Viele Menschen denken, ein E-Bike zu fahren, müsse erst erlernt werden, ebenso wie das Fahren eines Kraftrads. Natürlich unterscheidet sich das E-Bike von einem herkömmlichen Fahrrad durch den Motor und den extra Schub, das Fahrgefühl und das Handling allerdings sind doch sehr ähnlich.
Die Rolle des Displays beim E-Bike
Der Motor ist mit dem Akku und einem Display verbunden, das am Lenker befestigt ist. Das E-Bike-Display funktioniert wie ein kleiner Bordcomputer, es ist die Schnittstelle zwischen E-Bike-Motor, Akku und Fahrer: Über diese wirst du mit Informationen zum Motor und dem Akku versorgt.
Je nach Modell stehen dir die unterschiedlichsten Informationen zur Verfügung: Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Distanz, Akkuladung und Unterstützungsmodus. Premium-Displays verfügen sogar über ein integriertes Navigationssystem, eine Fitnessfunktion, die deine Trittfrequenz und die zurückgelegte Strecke in Hinblick auf deine Leistung und verbrannte Kalorien interpretiert und eine Schnittstelle zu deinem Smartphone - die Zukunft hat begonnen.
E-Bike-Antriebe verfügen über mehre Unterstützungsmodi, die du je nach Situation und Tagesform auswählen kannst. Dabei kannst du auch während der Fahrt den Unterstützungsmodus so oft wechseln, wie du möchtest, du brauchst keine Angst vor der Technik haben! Auf dem Display siehst du die derzeitige Unterstützungsstufe.
Über eine separate Bedienungseinheit, die in Griffnähe am Lenker verbaut ist, kannst du den Modus wechseln, ohne eine Hand vom Lenker zu nehmen. Die Bedienungseinheit ist einfach und übersichtlich gestaltet, meistens schaltest du durch einen Klick auf die Plus- oder Minustaste einen Unterstützungsmodus hinauf oder herunter.
Fahren ohne Display: Ist das möglich?
Ich habe auch eins ohne Display. Allerdings ist meins so gebaut, dass ich auch damit fahren kann, wenn der Akku alle ist. Sprich KEIN Mittelmotor. Daher ist das halb so schlimm.
Viele der großen LCD-Displays haben ja so einen Daumenschalter. Gibt es sowas als Stand-alone-Lösung? Also ohne gleich ein ganzes Tablet auf dem Lenker mit sich führen zu müssen?
Statt dem recht wuchtigen S-LCD3 gibt es auch das kompaktere S-LCD5. Hat nur ein paar Einschränkungen - z.B. wird die aktuelle Motorleistungsaufnahme in Watt nicht angezeigt.
Wer es noch mehr "Stealth" will: Kleiner DIY Displayersatz für die Sinuscontroller von BMS Battery , funktioniert vermtl.
Vor- und Nachteile eines E-Bikes ohne Display
Son Display ist schon hilfreich, wenn man sich den Akku einteilen muss. Aber zur Not gehts auch ohne. Ich würde allerdings, wenns anders geht schon gucken, dass du ein Gerät mit Display bekommst.
Ich bin ja jetzt schon kein Fan von Displays. Deshalb hätte ich am liebsten nur einen Schalter um die diversen Fahrstufen anzuwählen.
Würde kein Ebike ohne Infomöglichkeit kaufen.
E-Bike vs. Pedelec: Was ist der Unterschied?
Generell kannst du mit einem Pedelec so schnell fahren, wie deine Muskelkraft es dir erlaubt. Die entscheidende Frage sollte vielmehr lauten: Bis zu welcher Geschwindigkeit unterstützt mich der E-Bike-Motor? Hier gilt es zu differenzieren zwischen Pedelec, S-Pedelec und R-Pedelec.
Der Motor in einem Pedelec unterstützt dich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, alles darüber hinaus musst du durch reine Muskelkraft erreichen, da der Motor dann seine Unterstützung einstellt. Auf einem Speed-Pedelec (S-Pedelec) unterstützt dich der Motor bis 45 km/h, auf Grund der hohen Motorunterstützung hast du bei dem E-Bike aber auch Einschränkungen und Pflichten, da es sich offiziell um ein Kraftrad handelt.
Gewicht und Handling von E-Bikes
Ein E-Bike ist natürlich schwerer als ein herkömmliches Fahrrad, das durchschnittlich 15 Kg auf die Waage bringt, schließlich hat es ja auch zusätzliche Komponenten. Am stärksten machen sich hier der Motor und der Akku bemerkbar, allerdings sind hochwertige E-Bikes auch stabiler und robuster verarbeitet, da die wirkenden Kräfte durch die Motorunterstützung viel stärker sind.
Der E-Bike-Motor ist das Element, das beim E-Bike im wahrsten Sinne des Wortes am meisten ins Gewicht fällt. Bosch gibt seine Antriebe, wie den Performance CX oder den Active Cruise pauschal mit unter 4 Kg an, der Shimano Steps E800 kommt auf 3,2 Kg und auch Yamaha und Brose bewegen sich in diesen Gewichtskategorien.
Fassen wir zusammen: Mit einem verstärkten Rahmen, der höhere Geschwindigkeiten und stärkere Bremskräfte verträgt, einer hochwertigen Schaltung und Bremsanlage, sowie dem Pedelec-Antrieb und dem Akku kommt ein E-Bike auf ein durchschnittliches Gewicht von 23,5 Kg. Die Spanne variiert je nach E-Bike-Typ und -Modell. Mountainbikes zum Beispiel sind meistens um einige Kilo leichter, da auf Licht, Schutzbleche und einen Gepäckträger verzichtet wird.
Wer sein E-Bike regelmäßig in den Keller oder in den 2. Stock tragen muss, wird das Mehrgewicht natürlich spüren. Während der Fahrt allerdings merkt man die zusätzlichen Kilos durch den elektrischen Fahrradantrieb überhaupt nicht! Das beweist die steigende Beliebtheit von E-Mountainbikes in den letzten Jahren: Wenn selbst eingefleischte Mountainbiker auf ein E-Mountainbike umsteigen, kann das zusätzliche Gewicht sich nicht negativ auswirken.
Das Bosch Smart System
Das Smart System von Bosch soll das E-Bike in die digitale Zukunft führen. Für die Vernetzung der einzelnen Komponenten sorgt dabei die Bosch eBike Flow App. Außerdem gibt es immer mehr Bosch Zubehörteile, die ausschließlich mit dem Smart System funktionieren.
Die kurze Antwort lautet leider Nein. Das Smart System lässt sich nicht an jedem bisherigen Bosch-Pedelec nachrüsten.
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