Mountainbike Vorteile: Warum ein Gelände-Bike die richtige Wahl sein kann

Ab in die Berge und die Trails rocken oder komfortabel lange Strecken bewältigen? Soll es lieber ein Mountainbike oder ein Trekkingrad sein? Die beiden Fahrradtypen weisen zahlreiche Unterschiede und diverse Vor- und Nachteile auf, die wir im Folgenden diskutieren wollen und dir bei deiner Kaufentscheidung hoffentlich weiterhelfen können.

Was ist ein Mountainbike?

Mountainbikes sind in erster Linie Sportgeräte für den Offroad Einsatz, dabei fällt vom günstigen und einfach ausgestatteten Hardtail bis zum Wettkampf Fully alles unter diesen weit gefassten Oberbegriff sowie deren Abwandlungen Enduro, Downhill, Dirt- und Fatbike. MTBs können praktisch überall fahren, fühlen sich aber erst so richtig wohl, wenn du mit ihnen den Asphalt verlassen hast: Auf Wald- und Schotterwegen, auf losen und matschigen Untergründen bis hin zu anspruchsvollen Trails spielen die Geländespezialisten unter den Fahrrädern ihre Stärken aus.

Der Hauptgrund liegt schon in der Wahl der Bereifung: Grob profilierte Reifen bieten im Gelände hervorragenden Grip, fühlen sich dafür auf der Straße etwas schwammig an, dazu rollen sie lauter und unkomfortabler als typische Trekkingbike Reifen. Im MTB Bereich kannst du mit 27,5“ Zoll (650b) und 29“ Zoll zwischen unterschiedlich großen Laufrädern wählen. Vielfältig sind die Anforderungen an den Antrieb, denn von steilen Kletterpassagen bis zu temporeichen Abfahrten muss die Übersetzung für alle Belange den richtigen Gang parat halten.

Die idealen Voraussetzungen dafür bietet die Kettenschaltung - von den fein abgestuften Antrieben mit Zweifachkurbel bis zu den leichten und noch jungen Antrieben mit Einfachkurbel. Bei den Bremsen werden im MTB Bereich keine Kompromisse eingegangen. Da die Scheibenbremse unabhängig von Schmutz und Wetter stets eine zuverlässige Verzögerung gewährleistet, kommt sie über alle Preis- und Qualitätsstufen hinweg zum Einsatz. Einzig im absolut untersten Preissegment sind vereinzelt noch Modelle mit Felgenbremse zu finden, bei ähnlichem Preisgefüge ist die Scheibenbremse jedoch immer die bessere Wahl.

Bei der Ausrichtung auf sportliche Fahrten abseits befestigter Wege wird alles Überflüssige am liebsten weggelassen, daher werden Schutzbleche und Beleuchtung nur bei wirklichem Bedarf und dann meist als leicht zu entfernende Steck-Variante verwendet. Allen Mountainbikes gemein ist die eher sportlich und auf Vortrieb ausgerichtete Sitzposition mit einer entsprechenden Rahmengeometrie. Je nach Ausprägung der sportlichen Sitzposition wird diese im Alltag schnell als anstrengend und unkomfortabel empfunden.

Federgabel und Dämpfer haben vorwiegend sportliche Gründe, sollen Unebenheiten im Gelände abfedern und für eine gute Traktion und Bodenhaftung sorgen. Die Kombination aus robustem Aufbau, standfesten Bremsen und leistungsfähiger Schaltung macht das Mountainbike aber auch interessant für Sonderaufgaben. So sieht man nicht selten auf Alltagstauglichkeit getrimmte MTBs mit Kinder-, Hunde- oder Transportanhänger.Wenn du mit deinem Bike im Gelände oder auf anspruchsvollen Trails fahren möchtest, eignet sich ein MTB für dich.

Geländespezialist vs. Allrounder - Gegenüberstellung beider Bikes

Die Entscheidung ob Mountainbike oder Trekkingrad ist in erster Linie von dem bevorzugten Einsatzgebiet abhängig. Das Trekkingrad bzw. das All Terrain Bike ist für einfaches Gelände wie Feldwege, Straßen und den Stadtverkehr konzipiert, während das Mountainbike der Spezialist für actionreiche Fahrten in schwierigem Gelände ist.

Ein wesentlicher Unterschied liegt dabei im Gewicht beider Fahrradtypen. Mountainbikes sind mit einem Gewicht von ca. 11-14 kg deutlich leichter als die Trekkingräder, die in der Regel ein Gewicht von ca. 16-19 kg besitzen. Selbstverständlich gibt es je nach Bauweise und Ausstattung aber auch immer Ausnahmen. Das Gewicht des Bikes ist beim Fahren nicht zu unterschätzen, da ein Mehr an Masse gleichzeitig einen höheren Kraftaufwand erfordert. Eng damit verwurzelt ist das Thema Geschwindigkeit, denn: ein schwereres Fahrrad ist grundsätzlich auch schneller als ein leichteres - zumindest bergab.

Aber nicht nur das Gewicht, sondern etwa auch die Beschaffenheit der Reifen und Felgen sowie der Reifendruck haben eine Auswirkung auf das Fahrtempo. Des Weiteren unterscheiden sich Mountainbikes und Trekkingräder hinsichtlich der Sitzposition. Trekkingräder gelten aufgrund der aufrechten Sitzposition als bequemer und entspannter, während die gebeugte Haltung auf dem Mountainbike ein anspruchsvolleres, sportlich-dynamischeres Fahren mit sich bringt.Mit dem MTB geht es sportlicher zur Sache.

Der Fahrradmarkt bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, von groß bis klein, von knallig bunt bis dezent, von ausgefallen bis schlicht. Hört man sich in der Fahrradszene um, so spielen beim Kauf nicht selten auch ästhetische Gründe eine Rolle. Dieses Rennen dürfte das Mountainbike wohl für sich entscheiden, da seine Form und Bauweise von den meisten Bikern als optisch ansprechender als die der Trekkingräder empfunden wird. Aber bekanntlich sind die Geschmäcker auch bei diesem Thema verschieden.

Das Trekkingrad punktet hingegen in Sachen Gepäckaufnahme, da es in der Regel über einen Gepäckträger verfügt, an dem zusätzliche Packtaschen angebracht werden können. Aus diesem Grund sin auch längere Fahrradtouren möglich. Das Mountainbike bietet eine schlechte bis gar keine Gepäckaufnahme.Auch der Pflege- und Wartungsaufwand ist beim Trekkingrad grundsätzlich niedriger, da das Schutzblech vor einer starken Verschmutzung sowohl des Fahrrads als auch des Fahrers schützt. Das Mountainbike hingegen verzichtet zumeist auf ein Schutzblech. Des Weiteren verwendet das Trekkingrad häufig eine weniger komplexe Technik als das Mountainbike, was die Pflegearbeiten geringer macht.

Einen schönen Kompromiss aus beiden Fahrradkategorien kann man bei den sogenannten ATB Fahrrädern finden. Diese gibt es heutzutage natürlich auch in der ATB E-Bike Version. Sie sind das Bindeglied zwischen Mountainbikes und Trekkingrädern und enthalten Merkmale beider Kategorien. Das Schöne an ATBs - so vielseitig wie ihr Einsatzbereich, so günstig sind sie auch in der Anschaffung. All Terrain Bikes für Einsteiger kannst du schon ab 500€ erstehen.

Achtung: Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung

Auch wenn es den meisten Bikern nicht wichtig erscheint, so ist das Mountainbike in seiner gebräuchlichen Form nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Für die Fahrt auf öffentlichen Straßen ist es daher nur mit einer Zusatzausrüstung zugelassen, die maßgeblich den Bereich Beleuchtung betrifft. Anders sieht es beim Trekkingrad aus, denn dieses entspricht in der Regel den Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), wonach eine Lichtanlage und die nötigen Reflektoren vorhanden sein müssen.Mit dem Trekkingbike kannst du sowohl auf befestigtem, als auch auf unbefestigtem Untergrund fahren.

Mountainbike Hardtail

Mit starrem Heck, geringem Gewicht und top Kontrolle - Hardtail-Mountainbikes sind die perfekte Wahl für sportliche Offroad-Einsätze. Ob knackige Touren, schnelle Uphills oder technisches Gelände: Hardtails stehen für Effizienz, Direktheit und ein unverfälschtes Fahrgefühl. Ein Hardtail-Mountainbike (MTB) verfügt über eine gefederte Front (Federgabel), während das Heck starr bleibt.

Der starre Hinterbau bedeutet: mehr Kraft geht direkt auf die Pedale und das Hinterrad, was Hardtails besonders effizient beim Klettern macht. Hardtails sind außerdem robust und langlebig, da sie weniger bewegliche Teile besitzen.

Hardtail Kategorien

  • Down-Country: Diese Bikes sind wohl die gängigste Version der Hardtails. Ein leichter Alurahmen und meist 100mm Federweg bieten dir Geschwindigkeit und Fahrspaß, ohne viel Kraft am Berg einzubüßen.
  • Cross-Country: Auf lange Strecken und Rennen ausgelegt, auch Marathonbikes genannt. Ein sparsamer Federweg von 100mm bis 120mm bietet Komfort und schont die Gelenke bei längeren Touren. Der Fokus liegt hierbei auf Antriebseffizienz, auch beim Treten bergauf.
  • Trailbikes: Den längsten Federweg bieten dir diese MTBs mit 120mm bis 130mm.

Fully MTB

Das Full-Suspension-Bike (englisch) vollgefedertes Fahrrad oder auch Fully genannt, ist wie der Name verrät, vollkommen gefedert bzw. Gedämpft. Mit diesem Bike bist du in jedem Gelände zuhause und überwindest auch die größten Hindernisse. Der Rahmen ist je nach Preisklasse meist aus Carbon oder Aluminium gefertigt.

Kategorien

  • All-Mountain-Fullys: Wie der Name schon sagt, ist dieses MTB ein echter Allrounder. Es ist etwas schwerer als ein Fully-Trailbike, hat allerdings auch ein paar Besonderheiten. Eine absenkbare Sattelstütze sorgt auf dem Trail oder Downhill für mehr Bewegungsfreiheit. Außerdem ist eine sperrbare Federgabel verbaut, um dir das Bergauffahren zu erleichtern. Der Federweg liegt meist bei ca. 120mm - 140mm.
  • Enduro-Fullys: Vor allem für die Bergabfahrt entwickelt und darum mit einem eher flachen Lenkwinkel und einem tiefen Schwerpunkt konzipiert. Die absenkbare Sattelstütze sorgt auch hier für mehr Bewegungsfreiheit beim Downhill. Der Federweg beträgt bei diesen Bikes meist 160mm bis 180mm. Mit dieser Federung überwindest du auch große Hindernisse und Schläge werden sehr gut gedämpft. Die Federung kann in der Regel gesperrt oder verhärtet werden, womit auch längere Fahrten auf der Straße zum vollen Erfolg werden ohne unnötig Kraft einzusetzen.
  • Downhill-Fullys: Wie der Name verrät, sind diese MTB ausschließlich für Downhillfahrten entwickelt worden. Durch die starke Federung mit einem Federweg von 180mm bis 200mm nimmst du sämtliche Drops und Sprünge mit, aber das hat seinen Preis. Durch das zusätzliche Gewicht der Federung wird Bergauffahren beinahe unmöglich bzw. sehr Kraftaufwendig. Ein Lift oder Shuttleservice ist darum empfehlenswert.
  • Freeride-Fullys: Stabil und schwer, dieser MTB-Typ ist sehr gut für die Fahrt abseits von Wegen oder Trails geeignet. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die direkte Lenkung mit minimalem Gewicht bietet dir volle Kontrolle. Diese Fullys sind für Sprünge und das Überwinden technisch anspruchsvoller Hindernisse konzipiert.

Laufradgrößen bei Mountainbikes

Sehr lange waren 26 Zoll das Nonplusultra in der MTB-Szene. Mittlerweile haben 27,5 Zoll und 29 Zoll Laufräder die beliebten „Oldies“ fast gänzlich abgelöst. Größere Laufräder ermöglichen es dir deutlich einfacher über Hindernisse zu rollen, ohne dein Rad lupfen zu müssen. Größere Laufräder sind schwerer, bieten dafür aber deutlich mehr Laufruhe und bessere Abrolleigenschaften. Kleinere Laufräder sind agiler und etwas leichter, sie könnten je nach Fahrstil für dich die richtige Wahl sein.Du möchtest schnellstmöglich beschleunigen und bist eher auf schmalen Strecken und in engen Kurven unterwegs?

10 Gründe, die für das Gelände-Bike sprechen

  • Abwechslung: Stundenlange Radtouren auf Asphaltpisten - da kommt schnell Langeweile auf. Spannender und vor allem abwechslungsreicher ist es, sich mit dem Mountainbike in unerschlossenes Gelände zu wagen. Ob Gebirge, Wald oder Wüste, abseits der befestigten Wege kann das Mountainbike so richtig zeigen, was es drauf hat. Statt monotonem Dauer-Radeln geht es hier entlang enger Kurven und steiler Abfahrten über Stock und Stein. Neben jeder Menge Spaß und Action gelangst du so auch an Orte in der Natur, die du sonst vielleicht niemals zu Gesicht bekommst.
  • Effektives Workout: Der Ritt durchs Gelände hat einen weiteren Vorteil: Der ständige Wechsel zwischen intensiver Belastung und entspannten Phasen ist ideal für Stoffwechsel, Fettverbrennung und Fitness - das perfekte Workout. Forscher sind sich mittlerweile einig: Langanhaltende, gleichförmige Ausdauerbelastungen sind nicht der beste Weg, um überschüssige Pfunde zu verlieren und seine Fitness zu steigern. Die abwechslungsreiche Fahrt durchs Gelände gleicht von der Belastung her jedoch eher dem hochintensiven Intervalltraining und ist, im Gegensatz zum normalen Radeln auf der Straße, gut geeignet, um eine paar Pfunde zu verlieren und der Gesundheit etwas Gutes zu tun.
  • Koordination und Balance: Extrem gefordert sind im Gelände auch Koordination, Gleichgewicht und Reaktionsvermögen. Wer mit Highspeed über unwegsamen Untergrund braust, Bäumen ausweicht und über plötzlich auftauchendes Wurzelwerk springt, muss seinen Körper im Griff haben. Zu den positiven Effekten für Fitness und Gesundheit gesellen sich also auch noch das Balance- und Reflexe-Training.
  • Technik-Paradies: Scheibenbremse, 24-Gangschaltung, Federgabel, Carbon-Rahmen - längst ist das Gelände-Bike nicht mehr nur ein einfacher Drahtesel mit Reifen, Gestell und Pedalen. Die aktuellen Bikes sind Hightech-Geräte, wobei sich die Anbieter ständig mit technischen Innovationen zu übertreffen versuchen. Für Technikfreunde und Tüftler sind das paradiesische Zustände. Wenn der Markt boomt, ist auch das Angebot riesig - wer also Spaß am Schrauben hat, ist längst nicht mehr nur auf fabrikfertige Modelle angewiesen, sondern kann sich sein Bike individuell zusammenstellen.
  • Trickvielfalt: Bunny Hops, Drops oder Backflips - bei diesen eigentümlichen Begriffen handelt es sich um einen winzigen Ausschnitt aus der Trickkiste, die das Mountainbike eröffnet. Im Gegensatz zum Straßenrad ist das Gelände-Bike nämlich ein anerkanntes Sportgerät, das sogar mit einer eigenen Disziplin bei den Olympischen Spielen vertreten ist. Keine andere Variante des Drahtesels bietet einen so große Vielfalt an Tricks und bringt einen trotzdem verhältnismäßig bequem von A nach B.
  • Langfristige Investition: Zugegeben, ganz billig ist ein neues Mountainbike nicht. Gute Räder, die nicht schon nach ein paar Kilometern erste Anzeichen von Schwäche aufweisen, gibt es ab circa 500 Euro. Rechnet man nun noch den Helm hinzu, der Pflicht sein sollte, und eventuell Handschuhe und Knieschoner, liegt man bei rund 600 bis 650 Euro. Nicht gerade wenig, werden viele denken. Wer sein Bike jedoch pflegt und ein paar Basics beherrscht, kann es jahrelang uneingeschränkt nutzen, ohne weitere Ausgaben einplanen zu müssen. Im Vergleich kostet eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio schon nach einem Jahr circa 400 bis 500 Euro.
  • Für jedes Alter geeignet: Ob adrenalin-geladener Mountainbike-Profi oder betagter Neueinsteiger - Mountainbiking ist für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus geeignet. Insbesondere bei Knie- oder Hüftbeschwerden wirkt sich das Radeln nach unterschiedlichen Intensitäten sogar positiv aus. Die Gelenke werden geschont und die Muskulatur aufgebaut. Zudem ist der Radsport kinderleicht zu erlernen.
  • Autonomie: Im Gegensatz zu manch anderer Sportart hat das Mountainbiking noch einen weiteren Vorteil: die völlige Autonomie. Was gibt es Schöneres, als sich mit ein paar guten Freunden zu verabreden und einen gemeinsamen Ritt durchs Gelände zu starten? Route, Intensität, Pausen - all das wird völlig unabhängig festgelegt. Und wenn du mal keine Lust auf gar nichts hast, ist eine einsame Tour häufig ein ausgezeichneter Muntermacher.
  • Transportfreundlich: Das Transportproblem des Bikes ist mittlerweile eigentlich keines mehr. Die heutigen Mountainbikes sind kompakt und ultraleicht, um die zehn Kilogramm liegt der Richtwert. Meist lassen sie sich auch mit wenigen Handgriffen auf dem Auto befestigen.
  • Attraktives Aussehen: Neben seiner Vielfalt und den ausgezeichneten Fahreigenschaften besticht das Mountainbike noch durch einen weiter Punkt: sein Aussehen. Wuchtiger Rahmen, 26-Zoll Reifen mit fettem Profil und jede Menge Technik am Lenker - der Look des Gelände-Bikes macht einiges her. Und spätestens wenn du das Summen der überbreiten Reifen auf dem Asphalt hörst, weißt du, für welche Fahrrad-Variante du dich entscheiden solltest.

5 Gründe, sofort ein Mountainbike zu kaufen

  • Endlich dem Winterblues adé sagen! So schön der Winter auch sein kann: Die dunkle Jahreszeit hinterlässt bei vielen einen faden Beigeschmack. Also ab auf's Rad und an trockenen Tagen endlich wieder Vitamin D tanken! Denn die Auszeit in der Natur, übrigens egal ob auf dem Mountainbiken oder zu Fuß, kann signifikant zur Verringerung von Stress und Angstzuständen beitragen. Studien haben gezeigt, dass Zeit im Freien, insbesondere in grüner Umgebung, positive Effekte auf die mentale Gesundheit hat, indem sie unter anderem Depressionen lindert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Also: worauf wartest du noch?
  • Endlich fitter werden! Keine Macht dem Weihnachtsbraten: Mountainbiken ist quasi prädestiniert als Cardio-Übung! Die meist gleichmäßige Belastung bergauf ist der Verbesserung der Herzgesundheit dienlich, zudem trainierst du besonders die Bein-Muskulatur. Auch auf dem Trail verbesserst du deine Gleichgewichtsfähigkeit und Gewichtskontrolle! Und wie immer: Regelmäßige körperliche Aktivität senken das Risiko chronischer Krankheiten, die Stimmung verbessert und die allgemeine Lebensqualität steigert sich. Versprochen!
  • Endlich mehr Abenteuer wagen! Egal, ob du den Hausberg endlich bezwingst, dich systematisch auf einen Marathon vorbereitest oder im für den Bikepark-Besuch im Sommer trainierst: Mountainbiken eröffnet dir immer die Möglichkeit, neue Orte zu erkunden, von lokalen Trails bis hin zu epischen Mountainbike-Destinationen - und die dann sogar weltweit. Mountainbiken bietet in unseren Augen ein einzigartiges Abenteuererlebnis, das hinsichtlich der Breite unseres Sportes schwer zu übertreffen ist.
  • Endlich mit neuen Leuten Sport machen! Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten sich zu vernetzen! Ob über soziale Medien, Foren, lokalen Mountainbike-Clubs und -Gruppen oder einfach nur im Wald zufällig kennengelernt: Die Mountainbike-Gemeinschaft ist super divers, bietet bei entsprechender Nachfrage eigentlich immer Unterstützung, teilt Wissen und fördert die Sicherheit dank Umsicht auf den Trails - besonders für Neulinge.
  • Endlich (weitestgehend...) ausentwickelt! Auch unser Ingenieursdrang hat vor dem Mountainbike keinen Halt gemacht und den Sport in den letzten zehn Jahren maßgeblich weiter geformt. Modernere Geometrien, bombastisch funktionierende Bremsen, piekfein ansprechende Fahrwerke, superstarke Motoren und dicke Akkus: Mountainbikes bieten allen Unkenrufen zum Trotz heute aus technischer Sicht enorm viel mehr, als noch kurz nach der Jahrtausendwende. E-MTBs müssen hier löblich erwähnt werden, denn sie machen den Sport zugänglicher - besonders für Personen, die sich vielleicht nicht in der besten körperlichen Verfassung befinden oder stressfreier neue Touren und Trails kennenlernen wollen. Unser Sport ist bunt - und hinsichtlich der technischen Lösungen für jeden zugänglich!

Preisklassen von Mountainbikes

Mountainbike Einsteigerklasse: 500-800 €

Ein Einsteiger-Bike mit dementsprechende Ausrüstung ist bereits ab 500 bis 700 € erhältlich. Eine höhere Investition ab 1.000 € lohnt sich, denn ein Mountainbike ist eine einmalige Anschaffung und soll Qualitätsmaßstäben gerecht werden. Allerdings muss man hinsichtlich der Komponenten einige Abstriche in Kauf nehmen, wenn man es mit einem Hardtail zum selben Preis vergleicht. Hier musst also du entscheiden: Möchtest du ein vollgefedertes MTB, das dir auf den Trails etwas mehr Komfort bietet, oder das besser ausgestattete Hardtail für mehr Geschwindigkeit und geringeren Wartungsaufwand? Bei beiden Typen dieser Preisklasse bekommst du allerdings hydraulische Scheibenbremsen und einem leichten Aluminiumrahmen. Außerdem kannst du, am oberen Rand dieses Preissegments, für die Radnaben anstelle eines Schnellspanners eine Steckachse bekommen. Steckachsen bieten dir in der Regel eine erhöhte Steifigkeit und ein besseres Lenkverhalten.

Mountainbike Mittelklasse: 800 - 1500 Euro

Mountainbike Oberklasse: 1500-2500 €

In diesem Preissegment bekommst du richtig gute Mountainbikes, die hinsichtlich der Ausstattung schon fast alles bieten - sei es ein leichter Carbon-Rahmen oder ein zuverlässiger Einfach-Antrieb. Der Antrieb mit nur einem Kettenblatt vorne ist vor allem für schnelle, wettkampforientierte Fahrer ein Muss, da das Schalten erleichtert und das Gewicht verringert wird. Zudem ein Schmankerl in dieser Preiskategorie: Viele MTBs kommen mit einer Vario Sattelstütze, die du komfortabel per Knopfdruck vom Lenker nach unten fahren lassen kannst.

Mountainbike High-End-Klasse: Über 2500 €

In dieser Preiskategorie bekommst du hochwertige Fully und Hardtail MTBs. Beide Modelle verfügen über leichte Rahmen, die meist aus Carbon gefertigt sind, erstklassige Anbauteile, Tubeless-Ready Felgen, Vario-Sattelstützen, hydraulische Scheibenbremsen, Steckachsen-Systeme und zuverlässige Schaltgruppen von SRAM und Shimano. Die Federelemente bieten ein sensibles Ansprechverhalten bei hoher Antriebsneutralität.

Zusammenfassung

Mountainbikes gestalten deine Radtouren flexibler, du kommst in den Genuss von Freiheit und tust deiner Gesundheit etwas Gutes. Die zehn Gründe aus diesem Artikel sprechen eine deutliche Sprache: Mountainbikes lohnen sich!

Das Wichtigste zusammengefasst: Mountainbiken bietet nicht nur physische und mentale Gesundheitsvorteile, sondern auch die Chance, Teil einer leidenschaftlichen Gemeinschaft zu werden, ein tieferes Bewusstsein für die Umwelt zu entwickeln und Spaß an der Technik zu entwickeln. In unseren Augen sind es diese Faktoren, die Mountainbiken zu einem irrwitzig spaßigen und erfüllenden Hobby macht.

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