Der Urlaub steht vor der Tür und Sie suchen einen geeigneten Fahrradträger für Ihr E-Bike und Ihren Kastenwagen? Dann sind Sie hier richtig. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Fahrradträger-Optionen speziell für Kastenwagen, insbesondere für den Transport von E-Bikes. Wir betrachten die Vor- und Nachteile verschiedener Systeme und geben Ihnen wichtige Hinweise für die Auswahl des passenden Trägers.
Die verschiedenen Fahrradträger-Grundformen
Grundsätzlich werden drei Fahrradträger-Grundformen vorgestellt:
- Hecktürträger: Diese werden an der Hecktür des Fahrzeugs befestigt.
- Anhängerkupplungsträger: Diese nutzen die Anhängerkupplung als Befestigungspunkt.
- Schwenkträger: Diese lassen sich zur Seite schwenken, um den Zugang zum Heck zu ermöglichen.
Dachträger: Nur für leichte E-Bikes geeignet
Bei Dachträgern ist kein hohes Gewicht erlaubt. Die zulässige Dachlast musst du in jedem Fall beachten. Fahrradträger für das Dach eignen sich nur für leichtere E-Bikes. Die Traglast auf dem Autodach ist gering. Du musst in der Regel mit maximal 20 kg rechnen. Sicher kein Problem bei leichten Renn- oder Kinderrädern. Die Kapazität wäre bereits bei zwei superleichten E-Bikes erschöpft. Einige schwere Elektroräder lassen sich überhaupt nicht auf einem Dachträger transportieren.
Heckträger: Hohe Traglast, einfache Montage
Am Heck des Fahrzeuges können auch schwerere Modelle einfach auf den Träger geladen werden. Diese Träger kannst du nur anbringen, wenn die Kofferraumklappe die notwendige Größe besitzt. Achte daher auf die passende Ausführung für deinen Fahrzeugtyp.
Heckträger können E-Bikes ohne Probleme aufnehmen. Hier liegt die Traglast häufig bei 60 bis 70 kg. Auch die Montage der Träger ist viel einfacher und du musst die Räder nicht auf das Autodach wuchten. E-Bikes bzw. Pedelecs sind mit einem Eigengewicht von über 25kg für Hecktürträger und einige Anhängerkupplungsträger ungeeignet.
In diesem Vergleichstest für Kastenwagen-Fahrradträger zeigen wir Euch verschiedene Lösungen von Chassis-Trägern speziell für E-Bikes.
Anhängerkupplungsträger: Stabil und ideal für schwere E-Bikes
Besitzt dein Fahrzeug eine Anhängerkupplung, bist du auf der sicheren Seite. Diese Fahrradträger sind sehr stabil und damit ideal für schwergewichtige E-Bikes. Oft kannst du die Träger schon vormontiert kaufen und entsprechend schnell zum Einsatz bringen. Eine praktische Kennzeichenhalterung nimmt dir ein weiteres Problem ab.
Klappbare Fahrradträger sind meistens Modelle für die Anhängerkupplung. Du kannst sie einfach befestigen und leicht wieder abnehmen. Bei Nichtgebrauch ist auch das Verstauen in der Garage kein Problem. Durch den Klappmechanismus nehmen diese Fahrradträger nur wenig Raum ein.
Am bequemsten transportierst du deine Fahrräder und E-Bikes auf der Anhängerkupplung, erst recht, wenn der Kofferraum voll mit Gepäck ist. Zudem sind Kupplungsfahrradträger im Hinblick auf Luftwiderstand und Montage das Maß der Dinge, wie unser aufwendiger Test beweist.
Deichselträger für Camper
Camper kommen mit diesen speziellen Deichselträgern gut zurecht. Die Heckklappe wird nicht in Mitleidenschaft gezogen und du kannst sie weiterhin ohne Probleme öffnen. Die Anhängerkupplung benötigst du für den Wohnanhänger. Achte dabei auf die zulässige Stützlast.
Wichtige Hinweise für den sicheren Transport
Damit der Transport auch wirklich sicher ist, gilt es vieles zu beachten - mehr denn je, wenn eben nicht superleichte Hardtails mit auf die Reise gehen, sondern schwere E-Bikes. So muss der Träger das Gewicht der zu transportierenden Bikes stemmen können (die maximale Zuladung der Träger liegt meist bei 60 Kilo), zum anderen dürfen Radträger plus Zuladung die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten. Auch die zulässige Achslast (also die Zuladung) des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Auto auf einer Urlaubsfahrt ohnehin schon voll bepackt ist.
Im Straßenverkehr gilt es ebenso einiges zu beachten: Es gibt zwar keine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die Hersteller geben ihre Träger aber in der Regel "nur" für Geschwindigkeiten bis maximal 130 km/h frei. Soll es ins Ausland gehen, kommen länderspezifische Bestimmungen dazu. In Italien, Portugal und Spanien braucht es unter anderem eine Warntafel, um überstehende Ladung zu kennzeichnen. Landesunabhängig muss am Kupplungsträger ein drittes Nummernschild befestigt werden. Und: In Deutschland darf das Auto samt Ladung maximal 2,55 m breit sein, der Überstand der Ladung seitlich maximal 40 cm pro Seite betragen.
Testübersicht: Kupplungsträger im Vergleich
Mittlerweile umfasst unser Fahrradträger-Megat-Test 27 moderne Modelle, von Herstellern wie Thule, Yakima, Uebler und XLC bis hin zu Neuheiten von Spinder oder Atera! Auch in puncto Preis sind die getesteten Kupplungsträger reichlich divers: von günstigen 250 Euro bis zum High-End-Modell findest du hier für jedes Portemonnaie den richtigen Reisebegleiter!
Hier eine kleine Auswahl der getesteten Modelle:
Testsieger und Empfehlungen
- 🏆 Richtig gut - und richtig teuer: der Uebler i21 Z60 ist Testsieger 2025!
- 💰 Der XLC Almada Work-E ist hingegen ein pfiffiger und guter High-End-Träger!
- 🏆 Einfache Montage, günstiger Preis: Der Norauto E-Fit 100-2 ist Testsieger 2024!
- 💰 Gute Fahrversuch-Performance bot der XLC Beluga im Test 2024
- 🏆 Stabil, sicher, flexibel und günstig: der Norauto E-Fit 200-2 ist Testsieger 2023!
- 💰 Auch empfehlenswert: Der Atera Genio Pro Advanced mit prima Eignung für moderne (E-) Mountainbikes.
- 🏆 Testsieger 2021 ist der Uebler I21
- 💰 Der Velospace XT 2 von Thule ist ebenfalls eine hervorragende Wahl - damals wie heute.
Ausgewählte Testberichte
Uebler i21 Z60 (Testsieger 2025)
Der Uebler-Träger gewinnt knapp gegen das Thule-Produkt, was an der leichteren Montage und der innovativen Kugelkopf-Arretierung liegt, sie schließt Fehlmontagen aus. Auch sonst ist wenig zu kritisieren: Durchdacht geht es bei der Fahrradbefestigung weiter, die Räder und Rahmen stehen sicher - die Bikes sollten aber nicht zu groß sein. Während die Schienen breit genug sind, fallen sie ein wenig zu kurz aus. Doch im Fahrbetrieb fällt das kaum auf, hier schneidet der i21 Z60 mit am besten ab. Der Träger sitzt sicher, und die Bikes schlagen auch nicht gegeneinander.
Testergebnis: sehr gut (🏆 Testsieger 2025)
Thule EasyFold 3
Der wertige Thule-Träger lässt sich leicht von einer kräftigen Person auf die Kupplung montieren. Auch die Felgen-Befestigung mit der Ratschenfunktion kann sich sehen lassen, die Bike-Rahmenhalter sowie die Reifenschienen sind ausreichend dimensioniert und gewährleisten sicheren Halt. Selbst bei den Fahrversuchen erweist sich der Träger als sicher, wenngleich er Bewegungen zeigt. Nicht schlimm, die Werte liegen in der Toleranz und haben keine Auswirkung. Ärgerlich ist nur, dass die Bikes zu dicht stehen, dadurch können sie aneinanderschlagen und Schaden nehmen.
Testergebnis: sehr gut
Atera Forza M
Es sind nur Kleinigkeiten anzumerken, die aber am Ende den Testsieg kosten: Der Lastesel zeigt während der Fahrversuche Bewegungen auf der Anhängerkupplung, und durch die kurzen Radschienen verhält sich vor allem das Vorderrad speziell bei großen Bikes unruhig. Doch die Auffälligkeiten sind nicht bedenklich - alles im grünen Bereich. Dennoch gibt es Punktabzüge. Zudem könnte die Anleitung ausführlicher sein, sie ist etwas zu bildlastig. Ansonsten erweist sich der gut verarbeitete Träger als sicher und stabil.
Testergebnis: gut
Yakima JustCklick 2 Evo
Der Träger macht einen soliden Eindruck und fällt auch bei den Fahrversuchen kaum auf - Träger und Bikes stehen sicher, wenngleich das Yakima-Produkt nicht frei von Bewegungen ist. Doch die bleiben in der Toleranz. Zwar sind die ausziehbaren Radschienen gut bei großen Rahmen, weil dadurch die Räder sicherer stehen. Doch was bringt das, wenn die Spannriemen zu kurz ausfallen? Auch die unterschiedliche Höhe der Radschienen kann problematisch sein: gut bei der Fahrradbefestigung, schlecht beim Beladen - ein E-Bike ist höher zu heben.
Testergebnis: gut
XLC Almada Work-E
Der Träger überzeugt an vielen Stellen: Er lässt sich perfekt auf alle Rahmengrößen einstellen, was aber ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das mag stören, dafür stehen die Bikes aber sicher und weit genug auseinander. Zudem meistert der Almada Work-E die Fahrversuche, dennoch gibt es Punktabzüge. Trotz der einstellbaren Kugelkopf-Arretierung verschiebt er sich horizontal auf der Kupplung, zudem sind Trägerbewegungen beim Bremsen und auf der Rüttelstrecke feststellbar. Unterm Strich sind die Auffälligkeiten aber im Toleranzbereich, somit also nicht bedenklich.
Testergebnis: gut
Spinder TX2
Der Träger scheint durchdacht zu sein, was für die Kugelkopf-Arretierung nicht gilt. Man kann sie zwar einstellen, doch in den Fahrversuchen bewegt sich trotzdem der Träger deutlich auf dem Haken und kommt dem Auto sehr nah. Die Befestigungen hielten am Ende, Räder und Träger fielen nicht auf die Straße. Bis auf die Kugelkopf-Arretierung macht das Konzept einen guten Eindruck: Die Rahmenhalterungen lassen sich gut auf die Bikes anpassen, und die Radschienen sind selbst für große Fahrräder geeignet.
Testergebnis: befriedigend
Kupplungsträger für Campingbusse mit Ausziehmechanismus
Wenn es um die Wahl eines Fahrradträgers geht, stehen Besitzer oder Besitzerinnen ausgebauter Kastenwagen vor einer besonderen Herausforderung. Denn anders als Wohnmobile mit Aufbau haben Campingbusse Heckklappen oder Flügeltüren, deren Zugang ein starrer Radträger versperren würde.
Erfreulicherweise wuchs mit der Zahl solcher Campervans auf den Straßen in den vergangenen Jahren auch die Auswahl an Trägersystemen. So haben Fahrrad-Enthusiasten mittlerweile die Wahl zwischen verschiedenen Modellen, die den Zugang zum Heck auch in beladenem Zustand ermöglichen.
Drei Möglichkeiten für Campingbusse:
- Scharnierträger: Sie sind wegschwenkbar, aber die Montagehöhe erschwert das Beladen.
- Chassisträger: Sie haben eine geringe Ladehöhe und lassen sich teils wegklappen, sind aber montageaufwendig und teuer.
- Kupplungsträger: Sie bieten eine niedrige Ladehöhe, moderates Eigengewicht und eine Nutzlast von ca. 60 kg.
Atera Strada Evo RV
- Eigengewicht: 18,4 kg
- Max. Nutzlast: 60 kg
- Maße B/H/T: 1,08/0,33/0,75 m
- Radschienenabstand: 190 mm
- Fahrrad-Reifenbreite: bis 3,0 Zoll
- Erweiterung: bis 3 Fahrräder
- Preis: 749 Euro
Vorteile: Einfache und schnelle Montage, optionale Erweiterung auf drei Radschienen möglich, einfache Anpassung an unterschiedliche Radstände.
Nachteile: Relativ geringer Abstand zwischen den Radschienen, vollbeladen nur mit Kraftaufwand wieder in Fahrposition schiebbar, wenig verbleibende Bodenfreiheit bei ausgezogenem Träger.
Eufab SD260
- Eigengewicht: 20,5 kg
- Max. Nutzlast: 60 kg
- Maße B/H/T: 1,30/0,77/0,81 m
- Radschienenabstand: 240 mm
- Fahrrad-Reifenbreite: bis 3,25 Zoll
- Erweiterung: nein
- Preis: 799 Euro
Vorteile: Einfach zu bedienender Auszug auch mit aufgeladenen E-Bikes, einklappbare Beleuchtung spart Platz beim Lagern.
Nachteile: Montage alleine schwierig zu bewältigen, diagonal verlaufende Ratschenbänder erschweren das Festzurren.
Eufab SD260 im Detail: Fahrradträger mit Auszieh-Funktion für Flügeltüren
Der Eufab SD260 richtet sich an Fahrzeughalter mit Platzproblemen. Wir haben den ausziehbaren Heckträger einem Härtetest unterzogen.
Der Eufab SD260 lässt sich platzsparend zusammenlegen und so auch in kleinen Kellerabteilen verstauen. Durch üppig dimensionierte Schnellspann-Hebel aus Kunststoff können die Rückleuchten eingeklappt und der Hauptbügel umgelegt werden. Die Schalen für die Reifen können mit minimalem Widerstand nach innen geschoben werden. Erfreulich einfach lässt sich das Nummernschild mit einem Federspann-Mechanismus einhängen. Das Eigengewicht geht für einen Zweifach-Träger in Ordnung.
Einmal auf die Anhängerkupplung gehievt muss der Träger mit einem langen Hebel kräftig fixiert werden. Das massive Alu-Teil vermittelt ordentlich Vertrauen und wird mittels eines abschließbaren Mechanismus an Ort und Stelle gesichert.
Die zwei Haltearme des Eufab SD260 lassen sich auf der gesamten Fläche des Hauptbügels verschieben und mit wenigen Handumdrehungen fixieren, beziehungsweise lösen. Wer zum ersten Mal zwei Bikes auf dem Träger unterbringt, muss - wie bei allen Heckträgern mit diesem System - etwas Zeit einplanen, um die optimal zu den Rahmen passende Positionierung zu finden. Einmal eingestellt, ist die Sicherung der Fahrräder aber ein Kinderspiel. Einfach die breiten Ratschengurte ins Schließsystem drücken und mittels eines Hebels nachspannen. Dasselbe gilt für die Fixierung der Reifen. Gummi-Puffer schützen das Material vor Scheuerstellen durch die Gurte.
Bei der Positionierung zum Auto sind beim Eufab SD260 zwei Dinge zu beachten: Erstens sollte bei Fahrzeugen mit einer höhenverstellbaren Anhängerkupplung die untere Positionierung gewählt werden, um den Flügeltüren beim Aufschwingen tatsächlich nicht im Gehege zu sein. Zweitens liegt der Träger relativ nah am Fahrzeug an. In der Fahrpraxis ist das super, denn durch den geringen Überhang wird das Risiko von Aufsetzern oder dem Kontakt mit einem Hindernis bei steilem Losfahrwinkel minimiert.
Die Auszieh-Funktion des Eufab SD260
In Deutschland ist er aktuell der einzige erhältliche Heckträger für die Anhängerkupplung mit Teleskop-Funktion. Andere Fahrradträger lassen sich bestenfalls nach hinten klappen, bieten aber bei Weitem nicht den linearen Verstellbereich von 70 Centimetern des Eufab. Der Eufab SD260 soll auch bei Flügeltüren mit bis zu 85 Centimetern Breite den Kofferraum zugänglich machen.
In der Praxis gelingt der Auszug des Eufab SD260 sehr simpel. Zwei Bolzen werden nach oben und der Träger nach hinten gezogen. Das gelingt sogar einhändig. Nummernschild und Rückleuchten klappen automatisch nach unten weg, um Platz für die zwei Teleskopschienen zu machen. Ist der Träger ausgezogen, lassen sich die Flügeltüren problemlos öffnen.
Der Eufab SD260 ist bis zu einer maximalen Nutzlast von 60 Kilo freigegeben. Selbst mit zwei E-Bikes ist es quasi unmöglich diese Grenze zu erreichen. Allerdings gibt es da ja noch die limitierte Traglast der Anhängerkupplung.
Haltbarkeit im Härtetest
Der Eufab blieb von all den Vibrationen und ungeachtet der hohen punktuellen Kräfte unbeeindruckt. Sicher und problemfrei saß er den gesamten Testzeitraum über auf der Anhängerkupplung. Besonders, weil zwischen den zwei Fahrrädern genügend Platz bleibt. Es scheint, als seien die Schienen in geschlossenem Zustand gut vor Umwelteinflüssen geschützt. Trotzdem kann es nicht schaden hin und wieder ein Auge auf die Sauberkeit der Teleskopschienen zu werfen. In Sachen Sicherheit und Haltbarkeit ließ der SD260 jedenfalls auch nach über 5500 Kilometern Fahrstrecke Nichts anbrennen.
ADAC Test: Kipp- und faltbare Fahrradträger für die Anhängerkupplung
Der ADAC hat 13 kipp- und faltbare Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit Platz für zwei Fahrräder getestet. Bei Handhabung, Qualität und Sicherheit gab es geringere Unterschiede, beim Preis jedoch größere. Die Ergebnisse.
Gute Fahrradträger gibt es ab 400 Euro.
Wichtige Erkenntnisse aus dem ADAC Test:
- Top: Trägerbefestigung fix4Bike
- Schwierige Montage: bei einigen Modellen
Fix4Bike: Eine neue Variante der Trägerbefestigung
Fix4Bike ist eine neue Variante der Trägerbefestigung, die anstelle der Klemmung am Kugelkopf eine Fixierung über zwei Zapfen unterhalb des Kugelkopfs ermöglicht. Die Handhabung ist sehr einfach: Dank dieses Befestigungssystems wird der Fahrradträger mit nur einem Klick montiert und sofort ausgerichtet.
Dafür ist eine spezielle Anhängerkupplung mit einem geeigneten Kugelkopf nötig, der aber mittlerweile bei aktuellen Volvos und Teslas mit Anhängerkupplung serienmäßig lieferbar ist. Auch für die meisten anderen Automodelle am Markt gibt es die Möglichkeit, eine Fix4Bike-Variante anstelle der konventionellen zu wählen.
Fix4Bike-Fahrradträger sind für Fix4Bike-Anhängerkupplungen gedacht, die einen speziellen Haltemechanismus mit seitlichen Pins für die Befestigung des Heckträgers aufweisen. Normale Anhängerkupplungen haben diese seitlichen Zapfen nicht. Daher passen Fahrradträger in der Fix4Bike-Variante nicht ohne Anpassungen auf normale Anhängerkupplungen. Fix4Bike-Anhängerkupplungen sind dagegen mit allen gängigen Fahrradträgern kompatibel.
Gewicht der Fahrradträger beachten
Nicht ganz unwichtig ist, immer auch das Gewicht der Fahrradträger zu beachten, da die Stützlast des Autos nicht überschritten werden darf. Generell gilt: Je leichter ein Träger ist, desto schwerer dürfen die zu transportierenden Fahrräder sein.
Das geringste Eigengewicht mit 13,2 Kilogramm hatte Testsieger Uebler. Die Heckträger der nahezu baugleichen Modelle von Norauto (ATU-Eigenmarke) und Hapro sowie des Modells von Eufab hingegen wiegen dann schon knapp 19 Kilogramm. Das schwerste Modell im Test war der Heckträger von Atera mit 21 Kilogramm.
Vor dem Kauf zu beachten:
- Maximal zulässige Stützlast des Autos ermitteln (siehe Fahrzeugschein).
- In Bedienungsanleitung des Autos auch maximale Stützlast für Fahrradheckträger überprüfen.
- Gewicht zu transportierender Fahrräder ermitteln.
- Prüfen, wie viele Fahrräder auf dem Heckträger transportiert werden dürfen.
- Auf passende Steckverbindung achten (7 oder 13 Pole).
Welcher Träger schleppt E-Bikes am besten? AUTO BILD Test
AUTO BILD hat Fahrradträger fürs Auto getestet, die speziell für den sicheren Transport von zwei E-Bikes entwickelt wurden.
Testsieger: Thule Epos 2
Der Epos 2 der schwedischen Firma Thule ist mit einer cleveren Befestigungslösung ausgestattet. Anstatt eines herkömmlichen Bügels, der sich an der Vorderseite des Fahrradträgers befindet und an dem die Rahmenhalter befestigt werden, lassen sich die Rahmenhalter beim Epos 2 einzeln hochklappen. Die Rahmenhalter lassen sich leicht positionieren und auch mit nur einer Hand einfach und intuitiv bedienen. Auch die Befestigung auf der Anhängerkupplung funktioniert leicht und ohne Probleme. Bei der Testfahrt kam es zu keiner Beschädigung am Träger oder an den Rädern, auch die Felgenhalter sind durch Gummiauflagen geschützt. Die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig.
Note: 1,0 (sehr gut)
Preis-Leistungs-Sieger: Bosal Comfort Pro 2
Auch die Montage des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung funktioniert ähnlich leicht und intuitiv wie beim Testsieger von Thule. Das Beladen mit den Fahrrädern funktioniert fast reibungslos und intuitiv - einzig der Tragegriff, der für eine Erhöhung zwischen den Rad-Schienen sorgt, ist etwas im Weg. Die Verarbeitung wirkt stellenweise etwas günstig, aber trotzdem solide. Bei der Testfahrt gibt es keine Auffälligkeiten: Sowohl der Träger als auch die Räder (Befestigungsteile geschützt durch Gummi) bleiben unbeschädigt.
Note: 1,5 (gut)
Wohnmobil-Fahrradträger: Systeme im Überblick
Die Möglichkeiten, Fahrradträger zu montieren, sind wohl bei kaum einer Fahrzeuggattung so vielfältig wie bei Wohnmobilen. Je nach Campingfahrzeug gibt es unterschiedliche Wege, das Zweirad zu transportieren. Aber: In der Regel kommen die Räder ans Heck des Wohnmobils. Hierfür gibt es Träger für die Anhängerkupplung, die Heckwand oder die Hecktür. Eine weitere Lösung ist der Transport in der Heckgarage.
Dachträger eignen sich dagegen höchstens für flach bauende Campingbusse vom Schlage eines VW California - sofern das Aufstelldach belastbar ist.
Kupplungsträger: Auch für Campervans geeignet
Zunächst einmal der klassische Fahrradträger für die Anhängerkupplung - vorausgesetzt das Wohnmobil verfügt über einen Haken.
Vorteile: Der Träger ist nicht fahrzeuggebunden und kann abgenommen werden, die Fahrräder sind ohne großen Kraftakt auf die niedrige Halterung zu hieven, Kupplungsträger bieten oft eine hohe Traglast.
Nachteile: Für die Nutzung wird eine Kugelkupplung benötigt. Daher sind sie meist nur eine Lösung für Campervans.
Hecktüren-Fahrradträger: Fahrradtransport für Vans
Auch die sogenannten Hecktüren-Fahrradträger sind nur eine Lösung für Campervan-Besitzer:innen - und auch nur dann, wenn das Fahrzeug am Heck zwei gegenläufig öffnenden Hecktüren hat.
Vorteile: Die Heckgarage des Campervans bleibt auch bei aufgeladenen Rädern frei zugänglich, kann dauerhaft am Transporter bleiben, beeinträchtigt Fahrverhalten und Verbrauch kaum.
Nachteile: Die Traglast fällt meist etwas niedriger aus, kein Wiederholungskennzeichen und keine Beleuchtung.
Fahrrad an der Rückwand transportieren: Nur mit Aufbau möglich
Wer ein voll- oder teilintegriertes Wohnmobil fährt - oder einen Caravan zieht, kann Heckträger auch an der Rückwand des Reisemobils anbringen.
Vorteile: Bleibt dauerhaft am Wohnmobil und ist so stets einsatzbereit, besonders einfacher Aufbau und daher auch nicht besonders hohes Eigengewicht, hohe Tragkraft und daher auch E-Bike-geeignet.
Nachteile: Fahrradmontage etwas umständlicher, da die Räder sehr hoch angebracht werden, nur anbringbar, wenn die Heckwand ausreichend Tragkraft hat.
Lastenträger: Fahrrad- und Motorradträger für Reisemobile
Eine Besonderheit für Reisemobile sind die sogenannten Lastenträger. Modellabhängig kann ein Lastenträger bis zu 150 kg aufnehmen, was selbst für einen Motorroller oder ein leichtes Motorrad ausreicht.
Vorteile: Sehr hohe Traglast, starre Verbindung mit dem Rahmen macht sie besonders sicher, recht geringes Eigengewicht.
Nachteile: Montage kann etwas schwieriger sein, die Nutzlast ist vom Rahmen des Fahrzeugs abhängig.
Fahrradträger für die Heckgarage: Schonender Transport
Ebenfalls nur für voll- und teilintegrierte Wohnmobile eignet sich die Unterbringung der Räder in der Heckgarage mit einem speziellen Trägersystem.
Vorteile: Fahrräder sind witterungs- und diebstahlgeschützt untergebracht, einfache Beladung durch die niedrige Ladekante der meisten Heckgaragentüren, sehr hohe Traglast.
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