Frankreich hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr zu fördern und den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zu erleichtern. Dies spiegelt sich in der wachsenden Beliebtheit von E-Bikes und den vielfältigen Angeboten französischer Fahrradhersteller wider.
Französische E-Bike Marken im Überblick
EOVOLT Fahrräder
EOVOLT ist eine französische Fahrradmarke, die sich den Städten von heute anpasst: elektrisch, faltbar und super praktisch. EOVOLT möchte, dass Fahrradfahren wieder Spaß macht. In der Stadt und in ihrem Leben. EOVOLT macht Sie freier, mobiler und spontaner. Für Sie hat EOVOLT Fahrräder entwickelt, die leicht, zusammenklappbar, langlebig und leistungsstark sind. Die EOVOLT Räder sind bis ins kleinste Detail ausgereift und sicherheitstechnisch einwandfrei. Vom Design ihrer Produkte bis hin zu den Communitys nimmt EOVOLT Einfluss und befreit von Zwängen der Mobilität.
EOVOLT Falträder werden zu 100% in Frankreich zusammengebaut. Die Wahl der Komponenten und die Partner mit denen EOVOLT zusammenarbeitet werden so ausgewählt, dass ausschließlich qualitativ hochwertige und langlebige Produkte angeboten werden können. Ob zur Arbeit, nach Hause, zu Freunden oder in den Urlaub. Sie sind viel unterwegs und möchten möglichst schnell und unkompliziert ans Ziel kommen?
Moustache Bikes
Die Marke Moustache steht für innovative Räder "Made in France", die eine einzigartige Handschrift der Firmengründer tragen. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung fortschrittlich konzipierter Räder, die sich aus der Menge abheben, einen visionären Charakter besitzen und gekonnt Ergonomie, Fahrkomfort und edles Design verbinden. Der französische Fahrradhersteller, der in den Vogesen beheimatet ist, ist auf die Fertigung hochwertiger E-Bikes spezialisiert, die mit ihren einzigartigen Produkteigenschaften neue Maßstäbe im Bereich der E-Mobilität setzen und nachhaltig die Lust an sportlicher Begeisterung wecken.
Charakteristisch für die Modelle ist ihr unverwechselbar gestalteter Moustache-Lenker, der innovativ aufgebaut ist und wegen seiner flexiblen Justierungsmöglichkeiten Fahrkomfort in Perfektion verspricht. Das Unternehmen versteht seine Lenker als fortschrittliche Neuinterpretation legendärer Fahrradlenker, die den Rädern einen hohen Wiedererkennungswert mitsamt einer starken Identität verleihen. Modernste Technologien, die in den Herstellungszyklus der Räder einfließen, ermöglichen eine durchdachte und technisch ausgereifte Ausgestaltung für ein perfektioniertes Fahrverhalten und beeindruckende technische Eigenschaften.
Einzelne Räder enthalten einen "Quick-Park-Vorbau", der innerhalb weniger Sekunden eine 90°C-Drehung des Lenkers herbeiführt. Die Mountainbikes enthalten moderne Stoßdämpfer für idealen Grip, beste Performance und eine optimale Kontrolle. Diese Technologie stellt einen bestmöglichen Hinterrad-Grip sicher und gewährleistet eine komfortable Sitzposition. In einzelne Fabrikate ist zudem ein "Flex-Lenker" eingelassen, der Stöße und Vibrationen effektiv ausgleicht.
Ausgereifte Bosch-Antriebssysteme, die als eine der objektiv besten Systeme auf dem globalen Markt gelten, forcieren einen progressiv-kraftvollen Antrieb mit einer hohen Reichweite. Die patentierte "Hidden Power-Konzeption" stellt eine revolutionäres Integrations-Konzept dar, das neue Maßstäbe in der Fahrradindustrie formuliert. Getragen von technischen Innovationen baut die französische Marke seine Position zunehmend aus und treibt das Markenwachstum konstant voran.
Das Moustache-Portfolio ist daher an eine breite Zielgruppe adressiert. Kinder ab einem Lebensalter von 20 Monaten können mit Hilfe des Laufrades zuverlässig in die Faszination der Moustache - Räder eintauchen. Sämtliche Modelle werden von den Mitarbeitern des Unternehmens eigenhändig montiert. Zusätzlich produziert der Hersteller Felgen und Kettenschützer und verbaut diese.
Moustache-Modelle sind ideal für alle, die nach technisch ausgereiften Rädern mit dynamischen Fahreigenschaften suchen und hohen Wert auf beste Verarbeitung und elegantes Design legen. Das breite Sortiment bedient die Bedürfnisse aller Zielgruppen und ist für sämtliche Anwendungszwecke geeignet.
Das Label wurde im Jahre 2011 von den Freunden Manu und Greg gegründet, die sich als passionierte Fahrradliebhaber und positiv Verrückte bezeichnen. Ihre ergänzenden Kompetenzen bilden den Katalysator für die Produktentwicklung und die betriebswirtschaftliche Seite des Unternehmens. Das Label personifiziert authentisch die Vogesen, wo die Firmengründer seit ihrer Geburt tief verwurzelt sind.
Moustache transportiert die Werte der beiden Freunde und bezieht seine unverwechselbare Dynamik aus der Kreativität und Stärke der Mitarbeiter, die eigene Impulse und Ideen in die Produktentwicklung einbinden. Jedes Moustache-Rad trägt die Handschrift der Mitarbeiter, die die Entwicklung fortschrittlicher Bikes als Abenteuer verstehen. Als Kollektiv folgen sie der Mission Räder zu entwickeln, die die Menschen gefangen nehmen und mit ihrem ganzheitlichen Konzept überzeugen. Sorgfalt, Leidenschaft, Kreativität und Innovationsstreben verschmelzen und bringen Räder hervor, die Nutzern ungeahnte Möglichkeiten für eine fortschrittliche Mobilität eröffnen.
Lapierre E-Bikes
Die Erfolgsgeschichte der Firma Lapierre begann lange bevor E-Bikes sich daranmachten, den Markt und die Fahrradwege aufzumischen. 1946 gründete Gaston Lapierre eine Fahrradfabrik und traf damit genau den Nerv der Nachkriegszeit. Die Firma wuchs beständig, machte sich einen Namen im Radrennsport, zog um in eine eigens in Dijon gebaute Produktionsstätte, wuchs noch ein wenig und stieg dann in den Achtzigern ein in das eben brandneu erfundene Geschäft mit den Mountainbikes.
Schon nach kurzer Zeit konnten die Franzosen auch in dieser Sparte wettkampffähige Fahrräder liefern, aber das Herzblut der Firma fließt immer noch in den Rennradsport. Weltmeisterschaften, Französische Meisterschaften, Giro, und natürlich - Ehrensache - die Tour de France, überall sind Teams auf Lapierre erfolgreich unterwegs. Anteile der Firma wurden inzwischen verkauft, die Geschäftsleitung befindet sich aber noch immer in der Hand der Familie Lapierre, inzwischen in der dritten Generation.
Trotz des außergewöhnlichen Engagements im Leistungssport hat Lapierre seine Kundschaft nicht aus den Augen verloren. Daher war es nur logisch, dass die Franzosen auch bei der Elektro-Bike-Bewegung ein Wörtchen mitzureden haben. Du bekommst E-Bikes, die sich an die Statuten der Firma halten: Qualität, Ästhetik und Innovation.
Lapierre nennt seine Trekkingfahrräder “Lifestyle-Bikes“. Keine schlechte Idee, wo doch die meisten Trekkingbikes eher weniger für Fahrradtrekking eingesetzt werden, vielmehr werden ihre praktischen Eigenschaften von den meisten Besitzern im Alltag genutzt und geschätzt. Ein Trekkingrad bringt alles mit, was du auf einer längeren Tour brauchst: technische Vollausstattung, robuste Bauteile und eine komfortable Sitzposition, die es dir erlaubt unter Umständen stundenlang im Sattel zu sitzen.
Lapierre baut einen Teil seiner Lifestyle-Bikes trotzdem eher in Richtung Fahrradtrekking. Die Optik der 2019er Modellreihe ist modern, aufgeräumt und sportlich, daher bekommen die Typenbezeichnung Lapierre Obervolt Explorer. Aber auch dort ist eine StVO-konforme Ausstattung hilfreich, ein leichter Alu-Rahmen und eine gute Federung ebenso. Im Falle der Overvolt Explorer E-Bikes kommt noch ein kraftvoller Antrieb von Bosch hinzu. Der Akku - selbstverständlich Bosch Powerpacks - ist zur Hälfte in den Rahmen integriert. Das schützt das gute Stück vor Steinschlägen und ähnlichem.
Neben der E-Bike Modellreihe Explorer, die eher Trekking-, aber auch citytauglich ist, hat Lapierre auch eine Baureihe im Programm, die sich nicht ganz so sehr für Trekking eignet, dafür aber in der City voll in ihrem Element ist. Lapierre nennt seine City-E-Bikes Overvolt Cross, sie sind vor allem rundum praktisch. Es gibt einige Exemplare mit sportlichem Diamantrahmen, die meisten Pedelecs aus der Overvolt Cross-Linie haben aber einen Trapezrahmen mit einem tiefer angesetzten Einstieg.
Auch ganz bequeme Waverahmen gibt es, bei denen der Akku ein Teil des Gepäckträgers ist, denn so ist er beim Auf-, und Absteigen nicht im Weg. Die E-City-Bikes haben Motoren von Yamaha - sie sind vielleicht nicht die leistungsstärksten auf dem Markt, aber unschlagbar preisgünstig.
Action am Berg fordert nicht nur alles vom Biker, auch das Bike muss alles hergeben. Jeden Sprung, jede Erschütterung, Matsch und Wasser, auch den einen oder andern Sturz, es muss einfach alles mitmachen. Das stellt vor allem den Elektroantrieb immer wieder vor neue Herausforderungen. Damit er einfach alles mitmacht, ist eine perfekte Integration in den Rahmen Pflicht. Lapierre hat daher ab 2019 eine ganze Baureihe mit integrierten Akkus vorgestellt.
Der Rahmen, je nach Modell aus Alu oder Carbon umschließt den Motor und den Akku. Das schützt die empfindlichen Komponenten vor schädlichen äußeren Einflüssen und liefert ganz nebenher eine blitzsaubere Optik. Auch die innen verlegten Züge tragen zum aufgeräumten Gesamtbild der E-Mountainbikes bei. Du findest E-Mountainbikes von Lapierre unter den Modellnamen AM, AMI oder TEAM.
Es gibt Elektro-Fullys oder E-Hardtails, die Lieferanten der Komponenten können sich durchaus sehen lassen: SRAM, Rockshocks, Maxxis und mehr. Auch der proprietäre El SHOCK Dämpfer darf mitfahren.
Es gibt aber auch eine ganze Reihe E-Mountainbikes von Lapierre, die ihre Technik gut sichtbar mit sich herumtragen. Und warum auch nicht? Diese Modelle sind der einfacheren Produktionsbedingungen halber um einiges günstiger zu haben. Auch hier setzt Lapierre auf Top-Technik von Bosch, die Komponentenliste ist die gleiche wie bei den integrierten E-Mountainbikes.
Außerdem bekommst du auch diese Bikes mit einem Carbonrahmen oder auf einem Alu-Gerüst, es gibt auch hier E-Hardtails oder Fullys. Je nach Modell und Ausstattung unterscheiden sich die Bezeichnungen der Bikes. Lapierre Overvolt heißen sie alle, TR, GLP, HT, AM oder XC sind die unterschiedlichen Typen.
Wer es gerne ruppig hat, sollte sich unbedingt das E-Zesty anschauen. Das E-Enduro fährt mithilfe eines neuartigen Motorsystems, das eines der kleinsten und leichtesten seiner Art ist. Der Fazua Minimal Assist-Antrieb ist quasi als blinder Passagier mit an Bord. Du siehst ihn kaum und auch das Gewicht des Bikes unterscheidet sich nur wenig von anderen Fullys. Was allerdings auffallen wird ist, wie flink und unkompliziert du jegliche Steigung bewältigst.
Für alle, die es gerne schnell haben, wird das E-Rennrad E-Xelius ganz weit oben auf dem Wunschzettel stehen. Es ist ebenfalls mit einem Fazua-Antrieb unterwegs. Die Münchner Elektronik-Schmiede hat mit den kleinen und leichten Antrieben offenbar exakt den Nerv der Zeit getroffen. Noch vor einem Jahr waren E-Bikes mit einem Gesamtgewicht von 13kg undenkbar, die schwereren Vorgänger trafen den Geschmack des Publikums nicht. Da die Entwicklung der Technik voranschreitet sind E-Rennräder, die mit wenig Gewicht effizientes Schnellfahren erlauben ab der Saison 2019 eine Größe, mit der man rechnen sollte.
Staatliche Förderung für E-Bikes in Frankreich
Mit dem Förderprogramm will Frankreich seinen Bürger:innen den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad erleichtern. Mit dem Zuschuss belohnt der französische Staat diejenigen, die sich ein Elektrorad kaufen und dafür ihr Auto mit Verbrennermotor abschaffen. Ziel ist es, den Radverkehrsanteil von drei auf neun Prozent anzuheben. Der sogenannte Umstellungsbonus beträgt bis zu 4.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Einkommen und Wohnort. Den maximalen Zuschuss bekommen Haushalte mit geringem Einkommen in besonders emissionsbelasteten Städten.
Auch wer sein Auto nicht abgeben möchte oder keins besitzt, kann vom französischen Staat Geld bekommen. Mit dem Ökobonus können Bürger:innen beim Kauf eines Fahrrads 150 Euro erhalten. Verfügt das gekaufte Rad über einen elektrischen Antrieb sind es bis zu 400 Euro. Wird ein Lastenrad, ein Fahrradanhänger, ein Faltrad oder ein behindertengerechtes Fahrrad mit Elektromotor angeschafft, gibt der französische Staat bis zu 2.000 Euro dazu.
Umstellungs- und Ökobonus sind bis Ende 2022 befristet und Teil der Agenda „Le Plan Vélo“. Der Fahrradplan soll der französischen Bevölkerung den Umstieg vom Auto aufs Rad erleichtern.Er trat bereits 2018 in Kraft und umfasste vor allem Maßnahmen, mit denen Infrastruktur und Sicherheit verbessert werden sollen.
Tipps für sicheres Radfahren
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln - und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.
ADFC: Ihr Partner für sicheres Radfahren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.
Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit: Was Sie beachten müssen
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.
Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl).
Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.
Pedelec vs. E-Bike: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.
Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind - rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
Radkarten und Tourenempfehlungen
Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben.
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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