E-Bike Kompaktrad 20 Zoll im Test: Die kleinen Kraftpakete unter der Lupe

Es ist noch nicht lange her, da wurden Kompakträder belächelt oder gar nicht erst als vollwertige E-Bikes ernst genommen. Alles kleiner, alles ungemütlicher, höchstens für die Kurzstrecke: Das war das gängige Vorurteil. Doch all das hat sich mittlerweile geändert, wie beispielsweise auf der Eurobike eindrucksvoll zu beobachten war. Immer mehr namhafte Hersteller haben ein kompaktes E-Bike mit einer Ausstattung im Portfolio, das der seiner „großen“ Geschwister in nichts (mehr) nachsteht. Ganz egal ob Schaltung, ergonomische Komponenten, Bremsanlagen oder der elektrifizierte Maschinenraum.

Im Gegenteil: Ausgestattet mit technisch hochwertigsten Komponenten sind Kompakträder auf einem unübersehbaren Weg, raus aus dem Nischendasein zu flitzen. Platzsparend, wendig und agil - Kompakt-E-Bikes erfreuen sich dank ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ungebrochener Beliebtheit.

Die Technik im Detail

Angefangen mit dem Technischen, dem Herzstück eines jeden E-Bikes, herrscht im Motorenbereich absolute Bosch-Dominanz. Während der kultivierte und eher sanft anschiebende Active Line Plus mit maximalem Drehmoment von 50 Newtonmetern in zwei Testrädern (Gepida und Hercules) verbaut ist, dominiert der kräftigere und bergfreudigere Performance Line im weiteren Teilnehmerfeld. Mit Riese & Müller, i:SY, Flyer, Bergamont und QiO statten gleich fünf Hersteller ihr Testbike mit dem seit Jahren bewährten Trekking-Aggregat der Schwaben aus und definieren damit auch den Einsatzzweck weit über die Stadtgrenzen hinaus. Mit drehmomentfreudigen 60 bzw. 75 Newtonmeter bewies das Quintett beachtliches Tourenpotential.

Kompaktrad-Pionier i:SY verpasst seinem E5 ZR gar Boschs schubstärksten CX-Antrieb (85 Newtonmeter) und lieferte im Test, wenig überraschend, die besten Kletterwerte - wenn auch unüberhörbar. Alle im Test vertretenen Bikes haben Batterien mit einem Speicherpotential von mindestens 500 Wattstunden an Bord. Die bevorzugte Unterbringung ist hier weiterhin extern hinter dem Sitzrohr.

Die Vorteile: schlankere - im Test alle aus Aluminium bestehende - Rahmen, einfaches Abmontieren für Ladevorgänge in der Wohnung sowie günstige Schwerpunktverteilung direkt unter dem Fahrer in der Radmitte. Flyer, Gepida und Bergamont integrieren die Akkus bei ihrem Upstreet, Pugio, bzw. Hans-E vollumfänglich ins Unterrohr. Mit der Leistungs- und Reichweitenstärke einhergehend, steigt das Gesamtgewicht von Kompakträdern wenig überraschend immer mehr an.

Was im Alltag hingegen erfreut und bei sechs Testrädern konsequent umgesetzt wurde, ist der gering anfallende Wartungsaufwand. So setzen R&M, i:SY, Flyer, Gepida, Hercules und QiO auf eine Antriebseinheit aus Carbonriemen und gekapselter Nabenschaltung. Mehrheitlich ist Shimanos Nexus mit wahlweise fünf oder acht Gängen verbaut. R&M spendiert seinem Tinker 2 sogar die stufenlose Enviolo. Bergamont verbaut an seinem Hans-E Shimanos Tiagra-Kettenschaltung mit zehn Gängen.

Keine Frage: Verzicht auf Federgabel, kleinere Reifen und direktere Lenkung haben Abstriche beim Gesamtkomfort zur Folge. So beugt Hercules mit einer Federstütze vor starken Schlägen im Sattel vor, während QiO, Flyer und R&M selbiges mit einer Parallelogramm-Variante überzeugend gelingt. Reifenbreiten von mindestens 55 Millimetern haben ebenfalls zu teilweise überraschend guten Komfortwerten geführt.

Die zulässigen Gesamtgewichte starten bei 130 kg. An der Spitze stehen i:SY und Tern mit 150. Die Ansteuerung generell erfolgt bei allen acht Kompakträdern sehr direkt. Varianten mit leicht nach innen gekröpftem Lenker ernten Pluspunkte beim Komfort. Mit 3449 Euro stellt Gepida das günstigste Testrad, R&M mit 5048 das hochpreisigste.

Kompakt-E-Bikes im Vergleich: IMTEST-Favoriten

IMTEST hat fünf aktuelle Modelle sowohl im Alltag auf unterschiedlichen Untergründen gefahren als auch im akkreditierten Labor von Qima testen lassen. Dabei konnte das I:SY N3.8 ZR CX Comfort den Testsieg für sich entscheiden, während das Tern NBD S5I den Preis-Leistungssieg holte.

Diese fünf Räder haben am Test teilgenommen:

  • I:SY N3.8 ZR CX Comfort
  • Tern NBD S5i
  • Fyler Upstreet1 7.43
  • Bergamont Hans-E N5E Belt
  • Velo de Ville KEB 590

Das sind die IMTEST-Favoriten:

  1. Testsieger: I:SY N3.8 ZR CX Comfort
  2. Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Tern NBD S5i
  3. Platz: Flyer Upstreet1 7.43
  4. Platz: Bergamont Hans-E N5E Belt
  5. Platz: Velo de Ville KEB 590

Testsieger: I:SY N3.8 ZR CX Comfort

Das I:SY punktet mit einer sehr komfortablen Ausstattung. Dazu zählen nicht nur die Griffe und die gefederte Sattelstütze sondern auch das Kiox 500-Display, mit dem man sich in Kombination mit der Bosch eBike Flow App gut navigieren lassen kann. Mit knapp 5.000 Euro ist das N3.8 ZR CX Comfort mit das teuerste Rad im Test.

  • PRO: Das E-Bike kombiniert eine Rundum-Sorglos-Ausstattung mit hoher Reichweite, sehr guten Bremswerten und einem hohen zulässigen Gesamtgewicht von 150 Kilogramm.
  • KONTRA: Der Energieverbrauch bei der Messung der Akkuleistung ist mit 8,9 Wattstunden / Kilometer etwas hoch.
  • Imtest Ergebnis: gut 1,7

2. Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Tern NBD S5i

Das E-Bike von Tern richtet sich nach eigenen Angaben aufgrund der Rahmengeometrie an Menschen, die aus verschiedensten Gründen Probleme mit einem “normalen” E-Bike haben. Denn mit 25 Kilogramm (inklusive Akku) ist das NBD S5i immerhin das leichteste Rad unter den Testkandidaten, was sich auch positiv in der Handhabung bemerkbar macht.

  • PRO: Sehr einfaches Auf- und Absteigen, lieferte beim Reichweitentest mit 59,5 Kilometern das beste Ergebnis.
  • KONTRA: Pedalen lassen sich nicht wie bei den anderen Testkandidaten umklappen.
  • Imtest Ergebnis: gut 1,8

3. Platz: Flyer Upstreet1 7.43

Das Flyer Upstreet1 7.43 besticht durch seine schlanke Optik, da es den Akku elegant im Rahmen verbaut hat und dadurch sehr aufgeräumt daherkommt. Mit 54,5 Kilometern erzielte es bezüglich der Reichweite den gleichen guten Wert wie das I:SY. Dazu gesellt sich ein geringer Energieverbrauch von 7,7 Wattstunden / Kilometer und ein hoher Unterstützungsfaktor bei 6%iger Steigung von 3,4.

  • KONTRA: Wünschenswert wäre noch ein Tragegriff im Rahmen, so würde das Pendeln mit dem Rad noch vereinfacht werden.
  • Imtest Ergebnis: gut 2,0

4. Platz: Bergamont Hans-E N5E Belt

Das Hans-E N5E Belt wirkt auf den ersten Blick mit am wuchtigsten von allen fünf Testkandidaten, was sich auch beim Gewicht von 28,8 Kilogramm widerspiegelt. Der Einsatzzweck liegt hier klar im urbanen Bereich, denn dank Front- und Heck-Gepäckträger lässt sich so einiges an Einkäufen mitnehmen. Alternativ kann auch ein Kindersitz auf dem Heckträger montiert werden. Ebenso praktisch für die Stadtwohnung: Hans lässt sich aufrecht parken.

  • PRO: Viele praktische Alltagsfeatures, mit 20,2 km/h sehr schnell bei 6%iger Steigung im Test, dazu eine hoher Unterstützungsfaktor von 3,4.
  • KONTRA: Motor optisch nicht ganz so schön verbaut und um den Akku herauszunehmen, muss das E-Bike senkrecht stehen (Entnahme aus dem unteren Ende des Unterrohrrahmens - siehe Foto).
  • Imtest Ergebnis: gut 2,2

5. Platz: Velo de Ville KEB 590

Das E-Bike von Velo de Ville bietet einen hohen Fahrkomfort auf sämtlichen Untergründen, da es sowohl mit einer Federgabel als auch mit einer gefederten Sattelstütze ausgestattet ist. Dank Schnellspannern für Sattel und Lenker sowie einklappbaren Pedalen lässt es sich gut im Wohnmobil verstauen. Ein Tragegriff im Rahmen erleichtert dabei die Handhabung.

  • PRO: Auch wenn das E-Bike in dieser Ausstattung ohne Display kommt, lässt es sich mit der Bosch eBike Flow App koppeln. So kann der Nutzer viele Feinabstimmungen vornehmen und weitere Funktionen nutzen.
  • KONTRA: Trotz schlankem Antriebssystem (Bosch Performance Line SX) bringt das KEB 590 gut 28 Kilogramm auf die Waage. Zudem ist es das teuerste E-Bike im Test.
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 2,6

Der Testsieger von I:SY überzeugt in fast allen Punkten: Die Ausstattung ist hochwertig, das Fahrgefühl auf allen Belägen sehr gut, die Unterstützung kraftvoll und die Laborergebnisse sind durch die Bank weg tadellos. Mit dem N3.8 ZR CX Comfort bekommt der Nutzer ein Kompakt-E-Bike, das sich sowohl im urbanen Bereich wohlfühlt als auch für Reisen optimal geeignet ist.

Kompakt-E-Bikes für Camper: Eine ideale Kombination

Wer E-Bikes mit zum Camping nimmt, weiß: Möglichst leicht und handlich sollten sie sein, gleichzeitig aber trotzdem einen guten Fahrkomfort bieten. Sie dienen als Pkw-Ersatz auf der morgendlichen Fahrt zum Bäcker oder beim Ausflug in die nächste Stadt und sind nicht nur bei älteren Campern beliebt. Auch jüngere Radler wissen die Unterstützung des Elektromotors zu schätzen - erleichtert er nicht nur steile Anstiege, sondern erweitert auch den Radius ungemein.

Sie sind nicht nur leichter als große Räder (das Gewicht der meisten kompakten Modelle liegt zwischen 24 und 26 Kilogramm), sondern auch deutlich flexibler beim Transport. Modelle mit drehbarem Lenker und klappbaren Pedalen passen dann auch in die Fahrradgarage im Caravan.

Dank schnell verstellbarer Lenker und Sättel eignen sich die kompakten E-Bikes grundsätzlich jedoch für alle Fahrer zwischen 1,60 und 1,90 Meter Körpergröße. Weitere Vorteile sind der tiefe Schwerpunkt, der für ein angenehmes und sicheres Fahrgefühl sorgt, die komfortable, aufrechte Sitzposition und der tiefe Einstieg. Auffällig sind die großvolumigen 20-Zoll-Reifen. Sie bieten einen geringeren Rollwiderstand als schmale Reifen - rollen bei gleichem Luftdruck also leichter -, das große Volumen dämpft zudem Fahrbahnunebenheiten wie Schotter oder Kopfsteinpflaster.

Kompakt-Bike versus Faltrad

Während Falträder sich klein zusammenklappen lassen, bieten kompakte E-Bikes diese Möglichkeit nicht. Ihr Packmaß ist - verglichen zum Faltrad - trotz meist gleicher Felgengröße von 20 Zoll somit deutlich größer. Denn kompakte E-Bikes ohne Faltmechanismus sind deutlich stabiler und bieten in der Regel ein deutlich höheres zulässiges Gesamtgewicht und somit größere Zuladungsreserven. Vor allem für große und schwere Fahrer ist dies nicht unerheblich.

Motor, Schaltung und Antrieb

Beim Motor dominiert Bosch seit Jahren den deutschen Markt. Aber auch Shimano, Panasonic oder Yamaha sind je nach Hersteller und Modell an manchen E-Bikes verbaut. Bei kompakten E-Bikes kämen in der Regel Motoren mit mittlerer Leistung und Drehmoment zum Einsatz.

Bei der breiten Masse an E-Bikes hat sich der Mittelmotor durchgesetzt. Heckmotoren finden sich fast ausschließlich bei sogenannten „Light-Support-Rädern“ - Bikes wie Rennräder oder Gravelräder für sportliche, ambitionierte Fahrer. Frontmotoren am Vorderrad spielen im Grunde keine Rolle mehr.

Kompakte E-Bikes werden mittlerweile fast ausschließlich mit Mittelmotor und Nabenschaltung angeboten. Ähnlich wartungsarm wie eine Nabenschaltung ist auch ein Zahnriemen. Immer häufiger kommt er statt einer klassischen Kette zur Kraftübertragung vom Motor zum Hinterrad zum Einsatz.

Akku und Bremsen

Bosch beispielsweise bietet für seine Akkus Kapazitäten zwischen 400 und 725 Wh an. Für die meisten Camper mit kompakten E-Bikes reicht der 545-Akku vollkommen aus. Eine Tagestour von 50 bis 70 Kilometer sei damit problemlos möglich. In jedem Fall sollten es hydraulische Bremsen sein. Mechanische Bremsen werden maximal noch im Billig-Segment verbaut und sind absolut nicht zu empfehlen.

Vorurteile gegenüber Kompakt-E-Bikes

Es gibt einige klassische Vorurteile gegenüber Rädern mit kleinen Pneus. Hier sind die fünf wichtigsten Fehleinschätzungen:

  1. So kleine Reifen und Felgen sind nicht stabil genug: Doch, kleine Räder sind sogar stabiler als die großen. Je kleiner ein Laufrad, desto stabiler ist es bei gleichem Aufbau.
  2. Da muss man so viel treten: Durch Gangschaltungen haben Kompakt-E-Bikes durchgängig eine Übersetzung, die eine Trittfrequenz wie etwa bei großen Laufrädern ermöglicht.
  3. E-Bikes mit so kleinen Rädern sind unkomfortabel: Unsere Zwanzigzöller haben grundsätzlich dicke Reifen von mindestens 50 Millimetern Breite. Diese rollen auch mit wenig Druck sehr leichtfüßig.
  4. One Size fits all - das geht nicht!: Können Kompakträder wirklich für Körpergrößen zwischen 1,60 und 1,90 Metern passen? Und wieso geht das bei anderen Rädern nicht? Die erste Frage ist einfach zu beantworten. Können Sattelhöhe, Lenkerhöhe und eventuell auch Lenkerneigung ausreichend breit verstellt werden, fühlen sich Menschen innerhalb dieses Größenspektrums ergonomisch tatsächlich wohl.
  5. Das spart nicht wirklich Platz: Doch, und zwar lang wie breit. Ein 28er-Fahrrad hat eine Gesamtlänge von etwa 195 Zentimetern. Bei unseren Falträdern kommen wir im Mittel auf etwa 165 Zentimeter.

Die Vorteile der iSY Bikes

Die iSY Bikes bieten Fahrverhalten, das mit großen E-Bikes mithalten kann - trotz ihrer kompakten 20 Zoll Ballonreifen. Kleine Laufräder bieten eine höhere Drehzahl und damit mehr Drehmoment.

Dank der angepassten Übersetzung müssen Sie nicht öfter treten. Die iSY E-Bikes bieten dieselbe komfortable Fahrt wie Modelle mit größeren Laufrädern, ohne zusätzliche Anstrengung. Mit der breiten Ballonbereifung sind die iSY E-Bikes perfekt für unebene Straßen, Kopfsteinpflaster und Feldwege geeignet - und bieten gleichzeitig eine aufrechte Sitzposition für maximalen Fahrkomfort.

Die Vorteile der iSY Bikes im Detail:

  • Kompakte Größe, große Leistung
  • Lange Reichweite und weniger Trittaufwand
  • Ideal für unebene Straßen und Gelände
  • Langlebig und kostengünstig im Betrieb
  • XXL-Modelle für große und kleine Fahrer
  • Platzsparend und transportfreundlich
  • Praktische Transportfunktionen
  • Starker BOSCH Motor für kraftvolle Unterstützung
  • Hochwertige Schaltungssysteme
  • Sichere Fahrt mit Scheibenbremsen

Testergebnisse im Detail

Reichweite, Motorunterstützung, Bremskraft und Fahreindruck - diese und weitere Testpunkte musste alle fünf Kompakt-E-Bikes durchlaufen. Ein genauerer Blick auf das Testfeld lässt schnell erkennen, dass durchweg alle Räder mit einem Bosch-Antrieb ausgestattet sind, wenn auch verschiedene Varianten mit unterschiedlichem Drehmoment.

Um einen objektiven Vergleich unter den E-Bikes zu schaffen, hat IMTEST die fünf Testkandidaten ins international akkreditierte Prüflabor von Qima geschickt. Beim genormten Reichweitentest 200 („R200“) wird nicht nur, wie der Name schon verrät, die Reichweite ermittelt. Der Energieverbrauch, gemessen in Wattstunden pro Kilometer, sowie die Akkukapazität in Wattstunden, werden ebenso gemessen und geben Aufschluss über die Performance des Rads.

Spannenderweise haben fast alle Test-E-Bikes mit 500 Wattstunden und 545 Wattstunden (laut Hersteller) fast gleich leistungsstarke Akkus. Entsprechend ähnliche Werte haben die Kompakt-E-Bikes bezüglich der Reichweite geliefert. Die Unterschiede, die bereits beim Reichweitentest ersichtlich sind, ziehen sich auch bei den weiteren Labormessungen fort.

Alle fünf Testkandidaten bieten durchweg ein sehr gutes Fahrgefühl und bringen auch abseits befestigter Wege und auf Kopfsteinpflaster eine gewisse Dämpfung. Dafür sorgen zum Teil die dicken Reifen, wie beim Bergamont und I:SY, wo sie etwa 60 Millimeter dick sind, aber auch die Federungen.

Sicher bei jedem Wetter zum Stehen kommen: der Bremsentest

Auch bei der Messung der Bremskraft setzt IMTEST auf das international akkreditierte Prüflabor von Qima. In Anlehnung an die Norm EN 15194 werden sowohl die Vorder- als auch Hinterradbremsen bei nassen und trockenen Bedingungen getestet. Bei dieser Prüfung brillierten durch die Bank durch alle fünf Testkandidaten mit Noten zwischen einer glatten Eins (Flyer und Tern) bis 1,6 (Velo de Ville).

Kompakt-E-Bikes werden gerne als Alternative zum City-E-Bike genutzt, weswegen die Testkandidaten allesamt Möglichkeiten zum Gepäcktransport sowie ein hohes zulässiges Gesamtgewicht mitbringen.

Zuladung der Kompakt-E-Bikes

Hier sehen Sie auf einen Blick, wie viel ein 75 Kilogramm schwerer Fahrer auf dem jeweiligen Bike noch zuladen kann. Achtung: Dieser Wert sagt aber nichts über die Belastbarkeit der Träger aus.

  • Bergamont: 27,3 Kilo
  • Cooper: 30,6 Kilo (Träger: 10 Kilo)
  • Riese und Müller: 34,5 Kilo
  • I:sy: 48,9 Kilo
  • Winora: 50 Kilo
  • Kalkhoff: 67,5 Kilo

Fazit

Es ist verblüffend, aber kompakte 20-Zoll-E-Bikes können mit ihren großen Brüdern in puncto Fahrkomfort, Geschwindigkeit und Ausstattung mühelos mithalten und bieten für Camper zusätzlich wertvolle Vorteile bei Gewicht und Packmaß. Mit hochwertigen Scheibenbremsen, einem soliden Motor und einem Akku mit ausreichend Kapazität sind die kleinen Flitzer der ideale Begleiter auf dem Campingplatz.

Durchwegs Räder, die für die City und vielen Pendelwegen darin prädestiniert sind wie das Radius, die durchaus extrem komfortabel sein können, wie man am Tinker erlebt, bis auf den Lifestyle-Charmeur Cooper sehr familienfreundlich daherkommen und nicht zuletzt jede Menge Fahrspaß auch mit Gepäck bieten, wie am I:sy. Dabei orientieren Sie sich haltungsmäßig mal eher am Hollandrad wie dem Bergamont, mal eher am Tourer wie dem Kalkhoff und fahren wirklich alles deutlich ausgewogener, als es der Skeptiker, der vom klassischen 28er kommt, erwartet. Und manches ist schon eine Stilikone, wenn auch eine aus dem Alltag...

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