Eine Modeerscheinung ohne Substanz oder der nächste große Schritt im E-Bike-Markt? E-Gravel-Bikes boomen - und mit jeder neuen Modellflut wächst die Verwirrung. Leichtgewichte unter 20 kg mit viel Komfort, einer sportlichen Optik und genug elektrischem Rückenwind - klingt fast zu gut, um wahr zu sein! Mal sportlich und leicht, mal schwerfällig wie ein Mini-E-SUV. Mal Power-Boost, mal dezenter Schub. Wir haben die aktuell spannendsten E-Gravel-Bikes getestet, um herauszufinden, worauf es ankommt, welches Bike zu euch passt und wovon ihr lieber die Finger lassen solltet.
Was ist ein E-Gravel-Bike eigentlich?
E-Gravel-Bikes sind mehr als nur eine Spielerei für Technik-Fans. Sie verbinden sportliche Dynamik mit elektrischem Rückenwind. Und: Sie machen den Unterschied, wenn es darum geht, weiter, schneller und mit mehr Leichtigkeit unterwegs zu sein. Ungezwungen, funktional, sportlich. Genau das versprechen E-Gravel-Bikes. Doch welches Bike hält dieses Versprechen wirklich?
Die Vorteile von E-Gravel-Bikes
- Geringes Gewicht: Mit einem Gewicht von deutlich unter 20 Kilogramm sind E-Gravel-Bikes wahre Fliegengewichte unter den motorisierten Fahrrädern. Das bedeutet: kein schwerfälliges Handling, keine umständlichen Manöver.
- Vielseitige Gepäckbeförderung: E-Gravel-Bikes bieten vielseitige Optionen zur Gepäckbeförderung. Viele Modelle sind bereits mit einem Gepäckträger ausgestattet und können zwischen 15 und 25 kg Zuladung am Heck aufnehmen.
- Alleskönner: E-Gravel-Bikes wollen die Grenzen zwischen praktischem Pendler-Rad, fähigem Abenteuer-Bike und sportlicher Spaßmaschine sprengen. Ein echter Alleskönner: Asphalt, Schotter oder Trails? Tag oder Nacht? Regen oder Sonnenschein? Egal!
- Sportliches Fahrgefühl: Kein Bock mehr auf träge E-Bike-Bomber? Dann sind E-Gravel-Bikes genau das Richtige! Mit der aktiven Sitzposition, den schmaleren Reifen und der sportlichen Dropbar-Optik laden E-Gravel-Bikes zum schnellen Fahren ein.
- Sportliche Optik: E-Gravel-Bikes sehen längst nicht so auffällig anders aus wie klassische E-Bikes - und das ist auch gut so. Die meisten Modelle setzen auf ein unauffälliges, cleanes Design mit integrierten Akkus und dezenten Motoren.
E-Gravel, E-SUVs und urbane E-Bikes: Wo liegen die Unterschiede?
Eine sportliche Optik, ein gehyptes Bike-Konzept und laut dem Marketing fast unendlich viele Einsatzmöglichkeiten. Klar, dass das E-Gravel-Bike gerade für viele zum Traum-Bike wird. Dennoch gibt es rechts und links davon E-Bikes, deren Einsatzgebiete zumindest teilweise deutlich im E-Gravel-Gebiet wildern. Auf der wilden Offroad-Seite stehen E-SUVs: Sie bauen auf vollgefederten E-Mountainbikes auf und werden mittels Schutzblechen, Gepäckträgern und Licht zu komfortablen Alltagsbegleitern, mit denen man gut und gerne auch Mountainbike-Trails fahren kann. Am anderen Ende des Spektrums stehen urbane E-Bikes, die voll auf den Einsatz in der Stadt optimiert wurden und sich durch fehlende Federung, schmale Reifen und wendiges Handling auch nur auf befestigten Wegen wohlfühlen.
E-Gravel Bike Test: Die wichtigsten Erkenntnisse
Bei unserem E-Gravel-Bike Test in der französischen Küstenstadt und den umliegenden Bergen sind wir auf spannende Erkenntnisse gestoßen. Enge Innenstädte, die letzte Treppe zum Bahnsteig, steile Rampen mit Gepäck und grobe Schotter-Abfahrten standen ebenso auf dem Programm wie der Test von cleveren Features für den Alltag, dem Schutz vor Nässe und natürlich dem Fahrspaß. Als Test-Location haben wir uns die wunderschöne Küstenstadt Nizza an der Cote d Azur ausgesucht, die sich mit ihrer verwinkelten Innenstadt und den direkt angrenzenden Bergen voller Gravel-Pisten als E-Gravel-Paradies entpuppt hat.
- Nicht jedes E-Gravel-Bike ist das Do-it-All-Bike: Die Vielseitigkeit ist einer der am häufigsten versprochenen Vorteile von E-Gravel-Bikes - doch nicht jedes Modell deckt das gleiche Einsatzspektrum im gleichen Maße ab. Manche Bikes fühlen sich nur auf Asphalt so richtig wohl, andere meistern auch grobe Schotterpisten oder sogar Trails. Nur wenige können auf allen Untergründen glänzen.
- Sicherheit: Doch nicht nur Grip und Offroad-Kontrolle entscheiden über die Sicherheit auf dem E-Gravel-Bike. Ebenso entscheidend sind die Bremsen, die bei allen Bikes im E-Gravel-Bike Test Fahrer, Bike und Zusatzgewicht zuverlässig stoppen konnten. Im Stadtverkehr ist die Sichtbarkeit und die entsprechende Beleuchtung besonders wichtig.
- Gewicht und Sportlichkeit: Zu viel des Guten ist allerdings auch kein Heilmittel, denn durch zu breite, grobstollige Reifen sowie große Luft-Federgabeln und Dämpfer leiden die Sportlichkeit und das Gewicht. Während manche Modelle mit unter 15 Kilogramm beinahe das Fahrgefühl eines klassischen Gravel-Bikes bieten, bringen andere mit größerem Akku und massiverem Rahmen über 20 Kilogramm auf die Waage.
- Motorsystem: Das Motorsystem spielt eine zentrale Rolle: Von kompakten Light-Motoren mit einem sanft unterstützenden Drehmoment von 50 Nm bis hin zu kraftvollen Full-Power-Antrieben mit 85 Nm reicht die Spanne in unserem E-Gravel-Bike Test. Leichte Systeme bieten dabei immer noch ausreichend Unterstützung, um sich an steilen Anstiegen nicht komplett verausgaben zu müssen.
- Akkukapazität und Entnahme: Doch was nicht aus den Beinen kommt, steckt im Unterrohr. Die Akkukapazität ist ein entscheidender Faktor bei der Frage, wie weit man tatsächlich kommt. Ein starker Motor mit kleinem Akku sieht auf dem Papier super aus: viel Power, geringes Gewicht! Das kann in der Praxis jedoch schnell zur Enttäuschung werden, wenn man sich von Steckdose zu Steckdose hangeln muss.
- Usability: Im Alltagseinsatz spielt die Usability eine besondere Rolle. Dabei dreht es sich nicht nur darum, ob sich das Bike intuitiv bedienen lässt, sondern auch, ob es praktische Features gibt, die den Alltag erleichtern. An sportlich orientierten E-Gravel-Bikes fehlen oft nützliche Features wie Mounts für einen Gepäckträger oder eine Ständeraufnahme.
- Zuladung: Auch die Zuladung ist ein wichtiges Kriterium: Wer sein E-Gravel-Bike für lange Touren oder den Arbeitsweg nutzen will, braucht die Möglichkeit, Taschen oder Gepäckträger zu montieren. Der Unterschied liegt vor allem in der maximalen Zuladung und den Befestigungsoptionen.
Ausgewählte E-Gravel Bike Modelle im Überblick
Viele Hersteller haben aufgrund der Nachfrage mittlerweile E-Gravelbikes in ihrem Programm. Die Stromer ermöglichen es Fahrern, auch anspruchsvolles Gelände zu bewältigen und längere Strecken zurückzulegen, ohne dabei völlig erschöpft zu sein. Auch für Menschen mit unterschiedlichem Fitness-Level bedeutet die elektrische Unterstützung, mit fitteren Begleitern besser Schritt halten zu können.
1. Bergamont E-Grandurance RD Expert
Das Bergamont E-Grandurance RD Expert wendet sich vor allem an Berufspendler, die bei Wind und Wetter ganzjährig mit dem Rad in die Workstation pedalieren wollen. Das Rad ist sehr leicht und der Mittelmotor enorm leichtgängig, dass es sich im Off-Modus anfühlt wie beim normalen Radfahren. Selbstverständlich mit innenliegender Kabelführung und zig Flaschenhalterösen. Zur Vollausstattung gehören Lichtanlage, Spritzschützer, Gepäckträger und ein Ständer.
- Motor: Mittelmotor TQ-System HPR50, 50 Nm
- Akku: TQ-Systems HRP50 integrated DT Battery, 360 Wh
- Schaltwerk: Shimano GRX RD-RX822, 12fach
- Bereifung: Schwalbe G-One Speed, 700x40c
- Besonderheit: Hinterbauständer, Gepäckträger, Spritzschützer, Lichtanlage
- Preise: RD Expert 5999 Euro
2. BH Core GravelX Carbon Pro 2.7
Das BH Core GravelX Carbon Pro 2.7 ist ein Rad dieser Spezies, welches mit eleganten, aerodynamischer Linienform aufwartet. Als Antriebseinheit verwendet BH den hauseigenen Mittelmotor 2EXMAG mit maximal 400 W und einem Drehmoment von 65 Nm. Damit der Fahrspaß lange anhält, wird ein 540 Wh-Akku im Unterrohr verbaut und zusätzlich steht ein Range-Extender in der Flaschenhalterung zur Verfügung, der weitere 180 Wh anbietet. Dort, wo sich sonst die Steuersatzkappe befindet, ist ein unscheinbarer Schalter integriert, kreisförmig sind LEDs darum angeordnet, die den Ladezustand des Akkus farblich anzeigen.
- Motor: BH 2EXMAG
- Akku: 540 Wh plus Option Range Extender mit 180 Wh
- Schaltwerk: Shimano GRX Di2
- Bereifung: Schwalbe G-One Allround, 35-622
- Besonderheit: äußerst dezentes "Display" als Steuersatzkappe
- Preis: 7299 Euro
3. Specialized Turbo Creo 2
Dem Turbo Creo 2 hat Specialized mit dem eigens entwickelten Motor SL 1.2 ausgestattet. Der bringt 320 Watt mit maximal 50 Nm mit sich. In der dazugehörigen App lässt sich die Leistungseinteilung komplett nach eigenen Wünschen und mit einfachen Wischgesten einstellen. Und: ein als Option erhältlicher Range-Extender mit 160 Watt erhöht die Reichweite theoretisch und im günstigsten Fall laut Herstellerangabe auf bis zu 190 km.
- Motor: Specialized 1.2 SL Custom Lightweight Motor, 50 Nm
- Akku: Specialized SL1-320,integriert, 320 Wh
- Schaltwerk: Sram XX1 Eagle AXS/ Sram GX Eagle AXS, 12fach
- Bereifung: Tracer Pro, 700x47c
- Besonderheit: Futureshock 3.0
- Preis: 13000 Euro (S-Works)
4. Giant Revolt E+
Das Revolt E+ ist das einzige Rad im gesamten Giant-Angebot, das nun von Shimanos kernigem EP8 Mittelmotor aus dem E-MTB-Bereich unterstützt wird. Giant integrierte den EP8 derart in sein System, dass es automatisch die Kadenz, die Tretleistung, Geschwindigkeit und Motorkadenz abgleicht und die für den Moment beste Unterstützung für den Fahrer liefert, ohne dass dieser die Modi manuell wechselt. Ein Display am Oberrohr informiert über das System, mithilfe der Ride Controll App fürs Smartphone wartet auf den Fahrer mit Motor- und Fahrdaten, Navi und Fitnessfunktionen ein wahres Feuerwerk an Infotainment.
- Motor: Mittelmotor Shimano EP8, 85 Nm
- Akku: EnergyPak Smart Compact Akku 500 Wh
- Schaltwerk: Shimano GRX Di2 RX817, 11-fach
- Bereifung: Maxxis Receptor, 700x40c
- Besonderheit: robuster Alurahmen + Carbongabel
- Preise: UVP 4999 Euro
5. Yamaha Wabash RT
Eines der drei Premieren-E-Bikes ist das E-Gravelbike Yamaha Wabash RT: mit einem robusten Alurahmen, dem kernigen PW-ST Mittelmotor und einem 500 Wh-Energiespender beeindruckte das Wabash bereits bei den ersten Tests. Ausgestattet u.a. mit einer versenkbaren Sattelstütze und Shimanos GRX-Komponentengruppe zeigte das Wabash auf den Trails, Feld- und Waldwegen in Katalonien seinen robusten Charakter und die souveränen Geradeauslaufeigenschaften.
- Motor: Mittelmotor Yamaha PW-ST, 250 W
- Akku: 500 Wh
- Schaltwerk: Shimano GRX RX812, 11-fach
- Bereifung: Maxxis Rambler, 28 x 1,75 Zoll
- Besonderheit: robuster Alurahmen + -gabel
- Preise: UVP 3999 Euro
6. Cervélo Rouvida Force XPLR AXS 1
Der Fazua Ride60-Mittelmotor bietet satte 60 Nm Drehmoment, die Akkukapazität beträgt 420 Wh. Der Unterschied zum herkömmlichen Rahmen erkennt der potenzielle Käufer an dem etwas dickeren Unterrohr, wo sich der Akku recht dezent versteckt. Die 12fach Sram Force XPLR mit 10-44er Kassette ist über jeden Zweifel erhaben, die 40 mm breiten WTB Vulpine-Reifen auf den Reserve-Laufrädern sorgen für den nötigen Grip im Gelände.
- Motor: Fazua Ride60-Mittelmotor
- Akku: Fazua 430 Wh
- Schaltwerk: Sram Force XPLR AXS, 12fach
- Bereifung: WTB Vulpine, 700x44C
- Besonderheit: lässt sich dank austauschbarer Ausfallenden auch leicht als E-Rennrad benutzen.
- Preis: 10699 Euro
7. Merida eSILEX+ 600
Merida hat mit dem eSILex+ 600 ein E-Gravelbike mit einem Hecknabenmotor als Unterstützungsaggregat im Programm. Das Antriebssystem Mahle X35 weist ein maximales Drehmoment von 40 Nm auf. Mit der Kombination aus dem leichten Antriebssystem und dem robusten Rahmenset aus Alu mit einer Carbongabel bringt das eSILex+ 600 lediglich etwas mehr als 12 kg auf die Waage. Bei der Ausstattung vertraut Merida auf die grundsoliden und vielfach bewährte Shimano GRX 600er-Gruppe mit 1x12er Schaltwerk.
- Motor: Mahle X35 Heckmotor, 40 Nm
- Akku: 250 W
- Schaltwerk: Shimano GRX 600
- Bereifung: Maxxis Rambler, 584 x 47
- Besonderheit: Montagepunkte für sechs Flaschenhalter und Spritzschützer
- Preis: 3199 Euro
8. Urwahn Waldwiesel-E
Urwahn verwendet bei seinem Graveller einen Mahle-X35-Hecknabenmotor mit 40 Nm Drehmoment. Gut getarnt sitzt der zwischen Bremsscheibe und Kassette. Als Kettenschaltung kommt Shimanos GRX 600 1fach-Schaltgruppe mit 46-11T zum Einsatz, gefahren wird auf Continental TerraSpeed-Bereifung mit 40 mm Reifenbreite. Insgesamt fährt sich das E-Gravelbike recht sportlich, das Gewicht von 15,6 kg geht in Ordnung.
- Motor: Mahle X35 Heckmotor, 40 Nm
- Akku: 250 W
- Schaltwerk: Shimano GRX 600
- Bereifung: Continental TerraSpeed, 40-622
- Besonderheit: Teile des Stahlrahmens aus dem 3D-Druck
- Preis: 6100 Euro
9. Rose Backroad AL Plus GRX 810 1x11
Das seit Jahren äußerst beliebte Modell Backroad von Rose gibt es auch als E-Gravelbike Backroad AL Plus, ausstaffiert mit dem Mahle X35-Nabenmotor. Wie sein großer Bruder ist die E-Variante, die aus einem Aluminium-Rahmen besteht, mit seinen zahlreichen Montageösen absolut Bikepacking-tauglich und eignet sich ebenso für die alltäglichen Pendler-Routinen. Shimano spendiert die feine 1x11 GRX 810-Schaltgruppe, geschottert wird auf Rose-eigenen Gravel-Laufrädern, die mit den WTB Raddler TCS-Reifen bestückt werden.
- Motor: Mahle X35
- Akku: Mahle, 250 Wh, fest integriert
- Schaltwerk: Shimano GRX, RD-RX812, 11-fach
- Bereifung: WTB Raddler TCS, 700x44C
- Besonderheit: 208-Wh-Range-Extender als Option erhältlich
- Preis: 3499 Euro
Weitere E-Gravel Bike Modelle
- Orbea Gain M31e 1X
- Scott Solace Gravel eRIDE 30
- Ghost Path Asket Pro
- Cube Nuroad Hybrid C:62 SLX FE 400X
- Raymon GravelRay E 7.0
- KTM Macina Gravelator SX 10
- Ultima Mobility eGRAVEL YIN SPORT
RCB G5: E-Bike mit entnehmbarem Akku und Diebstahlschutz
Das RCB G5 nutzt NFC-Karten sowie eine Smartphone-App oder einen vierstelligen Code zur Entsperrung. Im Lieferumfang sind zwei Karten enthalten. Der 374 Wh-Akku ist im Rahmen integriert und lässt sich herausnehmen - ideal für den Büro- oder Wohnungs-Ladevorgang oder zum Laden in der Garage.
Corratec E-Gravel EL: E-Gravelbike mit Bosch SX
Corratec entscheidet sich für den neuen Performance SX von Bosch und priorisiert damit Leistung, Ansprechverhalten, Reichweite und nicht zuletzt Zuverlässigkeit dank bewährter Bosch-Technik. Der Rahmen ist bereits für die Montage eines Seitenständers vorbereitet, der Akku per Schlüssel gesichert. Im Rahmen steckt Corratecs neuer elektronischer Diebstahlschutz: Der C-Finder. Wird das Bike entwendet, lässt es sich über den Apple-Service “Find My” wiederfinden.
Die technischen Daten des Corratec E-Gravel EL
- Motor: Bosch Performance SX (40 Nm / 400 Watt Dauerlast)
- Akku: Bosch 400 Wattstunden, entnehmbar
- Alurahmen mit Carbon-Gabel
- Größen: 39, 44, 49, 54, 57 Zentimeter (Sitzrohrlänge)
- Unter 18 Kilo (Herstellerangabe)
CMACEWHEEL F700: Einsteiger-E-Bike mit entnehmbarem Akku?
Das E-Bike wirkt robust, jedoch ohne unnötig viel Gewicht auf die Waage zu bringen. Mit seinen 20,2 kg (bzw. 21,1 kg bei der Version mit entnehmbarem Akku) bleibt es für ein Gravel E-Bike im akzeptablen Bereich. Das F700 ist gut für den täglichen Stadtverkehr geeignet. Es ist leichter als manch anderes E-Bike und bringt in der City durch seine schmalen Reifen eine gewisse Wendigkeit mit.
Die wichtigsten Fakten zum CMACEWHEEL F700
- Rahmen: Ein Aluminiumlegierungsrahmen
- Bremssystem: hydraulische Scheibenbremsen (Logan-Power-Off)
- Antrieb und Sensorik: 250-Watt-Motor (Spitzenleistung 450 W)
- Gänge: Shimano-8-Gang-Schaltung
Ultima Mobility eGRAVEL YIN SPORT: Statement auf zwei Rädern
Das Ultima Mobility eGRAVEL YIN SPORT mit 75 Nm kräftige Unterstützung, während der entnehmbare 504-Wh-Akku genug Reichweite für lange Touren verspricht. Hier kann die Federgabel des Ultima Mobility eGRAVEL YIN SPORT glänzen. Sie liefert im Testfeld das feinfühligste Ansprechververhalten abseits klassischer Luftfedergabeln und sorgt dafür, dass sich das Vorderrad regelrecht auf der Straße ansaugt - ein klarer Pluspunkt in Sachen Fahrstabilität und Fehlertoleranz.
IMTEST: Gravel-E-Bike-Test
IMTEST hat fünf Gravel-E-Bikes im Test überprüft und vom akkreditierten Labor von Qima testen lassen. Dabei konnte das Canyon Grail:ON CF7 WMN den Testsieg für sich entscheiden.
Die Ergebnisse im Überblick
| Platz | Modell | Testergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Canyon Grail:ON CF7 WMN | gut (2,5) |
| 2 | Giant Revolt E + | befriedigend (2,6) |
| 3 | C.B.T. Italia | befriedigend (3,2) |
| 4 | Stevens E-Getaway | befriedigend (3,2) |
| 5 | Look E-765 | ausreichend (3,6) |
FAQ zu Gravel-E-Bikes
- Worauf sollte ich beim Kauf eines Gravel-E-Bikes achten? Achten Sie auf die Leistung des Motors und die Kapazität des Akkus, um sicherzustellen, dass das E-Bike genügend Unterstützung und Reichweite für Ihre geplanten Touren bietet.
- Wie weit kann ich mit einem Gravel-E-Bike fahren? Im Allgemeinen können Sie mit einer Akkuladung zwischen 50 und 120 Kilometer zurücklegen.
- Ist ein Gravel-E-Bike auch für den Alltag geeignet? Ein Gravel-E-Bike ist sehr vielseitig und eignet sich nicht nur für Offroad-Abenteuer, sondern auch für den täglichen Gebrauch.
Verwandte Beiträge:
- Laufräder für Gravel Bikes: Kaufberatung, Modelle & Test
- Rennrad vs. Gravelbike: Welches Rad passt zu Ihnen?
- Mountainbike zum Gravel Bike umbauen: Anleitung & Tipps
- Mountainbike zu Gravel Bike umbauen: Umbauanleitung & Tipps
- Harley Davidson & Oldtimer in Würselen – Entdecke die Faszination klassischer Bikes!
- Ultimative Shimano 5-Gang Nabenschaltung Wartung: So bleibt dein Bike wie neu!
Kommentar schreiben