Feldmeier E-Bikes im Test: Qualität und Innovation aus Kelheim

Fahrräder für jedes Gelände, für Erwachsene, Senioren und Kinder, technisch ausgereift und modern: Dafür steht die Marke Feldmeier aus Kelheim bei Regensburg. Als Fahrradhersteller mit eigenem Vertrieb orientiert sich die Fahrradschmiede nah an den Bedürfnissen der Kunden. Feldmeier Fahrräder sind trotz minimalistischer Ansicht top ausgestattet.

Über Feldmeier

Über die Marke Feldmeier Fahrräder ist wenig im Internet zu finden. Der Zweirad Fachgroßhandel und die Feldmeier Bike GmbH blicken trotzdem auf eine Firmengeschichte seit 1926 zurück. Die Fahrräder der Linie Ideal werden seit Jahrzehnten in Westgriechenland hergestellt und in über 20 Länder vertrieben.

Feldmeier E-Bikes: FE Pedelec und Ideal Pedelec

Das hausintern entwickelte FE Pedelec hat bei Feldmeier schon 10 Jahre auf dem Buckel. Es vereint Fahrspaß, Sicherheit und Dynamic, denn der Akku ist wahlweise auf dem Gepäckträger (Comfort- und Sportline) oder am Rahmen (Offroadline) verbaut. Das FE Pedelec ist mit Nabenschaltung und Kettenschaltung erhältlich.

Einerseits als Nachfolger und andererseits als eigenständige Produktgruppe gilt das Ideal Pedelec mit den Kategorien E-City, E-Trekking, E-Cross und E- Mountainbiking. Das Sortiment Ideal ist auch ohne Motor erhältlich. Darüber hinaus fertigt der Fahrradhersteller Trekking- und Cityfahrräder ohne Tretunterstützung und Kinderfahrräder.

2017 stellte Feldmeier erstmals auf der Eurobike aus. Im SAZ Bike Ranking erhält Feldmeier jedes Jahr Bestnoten für seinen Service. Auch die E-Bikes erhielten 2018 die Gesamtnote "Sehr gut" im Elektro Rad Test.

Ausstattung und Technik der Feldmeier E-Bikes

E-Bikes profitieren von einem Bosch Mittelmotor, der einen tiefen Schwerpunkt setzt und der bei Bedarf neben dem Tour-Modus und dem Berg-Modus auch in den Eco-Modus geschalten werden kann. Dann ist die Balance zwischen der eigenen Beinarbeit und der Motorunterstützung ausgeglichen. Die Schaltgruppen stammen von Shimano.

Bis zu elf Gänge und bei Bedarf den kräftigsten Bosch Motor FE09 spendet Feldmeier seinen Pedelecs. Zur qualitativ hochwertigen Ausstattung gehört eine pannensichere Schwalbe Bereifung, die bei manchen Modellen einen farbigen Akzent setzt. Bedienerfreundliche Instrumente und Hydro Scheibenbremsen ergänzen die Ausstattung.

Ob mit sportlichem Rahmen oder im Retro Design: Mit einem Feldmeier Pedelec kommst du bei Steigungen nicht außer Puste.

Feldmeier City Bikes und Trekking Räder

Feldmeier Bikes City Bikes eignen sich, um kurze Wege in der Stadt zurückzulegen. Feldmeier stattet seine City Bikes mit praktischem Rücktritt aus. Die Schutzbleche sind in der Rahmenfarbe lackiert. Für die Stadträder wird eine Nabenschaltung verbaut. Die Trekking Räder haben eine Kettenschaltung.

Feldmeier Kinderfahrrad "Feldi"

Feldmeier stellt nur ein einziges Kinderfahrrad in vielen Farbvarianten her. Das "Feldi" mit den Rahmenhöhen 22 cm und 24 cm ist mit Kinderbremshebel, Kinderrücktrittbremse und Vollkettenschutz ausgestattet. Aufprallschutz am Lenker und Stützräder für Anfänger komplettieren die Ausstattung. Jugendfahrräder in verschiedenen Rahmenhöhen gehören zur Serie X-Tract.

Trekkingräder mit Nabenschaltung im Test

Trotz intensiver Recherche gelang es „nur“ fünf Touren-Fahrräder zum Test in unsere Redaktion zu lotsen. Der Fokus der Hersteller liegt inzwischen primär auf der Entwicklung von E-Bikes aller Arten, normale Fahrräder spielen da so gut wie keine Rolle mehr. Das Testfeld lässt sich im Grunde in zwei Gruppen einteilen: die erste Reihe bilden die beiden frontgefederten Tourer Kettler Traveller 3.0 Belt 8 G FL zum UVP von 1499 Euro - das günstigste Rad im Test - und das Pegasus Premio SL 8 Belt für 1599 Euro. Erfreulich: Beide Fahrräder dämpfen mit einer luftgedämpften Federgabel und nicht mit einer „billigen“ Stahlfedergabel aus dem Bückregal. Bei beiden Rädern aus dem ZEG-Heimathafen schreiben die jeweiligen Produktmanager Komfort groß und statten beide Bikes mit 50 mm breiten Reifen aus.

Drei der fünf getesteten Trekkingräder basieren auf einem ungedämpften starren Rahmenset. Wobei man „ungedämpft“ als bloße Aussage ohne Erläuterung nicht stehen lassen kann: VSF schwört seit fast 40 Jahren auf die dämpfenden Eigenschaften von Stahl. Der Rahmen des T-500 wird aus einer 25 CrMo4 Chrom-Molybdän-Legierung hergestellt und besitzt neben hoher Elastizität, und Festigkeit auch die Möglichkeit der Reparaturfähigkeit. Demgegenüber verwenden Trenga beim GLC 9.0 Disc und Cube beim Editor SLX Fe bewährtes Aluminium als leichtes Rahmenmaterial auch für die Gabel.

Alle ungedämpften Rahmensets liegen auch in puncto Gewicht vorne: 15,5 kg zeigt die Waage sowohl beim VSF-Stahlrahmenrad T-500 als auch beim Trenga GLC 9.0 Disc an.

Nabenschaltung vs. Kettenschaltung

Was macht eigentlich eine Nabenschaltung für ein Trekkingrad attraktiv und gegenüber einer Kettenschaltung sinnvoll? Das kommt auf den Blickwinkel an. Klar ist, dass die Kettenschaltung in Bezug auf Entfaltung und Gewicht unschlagbar ist. Aber: Die Nabenschaltung ist gerade in Kombination mit einem Gates-Riemen als Antriebsstrang eine Alternative, deren kompromisslose Wartungsarmut überzeugt. Eine Nabenschaltung ist grundsätzlich gekapselt und gegen witterungsbedingte Einflüsse resistent. Wer penibel ist, wechselt alle zwei Jahre mal das Getriebeöl, das war’s dann aber auch. Der Riemen selbst benötigt keine Schmierung, das dankt auch das Hosenbein.

Lediglich die Flucht und die Spannung des Riemens muss exakt passen. Beides ist bei einem kompletten Rad aber sowieso schon vordefiniert und ideal eingestellt. Die Riemenspannung lässt sich sogar mit der Gates-App und einem Smartphone checken: Die App misst die Spannung des Riemens akustisch. Übrigens: Der Riemen längt sich nicht, er nutzt sich lediglich ab, hat aber eine wirklich lange Lebensdauer.

Die in den Testrädern verwendeten Shimano-Nabenschaltungen fallen in Bezug auf die Entfaltung allerdings eher moderat aus. Die breiteste Spreizung wohnt Shimanos Alfine 11-fach-Nabe inne, die im Cube Editor eine Entfaltung zwischen 2,4 und 9,9 m bietet und sich auch dank des geringen Gewichts vom übrigen Testfeld ein klein wenig absetzt. Den leichtesten Berggang finden wir am Trenga, das dank cleverer Übersetzung im kleinsten Gang mit 2,24 m zurückgelegte Strecke pro Kurbelumdrehung durchaus kletterfähig ist.

Noch ein Wort zum Schaltvorgang: eine Nabenschaltung benötigt konstruktionsbedingt beim Schalten einen kurzen Augenblick ohne Krafteinwirkung, sodass das Planetengetriebe die Zahnräder neu paaren kann. D. h. man muss für einen kurzen Augenblick den Tretvorgang unterbrechen. Das muss man etwas üben, geht aber ganz schnell in Routine über. Denn dann fällt die Geschwindigkeit unweigerlich zurück. Alle modernen Nabenschaltungen können heutzutage schnell durchgeschaltet werden und die Systematik ist leicht zu erlernen.

Alle fünf getesteten Tourer rollen mit Vollausstattung und erweitern somit ihren Einsatzbereich z. B. in die Nacht hinein oder auch beim ungeliebten Regen, ohne bereits nach ein paar Metern komplett durchnässt zu sein. Ein Detail ist bei allen gleich: der Nabendynamo.

Alle fünf von uns getesteten Räder liegen fast gleichauf, das Cube Editor schneidet mit der breitesten Spreizung und dem leichtesten Setup ein wenig besser ab als die übrigen. Für welches der Räder man sich begeistert, hängt vom eigenen Einsatzzweck ab.

Mountainbike-Trails in Kelheim

Der legendäre Ruf unserer Teststrecken hat Markus Greber (der alle Bilder gemacht hat) und Maxi Dickerhoff skeptisch gemacht. Denn für ihren Youtube Kanal und ihre Supertrails-Webseite sind sie eigentlich primär im alpinen Raum unterwegs. Hohe Gipfel, traumhafte Aussichten, anspruchsvolle Trails. Das ist normalerweise ihr Terrain.

Aber von unseren „Trails of Kelheim“ waren sie so begeistert, dass sie kurzerhand entschlossen haben, ein Serienformat mit den heißesten aufkommenden MTB-Spots in Deutschland zu machen. Boot statt Gondel. Mehr Infos zu den Altmühltal UrTrails rund um Kelheim und alle GPS Tracks dazu findet ihr auf der Seite des Tourismusverbands Kelheim. Wer eine MTB Wochenende in Kelheim verbringen will und neben den Trails auch die lokale Community kennenlerne will hat am 13. Kelheim hat nicht nur Trails sondern auch ein Dual Slalom Rennen. Wer will, kann beim King of Kelheim 2025 Teil der Szene werden.

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