Fahrradschaltung richtig einstellen: Eine umfassende Anleitung

Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres für Radfahrer, ob Mountainbiker, Rennradfahrer oder Tourenfahrer, als eine Schaltung, die nicht präzise funktioniert. Wenn die Kette rattert, die Gänge schwer einrasten oder die Kette gar zwischen Kassette und Speichen gerät, ist es Zeit, die Schaltung einzustellen. Glücklicherweise ist das Einstellen der Schaltung kein Hexenwerk und kann mit etwas Vorbereitung und dem richtigen Werkzeug auch zu Hause durchgeführt werden.

Warum verstellt sich die Schaltung überhaupt?

Wenn du am Lenker schaltest, wird mittels eines dünnen Seilzugs das Schaltwerk hinten am Zahnkranz aktiviert. Das Schaltwerk trägt die Kette den Ritzelberg eins hoch oder eins runter. Die Schwachstelle im System ist der circa 1,70m lange dünne Stahldraht-Seilzug, in der Fachsprache als Schaltzug bezeichnet. Der dehnt sich leider im Gebrauch und dann ist es aus mit der Schaltpräzision: Hinten kracht und scheppert es. Unsere Mechaniker versuchen dem durch ein „pre-stretching“ des neuen Schaltzugs entgegenzuwirken. Leider hält das oft nicht lange vor und so kann es sein, dass sich die Schaltung am neuen Bike relativ schnell wieder verstellt. Ist der Schaltzug nach gewisser Zeit „ausgedehnt“, dann bleibt die Einstellung der Schaltung über lange Zeit korrekt justiert.

Genau an der Stelle, wo der Schaltzug in den Schalthebel am Lenker mündet, hat Shimano eine praktische Stellschraube angebracht, mit der man das Problem der Dehnung im Schaltzug kompensieren kann. Diese Stellschraube erfordert kein Werkzeug! Sie kann ganz leicht von Hand verstellt werden.

Ursachenforschung

Bevor du jedoch zum Werkzeug greifst empfehlen wir, die Ursache der unpräzisen Schaltung zu lokalisieren. Denn dafür kann es verschiedene Gründe geben:

  • Ist das Bike noch recht neu? Wenn dein Bike erst ein oder zwei Touren hinter sich hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Schaltung nachjustiert werden muss.
  • Steht das Schaltauge gerade? Ein krummes Schaltauge sollte von einem Fachmann ausgerichtet werden.
  • Sind die Schaltzüge leichtgängig? An älteren Mountainbikes oder wenn man häufig bei Schlechtwetter im Gelände unterwegs ist, können die Züge verschmutzt sein.

Viele Bikes besitzen noch zwei oder sogar drei Kettenblätter an der Kurbel, die vom Umwerfer bedient werden. Dieser kann sich ebenfalls verstellt haben, und einem damit den Spaß auf Tour verderben. Nur Besitzer eines Bikes mit modernem 1-fach Antrieb sind hier im Vorteil: Es gibt einfach keinen Umwerfer mehr. Es gibt einfach keinen Umwerfer mehr.

Kompatibilität

Um Deine Schaltung bestmöglich einstellen zu können, gibt es ein paar Voraussetzungen. Alle Teile des Antriebs und der Schaltung müssen zueinander kompatibel sein. Schaltwerk und Schaltgriff müssen vom gleichen Hersteller und idealerweise aus der gleichen Serie stammen. Essenziell sind hier aber die Schaltstufen: ein 12-fach Schaltwerk kann nur von einem 12-fach-Schaltgriff gleichen Herstellers angesteuert werden; es kann ausschließlich eine 12-fach-Kassette und -Kette benutzt werden. Shimano- und SRAM-Bauteile können NICHT gemixt werden. Dies führt unweigerlich zu Problemen bis hin zur kompletten Fehlfunktion. Auch wenn andere Hersteller kompatible Teile anbieten, schwöre ich persönlich auf Originalbauteile des jeweiligen Gruppen-Herstellers, um die beste Performance zu gewährleisten.

Vorbereitung: Sauberkeit und Überprüfung der Komponenten

Bevor es ans eigentliche Einstellen geht, sollte das Fahrrad gründlich gereinigt werden. Speziell Kette, Schaltwerk, Umwerfer, Kassette und Kettenblätter sollten von Schmutz befreit werden. Verwende dazu am besten einen speziellen Fahrradreiniger. Auch die Kette sollte nicht zu stark verschlissen sein, was sich leicht mit einer Verschleißlehre überprüfen lässt.

Wichtig: Die Hauptursache für schlecht funktionierende Schaltungen ist zu viel Reibung. Weniger Dreck bedeutet weniger Reibung. Alle beweglichen Teile müssen sauber und geschmiert sein.

Auch die Schaltzüge und Schalthüllen sollten überprüft werden. Die Hüllen dürfen nicht beschädigt oder geknickt sein, und der Zugverlauf sollte keine zu engen Kurven aufweisen. Andernfalls können die Schaltseile nicht einwandfrei laufen. Speziell wenn der Schaltzug bereits Oxidationsspuren aufweist, müssen zwingend immer Hülle und Zug ausgetauscht werden. Regelmäßiges Schmieren der Züge verlängert die Lebensdauer, dennoch sollten sie regelmäßig gewechselt werden.

Nimm Dir zuerst die Kassette vor: Wenn Du das größte Ritzel im montierten Zustand an zwei gegenüberliegenden Stellen fasst und die Kassette dann zu kippen versuchst, darf nur wenig bis kein Spiel spürbar sein. Kontrolliere bitte das Anzugsmoment der Kassette am Freilauf (40Nm). Die Kassette sollte in puncto Verschleiß im grünen Bereich sein. Spitze Zähne, auch „Haifischzähne“ genannt, sind ein klares Indiz dafür, dass die Kassette getauscht werden muss. Kontrolliere die Kassette auch auf etwaige Beschädigungen wie beispielsweise krumme oder abgebrochene Zähne. Ist dies der Fall, muss sie ebenfalls getauscht werden.

Das Schaltwerk muss fest und mit vorgeschriebenem Drehmoment am Schaltauge verschraubt sein. Selbstverständlich darf es nicht verbogen oder verzogen sein, was beim ernsthaften Mountainbiken schon mal vorkommt. Auf bockigen Abfahrten kann das Schaltwerk schon mal anecken und beim Kontakt gewinnt in aller Regel der Felsen. Durch das Gerüttel auf den Trails schlägt es auch irgendwann in seinen Gelenken aus. Dies spürst Du, wenn Du den Käfig unten fasst und seitlich bewegst. Nur ein spielfreies Schaltwerk kann die Gänge sicher, schnell und präzise wechseln. Kontrolliere auch das seitliche Spiel der Schalträdchen (idealerweise bei abmontierter Kette), indem Du daran wackelst. Sind die Lager verschlissen, kippen die Rädchen hin und her. Das Schaltwerk ist dann nicht mehr in der Lage, die Kette sauber unter dem gewünschten Ritzel in Position zu bringen und sie in der Flucht zu den Ritzeln zu halten.

Einstellung des Schaltwerks

Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einstellung des Schaltwerks, basierend auf einem Shimano-Schaltwerk:

  1. Endanschlag unten (H-Schraube): Schalte zuerst aufs kleinste Ritzel. Justiere die H-Schraube so, dass das obere Schaltröllchen exakt unter dem kleinsten Ritzel steht.
  2. Schaltzug klemmen und Zugspannung einstellen: Befindet sich das Schaltwerk mit dem Röllchen unter dem kleinsten Ritzel, soll der Schaltzug minimal vorgespannt sein.
  3. Endanschlag oben (L-Schraube): Schalte jetzt vorsichtig hoch bis aufs größte Ritzel. An der L-Schraube lässt sich der Schwenkbereich zu den Speichen hin begrenzen.
  4. Umschlingung der Kette checken: Über den beiden genannten Anschlagschrauben (H + L) sitzt eine weitere Schraube (B), die direkt auf eine kleine Rampe am Schaltauge drückt. Sie regelt den Abstand des oberen Schaltröllchens von den Ritzeln und muss nur selten justiert werden. Der optimale Abstand beträgt etwa fünf Millimeter.

Überblick der Einstellschrauben

Bevor es an das Einstellen geht, hier noch ein kurzer Überblick der 3 Einstellschrauben eines modernen Schaltwerks. Als Anschauungsobjekt dient hier ein SRAM Eagle 12-fach-Schaltwerk. Die Schrauben und deren Funktion sind bei SRAM und Shimano aber gleich, auch deren Anordnung ist sehr ähnlich.

  • B-Schraube (B-Screw): Diese Schraube ist für den Grad der Umschlingung der Kette auf der Kassette und für den Abstand des oberen Schalträdchens zum jeweiligen Ritzel zuständig.
  • L-Schraube (Low Limit Screw): Diese Schraube stellt die obere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am größten Ritzel der Kassette.
  • H-Schraube (High Limit Screw): Diese Schraube stellt die untere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am kleinsten Ritzel der Kassette.

Zunächst schaltest Du auf das große Kettenblatt vorne und das kleinste Ritzel hinten. Hast Du einen Einfach-Antrieb, kannst Du in den folgenden Schritten die Hinweise bezüglich großem oder kleinem Kettenblatt natürlich vernachlässigen. Anschließend löst -Du den Schaltzug mit einem Inbusschlüssel. Jetzt sollten die Schaltwerksröllchen exakt parallel in einer Linie mit dem kleinsten Ritzel stehen. Mit den mit H und L gekennzeichneten Schrauben lassen sich die Endanschläge verstellen. Mit H (High = Hoher Gang) der untere, mit L (Low = Leichter Gang) der obere Endanschlag. Die Schaltwerksröllchen sollten parallel zum kleinsten Ritzel liegen, dann ist der untere Endanschlag korrekt eingestellt.

Um den oberen Endanschlag einstellen zu können, schaltest Du zunächst vorne auf das kleinste Kettenblatt. Da das Schaltseil zum Schaltwerk noch locker ist und Du deshalb hinten nicht schalten kannst, musst Du das Schaltwerk mit den Fingern in Richtung großes Ritzel drücken. Dabei kann es helfen, ein Stück die Kurbel zu drehen. Sobald Du das Schaltwerk ganz „auf Anschlag“ hast, kontrollierst Du erneut die Stellung der Schaltwerksröllchen. Hier muss ebenfalls das größte Ritzel der Kassette in einer Linie mit den Schaltwerksröllchen stehen.

Hier kommt es etwas darauf an, ob Du mit einem Umwerfer oder mit einem Zwölffach-Antrieb unterwegs bist. Letzteres ist sogar einfach einzustellen. Die Hersteller Shimano und Sram beten hier sogar nützliche Hilfsmittel an, um den Abstand zwischen Schaltwerk und Kassette korrekt einzustellen. Zur Winkeleinstellung verbleibt die Kette auf dem kleinsten Kettenblatt und auf dem größten Ritzel. Mit der B-Schraube (sie ist bei neueren Schaltwerken i.d.R. markiert) verstellst Du die Feder in der Schaltwerksaufhängung und somit die Höhe des oberen Schaltröllchens. Ist die Federspannung zu locker, kann das Röllchen das größte Ritzel berühren. Optimal ist die Spannung eingestellt, wenn zwischen den Zähnen des größten Ritzels und dem Schaltröllchen ca. Shimano stanzt in der Regel eine kleine Hilfslinie auf der Hinterseite des Schaltwerkskäfigs ein. Diese Hilfslinie muss mit der oberen Kannte der Zähne des größten Ritzels der Kassette fluchten. Zunächst wird die Kette auf das größte Ritzel gelegt und anschließend die Schablone an das obere Schaltwerksröllchen auf der Innenseite angelegt. Ritzelseitig sind an der Schablone die Zähne des Zahnkranzes angedeutet. Für den richtigen Abstand müssen nun die Zähne der Kassette mit den Zähnen der Schablone übereinstimmen. Mittlerweile gibt es eine neue Version des roten Chain-Gap-Tools, welches jedoch ähnlich funktioniert.

Schalte zunächst auf das große Kettenblatt und drehe nun die Einstellschraube für die Zugspannung am Schalthebel oder am Schaltwerk fast ganz hinein.

Dieser Schritt erfordert etwas Übung und Geduld. Hast Du bis jetzt alles richtig gemacht, sollte die Schalteinstellung schon fast passen. Schaltet zuerst auf das mittlere Kettenblatt. Nun bewegt die Kurbel und schaltet die Gänge einzeln durch. Achte hier auf die Reaktion der Kette: Springt sie in die gewünschte Richtung, ist alles okay. Springt der Gang nicht sofort auf das nächsthöhere Ritzel, muss die Zugspannung etwas erhöht werden. Dies erreichst Du, indem Du die Einstellschraube um ca. eine viertel Drehung herausdrehst. Mach das so lang, bis der Gang sofort wechselt. Springt die Kette nicht direkt nach dem Schalten auf das nächstkleinere Ritzel, muss das Schaltseil etwas entlastet werden. Hierfür drehst Du die Einstellschraube wieder etwas hinein.

Einstellung des Umwerfers (bei 2- und 3-fach Kettenblättern)

Bist Du mit einem Zwei- oder Dreifach-Antrieb unterwegs? So kannst Du Deinen Umwerfer einstellen:

  1. Dein Umwerfer hat dann die richtige Höhe, wenn zwischen Leitblech und den Zähnen des großen Kettenblatts ca. 1 bis 3 Millimeter Platz ist.
  2. Zur Einstellung des unteren Endanschlags musst Du zunächst auf das größte Ritzel und das kleinste Kettenblatt schalten. Löse nun den Schaltzug, indem Du die Inbusschraube lockert. Nun kannst Du wieder mit der mit L gekennzeichneten Schraube die Lage des Leitblechs verstellen.
  3. Nachdem Du den unteren Endanschlag eingestellt hast, kannst Du den Schaltzug wieder am Umwerfer montieren.
  4. Schalte nun auf das größte Kettenblatt und das kleinste Ritzel.
  5. Sind alle Endanschläge eingestellt, ist nun - wie beim Schaltwerk - die Zugspannung an die Reihe. Schaltet hierfür auf das mittlere Blatt und auf das größte Ritzel.

Überprüfung des Schaltauges

Um festzustellen, ob das Schaltauge verbogen ist, kann eine Sichtprüfung von hinten auf das Schaltwerk hilfreich sein. Dabei sollte die Leitrolle des Schaltwerks in einer Linie mit den Ritzeln stehen. Für eine präzisere Diagnose empfiehlt sich die Verwendung einer Schaltauge-Kontrolllehre oder eines Richtwerkzeugs, mit dem die genaue Ausrichtung überprüft werden kann.

Ist das Schaltauge nur leicht verbogen, kann es mit einem speziellen Richtwerkzeug vorsichtig zurückgebogen werden. Achtung: Das Material kann brechen, insbesondere wenn es bereits vorgeschädigt ist.

In vielen Fällen ist es jedoch empfehlenswert, das Schaltauge auszutauschen. Ersatz-Schaltaugen sind modellabhängig und können bei Fachhändlern oder online bezogen werden. Der Austausch erfordert in der Regel das Entfernen des Schaltwerks und eine präzise Montage des neuen Schaltauges.

Anpassung der Schaltanzeige

Kette auf das größte vordere Kettenblatt und das kleinste Ritzel legen. Schalthebel für den hinteren Umwerfer einmal drücken. Die Kette muss leichtgängig in den zweitkleinsten Gang wechseln.

Wenn die Kette auffällige Geräusche macht oder sich nicht schalten lässt, drehe den Zugeinsteller ein kleines Stück. Überprüfe, ob die Kette sich jetzt reibungslos schalten lässt.

Wenn die Kette auf das drittkleinste Ritzel springt, den Zugeinsteller im Uhrzeigersinn drehen, bis die Rollen des Umwerfers sich in einer Linie mit dem zweitkleinsten Ritzel befinden.

Schmierung der Umwerfer

Schmiere Sie alle Gelenkpunkte an beiden Umwerfern sowie die Umwerferrollen am hinteren Umwerfer einmal im Monat.

Hinweis: Die Wartung der Lager erfordert Spezialwerkzeug sowie entsprechendes Fachwissen und sollte daher nur von Fachhändlern durchgeführt werden. Einige Lager sind fest gekapselt; diese müssen nicht jedes Jahr geschmiert werden.

Einstellungen für Nabenschaltungen beim Fahrrad

Bei Fahrrädern mit Nabenschaltungssystem befindet sich der Schaltmechanismus in der Hinterradnabe.

  • 3-Gang-System einstellen: Schalthebel auf den zweiten Gang stellen. Prüfe die Ausrichtung. Die Linie auf der Schubstange sollte an der Markierung im Fenster des Umlenkhebels ausgerichtet sein. Wenn die Markierungen nicht auf einer Höhe sind, Zugeinsteller drehen, bis sie einander überdecken. Stelle den Schalthebel auf den ersten Gang, dann auf den zweiten Gang. Einstellung prüfen.
  • Nexus-System mit 4, 7 oder 8 Gängen einstellen: Schalthebel auf den vierten Gang stellen. Markierung auf der hinteren Nabenscheibe auf eine Linie mit der Ritzelbefestigung bringen. Wenn die roten Linien nicht auf einer Höhe sind, drehe den Zugeinsteller, bis sie einander überdecken. Stelle den Schalthebel auf den ersten Gang, dann auf den vierten Gang. Prüfe die Einstellung.

Schalthebel beim Fahrrad einstellen

Der Schalthebel steuert einen Umwerfer oder ein Nabenschaltwerk. Einige Vorderschaltungen verfügen über eine Einrückfunktion. Drücke den Schalthebel leicht in Richtung niedrigerer Gang. Der Umwerfer wird dadurch etwas nach innen bewegt und löst sich von der Kette. Die Position der Schalthebel am Lenker kann verändert werden.

Hebelposition einstellen

  1. Suche die Klemmschraube des Hebels.
  2. Löse die Klemmschraube um zwei bis drei Umdrehungen.
  3. Verschiebe den Hebel.
  4. Klemmschraube auf 6.0-7.8 Nm (53-69 lb/in) anziehen.

Empfohlene Wechselintervalle

Die Wechselintervalle liegen bei ca. 1.000 bis 1.500 Kilometer.

Tipps und Tricks

  • Tipp: Stück für Stück an die optimale Performance herantasten. Bei älteren Schaltwerken befindet sich auch eine Spannschraube am Schaltwerk, dort wo der Zug hineinführt. Welche der beiden Schrauben man benutzt, spielt keine Rolle.
  • TIPP: Hierfür empfiehlt sich ein Montageständer, in den das Rad eingehängt werden kann.
  • ACHTUNG: Stellt die Endanschläge eher etwas enger ein. Denn auch hier gilt: Ist der Endanschlag zu weit eingestellt, springt die Kette beim Schalten vom Blatt.

Tabelle: Häufige Probleme und Lösungen bei der Schaltungseinstellung

Problem Mögliche Ursachen Lösung
Kette springt beim Schalten Falsch eingestellte Endanschläge, verbogenes Schaltauge Endanschläge justieren, Schaltauge überprüfen und richten/austauschen
Schaltung schwergängig Verschmutzte oder beschädigte Schaltzüge/Schalthüllen Schaltzüge/Schalthüllen reinigen oder austauschen, Schmierung prüfen
Kette rattert oder schleift Falsche Zugspannung, verschlissene Kette/Kassette Zugspannung anpassen, Kette/Kassette auf Verschleiß prüfen und ggf. austauschen
Gänge rasten nicht korrekt ein Falsche Einstellung der B-Schraube (Umschlingung), verbogenes Schaltwerk B-Schraube justieren, Schaltwerk auf Beschädigungen prüfen und ggf. austauschen

Zu guter Letzt empfehle ich eine kleine Probefahrt.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0