Wer in der Stadt schnell und bequem unterwegs sein will, steht oft vor der Wahl: Auto, Öffis oder doch das Fahrrad? Wer sich für Letzteres entscheidet, merkt schnell - ein normales Rad kommt in puncto Komfort und Reichweite schnell an seine Grenzen. Genau hier setzen City E-Bikes an - und liegen deshalb seit Jahren voll im Trend.
City E-Bikes im Fokus
City-E-Bikes eignen sich ideal für den urbanen Alltag, denn sie verbinden den Komfort eines klassischen Cityrads mit der elektrischen Unterstützung eines leistungsstarken Mittelmotors. Dadurch sind sie besonders praktisch für Pendlerinnen und Pendler, die täglich zur Arbeit fahren, für den schnellen Wocheneinkauf oder auch für eine gemütliche Feierabendrunde - und das ganz ohne ins Schwitzen zu geraten. Durch den tiefen Einstieg, die bequeme Sitzposition und den integrierten Gepäckträger bieten sie ein hohes Maß an Komfort und Alltagstauglichkeit. Deshalb sind City E-Bikes die perfekte Wahl für alle, die entspannt, sicher und mit elektrischer Unterstützung durch den Tag fahren möchten.
Beispiel: Fischer City E-Bike CITA 6.0i
Das Fischer City E-Bike CITA 6.0i ist ein rundum solides Citybike mit diesen Highlights:
- Motor: Brose Drive C Mittelmotor, mit 250 Watt Leistung
- Akku: 36 V / 14 Ah Li-Ionen-Akku - für bis zu 120 km Reichweite
- Schaltung: 10-Gang Kettenschaltung
- Komfort: Federgabel, bequemer Sattel, tiefer Einstieg
- Sicherheit: hydraulische Felgenbremsen (SHIMANO BR-MT 200)
- Extras: Gepäckträger, Schutzbleche, Seitenständer und Reflexbereifung
Für 1.299 Euro bekommt man hier ein ausgestattetes City-E-Bike, das mit guter Motorleistung, schickem Design und guter Ausstattung punktet - besonders für den Alltag. Der tiefe Einstieg, die Kettenschaltung und die hydraulischen Bremsen machen es zu einem idealen Begleiter für alle, die bequem und sicher unterwegs sein möchten.
All-Terrain E-Bikes als Alternative
Das Fischer Terra 2206 ist ein All-Terrain-Bike und taugt sowohl für die Straße als auch den sportlicheren Einsatz auf der Schotterpiste. Es ist mit einer Acht-Gang-Kettenschaltung von Shimano ausgestattet und erhält zusätzlichen Schub durch einen Heckmotor. Das Rad ist mit hydraulischen Scheibenbremsen, einer Federgabel von Suntour mit 100 Millimeter Federweg sowie einem Beleuchtungssystem nach Straßenverkehrsordnung ausgestattet. Lediglich einen Gepäckträger sucht man hier vergebens, Schutzbleche sind aber vorhanden.
E-Bike Test 2025: Was ist neu?
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau.
Neuerungen im Testschema
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.
Durchschnittsgewicht und Preis
Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.
Preis-Leistungs-Sieger: E-Bikes, die ihr Geld wert sind
Am liebsten ein Bosch-Motor, dazu ein großer Akku, ein cooler Look und Shimano-Komponenten: Wer auf der Suche nach so einer hochwertigen Ausstattung ist, muss meist tief in die Tasche greifen. Manchmal sogar zu tief. Denn dann ist das E-Bike einfach nur überteuert. Mit unseren Preis-Leistungs-Siegern gehen Sie auf Nummer sicher.
Die folgende Tabelle liefert Ihnen schon mal einen Überblick über unsere Auswahl:
| E-Bike-Typ | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Trekking E-Bike | Hochwertige Ausstattung | Ab 2.000 Euro |
| City E-Bike | Komfortabel und praktisch | Variabel |
| Lasten E-Bike | Für den Transport von Lasten | Variabel |
ADAC Test: Günstige E-Bikes unter der Lupe
Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Ergebnisse des ADAC Tests
Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
- Defizite bei den Antriebsarten
- Reichweite zu kurz, Ladedauer zu lang
Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.
Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen. Denn wer Gepäck oder auch Kinder mitnehmen möchte - egal ob im Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz - hat das Gesamtgewicht schnell überschritten.
Budget-E-Bikes: Worauf ist zu achten?
Wer nun glaubt, vor dem Deal seines Lebens zu stehen, sei gewarnt: Einige dieser günstigen, ja billigen Räder sind von schlechter Qualität. Ein paar sind sogar nicht einmal mit deutschem und europäischem Recht vereinbar.
Budgeträder zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass ihre Hersteller durch den Einsatz von Großserienkomponenten, die sie in hoher Stückzahl einkaufen, und wenigen Modellen die Produktionskosten senken.
Vor dem Kauf überlegen
Vor allem bei Pedelecs mit Einheitsgröße sind die Einstellmöglichkeiten beschränkt. Sitzposition, Lenker und Pedale lassen sich so womöglich nicht ideal an den Körper des Fahrers anpassen. Das ist bei Kurzstrecken und kleinen Ausflugstouren zu verkraften. Vielfahrer hingegen sollten so ergonomisch korrekt wie möglich auf ihrem Rad sitzen. Nur so sind auf Dauer Schmerzen ausgeschlossen.
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