E-Bike Tiefeinsteiger Herren Test Vergleich: Komfort, Sicherheit und die besten Modelle im Überblick

E-Bikes und Pedelecs liegen weiter im Trend. Besonders im Alltag und für kurze Strecken sind Pedelecs und E-Bikes mit tiefem Einstieg sehr bequem.

2023 wurden mit 2,1 Millionen Stück erstmals mehr Fahrräder mit Elektro-Unterstützung in Deutschland verkauft als "normale" Fahrräder.

Wir beraten Sie unabhängig: In unserer Liste finden Sie die aktuell besten E-Bikes Tiefeinsteiger aus Tests und Meinungen. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 1,9 bewertet. Wir arbeiten unabhängig und neutral.

Was ist das Besondere an einem E-Bike Tiefeinsteiger?

Ein E-Bike für Tiefeinsteiger zeichnet sich durch seine besondere Rahmenkonstruktion aus, die das Auf- und Absteigen erleichtert. Es bietet einen tieferen Rahmen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern.

Darüber hinaus genießt du ein paar weitere Vorzüge:

  • Bequeme Sitzposition: Diese Art von E-Bike bietet in der Regel eine aufrechtere und entspanntere Sitzposition.
  • Stabilität: Durch den niedrigeren Schwerpunkt erhöht sich die Stabilität des Fahrrads.
  • Einfaches Anhalten: Die tiefe Einstiegsmöglichkeit ermöglicht es dir, schnell und einfach anzuhalten.
  • Barrierefreiheit: Ein E-Bike für Tiefeinsteiger ist oft eine großartige Option für ältere Menschen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen.
  • E-Motor-Unterstützung: E-Bikes für Tiefeinsteiger sind mit einem Elektromotor ausgestattet, die beim Treten helfen.

Insgesamt realisieren E-Bikes als Tiefeinsteiger eine praktische und komfortable Lösung, sich fortzubewegen. Am meisten profitieren von ihnen Menschen, die Schwierigkeiten mit herkömmlichen Fahrrädern haben. Sie fördern die Mobilität, Fitness und Unabhängigkeit.

Für wen ist ein E-Bike Tiefeinsteiger geeignet?

Es eignet sich vor allem für Menschen mit einem hohen Bedürfnis für Komfort und Benutzerfreundlichkeit.

Als mögliche Zielgruppen kommen dabei infrage:

  • Senioren
  • Menschen mit limitierter Mobilität
  • Stadtfahrer
  • Personen, die mit Lasten fahren
  • Wiedereinsteiger
  • Touristen
  • Alltagsfahrer

Grundsätzlich ist ein E-Bike für Tiefeinsteiger für all diejenigen geeignet, die nach einem bequemen, einfach zu handhabenden und zugänglichen Fahrrad suchen. Beim Kauf sollte auf die individuellen Bedürfnisse geachtet werden.

E-Bike Tiefeinsteiger im Test: Modelle und Testergebnisse

Im Test: elf City-Modelle, darunter neun mit Mittelmotor und zwei mit Frontantrieb. Geprüft wurden Fahrverhalten, Antrieb, Handling, Sicherheit und Haltbarkeit.

Das Magazin „ElektroRad“ hat sechs aktuelle Touren-Pedelecs getestet, vom ultraleichten „Low-Assist“-Bike bis zum „SUV“-Stromer.

Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.

Die aufrechte Sitzposition bei einem so genannten Tiefeinsteiger-Pedelec ist vergleichbar mit der bei einem Hollandrad und ermöglicht ein komfortables Fahrgefühl. Auch das Auf- und Absteigen wird durch den tiefen Einstieg erleichtert.

Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft.

Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.

Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil.

Das Modell von Heybike erreichte auf dem Prüfstand beim Test aber nur 35 Kilometer und fällt damit negativ auf. Je nach Fahrweise und Fahrprofil kann sich natürlich die Reichweite individuell ändern. Zusätzlich zur Reichweitenmessung auf dem Prüfstand haben die Tester daher die Reichweite auch auf einer Teststrecke überprüft und daraus einen gemittelten Wert gebildet. Für das Modell von Heybike liegt diese gemittelte Reichweite (Prüfstandmessung und Teststrecke) aber auch nur bei 44 Kilometern - und damit immer noch unterhalb der empfohlenen Mindestreichweite. Preislich bewegen sich beide aber bei fast 2000 Euro.

Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden. Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.

Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird. Bei den Modellen von Heybike und Mokwheel war das der Fall. Das Pedelec EC 1-ST von Heybike erhielt in der Kategorie Antriebssystem und Motor nur die Note 4,3.

Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut. Das E-Bike Cita 2.2i von Fischer, das als einziges mit einem Mittelmotor ausgestattet ist, steuert das Ansprech- und Abregelverhalten des Motors mit dem Tritt in die Pedale. Das Pedelec von Lidl/Crivit ist als Singlespeed mit nur einem Gang ausgestattet.

Beim Bremsentest auf dem Prüfstand und dem Haltbarkeitstest am Rahmen zeigte sich in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit ein sehr unterschiedliches Niveau, auch wenn kein Modell durchgefallen ist. Das Bike von Deruiz zeigte hier eindeutig die beste Performance.

Die Felgenbremsen bei den Modellen von F.IIi Schiano, Zündapp, Fischer und Prophete zeigen eher durchschnittliche Leistungen. Die mechanischen Bremsscheiben bei den Pedelecs von Mokwheel, Grundig, Decathlon und Deruiz demonstrieren, dass damit vernünftige Bremsleistungen eingeleitet werden können.

Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden. Der Schadstoff gilt als fortpflanzungsgefährdend. Daraufhin konnten beide Modelle nur noch mit dem ADAC Urteil "mangelhaft" bewertet werden.

Die Modelle im Test der Marken Zündapp und F.lli Schiano bieten mit rund 96 Kilogramm die geringste Zuladung. Das Heybike hat mit insgesamt 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht am meisten Spielraum für die Zuladung. Zudem ist das Pedelec mit 20,8 Kilogramm Eigengewicht das Leichteste im Test, damit kann der Rahmen mit rund 129 Kilogramm Zuladung belastet werden.

Im ADAC Test geben nur die drei Modelle von Lidl/Crivit, F.IIi Schiano und Prophete eine Freigabe für einen Kinderfahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz in den Bedienungsanleitungen an.

Wer zum Beispiel bei Steigungen mehr Tret-Unterstützung und damit mehr Drehmoment benötigt, sollte auf einen leistungsschwächeren, drehfrequenzgesteuerten Antrieb verzichten.

Nur die ideale Rahmenhöhe des Pedelecs und die optimale Einstellung auf die Körpergröße führt zu einen komfortablen Fahrgefühl. Eine Beratung im Fachhandel ist sinnvoll.

Wenn eine Unsicherheit bezüglich Schadstoffen in Griffen oder im Sattel besteht, können diese im Fachhandel ausgetauscht werden.

Die Antriebssteuerungen müssen so ausgelegt sein, dass bei Abbruch des Tretens die elektrische Unterstützung sofort unterbricht. Ein Nachlaufen des Motors kann, besonders wenn abruptes Bremsen nötig ist, gefährlich sein.

Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.

Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen. Denn wer Gepäck oder auch Kinder mitnehmen möchte - egal ob im Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz - hat das Gesamtgewicht schnell überschritten.

Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden. Auch Reflektoren müssen am Elektrorad vorhanden sein.

Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen. Denn der Antrieb begeistert meistens sehr, so dass der kritische Blick aufs Fahrrad dann nicht mehr stattfindet. Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.

Testergebnisse im Detail

Alle Details zu den zehn getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs gibt es in der Tabelle. Ein Klick auf das jeweilige Modell führt zu der konkreten Einzelbewertung.

Hersteller/ModellPreis in EuroADAC UrteilFahrenSicherheit und HaltbarkeitAntriebssystem und MotorHandhabungSchadstoffe in den Griffen und Sattel
Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad13992,52,21,83,23,02,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i19492,52,62,62,32,62,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.215992,82,62,63,62,31,0
Decathlon Elops 900E12993,02,33,03,73,22,5
Prophete Geniesser City E-Bike 28"16003,02,73,33,52,62,5
Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad17993,02,52,73,92,82,5
F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec8993,22,73,04,42,92,5
Heybike EC 1-ST1195------

So haben wir getestet

Die Testkriterien werden weitgehend an folgende DIN angelehnt, aber wo notwendig und sinnvoll nach Stand der Technik erweitert:

  • DIN EN ISO 4210-2:2023-05 (Sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder)
  • DIN EN 15194:2024 (Elektrisch unterstützte Räder EPAC-Fahrräder)
  • GS-Spezifikationen AfPS GS 2019:01 (Grenzwerte bei Schadstoffuntersuchungen)

Die Untersuchungen in den Kategorien Handhabung, Fahren und Reichweite werden durch erfahrene ADAC Testingenieure sowie durch die Testpartner durchgeführt. Anhand festgelegter Testkriterien erfolgt die Bewertung im Vier-Augen-Prinzip.

Die Kriterien im Einzelnen:

Handhabung/Fahren

Das Testkriterium Handhabung/Fahren beginnt mit der Bewertung der Gebrauchsanleitung sowie der möglichen Montage. Nach der Montage und Einstellung werden die Pedelecs auf einem Rundkurs von rund zehn Kilometern ausgedehnten Fahrversuchen unterzogen.

Dabei werden folgende Fahrbahnoberflächen berücksichtigt:

  • Asphaltstrecke inkl. Straßenverkehr mit Start- & Stopphasen sowie Anfahren am Berg
  • Gut befestigte Wege (z.B. Waldwege)
  • Kopfsteinpflaster und kleine Fahrbahnerhöhungen (z.B. Übergänge Radwege zur Fahrbahn)

In der Bewertung der Praxisfahrten wird besonderes Augenmerk auf Folgendes gelegt:

  • Fahreigenschaften ohne Motorunterstützung
  • Fahreigenschaften mit Motorunterstützung
  • Fahrkomfort/Handhabung
  • Handhabung Antrieb
  • Nacht- und Regenfahrt
  • Reparaturen, Reinigung und Wartung

Nach Abschluss der praktischen Prüfungen werden die häufig beanspruchten Bauteile auf Verschleiß (Felge, Riemen, Kette, Bremsbeläge) und eventuelle Folgen überprüft (z.B. Ketten- bzw. Riemenlinie, Spurversatz, Tretlager und Kettenschutz, wenn vorhanden).

Antriebssystem und Motor

Die drei unterschiedlichen Antriebssysteme werden bei verschiedenen Fahrbahneigenschaften erprobt. Zudem finden Reichweitenmessungen auf dem Prüfstand nach R200 statt.

Im Praxis-Test werden zusätzlich folgende Eigenschaften überprüft und miteinander verglichen:

  • Bedienung (Bedienelement zur Steuerung des Antriebs)
  • Handhabung (Akku, Ladegerät)
  • Anfahrverhalten
  • Unterstützung (Effektivität, Abschaltung bei 25 km/h)
  • Reichweite (Prüfstand sowie ADAC Reichweitenmessung)

Neben der normierten Reichweitenmessung werden auch die möglichen Reichweiten in der Praxis auf der ADAC Teststrecke mit verschiedenen Eingangsleistungen (mehrstufiges Fahrprofil) getestet. Ausgewertet wird der Durchschnitt aus Prüfstand und in der Praxis erreichten Kilometern.

Sicherheit und Haltbarkeit

Die Messungen auf dem Prüfstand sind unverzichtbar. Das Produktsicherheitsgesetz zwingt jeden Hersteller unabhängig von jeglicher Norm dafür zu sorgen, dass die Sicherheit beim Gebrauch des Bikes gewährleistet ist.

In Anlehnung der Anforderungen der DIN 15194:2024 werden Haltbarkeitstest am Rahmen (Wiegetrittprüfung und horizontale Kräfte) unter Berücksichtigung des vom Hersteller angegebenen zulässigen Gesamtgewichts durchgeführt.

Die Leistung und das Ansprechverhalten der Bremsen auf dem Prüfstand in Anlehnung der Mindestbremswirkung nach DIN EN 15194:2024 -03; Abschnitt 4.3.5.9 sowie den Auffälligkeiten bei den Probandentests werden protokolliert und bewertet.

In der Praxis werden zusätzlich folgende Eigenschaften außerhalb der geltenden Norm überprüft:

  • Fahrstabilität
  • Flatterneigung
  • Nachschwingen
  • Abschaltung Antrieb
  • Pedalabstand zum Boden
  • Lichttechnische Einrichtungen

Schadstoff- und Umweltaspekte

Im Vordergrund der Schadstoffuntersuchung stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe, z.B. Dabei beziehen sich die Untersuchungen weitgehend auf PAKs (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) und Weichmacher (Phthalate), aber auch auf andere Schadstoffe in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK. Weitere Schadstoffüberprüfungen werden bei Bedarf, z.B.

Weitere Testberichte und Modelle im Überblick

Nicht immer war die Stiftung Warentest mit der Qualität der E-Bikes zufrieden. Auch aktuell gibt es einige Modelle, welche die Tester nicht überzeugen. Daher hat Stiftung Warentest 11 Tiefeinsteiger mit E-Motor genau unter die Lupe genommen. Mit der Note Gut (1,9) führt das Schweizer E-Bike die Liste an. Besonders das stabile Fahrverhalten (auch unter Last) und die Funktion der Gangschaltung hoben die Tester hervor. Mit dem Flyer Gotour bedient der Hersteller vor allem Alltags-Biker, welche das E-Bike als schnelles und verlässliches Fortbewegungsmittel in der Stadt und auf dem Land nutzen.

Neben der getesteten Version 3.40 bietet Flyer das Gotour6 in weiteren Versionen an. In Deutschland werden die E-Bikes von Flyer unter anderem über den Händler FahrradXXL verkauft. Auch andere Modelle der Gotour-Reihe werden dort angeboten. Einige Modelle findest du dort auch weit unter der UVP des Herstellers.

Tiefeinsteiger e-Bikes zeichnen sich, wie der Name bereits vermuten lässt, durch ihre niedrige Rahmengestaltung mit einem tiefen Einstieg aus, die das Auf- und Absteigen erleichtert. Da das Bein beim Aufstieg und Abstieg nicht so weit angehoben werden muss, ermöglicht der Tiefeinsteiger im Gegensatz zu herkömmlichen Bikes ein besonders komfortables Fahrerlebnis. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Gleichgewichtssinn ist dies daher als großer Vorteil zu betrachten.

Beispiele für Tiefeinsteiger E-Bikes:

  • Specialized Turbo Como 4.0 IGH: Bietet eine hochwertige Ausstattung und lässt dich auf dem Sattel sanft und sicher über die Straßen dahergleiten.
  • Riese & Müller Nevo4: Besticht mit einem durchdachten und stilvollen Design.
  • Gazelle Arroyo C7+ HMB Elite: Kommt mit gefederten Komponenten und hydraulische Felgenbremsen von Magura.
  • Kalkhoff Image Light: Bietet die perfekte Balance aus Alltagsnutzen und minimalem Gewicht.

AUTO BILD hat 12 Tiefeinsteiger-E-Bikes getestet. Diese Tiefeinsteiger-E-Bikes sind Unisex-Modelle und eignen sich für alle. AUTO BILD hat verschiedene E-Bikes auf Herz und Nieren getestet.

Um Männern den Einstieg in die E-Bike-Welt zu erleichtern, wird häufig der Begriff „Wave-Rahmen“ genutzt. Die meisten getesteten Modelle kommen in neutralen Farben, die beide Geschlechter ansprechen. Während Tiefeinsteiger früher nur in kleinen Größen erhältlich waren, gibt es heute auch Modelle für Personen bis 195 cm Körpergröße.

Um die Stabilität des Rahmens ohne Oberrohr zu sichern, wurde das Unterrohr verstärkt, was jedoch das Gewicht erhöht. Nur zwei der zwölf getesteten E-Bikes wiegen unter 25 Kilogramm. Das zusätzliche Gewicht spielt bei motorunterstützten E-Bikes eine geringere Rolle. Viele Modelle sind zudem in verschiedenen Rahmenformen verfügbar. Entscheidend bleibt, dass man sich auf dem Rad wohlfühlt.

Testergebnisse von AUTO BILD:

  • Testsieger: Victoria eAdventure 12.10 (33,5 Punkte): Überzeugt mit einer sehr angenehmen, wendigen Fahrweise.
  • Testsieger: Centurion Country R2600i (33,5 Punkte): Sieht nicht nur sportlich aus, es fährt sich auch so.
  • Testsieger: BH Atoms SUV Pro-S (33,5 Punkte): Ist das einzige Rad im Test, das mit einem Brose-Motor ausgestattet ist.
  • Stevens E-Universe 9.6 (33 Punkte): Ist nach dem Rad von Riese & Müller das mit der besten Ausstattung.
  • Bergamont E-Ville SUV 2021 (32 Punkte): Schneidet in allen Testkategorien stark ab.
  • Riese & Müller Homage GT (31 Punkte): Ist ein absolutes Highend-Bike und das luxuriöseste in diesem Vergleich.
  • R Raymon Crossray (28,5 Punkte): Ist das einzige Bike im Test, das mit einem Motor von Yamaha ausgestattet ist.
  • Kettler Quadriga (Punkte): Sie suchen ein komfortables Bike für viele Einsatzbereiche, für die Stadt und das Land?
  • Diamant Zing Deluxe+ (27 Punkte): Mit dem starken Bosch-Performance-Line-CX-Motor ausgestattet, begleitet das Zing Deluxe seinen Piloten zügig jeden Berg hinauf.
  • Moustache Samedi 27 Xroad 2 (25,5 Punkte): Ist ein hübsches E-Bike, dem man die Elektrifizierung aufgrund der schlanken Rohre kaum ansieht.
  • Prophete eSUV (20,5 Punkte): Auf dem Prophete eSUV sitzt man sehr aufrecht, die dämpfende Sattelstütze federt Unebenheiten gut ab.

Fünf Tiefeinsteiger E-Bikes im Test

Einfach aufsteigen und losradeln: Tiefeinsteiger-E-Bikes machen den Einstieg in den E-Bike-Alltag so bequem wie nie. Doch zwischen günstigem City-Bike und High-End-Tourer liegen Welten. Wir haben fünf aktuelle Modelle getestet - von günstig bis teuer.

Kurz & knapp: Tiefeinsteiger im Test!

  • Velo de Ville SEB 990 Pro: top Ausstattung, hoher Preis
  • Winora Yakun X12: ideal für Pendler und Tourenfahrer
  • Gudereit EC 5.8 Evo: zuverlässig & komfortabel
  • Riese & Müller Nevo4 GT: vielseitig, aber teuer
  • SMAFO Luca: günstiges, solides Stadtrad - aber sparsam ausgestattet

E-Bike Tiefeinsteiger 2025: SachsenRAD CityBike C5 Centro

Dein optimaler Begleiter, egal ob in der Stadt oder im Gelände - Das CityBike C5 Centro von SachsenRad lässt dich nicht im Stich. Im Gegenteil, denn es bringt sich sicher ans Ziel. Dabei helfen die All-Terrain-Reifen und der leistungsstarke Mittelmotor. Letzterer generiert ein Drehmoment von 70 Nm. Damit kannst du bequem durch die Gegend düsen. Je nach Zuladung und Fahrstil, trägt dich der Akku bis zu 130 km weit!

Um deine Geschwindigkeit zu regulieren, setzt das C5 Centro auf hydraulische Scheibenbremsen. Um dich den Bedingungen anzupassen, kannst du durch 7 Gänge schalten. Für zusätzlichen Schutz sorgt die integrierte Alarmanlage.

Empfehlenswerte E-Bike mit tiefem Einstieg

  • Sinus N8: Mit dem Sinus N8 E-Bike hast du den perfekten Partner für den Arbeitsweg oder Wochenendausflüge gefunden.
  • smartEC Camp-20D E-Bike: Du suchst nach einer kompakten und leichten Lösung für den täglichen Gebrauch?
  • Himiway Cruiser Step Thru: Ein E-Fatbike mit viel Power. Das Himiway Cruiser Step Thru unterstützt dich auf bis zu 96 km.

Ein E-Bike als Tiefeinsteiger kaufen: Die wichtigsten Kriterien

Beim Erwerb eines E-Bikes als Tiefeinsteiger ist eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Aspekte von entscheidender Bedeutung. Nur so kannst du sicherzustellen, dass dein neues Fortbewegungsmittel den individuellen Anforderungen gerecht wird.

Es ist nicht allzu lange her, dass Tiefeinsteiger-Rahmen, vor allem in E-Bikes, schwammig, indirekt und irgendwie träge waren. Heute aber sind die Bikes ohne Oberrohr vielfach ebenso steif und sicher wie ihre Diamantrahmen-Geschwister. Warum also bei jedem Auf- und Absteigen umständlich das Bein über den Sattel schwingen, wenn der breite, offene Durchstieg im Tiefeinsteiger doch so viel bequemer ist?

Was auffällt: Viele Hersteller setzen bei den komfortorientierten Tiefeinsteigern auf Räder mit den Mountainbike-Maßen 27,5 Zoll, also etwas kleiner als die bei City- und Tourenrädern üblichen 28 Zoll. Sind dann zusätzlich großvolumige Pneus aufgezogen - im Test sind Reifen bis 65 Millimeter Breite -, kommt zusätzlicher Fahrkomfort ans Rad. Diese dicken Reifen bieten oft mehr Federungspotenzial trotz Starrgabel als eine günstige Stahlfedergabel. Zudem fällt hier die Wartung deutlich leichter.

Unsere Testräder sind allesamt gut für den Einsatz als Packesel gerüstet. Wenigstens 20 Kilogramm schultern die Testräder, fünf haben sogar eine Kindersitzzulassung mit einer Gepäckträger-Tragfähigkeit von bis zu 27 Kilo.

Extrem leicht und damit mit sehr fahrradtypischem, einfachem Handling rollt das Cube Hybrid auf den Laufsteg. Am anderen Ende der Fahnenstange findet sich das Kalkhoff Image, das eine sehr satte Straßenlage bietet. Das üppige Mehrgewicht - es wiegt fast doppelt so viel wie das Cube - gleicht es durch den bärenstarken Bosch-CX-Motor und einige zusätzliche Sicherheitskomponenten wie ABS-Bremsen aus. Der ähnlichen Gewichtsklasse angehörige Zugvogel von Electrolyte wird als einziges Testrad mit einem in der Hecknabe sitzenden Motor (Alber Neodrives Z20) angetrieben.

Einfache, runde Griffe lassen die Hände schnell ermüden und reizen den Karpaltunnel, eine Nervenbahn in der Mittelhand. Auf längerer Tour hingegen sind straffere, weniger breite Sättel angenehmer. Ein variabler Vorbau vereinfacht die präzise Einstellung des Lenkers. Höhe und Neigungswinkel lassen sich an jedem Testrad easy anpassen. Mi-Tech verbaut sogar einen Speedlifter.

Mit klassischer Fahrradkette fahren nur noch die vier Testräder mit Kettenschaltung. Bei den anderen, die ab Werk mit einer Nabenschaltung ausgestattet sind, überträgt ein Carbon-Riemen die (Mittel-)Motor- und Muskelkraft auf das Hinterrad. Das ist sehr sinnvoll, denn wenn schon die Schaltung nahezu wartungsfrei ist, sollte der Antriebsstrang mitziehen.

Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger ist bunt und vielseitig. Vom sportlichen Tourenrad bis zum Easy-Rider-Cruiser ist alles dabei. Das macht es für Sie als Fahrer nicht gerade leichter.

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