E-Bike Motorschutz Test: Umfassender Überblick und Kaufberatung

Vor allem beim Transport und im Winter ist ein Fahrrad oder E-Bike Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gerade E-Bikes haben viele technische Bauteile, die empfindlich auf Wasser und Kälte reagieren können. Um das E-Bike zu schützen, gibt es verschiedenste Schutzhüllen für die entsprechenden Bauteile (Mittelmotor, Display, Akku etc.).

Die Bedeutung des E-Bike Motorschutzes

Ein gutes Motorsystem setzt sich aus vielen entscheidenden Faktoren zusammen, die das Fahrerlebnis maßgeblich beeinflussen. Doch welche Eigenschaften sind besonders wichtig, um das Beste aus eurem E-MTB herauszuholen? Das sind die Top 7!

  1. Leistungsdaten: Die reinen Leistungsdaten wie etwa Drehmoment oder Maximalleistung haben beim E-Bike Motor die gleiche Strahl- und Anziehungskraft wie die PS eines Automotors. Dennoch sollten sie nie an vorderster Stelle stehen. Egal ob Einsteiger oder Experte, egal ob man auf sicheres oder schnelles Fahren aus ist - Ansprechverhalten, Dosierbarkeit und Leistungsentfaltung sind mindestens genauso wichtig wie die Motorleistung oder das Drehmoment.
  2. Motorengeräusche und Lautstärke: Ein weiterer Faktor sind Motorengeräusche und die Lautstärke unter Last. In gewissen Motordrehzahl- und Lastbereichen werden manche Motoren sehr laut, während andere recht leise agieren. Hinzu kommt das mechanische Klappern, das v. a.
  3. Akkus: Jeder Motor braucht Saft, sprich: einen Akku. Eine sinnvolle Auswahl an Akku-Optionen mit hoher Energiedichte und gut in den Rahmen integrierbaren Akku-Formen ist fundamental. Ein leicht und gut integrierbares Motorsystem bietet hier klare Vorteile für die Bike-Marken. Nicht nur, um einen tiefen Schwerpunkt und ein besseres Handling zu erreichen. Ebenso wichtig ist es, ästhetische Bikes zu gestalten.

    Modulare Akku-Konzepte bieten mittlerweile viele Hersteller an, sodass Kunden die Akku-Kapazität individuell anpassen können und nicht unnötiges Gewicht in Form von zu großen Akkus spazieren fahren müssen. Range Extender sind eine super Option, um den integrierten Basis-Akku zu ergänzen.

    Darüber hinaus konstruieren einige Bike-Hersteller ihre Bikes so, dass der Kunde auch die Größe des Basis-Akkus wählen kann: Nehmen wir als Beispiel die baskische Marke Orbea, die mit dem Orbea Wild den Titel „Bestes E-MTB 2024“ in unserem riesigen E-MTB-Vergleichstest abgestaubt hat. Und mit dem Orbea Rise LT den Titel „Bestes Light-E-MTB 2024“.

    Beim Wild mit Bosch-Motor wie beim Rise mit Shimano-Motor hat der Kunde im Orbea-Konfigurator die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Akku-Größen sowie einem zusätzlichen Range Extender, der im Flaschenhalter montiert wird. Auch andere Hersteller wie MERIDA, Moustache, FOCUS, Canyon oder auch Newcomer AMFLOW lassen dem Kunden die Wahl der Akku-Größe, was wir sehr begrüßen.

  4. Motor-„Ökosystem“: Das Motor-„Ökosystem“ bestimmt, ob das Handling Freude oder Frust bereitet. Freude entsteht durch intuitive Remotes in Kombination mit einem informativen, übersichtlichen und gut ablesbaren Display. Klobige, schlecht platzierte Remotes mit überdimensionierten Displays ohne Mehrwert hingegen führen eher zu Frust. Intuitive Apps machen es zu einem Kinderspiel, die Motorcharakteristik individuell anzupassen und zusätzliche Fahrdaten, Informationen oder gar Systemfehler anzuzeigen.
  5. Integration von Bike-Komponenten: Neben der Integration von Software-Features gehen einige Hersteller noch einen Schritt weiter und integrieren weitere Bike-Komponenten wie etwa Schaltungen oder Bremssysteme. Shimano und Bosch haben eigene ABS-Systeme, die für mehr Sicherheit vor allem auf losen Untergründen sorgen. Bosch geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet direkt zwei verschiedene Systeme an, das Bosch ABS ist für moderate Touren und das neue ABS Pro, das für Trail-Riding konzipiert ist - und eine beachtliche Performance liefert.
  6. Technischer Aufbau und Redundanz: Neben der Haptik und Usability sind auch der technische Aufbau und die Redundanz gewisser Bauteile wichtig: Lässt sich das Bike auch weiterhin einschalten und nutzen, wenn beispielsweise die Remote bei einem Crash kaputt geht? Das gleiche gilt für externes wie internes Laden des Akkus. Dahingehend spielen auch der After-Sales-Support und die Wartungsfreundlichkeit eine entscheidende Rolle: Ersatzteile und guter Service vor Ort sind enorm wichtig, denn viele von uns besitzen ihre Bikes über mehrere Jahre hinweg und so sind diese Faktoren unabdingbar.
  7. Das passende Motorsystem finden: Letztendlich ergibt sich aus all diesen Aspekten für jeden Fahrer das passende Motorsystem - ihr müsst nur euer Match finden. Während manche E-Bike Motoren sehr spezielle und schmale Einsatzbereiche abdecken und z. B.

E-Bike Motoren im Test: Ein Überblick

Wir haben die 15 relevantesten und neuesten E-Bike Motoren getestet und liefern euch die wichtigsten Erkenntnisse und Trends. Und die sind gravierend: Neue Player und neue Modelle verändern den Markt. Nach 7 Jahren küren wir erstmals wieder einen Motoren-Testsieger -aus gutem Grund!

Unser riesiger Motoren-Vergleichstest mit allen relevanten Systemen am Markt wird kontinuierlich um die neuesten Motorensysteme ergänzt. Ziel dieses E-Bike-Motoren-Vergleichs ist es, euch den ultimativen Marktüberblick zu geben und die Eigenschaften, den Umfang sowie Stärken und Schwächen der einzelnen Motorsysteme zu vermitteln, um euch beim Kauf eures (nächsten) E-MTBs bestens zu unterstützen.

Zu den bisher getesteten Systemen von Bosch, Brose, FAZUA, GIANT, Panasonic, Pinion, Shimano, Specialized, TQ und Yamaha gesellen sich nun der spannende DJI Avinox und der brandneue Bosch Performance Line CX Gen5-Motor hinzu.

Testmethoden

Für unseren E-Bike-Motoren-Vergleichstest haben wir mit allen Motorsystemen unzählige Testruns absolviert und Abertausende Höhen- und Tiefenmeter gesammelt: Auf der gleichen Teststrecke im direkten Vergleich für ein optimales Benchmarking und in verschiedenen Bikes in unterschiedlichem Terrain.

Warum in unterschiedlichen Bikes? Nicht jeder Motor performt in jedem Bike gleich. Denn wie deutlich die Stärken und Schwächen eines Motors hervorkommen, hängt auch von der Charakteristik des Bikes ab, in dem der Motor steckt.

Außerdem haben wir das Labor vom renommierten Prüfinstitut Velotech in Beschlag genommen, um alle Motoren auf dem Prüfstand zu testen. Uns helfen sie, Praxiseindrücke zu untermauern und zusätzliche Erkenntnisse zu liefern.

Die Zukunft der E-Bike Motoren

Für viele Motorenhersteller geht es 2025 um alles oder nichts! De facto gibt es mehr Motorenkonzepte, als die Bike-Marken aktuell abnehmen können. Die (Entwicklungs-)kosten sind dennoch da. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Bike-Marken aktuell eher vorsichtig agieren.

Die entscheidende Frage ist: Wer setzt auf die richtige Technologie und kann ein stimmiges Gesamtpaket liefern, das weit mehr umfasst als maximale Performance oder eine gelungene Integration und Connectivity?

Viele Motorenhersteller scheitern daran, dass sie Antriebe mit guter Performance bauen, aber kein global funktionierendes Service-Netzwerk bieten oder garantieren können. Dahingehend wird es spannend, welche Motorenhersteller die Bike-Marken in den nächsten Jahren tatsächlich verbauen werden und an unseren Bikes zum Einsatz kommen.

Der Druck auf die Motorenhersteller ist auf jeden Fall groß! Und das ist gut - vor allem für die Verbraucher: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Aber Achtung! Wir können uns nicht oft genug wiederholen: Bitte rennt nicht einfach in den nächsten Laden und kauft blind ein Bike nur aufgrund des Motorsystems. Das Motorsystem ist lediglich ein Zahnrad im großen Getriebe, das nur im Zusammenspiel mit anderen Komponenten ein gutes Gesamtpaket ergibt. Wichtig vor dem Kauf ist es, die Zusammenhänge zu erkennen.

Was man also beim Kauf unbedingt mitbedenken sollte, ist die Zuverlässigkeit des Systems und das entsprechende Servicenetzwerk, vor allem dann, wenn man nicht in den Hauptmärkten des E-Bike-Booms wie etwa Zentraleuropa unterwegs ist. Erhält man dort meist einen tadellosen Service, kann es bei manchen Herstellern am anderen Ende der Welt katastrophal sein!

Light-E-MTBs: Ein Auslaufmodell?

Im Sommer 2024 haben wir unseren großen Light-E-MTB-Vergleichstest mit 9 aktuellen Modellen durchgeführt. Die schockierende Erkenntnis? Die Ära der Light-E-MTBs geht zu Ende.

Mit der neuesten Generation an Motorensystemen und Akku-Konzepten braucht es keine Kategorisierung mehr: Light-E-MTBs sind zwar die letzten Jahre voll im Rampenlicht gestanden und galten als Speerspitze der Entwicklung. Doch nun sind sie vom Aussterben bedroht.

Denn Full-Power-Motorsysteme werden immer kleiner, kräftiger und leichter und machen bisherige „Light Support“-Systeme an E-MTBs über kurz oder lang überflüssig.

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