Sondors E-Bike Test: Günstige Alternativen im Fokus

Die E-Bikes sind mittlerweile keine Neuheit mehr auf den Straßen. Für neugierige Blicke sorgen jedoch noch immer Fatbikes. Die Fahrräder mit den dicken Reifen sorgen nicht nur für ein besonderes Fahrgefühl. Bisher ist auf dem Markt jedoch nur wenige Fatbike und E-Bike in einem Fahrrad vereint, zu finden.

Sondors Fatbike: Das eBike für 595 Euro im Praxis-Test

Das Sondors Fatbike ist das wohl günstigste eBike auf dem Markt. Ist es dadurch auch das billigste? COMPUTER BILD hat den Test gemacht.

Das Sondors Fatbike ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine Spaß-Maschine. Der Bafang-Motor verrichtet seinen Dienst tadellos, das Fahren mit den völlig überdimensionierten Reifen macht auf der Straße mächtig Laune. Der Akku reicht für die meisten Touren durch die Stadt, auch wenn ein niedriger Akku-Ladestand für kleine Panikmomente sorgt, wenn man das Ziel noch nicht erreicht hat. Die Verarbeitung ist in Ordnung, der Komfort trotz One-Size-Fits-Most-Rahmen für Menschen von 1,60 bis 1,90 Meter völlig okay.

Vorteile

  • Sehr günstig
  • Spaßig
  • Komfortabel
  • Blickfang
  • Schnell auf Asphalt
  • Vielseitig modifizierbar

Nachteile

  • Verarbeitung, Gewicht
  • Komponenten
  • Lieferbarkeit in Deutschland
  • Kaum Zubehör
  • Motor zu schwach für Gelände

COMPUTER BILD musste zuschlagen und hat eines der seltenen Räder nach Deutschland gebracht. Nach einigen Hürden, die zu nehmen waren, wagte die Redaktion des Test: Wie gut kann ein Fahrrad sein, das im Vergleich zur Konkurrenz unschlagbar günstig ist, aber den Anschein hat, als böte es alles?

Lieferung und Aufbau

Wer erwartet, dass das Rad am Stück kommt, irrt. Geliefert wird bei Bestellung ein riesiger Karton (rund 30 Kilo), der die vielen kleinen Einzelteile des Rads beinhaltet. Der Hersteller schraubt lediglich den Rahmen ans Hinterrad, den Rest muss der Kunde machen. Dank vieler einzelner Videos auf YouTube ist das aber auch für Laien schnell gemacht. Vorderrad dran (Bremse links vom Fahrersitz), Bremsen anschließen, Pedale rein, Sattel drauf und Lenker und Bedienelemente festschrauben - fertig. In Deutschland sollten dann noch Klingel, Reflektoren und Licht ran und (leider) ein Kennzeichenhalter samt Mofa-Schild.

E-Bike Bestimmungen in Deutschland

In Deutschland ist jedes eBike mit einer Motorleistung bis 250 Watt ein Fahrrad. Eine Zulassung ist nicht erforderlich, eine Versicherung ebenso wenig. Leistet der Motor jedoch mehr, wird es kompliziert - denn dann fährt man genau genommen ein Mofa. Für das Fahren eines solchen Rads braucht man also einen Mofa-Führerschein (in Klasse B enthalten) und eine Mofa-Versicherung für rund 40 Euro im Jahr. Das Fahren auf Fahrradwegen ist nicht mehr erlaubt und es gilt eine Helmpflicht. Der EU-Modelle von Sondors haben aus diesem Grund einen 250-Watt-Motor.

Was die Betriebserlaubnis betrifft, ist der Hersteller bei stärker motorisierten Modellen in der Pflicht. Eine private Einzelzulassung durch den Endkunden ist nur mit hohem Aufwand und enormen Kosten möglich. Die hat Sondors bis heute nicht beantragt - und wird dies als US-Hersteller auch vermutlich nicht tun. Denn dafür gibt es das schwächer motorisierte Modell.

Preise und Verfügbarkeit

Sondors hat inzwischen reagiert und bietet das beliebte Fatbike als EU-Version auch für Deutschland. In der günstigsten Version kostet das eBike inklusive Lieferung 911 US-Dollar, umgerechnet also 838 Euro. Das EU-Modell kommt mit einem zulassungsfreien 250-Watt-Motor und die private Haftpflicht kümmert sich dann um eventuelle Schäden. Wichtig: Auch das 250-Watt-Modell wird mit einem Gashebel geliefert. In Deutschland ist das allerdings nicht erlaubt - denn hierzulande gilt nur als Fahrrad, was per Pedal betrieben wird. Bestellen Sie daher unbedingt auch das Display, um den Pedalassistenten aktivieren zu können und schrauben Sie den Gashebel ab - so sind Sie auf der sicheren Seite.

Fahren mit dem eBike

Sind alle Hürden genommen, alle Schrauben fest und die Bremsen im Sattel, kann es losgehen. Ohne LC-Display ist der Motor nur per Gashebel ansprechbar. Der funktioniert wie bei einem Roller und treibt das Rad auch ohne das Treten in die Pedale an. Damit sind Geschwindigkeiten von maximal 30 km/h möglich und das Fahren könnte müheloser nicht sein.

Wer lieber zumindest ein bisschen Sport machen würde, braucht das LC-Display, das der Händler für 99 US-Dollar als Zubehör führt. Dieses lässt sich an dem bereits vorbereiteten Stecker im Akku-Kasten anschließen und bietet einen Pedal-Assistenten. In fünf Stufen regelbar, schaltet sich der Motor ein, sobald die Pedale sich bewegen. Von kleiner Unterstützung bis Nachbrenner ist hier alles möglich - und macht ehrlich gesagt auch deutlich mehr Spaß. Doch Achtung: Ohne Motor schiebt man das Fahrrad lieber - mangels Gangschaltung ist die Fahrt ohne Unterstützung nur etwas für Fußballer-Waden. Gleiches gilt für steile Hügel - dafür reicht die Kraft nicht.

Reichweite

Bei der Reichweite muss man Abstriche machen. Der Akku mit 8,7 Amperestunden Kapazität reicht mit Gashebel maximal 16 bis 18 Kilometer, mit Pedal-Assistent rund 25. Hier findet sich einer der Gründe für den günstigen Preis - andere Räder haben Batterien mit 10 bis 15 Ah. Wer möchte, bekommt diese Batterien von Drittanbietern zu Preisen von 200 bis 400 Euro.

Das Laden des Standard-Akkus geht relativ schnell. In vier Stunden, also einem halben Arbeitstag, füllt das Ladegerät die Zellen von 0 auf 100 Prozent.

Verarbeitung: Woher der Preis?

Nach einem Besuch im Fahrrad-Fachgeschäft steht fest: Man bekommt bei Sondors eben, was man bezahlt. Ohne Zweifel ist der Preis mit 595 Euro plus Versand extrem günstig, aber die Bauteile sind es leider auch. Die Bremsen: günstigstes Modell. Der Motor: China-Fabrikat (hier „Bafang“, im THIN „8Fun“). Der Rahmen: Stahl, schwer, viel zu dick lackiert, gerade gut genug zusammengeschweißt.

Sondors THIN: Schlankes eBike für kleines Geld

Das Sondors THIN ist das erste „klassische“ Fahrrad des US-Herstellers. Der günstige Preis von rund 600 Euro wirft jedoch Fragen auf.

Bewertung

Das Sondors THIN bietet eine Menge Fahrrad für 600 Euro. Doch weder Bike-Enthusiasten noch E-Bike-Profis dürften damit glücklich werden. Es ist ein Fahrrad für den Alltag, fährt sich gut und bringt genug Kraft auf die Straße. Aber längere Touren sind nicht die Stärke dieses Rads. Grund: Die Batterie ist relativ schwach und die fehlende Gangschaltung trübt den Fahrspaß.

Vorteile

  • Sehr günstig
  • Spaßig
  • Komfortabel
  • Schnell auf Asphalt

Nachteile

  • Verarbeitung, Gewicht
  • Bremsen
  • Kaum Zubehör
  • Proprietäre Batterie
  • Schwacher Akku

Nachdem der US-Hersteller sogar einen Preis beim diesjährigen Goldenen Computer gewonnen hat, steht natürlich ein weiterer Test an: Wie gut ist das Sondors THIN wirklich? Und für wen eignet es sich?

Eigeninitiative bei Lieferung

Wie auch der dicke Bruder kommt das THIN als kleiner Bausatz zum Kunden. Dank exaktem Herstellervideo ist der Aufbau jedoch kinderleicht. Im Lieferumfang sind das Fahrrad, Pedale, Reflektoren, die Batterie und ein Sattel enthalten. Wer Schutzbleche, Licht oder einen Gepäckträger sucht, geht leer aus. Die EU-Version hat außerdem ein Display an Bord, dazu später mehr.

Nachdem der Lenker montiert, der Sattel eingesteckt und das Vorderrad in der Gabel ist, kann es eigentlich auch schon losgehen. Sollte die Batterie leer sein, lädt sie in rund vier Stunden komplett auf. Schon beim Aufbau zeigt sich allerdings eine Schwachstelle des THIN: die Bremsen. Es reicht nicht, die Tektro-Sättel einmalig korrekt einzustellen, sondern die Suche nach der perfekten Position zieht sich eigentlich über die gesamte Lebensdauer des THIN. Der Grund: Die Komponenten sind qualitativ nicht gut, die Bremsscheibe reibt entweder im Leerlauf an den Belägen oder der Bremsweg ist so lang, dass eine Vollbremsung nicht möglich ist. In Schulnoten kostet die schlechte Bremse ungefähr eine Note, denn sollte man sich nicht für ein alternatives Bremssystem entscheiden, bleibt die Justierung ein ständiger Begleiter.

Unterwegs mit dem Sondors EU-Modell

Eine gute Nachricht: Dieses eBike braucht keine Zulassung oder sonstige behördliche Erlaubnisse. Mit 250 Watt Motorleistung gehört es nach deutschem Recht zur Gattung der Fahrräder und setzt daher weder eine Versicherung noch einen Führerschein voraus. Die Höchstgeschwindigkeit ist somit natürlich auf 25 km/h begrenzt und das Rad im Test auch nicht zu mehr als 28 km/h bereit. Ein „Gashebel“ entfällt bei diesem Modell, denn sonst wäre es ein Mofa. Bei Schäden springt die Privathaftpflicht ein, wie bei einem normalen Fahrrad auch.

Der Akku hat eine Kapazität von 8,7 Amperestunden bei 36 Volt. Das entspricht einer Leistung von 313 Wattstunden und ist recht dürftig. Gemütliche Fahrer dürften mit einer Ladung rund 30 Kilometer schaffen, reizt man die 250 Watt dauerhaft aus, landet man mit Glück bei 20 Kilometern. Wer jetzt denkt, ein zweiter Akku wäre die Lösung, muss leider in den sauren Apfel beißen: Der Akku des THIN ist nicht wie beim Fatbike im Fachhandel nachzuordern, sondern ein proprietäres System von Sondors und aktuell nur über den Hersteller erhältlich. Umso ärgerlicher, dass Sondors die THIN-Batterie nicht einmal im eigenen Online-Shop führt.

Die Steuerung des Motors erfolgt über das LC-Display. Dort stehen fünf Stufen zur Auswahl, die die Intensität der Motorunterstützung beim Treten steuern. Auf der höchsten Stufe gibt das Bike einen ordentlichen Schub nach vorne, auf der niedrigsten Einstellung muss der Fahrer deutlich mehr arbeiten. Außerdem zeigt das LCD den verbleibenden Akku an, Details zur Fahrt und die aktuelle Geschwindigkeit.

Kosten und Qualität

Das Sondors THIN kostet circa 600 Euro ohne Versand, rund 900 Euro inklusive Lieferung vor die Haustür. Es ist also definitiv nicht das günstigste eBike auf dem Markt, denn Hersteller wie NCM verlangen nicht so horrende Versandkosten. Was die Qualität angeht, holt sich das Sondors THIN bei den Testern das Prädikat „in Ordnung“ ab. Es fährt gut, es bietet grundsätzlich eine solide Basis und steckt wegen des stabilen Rahmens auch kleinere Unfälle locker weg.

Weitere Sondors Modelle

SONDORS Fold Mini

Das SONDORS Fold Mini ist ein 20-Zoll-Pedelec, das nicht nur optisch, sondern auch technisch für Stadtbewohner und Pendlern dürfte. Auf der Homepage für 1199 Dollar angeboten, kostet dieses faltbare Elektrobike nach derzeitigem Dollarkurs nur rund 1063 Euro.

Design und Ausstattung

Bereits optisch macht das SONDORS Fold Mini auf sich aufmerksam. Klein mit hoch stehendem Lenker und breiterem Sattel steht dieses E-Bike auf dicken 20-Zoll-Reifen. Profilstarke Breitreifen mit 40.64 x 6.35 cm, die auf trockenem, nassen wie rutschigen Untergrund einen guten Halt bieten. Neben einer guten Haftung sorgt die Bereifung für einen sportiven Look, der an ein BMX erinnert.

Akku und Batterieverbrauch

Unscheinbar im Oberrohr ist die Batterie integriert. Der 36-Volt-Akku mit einer Leistung von 8.7-Amperestunden hat umgerechnet rund 313 Wattstunden. Mit dieser Akkuleistung lassen sich laut Hersteller je nach Betrieb zwischen 32 und 64 Kilometer zurücklegen. Die genaue Kilometerleistung ist von mehreren Faktoren wie Windbedingungen, Streckenbeschaffenheit, Gewicht des Radfahrers, Unterstützungsstufe usw. abhängig.

Rahmen und Belastbarkeit

Neben den Reifen und der unauffällig integrierten Batterie stellt auch der Rahmen mit einer maximalen Belastung von 109 kg eine Besonderheit dar. Zu sehen an dem mittig angebrachten Hebel des großvolumigen Zentralrohrs. Mittels dieses Hebels lässt sich der Rahmen zusammenfalten.

Klappmechanismus

Durch den Klappmechanismus ergibt sich ein praktisches Faltrad mit einem Gewicht von 20.4 kg, welches sich einfach in Bus, Bahn und anderen Verkehrsmittels befördern lässt. Denn zusammengeklappt hat das SONDORS FOLD Mini Klapprad eine Länge von 76 cm, eine Breite von 33 cm und eine Höhe von 71 cm. Ähnlich einfach lässt sich der Lenker einklappen.

Motor

Als Antrieb fungiert ein 250-Watt-Motor, der bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h unterstützt. Mit seiner Leistung lassen sich flotte Fahrten durch die Stadt, aber auch einmal eine Trailrunde realisieren. Der Motor sitzt in der Hinterradnabe, wodurch insbesondere eine gute Beschleunigung auf der Geraden wie beispielsweise beim Ampelstart gegeben ist.

Unterstützungsstufen und Schaltung

Über den LCD-SCREEN lassen sich die Unterstützungsstufen individuell festlegen. Zudem lassen sich die Geschwindigkeit und die verbleibende Akkureichweite ablesen. Um Schläge durch Straßenunebenheiten auszubessern und somit für mehr Komfort und Fahrsicherheit zu sorgen, wurde eine schlagabsorbierende Federgabel an der Front verbaut. Für flache wie hügelige Streckenabschnitte steht eine 7-Gang-Kettenschaltung zur Verfügung.

Bremse und Sitzkomfort

Für sichere Bremsvorgänge haben Sie vorne wie hinten Scheibenbremsen, die für ein sicheres Verzögern sorgen. Eine Lichtanlage, ein Gepäckträger sowie Schutzbleche sind nicht vorhanden. Der vergleichsweise breite Sattel sorgt für einen angenehmen Sitzkomfort.

Sondors X

Nicht nur das Sondors Original ist ein Fatbike, sondern auch das Sondors X. Bei letzteren handelt es sich sogar um eine extremere Variante. Das Fatbike mit Motor besitzt einen 48-V-Antrieb. Die Akkukapazität beträgt 17,5 Ah. Der Akku ist dabei schlicht in den Rahmen integriert und ersetzt das offene Dreieck unterhalb des Sattels.

Laut Herstellerangaben soll das Fahrrad auf einer Strecke von bis zu 200 Kilometern nutzbar sein, ohne dass eine Aufladung notwendig wird. Je nach Fahrstil lassen sich zwischen 100 und 150 km bis zur nächsten Aufladung des Akkus erreichen. Das Sondors Original erreicht dahingehend gerade einmal 80 Kilometer.

Das Fahrrad ist mit einer 7-Gang Shimano Schaltung ausgestattet, sodass sich unterschiedliche Strecken gut befahren lassen. Außerdem ist das E-Bike mit einem kleinen LCD-Display ausgestattet. Darüber lassen sich weitere Gadgets aktivieren wie beispielsweise eine von insgesamt fünf verschiedenen elektrischen Pedalunterstützungen. Zudem kann ein zusätzliches Drehmoment gewählt werden.

Das Sondors X ist zudem sehr leicht (22 kg), da der 45 cm breite Rahmen zu 100 % aus Aluminium besteht. Mit den All-Terrain-Reifen des Sondors X lassen sich nahezu alle Untergründe mühelos befahren. Für einen sicheren Bremsvorgang ist das Fatbike von Sondors mit Scheibenbremsen ausgestattet. Die Rahmenhöhe liegt bei 45 cm und die Reifengröße bei 26 Zoll.

Elektromotorräder von Sondors

Ursprünglich als Hersteller von Pedelecs gestartet, hat das US-amerikanische Unternehmen Sondors mit dem MetaCycle bereits ein vollwertiges Elektromotorrad im Programm. Konzipiert als Fahrzeug für ein urbanes Umfeld, fällt das MetaCycle durch das große »Loch«, das der Rahmen bildet, sofort ins Auge. Nun bekommt das MetaCycle ein offroadtaugliches Schwestermodell im Stile eines klassischen Dual-Sports-Bikes: Die Sondors MetaBeast.

Dem Dual-Konzept verpflichtet, soll die Maschine, zumindest in den USA, straßenzulassungsfähig sein. Im Gegensatz zum MetaCycle besitzt die MetaBeast einen Motor vor dem Schwingenlager (die ungefederten Massen lassen grüßen). Mit Upside-Down-Gabel und Zentralfederbein, Leichtmetallschwinge, Drahtspeichenrädern, Scheibenbremsen und Kettenantrieb macht das Chassis einen soliden Eindruck.

Sondors will zwei Varianten der MetaBeast anbieten. Die beiden Versionen unterscheiden sich in ihrer Größe und Leistung. Die leichtere Ausführung wiegt nur 56 Kilogramm. Ihr 6-kW-Motor mit einem Drehmoment von 40 Newtonmetern soll die Maschine auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h beschleunigen. Die Batteriekapazität von 2,16 Kilowattstunden soll für eine Reichweite von 70 Kilometern gut sein.

Mit 91 Kilogramm ist die ausgewachsene Bestie, die MetaBeast X, deutlich schwerer und verfügt über einen stärkeren 18-kW-Motor mit einem Drehmoment von 60 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 120 km/h angegeben.

Das Design des Metacycles ist in der Tat „eigen“. Nichts erinnert an ein Elektromotorrad Marke Energica oder Zero. Das Zweirad sieht eher wie eine Neuinterpretation aus. Das Bike verfügt über einen 11 PS-Radnabenmotor, der kurzzeitig eine Spitzenleistung von 20 PS zur Verfügung stellen kann. Das Drehmoment des Permanent-Magnet-Motors, der mit Wechselstrom läuft, liegt bei satten 130 bis 170 (!) Nm.

Wer nun glaubt, dass der kleine 135 kg schwere Flitzer an der Ampel der absolute Überflieger wäre, den müssen wir enttäuschen. Der Rahmen ist zwar aus Alu, aber die 0-96 km/h stemmt das Bike in endlosen 9,2 Sekunden und den Zwischenspurt von 30 bis 80 km/h in rund 4,2 Sekunden. Die 4 kWh-Batterie verheißt nichts Gutes, was die Reichweite anbelangt. Das schränkt das Einsatzgebiet des Elektrobikes schon mal auf urbane Gegenden ein.

Sondors: Das Ende einer Ära?

Amerikanischer Hersteller scheinbar pleite: 2021 kündigte der kalifornische Fahrradhersteller Sondors sein erstes Elektromotorrad namens Metacycle an, 2024 folgen Meldungen über die Pleite der Firma.

Informationen von elektrek.co zu Folge ist Sondors pleite und die Produktion der Elektromotorräder in China bereits seit einem Jahr eingestellt.

elektrek.co berichtet, Informationen von einem Vertreter der Fabrik in China zu haben, die von Sondors mit der Produktion des Motorrads beauftragt wurde. Scheinbar wurden fast 2.000 Sondors-Elektromotorräder aus China in die USA exportiert. Doch da Sondors die gelieferten Motorräder nicht bezahlt hätte, wurde Anfang 2023 die Metacycle-Montagelinie stillgelegt.

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