E-Bike Touren Tipps: So wird Ihre Radreise zum Erfolg

E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, besonders in Zeiten der Corona-Pandemie. Sie ermöglichen es auch weniger trainierten Radfahrern, längere Strecken zu bewältigen und abgelegene Orte zu erreichen. Damit Ihre E-Bike-Touren zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis werden, haben wir die wichtigsten Tipps und Informationen für Sie zusammengestellt.

1. E-Bike oder S-Pedelec? Der Unterschied

Die Unterscheidung zwischen E-Bike und S-Pedelec ist wichtig, wird aber oft nicht beachtet. Der Begriff E-Bike hat sich als Oberbegriff eingebürgert, obwohl nicht jedes Zweirad mit Elektroantrieb ein „E-Bike“ im eigentlichen Sinne ist.

  • Pedelec: Fahrrad mit elektrischem Antriebsassistenten, Motorleistung bis zu 250 Watt, Antriebsunterstützung bis zu 25 km/h. Kein Führerschein, keine Helmpflicht, Fahrradanhänger erlaubt, Nutzung von Fahrradwegen gestattet.
  • S-Pedelec: Fahrrad mit elektrischem Antriebsassistenten, Motorleistung bis 450 Watt, Antriebsunterstützung bis 45 km/h. Führerschein erforderlich, Mindestalter 16 Jahre, Helmpflicht. Nutzung von Fahrradwegen in Städten nicht erlaubt, Anhänger verboten!
  • E-Bike: Zweirad mit Motor. Im ursprünglichen Sinne kein Fahrrad, sondern ein Mofa. Der Begriff wird jedoch oft synonym zu Pedelec verwendet.

2. Der passende E-Bike-Typ

Die wichtigste Frage am Anfang: Welches E-Bike ist das richtige für mich? Die gute Nachricht: Es gibt viele E-Bikes, und für jeden ist das Passende dabei! Wenn Sie noch unsicher sind, welche Strecken Sie hauptsächlich fahren möchten und nicht zu viel Geld ausgeben möchten, sind Cross-E-Bikes und Einsteiger-Hardtail-E-Bikes die beste Wahl. Hier ist die Modellauswahl groß und das Preisniveau niedrig, da hier häufig hohe Stückzahlen produziert werden.

3. Mittelmotor, Heckmotor oder Frontantrieb?

Motoren finden Sie an E-Bikes vorne an der Gabel, in der Mitte am Tretlager oder hinten an der Nabe. Heckmotoren überzeugen vor allem durch die direkte Kraftübertragung auf das Hinterrad. Wir empfehlen allerdings E-Bikes mit Mittelmotoren, da sie sich als leise, zuverlässig und verschleißarm erwiesen haben und das Fahrverhalten kaum beeinflussen. Von E-Bikes mit Frontmotoren sollten Sie lieber die Finger lassen, denn sie verlagern den Schwerpunkt des Bikes ungünstig, außerdem sind sie störanfällig.

Generell empfehlen wir Technik aus bewährter Produktion. Hersteller wie Bosch, Yamaha, Shimano, Brose, Panasonic, TranzX, BionX oder Impulse haben zwar ihren Preis, unter dem Strich erweisen die Komponenten allesamt als leistungsstärker und haltbarer als Billig-Importe. Sie sollten auf keinen Fall ein teures E-Bike mit günstigen Fernost-Ersatzteilen bestücken, Fehlfunktionen wären vorprogrammiert!

4. Worauf Sie beim Akku achten sollten

Den Akku eines E-Bikes finden Sie entweder in den Gepäckträger eingebaut, am Rahmen montiert oder in den Rahmen integriert, wobei die vollintegrierten Akkus wie z.B. der PowerTube von Bosch aktuell am häufigsten verbaut werden. Sie fallen optisch nicht weiter auf, sind durch das Rohr vor äußeren Einflüssen geschützt und beeinflussen den Schwerpunkt des Fahrrads und somit die Fahreigenschaften weniger.

Die Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Akku-Kapazität (von 400Wh bis 750Wh, mit Range Extender oder Dual Akku auch gerne bis zu 1500Wh), das Alter des Akkus, das Gewicht des Fahrrads und auch die Qualität des Akkus und des Motors spielen eine Rolle. Da aber auch Faktoren wie Gegenwind, gewählte Unterstützungsstufe oder Steigungen die Reichweite beeinflussen, können die Hersteller nur ungefähre Angaben machen. Versuchen Sie deswegen nicht nur die angegebene Reichweite zu vergleichen, sondern auch das Gesamtgewicht des E-Bikes, den Motor und natürlich die effektive Akku-Kapazität mit in Ihre Entscheidung einfließen zu lassen. Faustregel ist aber: Je mehr Qualität Sie sich hier leisten, desto weiter werden Sie damit kommen.

5. Wer billig kauft, kauft zweimal

E-Bikes haben ihren Preis, ganz klar. Gute Qualität und die nachhaltige Entwicklungsarbeit, die in den Elektrorädern steckt, bekommen Sie natürlich nicht umsonst. Wie viel Sie investieren sollten, hängt vor allem von der Nutzungsintensität ab. Wenn Sie nur gelegentlich aufs E-Bike steigen wollen und nicht verzweifeln, wenn die Reichweite nicht besonders groß oder der Rahmen doch etwas schwerer ist, sind Sie mit einem E-Bike für etwa 1.750 Euro gut bedient. E-Bikes die weniger kosten, bereiten ihren Besitzen erfahrungsgemäß wenig Freude, vor allem dann nicht, wenn sie aus dem nächsten Baumarkt oder dem Discounter stammen. Ordentliche und zuverlässige Qualität in den Bereichen Antrieb und Rahmen bekommen Sie eben erst im Bereich von 1.700 bis 2.000 Euro UVP aufwärts. Wenn Sie im Alltag auf Ihr E-Bike angewiesen sind, ist das der Mindestbetrag, den Sie investieren müssen.

6. Nachrüsten? Lieber nicht!

Die Rechnung „altes, billiges Fahrrad + Nachrüstmotor = günstiges E-Bike“ geht selten auf. Die wenigsten Fahrräder eignen sich für den Umbau, diesen selbst vorzunehmen empfiehlt sich meist nicht, denn schließlich wollen Sie mit einem sicheren Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen. Ein gutes Fahrrad + Nachrüstmotor + Mechanikerkosten = lohnt sich nicht! Kaufen Sie sich lieber gleich ein richtiges E-Bike, dessen Rahmen und Komponenten auf den Antrieb abgestimmt wurden.

7. Mehr Power gefällig?

Wenn Sie weitere Touren planen, gibt es die Möglichkeit, mehrere Akkus zu koppeln und somit Ihre Reichweite zu erhöhen. Vor allem in den Bereichen E-Mountainbike und Touren-E-Bike ist die Nachfrage nach größerer Reichweite allgegenwärtig und Bestandteil der meisten Verkaufsgespräche. Um dieses Problem zu lösen hat der deutsche Hersteller Haibike den Range Extender entwickelt, der es den Haibike Hardtail E-Bikes der neuesten Generation ermöglicht, die Wattstunden auf 1.000 (2x 500Wh) zu verdoppeln: Dazu wird auf einer Schiene über dem Unterrohr, in das der reguläre Akku integriert wurde, ein weiterer Akku platziert. Bosch hat hier mit der Dual Battery ebenfalls eine Möglichkeit gefunden, die Reichweite zu verdoppeln. Die bekannteste Marke, die das Dual Battery System verbaut, ist Riese & Müller. Bulls nutzt ein ähnliches Doppel-Akku System im E-Core Dual Battery E-Mountainbike, allerdings mit dem Shimano-Antrieb.

8. Auf Schnäppchen warten - es lohnt sich!

Jedes Jahr bringen Hersteller wie Cube, Haibike, Specialized, Ghost und viele mehr neue Modelle auf den Markt. Die Fahrradhändler müssen dann in ihren Lagern Platz für die Neuware schaffen und verkaufen die Vorjahresmodelle zum reduzierten Sparpreis. In diesem Zeitraum, häufig von Ende August bis zum Anfang der Saison im Mai, können Sie bei BikeExchange extrem günstige Schnäppchen machen. Um die 400 Fahrrad-Fachhändler bieten auf dem Marktplatz ihr Sortiment an, sodass mit Sicherheit auch Ihr Lieblingsmodell zum Spitzenpreis im Shop erhältlich sein wird. Schauen Sie regelmäßig im ständig aktualisierten E-Bike Sale vorbei, um kein neues Angebot zu verpassen!

9. Brauche ich eine Einweisung oder krieg ich das mit der Bedienung hin?

Ein E-Bike wird grundsätzlich angetrieben wie jedes andere Fahrrad auch. Sie können E-Bikes mit Kettenschaltung und vielen Gängen bekommen oder mit Nabenschaltung und wenigen Gängen. Es gibt auch E-Bikes mit Rücktrittbremse. Ganz simpel. Den Antriebsassistenten bedienen Sie in der Regel über ein Display am Lenker, dort stellen Sie Ihr Unterstützungslevel ein. Viele dieser Displays sind richtige Bordcomputer, die Ihnen zahlreiche Informationen liefern wie verbleibende Akkureichweite, Geschwindigkeit, verbrauchte Kalorien und vieles mehr. Die Unterstützungslevel bestimmen, wie viel Schubkraft der Motor Ihrer Tretbewegung beisteuert. Die meisten E-Bikes haben drei oder fünf Assistenzlevel, sie reichen von „Du musst fast nichts selber machen“ bis hin zu „Puh - Workout ist angesagt!“. Ansonsten müssen Sie nur noch den Akku über das mitgelieferte Ladegerät an der Steckdose aufladen, wenn er schlapp macht. Das war’s auch schon.

10. Einfach draufsetzen und losfahren?

Ja, eigentlich schon! Ein E-Bike wird grundsätzlich angetrieben wie jedes andere Fahrrad auch. Einfach in die Pedale treten und los geht die Fahrt. Sie können E-Bikes mit Kettenschaltung und vielen Gängen bekommen oder mit Nabenschaltung und wenigen Gängen. Es gibt auch E-Bikes mit Rücktrittbremse. Ganz simpel. Den Antriebsassistenten bedienen Sie in der Regel über ein Display am Lenker, dort stellen Sie Ihr Unterstützungslevel ein. Viele dieser Displays sind richtige Bordcomputer, die Ihnen zahlreiche Informationen liefern wie verbleibende Akkureichweite, Geschwindigkeit, verbrauchte Kalorien und vieles mehr. Die Unterstützungslevel bestimmen, wie viel Schubkraft der Motor Ihrer Tretbewegung beisteuert. Die meisten E-Bikes haben drei oder fünf Assistenzlevel, sie reichen von „Du musst fast nichts selber machen“ bis hin zu „Puh - Workout ist angesagt!“ Ansonsten müssen Sie nur noch den Akku über das mitgelieferte Ladegerät an der Steckdose aufladen, wenn er schlapp macht.

Zubehör für Ihre E-Bike-Tour

Zusätzlich zum E-Bike selbst gibt es eine Reihe von Zubehörteilen, die Ihre Tour sicherer und angenehmer machen können:

  • Helm: Unabdingbar für Ihre Sicherheit.
  • Brille: Schützt Ihre Augen vor Wind, Staub und Insekten.
  • Radhose mit Sitzpolstern: Für mehr Komfort auf längeren Fahrten.
  • Atmungsaktives Radtrikot: Für optimalen Schweißtransport.
  • Fahrradhandschuhe: Für besseren Halt und Komfort.
  • Regenjacke: Da sich das Wetter schnell ändern kann.
  • Fahrradschloss: Um Ihr E-Bike vor Diebstahl zu schützen.
  • Fahrradrucksack: Für das Verstauen von Zubehör und Verpflegung.
  • Beleuchtung: Besonders wichtig bei Fahrten in der Dämmerung oder Dunkelheit.
  • Erste-Hilfe-Pack: Für die Erstversorgung bei Verletzungen.
  • Fahrrad-Luftpumpe: Für den Notfall bei platten Reifen.
  • Reparaturset: Mit Ersatzschlauch, Reifenflicken und Multitool.
  • Navigationsgerät oder Smartphone mit Radwegekarte: Für die Routenplanung.

Checkliste für die E-Bike-Tour

Bevor es losgeht, sollten Sie folgende Punkte überprüfen:

  • Fahrrad durchchecken: Bremsen, Kette, Reifen und alle Komponenten überprüfen.
  • E-Bike-Technik kennenlernen: Mit der Bedienung und den Funktionen vertraut machen.
  • Versicherungen abschließen: Fahrradversicherung und eventuell Zusatzversicherung für das Ausland.
  • Ernährungsplan erstellen: Kohlenhydratreiche Verpflegung für unterwegs einpacken.
  • Einreisebestimmungen abklären: Bei Reisen ins Ausland über Visa- und Zollbestimmungen informieren.
  • Verkehrsregeln informieren: Über die im Reiseland geltenden Verkehrsregeln für Fahrräder und E-Bikes informieren.
  • Das richtige Gepäck auswählen: Gewicht sparen und sinnvoll packen.
  • Impfungen auffrischen: Impfpass überprüfen und gegebenenfalls Impfungen auffrischen.
  • Ausrüstung kontrollieren: Neue Ausrüstung vor der Reise ausgiebig testen.
  • Dokumente einpacken: Reise- und Impfpass, Krankenversicherungskarte, Kreditkarte und Mitgliedsausweise einpacken.
  • Übernachtungen planen: Unterkünfte entlang der Route recherchieren und buchen.
  • Die Fitness testen: Vorab Tagesetappen in der geplanten Länge absolvieren.

Die richtige E-Bike-Wahl für Ihre Tour

Die Wahl des richtigen E-Bikes hängt stark von Ihrer Urlaubsplanung ab. Hier sind einige wichtige Punkte, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen:

  • E-Tourenrad mit Gepäckträger: Ideal für längere Touren mit viel Gepäck.
  • E-Mountainbike (E-MTB): Robust und gut gefedert, perfekt für unwegsames Gelände.
  • E-Trekkingrad: Geeignet für längere Touren auf befestigten Straßen und leichten Offroad-Strecken.
  • E-Bike mit Anhängeroption: Sinnvoll, wenn Sie viel Gepäck oder ein Kind dabei haben.

Beliebte E-Bike Touren in Deutschland

Deutschland bietet eine Vielzahl wunderschöner und gut ausgebauter Radwege, die sich perfekt für E-Bike Touren eignen. Hier sind einige Beispiele für unvergessliche E-Bike Touren:

  • Elberadweg: Von der tschechischen Grenze bis zur Nordsee.
  • Donau Radweg: Von Donaueschingen bis Passau und weiter bis nach Wien.
  • Mosel Radweg: Von Perl an der französischen Grenze entlang der Mosel bis nach Koblenz.
  • Bodensee-Radweg: Rund um den Bodensee mit traumhaften Ausblicken auf den See und die Alpen.
  • Schwäbische Alb: Herausfordernde Strecken und atemberaubende Natur für E-MTB Touren.
  • Altmühltal-Radweg: Von Rothenburg ob der Tauber bis nach Kelheim.
  • Weser-Radweg: Von Hann. Münden entlang der Weser bis zur Nordsee.
  • Rhein-Radweg: Von der Quelle in den Schweizer Alpen bis zur Mündung in die Nordsee.

E-Bike-Akkus und ihre Reichweite: Alles, was Sie wissen müssen

Die Reichweite Ihres E-Bikes wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Akkukapazität, Motorleistung, Fahrstil und Gelände. Hier sind einige Tipps, wie Sie die Reichweite Ihres E-Bikes maximieren können:

  • Fahrweise anpassen: Vorausschauend fahren, gleichmäßig treten und sparsame Unterstützungsmodi nutzen.
  • Richtigen Gang wählen: Angemessene Gänge nutzen und regelmäßig schalten.
  • Akku optimal nutzen und pflegen: Teilweise entladen, bei moderaten Temperaturen lagern, regelmäßig pflegen und intelligent laden.
  • Reifendruck prüfen: Korrekter Reifendruck verringert den Rollwiderstand.
  • Zusätzliche Akkus nutzen: Für lange Strecken oder Mehrtagestouren einen Ersatzakku mitnehmen.

Welche Akku-Kapazität ist ideal für lange Touren?

Höhere Kapazitäten ermöglichen längere Fahrten. Für den Stadtverkehr reicht oft ein 400-Wh-Akku, während für längere Touren ein 750-Wh-Akku oder mehr empfehlenswert ist. Der Akku sollte zur geplanten Nutzung passen.

Pedelecs: Eine beliebte Variante für die Reichweite

Pedelecs arbeiten mit einer automatischen Motorunterstützung, die sich an die Pedalkraft anpasst. Dadurch verbrauchen Pedelecs oft weniger Energie als E-Bikes mit Drehgriffsteuerung. Die Wahl des richtigen Modells hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.

Gadgets und Werkzeuge für den E-Bike-Urlaub

Eine gute Ausrüstung ist das A und O für eine gelungene E-Bike-Reise. Hier einige Must-Haves und Nice-to-Haves:

Must-Haves

  • Fahrradhelm
  • Luftpumpe
  • Multitool
  • Flickzeug, Schlauch
  • Schlüssel für den Akku
  • Ladekabel
  • 1.-Hilfe-Set
  • Wasser
  • Energieriegel

Nice-to-Haves

  • Ersatzakku
  • Spezieller Akku-Rucksack
  • Fahrradtaschen
  • Handy
  • Radwegekarte
  • Navigationsgerät für Fahrräder

Pflegetipps für den E-Bike-Akku

Die richtige Pflege Ihres E-Bike-Akkus ist entscheidend, um seine Leistung und Lebensdauer zu maximieren. Hier sind einige wichtige Tipps:

  • Akku nicht komplett entladen
  • Nach jeder Fahrt aufladen
  • Lagerung bei 10-20 Grad Celsius
  • Original-Ladegerät verwenden
  • Extreme Temperaturen vermeiden
  • Akkus regelmäßig warten
  • Teilweise Entladung bei längerer Lagerung
  • Regelmäßige Nutzung

E-Bike Urlaub in Deutschland und im Ausland

Ein E-Bike-Urlaub kann unglaublich vielfältig und bereichernd sein. Es gibt nicht DIE perfekte Radreise oder DEN perfekten Radweg für E-Biker, denn die ideale Tour hängt von Ihren individuellen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Überlegen Sie sich im Voraus, welche Region Sie entdecken möchten und welche Art von Wegen Sie bevorzugen.

Beliebte E-Bike Regionen in Deutschland

  • Elbe
  • Bodensee
  • Mosel
  • Donau

Beliebte E-Bike Regionen im Ausland

  • Alpen
  • Küsten Italiens
  • Weinberge Frankreichs

Mit diesen Tipps steht einem entspannten und unvergesslichen E-Bike-Urlaub nichts mehr im Wege!

Leichte E-Bikes im Trend

Es gibt einen Trend hin zu leichten Pedelecs mit etwas reduzierter Motorkraft und kleineren Akkus. Ein Bosch-Antrieb scheint für viele E-Biker weiterhin das wichtigste Kaufargument zu sein. Mit dem SX haben die Schwaben nun einen 55-Newtonmeter-Motor mit kompakter Bauform und voll integriert ins hauseigene Smart-System im Angebot. Damit hat sich die Zahl leichter E-Bikes auf dem Markt vervielfacht.

Die Gewichtsreduktion ist bei den leichten Rädern unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Stevens E-Strada unterscheidet sich mit seinen 13,8 Kilo beim Gewicht kein bisschen von Tourenrädern ohne Motor - bietet aber natürlich ohne Gepäckträger und Federgabel auch weniger Variabilität. Ähnlich sieht es beim 17,3 Kilo schweren KTM Macina Cross SX Elite aus, das sich sogar die Spritzschützer spart. Dafür greifen hier gerne diejenigen zu, die am Wochenende oder nach Feierabend sportlich rasant über Feld- und Waldwege zischen wollen.

Am KTM zeigt sich, dass der leichte 55-Nm-Bosch-Motor eigentlich eine Lücke zwischen den Full-Power-Aggregaten und den Leichtmotoren à la Mahle und Bafang schließt. Die beiden vollausgestatteten Tourenräder im Test mit diesen Motoren unterschreiten die 20 Kilo ganz knapp (Simplon Silkcarbon TQ, 19,98 Kilo) oder liegen knapp darüber (Canyon Pathlite:ON SL 6, 21 Kilo). Gewichts- wie motortechnisch im Mittelfeld liegt das Excelsior. Die Eckdaten: 19,8 Kilo bei Vollausstattung und dezentem Bafang-Heckmotor - mit 1899 Euro aber mit Abstand das günstigste Rad im Test, trotz namhafter Komponenten, toller Verarbeitung und stimmigem Setup.

Bikepacking mit dem E-Bike: Tipps für ein unvergessliches Abenteuer

Bikepacking ist eine Form des Radreisens, bei der das Bike nicht nur als reines Fortbewegungsmittel dient, sondern auch als Träger des mitgeführten Gepäcks. Die vielen Vorteile eines E-Bikes auf Reisen kommen beim Bikepacking besonders gut zum Tragen. Aufgrund des unterstützenden Motors müssen Sie als E-Bike Fahrer:in weniger Kraftaufwand leisten, wenn Sie Ihre Energie schonen möchten. Außerdem können Sie dank des Akkus noch höhere Reichweiten erzielen.

Tipps für die Planung Ihrer Bikepacking-Tour

  • Strecke auswählen: Fahren Sie vorrangig auf Asphalt oder Schotterwegen oder werden Sie in bergigem Terrain unterwegs sein?
  • Akkukapazität planen: Wie viel Akkukapazität benötigen Sie? Müssen Sie eventuell auf einen Range-Extender zurückgreifen?
  • E-Bike-Typ wählen: Soll das E-Bike auf maximale Kraft und Zuladung hin optimiert sein oder ist ein geringes Gewicht wichtiger?
  • Motor auswählen: Ein Mittelmotor ist die beste Wahl, da Front- oder Heckmotoren durch zusätzliche Beladung ihre Fahrdynamik ändern.
  • Probefahrt machen: Testen Sie das Bike bei einer Probefahrt selbst.

Zusätzliche Tipps für die Tour

  • Akkukapazität clever nutzen: Nutzen Sie die unterschiedlichen Stufen des Motors clever und vorausschauend.
  • Ladestationen planen: Informieren Sie sich im Vorfeld über Ladestationen entlang der Route.
  • Zuladung beachten: Befestigen Sie schwerere Gewichte möglichst zentral und tief am E-Bike.
  • Reparaturset mitnehmen: Mit Flickzeug, Multitool und einer kleinen Pumpe sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Mit dem E-Bike neue Perspektiven entdecken

Dank der elektrischen Unterstützung stellen auch etwas anspruchsvollere Touren mit einer längeren Distanz oder mehr Höhenmetern für viele keine große Herausforderung mehr dar. Dadurch eröffnen sich ganz neue Perspektiven - unsere ausgewählten Touren laden ein, beeindruckende Aussichten von den Höhen entlang der Flusstäler zu bestaunen und kulturelle Highlights zu erkunden. Dabei kommen auch die Möglichkeiten für entspannte und wohlverdiente Pausen nicht zu kurz.

Auf den Detailseiten der einzelnen Touren finden Sie konkrete Beschreibungen mit Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten und Unterkunftsbetrieben entlang der Strecke. Hier stehen zudem GPX-Tracks für die mobile Navigation zur Verfügung.

Kulturelle Highlights

Ein kulturelles Highlight nach dem anderen erwartet Radfahrer auf diesen Touren:

  • Buckelestour-Variante: In Öhringen, Pfedelbach und Waldenburg gibt es auf dieser Tour gleich drei Schlösser zu entdecken.
  • Erlebnistour 9: Ein besonderer Pausentipp ist der historische Marktplatz in Weikersheim mit Blick auf das Schloss.
  • OberamtsTour: Das berühmte Renaissanceschloss Langenburg erleben oder im mittelalterlichen Städtchen Kirchberg an der Jagst eine wohlverdiente Pause einlegen.

Steile Anstiege - einzigartige Ausblicke

Mit einem E-Bike sind auch Touren mit mehr Höhenmetern gut zu radeln. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven und beeindruckende Aussichten über die Flusstäler von Tauber, Kocher, Jagst und Neckar.

  • WT4 - Eschenauer Paradies & Löwensteiner Berge: Berg- und Talfahrt mit traumhaften Ausblicken über den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und das Weinsberger Tal mit dem Breitenauer See.
  • Erlebnistour 2: Brehmbachtal & Großer Herrgott: Tolle Aussichtspunkte und den Weinbau am Hohen Herrgott erleben - mit Weinen aus drei Anbaugebieten: Franken, Baden und Württemberg.
  • Z2 Trimmertour: Entlang der Weinberge und auf den Stromberg mit beeindruckenden Aussichten über Deutschlands größte Rotweinlandschaft.

Tagestouren für Naturliebhaber

Was gibt es schöneres, als ursprüngliche Landschaften und idyllische Orte mit dem Rad zu erkunden?

Mit diesen Tipps und Informationen sind Sie bestens gerüstet für Ihre nächste E-Bike-Tour. Planen Sie Ihre Route sorgfältig, wählen Sie das passende E-Bike und Zubehör und genießen Sie die Freiheit und Flexibilität, die Ihnen das E-Bike bietet!

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