E-Bike Klapprad Test: Welches ist das beste faltbare E-Bike?

Das E-Klapprad: Eine geniale Erfindung für alle, die gerne radeln, aber manchmal einfach zu faul sind, um den Berg hochzustrampeln! Stell dir vor, du hättest ein magisches Zweirad, das sich so kompakt zusammenfaltet wie eine Origami-Kunst und dich mit elektrischer Power vorwärts katapultiert.

Vorteile von E-Klapprädern

  • Kompaktheit und Transportierbarkeit: Das E-Faltrad ist so konzipiert, dass es sich nach der Nutzung auf ein geringes Packmaß zusammenklappen lässt. Dadurch wird es zu einem handlichen Paket, welches du problemlos in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Auto oder im Büro verstauen kannst.
  • Flexibilität: Die Kombination aus elektrischer Unterstützung und Faltbarkeit schenkt dir viel Flexibilität. Ganz gleich, ob du nur durch die City düsen oder übers Land fahren möchtest.
  • Komfort: Die integrierte elektrische Motorunterstützung gestaltet das Radfahren viel angenehmer, insbesondere auf langen Strecken. Im Elektromodus kannst du dich zurücklehnen und den Fahrtwind genießen, während der Antrieb die schwierigsten Teile der Strecke für dich bewältigt.
  • Erhöhte Lebensqualität: Menschen, die nicht über die Ausdauer oder Mobilität verfügen, gewinnen mit einem E-Klapprad deutlich an Lebensqualität.
  • Umweltfreundlichkeit: Im Vergleich zu motorisierten Fahrzeugen verursacht das E-Faltrad deutlich weniger CO₂-Emissionen (die Herstellung vom Akku mit eingerechnet).
  • Gesundheitliche Vorteile: Obwohl das E-Faltrad eine elektrische Unterstützung bietet, wirst du weiterhin in die Pedale treten und dadurch deinen Körper herausfordern. Regelmäßiges Fahren mit dem E-Klapprad fördert deine körperliche Gesundheit, verbessert die Ausdauer und trägt zur Reduzierung von Stress bei.
  • Kostenersparnis: Im Vergleich zu Autos oder öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Betriebskosten eines E-Faltrads relativ gering. Es fallen keine Kraftstoffkosten oder Ticketpreise an. Auch die Wartungskosten sind meistens recht überschaubar.
  • Zeitersparnis: Mit dem E-Faltrad kannst du den Verkehr umgehen und auf kurzen Strecken oft schneller ans Ziel kommen.
  • Spaßfaktor: Nicht zuletzt macht das Fahren eines E-Faltrads einfach Spaß! Die elektrische Unterstützung gibt dir das Gefühl, als hättest du immer einen leichten Rückenwind.

Beliebte Einsatzgebiete vom E-Klapprad

  • Pendeln: E-Klappräder sind besonders bei täglichen Fahrten beliebt, die zur Arbeit oder zur Schule führen. Die Faltbarkeit ermöglicht es dir, das Rad problemlos in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen und die letzten Meter zum Zielort bequem zurückzulegen.
  • Stadterkundung: In urbanen Gebieten sind E-Klappräder eine hervorragende Möglichkeit, sich effizient und schnell durch den Verkehr zu bewegen.
  • Camping und Freizeit: Für Outdoor-Enthusiasten sind E-Klappräder eine großartige Möglichkeit, die Umgebung um Campingplätze herum oder zu entdecken.
  • Urlaub: Auf Reisen sind E-Klappräder ideale Begleiter, um neue Städte und Landschaften zu erkunden.
  • Eingeschränkte Mobilität: E-Klappräder sind ebenso für ältere Personen und Menschen mit körperlichen Defiziten eine tolle Option, um mobil zu bleiben.
  • Unternehmen und Lieferdienste: In einigen Städten werden E-Klappräder von Lieferdiensten genutzt, um Essen auszubringen.
  • Umweltfreundliche Mobilität: Menschen, die sich für umweltfreundliche Mobilität einsetzen und ihre CO₂-Bilanz reduzieren möchten, steigen auf E-Klappräder um.

5 Empfehlenswerte faltbare E-Bikes im Test

Du möchtest mehrere Klappräder vergleichen? Nichts leichter als das, denn wir haben weitere Modelle für dich vorbereitet. Die nachfolgenden E-Falträder sind bewusst sehr unterschiedlich ausgestattet.

1. smartEC Camp-20D E-Klapprad

Schwing dich auf den Aluminiumrahmen und radle los! Das smartEC Camp-20D E-Faltrad bringt dich zuverlässig überall hin. Dafür sorgen die robuste 7-Gang-Schaltung von Shimano sowie die Breitreifen mit starkem Profil.

Trotz des geringen Packmaß musst du auf nichts verzichten. Die Ausstattung entspricht den Vorgaben der StVZO. Der Lenker bietet dir einen Federweg von 30 mm. Der leistungsstarke 15,6 Ah Akku unterstützt dich beim Treten für bis zu 100 km pro Ladung. Am ergonomischen Lenker ist ein breites LCD-Display angebracht. Darüber schaltest du durch die 5 Stufen. Außerdem erleichtert dir die Anfahrhilfe jeden Start bis 6 km/h.

Ein Gepäckträger ist inklusive, welcher bis zu 25 kg trägt. Um schnell zum Stehen zu kommen, verbaut der Hersteller hochwertige Scheibenbremsen von Tektro.

Nach der Benutzung kannst du das E-Klapprad auf eine handliche Größe zusammenfalten.

  • EINFACH & PRAKTISCH: In wenigen Handgriffen können Sie das Camp-20D Klapprad zusammenfalten.
  • STARKER MOTOR & BREMSEN: Der Nabenmotor im Hinterrad liefert eine Nenndauerleistung von 36V/250Watt und eine max. Fahrunterstützung bis zu 25KM/H.
  • GUTER AKKU & SICHERHEIT: Die Lithium-Ionen Batterie des Camp-20D ist mit einer Energiekapazität von 562WH (36V/15,6AH) ausgestattet.
  • EFFIZIENT: Das smartEC Camp-20D ist das ideale E-Klapprad für Radtouren.
  • KOMPAKT: Der Akku ist herausziehbar.

2. Keteles Klapprad E-Bike mit Breitreifen

Wir beginnen mit einem typischen E-Fatbike. Nur mit dem Unterschied, dass es sich um eine faltbare Konstruktion handelt. Dennoch ist der Rahmen mit einer maximalen Zuladung von 200 kg sehr belastbar. Dieses 20-Zoll-Elektrofahrrad setzt auf sehr breite Reifen mit 4 Zoll. Dadurch gewinnst du erheblich an Grip auf jedem Untergrund.

Doch das Keteles Klapprad eignet sich nicht nur für Offroad-Abenteuer. Du kannst es ebenso als persönlichen Packesel für die Stadt verwenden. Deshalb liegen jeder Lieferung ein Gepäckträger und ein massiver Korb bei. Ganz gleich wo es dich hin verschlagen sollte, dieses Faltrad wird dein zuverlässiger Begleiter sein. Mit ihm kannst du Steigungen bis 30 Grad elektrisch erklimmen.

  • Hydraulische Bremsen: Wir haben die Bremsen des KETELES auf hydraulische Bremsen umgerüstet, um seine Sicherheit und Laufruhe zu verbessern.
  • 18A Lithiumbatterie mit Großer Kapazität: Dieses Elektro-Mountainbike ist mit einer 48V/18A Lithiumbatterie ausgestattet.
  • Bürstenloser Hochgeschwindigkeitsmotor: Das Fat Tire Bike ist mit einem 48-V-Motor ausgestattet, der schnell, geräuscharm und leistungsstark ist.
  • 3 Arbeitsmodi: Elektrofahrräder verfügen über einen rein elektrischen Modus, einen Unterstützungsmodus und einen Personalmodus.
  • 20 Zoll Aluminiumlegierungsräder und 4-Zoll-Fettreifen eignen sich für städtische und Offroad-Umgebungen mit guten Straßenbedingungen.
  • Complete Accessories: In addition to the e-bike, the package includes a charger, front basket, a pair of mirrors, fenders and a luggage rack.

3. Tern Vektron S10

Falten, fahren und verstauen - drei Wünsche perfekt in Szene gesetzt. Mit dem S10 der Vektron-Modellreihe kaufst du ein E-Klapprad auf 20-Zoll-Reifen. Der „Bosch Performance“-Motor gibt die Richtung vor. In Kombination mit dem „Bosch Powerpack“ ergibt sich ein leistungsstarkes Duo für maximalen Fahrspaß. Die 10fache Shimano-Gangschaltung fügt sich hierbei wunderbar ein.

Die hochwertigen Komponenten genügen höchsten Erwartungen. Innerhalb der Sie listet sich das Tern Vektron S10 an der Spitze. Dafür sprechen der Akku mit 500 Wh sowie die 300%ige Tretkraftunterstützung. Das verbesserte Rahmendesign besitzt einen tieferen Schwerpunkt, um das Fahrverhalten zu optimieren. Der Hersteller empfiehlt dieses E-Faltrad für Körpergrößen zwischen 147 und 195 cm. Leider erlaubt der Rahmen nur eine Belastung bis 125 kg.

4. SachsenRAD E-Folding Race Bike F11 MagPuma

Nimm Platz auf dem ergonomischen SachsenRAD-Sattel und tritt in die Pedale. Jedoch nur so stark, wie du es für nötig hältst. Den Rest übernehmen der 250 Watt starke Motor und der Lithium-Akku mit 7,8 Ah. Der ECO-Modus stellt dabei eine gute Mischung aus elektronischer Unterstützung und Muskelkraft dar.

Auf diese Weise erreicht die Batterie immerhin bis zu 80 km, bevor die nächste Aufladung nötig ist. Zu den Besonderheiten zählen bei diesem E-Klapprad die kostenlose Transporttasche und ein Magnetverschluss. Ebenfalls enthalten sind je ein LED-Licht für vorn und hinten. Die Ausstattung erfüllt alle Anforderungen der StVZO und somit darfst du dieses E-Bike fast an jedem Ort fahren. Mit seinem geringen Gewicht zählt es übrigens noch zu den Elektrorädern bis 20 kg.

5. Bergamont E-Ville SUV 7.2

Ein voll ausgestattetes Unisex-E-Faltrad mit einer hochwertigen Shimano-Gangschaltung. Ideal zum Reisen und für Pendler, die Wert auf Sicherheit und Robustheit legen. Inklusive kraftvoller hydraulischer Scheibenbremsen (Shimano BR-MT200). Leicht zu manövrieren und noch einfacher zu verstauen, wenn es gerade nicht gebraucht wird.

Die breite Bereifung ist ein Kompromiss aus schmalem Citybike und einem protzigen Fatbike. Die Nabe vorne nutzt einen Schnellspanner-System für eine bessere Handhabung. Beim Display setzt Bergamont auf ein Shimano Steps E5000. Vorder- und Rücklicht sind selbstverständlich enthalten.

6. Mammut E-Fold 9

Dein vielleicht optimaler Begleiter für viele Lebenslagen. Das Mammut E-Fold 9 ist für Fahrten durch die Stadt ebenso wie für Ausflüge und den Urlaub geeignet. Schon im einsatzbereiten Zustand ist der kleine und flinke Flitzer beeindruckend. Doch warte erst einmal sein geringes Packmaß von 90 x 80 x 40 cm ab. Trotzdem bekommst du einen belastbaren Gepäckträger sowie ein stabilen Rahmenkonstruktion aus Aluminium nach Hause geliefert. Der sogar alle Bedingungen der StVZO erfüllt, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.

Das zuverlässige E-Klapprad setzt durchgehend auf erstklassige Komponenten. Sei es der „Bosch Active Line“-Motor oder die Shimano-Schaltung mit 9 Gängen. Gefolgt von den „Shimano MT-200“-Bremsen, um dich zielsicher durch den Verkehr zu bringen.

Weitere getestete Modelle

Brompton Electric P-Line

Bei der Electric P-Line von Brompton handelt es sich um das leichteste und kompakteste e-Bike in unserem Vergleichstest. Mit 15,6 Kilogramm (inkl. Akku) lässt es sich im zusammengeklappten Zustand dank des optionalen Roller Racks besonders gut schieben, was unserem Testfahrer Lennart vor allem bei schnellen Gleiswechseln zugute kam. Das e-Bike lässt sich nicht nur in Sekundenschnelle zusammenklappen, sondern ist auch komfortabel mit einer Hand zu tragen. Wer das Gewicht des e-Bikes auf 12,7 Kilogramm reduzieren will, kann das Akkupack spielend leicht entfernen.

Im urbanen Gebiet fühlt sich das Bike absolut zu Hause und spielt seine Stärken in Sachen Agilität und Wendigkeit aus. Apropos städtisches Einsatzgebiet: Wer sich im turbulenten Straßenverkehr unsicher fühlt, erhält dank hydraulischer Dual-Pivot Felgenbremsen einen Zusatz an Sicherheit. Der in London handgefertigte Titan und Stahlrahmen hat sich seit Bestehen des Unternehmens bewährt. Er ist absolut verwindungssteif und mit ein wenig Übung schnell auf Handkoffergröße zusammengefaltet.

Das Fahrverhalten ist durch die kleinen und schlanken 16-Zoll Reifen sehr agil und direkt. Stöße und Unebenheiten sind spürbar, die Elastomere am hinteren Scharnier federn aber immerhin einen Teil der Stöße ab. Darüber hinaus finden wir am Bike eine Superlight 4-Gang Kettenschaltung, die im städtischen Raum überzeugt und bei gediegenen Steigungen vollkommen ausreichend ist.

Gocycle G4i Falt e-Bike

Das Gocycle G4i Falt e-Bike hat ein Gewicht von knapp 17 Kilogramm und lässt sich über einen einfachen Mechanismus schnell einklappen und hochheben. Dank der aufwendigen Monocoque-Bauweise wird der Rahmen aus einem Stück hergestellt. Gleichzeitig finden wir hochwertige Elemente aus Aluminium, Carbon und Magnesium vor. Wer von der Leichtigkeit eines kompakten e-Bikes profitieren, dennoch nicht auf starke Unterstützung verzichten will, wird wie Lennart vom kräftigen Boost Modus des Gocycle Motors überzeugt sein.

Auch im Bezug auf Konnektivität hat das Bike einiges zu bieten. Mittels GocycleConnect-App hast du alle benötigten Informationen im Blick und kannst die drei Unterstützungsstufen des Motors anwählen oder die verbrauchten Kalorien anzeigen lassen. Besonders feinfühlig schaltet das Bike automatisch die Gänge, wenn der Fahrende das Pedalieren beim Beschleunigen entsprechend unterbricht.

Die hydraulischen Scheibenbremsen am G4i haben aus Lennarts Sicht jedoch jederzeit ein besonderes Plus an Sicherheit gewährleistet und ihn im Straßenverkehr sicher zum Stehen gebracht. Während des Fahrens konnte Lennart vom stabilen Sitz profitieren und auch die etwas größeren 20-Zoll Reifen vermittelte ihm ein Gefühl von Sicherheit und ein Plus an Stabilität.

Hercules Rob Fold R8

Das Hercules Rob Fold R8 ist im Vergleich zu den anderen beiden Testbikes ein klassisches Klapprad mit einem Scharnier am Unterrohr. Mit knapp 22 Kilogramm ist es zwar das schwerste Bike der Testreihe, dennoch lässt es sich mittels praktischem Haltegriff einfach von A nach B tragen. Vor allem die Vielfalt in Sachen Einstellbarkeit des Rahmens konnte unseren Testfahrer Lennart nachhaltig überzeugen. Je nach Wunsch lässt sich hier die Lenkerhöhe auf die eigene Körpergröße abstimmen, sodass sich das Rad auf verschiedene Fahrerinnen und Fahrer anpassen lässt.

Der Bosch Active Line Plus Motor mit bis zu 50 Nm sorgt für ein gut abgestimmtes, moderates Fahrgefühl und hat für ein Klapp e-Bike durchaus einiges an Unterstützung zu bieten. Die Shimano Nexus 8-Gang Nabenschaltung konnte Lennart im Kölner Stadtverkehr aufgrund der feineren Abstufung besonders überzeugen. Lennart fühlte sich auf dem Rob Fold aufgrund der etwas massiveren Bauweise und guten Straßenlage besonders sicher und komfortabel.

PVY Libon

Mit 16 Kilogramm ist das faltbare E-Bike recht leicht und zudem wartungsarm konzipiert. Mit einem zweiten Akku soll es sogar eine Reichweite von 260 km erreichen. Eigentlich perfekt für Pendler und alle, die ihr E-Bike auch auf längeren Strecken immer dabei haben möchten.

Das PVY Libon ist mit einem Lenker ausgestattet, der sowohl in der Höhe als auch in der Neigung verstellbar ist. Das Design ist eher funktional und der Schriftzug „Libon PVY“ dominiert das stabile, eckig wirkende Oberrohr, welches den Klappmechanismus enthält. Der Nabenmotor ist von Xiongda, leistet 250 Watt bei 50 Nm Drehmoment und ist per Tretkraftsensor anzusteuern.

Der Lithium-Akku in der Sattelstütze hat 36 V und 10 Ah und liefert damit 360 Wh Strom. Außerdem könnte laut Datenblatt ein weiterer Akku im Rahmen verbaut werden, der ebenfalls 360 Wh liefern soll. Das wären insgesamt großzügige 720 Wh für ein kleines Faltrad und PVY spekuliert mit bis zu 260 km möglicher Reichweite.

E-Klapprad Kaufberatung: Die wichtigsten Kriterien

Doch worauf solltest du beim Kauf eines elektronischen Faltrads achten?

Um sicherzustellen, dass du das für deine Bedürfnisse am besten geeignete E-Klapprad kaufst, sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Motorleistung: Überprüfe in Watt (W) angegebene Power. Sie beeinflusst die Unterstützung beim Treten und wie schnell du die Höchstgeschwindigkeit erreichst.
  • Reichweite: Die maximale Distanz gibt an, wie weit du mit einer vollen Batterieladung fahren kannst. Achte darauf, dass die angegebene Reichweite deine Anforderungen erfüllt (einschließlich 10-20 km als Puffer).
  • Akkukapazität: Sie wird in Wattstunden (Wh) gemessen und gibt an, wie viel Energie der Akku speichern kann. Größere Akkus haben normalerweise eine höhere Reichweite, sind dafür aber größer und schwerer.

Top 10 Klapprad-E-Bikes im Überblick

Wir zeigen die 10 besten Klapprad-E-Bikes aus über 35 Tests. Das Engwe L20 3.0 Pro ist unser Testsieger.

Ein Klapprad-E-Bike ist schick, kompakt, schnell und vergleichsweise günstig. Klappbare E-Bikes aus China unterbieten die Preise lokaler Hersteller häufig um Längen. Diese Top 10 zeigt die besten und beliebtesten klappbaren E-Bikes aus unseren etwa 35 Tests.

Hier das Ranking der Bestenliste:

  1. Engwe L20 3.0 Pro für 1799 Euro
  2. Brompton Electric für 3495 Euro
  3. Touroll S2 für 719 Euro (Code: NNNDE04161)
  4. Fiido M1 Pro 2025 für 1099 Euro
  5. Fafrees F20 X Max für 1477 Euro
  6. Engwe L20 Boost für 1102 Euro (Code: TECHSTAGE50, Vorverkauf)
  7. Engwe P20 für 1199 Euro (Code: TECHSTAGE50)
  8. Hitway BK6S für 710 Euro (aktuell nicht verfügbar)
  9. Engwe Engine X für 1199 Euro
  10. Gocycle G4 (aktuell nicht verfügbar)

Außer der Konkurrenz läuft das Fafrees FF20 Polar in der L1e-B-Version. Denn es gilt streng genommen nicht als Pedelec, sondern als Moped mit Pedalen. Deswegen benötigt man, um damit legal in Deutschland fahren zu dürfen, ein Versicherungskennzeichen und einen entsprechenden Führerschein. Dafür sind mit ihm 45 km/h und ein starker Motor erlaubt. Es kostet direkt bei Fafrees vergleichbar schlanke 1277 Euro.

KURZÜBERSICHT

  • Meisterstück: Engwe L20 3.0 Pro
  • Das beste E-Klapprad: Brompton Electric

Engwe L20 3.0 Pro im Detail

Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück - mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1799 Euro.

VORTEILE

  • vollgefedert
  • 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
  • 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
  • Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor

NACHTEILE

  • Elektronische Hupe, keine Klingel
  • kein Blinker
  • App mit Fehlern

Brompton Electric im Detail

Das Brompton Electric beeindruckt mit genialem Faltmechanismus und fahrerzentriertem Design, was seinen Kultstatus begründet. Preis und Vorderradantrieb treten angesichts der außergewöhnlichen Kompaktheit und durchdachten Features in den Hintergrund. Das Brompton Electric C-Line ksotet etwa bei E-Bike 24 rund 3500 Euro.

VORTEILE

  • perfekter Klappmechanismus
  • guter elektr. Antrieb
  • durch und durch praktisch

NACHTEILE

  • teuer
  • Motor am Vorderrad
  • kein Display, Backenbremsen

Deutschland-Ticket und E-Bikes: Was du wissen musst

Seit dem 01. Mai 2023 kannst du mit dem Deutschland-Ticket (auch D-Ticket oder 49-Euro-Ticket) Orte in ganz Deutschland günstig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern. Für 49 € im Monat lassen sich alle Nahverkehrszüge, Busse sowie Straßen- und U-Bahnen innerhalb Deutschlands, entsprechend des Geltungsbereichs, nutzen. Das 49-Euro-Ticket eignet sich dabei insbesondere für Pendlerinnen und Pendler und Urlaubsreisende innerhalb Deutschlands, denn es stellt eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Bus- und Bahntickets und vor allem zum PKW dar.

Kurz gesagt: Ja, du kannst dein Fahrrad auch in der Bahn transportieren. Im Allgemeinen orientiert sich die Mitnahme von e-Bikes mit einer Tretunterstützung bis zu 25 km/h an den Regeln normaler Fahrräder. So gilt es beispielsweise, vor Fahrtantritt eine gesonderte Fahrradkarte zu erwerben und sich Gedanken um eine eventuelle Stellplatzreservierung zu machen.

Fahrradticket: Kosten und Gültigkeit

Doch was kostet es, ein Fahrrad mit in den Zug zu nehmen? Die Kosten eines Fahrradtickets variieren je nach Verkehrsbund und Bundesland. Für eine bundesweite Mitnahme deines e-Bikes und die Fahrt durch verschiedene Verkehrsnetze, bietet die Deutsche Bahn ebenfalls ein Fahrradzusatzticket an. Ein Fahrradzusatzticket kannst du entweder über Fahrkartenautomaten oder über die Apps der Deutschen Bahn kaufen.

Generell gilt jedoch, sich vor Fahrtantritt mit den Regelungen der jeweiligen Tarif- und Verkehrsverbünde vertraut zu machen.

Kostenlose Mitnahme von Falt- und Klapprädern

Besitzer:innen eines Falt- und Klapp e-Bikes dürfen sich freuen, denn die Mitnahme ist auch im Rahmen des 49-Euro-Tickets kostenlos. Die Nutzung von Falt- und Klapprädern bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Falt- bzw. Klappräder lassen sich mit wenigen Handgriffen aus- und zusammenklappen. Außerdem sind sie leicht verstaubar und du kannst sie durch ihr geringes Gewicht problemlos in Bahn und Bus mitnehmen.

Zusatzversicherungen für E-Bikes

Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit - selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.

  • E-Bike-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Unfallversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

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