Immer wieder ab November trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.
E-Bikes mit Riemenantrieb und Automatik stehen für wartungsarmen Komfort, moderne Technik und ein intuitives Fahrerlebnis. Wer Wert auf einfache Bedienung, sauberen Antrieb und zuverlässige Unterstützung legt, findet in dieser Kombination eine überzeugende Lösung. Automatiksysteme übernehmen das Schalten automatisch und passen sich dem Fahrverhalten an. Ein Riemenantrieb ersetzt dabei die klassische Kette und punktet durch Langlebigkeit, leisen Lauf und minimale Wartung.
Wie funktionieren E-Bikes mit Automatikschaltung und Riemenantrieb?
Ein E-Bike mit Riemenantrieb nutzt statt einer Kette einen Carbonriemen zur Kraftübertragung. Das Material ist robust, dehnungsfrei und schmutzunempfindlich. Die Automatikschaltung ersetzt manuelle Gangwechsel. Systeme wie Enviolo Automatiq oder Shimano Nexus Auto passen die Übersetzung dynamisch an Geschwindigkeit und Trittkraft an. Der Antrieb wird häufig durch einen Mittelmotor unterstützt. Hersteller wie Bosch, Brose, Panasonic oder Fazua bieten passende Motoren mit unterschiedlichen Drehmomenten.
Vorteile von Riemenantrieb und Automatikschaltung
- Ein Riemenantrieb läuft leise und schmutzfrei.
- Er benötigt kein Öl und verursacht keine verschmutzte Kleidung.
- Automatiksysteme erleichtern das Fahren besonders im Stop-and-Go-Verkehr.
- Auch an Steigungen oder bei häufigen Tempowechseln bleibt das Fahrgefühl gleichmäßig.
- Diese Kombination sorgt für hohen Fahrspaß und maximale Benutzerfreundlichkeit.
Gerade bei Alltagsstrecken zeigt sich der Komfortunterschied deutlich. Pendlerinnen und Pendler mit einem City E-Bike profitieren im täglichen Einsatz von der einfachen Handhabung. Wer Komfort sucht, findet in einem E-Bike mit Automatik eine willkommene Alternative zur Gangschaltung oder klassischen Nabenschaltung. Auch auf Touren oder in hügeligem Gelände entfaltet die Technik ihre Stärken.
Bekannte Hersteller und Modelle
Mehrere Marken kombinieren Riemenantrieb und Automatik in Serienmodellen. Riese und Müller zählt zu den bekanntesten Anbietern. Auch Kalkhoff bietet wartungsarme Lösungen mit hochwertigen Komponenten. Hercules, Diamant oder Wanderer führen ebenfalls E-Bikes mit automatischer Schaltung und Carbonriemen.
Technologien im Detail
Ein Riemen besteht aus Carbonfasern. Er dehnt sich nicht, läuft ohne Fett und hält deutlich länger als eine herkömmliche Fahrradkette. Ein Riemenantrieb hat keine offenen Zahnräder. Dadurch verringert sich der Verschleiß an Ritzel und Kettenblatt. Ketten verursachen mehr Geräusche und verschleißen schneller.
Enviolo Automatiq
Enviolo Automatiq arbeitet stufenlos. Das bedeutet, dass es keinen klassischen Gangwechsel gibt. Stattdessen wird die Übersetzung kontinuierlich angepasst.
Shimano Nexus Auto
Shimano bietet die Nexus Auto mit acht Gängen, bei der die Schaltvorgänge automatisch erfolgen. Systeme wie Nuvinci Harmony oder Panasonic Automatik bieten ähnliche Konzepte.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Wichtige Faktoren sind Motorleistung, Akkukapazität und Rahmengröße. Auch das Gesamtgewicht und die Reichweite spielen bei der Auswahl eine Rolle. Rahmenform, Sitzposition und Reifengröße sollten zur Körpergröße und dem Einsatzzweck passen.
Mittelmotor vs. Hinterradmotor
Bosch, Brose und Panasonic setzen meist auf Mittelmotoren. Diese sorgen für ein natürliches Fahrgefühl und eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Ein Hinterradmotor wie bei manchen Nuvinci- oder Hercules-Modellen sorgt für Schub von hinten. Für Stadt, Wald oder Touren eignet sich der Mittelmotor besser.
Rahmenformen
Tiefer Einstieg, Trapezrahmen oder Diamantform. Je nach Einsatz und Nutzerprofil stehen passende Varianten zur Verfügung. Riese und Müller bietet mehrere Optionen je Modell. Auch Kalkhoff, Diamant oder Kettler setzen auf ergonomische Geometrien für Alltag und Freizeit. Die richtige Rahmenform erleichtert das Auf- und Absteigen und beeinflusst das Sicherheitsgefühl.
Wartung und Lebensdauer
Ein Riemen muss weder geölt noch gereinigt werden. Auch das Nachspannen entfällt oft komplett. Das senkt den Wartungsaufwand erheblich. Automatikschaltungen benötigen keine Einstellung. Hersteller geben für Carbonriemen eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Kilometern an. Diese Zahl variiert je nach Fahrweise und Belastung.
Spezifische Modelle und Tests
Specialized Turbo Como 5.0 IGH
Die laut Hersteller "gemütliche und komfortable" Baureihe Como rangiert bei Specialized preislich zwischen 2800 und 4800 Euro, liegt also in etwa im unteren E-Bike-Mittelfeld. Das Testrad markierte dabei die teuerste Ausbaustufe, hatte dafür aber auch reichlich ungewöhnliche Technik installiert - etwa einen Radarsensor.
Das Turbo Como in der schicken Lackierung Red Tint/Silver Reflective ist ein klassisches "Damenrad" für beide Geschlechter, ein sehr tiefer und damit ohne große Verrenkungen zu erklimmender Tiefeinsteiger. Das ist nicht jedermanns Geschmack, was die Optik betrifft. Aber die Vorteile dieser Rahmenform gerade im hektischen Stadtverkehr oder bei kurzen Zwischenstopps sind unbestreitbar - auch für Radelnde, die ihr Bein beim Aufsteigen noch locker über den Sattel schwingen könnten.
Das dicke Unterrohr mit dem integrierten, nach unten etwas mühsam herausnehmbaren 710-Wattstunden-Akku signalisiert beim ersten Blick: Hier kommt ein Pedelec. Das Unterrohr geht nahtlos und fein geschliffen in den Rahmen über, der den hauseigenen 2.2-Motor und die komplette Elektronik beherbergt.
Einen Hebel für die Schaltung hat das Turbo Como 5.0 IGH nicht. Lediglich zwei Bremshebel und links noch eine Mini-Bedienung für den E-Antrieb gibt es am Lenker, dazu mittig die vom Hersteller vollmundig Mastermind-Display genannte Anzeige für Tempo, Akkustand und diverse sonstige Daten.
Wie gut funktioniert die Automatik?
Das Fehlen der Schalt-Paddles erklärt sich durch das IGH im Namen des Pedelecs. Das Kürzel steht nämlich für Internal Gear Hub, die automatisch arbeitende stufenlose Getriebenabenschaltung von enviolo. Die übernimmt, kombiniert mit einem Karbonriemen statt der üblichen Kette, die Gangabstimmung selbstständig in Abhängigkeit von Tempo, Trittfrequenz und -stärke und sogar vom Neigungsgrad des Bikes. Das ist für eingefleischte Kettenschalter erst einmal gewöhnungsbedürftig, stellt sich beim Stop-and-Go auf dem städtischen Radweg aber als angenehm heraus.
Durch einen Knopf am Bedienknubbel lässt sich die Übersetzung der jeweiligen Fahrsituation anpassen, und das gleich in sieben Stufen zwischen "fastest" und "lowest". Ersteres ist die schnelle Trittfrequenz für steile Anstiege, wie der kleinste Gang einer Kettenschaltung. Und Zweiteres steht für gemütliches, langsames Treten bei hohem Tempo, entspricht also dem größten Kettenschaltungsgang. Die anderen Übersetzungsmöglichkeiten liegen fein abgestuft dazwischen.
Specialized gibt die Reichweite mit "bis 100 Kilometer" im Eco-Modus an. Wer mehr Kraft braucht und Anstiege zu bewältigen hat, kann mit 60 bis 70 Kilometern kalkulieren.
Das Fahren mit dem Turbo Como 5.0 IGH ist sehr komfortabel. Dafür sorgen die Rockshox-Vordergabel mit 80 Millimetern Federweg und die Sattelstütze, die bis zu 40 Millimeter wegfedern kann. Außerdem filtern schon die sehr leise laufenden und voluminösen Pathfinder-Sport-Reflect-Reifen ziemlich viele Straßenunebenheiten weg. Der Gelsattel passt gut zur rückwärtigen menschlichen Anatomie und ermöglicht lange Ausritte, die Ergon-Lenkergriffe runden das Wellness-Angebot auf Rädern ab.
Fazit zum Specialized Turbo Como 5.0 IGH
Unterm Strich durchaus positive, wenn es denn richtig eingesetzt wird. Das Pedelec verwöhnt mit hohem Fahrkomfort, Stabilität und einer Automatik, die fast an die Fähigkeiten einer guten Kettenschaltung herankommt. Der Riemenantrieb ist praktisch wartungsfrei, die App lässt vielfältige Einstellmöglichkeiten zu, und sowohl die Kraft des Specialized-Motors, als auch die Akku-Kapazität passen gut zu einem klassischen Pendler- und Tourenbike.
Bosch eShift im Test
Shimano und Sram legten vor, jetzt zieht Bosch nach. Seit der Eurobike 2024 kann Boschs E-Bike-System auch an sportlichen Bikes mit Kettenschaltung automatisch die Gänge wechseln. Abhängig von Fahrsituation und einer vorher eingestellten Trittfrequenz würde so immer der ideale Gang vorgewählt, so die Entwickler.
Das "Gehirn" des Motors und die elektronische TRP-Schaltung arbeiten zusammen und wollen so in jeder Situation den richtigen Gang bereit stellen können.
Im Rahmen unserer Tests mit dem neuen Bosch Performance CX (hier im Test) konnten wir uns mit einem Prototypen-Bike von Boschs neuer Schaltautomatik und auch dem neuen E-Bike ABS Pro (hier im Test) einen genauen Eindruck verschaffen. Das Setup der Schaltautomatik ist denkbar einfach. Trittfrequenz einstellen, aufsteigen und losfahren! Ein- und Ausschalten sowie Einstellen lässt sich die Automatik über den zusätzlichen Knopf am Shifter, das E-Bike Menü (Kiox, Purion 200, Purion 400) oder über die Bosch-App eBike Flow.
In der Praxis arbeitet eShift meist unkompliziert und stellt im gleichmäßigen Betrieb zuverlässig sinnvolle Trittfrequenzen ein. So zum Beispiel beim Pendeln oder auf dem Weg zum Trail.
Bosch eShift auf dem Trail
Die wenig geschmeidigen Schaltvorgänge mit hoher Motorpower werden Boschs eShift-Schaltung in Kombination mit TRP auch auf dem Trail zum Verhängnis. Hier scheint der Bosch-Algorithmus zwar grundsätzlich gut zu arbeiten. Das metallische Geräusch, wenn die Kassette mitten im steilen Anstieg mit einem Gangwechsel malträtiert wird, bringt einen aber leicht aus dem Tritt.
Wie alle Automatik-Schaltungen hat Boschs eShift System außerdem das Problem, dass sie nur reagieren, aber nicht vorausschauen kann. Nimmt man zum Beispiel im Uphill vor einer Geländestufe Tempo auf, schaltet das System viel zu schnell in einen für die Stufe unpassenden, schweren Gang. Ändert sich das Gefälle plötzlich, reagiert die Automatik oft zu langsam. Für anspruchsvolle Uphills oder stark wechselndes Gefälle würden wir daher in jedem Fall in den manuellen Modus wechseln.
Lob gibt’s dafür für die Bedienung des eShift-Systems. Die Einstellung der Trittfrequenz ist simpel aufgebaut und in wenigen Sekunden erledigt. Der elektronische Shifter von TRP kommt ohne Kabel aus und überzeugt mit definiertem Feedback und wenig Verwechslungsgefahr bei den Schalthebeln - das war bei anderen Elektro-Shiftern schon deutlich schlechter. Nur der zusätzliche Knopf zum Ein- oder Ausschalten der Automatik könnte noch etwas klareres Feedback geben.
Fazit zum Bosch eShift
Mit Ergonomie und Interface kann Boschs Automatik punkten, auch der Shifter von TRP ist gelungen. Die aktuell verwendete Hyperglide-Kassette von Shimano verträgt das Schalten unter Last aber nicht gut. Das empfanden wir nicht nur auf dem Trail als störend, sondern die harschen Gangwechsel nervten auch beim Pendeln an jedem Ampelstopp. Hier sollte TRP unbedingt nachbessern, bevor das System auf breiter Front verfügbar ist.
Bosch zieht mit ihrem eShift-System mit integrierter Automatikschaltung für E-Mountainbikes nach. Zusammen mit anderen Bosch-Features wie dem ABS bietet es ein gelungenes Paket für mehr Sicherheit und Fahrspaß für Offroad-Einsteiger, die in moderatem Gelände unterwegs sind. In anspruchsvollen Trail-Situationen kommt die Automatikfunktion jedoch ähnlich schnell ans Limit wie die der Konkurrenz.
Weitere Automatiksysteme und Hersteller
Grundsätzlich bieten verschiedene Komponenten-Hersteller Schaltungen mit Automatik-Funktion an. Die beiden Letzteren findet man an E-Bikes mit Automatik-Nabenschaltung in Verbindung mit der eShift-Funktion von Bosch - zum Beispiel am Stevens E-14 Forma.
Pinion MGU (Motor-Getriebe-Einheit)
Das kann auch die 2023 von Pinion auf den Markt gebrachte MGU (Motor-Getriebe-Einheit). Bei dieser ist es auch möglich, einen Anfahrgang festzulegen, in den das System beim Anhalten automatisch schaltet, so dass man zum Beispiel beim Ampelstopp nicht manuell einen leichteren Gang wählen muss. Die Elektronik bei Pinion kommt von FIT E-Bike, einem Schweizer Anbieter.
Decathlon B‘Twin LD 920 E automatic
Decathlon hat im vergangenen Jahr ein mit dem belgischen Start-Up E2 Drives entwickeltes Bike vorgestellt, das ebenfalls eine Motor-Getriebe-Einheit nutzt und an der Trittfrequenz orientiert automatisch schaltet. Das B‘Twin LD 920 E automatic gibt es als E-Bike für Damen mit Automatik und als E-Bike für Herren mit Automatik.
Rohloff E-14
Bei Bosch eShift ist es ebenfalls möglich einen Anfahrtsgang zu definieren, wenn der Antrieb mit einer elektronischen Nabenschaltung gekoppelt ist. Die Rohloff E-14 etwa, die diese Funktion auch in Kombination mit Panasonic FIT E-Bike-Systemen bietet. Die Elektronik kommt auch hier, wie bei Pinion, von FIT.
3x3 Shift E9
Bei der 3x3 Shift E9 bietet Bosch eShift ebenfalls die beschriebenen Funktionen, dabei können die Schaltbefehle per Kabel oder per Bluetooth erfolgen.
Enviolo
Bei Enviolo etwa kann die Schaltung als Teil des integrierten Systems in die Steuereinheit des E-Bikes eingebaut werden. Enviolo ist eine stufenlose Schaltung, die es in manuell zu bedienender oder eben als in E-Bike-Automatik-Ausführung gibt. Man wählt einfach in der App von Enviolo, der des Antriebsherstellers, oder per Bedieneinheit am Lenker seine bevorzugte Trittfrequenz aus. Die Automatikschaltung des E-Bikes wählt die Übersetzung stets so, dass diese Trittfrequenz gehalten wird.
Shimano und Sram
Shimano bietet seit 2022 Automatik für das E-Bike mit Kettenschaltungen an, Sram hat 2023 nachgezogen. Die Shimano Cues Di2 war die erste E-Bike Automatikschaltung mit Kette, gleichzeitig führte Shimano die Automatikfunktion für die XT Di2 ein - optimiert für das Mountainbike. Beide sind E-Bike Automatik Schaltungen, die mit den Shimano-Motoren EP6 und EP801 zusammenarbeiten können.
Betätigt man den Schalttaster, löst die Di2-Einheit eine Drehbewegung des vorderen Kettenblatts aus, so dass die Kette über die hinteren Ritzel wandern kann, die Kurbeln werden dabei nicht bewegt. So kann man in Abfahrten, engen Kurven oder technischen Passagen schon vorausschauend in den passenden Gang für die folgende Passage schalten ohne zu treten.
2023 von der US-Firma vorgestellt kombiniert das System zahlreiche Sram Technologien, unter anderem die AXS-Funktechnologie und die Eagle 1x12-Technologie. Von Brose kommt der zugehörige, ins System eingebundene Motor. Eagle Powertrain schaltet per „Auto Shift“ automatisch, soll den Fahrstil des Fahrers erkennen und orientiert sich ebenfalls an der vorgewählten Ziel-Trittfrequenz. Praktisch ist hier, dass diese nicht per App festgelegt werden muss, sondern via Taster am Lenker verändert werden kann.
Vor- und Nachteile verschiedener Systeme
Automatik: Velo de Ville mit vollautomatischer Enviolo-Schaltung. Die Enviolo Automatiq ist eine stufenlose Nabenschaltung, die vollautomatische Gangwechsel ermöglicht. Diese Automatik basieren auf Tretfrequenz, Geschwindigkeit und Drehmoment und sind in jedem Terrain möglich. Sie ist besonders benutzerfreundlich, da keine manuellen Gangwechsel erforderlich sind. Der Fahrer gibt die gewünschte Trittfrequenz über die App vor, und die Schaltung passt sich automatisch an. Die Enviolo Automatiq ist in unserem Fall über die Bosch Flow App steuerbar, was Konfiguration und Feinabstimmung erleichtert.
Die Pinion MGU E1.12 besteht aus einem leistungsstarken E-Motor mit einem integrierten Schaltgetriebe, das als Block in der Rahmenmitte sitzt. Diese Konstruktion ermöglicht es, die Gänge intern und geschützt zu wechseln, was Defekte und Wartungsaufwand reduziert. Dabei muss das Hochschalten manuell über den Triggerhebel erfolgen, aber das Herunterschalten erfolgt automatisch. Steuerung erfolgt über Tretfrequenz, Drehmoment und Geschwindigkeit. Der Motor der Pinion MGU bietet ein hohes Drehmoment von bis zu 80 Nm und eine Leistungsspitze von 552/683 W, was besonders bei hohen Kadenzen eine starke Unterstützung bietet.
Die kommende automatische Softwareversion wird die Nutzung der Pinion MGU noch weiter verbessern und komfortabler gestalten. Zudem ist die Pinion MGU auch im E-MTB-Einsatz verfügbar, was sie zu einer vielseitig einsetzbaren Option macht.
- Die Enviolo Automatiq ist besonders benutzerfreundlich und wartungsarm, eignet sich jedoch besser für Fahrer, die keine manuellen Eingriffe wünschen und steile Anstiege bewältigen wollen.
- Die Pinion MGU E1.12 bietet hingegen eine hohe Leistung und ist für anspruchsvolles Gelände ideal.
- Ihr Vorteil ist, dass sie auch ohne Batteriestrom schalten kann, was sie zuverlässiger in verschiedenen Situationen macht.
Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.
Aktuelle Trends und Entwicklungen
Die Eurobike 2025 steht ganz im Zeichen eines Trends, der die E-Bike-Branche grundlegend verändert: Immer mehr Hersteller präsentieren Mittelantriebe, die sowohl durch ihr geringes Gewicht als auch durch beeindruckende Leistungswerte überzeugen.
Allgemeine Tipps für den E-Bike-Kauf
Die Läden sind voll mit unterschiedlichsten E-Bike-Modellen - da fällt die Auswahl nicht immer leicht. Frank Aeschbacher, CCO von m-way, gibt praktische Tipps für den Kauf eines E-Bikes.
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