Im EBikeTuningShop finden Sie hochwertige Tuning-Produkte, die getestet und bewährt sind. Viele dieser Tuning-Produkte sind exklusiv dort erhältlich. Es werden nur Tuning-Chips verkauft, die immer die neueste Firmware enthalten, um Ihr E-Bike abseits der Straßenverkehrsordnung schneller zu machen. Nehmen Sie sich Zeit, um diese Tipps zu lesen.
I. Vorbereitung und Grundlagen
- Suchen Sie die genaue Bezeichnung Ihres E-Bike Motors heraus. Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung und/oder im Datenblatt des E-Bikes.
- Ermitteln Sie das passende Tuning-Produkt mithilfe eines Leitfadens und eines Konfigurators.
Wichtige Anmerkungen
- Für Bosch-Motoren gibt es spezielle Empfehlungen je nach Generation.
- Shimano STePS: E8000, E7000, E6100, E6000, E5000 mit und ohne elektrische Schaltung.
- Viele Heckmotoren (außer Neodrives & Xion sowie Heinzmann) und im Grunde alle Frontmotoren lassen sich nicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung befreien.
- Bei E-Bikes mit Automatik Schaltungen (außer Di2) und/oder Dual Battery kann es sein, dass das Tuning nur eingeschränkt funktioniert.
- E-Bikes mit ABS sind ebenfalls nicht entsperrbar.
- E-Bikes mit einer 20 km/h-Sperre sollten nicht getunt werden.
- Alle E-Bike Motoren, die nicht auf der Positivliste stehen, können in der Regel nicht optimiert werden.
II. Auswahl des passenden Tuning-Produkts
Wenn nur ein kompatibles E-Bike Tuning Produkt für Ihren Motor am Markt verfügbar ist, fällt die Entscheidung leicht. Manche Tuning Tools heben die Geschwindigkeitsbegrenzung komplett auf, während andere es ermöglichen, die Höhe der Maximalgeschwindigkeit individuell einzustellen. Nach Berücksichtigung dieser Punkte sollte die Kaufentscheidung für das passende Tuning-Produkt schnell feststehen.
III. Werkzeuge und Montage
Welche Teile Ihres E-Bikes müssen bearbeitet werden?
Wenn Sie lediglich das Display tauschen, etwas anschließen oder aufstecken müssen, ist der Werkzeugbedarf gering. Vergewissern Sie sich, welches Werkzeug Sie zum Öffnen des Motorraums benötigen. Wenn Sie sich für ein Modul (Chip), einen Sensor, Bausatz, Dongle oder Controller entschieden haben, ist professionelles Werkzeug erforderlich. Ein Multitool sollte griffbereit sein.
Spezialwerkzeuge
Bei vielen E-Bike Motoren werden zum Einbau des Tunings Spezialwerkzeuge benötigt, insbesondere wenn der Motorraum geöffnet werden muss. Mit dem Kurbelabzieher wird der Kurbelarm gelöst, um die Motorabdeckung zu öffnen. Bei speziellen Motoren (wie dem Bosch Classic) ist zusätzlich ein motorspezifisches Spider Tool zum Öffnen des Verschlussrings am Kettenblatt erforderlich. Das notwendige Spezialwerkzeug finden Sie ebenfalls im Fachhandel.
IV. Zusätzliche Tipps und Empfehlungen
Smartphone-Halterung
Zu jedem E-Bike, ob getunt oder nicht, gehört eine vernünftige Smartphone-Halterung für den Lenker. Besonders bei App-fähigen Tuning-Lösungen ist dies sinnvoll. Eine Halterung, die fest sitzt und optimale Unterstützung bietet, wie das Vakuumsystem von Fidlock, ist empfehlenswert.
Kettenblatt und Kette
Nach dem Einbau des Tunings kann es vorkommen, dass die Trittfrequenz in höheren Geschwindigkeitsbereichen stark zunimmt. Hier hilft ein größeres Kettenblatt mit mehr Zähnen. Wenn Sie ein anderes Kettenblatt wählen, das mehr Zähne besitzt, ist in der Regel eine neue Kette obligatorisch.
Reifen und Luftdruck
Der Rollwiderstand gewinnt mit zunehmender Geschwindigkeit an Bedeutung. Passen Sie den Luftdruck an (meistens erhöhen), um den Rollwiderstand zu verringern. Verwenden Sie eine vernünftige Luftpumpe und ein Manometer, um die Werte abzugleichen. Beim Kauf neuer Reifen können Sie auf den Rollwiderstand achten.
Kurbellänge
Für Fortgeschrittene ist das Ändern der Kurbellänge eine Option. Eine kürzere Kurbel führt zu einer höheren Bodenfreiheit, was insbesondere im Gelände von Vorteil sein kann.
GPS-Sender
Verbinden Sie Ihr E-Bike mit einem aktiven, smarten GPS-Sender, um ständig über den Zustand und die Position informiert zu sein.
V. E-Bike Tuning Methoden
Methode 1: Geschwindigkeitssensor verschieben
Eine kostengünstige Methode ist das Verschieben des Geschwindigkeitssensors, der misst, wie oft ein Magnet an der Speiche vorbeirauscht. Wenn der Sensor auf Höhe der Pedale montiert und der Magnet an die Kurbel verschoben wird, ist die gemessene Geschwindigkeit geringer und die Software des E-Bikes riegelt später ab. Einige E-Bikes messen den Drehmoment der Kurbeln separat und gleichen ihn mit der gemessenen Geschwindigkeit ab. Eine Übereinstimmung über einen längeren Zeitraum kann dazu führen, dass das Rad den Betrieb verweigert.
Methode 2: Chiptuning
Eine weitere Möglichkeit ist das Chiptuning, bei dem ein alternativer Geschwindigkeitssensor eingebaut wird, der über einen Chip läuft. Dieser Sensor übermittelt in der Regel die Hälfte der tatsächlichen Geschwindigkeit an das Steuergerät des E-Bikes. Dadurch wird die Abriegelung erst bei höheren Geschwindigkeiten erreicht, allerdings wird auch die falsche Geschwindigkeit auf dem Tacho angezeigt.
Nebeneffekt: Tacho unbrauchbar
Da es kaum möglich ist, die Software des E-Bikes direkt zu modifizieren, ist der negative Nebeneffekt der beschriebenen Modifikationen immer, dass neben der angezeigten Geschwindigkeit auch die zurückgelegte Distanz und alle anderen Werte, die aus der gemessenen Geschwindigkeit berechnet werden, falsch sind.
VI. Die Position des Magneten am Sensor
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie der Magnet am Sensor montiert werden soll. Einige Anwender berichten, dass bei mehreren E-Bikes die Magneten so montiert sind, wie auf den beigefügten Bildern. Dabei soll der Magnet auf die horizontale Marke des Sensors ausgerichtet sein.
Andere Meinungen besagen, dass es keinen Unterschied im Normalbetrieb macht, wie der Magnet positioniert ist. Es wird auch diskutiert, ob man über die Position des Magneten etwas optimieren kann. Je weiter man den Magneten Richtung Achse verschiebt, im Bereich des Schriftzuges "Bosch" auf dem Sensor, desto später hört die Unterstützung auf. Die Position des Magneten ändert nur die angezeigte Geschwindigkeit.
Bosch gibt einen Abstand von 5-17mm vor. Es wird empfohlen, dass der Magnet so "nah" wie möglich am Sensor vorbeilaufen soll.
Erklärungsversuche
- Größerer Radius = längere Kreisbahn = höhere Geschwindigkeit = schnelleres Passieren des Relais = kürzerer Impuls.
- In der Konstruktion des enthaltenen Reed-Relais.
Abgesehen von dem durch schnelleren Vorbeilauf verkürzten Impuls (1) wird der weiter verkürzt, je entfernter der Magnet an der idealen Stelle des Relais vorbeiläuft.
Es wird diskutiert, ob die Länge des Impulses eine steuerungstechnische Funktion hat oder ob das Reed-Relais lediglich die Anzahl Umdrehungen und die Geschwindigkeit ermittelt. Da der Reifenumfang als unveränderbare Größe vom Hersteller im System hinterlegt ist, könnte dies eine einfache Erklärung sein.
VII. Zusammenfassung
Die Einstellung und das Tuning von E-Bike Sensoren bieten vielfältige Möglichkeiten, die Performance Ihres E-Bikes zu optimieren. Dabei sollten Sie jedoch stets die rechtlichen Bestimmungen und die Sicherheit im Blick behalten.
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