Mountainbike Test unter 3000 Euro: Finde dein Traumbike

Unser Mountainbike Testportal liefert den kompletten Marktüberblick. Unser innovativer Ansatz erlaubt es uns, jedes Mountainbike, das es zu kaufen gibt, auch objektiv zu bewerten. Und damit du dein Traumbike für deine individuellen Bedürfnisse findest, kannst du alle Testberichte über unsere Filter super einfach sortieren.

Möglich wird das durch unsere riesige Datenbank mit Mountainbikes und Anbauteilen. Insgesamt schauen wir uns jedes Bike einheitlich in über 100 aussagekräftigen Kriterien an, die sich in der Ausstattung und dem Rahmen verstecken. Unser Mountainbike Test berücksichtigt alle für das Fahrerlebnis relevanten Baugruppen.

Die über 100 Kriterien - welche wir standardisiert abtesten - werden, je nach Einsatzzweck, unterschiedlich gewichtet. Und darin liegt der Schlüssel unserer Aussagequalität. Viel mehr wollen wir dir einen realen Eindruck vom Fahrgefühl geben, dass du nach dem Mountainbike Kauf erwarten kannst.

Wer sich vor dem Bike Kauf intensiv mit Mountainbikes beschäftigt, ist vom Fachjargon der Branche schnell überfordert. Reach, Stack, Lenkwinkel sind wichtige Geometrie Maße die die das Fahrverhalten eines Mountainbikes maßgeblich beeinflussen. Wir haben deshalb nicht nur die Ausstattung eines jeden Bikes bewertet, sondern auch einen detaillierten Blick auf seine Geometrie geworfen. Damit du selbst kein Studium der Mountainbike-Wissenschaften ablegen musst, haben wir die Geometrie aller Bikes einheitlich analysiert und Rückschlüsse für unseren Test gezogen.

Unser Mountainbike Test gibt dir nicht nur eine absolute Einschätzung der MTB Ausstattung. Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir unsere Testergebnisse auch mit dem relevanten Marktumfeld verglichen. In der Spinnennetz-Grafik siehst du, wie die einzelnen Baugruppen und die Geometrie in unserem Test abschneiden. Die violette Grafik repräsentiert hier die Durchschnittswerte aus dem relevanten Marktumfeld. Du kannst also auf einen Blick die Stärken und Schwächen eines jeden Bikes sehen.

Jede Bewertung, die irgendwie in ein MTB Test auf bike-test.com einfließt, lässt sich auf einen Fakt zurückführen. Mountainbikes werden ja nach Federweg in MTB-Kategorien gegliedert. Jede dieser einzelnen Mountainbike Arten hat einen spezifischen Einsatzbereich. Um ein MTB vernünftig zu testen ist es extrem wichtig es mit anderen Mountainbikes der selben Kategorie zu vergleichen. Unsere großen Vergleichstest machen genau das.

Mountainbike-Kategorien und Preisbereiche

Mountainbikes werden je nach Federweg in verschiedene Kategorien eingeteilt, die jeweils einen spezifischen Einsatzbereich haben:

  • Cross Country Bikes: Puristische Mountainbikes mit niedrigem Gewicht und sportlicher Sitzposition, ideal für Rennen und Marathons. Ab 4500 € gibt es bereits gute Cross Country Fullys.
  • Downcountry Bikes: Leichte Tourenfullys für sportliche Tourenfahrer, die ein leichtfüßiges Fahrgefühl suchen. Ein gutes Downcountry Bike kostet zwischen 3000 und 4500 €.
  • Trailbikes: Die Alleskönner unter den Mountainbikes, geeignet für Trailtouren im Mittelgebirge und Alpenüberquerungen.
  • All Mountain Bikes: Leistungsstarke Fahrwerke und moderne Geometrien machen diese Bikes zu Spaßgaranten in der Abfahrt.
  • Enduro Mountainbikes: Vielfältiger Markt mit Bikes von 160 bis 180 Millimeter Federweg, ideal für anspruchsvolle Trails und Bikepark-Einsätze.

Anfänger wollen beim Bike-Kauf keine Unsummen ausgeben, weshalb wir dieses Testfeld auf Maximal 1500 € begrenzen. Im Preisbereich unter 1500 € empfehlen wir ausschließlich Mountainbike Hardtails. Also Bike ohne gefedertes Heck. In dieser Kategorie hält die Industrie ein vielfältiges Angebot für unterschiedlichste Einsatzzwecke bereit. Vor allem der noch junge Trend zu den Allround Hardtails dürfte viele Mountainbike Anfänger ansprechen. Klickt in unsere Marktübersicht und sucht euch das Bike raus, das am besten für euren Einsatzzweck passt. Mit unseren Filtern lässt sich der Markt spitzenmäßig sortieren.

Hier haben wir die besten Einsteiger Bikes für unter 1000 € für dich. Unter 1000 € gibt es Bikes, die ganz offensichtlich schon auf den sportlichen Einsatz hin getrimmt wurden. Modelle mit etwas mehr Federweg, modernen Einfachantrieb und griffigen Reifen ermöglichen auch Fahrspaß im gröberen Gelände. Wer umbedingt ein vollgefedertes MTB kaufen will, sollte mindestens 1500 € ausgeben. Denn wenn Bike-Hersteller ein vernünftiges Fully unter 2000 € bauen wollen, müssen sie den Bleistift gut spitzen. Bei der Spezifikation der Anbauteile muss wirklich jeder Euro umgedreht werden. Meist sind die Produktmanager dabei zu Kompromissen gezwungen, weshalb wir unseren Kumpels in dieser Preisklasse oft auch zu einem Hardtail raten.

Es gibt aber auch Firmen, die uns überrascht haben. Das Rockrider All Mountain 100s, Canyons günstigstes Neuron, das Rose Ground Control und Lapierres Zesty überzeugen in der Preisklasse bis 2000 € alle drei Bikes haben einen hochwertigen Alu Rahmen und Teleskopstützen. Das fördert den Spaß im Singletrail. Bei der Ausstattung gibt es noch etwas Verbesserungspotential.

Trailbikes sind auch in der Saison 2022 die Alleskönner unter den Mountainbikes. Downcountry- oder Racebikes sind kilometerhungriger. All Mountain Bikes und Enduro MTBs fahren besser bergab. Wenn du hauptsächlich Trailtouren im deutschen Mittelgebirge fahren willst oder mit dem Gedanken spielst, in den nächsten Jahren eine Alpenüberquerung zu fahren, dann wirst du höchstwahrscheinlich mit einem Trailbike glücklich. Während Giant, Radon und Scott in dieser Preisklasse Bikes mit Aluminium Rahmen bauen, setzt Cube mit seinem Stereo 120 TM HPC 29 bereits auf einen Hauptrahmen aus Carbon. Alle Bikes haben moderne 1×12 Schaltungen und bewegen sich in einem Gewichtsbereich um die 14 Kilo.

Nachdem wir den kompletten Markt analysiert haben, gibt es noch eine gute Nachricht: Preisaggressive Marken Canyon, Cube, Radon oder Propain bauen bereits für 3000 bis 4000 € extrem gute Enduros. Wenn du ein Enduro für weniger als 3000 € kaufen willst, musst du dir die Frage nach dem Rahmenmaterial nicht stellen. In dieser Preisklasse werden nur Enduros mit Aluminiumrahmen angeboten. Die Tatsache, dass es in diesem Preissegment nahezu nur Bikes von Direktversendern wie Propain, Radon, oder Canyon gibt, zeigt außerdem, dass bei der Kalkulation mit harten Bandagen gekämpft wird.

Die angebotenen Bikes wiegen meist deutlich über 15 Kilo, was die Tourentauglichkeit und den Fahrspaß bergauf stark einschränkt. Auch bei der Ausstattung muss man zu Kompromissen bereit sein. Vor allem bei der Schaltung und bei den Laufrädern werden häufig sehr günstige Bauteile verwendet.

Trailhardtails unter 2000 Euro

Trailhardtails machen bereits bei bezahlbaren Preisen im Gelände extrem viel Spaß. Wer unter 2000 € ausgeben will und ein Tourenfähiges Bike für Enduro Trails sucht, kommt in der Regel an einem Trailhardtail nicht vorbei. Vor allem Einsteiger oder junge Biker dürfte dieses Konzept ansprechen. Aber man darf sich auch keine falschen Hoffnungen machen. Der Komfort ist mit einem Trailhardtail deutlich niedriger als mit einem Fully. Im Preisbereich unter 2000 € gibt der deutsche Hersteller Rose mit seinem Bonero richtig Gas. Generell kann man in dieser Preisklasse mit modernen 1×12 Schaltungen und vernünftigen Bremsanlagen Rechnen.

Hochwertige Mountainbike Fullys bekommt man für 2000 € und mehr. Die etwas simpleren Mountainbike Hardtails taugen ab ca. 1000 € für den sportlichen Einsatz.

Wichtig ist, dass man sich von den Mondpreisen der Branche nicht blenden lässt. Klar, es gibt Bikes für 14000 € und mehr. Aber man muss nicht zwingend so viel Geld ausgeben, um Spaß auf dem Singletrail zu haben. Meine Erfahrung hat gezeigt: Oberhalb einer Preisgrenze von ca. 5000 € fällt der Unterschied beim Fahren auf dem Trail immer geringer aus.

Fullys sind technisch gesehen die überlegenen Mountainbikes. Aber sie sind schwerer, teurer und wartungsintensiver als Hardtails. Das erklärt, warum Hardtails auch über 40 Jahre nach ihrer Erfindung noch immer eine große Fangemeinde haben. Wenn dein Budget unter 1500 € liegt oder du keinen Bock auf die regelmäßige Wartung des Hinterbaus hast, greif zum Hardtail. Wenn dir der Fahrspaß in der Abfahrt besonders wichtig ist, oder du viel Wert auf Komfort legst, solltest du dir ein Fully kaufen.

Wie viel Spaß du beim Biken haben wirst, hängt nicht primär davon ab, wie viel Geld du für dein Mountainbike ausgeben willst. Es ist viel wichtiger, dass du dir ein Mountainbike kaufst, dass für deinen individuellen Einsatzzweck perfekt passt. Für viele Biker steht der Spaß in der Abfahrt im Vordergrund. Dafür braucht man viel Federweg. Man sollte sich aber bewusst sein, dass man den üppigen Federweg eines Enduros oder All Mountains auch bergauf schleppen muss. Außerdem braucht es extreme Strecken, um das Potential dieser abfahrtshungrigen Bikes auszunutzen.

Generell muss man bei Mountainbikes zwischen der Laufradgröße und der Rahmengröße unterscheiden. Die übliche Laufradgröße für Erwachsene beträgt 26, 27,5 oder 29 Zoll und variiert je nach Einsatzgebiet aber auch Größe des Fahrers. Es ist daher möglich, dass eine sehr große Person einen Fahrradrahmen der Größe 23 Zoll benötigt, in dem wiederum ein 29 Zoll Laufrad eingebaut ist. Die zwei Dimensionen in einem Fahrrad können für Einsteiger schnell verwirrend sein, weshalb du bei einem Verkaufsgespräch sehr genau hinhören solltest. Kinderräder gibt es in Zwei-Zoll-Schritten ab Radgröße 12 Zoll.

Manche Hersteller haben Damen spezifische Modelle im Angebot. Wir haben in unserer Filter Sektion die Möglichkeit diese Bikes speziell zu filtern. Oftmals gibt es Damenmodelle in kleineren Größen als die Herrenmodelle. Meist sind die Kontaktpunkte zum Körper speziell auf Damen angepasst. Lenker sind etwas schmäler, Sättel damenspezifisch. Fahrwerke haben oft ein leichteren Tune der auf das geringe Körpergewicht von Frauen abgestimmt ist.

Ein großer Service den wir dir beim Mountainbike kaufen bieten ist, dass wir dir zeigen welche Bikes aktuell Online verfügbar sind. Gerade in Zeiten von Lieferengpässen ist das ein wichtiger Faktor beim Bike kauf. Wir haben die größten Online Shops in Deutschland als Partner gewonnen und bilden deren Verfügbarkeiten auf unserem Portal ab.

E-Mountainbikes unter 3000 Euro

Wer bis zu 3000 Euro einplant, sucht kein herkömmliches City- oder Trekkingbike. Ob Enduro, Downhill oder Allrounder: Um dem Terrain gerecht zu werden, bringt jedes Fully starke Scheibenbremsen mit. In diesem Preisbereich sind die meisten Modelle mit einem leichten Aluminium-Rahmen und hochwertigen, leichten Komponenten ausgestattet. Erst ab etwa 3000 Euro kommen die ersten Carbonrahmen zum Einsatz.

In dieser Preisklasse bringen E-SUV-Bikes einen kräftigen Motor, profilierte Reifen und eine Akkukapazität von 500 Wattstunden mit. SUV-E-Bikes haben Schutzbleche, Beleuchtung und eine Fahrradklingel, womit du auch für die Straße und alltägliche Fahrten gewappnet bist. Manche Modelle haben einen Gepäckträger und/oder einen Fahrradständer, andere verzichten darauf.

Mit einem stabilen Rahmen, einem starken Antrieb und breiten, profilierten Reifen ist das E-Mountainbike (E-MTB) für sportliche Fahrten im Gelände und leichte Downhill-Action geeignet. In dieser Preisklasse bringen E-Mountainbikes hydraulische Scheibenbremsen, eine Federgabel mit einem Federweg von 100 bis 120 Millimetern und eine breit abgestufte Kettenschaltung mit bis zu elf Gängen mit. Die meisten E-Mountainbikes verzichten auf Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger, Klingel und Fahrradständer, was das Gewicht reduziert. Manche E-Mountainbikes kommen mit leichten, flachen Mountainbike-Pedalen.

Ein E Mountainbike bis 3000 Euro bringt einen stabilen, relativ leichten Aluminiumrahmen und hochwertige, ebenso leichte Komponenten mit.

Viele Menschen denken, dass man für ein gutes Mountainbike viel Geld ausgeben muss. Aber das ist nicht der Fall! Unsere Auswahl an Mountainbikes umfasst sowohl Hardtails als auch Full-Suspension-Bikes, die für verschiedene Einsatzbereiche geeignet sind. Unsere MTBs sind mit robusten und langlebigen Komponenten ausgestattet, die eine hohe Leistungsfähigkeit bieten. Wir bei BikeExchange verstehen, dass jeder Fahrer unterschiedliche Anforderungen hat. Worauf wartest du also noch? Schau dir unsere Auswahl an MTBs bis 500 Euro an und finde das perfekte Bike für deine Abenteuer.

Bei 3000 Euro muss man mit dem Wording vorsichtig sein: Billig sind solche Bikes garantiert nicht, günstig auch kaum. Preiswert? Vielleicht schon eher. Auf der anderen Seite darf man sich nichts vormachen: 3000 Euro sind für ein Fahrrad zwar eine Menge Geld, bei E-Mountainbikes wird man trotzdem nur im untersten Einsteiger-Segment fündig. Denn Motor und Akku müssen sich die Komplettbike-Hersteller teuer zukaufen. Da bleibt wenig Spielraum für die restliche Ausstattung.

E-MTB Hardtails unter 3000 Euro: Empfehlungen für 2023

Günstige E-MTB-Fullys? Fehlanzeige! Am schmerzhaftesten sind die Kompromisse im Bereich Fahrwerk. Kein namhafter Hersteller kann in diesem Preissegment ein vollgefedertes E-MTB anbieten, noch nicht einmal Direktversender wie Canyon oder Radon.

Unter 3000 Euro muss man sich also mit einem Starrheck begnügen. Das heißt: Eingeschränkte Geländegängigkeit. Und nicht alles, was eine Federgabel im Steuerrohr stecken hat, ist auch gleichzeitig ein geländetaugliches Mountainbike. Damit man überhaupt vom Forstweg abbiegen kann, sollte man zumindest auf grob profilierten Reifen rollen. Bei den Modellen in dieser Auswahl ist das der Fall.

Was man dagegen sehr sicher antreffen wird: Anbauvorrichtungen für Seitenständer, Schutzbleche und Gepäckträger. Sportive Leser werden vielleicht die Nase rümpfen. Die Wahrheit aber ist: Das motorisierte Hardtail ist gerade deswegen so beliebt, weil es sich als äußert praktisches Allround-Vehikel entpuppt hat: nicht nur als Gelegenheits-Offroader also, sondern auch als Pendler- und Stadt-Bike. Hier kann diese Fahrradgattung jene Trümpfe ausspielen, die im Geländeeinsatz nicht stechen: Vollwertige Schutzbleche und Gepäckträger lassen sich nämlich nur an starren Hecks problemlos anbringen.

Im Bereich der günstigen E-MTBs ist die Marktverfügbarkeit momentan sehr gut, die Nachfrage dagegen eher zurückhaltend. Das wirkt sich auf die Preise der E-Bike Hardtails aus.

Empfehlen wollen wir außerdem ausschließlich E-Bike Hardtail-Modelle, die sich qua Motoren und Komponenten wirklich auch für den sportlichen Einsatz im Gelände eignen. Denn schwache oder ruppige Antriebe verderben einem dort den Spaß ebenso wie garstige Federgabeln, unterdimensionierte Zweikolben-Bremsen und ungeeignete Übersetzungen.

E-Bike Hardtail Radon Jealous Hybrid 8.0 und 9.0

Unter 3000 Euro hat man in der Jealous-Hybrid-Modellserie von Radon die Wahl zwischen dem 2399 günstigen Hybrid 8.0 und dem 400 Euro teureren Hybrid 9.0. Beide Modelle rollen auf 29 Zoll großen Rädern und werden vom Bosch Performance Line CX mit dem 625 Wattstunden Intube-Akku angetrieben. Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern schafft es der Bonner Versender sogar die günstigste Modellausführung mit Gelände-adäquaten Parts auszustatten. Richtige Touren in leichtem Gelände kann man dagegen mit dem Radon Jealous Hybrid 9.0 unternehmen.

Das Radon Jealous 8.0 625 im Überblick:

  • Motor: Bosch Performance CX
  • Akku: Bosch Powertube 625 Wh
  • Display: Bosch Purion
  • Federgabel: Rockshox Judy Silver TK, 120 mm
  • Bremse: Shimano BR-MT420/MT410, 180 mm
  • Schaltung: 11-fach Shimano Deore, 11-51
  • Reifen: Schwalbe Smart Sam, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: 22,45 kg
  • Preis: 2399 Euro

Das Radon Jealous 9.0 625 im Überblick:

  • Motor: Bosch Performance CX
  • Akku: Bosch Powertube 625 Wh
  • Display: Bosch Kiox
  • Federgabel: Rockshox 35 Silver, 120 mm
  • Bremse: Magura MT TRail Custom, 203/180 mm
  • Schaltung: 12-fach Sram NX Eagle, 11-50
  • Reifen: Schwalbe Nobby Nic, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: Radon Dropper, 130 mm
  • Gewicht lt. Hersteller: 22,90 kg
  • Preis: 2799 Euro

E-Bike Hardtail Canyon Grand Canyon:On 7.0, 8.0 und 9.0

Auch der Top-Versender aus Koblenz dreht gerade an der Preisschraube, um die eigenen Lager vom offenkundigen Überangebot an günstigen Hardtails etwas zu entlasten. So kostet das hochwertigste Grand Canyon:On, das Modell 9.0, statt 3699 momentan nur noch 2999 Euro. Dafür bekommt man ein top ausgestattetes E-Bike Hardtail mit moderner sportlicher Geometrie. Mit an Bord: Shimano EP8 mit integriertem 630-Wh-Akku, Fox 34 Rhythm Grip mit 120 Millimeter Federweg, 12fach Shimano XT-Schaltung mit 10-51 Zähnen, eine Iridium-Teleskopstütze mit 150 Millimeter Hub (125 mm bei Rahmengröße S) - Biker-Herz, was willst Du mehr?

Das Canyon Grand Canyon:On 7.0 im Überblick:

  • Motor: Shimano EP8
  • Akku: Shimano 630 Wh (504 Wh in Größe XS und S)
  • Display: Shimano SC-E7000
  • Federgabel: Suntour XCM34, 120 mm
  • Bremse: Shimano MT200
  • Schaltung: 10-fach Shimano Deore, 11-46
  • Reifen: Schwalbe Nobby Nic, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: 23,80 kg
  • Preis: 2399 Euro

Das Canyon Grand Canyon:On 8.0 im Überblick:

  • Motor: Shimano EP8
  • Akku: Shimano 630 Wh (504 Wh in Größe XS und S)
  • Display: Shimano SC-E7000
  • Federgabel: Rockshox Judy Silver, 120 mm
  • Bremse: Shimano MT200
  • Schaltung: 12-fach Shimano XT, 11-51
  • Reifen: Schwalbe Nobby Nic, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: 22,50 kg
  • Preis: 2699 Euro

Das Canyon Grand Canyon:On 9.0 im Überblick:

  • Motor: Shimano EP8
  • Akku: Shimano 630 Wh (504 Wh in Größe XS und S)
  • Display: Shimano SC-E7000
  • Federgabel: Rockshox 34 Rhythm Grip, 120 mm
  • Bremse: Shimano MT410, 203/203 mm
  • Schaltung: 12-fach Shimano XT, 11-51
  • Reifen: Schwalbe Nobby Nic, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: Iridium
  • Gewicht lt. Hersteller: 22,50 kg
  • Preis: 2999 Euro

E-Bike Hardtail Bulls Copperhead Evo 1 und 2

Das Copperhead E-Bike ist ein Klassiker im Bulls-Programm. Die ZEG-Eigenmarke bietet derzeit zwei E-MTB-Modelle mit sportlichem Anspruch unter 3000 Euro an: Das Evo 1 für 2699 (statt ursprünglich 3099) und das Evo 2 für 2899 Euro (statt 3299 Euro). Außerdem gibt es beide Modelle mit 27,5-Zoll- oder 29-Zoll-Rädern, und für Damen die preisgleichen Modelle Aminga Eva 1 und 2 mit kürzerem, stärker abfallenden Oberrohr.

Das Bulls Copperhead Evo 1 im Überblick:

  • Motor: Bosch Performance CX
  • Akku: Bosch Powertube 400 Wh (550 Wh, 625 Wh)
  • Display: Bosch Purion
  • Federgabel: SR Suntour XCM DS RL, 120 mm
  • Bremse: Tektro MD-M280, 180/180 mm
  • Schaltung: 10-fach Shimano Deore, 11-46
  • Reifen: Supero Edge, 27,5 x 2,25 (oder 29 x 2,25)
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: k. A.
  • Preis: 2699 Euro

Das Bulls Copperhead Evo 2 im Überblick:

  • Motor: Bosch Performance CX
  • Akku: Bosch Powertube 400 Wh (550Wh, 625 Wh)
  • Display: Bosch Purion
  • Federgabel: SR Suntour XCR 32, 120 mm
  • Bremse: Tektro HD-M390, 180/180 mm
  • Schaltung: 11-fach Shimano Deore, 11-51
  • Reifen: VeeTire Crown Gem, 27,5 x 2,6 (oder 29 x 2,6)
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: k. A.
  • Preis: 2899 Euro

E-Bike Hardtail Cube Reaction Hybrid Pro 500

Wer bereit ist, ein kleines Bisschen mehr auszugeben oder aber beim Händler gut verhandelt, findet im Cube-Portfolio bereits einige E-Bike Hardtails mit dem 750 Wh großen Powertube-Akku von Bosch, was stattliche Reichweiten ermöglicht. Bezüglich der Ausstattung muss man aber bei beiden Modellen sehr genügsam sein.

Das Cube Reaction Hybrid Pro 500 im Überblick:

  • Motor: Bosch Performance CX
  • Akku: Bosch Powertube 500 Wh
  • Display: Bosch LED Remote
  • Federgabel: X-Fusion MIG32 Air, 120 mm
  • Bremse: Shimano BR-MT200, 180/180 mm
  • Schaltung: 11-fach Shimano Deore, 11-51
  • Reifen: Schwalbe Smart Sam, 29 x 2,6
  • Teleskopstütze: keine
  • Gewicht lt. Hersteller: 23,1 kg
  • Preis: 2849 Euro

All-Mountain-Bikes bis 3300 Euro im Test

All Mountains gelten als die Alleskönner der Bike-Welt. Mit 140 bis 150 Millimetern Federweg und einer modernen lang-flachen Geometrie meistert man jeden Trail. Gleichzeitig soll das perfekte All Mountain agil bleiben und die unterschiedlichsten Touren-Prüfungen bestreiten können.

All Mountains für 3000 bis 3300 Euro waren noch nie so schwer. Wir können es ihnen nicht verübeln, denn gerade All Mountains sind dank ihres breiten Einsatzgebietes für viele der perfekte Einstieg in den Sport und müssen in unseren Augen nicht nur bergab Spaß machen. Wer ein Bike nicht ausschließlich für Shuttle-Fahrten sucht, sondern selbst zum Trail-Einstieg hochtritt, der profitiert von einem leichten Gewicht.

Im Schnitt bringen unsere Test-Bikes 15,81 Kilo inklusive Pedale auf die Waage. Investiert werden die zusätzlichen 1,5 Kilo nämlich in breitbandigere Kassetten, stabilere Reifen, steifere Federgabeln sowie teils größere Laufräder und bessere Rahmen. Die Geometrien der aktuellen All-Mountain-Generation lassen bergab mehr Geschwindigkeit und Fahrspaß zu. Tatsächlich liefern alle Bikes eine gute Vorstellung ab.

Nur wer sein All Mountain auf ausgedehnte Trail-Touren oder gar eine Transalp ausführen will, sollte vor dem Kauf Gewichtstabellen studieren. Je flacher das Gelände, desto wichtiger ist eine gute Beschleunigung. Schwere Brummer wirken hier schnell träge. Auch kleine Fahrerinnen und Fahrer sollten die Bikes ins Verhältnis zu ihrem Körpergewicht setzen.

Ausstattungstipps für All-Mountain-Bikes

Trotz ihrer hohen Abfahrtskompetenz sollen All Mountains noch touren-tauglich sein. Mit dieser Ausstattung gelingt der Spagat.

  1. Fahrwerk: Moderne All-Mountain-Geometrien lassen bergab viel Geschwindigkeit zu. Um ihr Potenzial voll auszuschöpfen, empfiehlt sich eine Gabel mit steifen 35- oder 36-Millimeter-Standrohren. Am Dämpfer ist eine zuschaltbare Plattform ratsam, um Wippen zu unterbinden.
  2. Antrieb: Für eine gute Touren-Tauglichkeit trotz hohen Gewichts braucht es eine große Übersetzungbandbreite. Kettenblätter mit 30 oder 32 Zähnen lassen All-Mountain-Biker auch steile Rampen bezwingen.
  3. Laufräder und Reifen: Auf Felgen mit 30 Millimetern Innenweite stellen sich All-Mountain-Reifen schön breit auf. Vorne ist ein grip-starker Pneu Pflicht, hinten tut es auch ein leichter rollendes Modell mit gutem Pannenschutz.
  4. Bremsen: Vierkolben-Bremsen sind an All Mountains inzwischen Standard. Für eine ausreichende Wärmeableitung sollte der Scheibendurchmesser mindestens 200 Millimeter vorne und 180 Millimeter hinten betragen.
  5. Anbauteile: Touren ohne Teleskopstützen sind heute undenkbar. Je nach Größe sollten es mindestens 150 Millimeter Verstellbereich sein. Kurze Vorbauten um 50 Millimeter und breite Lenker um 780 Millimeter sorgen für eine direkte Steuerung und hohe Kontrolle in der Abfahrt.

Fazit: All Mountains bis 3300 Euro im Test

Ein gutes All Mountain muss nicht teuer sein. Gelungene Geometrien und fähige Fahrwerke gibt es auch für 3000 bis 3300 Euro, geringe Gewichte und ein wertiges Ausstattungspaket leider nicht bei jedem Hersteller.

Die schweren Bikes von Canyon, Focus und YT lassen bergauf Punkte liegen, können durch starke Abfahrleistungen aber wieder aufholen. Bei Giant und Rose zeigt sich in der Praxis das genau spiegelverkehrte Bild dazu.

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