Shimano EP8 E-MTB Motor im Test: Ein detaillierter Blick

Seit gut einem Jahr sind E-MTBs mit dem Shimano EP8 erhältlich und der Motor vereint zwei Eigenschaften, die auf dem Markt einzigartig sind.

Technische Daten und Eigenschaften

Da wäre einerseits sein extrem geringes Gewicht von knapp 2,6 kg - damit ist er einer der leichtesten Mittelmotoren überhaupt auf dem Markt. Andererseits bringt er mit 85 Nm dennoch ein ähnlich hohes Drehmoment auf die Kette wie die teils deutlich schwerere Konkurrenz. Klar: Geringes Gewicht heißt auch kompakte Abmessungen.

Leistung im Vergleich

Wer schon mehr als einen E-MTB Motor gefahren ist, der wird wissen: Obwohl die technischen Daten laut der jeweiligen Hersteller meist sehr ähnlich sind, fühlen sich die Motoren in der Praxis doch ziemlich unterschiedlich an. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die maximale Leistung, die das System abgibt. Dafür wählen wir eine sehr hohe Eingangsleistung an der Kurbel von 250 Watt und eine Kadenz zwischen 70 und 75, wo die meisten Motoren ihren Sweet-Spot haben. Hier zeigt sich, dass der Shimano EP8 doch etwas hinter die Konkurrenz zurückfällt.

So interessant ein Blick auf die Maximalleistung auch sein mag und auch Erkenntnisse zu den Leistungsreserven bringt - für die Praxis sind die Daten nur teilweise relevant. Denn, mal ehrlich: 250 Watt drücken wohl nur die wenigsten E-Mountainbiker über einen längeren Zeitraum. Aus diesem Grund haben wir uns die Leistung noch in einem weiteren Szenario angesehen - und zwar bei 100 Watt Eingangsleistung. Hier wendet sich das Bild: Der Shimano EP8 bringt über 500 Watt Leistung und zieht damit mühelos an der Konkurrenz von Bosch oder Giant vorbei. Das heißt in der Praxis, dass der EP8 bei weniger Input des Fahrers stärker unterstützt, „nach oben“ dann jedoch geringere Reserven besitzt.

Individualisierung und App-Steuerung

Nicht unerwähnt sollte jedoch die Individualisierung bleiben, die mittlerweile fast alle Antriebe über die App erlauben. Ähnlich wie bei der Bedienung war Shimano auch bei den Apps durchaus in einer Vorreiter-Rolle, zumindest zum Teil: Schon vor einigen Jahren bot man mit der E-Tube Project Software für PC und Mac die Möglichkeit, den Antrieb auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Seit letztem Jahr gibt es diese Funktionalität nun auch in Form einer leicht zugänglichen App für Android und IOS. Hierüber lassen sich alle Unterstützungsstufen anpassen. Einstellbar sind maximales Drehmoment, Motorcharakteristik allgemein und die Motorcharakteristik beim Anfahren.

Besonders schön: Die Einstellungen lassen sich in zwei unterschiedlichen Profilen abspeichern, zwischen denen man während der Fahrt direkt über die Bedieneinheit wechseln kann. Ganz ohne Smartphone.

Mit der E-Tube Ride App bekommen all jene eine passende App, denen das minimalistische Display zu wenige Infos bietet. Damit lässt sich das große Display des eigenen Handys nutzen, um sämtliche Infos vom Antrieb darzustellen - Geschwindigkeit, Leistung, Unterstützungsstufe, Restreichweite und vieles mehr. Sämtliche Daten werden in Kacheln dargestellt, die man sich so auf dem Bildschirm anordnen kann, wie man es möchte - und das auf mehreren Screens. Wer einen der größeren Garmin Radcomputer nutzt, wird sich direkt zurechtfinden.

Energieeffizienz und Reichweite

Neben der Leistung dürfte für die meisten E-Mountainbiker auch die Energieeffizienz und damit die Reichweite der verschiedenen Antriebe eine durchaus gewichtige Rolle spielen; nicht umsonst sind Akkus mit hoher Kapazität immer gefragter. Dabei wird oft vergessen, dass die reine Akkukapazität zunächst nicht unbedingt viel über die Reichweite aussagt, da die Antriebe unterschiedlich viel Energie benötigen. Verlässliche Aussagen über maximale Reichweiten sind ohnehin nur bedingt möglich, da sie von einer Vielzahl von Faktoren abhängig sind.

Um jedoch ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir die Reichweite der jeweiligen Antriebssysteme in mehreren Durchläufen, oft auch in unterschiedlichen Rädern gemessen. Der Shimano EP8 liefert in puncto Effizienz absolute Top-Werte ab: In der Ebene schlägt er den Bosch Performance CX hauchdünn und ist damit unser Effizienz-König.

Fahreigenschaften und Geräuschentwicklung

Die Charakteristik des Shimano EP8 ist mit sportlich wohl am besten beschrieben. Sportlich einerseits, da er mit einem sehr dynamischen Unterstützungsverhalten und sehr lebendigem Ansprechen hervorragend für technische Uphills geeignet ist. Große Unterschiede gibt es zwischen den Antrieben nicht nur in puncto Leistung und Effizienz, sondern auch beim Thema Lautstärke.

Der Shimano EP8 kann hier nur bedingt punkten: Im Uphill oder in der Ebene fällt er weder positiv noch negativ auf. Die Geräuschkulisse ist ähnlich wie beim Bosch Performance CX. Nicht unbedingt laut, aber der eher hohe Ton ist sehr Kadenzabhängig - wer empfindlich ist sollte auf alle Fälle vor dem Kauf probefahren. Leider macht sich der EP8 auch in der Abfahrt bemerkbar, und zwar durch ein mehr oder weniger lautes, konstruktionsbedingtes Klappern. Auch hier gilt: Probefahren!

Akkus und Kompatibilität

Bei den Akkus bietet kaum ein Antriebssystem so viel Auswahl wie der Shimano EP8. Das liegt daran, dass Shimano zwar eigene Akkus anbietet - mit 504 oder 630Wh - aber den Herstellern ein grundsätzlich „offenes System“ bietet. Das heißt, den Fahrradherstellern steht es frei, den EP8 mit einem selbst entwickelten Akku zu kombinieren. Oft wird hierfür mit großen Akkuproduzenten wie beispielsweise BMZ zusammengearbeitet. So ist es für die Hersteller deutlich einfacher, den Akku bezüglich Größe, Gewicht, Bauform und Kapazität auf das Konzept des E-MTBs anzupassen. Klein, leicht, fest integriert wie beim Orbea Rise? Kein Problem. So groß wie möglich? Norco bietet bei den aktuellen E-MTBs bis zu 900Wh!

Bedienung und Display

Bei Bedienung und Display ist Shimano nun schon seit einiger Zeit wohl der Benchmark im Bereich sportlicher E-MTBs. Das liegt mitunter an dem bewährten und in fast unveränderter Form seit 2016 verwendeten Display: Klein, unauffällig, hell, gut ablesbar - es hat genau die Eigenschaften, die ein solches Display haben muss. Durch die farblich codierte Anzeige lässt es sich auch aus dem Augenwinkel immer gut ablesen und zeigt außerdem immer die wichtigsten Infos. Mit seinen kompakten Abmessungen und der cleveren Befestigung nimmt es am Lenker kaum Platz weg und ist auch im Falle eines Sturzes immer gut geschützt.

Das dazugehörige Bedienteil könnte simpler nicht sein. Zwei Knöpfe, kaum breiter als die Klemmschelle eines Griffs und dennoch bietet es alles, was man sich wünschen könnte. Seit diesem Jahr gibt es auch eine kombinierte Bedieneinheit, die aber vor allem sportlichen Trekkingrädern und Touren-Hardtails vorbehalten sein dürfte. Das Display ist hier nur einfarbig und auch bei weitem nicht so hell und gut ablesbar.

Vergleich mit anderen E-MTB Motoren

Ein E-MTB besteht aus mehr als 100 Komponenten, aber meist wird nur über eine einzige gesprochen: den E-MTB Motor. Deshalb macht es Sinn, sich vor dem E-Mountainbike Kauf ein paar grundlegende Fragen zu stellen: Wie leistungsstark soll der Antrieb sein? Baut Bosch, Shimano oder ein anderer Hersteller den besten E-MTB Motor für meine Bedürfnisse?

Die maximal zulässige Nenndauerleistung beträgt 250 Watt und der E-MTB Motor darf nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h unterstützen. Warum? Weil nur diese E-Antriebe in sportlichen E-Mountainbikes sinnvoll sind und man weder einen Führerschein noch eine Versicherung braucht, um sie fahren zu dürfen.

Motorposition: Mittelmotor vs. Heckmotor

Sitzt der Elektromotor in der Mitte oder hinten? Bei sportlichen E-MTBs haben sich diese zwei Varianten von Motorpositionen durchgesetzt. Sitzt der Motor dagegen hinten am Fahrrad in der Hinterradnabe, spricht man von einem E-MTB mit Heckmotor.

  1. Da E-MTB-Motoren etwa 2,5-4,2 Kilo wiegen, garantiert der Mittelmotor eine optimale Gewichtverteilung (sehr zentral) und sorgt dafür, dass das Bike einen niedrigen Schwerpunkt hat. Das kommt dem Handling des Bikes zugute. Ein weiterer Vorteil von Mittelmotoren: Motoreinheit und Akku sitzen nah beisammen, was die Verbindung und Verkabelung vereinfacht. Durch seine bauartbedingten Vorteile werden bei sportlichen E-Mountainbikes fast nur Mittelmotoren verbaut.
  2. Den Hinterradmotor findet man häufig bei 45 km/h schnellen S-Pedelecs und sportlichen E-Rennrädern und E-Gravelbikes. Für sportliche E-MTBs wiegt allerdings ein Nachteil zu schwer: Motorgewicht ist sehr hecklastig verteilt und der Schwerpunkt des Bikes wandert dadurch nach hinten. Deshalb findet man Heckmotoren nur bei sehr günstigen E-Mountainbike Hardtails für Einsteiger oder E-Rennrädern.

Nenndauerleistung und Drehmoment

Man kennt sie, man vergleicht sie: Die Nenndauerleistung von E-MTB Motoren ist beim E-MTB Kauf omnipräsent. Der Bosch Performnce CX Motor oder Shimanos EP werden beispielsweise mit 250 Watt Nenndauerleistung angegeben.

Das maximale Drehmoment lässt aber sehr gute Rückschlüsse über die Motor - oder besser gesagt - Unterstützungscharakteristig des E-Mountainbikes zu. Das Drehmoment steht für die Kraft der Drehbewegung des Motors. Ein hohes Drehmoment sorgt dafür, dass Motoren auch bei niedrigen Kadenzen, also z.B. Das vermittelt oft einen sportlichen Charakter des E-Mountainbikes. Aber mehr Drehmoment ist nicht zwingend besser. Der Charakter muss zu den eigenen Vorlieben passen.

Weitere wichtige Faktoren

Gewicht: Gute E-MTB Motoren wiegen zwischen 2,9 und 3,5 Kilo.

Unterstützungsstufen: Bei E-MTB Motoren wird die Unterstützung immer in Prozent angegeben.

Akku: Die Kapazität der E-MTB Akkus ist entscheidend, welche Distanz man mit dem E-MTB mit einer Akkuladung schafft. Die Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus wird in Wattstunden (Wh) angegeben.

Display / Fernbedienung: Neben Motor und Akku gehört auch ein Display sowie (teils) eine Lenker-Fernbedienung zum E-MTB Antriebssystem.

Geräuschkulisse: Es gibt deutliche Unterschiede, wie laut oder leise ein E-MTB Motor ist.

App Konfiguration: Vor allem die Shimano Motoren bieten eine App zur üppigen Konfiguration der Motorcharakteristik.

Konkurrenz auf dem E-MTB Markt

Während in der Vergangenheit oft kein Weg an E-MTB-Riese Bosch vorbeiführte, hat sich in den vergangenen Jahren auf dem E-MTB Markt sehr viel getan. Immer mehr E-MTB Motoren Hersteller und Marken drängen mit ihren speziellen Antrieben auf den Markt. Kleine, unwichtige E-MTB Motorenhersteller oder E-MTB Frontantriebe haben wir bewusst weggelassen.

  • Bosch: Der deutsche Hersteller Bosch gehört zu den wichtigsten Lieferanten für E-MTB Motoren.
  • Shimano: Vor allem bei Schaltungen, Antrieben und Bremsen sind die Japaner absoluter Marktführer.
  • Yamaha: Das japanische Unternehmen Yamaha hat eine lange Tradition bei E-MTB Motoren.
  • Brose: Der deutsche Automobil-Zulieferer Brose mischt mit seiner Erfahrung seit Jahren bei E-MTB Motoren mit.
  • Panasonic: Der Elektronikriese Panasonic aus Japan hat diverse Mittelmotoren und Frontmotoren fürs E-MTB im Angebot.
  • Specialized: Die Hardware der Specialized E-Antriebe liefert Brose oder Mahle. Software, Steuerung und Akkus entwickelt Specialized in der Schweiz selbst.

Der Shimano EP8 im Detail

Viele der Features des neuen Shimano EP8 sollen in dem noch leistungsfähigeren, aber zugleich deutlich leichteren, widerstandsärmeren, nahtlos integrierbaren und geräuschminimierten EP8 stecken. Dabei schafft es Shimano mit dem neuen System erneut, ein natürliches Fahrgefühl zu ermöglichen.

Die neue EP8 Antriebseinheit (DU-EP800) zieht mit beeindruckenden 85 Nm am Antriebsstrang und macht damit auch die steilsten Anstiege bezwingbar. Dabei geht die Steigerung des Drehmoments im Vergleich zum Vorgängermodell E8000 um satte 21% Hand in Hand mit einer Gewichtsreduktion um 300 g auf gerade einmal 2,6 kg (minus 10%), für die vor allem das neue Magnesium-Gehäuse verantwortlich ist.

Durch diese Widerstandsminimierung wird bei aktiver Motorunterstützung die Effizienz gesteigert, ohne Motorunterstützung äußert sie sich in leichtgängigem Pedalieren fast wie bei einem herkömmlichen Fahrrad.

Trotz der Steigerung des Drehmoments bleibt der Shimano EP8 leise. Und auch optisch hat sich einiges getan. E-Bike-Rahmen einfügt. Das hat durchaus auch einen praktischen Nutzen, indem beispielsweise die Bodenfreiheit noch einmal erhöht wird. Die DU-EP800 hat dieselben Aufnahmepunkte für die Rahmenmontage wie DU-E8000 und DU-E7000.

Shimano EP8 ist kompatibel mit mechanischen 9-, 10-, 11- und 12-fach-Schaltsystemen, elektronischer Di2-Schaltung (11-fach) und Getriebenaben (11/8/7/5-fach). Eine neue Kettenführung (CD-EM800) ist ebenfalls erhältlich.

Das Shimano EP8 Display (SC-EM800) gleicht äußerlich stark dem beliebten und hochgelobten E8000 Display, hält aber mit der Option, direkt zwischen verschiedenen, individuell konfigurierbaren Systemprofilen umzuschalten, ein ganz neues Feature bereit. Das SC-EM800 Display kommuniziert drahtlos über Bluetooth mit Shimanos E-Tube Project App und ermöglicht es dem Anwender, die Antriebscharakteristik selbst unterwegs individuell anzupassen.

Diese wurde für das Shimano EP8 System nochmals überarbeitet und stellt nun auch mit mechanischen Schaltsystemen eine intelligente Schiebeunterstützung bereit.

Wie alle Shimano Steps Akkus sind auch diese Modelle extrem langlebig und haben auch nach 1.000 Volllade-Zyklen noch 60% ihrer ursprünglichen Kapazität.

Der Trail-Modus kann in der Spitze ebenfalls 85 Nm Output erbringen, reagiert aber sensibler auf den Fahrerinput, wodurch entweder - bei geringen Eingangs-Drehmomenten - die Akkureserven geschont werden oder bei höherem Fahrerinput die Leistungsabgabe des Systems schnell ansteigt. Dieser Anstieg kann dabei deutlich früher erfolgen als beim Vorgängermodell - die 85 Nm können schon bei 60 Nm Fahrerinput bereitstehen.

Der Eco-Modus liefert in der Spitze 30 Nm, die in einer gleichermaßen responsiven Art und Weise erreicht werden. Der Clou dabei: All diese Settings sind hochgradig einstell- und individualisierbar - sowohl zu Hause per PC als auch direkt unterwegs über die neue E-Tube Project App.

So hat der Anwender stets die Kontrolle darüber, wie sich das System in den verschiedensten Fahrsituationen verhält. Außerdem hat der Fahrer die Wahl zwischen fünf Levels bei der Anfangs-Unterstützung. So lässt sich das Shimano EP8 System an praktisch jede Fahrsituation und jeden Fahrertyp anpassen. Alle diese Informationen und Settings können dann als Voreinstellungen in Fahrerprofilen gespeichert und jederzeit „auf Knopfdruck“ abgerufen werden, beispielsweise ein akkusparender „Commute“-Modus und ein „High-Power“-Modus für technische Singletrail-Anstiege.

Orbea EP8 RS: Eine spezielle Variante

Das Orbea Rise ist vermutlich eines der erfolgreichsten Light-E-MTBs am Markt. Dabei setzt das Bike der Spanier auf ein spezielles Konzept. Denn für Schub sorgt kein eigens entwickelter Leicht-Motor, sondern ein modifizierter Shimano EP8. Das hat einige Vorteile, bringt aber auch Nachteile mit sich.

Für unseren großen Vergleichstest leichter E-Bike-Antriebe konnten wir den EP8 RS ausführlich in Labor und Praxis testen. Eines ist von vorneherein klar: In Sachen Reichweite und Standfestigkeit macht dem System keiner etwas vor. Damit spricht das Orbea-Konzept eine große Zielgruppe an.

Der Orbea EP8 RS ist Hardware-seitig identisch mit dem klassischen Shimano EP8. Gewichtstechnisch hat er gegen die exklusiv als Light-Antrieb konzipierte Konkurrenz also klar das Nachsehen. Mindestens 600 Gramm muss man für das Aggregat draufzählen. Dafür ist der Motor mit exklusiver Orbea-Software verhältnismäßig kräftig und robust.

Aktuell hat Orbea drei E-Mountainbikes mit EP8 RS im Portfolio. Alle setzen dabei auf einen fest verbauten Akku im Unterrohr, der durch einen Range Extender im Trinkflaschenformat aufgestockt werden kann.

Seine volle Leistung ruft der EP8 RS beim Orbea im Grund-Setup des Turbo-Modus schon bei geringem Fahrer-Input ab. Dadurch fühlt sich der Motor in der Praxis sogar noch etwas kräftiger an, als es die Laborwerte vermuten lassen.

Technische Daten: Orbea EP8 RS (Shimano)

Merkmal Wert
Gewicht Motor 2,65 kg
Gewicht Akku 2,78 kg (540 Wh)
Akku-Optionen 360 Wh, 540 Wh; optionaler Range Extender: 250 Wh (1,5 kg)
Fahrstufen Eco, Trail, Turbo
Connectivity Bluetooth, ANT, Garmin-App

Shimano EP8 vs. Bosch Performance Line CX

Es ist DAS Duell der E-Bike-Giganten: Der deutsche Traditionshersteller Bosch tritt in diesem Vergleich gegen den japanischen Traditionshersteller Shimano an. In der linken Ecke steht also der Kraftmeier CX Performance Line in seiner brandneuen fünften Generation, in der rechten der auf dem Papier ähnlich starke EP801.

Tabellen-Vergleich: CX5 gegen EP801

Merkmal Bosch Performance Line CX Shimano EP801
Unterstützung Bis zu 400 % Bis zu 400 %
Geschwindigkeit Bis 25 km/h Bis 25 km/h
Drehmoment Bis zu 100 Nm (mit Update) 85 Nm
Spitzenleistung 750 Watt (mit Update) 600 Watt
Akkus Verschiedene Größen 504 Wh bis 630 Wh, offen für Fremdhersteller (bis zu 900 Wh)
App Hervorragend Gut, aber schwächer als Bosch
Geräusch Sehr leise (ab Generation 5) Kann klappern

Vorteile der Motoren

  • Bosch: Bietet eine hervorragende App und ist in Betrieb mittlerweile sehr leise.
  • Shimano: Hat ein freies Akku-System und kooperiert mit Schaltungen für automatisierte Schaltvorgänge.
  • Beide: Haben ein gigantisches Händlernetz, sind extrem haltbar und bieten ein sehr vergleichbares Leistungsspektrum.

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