Sportliche E-Bikes im Test: Alles, was Sie wissen müssen

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten. Wer ein Elektrofahr­rad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürf­nisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.

Mit einem E-Bike ist das Ziehen eines Kinder­anhängers deutlich entspannter als ohne Motor. Laut einer neuen Studie sind E-Bikes nicht gefähr­licher als Fahr­räder ohne Motor. Mit bis zu 45 Kilo­metern pro Stunde fahren S-Pedelecs sehr schnell.

E-Bike-Vielfalt im Test

Die Stiftung Warentest hat 2024 elf Trekking-E-Bikes getestet, darunter Modelle von Cube, Kalkhoff und KTM. Die Räder kosten zwischen 1 100 und 4 500 Euro. Gute kosten ab rund 3 200 Euro. Die 2024 geprüften elf Trekking-E-Bikes im Test sind mit Ketten­schaltung und Scheibenbremsen ausgestattet.

Elf Trekking-Pedelecs mit Diamant­rahmen und hydrau­lischen Scheibenbremsen. Davon haben acht Räder einen Mittel­motor und drei exemplarisch ausgewählte einen Hinterrad­antrieb. Wir kauf­ten die Fahr­räder von November bis Dezember 2023 ein.

Verschiedene E-Bike-Typen im Überblick

Wir stellen verschiedene E-Bike-Typen vor, nennen Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Rahmenformen, Antriebs­arten und Motoren. Die 31 Pedelecs im Test schneiden gut bis mangelhaft ab. Auch die Empfehlens­werten unter ihnen haben individuelle Stärken und Schwächen. Unsere Test­ergeb­nisse und Einzel­beschreibungen zu allen Rädern helfen Ihnen, das richtige E-Bike zu finden.

City-E-Bikes mit tiefem Einstieg eignen sich für Arbeitsweg, Einkäufe und gelegentliche Ausflüge. Für den Alltag reichen die vergleichs­weise güns­tigen Stadt­flitzer mit moderaten Antrieben und Akkus oft völlig aus. Zu den besten City-E-Bikes gehört eines der güns­tigsten Modelle. Trekking- oder City-Pedelec? Asphalt oder Offroad? Tiefein­steiger oder Diamant-Rahmen?

  • Trekking-E-Bikes: Verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort, ideal für Pendler, Freizeitfahrer oder Bikepacker.
  • E-MTBs: Perfekt für Fahrten abseits befestigter Wege, eröffnen neue Horizonte und machen selbst anspruchsvolle Routen leichter fahrbar.
  • City-E-Bikes: Die heimlichen Helden des urbanen Alltags, bringen dich zuverlässig zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Café um die Ecke.
  • Light-E-Bikes: Leicht, schlank, unauffällig und trotzdem mit ordentlich Schub, ideal für den Alltag.
  • Sport-E-Bikes: Bringen elektrischen Rückenwind in die Off- und Onroad-Welt, erweitern den Aktionsradius und machen anspruchsvolle Strecken zugänglicher.
  • E-Gravelbikes: Sportlich, vielseitig und überraschend komfortabel, fühlen sich auf Asphalt genauso wohl wie auf Schotter.
  • Klapp-E-Bikes: Kompakt, wendig und überraschend kraftvoll, ideal für Pendler:innen, Camper:innen oder Stadtentdecker:innen mit wenig Platz.

Testverfahren und Bewertung

Wie viel Geld muss man für gute E-Bikes ausgeben? Welcher Motor ist der beste? Welche Pedelecs lassen sich stabil und sicher fahren? Im Prüf­labor testeten wir etwa, ob die E-Bikes alle Sicher­heits­anforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritz­wasser­geschützt sind.

Im Prüf­labor messen wir die Brems­kraft der E-Bikes - die Modelle mit Scheibenbremsen meistern die Prüfung ohne Probleme. Wir prüften, ob die Bremsen in Anlehnung an Din EN 15194:2018-11 ein Gesamt­gewicht von 150 Kilogramm schnell genug abbremsen. Mit Akkus und Ladegeräten führten wir in Anlehnung an die Din EN 60335-1:2020 sowie 62133-2:2017 etwa Glühdraht- und Kurz­schluss- sowie Strahl­wasser­prüfungen in Anlehnung an die Din EN 60529:2014 Schutz­art IPX5 durch.

Im Prüf­punkt weitere Sicher­heits­aspekte bewerteten wir etwa, ob die Pedal-Bodenfreiheit groß genug und die CE-Erklärung korrekt ist. Griffe und Sättel untersuchten wir auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und auf Phthalat-Weichmacher. Lauteten die Noten für das Bremsen Mangelhaft, konnte das Urteil Sicherheit und Halt­barkeit nicht besser als Mangelhaft sein.

Aktuelle E-Bike-Trends 2025

BikeX-Redakteur und E-Bike-ExperteAls BikeX-Redakteur nehme ich quasi wöchentlich neue E-Bikes unter die Lupe: vom stylischen City-Flitzer bis zum SUV auf zwei Rädern. In unseren Tests prüfe ich nicht nur Zahlen und Daten, sondern vor allen Dingen, ob ein Bike im Alltag wirklich funktioniert: Wie fährt es sich im Feierabendverkehr, mit Einkaufstasche am Gepäckträger oder auf matschigen Waldwegen?

Meine Meinung: Gute E-Bikes erkennt man daran, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, ob man gerade mit oder ohne Unterstützung fährt.

E-Bike-Trends und Highlights 2025:

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
  • Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.

Kaufberatung für E-Bikes

Die Preise für E-Bikes liegen immer noch auf einem hohen Niveau. Für ein gutes E-Bike mit Qualitäts-Motor und hoher Haltbarkeit müssen Sie in der Regel mindestens 3.000 Euro ausgeben. Dies variiert jedoch je nach E-Bike-Typ. E-Mountainbikes sind in der Regel deutlich teurer als City-Bikes, während Trekking-Modelle preislich dazwischen liegen.

Bevor du ein E-Bike kaufst, solltest du einige Aspekte beachten:

  • Einsatzzweck: Überlege dir, wofür du dein E-Bike verwenden wirst.
  • Rahmenform: Hier hast du die Wahl zwischen einem Tiefeinsteiger-, Trapez- und Diamantrahmen.
  • Reichweite: Je größer der Akku, desto höher die Reichweite.
  • Motor: Wichtig ist hierbei ein Blick auf das maximale Drehmoment.
  • Sicherheitsrelevante Features wie Bremsen und Beleuchtung

Tipp: Sparen Sie nicht an einem sicheren Fahr­radschloss! Im Fahrradschloss-Test der Stiftung Warentest gibt es sehr gute Schlösser, die sogar Winkel­schleifern standhalten. Auch eine Versicherung ist ratsam. Die besten Policen finden Sie in unserem Vergleich von Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen.

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