wendig. Es lässt sich spielerisch durch den Stadtverkehr manövrieren und auch enge Kurven und schnelle Richtungswechsel meistert es mit Bravour.

Möglich macht das auch die sportliche Sitzposition. Sie ist deutlich gestreckter als bei komfortorientierten City-Bikes, dennoch aber nicht unbequem. Der Carbonrahmen filtert Vibrationen etwa, auf Kopfsteinpflaster wünscht man sich jedoch etwas mehr Dämpfung - eine gefederte Sattelstütze würde hier sicher nicht schaden. Die Sitzposition lässt sich dank des höhenverstellbaren Lenkers individuell anpassen. Fahrer bis etwa 1,85 m finden auf jeden Fall eine gute Position. Wer größer ist, benötigt eine längere Sattelstütze.

Der Heckmotor leistet nominell 250 Watt und stellt ein Drehmoment von 45 Nm bereit. Beim Vorgänger waren das noch 35 Nm. Dank eines feinfühligen Drehmomentsensors spricht er spontan an und schiebt nach kurzer Verzögerung kräftig an. Ein zweiter Sensor in der Kurbel sorgt zudem für eine sehr natürliche Leistungsentfaltung. Im Zusammenspiel mit der präzisen Kraftübertragung der Kette fühlt es sich fast an, als würde man mit reiner Muskelkraft beschleunigen.

Bergauf schiebt der Motor spürbar mit, auch größere Steigungen lassen sich so mühelos bewältigen. Und das bei angenehmer Laufruhe - der Antrieb bleibt stets leise. Wem die Serienübersetzung nicht reicht, kann problemlos in die Pedale treten und deutlich über die 25 km/h Unterstützungsgrenze hinaus beschleunigen. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro packen im Bedarfsfall massiv zu und lassen sich gut dosieren.

Eine gelungene Detailverbesserung sind die breiteren Reifen. Im Vergleich zum Vorgänger bieten sie deutlich mehr Komfort und Grip.

Akkuleistung

Der Lithium-Ionen-Akku von Samsung hat eine Kapazität von knapp 360 Wh. Laut Urtopia soll er im Eco-Modus für eine maximale Reichweite von bis zu 130 Kilometer reichen - allerdings nur unter idealen Bedingungen. Darunter versteht der Hersteller eine ebene Strecke, eine gleichmäßige Geschwindigkeit von 15 km/h, eine Zuladung von 60 bis 70 kg und eine Außentemperatur von ca. 25 °C.

In der Praxis kommen wir mit einer Akkuladung etwas über 35 Kilometer weit - bei einem Fahrergewicht von 80 kg, vorwiegend urbaner Strecke mit vielen Ampelstopps und Temperaturen um 25 °C. Dabei wählen wir meist die höchste Unterstützungsstufe, um zügig voranzukommen. Ein respektabler Wert, der für die meisten Alltagsfahrten in der Stadt völlig ausreicht.

Geladen wird das Carbon 1 Pro innerhalb von 2,5 h über das mitgelieferte Netzteil. Dazu lässt sich der Akku dank Schloss einfach entnehmen. So kann man den Akku bequem in der Wohnung laden, während das Rad im Keller oder der Garage parkt. Über den Ladezustand informiert sowohl das Display als auch eine LED-Anzeige am Akku selbst.

Preis und Garantie

Mit 2499 Euro ist das Urtopia Carbon 1 Pro kein Schnäppchen. Dafür bekommt man aber auch ein High-End-Pedelec, das sich weder technisch noch optisch verstecken muss. Der edle Carbonrahmen, die hochwertigen Komponenten und die umfangreiche Ausstattung rechtfertigen den stolzen Preis. Hinzu kommt die smarte Elektronik, die intuitive App-Anbindung und der effektive GPS-Diebstahlschutz. Das findet man in dieser Vollständigkeit bei kaum einem anderen Hersteller.

Dazu gewährt Urtopia 2 Jahre Garantie auf den Carbonrahmen und 1 Jahr auf Komponenten wie Akku und Display. Verschleißteile wie Reifen und Kette sind davon ausgenommen. Nachschub an Originalteilen ist online ebenfalls kein Problem, da Urtopia viele Ersatzkomponenten direkt über den Webshop anbietet.

Alternativen zum Urtopia Carbon 1 Pro

AMFLOW PL Carbon Pro

Das AMFLOW PL Carbon Pro soll mit dem Avinox-Motorsystem den Sprung an die Spitze schaffen. Das Antriebssystem liefert eine beeindruckende Spitzenleistung von bis zu 1.000 Watt und ein Drehmoment von 105 Nm. Im Boost-Modus steigt das Drehmoment kurzzeitig sogar auf 120 Nm und übertrifft damit alle etablierten E-Bike Motoren. Das formschön ins Oberrohr integrierte 2-Zoll-OLED-Display verfügt über einen USB-C Ladeport und lässt sich intuitiv bedienen. Es ermöglicht die Navigation durch die Menüs entweder über den hochwertigen Touchscreen oder über die beiden kabellosen Lenker-Remotes, mit denen sich auch die Unterstützungsstufen und der Boost-Modus steuern lassen.

Mithilfe unzähliger Individualisierungsmöglichkeiten in der übersichtlichen Avinox-App können zusätzlich alle Unterstützungsstufen, aber auch Parameter wie Nachlauf oder die Leistungsabgabe beim Anfahren eingestellt werden. Zudem bietet das PL Carbon Pro eine erstklassige Konnektivität mit Funktionen wie GPS-Tracking, Alarmsystem und Fahrdatenaufzeichnung. Auch die Geometrie ist über einen Flip-Chip in der Dämpferaufnahme anpassbar, wodurch sich das AMFLOW zu einem Mullet-Bike mit 27,5”-Hinterrad umbauen lässt.

Mit 20,7 kg in Größe L ist das AMFLOW PL Carbon Pro eines der leichtesten Full-Power-E-MTBs im Testfeld und liegt ganze 3 kg unter dem Durchschnitt. Preislich bewegt sich das Topmodell mit 9.999 € genau im Mittelfeld des Vergleichstest, während das AMFLOW PL Carbon, der kleine Bruder, für 6.449 € eine der günstigsten Alternativen im Test darstellt.

Optisch erinnert das AMFLOW PL Carbon Pro mehr an ein Light-E-MTB als an ein klassisches Full-Power-Bike. Das schmale Unterrohr und die kompakte Motorintegration lassen es leichtfüßig und elegant wirken, während die organische Formsprache zusammen mit der schwarzen Lackierung für einen dezenten, unauffälligen Look sorgen.

Fiido Air

Das Fiido Air ist ein futuristisches E-Bike mit Carbon-Rahmen, das gerade mal 14 Kilogramm wiegt. Mit wartungsarmem Riemenantrieb, Fingerabdrucksensor und ohne Display setzt es auf Minimalismus pur. Doch hinter der schicken Fassade verbergen sich Macken, die den Fahrspaß trüben. Mit 13,75 Kilogramm ist es federleicht und lässt sich problemlos ein paar Stufen tragen - ohne anschließend einen Physiotherapeuten aufsuchen zu müssen. Damit ist es noch einmal deutlich leichter als das Fiido C21 mit seinen 18 kg.

Preislich startet das Fiido Air bei 1499 Euro. Aktuell liegt dem E-Bike eine korrespondierende Smartwatch im Wert von 99 Euro bei.

Das Fiido Air kommt größtenteils vormontiert. Sattel, Pedale, Lenker und Vorderrad müssen selbst angebracht werden - eine Aufgabe, die auch Schrauber-Neulinge meistern sollten. Seitenständer und Schutzbleche sind optional erhältlich und nicht im Lieferumfang enthalten.

Optisch ist das Fiido ein echter Hingucker. Der silberne Carbon-Rahmen wirkt edel, die Kabelführung ist sauber versteckt. Die 700C-Laufräder mit Kenda-Bereifung (27,6 × 1,57 Zoll) und der Gates-Riemenantrieb runden das Bild ab. Viele Passanten erkennen nicht, dass es sich um ein E-Bike handelt.

Bei der Verarbeitung offenbaren sich jedoch Mängel: Die Steckachse vorn zieht die Gabel zusammen, wodurch die Bremse in einigen Situationen an den Speichen schleift - ein klarer Konstruktionsfehler. Auch die Carbon-Sattelstütze rutscht bei Belastung in den Rahmen, wenn man nicht mit Klebeband nachhilft.

Das Fiido Air verzichtet komplett auf ein klassisches Display. Stattdessen erfolgt die Steuerung über eine App, einen Fingerabdrucksensor oder die beiliegende Smartwatch. Überraschenderweise vermisste ich das Display im Test weniger als gedacht. Dennoch wäre eine Halterung für die Smartwatch am Lenker eine simple und kostengünstige Lösung gewesen. Die App selbst ist überladen, unübersichtlich und verbindet sich oft erst nach mehreren Versuchen mit dem E-Bike.

Dank Motorunterstützung klappt das Anfahren problemlos, und selbst bei über 30 km/h bleibt die Trittfrequenz angenehm. Die gewählte Übersetzung (Gates CDX 60T/22T) ist offenbar goldrichtig. Die hydraulischen Shimano MT410 Bremsen packen beherzt zu.

Weitere E-Bike Modelle im Test

Die BikeX-Redaktion hat über 70 aktuelle Modelle aus 2024 und 2025 getestet - von günstig bis teuer, von City über Trekking bis hin zu E-MTBs und E-Gravelbikes.

Trekking-E-Bikes

Trekking-E-Bikes sind echte Allrounder und verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort. Sie rollen zuverlässig zur Arbeit, auf Waldwegen oder auch mal ins lange Wochenende. Gerade mit hochwertigen Motoren und durchdachter Ausstattung werden sie zur vollwertigen Alternative zum Auto - für Pendler, Freizeitfahrer oder Bikepacker.

E-MTBs

E-Mountainbikes sind die perfekten Begleiter für alle, die abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen - mit Rückenwind. Ob steile Anstiege, verwurzelte Trails oder ausgedehnte Touren durchs Gelände: Ein E-MTB eröffnet dir neue Horizonte und macht selbst anspruchsvolle Routen leichter fahrbar.

City-E-Bikes

City-E-Bikes sind die heimlichen Helden des urbanen Alltags. Sie bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke - und das ohne Stress, Schweiß oder Parkplatzsuche. Mit tiefem Einstieg, cleverem Zubehör und leisem Motor sind sie wie gemacht fürs Leben in der Stadt.

Light-E-Bikes

Light-E-Bikes sind der Gegenentwurf zum SUV auf zwei Rädern - leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub. Sie sehen aus wie normale Fahrräder, fahren sich agil und dynamisch, und haben gerade genug elektrische Unterstützung, um den Alltag entspannt zu meistern.

Sport-E-Bikes

Sport-E-Bikes bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt - und eröffnen neue Horizonte für ambitionierte Fahrer:innen. Ob steile Alpenpässe mit dem E-Rennrad, abgelegene Schotterpfade mit dem E-Gravelbike oder technische Trails mit dem E-MTB: Der Motor erweitert nicht nur den Aktionsradius, sondern macht auch anspruchsvolle Strecken zugänglicher.

E-Gravelbikes

E-Gravelbikes sind die Abenteurer unter den E-Bikes: sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel. Sie fühlen sich auf Asphalt genauso wohl wie auf Schotter, meistern Pendelstrecken ebenso souverän wie ausgedehnte Wochenendtouren.

Klapp-E-Bikes

Klapp-E-Bikes sind die Chamäleons der urbanen Mobilität: kompakt, wendig und überraschend kraftvoll. Sie passen in den Kofferraum, in den Zug oder unter den Schreibtisch - und sind damit ideal für Pendler:innen, Camper:innen oder Stadtentdecker:innen mit wenig Platz, aber großem Bewegungsdrang.

E-Bike-Trends und Highlights

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
  • Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.

Ausgewählte E-Bike Vergleiche

  • E-Trekking-Bikes: Modelle von Canyon, Rose, Scott, Velo de Ville und Winora im Test.
  • Tiefeinsteiger: Modelle für bequemen Einstieg in den E-Bike-Alltag im Test.
  • Günstige E-Bikes ab 1599 Euro: Stadt-Stromer, Touren-E-Bike oder E-MTB im Test.
  • E-Klappräder: Modelle für den Alltag und Urlaub im Test.

Die Fakten zum Simplon Chenoa :e High Essential

  • Preis: 5894 Euro
  • Rad-Kategorie: E-Trekking
  • Motor: Bosch CX, 85 Nm max. Drehmoment
  • Akku: 600 Wh (entnehmbar)
  • Display: Intuvia 100
  • Rahmengrößen: S, M, L, XL
  • Rahmenformen: Wave, Diamant
  • Gewicht: 22,4 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
  • Garantie auf Rahmen: 6 Jahre
  • Besonderes: Carbon-Rahmen, Ausstattung im Konfigurator umfangreich anpassbar

Simplon Chenoa :e: Vor- und Nachteile von Carbon

  • Vorteile: Niedriges Gewicht, organische Formen.
  • Nachteile:Potenzielle Anfälligkeit bei starkem Druck oder harten Schlägen.

Das Karbon-E-Bike Fiido Air gibt es in drei Rahmengrößen: M (160 - 175 cm), L (170 - 190 cm) und XL (185 - 205 cm), womit es für die meisten Fahrer geeignet sein sollte.

In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Daten der verglichenen E-Bikes zusammengefasst:

Modell Rahmenmaterial Gewicht Preis (ca.) Besonderheiten
Urtopia Carbon 1 Pro Carbon 17 kg 2499 € Smarte Funktionen, GPS, eSIM
AMFLOW PL Carbon Pro Carbon 20,7 kg (Größe L) 9999 € Avinox-Motorsystem, 1000 Watt
Fiido Air Carbon 13,75 kg 1499 € Minimalistisches Design, Smartwatch
Simplon Chenoa :e High Essential Carbon 22,4 kg 5894 € Bosch CX Motor, konfigurierbar

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0