Die Pinion MGU (Motor-Gearbox-Unit) steht für Motor-Getriebe-Einheit. Die herausragende Kompetenz des Pinion-Antriebs liegt im integrierten Schaltgetriebe. Anstelle einer defekt- und verschleißanfälligen Kettenschaltung finden die Gangwechsel geschützt im Inneren des im Folgenden kurz die MGU genannten Antriebsblocks statt.
Weniger Defekte, weniger Wartung, Schalten im Stillstand und ideale Gewichtsverteilung sind die großen Vorteile. Wie sich das Komplettsystem schlägt und welche Vor- und Nachteile es bietet, wird hier in unserem ausführlichen Artikel zur Pinion MGU erläutert.
Doch in diesem Testartikel soll es um den Motor der MGU gehen. Kann er leistungstechnisch mit der Konkurrenz mithalten? Und wie ist der Antriebscharakter des Aggregats?
Die Pinion MGU (Motor-Gearbox-Unit) kombiniert Getriebe und Motor in einer kompakten Einheit und bietet gegenüber herkömmlichen Schaltungen bei E-Bikes einige Vorteile.
Innovation trifft auf Wartungsfreiheit: Mit der Motor Gearbox Unit (MGU) setzt Pinion neue Maßstäbe im E-Bike-Segment: kompakt, leistungsstark und nahezu wartungsfrei.
Was bedeutet MGU?
MGU steht für Motor Gearbox Unit, also Motor-Getriebe-Einheit, und bringt damit auf den Punkt, was Pinion zu einem echten Vorreiter macht. Dem Motorenhersteller ist es nämlich gelungen, den Motor und die elektronische Getriebeschaltung in einem kompakten Gehäuse unterzubringen.
Wie funktioniert ein Pinion Getriebe?
Der geniale Schachzug von Pinion, E-Bike-Motor und Getriebe in einem kompakten Paket zusammenzuführen, bringt mehrere Vorteile mit sich. Die hochleistungsstarke Antriebseinheit wird geschützt in einem vollkommen geschlossenen und abgedichteten Gehäuse verbaut und bleibt damit quasi verschleißfrei. Darüber hinaus verzichtet Pinion auf die wartungsintensive Kettenschaltung und setzt stattdessen auf den langlebigen, wartungsarmen und zuverlässigen Riemenantrieb. Die Antriebseinheit fällt durch die kompakte MGU-Bauweise kaum auf.
Und auch Schalten wird bei Pinion zum Kinderspiel. Die komfortable elektronische Schaltung kann die Gänge auf Wunsch sogar semi-automatisch wechseln. Das heißt die Schaltung passt sich intelligent an deine Fahrweise an und sorgt so für ein müheloses Fahrerlebnis. Gesteuert und nach individuellen Vorlieben und Bedürfnissen angepasst wird das Pinion E-Drive System über die App. Diese ist auch in der Routenplanung und Navigation integriert.
- Starker Motor
- Unterschiedlich kombinierbare Ultracore-Akkus mit einer Kapazität von 720 bzw.
Das neue E-Drive System von Pinion empfiehlt sich für alle, die ein zuverlässiges und vor allem wartungsarmes E-Bike suchen. Denn die Serviceintervalle für die Antriebseinheit liegen bei 10.000 Kilometern.
Die Fakten zur Pinion MGU E1.12
- Gewicht: 4,1 Kilo (inkl. 12Gang-Schaltgetriebe)
- Akkugrößen: 962 Wh (4,7 kg) oder 720 Wh (3,7 kg)
- Optional: Range-Extender mit 535 Wh
- Fahrstufen: Eco, Flow, Flex, Fly
- Leistungsdaten (max.) aus dem Labor: 80 Newtonmeter, 552/642 Watt
- Integriertes Schaltgetriebe: 12 Gänge, 600 % Bandbreite
- Systemupdates nur beim Händler möglich
Im Prüflabor PT Labs haben wir alle Antriebe auf einem Rollenprüfstand gemessen. Die umfangreiche Laboranalyse ergänzt unsere Erfahrungen und Tests aus der Praxis um objektiv vergleichbare Daten.
Die Vorteile der Pinion MGU:
- Kompakte Bauweise: Die Pinion MGU integriert Getriebe und Motor in einer Einheit, was Platz spart und eine saubere Optik ermöglicht.
- Wartungsarmut: Da das Getriebe in einem geschlossenen System arbeitet, ist es nahezu wartungsfrei. Ölwechsel ca. alle 10.000 km.
- Lange Lebensdauer: Die Getriebeeinheit ist für viele Kilometer ausgelegt und besteht aus hochwertigen, langlebigen Materialien.
- Elektronische Schaltung: Die Pinion MGU bietet präzise Schaltvorgänge, unabhängig von der Belastung. Selbst beim Bergauffahren oder unter hoher Last bleibt das Schalten geschmeidig.
- Breite Übersetzungsbandbreite: Die Pinion MGU verfügt über eine sehr große Bandbreite, was sowohl für steile Anstiege als auch für schnelles Fahren auf der Ebene ideal ist.
- Geringerer Verschleiß: Im Vergleich zu Kettenschaltungen wird die Belastung gleichmäßiger auf das Getriebe verteilt.
- Verbesserte Fahrstabilität: Durch die zentrale Positionierung des Motors und Getriebes am Tretlager wird der Schwerpunkt des Fahrrads optimal ausbalanciert, was zu einem besseren Handling führt.
- Ruhiges Fahrerlebnis: Im Gegensatz zu traditionellen Antrieben arbeitet die Pinion MGU besonders leise, was das Fahrerlebnis angenehmer macht.
- Robustheit im Gelände: Die geschlossene Bauweise schützt die Technik vor Schmutz, Staub und Wasser.
- Riemenantrieb-Kompatibilität: Die Pinion MGU ist mit einem Riemenantrieb kombinierbar.
- 25 km/h oder 45 km/h: Die Pinion MGU wird in Pedelcs (25 km/h) und in S-Pedelecs 45 km/h eingebaut.
Die Pinion 12-Gang und 9-Gang Getriebetechnik funktioniert auf Basis eines Stirnradgetriebes mit zwei nacheinander geschalteten Teilgetrieben. Aus der Kombination der beiden Teilgetriebe mit ihren unterschiedlichen Radpaaren werden die einzelnen Gänge abgeleitet. Bei Pinion Getrieben findet die Kraftübertragung in jedem Gang nur über jeweils zwei Zahnradpaare statt.
Daraus resultieren ein gleichbleibend hoher Wirkungsgrad, minimale Geräuschentwicklung und ein direktes, verlustfreies Fahrgefühl. Gangüberschneidungen und erhöhten Kettenverschleiß kennt die Pinion Getriebetechnik nicht. Alle Gänge lassen sich der Reihe nach einzeln oder in beliebigen Gangsprüngen durchschalten - im Stand oder während der Fahrt. Der ergonomische Schalthebel wird mit dem linken Daumen bedient.
Der Charakter des Motors der Pinion MGU E1.12
Das Fahrgefühl ist kraftvoll dynamisch und mit der neuesten Software auch im höchsten Modus nicht unangenehm ruppig. Seine hohe Kraft versucht der Motor aber nicht zu verstecken. Das Ein- und Ausfaden geschieht recht geschmeidig und direkt, das gefällt.
Im technischen Uphill gibt es Kritik für den fehlenden Nachlauf. So nennt man das leichte Nachschieben des Motors, wenn der Fahrer schon nicht mehr tritt. In technischem Anstiegen hilft das, das Bike über Stufen und größere Hindernisse noch besser hinweg zu schieben. Auch das späte Einsetzen des Motors beim Anfahren ist am Berg ein Nachteil. Dafür brilliert die Schiebehilfe. Mit dem enormen internen Drehmoment durch das im Motor integrierte Getriebe fällt sie kräftiger aus, als bei allen anderen Prüflingen. Zudem lässt sich die Geschwindigkeit beim Schieben anpassen. Einfach über den elektronischen Schalthebel. Das ist richtig hilfreich.
Optional kann die Schiebehilfe bei Pinion übrigens auch zum Anfahren genutzt werden. Einfach aufsitzen, Schiebehilfe betätigen und selbst mitpedalieren, sobald die Situation es zulässt. Prinzipiell eine spannende Idee, ob einem das Feature in der Praxis beim Anfahren wirklich nutzt, erlebten unsere Tester aber unterschiedlich.
Bei der Geräuschkulisse liegen laut und leise nah beieinander. Durch das integrierte Getriebe unterscheidet sich das Antriebsgeräusch je nach Gang enorm. Im fünften Gang gehört die MGU zu den leisesten Powermotoren. Hier tönt sie deutlich leiser als Bosch und Shimano.
Die Berggänge vier (insbesondere!) bis eins jaulen deutlich lauter als alle anderen Prüflinge im Vergleich. Das bemängeln die meisten Tester. Schade. Denn gerade bei langsamer Fahrt im Anstieg fällt ein aufdringliches Motorengeräusch störend auf, da hier weniger Fahrtwind und dafür mehr Zeit zum Quatschen und entspannen ist.
Bergab wendet sich das Blatt, denn hier klappert nichts im Motor. Das gilt mit dem Antriebsriemen umso mehr, denn auch dieser ist deutlich leiser als ein Kettenantrieb. Gegenüber den Platzhirschen von Bosch und Shimano ein klarer Vorteil.
Auch wenn in der MGU E1.12 bereits ein Zwölfganggetriebe integriert ist: In Summe ist das System klar schwerer als ein klassischer Mittelmotor mit externer Kettenschaltung. Vorteil Pinion: Das Gewicht sitzt tief und zentral im Bike, die ungefederte Masse am Hinterrad sinkt.
Die Kraftentfaltung der Pinion MGU E1.12
Powertechnisch braucht sich der kraftvolle Antrieb nicht zu verstecken. Drehmoment und Leistung liegen voll auf einer Höhe mit den stärksten Powermotoren. Auffällig gut: Auch bei sehr hohen Trittfrequenzen zieht die MGU voll durch. Durch das interne Getriebe unterscheidet sich die Kraftentfaltung von Gang zu Gang etwas. In unserem Labortest lieferte der vierte Gang nochmal deutlich mehr Schub als Gang 5. Hier liegt der Spitzenwert deutlich über Bosch und Shimano.
Über weite Strecken liegt die Leistungskurve der Pinion MGU nahezu deckungsgleich mit Boschs Performance CX. Das Maximum liegt aber schon bei etwas niedrigerer Kadenz an. In Gang vier zieht der Pinion-Motor bei schnellem Tritt extrem kraftvoll durch und erreicht absolute Spitzenwerte.
Hohes Drehmoment, hohe Spitzenleistung: Die MGU ist ein echtes Kraftpaket, das auch bei sehr hohen Kadenzen voll mitzieht. Im vierten Gang gibt's hier sogar absolute Topwerte.
Display & Remote
Bei den Displays und Remotes bedient sich Pinion an den Komponenten von FIT. Die Parts kennt man bereits von einigen E-Bikes von Flyer und Bulls. Für die Anzeige gibt es diverse Lösungen vom schlanken LED-Panel namens Master Node LED im Oberrohr, bis zum wirklich großen Screen, der zentral vor dem Lenker prangt.
Am E-MTB kommt am meisten das FIT Remote Display als Kombi aus kleinem Screen und Bedienelement direkt am Griff zum Einsatz.
Die schlichte Master Node LED wird aktuell nur am Bulls Vuca Evo verbaut. Bei Sonnenlicht ist die Ablesbarkeit nicht optimal.
Die schlanke Lösung ist der Drehschalter Remote Pure. Erreichbarkeit und Haptik sind super. Die Funktionstaste “F” kann frei belegt werden.
Die Akkus für die Pinion MGU E1.12
Von 480 bis 960 Wattstunden haben die FIT-Akkus eine große Bandbreite. Das Gewicht der Batterien ist gut. Optional gibt's bei einigen Modellen einen großen Range-Extender (535 Wh, 2,9 kg) fürs Rahmendreieck. Die Reichweite der MGU mit den FIT-Akkus liegt aktuell etwas unter dem Niveau anderer Antriebe mit ähnlicher Kapazität.
Breite Auswahl an Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten. An E-MTBs werden meist die semiintegrierten Varianten mit 720 oder 960 Wh verbaut.
Einen Bug in der Software des Batterie-Management-Systems offenbarte unser Praxistest mit dem Bulls Vuca Evo AM. Mit leerem Akku war kein Schalten der Gänge mehr möglich. Ein No Go, sollte einem auf Tour tatsächlich mal der Saft ausgehen. Pinion arbeitet laut eigener Aussage aktuell an der Lösung dieses Problems.
App & Connectivity
Wer gerne viele Informationen im Blick hat, kann sein Smartphone über die FIT E-Bike Control App als erweitertes Display nutzen. Im Drive Screen werden Infos wie die gewählte Unterstützungsstufe, die Geschwindigkeit, der eingelegte Gang und eine prognostizierte Reichweite angezeigt.
Leider hatte die App in unserem Testzeitraum noch einige Kinderkrankheiten. So bekamen wir bei mehrmaligem Verbinden mit dem System keine Daten auf dem Drive Screen angezeigt. FIT ist das Problem bekannt und eine Lösung soll in Arbeit sein.
Optional kann die FIT App als Drive Screen, also Erweiterung des Displays, genutzt werden.
Außerdem können über die App FIT E-Bike Control die vier Unterstützungsstufen feineingestellt werden. Dafür stehen jeweils die drei Parameter Unterstützung, Drehmoment und Dynamik zur Verfügung. Für Updates der Systemkomponenten müssen Pinion-Fahrer aktuell allerdings den Händler aufsuchen. Over the air Updates via Smartphone, wie sie die meisten anderen Motorsysteme bieten, gibt´s bei Pinion noch nicht.
Kraftvoll und direkt oder lieber dezent? Die Unterstützung des Motors kann über die App eingestellt werden.
Weiteres Feature der App sind Navigationsfunktionen und ein digitaler Schlüssel. Dabei dient das Handy optional als Sperre für die Motorunterstützung. Nur mit verbundener App kann das MGU-System gestartet werden.
EMTB Bewertung des Motors Pinion MGU E1.12
Stärken
- Kraftvoller Schub und Durchzug
- Super Schiebehilfe
- Integrierte Schaltung, Schalten im Stillstand möglich
- Leise in hohen Gängen
Schwächen
- Schwerer als klassische Systeme
- Sehr laut am Berg
- Kein Nachlauf
- Teils unharmonische Schaltsprünge (Gang 4 auf 5 und 8 auf 9)
Bikes mit Pinion MGU
Die Auswahl an Mountainbikes mit Pinion-Antrieb ist aktuell noch überschaubar. Neuester Spross ist das Nicolai Saturn 16 MGU. Zum Launch im vergangenen Jahr gab es E-MTBs von Bulls, Flyer, Simplon und Rotwild.
Die innovative E-Drive System-Technologie von Pinion ist in einigen unserer beliebtesten E-Bikes integriert. Neue Maßstäbe unter den E-MTBs setzt das Rapcon e:Pinion. Die kompakte Antriebseinheit von Pinion sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung und damit perfektes Handling auf den Trails.
Bei Simplon startet man mit zwei sehr unterschiedlichen Pinion E-Bikes. Auf der einen Seite das Rapcon Pmax Pinion, ein ausgesprochen sportliches E-MTB mit Carbonrahmen, das sowohl als universelle AM Variante mit 150 mm oder als waschechtes Enduro mit 170 mm Federweg zu haben sein wird. Auf der anderen Seite steht das Kagu Pinion, ein edles City- bzw.
Mit Pinion bekommt die erfolgreiche E-MTB Plattform Rapcon Pmax von Simplon das inzwischen dritte Antriebssystem und ergänzt das Portfolio mit bislang Bosch CX und TQ HPR50. Die Grundwerte bleiben dabei unverändert: Der Carbonrahmen ist als AM-Variante mit 150 mm ebenso erhältlich wie als Enduro mit 170 mm an der Front und 165 mm am Heck. Auch bei der Laufradgröße hat man die Wahl zwischen 29 Zoll oder einem Mullet-Mix mit kleinem Laufrad hinten. Viel Auswahl gibt es bei den Akkugrößen: 720 oder 960 Wh intern, optional sogar mit Range Extender, der die Gesamtkapazität dann auf knapp 1.500 Wh erhöht.
Wer auf der Suche nach einem edlen Bike für die Stadt oder die nächste Radreise ist, dürfte auch in der Vergangenheit schon über das Kagu von Simplon gestolpert sein. Ab Modelljahr 2024 wird es nun auch mit Pinion Antrieb verfügbar sein, natürlich weiterhin mit leichtem Carbonrahmen, auch mit niedrigem Durchstieg.
Bei Pegasus hören die Modelle mit Pinion Antrieb auf den Namen Estremo Evo. Man darf hier wohl getrost vom Schwestermodell des sehr erfolgreichen Premio Evo sprechen, auch das Einsatzgebiet ist ähnlich: Zuhause ist das Bike vor allem auf festem Untergrund, in der Stadt und im Alltag. Das Bike wird in zwei Varianten erhältlich sein, das Top-Modell Estremo Evo 12 Lite und das günstigere Estremo Evo 9 Lite. Letzteres setzt als eines der wenigen Pinion E-Bikes auf den 9-Gang Antrieb und verzichtet zu Gunsten eines günstigeren Preises auch auf einen Carbonriemen.
Auch Zemo gehört zu den ersten Herstellern, die E-Bikes mit dem Pinion System vorstellen. Passend zum übrigen Portfolio des Herstellers aus Köln ist das ZE P FS 12 ein vollgefedertes Touren- und Citybike, das auch Ausflüge auf leichte Schotterwege wegstecken dürfte. Das sogenannte Interlink Fahrwerk bietet 100 mm Federweg, der seine Stärken dank des entkoppelten Heckgepäckträgers auch bei voller Beladung ausspielen kann. Apropos Beladung: Satte 150 kg zulässiges Gesamtgewicht bringt das Bike mit - top!
Bei Flyer erweitert das Goroc TR:X die beliebte Goroc-Modellreihe um ein weiteres Antriebssystem. Die Ausrichtung als sportliches Tourenrad wird jedoch beibehalten - entsprechend gibt es eine durchaus geländetaugliche Geometrie mit 130 mm Federweg vorn und hinten, dazu jedoch auch eine Alltagsausstattung, die den Alltag erleichtern dürfte. Wer auf Schutzbleche und Co. verzichten möchte, findet außerdem mit dem XC Modell ein waschechtes Touren-MTB im Programm. Der 700 Wh Akku lässt sich bequem seitlich aus dem Carbon-Hauptrahmen entnehmen und auf Wunsch mit dem Range Extender um weitere 535 Wh Kapazität erweitern.
Auch die i:SY wird mit zwei E-Bikes mit Pinion Antrieb zur nächsten Saison starten. Zum Einen natürlich der absolute Klassiker: Kompaktrad mit 20 Zoll Laufrädern und dem bewährten Rahmenkonzept, wie es sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Damit sollten große Reichweiten kein Problem sein. Das i:SY P12 ZR wird auch als XXL Variante mit höherer Gewichtszulassung und größerem Rahmen erhältlich sein. Darüber hinaus spendiert i:SY auch der kompakten Cargo-Plattform in einer Variante die neue Pinion MGU.
Ganze fünf Modelle mit der Pinion MGU gehen bei Kettler für die kommende Saison an den Start. Alle hören auf den Namen Pinniato und sind etwas unterschiedlich ausgerichtet: Bei der vollgefederten FS Variante darf man getrost von einem ausgewachsenen SUV E-Bike sprechen, das auch im Gelände keine schlechte Figur machen sollte. Auch das Hardtail hat leichte MTB-Gene, ist aber wohl eher für den Einsatz im Alltag, zum Pendeln oder für die entspannte Tour zum Biergarten gedacht. Mit dem Pinniato HT Comfort richtet man sich zudem an wohl eher preisbewusste Käufer. Wer noch mehr möchte, kann sogar noch den 535 Wh Range Extender ergänzen.
Tout Terrain war einer der ersten Unterstützer von Pinion als die Schwaben vor über zehn Jahren ihre ersten Getriebe (ohne Motor) auf den Markt brachten. Die Reise- und Adventure-Bike Spezialisten gehören auch beim ersten E-Antrieb von Pinion zu den Launch-Partnern - mit zwei Modellen. Benannt nach dem Hochgebirge in Zentralasien macht das Tout Terrain Pamir diesem Namen alle Ehre; ausgelegt als robustes und wartungsfreies Reiserad verzichtet es beispielsweise auf eine Federgabel. So erhält man in Kombination mit dem ebenfalls wartungsfreien Pinion Antrieb ein E-Bike, bei dem allenfalls hin und wieder ein Wechsel der Bremsbeläge oder der Reifen ansteht.
Die wesentlichen Fakten
| Feature | Details |
|---|---|
| Drehmoment | 85 Nm |
| Getriebe | 12-Gang Getriebe mit 600 % Entfaltung, 9-Gang Getriebe mit 568 % Entfaltung |
| Akkus | 800 Wh Akkus mit hoher Kapazität |
| Display | Intelligentes Display |
Die Pinion MGU (Motor-Gearbox Unit) kombiniert Getriebe und Motor in einer kompakten Einheit und bietet gegenüber herkömmlichen Schaltungen bei E-Bikes einige Vorteile.
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