E-Bikes sind grundsätzlich für jeden gedacht, unabhängig von Alter, Größe oder Gewicht. In der Praxis gibt es jedoch Einschränkungen, insbesondere in Bezug auf die Körpermaße.
Wenn wir über E-Bikes für schwere Menschen reden, meinen wir eigentlich E-Bikes für Menschen, die etwas schwerer sind als … ja, als was oder wer denn genau? Entscheidend ist nicht der bloße Umstand, dass einige Menschen schwerer als andere Menschen sind. Als Gradmesser kommt stattdessen die Betriebserlaubnis für E-Bikes ins Spiel. Und diese ist an konkrete Vorgaben gebunden.
Was bedeutet "schwer" in Bezug auf E-Bikes?
Um es gleich vorwegzunehmen: Schwer bedeutet weder übergewichtig noch fettleibig, wenn wir darüber sprechen, wer welches E-Bike fahren darf und wer eben nicht. Ob hier jemand als schwer gilt und ab welchem Gewicht aus „schwer“ „zu schwer“ wird, ergibt sich aus der Relation des eigenen Körpergewichts zum maximal zulässigen Gesamtgewicht des E-Bikes.
Für das maximal zulässige Gesamtgewicht eines E-Bikes gibt es eine relativ einfach verständliche und weitläufig anerkannte Definition. Jedes in Europa zugelassene E-Bike ist für ein bestimmtes zulässiges Gesamtgewicht freigegeben.
Warum ist das zulässige Gesamtgewicht wichtig?
Um euch ein betriebssicheres E-Bike zur Verfügung zu stellen, hat der E-Bike-Hersteller den Rahmen gezielt mit bestimmten Komponenten ausgestattet und von Laboren testen und zertifizieren lassen. Das Ok von Prüfinstituten ist jedoch an bestimmte Limitierungen geknüpft. Hat der Rahmen eines E-Bikes oder eine der verbauten Komponenten von einer Überbelastung einen Schaden davongetragen, fällt euch das nicht unbedingt sofort ins Auge. Solche Schäden können sich schleichend entwickeln, ohne dass eine Delle oder ein Riss darauf hinweisen. Bricht tatsächlich ein Teil und führt dies zu einem Unfall, kommt die Versicherung ins Spiel. Und diese wird fragen, ob ihr das jeweils gültige zulässige Gesamtgewicht beachtet habt.
Wie finde ich das zulässige Gesamtgewicht?
Am liebsten würden wir euch an dieser Stelle raten, einfach auf der Produktwebseite des jeweiligen E-Bike-Herstellers im Internet nachzuschauen. Leider gibt es auch heute immer noch Firmen, die das maximal zulässige Gesamtgewicht dort nicht angeben. Oder die Angabe etwas versteckt platzieren. Prominentes Beispiel für den zweiten Fall ist Riese & Müller. Gibt die Produktbeschreibung diesbezüglich nichts her, haltet nach der Bedienungsanleitung Ausschau. Mitunter prangt auch ein entsprechender Aufkleber direkt am E-Bike.
Manche Marken weisen bestimmte E-Bikes speziell für schwere Menschen beziehungsweise als Modelle mit besonders hohem zulässigem Gesamtgewicht aus. Mitunter geschieht dies ganz einfach über den Produktbezeichnung. Bei KTM begegnet euch die Erweiterung um den Zusatz „XL“. Kalkhoff ergänzt etwa den Modellnamen um ein Pluszeichen. Dies betrifft E-Bikes, bei denen der Wert immerhin standardmäßig bei 170 Kilogramm liegt. Auch Qio arbeitet mit dem Plus und stellt so sein Qio Eins+ P-E gegenüber dem Rest des Sortiments heraus.
Faktoren, die das zulässige Gesamtgewicht beeinflussen
An der Definition des maximal zulässigen Gesamtgewichts lässt sich ablesen, dass es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort geben kann. Vielmehr hängt sie zwangsläufig von den genannten Faktoren ab. Eine zentrale Rolle nimmt dabei das jeweilige E-Bike und dessen technische Freigabe ein.
Nach unserem Wissen ermittelt keine Institution weltweit das durchschnittliche zulässige Gesamtgewicht der in Deutschland verkauften E-Bikes. Falls doch, würden sich wohl selbst unter den verschiedenen Gattungen an E-Bikes wie E-Mountainbikes, E-Rennrädern, E-Trekkingrädern, urbanen E-Bikes, City-E-Bikes, E-Lastenfahrrädern und anderen deutliche Unterschiede zeigen. Das liegt unter anderem an den jeweiligen verwendeten Rahmenmaterialien, verbauten Komponenten und anvisierten Einsatzzwecken. Zur Einordung genügt ein beispielhafter Blick auf das aktuelle Modelljahr 2025 des österreichischen E-Bike-Herstellers KTM.
Durchschnittsgewicht der Bevölkerung
Aus Statistiken wissen wir immerhin, wie schwer zum Beispiel die Menschen in Deutschland sind. Laut der Online-Plattform Statista betrug 2021 das durchschnittliche Gewicht von Frauen in Deutschland 69,2 Kilogramm. Bei Männern waren es durchschnittlich 85,8 Kilogramm. Damit treffen die Männer ziemlich genau den Mittelwert, den die Webseite laenderdaten.info für ganz Europa angibt. Dies sind 85,2 Kilogramm. Bezogen auf die Frauen fällt der Unterschied etwas größer aus. Hier beträgt der Mittelwert 70,45 Kilogramm.
Diese Daten gehen auf das Jahr 2022 zurück und beruhen auf einer Zusammenfassung wissenschaftlicher Studien, die von der NCD Risk Factor Collaboration ausgewertet und veröffentlicht wurden. Ob hinter diesen Angaben ein trainierter, übergewichtiger oder fettleibiger Mensch steht, verrät die Statistik nicht explizit. Für das Fahren mit dem E-Bike ist das am Ende auch irrelevant. Den Ausschlag gibt das Gesamtgewicht aller Faktoren. In dieser Rechnung ist das Körpergewicht nur einer von mehreren Punkten.
Aus ärztlicher Sicht lässt sich zumindest festhalten, dass E-Bike-Fahren gerade für Personen mit einem erhöhten Körpergewicht gesundheitsfördernd sein kann. Durch die zusätzliche Motorunterstützung lässt sich die Belastung während der Fahrt sehr gut steuern und gezielt eine Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sowie die Energiegewinnung aus Fetten anvisieren.
Beispielrechnung: KTM Macina Gran 610
Im Beitrag haben wir das durchschnittliche Körpergewicht eines in Deutschland ansässigen Mannes von 85,8 Kilogramm genannt. Um zu veranschaulichen, wie sich das in der Wahl eines passenden E-Bikes niederschlägt, runden wir es auf 86 Kilogramm auf. Angenommen der Mann möchte sich ein Trekking-E-Bike anschaffen. In seiner Suche stolpert er über das KTM Macina Gran 610. Dieses Modell hat 2024 in einem Test der Stiftung Warentest als bestes Trekking-E-Bike abgeschnitten.
Hersteller KTM nennt 147 Kilogramm als das dazugehörige maximal zulässige Gesamtgewicht. Davon gehen 27,6 Kilogramm für das Gewicht des E-Bikes selbst ab. Sagen wir 28 Kilogramm, da viele Hersteller das Gewicht ohne Pedalen ermitteln. Aber ohne Pedalen macht die mehrtägige Fahrradreise nicht einmal halb so viel Spaß. 😉 Außerdem haben wir das Gewicht des Mannes von 86 Kilogramm. Bleiben für den Moment 33 Kilogramm übrig. Diese verteilen sich auf die Kleidung unseres fiktiven Käufers, zwei große Gepäcktaschen, den Inhalt mit weiteren Reiseklamotten, einem Ladegerät, etwas Verpflegung, das nötigste Werkzeug, Waschutensilien sowie weitere Kleinteile.
E-Bike Modelle mit höherem zulässigen Gesamtgewicht
Erschwerend kommt hinzu: Bestimmte E-Bikes weisen ein höheres maximal zulässiges Gesamtgewicht auf. Bleiben wir noch kurz bei KTM. In dem Katalog für die Saison 2025 listet der Hersteller 194 verschiedene E-Bikes auf. Bei neun von ihnen beträgt das maximal zulässige Gesamtgewicht 150 Kilogramm oder mehr. Unter den neun Modellen befinden sich drei Ausführungen des KTM Macina Multi, einem E-Lastenfahrrad. Klammern wir diese aus, bleiben sechs vom Typ her „gewöhnliche“ Pedelecs übrig. Das entspricht einem Anteil von 3,1 Prozent.
Zweifellos steht dies in krassem Kontrast zu dem Anteil der Menschen in der Bevölkerung, die potenzielle Interessenten für ein solches E-Bike wären.
Merkmale von E-Bikes mit höherem zulässigen Gesamtgewicht
In aller Regel unterscheiden sich E-Bikes mit einem höheren zulässigen Gesamtgewicht nicht offensichtlich von anderen E-Bikes. Hin und wieder finden sich kleine Zusatzstreben an entscheidenden Regionen des Rahmens, wie zum Beispiel in der Nähe des Tretlagers, die dem Rahmen eine größere Stabilität verleihen. Andere Änderungen bleiben dagegen unentdeckt. Wer mal die Rahmenrohre zweier entsprechend verschiedener Pedelecs durchsägen würde, könnte feststellen, dass die Wandstärken und Durchmesser voneinander abweichen. E-Bikes für schwere Menschen weisen oftmals dickere Wandstärken und größere Durchmesser auf.
Aluminium und Stahl beziehungsweise Chrommolybdän dominieren, wenn es um die Fertigung des Rahmens für ein E-Bike geht, dessen zulässiges Gesamtgewicht möglichst hoch liegen soll. Gleichzeitig trefft ihr in dieser Kategorie tatsächlich seltener auf Carbon.
Komponenten und Ausstattung
Entspricht der Rahmen den Anforderungen für eine hohe Belastung, ist dies nur die halbe Miete. Schließlich bedeutet ein besonders widerstandsfähiger Rahmen nicht automatisch, dass auch alle weiteren Komponenten damit Schritt halten. Von Laufrädern wird zum Beispiel gefordert, dass sie mehrfach gedrückt werden und eine hohe Speichenspannung aufweisen. Dies lässt sich sowohl über eine Montage per Hand als auch über eine maschinelle Fertigung sicherstellen. In Bezug auf die Reifen wird gern zu breiteren Modellen mit verstärkten Seitenwänden gegriffen, die zudem besser vor einer Panne schützen.
Lange Zeit galt: Ein E-Bike, das größere Massen bewegen soll, braucht unbedingt einen kräftigeren Motor. Diesen Rat kann man heute getrost ignorieren. Erstens könnt ihr nur in Ausnahmefällen bei ein und demselben E-Bike entscheiden, mit welchen Motor ausgestattet ihr das Modell fahren möchtet. Zweitens achten die Fahrradhersteller bereits auf dieses Kriterium und wählen eher einen zu kräftigen statt zu schwachen Motor. Unser Tipp: Achtet vielmehr auf den im E-Bike integrierten Akku. Denn eine größere zu bewegende Masse fordert den Antrieb definitiv stärker, was am Ende die Reichweite sinken lässt. In Kombination mit einem Full-Power-Motor erscheint eine Kapazität von 625 Wattstunden oder mehr durchaus ratsam.
XXL-E-Bikes im Vergleich
Im Verhältnis zu „normalen“ E-Bikes sind E-Bikes mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm und mehr stark unterrepräsentiert. Die speziell für Fahrer mit überdurchschnittlichem Gewicht entworfenen XXL e-Bikes haben ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 180 Kg. So können schwere Lasten wie bspw. schwere Gepäcktaschen oder ein Kindersitz transportiert werden. Die Stabilität wird durch speziell entwickelte Rahmen sowie eigens produzierte Felgen und Speichen gewährleistet. Herkömmliche e-Bikes haben meist ein zulässiges Gesamtgewicht zwischen 120 und 140 Kg. Bei der Berechnung des Gesamtgewichts muss das Bike selbst, das Fahrergewicht sowie das Gepäck einbezogen werden.
XXL E-Bikes sind optisch nicht von herkömmlichen Fahrrädern zu unterscheiden, sondern haben ausschließlich ein höheres zulässiges Gesamtgewicht. Dies beträgt bei einem herkömmlichen E-Bike durchschnittlich bis zu etwa 120 - 140 kg, bei einem XXL-Bike weitaus mehr.
Gesundheitliche Aspekte des E-Bike-Fahrens für schwere Personen
Wer fit werden und Bewegung in den Alltag integrieren will, sollte sich regelmäßig in den Sattel schwingen. Schließlich zählt Fahrradfahren zu den gesündesten und zugänglichsten Sportarten - auch für schwere Personen. Leider ist es mit etwas mehr auf den Rippen gar nicht so leicht, ein passendes Fahrrad oder E-Bike zu finden, doch wir helfen dir auf die Sprünge. Kein Geheimnis: Radfahren gilt allgemein als gesund.
Allerdings ist nicht jedem bewusst, wie viele Vorzüge das regelmäßige Pedalieren tatsächlich mit sich bringt. Grundsätzlich eignet sich die Aktivität für alle Personen. Zudem kombiniert das Fahrradfahren die sportliche Betätigung mit Fahrspaß. Anstatt dich nach einem anstrengenden Tag noch ins Fitnessstudio zu schleppen, kannst du mit einem Fahrrad die Bewegung gleich in den Alltag integrieren. Das funktioniert beispielsweise, indem du den Weg zur Arbeit mit dem Rad statt dem Auto bestreitest.
Welche Fahrradtypen eignen sich für schwere Personen?
Für Personen mit hohem Gewicht kommen fast alle Fahrradtypen infrage. Welcher am besten zu dir passt, hängt von deinen Vorlieben ab. Suchst du nach einem Fahrrad für den Alltag, willst du Touren fahren oder bevorzugst du Radfahren abseits befestigter Wege?
- Citybike: der ideale Flitzer für die Stadt.
- Trekkingbike: der Allrounder für den Alltag und lange Touren.
- Mountainbike: robust und geländetauglich.
Besonders E-Bikes erfreuen sich bei schweren Menschen großer Beliebtheit. Ausgestattet mit einem elektrischen Unterstützungsmotor, bringen sie dich schnell auf Tempo und lassen dich steile Anstiege im Nu bewältigen.
Worauf beim Kauf achten?
Obwohl schwere Personen zu nahezu allen Fahrradtypen greifen können, bleibt die Auswahl in der Realität meist eher überschaubar. Grund dafür ist das zulässige Gesamtgewicht, das bei den meisten Fahrrädern schlichtweg zu niedrig ausfällt. Der Wert wird häufig bei den Eigenschaften der einzelnen Modelle aufgelistet. Die Summe darf die Herstellerangaben nicht überschreiten. Und das kann bei E-Bikes zum Problem werden. Aufgrund des Akkus und des Unterstützungsmotors sind sie häufig selbst keine Leichtgewichte. Im Normalfall bringen sie circa 20 bis 25 kg auf die Waage - je nach Fahrradtyp und Ausstattungsvariante mal mehr oder weniger.
Glücklicherweise haben die Hersteller die Nachfrage erkannt und bieten immer mehr robuste Fahrräder und E-Bikes an, die sich für schwere Personen eignen. Allerdings ist es oft gar nicht leicht, diese auf Anhieb zu finden.
Weitere wichtige Aspekte
Das zulässige Gesamtgewicht ist ein erster wichtiger Anhaltspunkt und gibt bereits Aufschluss darüber, welchen Belastungen das Fahrrad oder E-Bike standhält. Um auf Nummer sicher zu gehen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
- Bremsen: Im besten Fall sind sie gut dosierbar, packen bei Bedarf fest zu und bleiben standhaft unter Dauerlast. Besonders bei E-Bikes für Übergewichtige haben sich deshalb hydraulische Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben etabliert.
- Motor: Die Leistung der E-Bikes reicht auch für schwere Fahrer aus. Zu einem kräftigeren Motor musst du also nicht zwingend greifen. Viel ausschlaggebender ist ein reichweitenstarker Akku, da der Antrieb bei der größeren Masse mehr Strom verbraucht.
- Reifen und Laufräder: Sie tragen das gesamte Gewicht und sie beeinflussen die Fahreigenschaften erheblich. Bei den Reifen darf es gern etwas breiter ausfallen, um eine optimale Gewichtsverteilung sicherzustellen.
ADAC Test: Günstige E-Bikes im Vergleich
Getestet hat der ADAC zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
Testsieger: Deruiz E-Bike Quartz
Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.
Fischer E-Bike Cita 2.2i
Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.
ADAC Testergebnisse im Detail
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Sicherheit und Haltbarkeit | Antriebssystem und Motor | Handhabung | Schadstoffe in den Griffen und Sattel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad | 1399 | 2,5 | 2,2 | 1,8 | 3,2 | 3,0 | 2,5 |
| Fischer E-Bike Cita 2.2i | 1949 | 2,5 | 2,6 | 2,6 | 2,3 | 2,6 | 2,5 |
| Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.21 | 599 | 2,8 | 2,6 | 2,6 | 3,6 | 2,3 | 1,0 |
| Decathlon Elops 900E | 1299 | 3,0 | 2,3 | 3,0 | 3,7 | 3,2 | 2,5 |
| Prophete Geniesser City E-Bike 28" | 1600 | 3,0 | 2,7 | 3,3 | 3,5 | 2,6 | 2,5 |
| Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad | 1799 | 3,0 | 2,5 | 2,7 | 3,9 | 2,8 | 2,5 |
| F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec | 899 | 3,2 | 2,7 | 3,0 | 4,4 | 2,9 | 2,5 |
BIKE BILD XXL-E-Bikes Test (2025)
BIKE BILD hat neun starke E-Bikes geprüft, die für Lasten oder Personen über 120 Kilogramm geeignet sind - ideal für schwerere Belastungen. Die E-Bike-Tests führen sie in Kooperation mit der Dekra in Stuttgart durch.
Testsieger: Flyer Upstreet 3
Das Upstreet3 von Flyer überzeugte in unserem Vergleichstest in allen Kategorien und holte sich verdient das Prädikat "Testsieger".
Preis-Leistungs-Sieger: Metz E-Packr 8.E
Das Metz E-Packr 8.E kann sich im Vergleichstest das Prädikat "Preis-Leistungs-Sieger" sichern. Im Test präsentierte sich das E-Kompaktbike als quirliges E-Cargobikes.
Das zulässige Gesamtgewicht: Definition und Bedeutung
Das zulässige Gesamtgewicht ist das Gewicht, das das E-Bike insgesamt tragen kann, ohne möglicherweise beschädigt zu werden. Darunter fällt das Eigengewicht des Bikes, zusätzliche Komponenten wie Taschen, Körbe oder auch Kindersitze und letztlich natürlich das Gewicht des Fahrers oder der Fahrerin. Auch das Gewicht des Kindes, das auf dem Kindersitz sitzt, zählt dazu.
Beispiel: Das E-Bike wiegt 30 kg, ein möglicher Fahrer wiegt 80 kg. Der Kindersitz hat ein Gewicht von etwa 5 kg und das Kind, das darin sitzt, wiegt 15 kg. Hinzu kommt eine Lenkertasche, in der sich ein kleiner Wocheneinkauf befindet, der noch einmal 5 kg auf die Waage bringt. Dies würde ein Gesamtgewicht von 135 kg bedeuten. Wenn Ihr E-Bike ein zulässiges Gesamtgewicht von 120 kg hat, dann liegen Sie mit dieser alltäglichen Beladung bereits 15 kg über dem zulässigen Gewicht.
Das bedeutet, dass das E-Bike der Belastung möglicherweise nicht Stand hält und dass dadurch Ihre Sicherheit im Straßenverkehr nicht zu 100% gesichert werden kann. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer raten wir Ihnen dringend davon ab, das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten.
Tipps für den Kauf eines E-Bikes für schwere Personen
Worauf sollten Personen mit Übergewicht beim Kauf eines Fahrrads oder E-Bikes achten? Ein wichtiger Indikator beim Kauf eines XXL-Fahrrades oder eines Fahrrades für große und schwere Menschen ist das angegebene zulässige Gesamtgewicht des Fahrrades. Darin enthalten ist bereits die Zuladung des Rades, zum Beispiel durch Packtaschen oder Trinkflaschen.
- Rahmen: Im Detail werden beispielsweise Rahmen mit dickeren Wandstärken und größeren Durchmessern hergestellt.
- Federung: Wichtig zu wissen ist auch, dass vollgefederte Fahrräder in der Regel für deutlich geringere Zuladungen/Gewichte ausgelegt sind als Hardtails (Fahrräder mit ungefedertem Hinterbau). Ähnliches gilt für Federgabeln: Sie sollten den höheren Kräften gewachsen sein.
- Reifen: Bei Reifen und Schläuchen gibt es widerstandsfähige Breitreifen mit verstärkten Seitenwänden für erhöhten Pannenschutz. Für kräftigere Fahrer eignen sich auch so genannte Tubeless-Systeme.
- Laufräder: Die Laufräder von XXL-Fahrrädern sollten verstärkte Felgen und Speichen haben. Besonders hochwertig und langlebig sind handgefertigte, mehrfach gedrückte Laufräder mit hoher Speichenspannung.
- Bremsen: Bei den Bremsen sind vor allem Scheibenbremsen im Vorteil. Wer ein Mountainbike sucht, achtet am besten auf große Bremsscheiben mit mindestens 180 mm Durchmesser, am Vorderrad 200 mm. Außerdem sind 4-Kolbenbremsen eine gute Lösung.
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