Stevens E-Bike Testberichte: Ein Überblick

Stevens Bikes hat sich als einer der renommiertesten deutschen Fahrradhersteller etabliert. Das Unternehmen wurde von Fahrradmagazin-Lesern mehrfach zur attraktivsten deutschen Fahrradmarke gewählt. Nach wie vor stehen sportliche Räder im Mittelpunkt des Programms. Bei Stevens finden Sie aber auch gemütlichere Trekkingräder und City-Modelle sowie Elektrofahräder für unterschiedliche Einsatzgebiete.

Stevens E-Triton 7.6.1 im Test

Das E-Triton 7.6.1 präsentierte sich von seiner besten Seite. Aufgrund seiner ausgereiften Rahmengeometrie und der optimalen Gewichtsverteilung hat das Fahrrad eine „sehr gute Straßenlage“. STEVENS setzt beim E-Triton 7.6.1 auf den zuverlässigen Bosch Performance Line CX Mittelmotor mit 85 Newtonmetern. Er wird von einem im Unterrohr integrierten und reichenweitenstarken 625 Wh-Akku mit Energie versorgt. Der leistungsstarke Motor wird zudem serienmäßig mit einer Shimano Deore 1x11fach-Schaltung kombiniert. Und damit das sportliche Touren-Pedelec sowohl auf der Straße als auch auf Schotterwegen oder holprigen Waldwegen gut zurechtkommt, sorgen Schwalbe Marathon E-Plus Performance Reifen für einen sicheren Grip. Das E-Triton 7.6.1 sicherte sich somit im IMTEST den 1. Platz.

Mit dem E-Triton 7.6.1 bringt Stevens ein vielseitiges Trekking-E-Bike auf die Straße, das sich sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für längere Touren eignet. Ausgestattet mit einem kräftigen Bosch Performance Line CX-Motor und einem großzügigen 625-Wattstunden-Akku verspricht es kräftige Unterstützung und eine alltagstaugliche Reichweite. Komfortable Fahreigenschaften, hochwertige Komponenten und eine durchdachte Ausstattung machen das Bike zu einem attraktiven Begleiter für anspruchsvolle E-Bike-Fans.

Das Trekking-E-Bike von Stevens ist wahlweise mit einem Wave- oder Diamantrahmen erhältlich, dabei ist es in jeweils vier Größen erhältlich. Während der Nutzer beim Waverahmen-Modell zwischen den Farben Deep Green und Glacier Blue entscheiden kann, gibt es das Diamantrahmen Modell nur in dem grünen Farbton.

Um die maximal mögliche Reichweite des Trekking-E-Bikes im simulierten Alltagseinsatz zu testen, wurde das Stevens mit Werten von über 80 Kilometern überzeugen. Auch beim genormten Bremsentest wusste das Trekking-E-Bike von Stevens zu überzeugen. Sowohl bei trocken und nassen Bedingungen bremsten sowohl die Vorder- als auch Rückbremsen zuverlässig und konnten in diesem Testpunkte eine Teilnote von 2,2 erzielen.

Alternativen zum Stevens E-Triton 7.6.1 (IMTEST)

IMTEST stellt hier Alternativen zum Trekking-E-Bikes von Stevens vor:

  • Giant Anytour X E+ 0: Giant SyncDrive Pro 2-Motor mit 85 Newtonmetern, Enviolo Automatiq Gangschaltung, Zulässiges Gesamtgewicht: 156 Kilogramm, IMTEST-Note: 2,0
  • Gazelle Eclipse T11 HMB: Motor: Bosch Performance Line CX, 85 Nm, Schaltung: Shimano Deore XT mit 11 Gängen, Zulässiges Gesamtgewicht: 150 Kilogramm, IMTEST-Note:1,7
  • Canyon Pathlite:ON 6 SUV: Testsieger aus dem aktuellen Trekking-E-Bike Test, Bosch Performance Line CX-Motor mit 85 Nm, Gangschaltung: Shimano XT mit 12 Gängen, IMTEST-Note: 1,5

Stevens E-Strada: Der City-Flitzer im Test

Das E-Strada 6.3.4 FEQ vom Hamburger Hersteller Stevens fällt dank versteckter Elektroteile nicht sofort als E-Bike auf. Ein tieferes Oberrohr erleichtert zudem den Einstieg. Der Test zeigt: Es ist ein komfortables Rad für die Stadt, dem man eine Unstimmigkeit schnell verzeiht. Dank integrierter Komponenten ist es kaum als Pedelec zu erkennen. Schnell von A nach B kommen ist die Devise. Dass man dank des abgesenkten Oberrohrs komfortabel auf- und absteigen kann, ist bei vollem Terminkalender zwischen Bäcker und Büro sicher nicht unvorteilhaft.

Der Rahmen ist kein klassischer Tiefeinsteiger, sondern ein Trapezrahmen. Weil bei dieser Form noch ein - wenn auch stark abgesenktes - Oberrohr vorhanden ist, ist die Konstruktion prinzipiell stabiler als ohne dieses. Das zulässige Gesamtgewicht inklusive Fahrer, Gepäck und eventueller Anhängelast liegt bei 140 Kilo. An- und ausgeschaltet wird das Modell über eine iWoc genannte Bedieneinheit, die weitgehend unauffällig ins Oberrohr eingelassen ist.

Auch der Stromspeicher ist im Rahmen fest integriert und dort so gut versteckt, dass das Rad für ein Modell mit gewöhnlichem Alu-Rahmen gehalten werden könnte. Der Motor, Mahles X30-Hecknabenmotor, ist zwar als solcher sichtbar, könnte auf den ersten Blick aber auch für das Gehäuse einer Nabenschaltung gehalten werden - wenn nur eine Kettenschaltung nicht an Bord wäre. Montiert sind Komponenten der Shimano Cues U6000, ein 2x11-fach-Antrieb.

Die 28-Zoll-Fulcrum-Laufräder strahlen Ruhe aus, dass Gravel-Bereifung für Schotter und andere rauere Untergründe aufgezogen ist, erscheint mit Blick auf das Einsatzterrain Stadt indes etwas widersinnig. Angenehm unauffällig ist der Motor: Kaum hörbar, verarbeitet er das Zusammenspiel von Drehmoment- und Trittfrequenzsensor so harmonisch, dass nie das Gefühl von Über- oder Überdosierung aufkommt. Kräftig genug für guten Schub nach roter Ampel ist er auch.

Die Buchstaben FEQ im Namen des E-Strada stehen für „Fully Equipped“. Diese „Vollausstattung“ umfasst Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger; ansprechen möchte man Ganzjahrespendler und Ausflügler. Praktisch: Sobald die Dämmerung einsetzt, schalten sich Front- und Hecklicht von Supernova lichtsensorgesteuert automatisch ein. Gespeist wird deren Energiebedarf aus dem Antriebs-Akku.

Ein verlässlicher Begleiter ist das 6.3.4 FEQ LT in der Stadt, dem angestammten Betätigungsfeld. Mit dem E-Simeto hat Stevens für 2025 ein vollständig neu entwickeltes E-Urbanbike im Programm, dem der optische Mix aus Sportlich- und Alltagstauglichkeit sehr überzeugend gelingt. Formschön im Unterrohr sitzt die 400-Wh-Batterie, die tagesfüllende Erkundungstouren durch die Großstadt möglich macht.

Stevens E-Strada 7.4.3 im Test

Der hanseatische Fahrrad- und E-Bikehersteller Stevens baut mit dem E-Strada 7.4.3 einen agilen Flitzer mit dem Mahle X35 im Heck. Für ein vollausgestattetes Pedelec erweist sich das Stevens E-Strada 7.4.3 als echtes Leichtgewicht: Die Waage bleibt beim Testrad in Rahmenhöhe 53 bereits bei 17,3 kg inklusive Pedalen stehen. "Schuld" daran ist nicht zuletzt das ungefederte leichte Rahmenset mit der Carbongabel, auch das Antriebssystem aus dem Hause Mahle ist enorm schlank. Gerade mal 3,5 kg wiegt der Hecknabenantrieb mitsamt Akku.

Im Rahmen unserer Testfahrten zeigte sich das E-Strada als richtiger Flitzer, der nicht nur schnell um die Ecken spurten kann, sondern auch außerhalb der City auf Tour Spaß macht.

Stevens E-Universe 9.7.1 Plus FEQ im Test

Du suchst ein E-Bike, dass den Spagat zwischen Alltag und Tour spielend beherrscht, einen reichweitenstarken Akku, Vollausstattung und tiefen Einstieg hat? Dann könnte das Stevens E-Universe deine perfekte Wahl sein. Das Stevens ist als klassischer Tiefeneinsteiger aufgebaut und setzt auf eine 100-mm-Federgabel in der Front, das Heck ist starr. Für mehr Komfort sorgt eine versenkbare Sattelstütze, die nicht nur Auf- und Absteigen nochmals etwas gemütlicher macht, sondern zusätzlich auch noch spürbar mit dem Fahrer mitfedert. Als Motor kommt Boschs beliebter CX-Mittelmotor mit Smart-Anbindung zum Einsatz. Strom wird aus einem integrierten 750-Wh-Akku gezapft, als Display setzt Stevens auf Boschs Kiox 300.

Mit dem eher stattlichen Gewicht von 28,2 Kilo ist das Stevens wahrlich kein Leichtgewicht, spart dabei aber nicht bei der Zuladung. Die Hamburger erlauben dem E-Universe eine satte Zuladung von rund 150 Kilo, was das Rad auch zum Reisen mit Gepäck oder für groß Gewachsene interessant machen dürfte.

Wie üblich gefiel uns der verbaute Bosch Performance Line CX in seiner vierten Generation mit App-Anbindung ab der ersten Kurbelumdrehung. Bärig unterstützend, in seinen verschiedenen Motor-Modi fein einstellbar und dank des Kiox-300-Displays auch prima steuer- und ablesbar. Highlight für Tourenfreunde dürfte jedoch der 750-Wh-Akku sein, hält er doch realistisch für rund 60 Kilometer Strom bereit.

Weitere Stevens Fahrradtypen

Besonders populär ist Stevens vor allem für seine Renn- und Crossräder, die zum Teil mit einem Carbonrahmen ausgestattet sind. Schon Anfang der Neunzigerjahre stellte Stevens Rennräder aus Voll-Carbon her. Für Rennrad- und Cyclo-Cross-Fahrer bietet der Hersteller einen besonderen Service an: Sie können sich von Stevens Ihr Wunschrad individuell zusammenbauen lassen.Unter den auf Vielseitigkeit ausgelegten All-Mountain-Bikes finden sich bei Stevens verschiedene Modelle für Touren und Trail-Einsätze. Die Marathon-Fullys hingegen bedienen diejenigen, die auf langen Trail- und Gebirgsstrecken zügig vorankommen wollen. Auch Enduro-Fans kommen im Stevens-Sortiment auf ihre Kosten, entsprechende Exemplare sind aber in der Unterzahl. Daneben bietet Stevens auch spezielle Mountainbikes für Damen und den Nachwuchs an.

Modelle aus der City-Cross-Reihe sind für sportliche Touren in der Stadt und über Land gemacht. Wer mit seinem Rad sowohl auf der Straße als auch abseits der Pisten rasant unterwegs sein möchte, könnte auch mit den Modellen aus der X-Cross-Serie richtig liegen. Ebenso ambitioniert geben sich die Strada-Räder mit Rennradtechnologie. Natürlich verzichtet Stevens auch nicht auf die alltags- und tourentauglichen Trekkingräder, auf denen sich der tägliche Arbeitsweg ebenso gut zurücklegen lässt wie ein langer Wochenendausflug.

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