Sie sind das erfolgreichste Magier-Duo der Welt: die Brüder Andreas und Chris Ehrlich, bekannt als die Ehrlich Brothers! Mit ihren spektakulären Zauber-Shows füllen sie ganze Stadien, in denen sie Bahnschienen mit bloßen Händen verbiegen, mit einem echten Motorrad aus einem iPad herausfahren und einen Lamborghini aus Feuerflammen schmieden, um ihn anschließend fliegen zu lassen.
Spektakuläre Illusionen und magische Momente
Die Ehrlich Brothers haben die alte Kunst der Magie in ein völlig neues Zeitalter geführt. Ihre Auftritte in den USA, Moskau und auf den Bahamas machten sie zu internationalen Star-Magiern. Das ist die größte Tournee aller Zeiten, die deutsche Magier je bestritten haben. Allein um die Show durch ganz Deutschland zu transportieren, benötigen sie mehrere 40-Tonner Trucks. Mit im Programm sind brandneue Illusionen, die die smarten Brüder als Weltpremiere zum allerersten Mal auf dieser Tournee aufführen werden. Bei ihnen verwandelt sich ein Golf in einen Lamborghini, und ein Motorrad schwebt zur Hallendecke.
Die Ehrlich Brothers aus dem eher bodenständigen Westfalen haben sich mit gigantischen Shows in den Olymp der Illusionskunst katapultiert. Es zischt, es knallt, es leuchtet, wenn die Ehrlich Brothers auftreten. Sie sind Rockstars, Musiker, Handwerker. Sie sind die bekanntesten Zauberer Deutschlands. In ihren Liveshows oder im Fernsehen lassen sie Autos fliegen und Körper durchtrennen und verblüffen damit schon mal Zehntausende Menschen. Jetzt gehen sie mit ihren Megaproduktionen wieder auf Tour.
Die Magie hinter den Kulissen
Chris: Das ist die Illusion, an der wir - vor allem Andreas - am längsten gearbeitet haben. Das hat etwa fünf Jahre gedauert. Andreas: Es gab nie Abstürze aus schwindelerregender Höhe. Nur kleine Kratzer. Chris: Das sieht leicht aus. Aber wenn wir da fünf oder zehn Meter hoch fliegen, ist das im Zweifel lebensgefährlich. Vor ein paar Jahren hat sogar David Copperfield angerufen, weil er einen Trick von Ihnen kaufen wollte. Chris: Dass wir Illusionen selber entwickeln, hat Copperfield irgendwann mitbekommen. Und er wollte zwei davon kaufen. Damals hat unser Papa gesagt, das sei zwar ein Ritterschlag, aber wenn er sie aufführen will, dann müssten wir die doch eigentlich selbst zeigen.
Die Ehrlich Brothers haben die alte Kunst der Magie in ein völlig neues Zeitalter geführt. Mit ihren spektakulären Illusionen haben sie auch eine junge Generation zum Nachahmen inspiriert. Diese kann in der Ehrlich Brothers Magic School zeigen, was sie drauf hat! In insgesamt acht schnellen, unterhaltsamen Folgen treten immer zwei Nachwuchsmagier*innen gegeneinander an. Wie gut kennen sie sich in der Welt der Illusionen aus? Wer hat selbst die krassesten Zaubertricks drauf, um das Studio-Publikum von sich zu überzeugen?
Die Ehrlich Brothers Chris (30) und Andreas (35) aus dem westfälischen Bünde jedenfalls machten es sich in ihrer mehr als zweistündigen Show zu einem Dauerspaß, durch die Reihen zu laufen, um nach geeigneten Opfern zu suchen. Unter den rund 1200 Besuchern fanden sie dann etwa Kerstin und Jens - seit 30 Jahren verheiratet - denen sie ein ganz besonderes Erinnerungsfoto an diesen Abend schenkten. Das Paar wurde auf der Bühne eingerahmt von einer meterhohen Bahnschwelle, die die Brüder zuvor per Hand zu einen Herz verbogen hatten. Mit reiner Muskelkraft? Wohl kaum. So muskulös sind die beiden gutgelaunten Westfalen dann doch nicht. Ob visuelle Täuschungen oder physikalische Hinterlistigkeiten für den magischen Kraftakt verantwortlich waren, wird also ihr Geheimnis bleiben.
Immerhin: Das Stahltrumm ließ sich später im Foyer der Esperantohalle von jedem Besucher auf seine Beschaffenheit überprüfen.
Die Vielfalt der Zauberkunst
Aber neben solchen großen, über Monate und Jahre entwickelten spektakulären Showelementen haben die Brüder auch das Einmaleins der Varietézauberei nicht verlernt - und in unterhaltsamer, kurzweiliger Form über ihr gesamtes Programm verstreut. Eine von einem Zuschauer aus einem Stapel gezogene Spielkarte etwa taucht wieder im Mund von Chris auf, dessen Kopf dabei allerdings in einem riesigen Luftballon steckt. Und hinter einem profanen Geschirrhandtuch holen die beiden zunächst eine kleine Flasche Maggi hervor, dann eine große Pulle Sekt - und schließlich einen bis zum Rand gefüllten Bierstiefel samt perfekter Schaumkrone.
Am Rande: Auch gestandene Showprofis können noch ins Staunen geraten - wie Andreas Ehrlich am Dienstagabend. Zuschauer Martin sollte die Beschaffenheit einer auf der Bühne aufgebauten Bahnschiene beschreiben. "Kalt und hart", befand der Mann beim Anfassen des Stahls. "Und, glaubst du, das lässt sich verbiegen?". Die Antwort: ein trockenes "Ja". Auf den erstaunten Blick des Magiers setzt Martin nach: "Sonst würden ja alle Züge immer geradeaus fahren." Was soll man sagen: Der Mann hat recht.
Ehrlich Brothers: Eine Erfolgsgeschichte
Andreas: Ich habe mir mit acht Jahren einen Zauberkasten gewünscht. Mein Cousin hat mich angestachelt, die Geschenke schon vor dem Fest zu suchen. Und ich habe tatsächlich diesen Zauberkasten unter einem Pulli liegen sehen. Und sich so die Illusion kaputt gemacht? Andreas: Nein, ich habe eine Illusion erschaffen, weil ich heimlich geübt habe, und dann am Heiligabend meine ersten schauspielerischen Fähigkeiten bewiesen habe und sofort loslegen konnte. Das fanden meine Eltern sehr beeindruckend. Irgendwann habe ich es ihnen dann aber gebeichtet. Chris: Sie dachten zumindest kurz, sie hätten ein Wunderkind.Andreas: Zaubern hat mich seitdem nicht mehr losgelassen, weil man Menschen zum Staunen und zum Lachen bringt. Zauberei verbindet.
Wie viele Ideen muss man beerdigen? Andreas: Leider viele. Chris: Wir bedienen uns jetzt auch nicht so oft bei Klassikern wie dem Hasen aus dem Zylinder. Wenn man mit dem Motorrad aus einem übergroßen iPad kommen will, muss man sich über Monate den Kopf zermartern, einen Schritt vorgehen und gegebenenfalls alles wieder verwerfen.
Was braucht eine Illusion, damit sie die Zuschauer bewegt? Andreas: Ein Trick geht ins Gehirn, und eine Illusion geht im besten Fall noch einen Schritt weiter: ins Herz. Rudi Carrell hat mal gesagt, das Schönste ist, die Menschen nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern auch zum Weinen. Das haben wir zwei-, dreimal geschafft. Chris: Ein Showact muss authentisch sein, ein Ausdruck unser Persönlichkeiten.
2004 haben Sie Ihren Namen in Ehrlich Brothers geändert. Man kann nicht sagen, dass Sie klassische Zaubershows machen. Sie haben eine Liveband, singen, tanzen und haben auch eine Bauchrednernummer. Andreas: Wir waren mal für eine Saison Animateure im Robinson Club und haben für uns die Entscheidung gefällt, uns von Magiern, die so tun, als würden sie wirklich zaubern, zu unterscheiden. Chris: Reine Zauberei hat uns nicht erfüllt. Ihre Shows haben mehr Emotionen? Andreas: Sie haben von allem mehr: mehr Pyro, mehr Rock, mehr Emotionen. Chris: Die Geschichten, die wir erzählen, sind aus unserem Leben. Wir haben auch Schicksalsschläge wie den Tod unseres Papas in einem Showact verewigt. Der Golf, aus dem wir einen Lamborghini zaubern, ist echt. Mit dem sind wir eine Million Kilometer gefahren.
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