Die größten MotoGP-Fahrer aller Zeiten

Die erste Motorrad-Weltmeisterschaft fand im Jahr 1949 statt, womit die MotoGP als der älteste Motorsport der Welt gilt. Eigentlich wollte die FICM (heute FIM) den Motorsportwettbewerb noch im Jahr 1938 starten, jedoch wurde die Meisterschaft aufgrund des Zweiten Weltkriegs abgesagt und schließlich 1949 ausgetragen. Freddie Frith gewann den ersten 350er-Titel, während Nello Pagani und Bruno Ruffo die ersten 125er- bzw. 250er-Meisterschaften gewannen.

In der Geschichte des MotoGPs gab es viele Rennfahrer, aber nur wenige konnten diese Welt im Sturm erobern. Die Größten ihrer Zunft sind nach ihrem Karriereende oder tragischen Tod zur MotoGP-Legende ernannt worden - Von Agostini bis Uncini. Die "Hall of Fame" der Motorrad-Weltmeisterschaft besteht aus der Creme de la Creme des Motorrad-Rennsports.

Die Top 3 der größten Fahrer in der MotoGP-Geschichte

Valentino Rossi

Rossi ist ein professioneller italienischer Motorradrennfahrer, der mehrmals die MotoGP-Meisterschaft gewonnen hat. Und er ist der einzige Fahrer in der Geschichte des Motorradrennsports, der die Meisterschaft in vier verschiedenen Klassen gewonnen hat - MotoGP, 500, 250cc und 125cc. Hinter dem Namen Valentino Rossi stehen 9 Grand Prix Meisterschaften, was ihn zugleich zum erfolgreichsten Rennfahrer weltweit macht.

Seine Karriere begann Rossi mit Honda und einem Sieg im Jahr 2001 in der 500er-Meisterschaft sowie den Meisterschaften 2002 und 2003. Die Meisterschaften 2004 und 2005 gewann er auch, aber diesmal mit Yamaha. Nach mehreren Kämpfen mit Casey Stoner ersetzte Rossi ihn bei Ducati im Jahr 2011.

Von 1996 bis 2021 prägte Rossi die Motorrad-WM wie kein anderer Fahrer und holte klassenübergreifend neun Titel, gewann 115 Rennen und stand 235 Mal auf dem Podium. Im Alter von 42 trat Rossi ab und fuhr beim Abschied noch einmal in die Top 10. Unglaubliche 22 Jahre lang war Rossi in der Königsklasse aktiv und krönte sich am Ende der Saison sieben Mal zum Weltmeister. Damit hält er aktuell auch den Rekord für die meisten Starts: Zu unglaublichen 374 Rennen trat Rossi im Rahmen seiner MotoGP-Karriere an. 89 davon konnte der Italiener gewinnen - und landete 199 Mal auf dem Podium.

Mittlerweile hat sich Rossi aus dem aktiven Sport zurückgezogen und fungiert als Chef seines eigenen Rennstalls und versuchte sich in seiner Karriere auch als Testfahrer für Ferrari in der Formel 1 und trat mehrmals in der WRC an, sollte dann aber doch in der MotoGP bleiben.

Marc Márquez

Neben Valentino Rossi gilt Marc Márquez als einer der erfolgreichsten Rennfahrer im MotoGP. Auf seinem Konto hat er bereits sieben Weltmeisterschaften, fünf davon in der Königsklasse. Wegen seines wilden Reitstiles bekam er den Spitznamen „Ameise von Cervera“.

Schon in seiner ersten Saison schaffte er es, in der Königsklasse einen Titel zu gewinnen. Im Jahr 2014 gewann er 10 Rennen in Folge. Seine exzessive Kurventechnik, sich über das Motorrad zu lehnen (sieht aus, als würde er herausfallen) brachte ihm die Anerkennung, einer der größten Innovatoren der Motorradwelt zu sein.

Seit 2013 ist Márquez in der MotoGP aktiv und startete seither zu 199 Rennen. Ganze 68 davon konnte der bislang gewinnen, landete 119 Mal auf dem Podium und krönte sich unglaubliche sechs Mal zum Fahrerweltmeister (2013, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019).

Giacomo Agostini

Der italienische Straßenrennfahrer Giacomo Agostini ist mehrfacher Weltmeister und eine Legende im MotoGP. Agostini mit dem Spitznamen Ago hält den Rekord von 15 Weltmeistertiteln und 122 Grand Prix Siegen.

Die erste Weltmeisterschaft gewann er in der 175 ccm Klasse 1963 an Bord einer Morini. In der 350er-Klasse gewann er erneut die Meisterschaft 1964. Danach gewann er den 500er-Titel sieben Mal in Folge als Fahrer für MW August.

Nicht nur, dass der Italiener mit acht WM-Titeln in der höchsten Klasse Rekordweltmeister ist, er hält auch den Rekord für die meisten Siege bei demselben Grand Prix (insgesamt zehn Siege auf dem Tampere Circuit). Bei der Anzahl der Siege reicht es allerdings trotzdem nur für Platz 2. Insgesamt 68 Mal stand Agostini am Ende des Rennens als Sieger fest, zumindest in der 500-ccm-Klasse.

Weitere MotoGP-Legenden

Die "Hall of Fame" der Motorrad-Weltmeisterschaft besteht aus der Creme de la Creme des Motorrad-Rennsports. Hier eine Auswahl weiterer Fahrer, die den MotoGP-Sport geprägt haben:

  • Hugh Anderson (Neuseeland): In den 1960ern gelangen Anderson in nur sechs Jahren beeindruckende 25 Grand-Prix-Siege und vier Titel. Er verhalf Suzukis noch jungem GP-Projekt zu ersten großen Erfolgen.
  • Hans-Georg Anscheidt (Deutschland): Von 1962 bis 1968 zählte er zu den besten Fahrern in der damals neuen Klasse bis 50 Kubikzentimeter Hubraum. 1966, 1967 und 1986 wird Anscheidt mit Suzuki Weltmeister. Als amtierender Champion tritt er nach 14 Grand-Prix-Siegen zurück.
  • Kork Ballington (Südafrika): Von 1976 bis 1982 war der Südafrikaner in den Klassen 250er, 350er und 500er unterwegs. Insgesamt schaffte er vier WM-Titel (zwei in der 350er und zwei in der 250er) und 31 Siege.
  • Max Biaggi (Italien): Nach vier aufeinanderfolgenden WM-Siegen in der 250er-Klasse ging Biaggi nach seinem Aufstieg vor allem als Herausforderer von Valentino Rossi in die Geschichte ein. Ein Titel in der Königsklasse war ihm nicht vergönnt, er wurde dreimal Zweiter.
  • Alex Criville (Spanien): Der 500er-Weltmeister des Jahres 1999 war von 1987 bis 2001 aktiv. Er brachte es auf insgesamt zwei Weltmeistertitel (1989 in der 125er-Klasse) und 20 Siege.
  • Stefan Dörflinger (Schweiz): Der in Deutschland geborene Schweizer dominierte Mitte der 1980er-Jahre die kleinen Motorrad-Klassen. Von 1982 bis 1985 gewann er je zwei Titel in der 50er- und der 80er-Klasse. Insgesamt triumphierte er in 18 Grands Prix.
  • Mick Doohan (Australien): Mit fünf WM-Erfolgen in Serie (von 1994 bis 1998) überstrahlte der Honda-Fahrer die 1990er-Jahre. Er fuhr insgesamt 54 Grand-Prix-Erfolge ein.
  • Andrea Dovizioso (Italien): "Dovi" war Weltmeister der 125er-Klasse, bei den 250ern zweimal Vizeweltmeister und in der Königsklasse MotoGP mit Ducati sogar dreimal Vizeweltmeister. Nach einer Karriere, die allein in der Königsklasse 250 Grands Prix umfasste (nur Valentino Rossi hat mehr) trat Dovizioso im September 2022 zurück.
  • Geoff Duke (Großbritannien): Der Brite war von 1950 bis 1959 aktiv und prägte als "The Duke" die Anfangsjahre mit insgesamt sechs WM-Titeln (vier in der 500er- und zwei in der 350er-Klasse) und 33 Siegen.
  • Wayne Gardner (Australien): 1987 entschied der Honda-Pilot die 500er-Krone erstmals für einen Australier. Er war von 1983 bis 1992 am Start und holte insgesamt 18 Rennsiege.
  • Mike Hailwood (Großbritannien): Von 1958 bis 1967 war der Brite in der Motorrad-WM aktiv. Er konnte insgesamt neun WM-Titel (vier in der 500er-, zwei in der 350er- und drei in der 250er-Klasse) und 76 Siege einfahren. Außerdem trat er auch in der Formel 1 an und fuhr auf vier Rädern zwei Podestplätze ein.
  • Nicky Hayden (USA): "Kentucky Kid" kam aus der AMA Superbike 2003 direkt in die MotoGP und absolvierte insgesamt 13 Saisons. Das Highlight gelang ihm 2006, der WM-Titel gegen Valentino Rossi. Er verstarb 2017 an den Folgen eines schweren Radunfalls.
  • Daijiro Kato (Japan): 1996 stieg der Japaner in die 250er-Klasse ein und stieg nach 17 Siegen und dem WM-Titel (2001) 2002 in die MotoGP auf. Nur ein Jahr später folgte die Tragödie: Kato verlor bei einem Unfall in Suzuka sein Leben.
  • Eddie Lawson (USA): Von 1983 bis 1992 war der US-Amerikaner an der Spitze der 500er-Klasse zu finden. Er schaffte es als erster Fahrer, mit zwei Herstellern den WM-Titel zu gewinnen: 1984, 1986 und 1988 auf Yamaha, 1989 auf Honda. Insgesamt gewann er 31 Rennen.
  • Jorge Lorenzo (Spanien): Zweimal 250er-Weltmeister (2006, 2007) und dreimal MotoGP-Weltmeister (2010, 2012, 2015). Mit 68 Grand-Prix-Siegen ist Lorenzo einer der erfolgreichsten Fahrer der Geschichte. Er schaffte sechs Siege und war von 1975 bis 1986 aktiv.
  • Randy Mamola (USA): Zwischen 1979 und 1992 war er in der 250er- und 500er-Klasse aktiv. Er konnte insgesamt 13 Rennsiege einfahren, ein Weltmeistertitel blieb ihm jedoch verwehrt. Viermal wurde er Vize-Weltmeister.
  • Anton Mang (Deutschland): Der Deutsche absolvierte von 1975 bis 1988 Rennen in allen Weltmeisterschaftskategorien. Er triumphierte insgesamt 42 Mal und sicherte sich zweimal die 350er- und dreimal die 250er-Krone. Er ist der bis heute erfolgreichste deutsche Motorradpilot.
  • Jorge Martinez (Spanien): "Aspar" war der dominierende Pilot Ende der 1980er-Jahre in der 80er-Klasse. Von 1986 bis 1988 holte er dreimal den Titel, im letzten Jahr außerdem auch in der 125er-Klasse. Er war bis 1997 aktiv und gründete danach seinen eigenen Rennstall.
  • Angel Nieto (Spanien): Der 12+1 Weltmeister ist nach Agostini der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten. Er war von 1964 bis 1986 im Rennsport aktiv und gewann 90 Rennen. Sieben seiner Titel sicherte er sich in der 125er-Klasse, sechs davon in der 50er-Klasse. 2017 verunglückte er tödlich auf einem Quad.
  • Dani Pedrosa (Spanien): Er ist der erfolgreichste Fahrer ohne MotoGP-Titel und beendete 2018 seine Karriere. Der "kleine Samurai" war ab 2001 mit dabei. Drei WM-Titel (zwei in der 250er- und einer in der 125er-Klasse) und 54 Siege gehen auf sein Konto.
  • Wayne Rainey (USA): Er war einer der Topstars in den 90er-Jahren. Von 1988 bis 1993 war er in der Königsklasse aktiv und holte mit Yamaha drei WM-Titel in Folge (1990-1992). Seit einem tragischen Unfall in Misano 1993 ist er querschnittsgelähmt.
  • Phil Read (Großbritannien): Seit 1961 mischte der Brite den Motorrad-Rennsport auf. Er war auch unter dem Nicknamen "The Prince of Speed" bekannt und schaffte es als erster Pilot WM-Titel in der 125er-, der 250er- und der 500er-Klasse zu erreichen. Insgesamt sieben Mal triumphierte er, 52 Siege gehen auf sein Konto.
  • Jim Redman (Großbritannien): Der Brite war von 1959 bis 1966 in der Weltmeisterschaft unterwegs, nachdem er die Liebe zum Rennsport in Südafrika entdeckte. Er gewann 45 Rennen und sechs Weltmeisterschaften (vier in der 350er-, zwei in der 250er-Klasse).
  • Kenny Roberts (USA): Von 1974 bis 1983 dauerte die Karriere des US-Amerikaners, der die 500er-Klasse Ende der 1970er-Jahre dominierte. Er holte drei WM-Titel in Serie (1978-1980) und gewann insgesamt 24 Rennen.
  • Kenny Roberts jun. (USA): Wie der Vater, so wurde auch der Sohn Rennfahrer - und Weltmeister. 2000 entschied er die 500er-Klasse auf der Suzuki für sich. Damit schrieb er Geschichte, noch keinem anderen Weltmeistersohn ist dieses Kunststück gelungen. Insgesamt gewann er acht Rennen.
  • Jarno Saarinen (Finnland): Von 1970 bis 1973 war die skandinavische Hoffnung aktiv. Er krönte sich 1972 zum 250er-Weltmeister, woraufhin der Aufstieg in die 500er-Klasse folgte. Allerdings wurde er nur wenig später am "schwarzen Wochenende von Monza" aus dem Leben gerissen. Insgesamt gewann er 15 Rennen.
  • Kevin Schwantz (USA): Von 1986 bis 1995 prägte er die 500er-Klasse durch seine Rivalität mit Wayne Rainey. Nach dessen schweren Unfall in Misano holte Schwantz den Titel 1993. Insgesamt holte er 25 Grand-Prix-Siege.
  • Barry Sheene (Großbritannien): Der Brite gilt als eine der Kultfiguren der 70er-Jahre. Er sicherte sich zwei WM-Titel in der 500er-Klasse auf Suzuki (1976 und 1977). Außerdem gewann er 23 Rennen und ist bis heute der letzte britische Motorrad-Weltmeister in der Königsklasse.
  • Marco Simoncelli (Italien): Er wurde als möglicher Nachfolger von Valentino Rossi gesehen und startete ab 2002 in der WM. Nach seinem 250er-Titel 2008 wollte er es ab 2010 in der MotoGP wissen. Am 23. Oktober 2011 verlor der Italiener im Alter von 24 Jahren sein Leben im Malaysia-Grand-Prix.
  • Freddie Spencer (USA): Der MotoGP-Kommissar beeindruckte in den 1980er-Jahren mit seinen Fahrkünsten. Von 1980 bis 1993 war er aktiv, er sicherte sich im Jahr 1985 sowohl den Titel in der mittleren wie auch in der 500er-Klasse. Seine Bilanz: Drei WM-Titel (zwei in der 500er, einer in der 250er) und 27 Siege.
  • Casey Stoner (Australien): Von 2001 bis 2012 versetzte der Pilot aus Down Under die MotoGP in Staunen. Sowohl auf Ducati wie auch auf Honda triumphierte Stoner in der Königsklasse. Insgesamt holte er zwei WM-Titel (2007 und 2011) und 45 Siege.
  • John Surtees (Großbritannien): In den 1950er-Jahren war der Brite das Maß aller Dinge. Er fuhr auf MV Agusta zu sieben WM-Titeln (vier in der 500er, drei in der 350er) und feierte 38 Siege. Außerdem ist er bis heute der einzige Fahrer, der auch eine Formel-1-Weltmeisterschaft (1964) gewinnen konnte.
  • Luigi Taveri (Schweiz): Der Eidgenosse wurde in den 60ern dreimal 125er-Weltmeister. Seine größte Errungenschaft aber: Er ist der einzige Fahrer in der Geschichte der Motorrad-WM, der es in sechs Klassen zu WM-Punkten gebracht hat (50er, 125er, 250er, 350er, 500er und Seitenwagen). Taveri starb 2018 im Alter von 88 Jahren.
  • Mike Trimby (Großbritannien): Der im September 2023 verstorbene Gründer der Teamvereinigung IRTA wurde am Silverstone-Wochenende 2024 posthum zur MotoGP-Legende ernannt. Trimby ist der erste Nicht-Fahrer, dem diese Ehre zuteil wird. Die Medaille wurde von seiner Witwe Irene in Empfang genommen.
  • Carlo Ubbiali (Italien): Der Italiener war von Anfang an mit dabei, er startete 1949 und fuhr bis 1960 in den kleineren Klassen. Mit insgesamt neun WM-Titeln (drei in der 250er-, sechs in der 125er-Klasse) steht er auf einer Stufe mit Hailwood und Rossi.
  • Franco Uncini (Italien): Der 500er-Weltmeister von 1982 stieg 1976 in die WM ein. Er war bis 1985 aktiv und gewann insgesamt sieben Rennen. Er ist aktuell als Sicherheitsbeauftragter der IRTA an jedem Rennwochenende im Einsatz.

Die Top 10 Fahrer mit den meisten Rennsiegen in der Königsklasse

Diese zehn Fahrer haben in der Geschichte der Motorrad-WM seit 1949 die meisten Rennsiege in der Königsklasse gefeiert:

  1. Valentino Rossi (89 Siege): 13 Siege in der 500er- und 76 in der MotoGP-Klasse machen den "Doctor" zum erfolgreichsten Fahrer der Königsklasse. Zudem gewinnt er 2001 den letzten 500er-Titel und wird anschließend noch sechsmal in der MotoGP-Ära Weltmeister.
  2. Giacomo Agostini (68 Siege): Mit klassenübergreifend 122 Siegen und 15 WM-Titeln ist der Italiener der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten. Bei der Anzahl der Rennsiege belegt Agostini "nur" den zweiten Platz.
  3. Marc Marquez (64 Siege): Sechs WM-Titel in nur sieben Jahren. Der Spanier hat sich im Rekordtempo seinen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Er wird bereits in seiner ersten MotoGP-Saison 2013 Weltmeister und ist auch der jüngste Weltmeister aller Zeiten.
  4. Mick Doohan (54 Siege): Zwischen 1994 und 1998 gewinnt der Australier fünfmal hintereinander die 500er-Klasse. Doohan zählt zu den besten Rennfahrern aller Zeiten. Er bestreitet zwischen 1989 und 1999 alle Rennen für Honda.
  5. Jorge Lorenzo (47 Siege): Dreimal wird der Spanier MotoGP-Weltmeister. Diese Erfolge feiert er mit Yamaha. Eine Saison bei Honda wird zur Enttäuschung. Zwischen 2008 und 2019 bestreitet Lorenzo 203 Rennen in der Königsklasse.
  6. Casey Stoner (38 Siege): Der einzige Ducati-Weltmeister der MotoGP-Geschichte schafft es auf Rang sechs der erfolgreichsten Fahrer. Zwischen 2007 und 2012 holt er für die Italiener und Honda insgesamt 38 Siege und jeweils einen WM-Titel (2007 und 2011). Ende 2012 zieht sich der Australier aus der MotoGP zurück.
  7. Mike Hailwood (37 Siege): "Mike The Bike" zählt zu den besten Rennfahrern aller Zeiten. Zwischen 1962 und 1965 wird der Brite mit MV Agusta viermal Weltmeister der 500er-Klasse. Er holt auch 14 TT-Siege. Nach seiner Motorrad-Karriere ist Hailwood auch in der Formel 1 unterwegs.
  8. Eddie Lawson (31 Siege): Der US-Amerikaner zählt zu den bestimmenden Fahrern der 1980er-Jahre. Dreimal wird Lawson mit Yamaha Weltmeister, bevor er für 1989 völlig überraschend zu Honda geht. Der Wechsel zahlt sich aus, weil er gleich seinen vierten WM-Titel gewinnt.
  9. Dani Pedrosa (31 Siege): Der Spanier ist der einzige Fahrer in den Top 10, der nicht Weltmeister der Königsklasse wird. Er fährt zwischen 2006 und 2018 in der MotoGP. Dreimal ist Pedrosa Vizeweltmeister, dreimal wird es WM-Rang drei.
  10. Francesco Bagnaia (29 Siege): Zweimal wird der Italiener mit Ducati Weltmeister und ist damit erfolgreicher als Casey Stoner und damit der beste Ducati-Fahrer in der MotoGP-Geschichte.

Tabelle: Top 10 Fahrer mit den meisten Rennsiegen in der Königsklasse

Rang Fahrer Anzahl Siege
1 Valentino Rossi 89
2 Giacomo Agostini 68
3 Marc Marquez 64
4 Mick Doohan 54
5 Jorge Lorenzo 47
6 Casey Stoner 38
7 Mike Hailwood 37
8 Eddie Lawson 31
9 Dani Pedrosa 31
10 Francesco Bagnaia 29

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