Stark Varg Elektro-Motocross: Ein Fahrbericht der Zukunft

So muss man sich wohl den Urknall vorstellen: Plötzlich war sie da, die Maschine, die übersetzt "starker Wolf" heißt. Am 14. Dezember 2021 wurde das Erstlingswerk von Stark Future online präsentiert.

In den ersten 24 Stunden gingen beinahe 1.000 Vorbestellungen ein, mittlerweile wurden daraus 9000. Nun sollen in Castelldefels bei Barcelona 10.000 Stück der ersten Generation der Stark Varg produziert und ab Oktober dieses Jahres ausgeliefert werden.

Die Stark Varg im Detail

Die Varg ist eine weitgehende Eigenproduktion. Motor, Chassis, die "Flying V"-Batterie und alle anderen Teile stammen aus der Feder des Duos. Lediglich das ­Kayaba-Fahrwerk, die Brembo-Bremsen und Großserienteile wie Kette oder Lenker werden zugeliefert. Motor und Batterie sind als tragende Teile in das Chassis integriert.

Die Maschine gibt es in zwei Versionen, mit 60 oder 80 PS Spitzenleistung. Ein weiteres Novum: Jeder Kunde kann sich die Stark Varg individuell konfigurieren. Neben der Motorleistung lassen sich Hinterradgröße, Federraten, die Bedienung der Hinterradbremse per Fuß- oder Handhebel und die Farbe der Kunststoffteile wählen.

In der 60-PS-Variante kostet die Maschine samt Ladegerät und Werkzeug-Kit 12.900 Euro, die 80-PS-Version ist 1.000 Euro teurer.

Leistung und Fahrerlebnis

Doch genug der Theorie. Die Frage ist: Kann die Stark mit einem Verbrenner-Motorrad der Motocross-Königsklasse MX1 mithalten? Die Antwort ist eindeutig: ja! Für die Präsentation stand lediglich die 60-PS-Konfiguration des Motors zur Ver­fügung, die Test-Maschinen befinden sich noch in der finalen Entwicklungsphase.

Der Motor der Varg besitzt, typisch ­E-Motor, ein enormes Drehmoment - und das ab der ersten Umdrehung. Selbst ohne Getriebe befindet man sich sinnbildlich immer im richtigen Gang. Der Motor schiebt permanent an.

Dabei lässt sich der Krafteinsatz am Gasgriff feinfühlig dosieren. In der Serienversion wird man über das Display, ein im Lenkerpolster unter­gebrachtes Smartphone mit Stark-App, die Motorcharakteristik über verschiedene Fahrmodi selbst einstellen können. Der Plan: Im übertragenen Sinn soll aus der Stark ein sanfter 125-cm³-Welpe als auch ein aggressiver 500-cm³-Wolf konfiguriert werden.

Handlichkeit und Agilität

Mit weniger rotierenden Teilen im Motor als ein Verbrenner fühlt sich die Stark handlicher an als eine MX1-Maschine. ­Insbesondere beim Einlenken in Kurven wirkt sie deutlich agiler. Geht man beim Springen in der Luft ans Gas, schnellt das Vorderrad deutlich stärker nach oben als beim Verbrenner. Eine Folge der durch den hochdrehenden Elektromotor möglichen langen Sekundärübersetzung.

Durch das nur leise Surren des Elektroantriebs nimmt man beim Fahren deutlich mehr Geräusche wahr. Dadurch hört man das Durchdrehen oder Blockieren des Hinterrades schon, bevor das "Popometer" den Traktionsverlust spürt. Das Fahrwerk arbeitet gut und zuverlässig, in manchen Fahrsituationen sogar besser als beim Verbrenner, da der Zug auf der Kette beim Rollen oder Bremsen entfällt.

Dadurch sprechen die Federelemente spürbar feinfühliger an.

Verbesserte Bremsleistung

Die Bremsen funktionieren tadellos. Die Bedienung der Hinterradbremse am Lenker bringt sogar einige Vorteile: Mit den Fingern im dünnen Cross-Handschuh besitzt man mehr Gefühl als mit dem Fuß im dicken Cross-Stiefel. Zudem können die Füße beim Bremsen in einer optimalen, unverkrampfteren Position verbleiben.

Am Kurvenausgang lässt sich die handbetätigte Hinter­radbremse sogar als Kupplungsersatz zur Feindosierung der Beschleunigung nutzen.

Konstante Rundenzeiten

Im direkten Vergleich mit einem 450- cm³-Verbrenner waren die jeweils schnellsten gefahrenen Rundenzeiten nahezu identisch. Mit der Stark ließen sich diese jedoch konstanter erzielen, da sie sich ­einfacher fahren lässt. Denn Entscheidungen wie Gangwahl und Kupplungseinsatz entfallen, auch der Spaßfaktor ist so hoch wie gewohnt. Motorsound, Kupplung oder Getriebe vermisst man nach der Eingewöhnungsphase nicht mehr.

Akkuleistung und Reichweite

Schade: Auf der Präsentation war es nicht möglich, die Batteriekapazität voll auszutesten und damit eine der wichtigsten Fragen zu klären: Wie lange hält der Akku? In den zehnminütigen Turns, die ­jeweils im Renntempo am Stück gefahren wurden, reduzierte sich der Ladestand des 6,5-kWh-Akkus von 95 Prozent auf 54 ­Prozent.

Hochgerechnet entspräche das einer Fahrdauer von insgesamt etwas über 20 Minuten. Stark Future proklamiert, dass der Akku der Varg Energie für eine 30-minütige Renndistanz liefern würde. Ein Leistungsverlust war bis zum halben Ladestand nicht spürbar.

Software und ­Regelung befänden sich noch in der Feinentwicklung, das Batteriemanagement soll bis zum Beginn der Auslieferung noch effi­zienter werden.

Elektromobilität im Gelände

Elektromotorräder stoßen in Deutschland im Allgemeinen auf nicht viel Gegenliebe. Zu teuer, zu schwer, zu wenig Reichweite, zu lange Ladezeiten sind die Kritikpunkte vieler Fahrer. Doch im Gelände bietet ein Elektromotorrad einen entscheidenden Vorteil: Es ist leise. Laute Motoren verursachen immer Probleme mit empfindlichen Mitmenschen, die ein flüsternder Elektroantrieb nicht kennt.

Bisher taten sich die Elektromotorrad-Start-Ups allerdings schwer, ein auch nur halbwegs Offroad taugliches Gefährt auf die Räder zu stellen. Die einzige erwähnenswerte Ausnahme stellte die KTM Freeride-E, die aber mit bislang maximal 18 kW (24 PS) und 3,9 kWh-Batterie nicht jeden überzeugen konnte.

Die Stark Varg EX mit Straßenzulassung

Jetzt betritt mit Stark Future ein neuer Player die Sportenduro-Bühne. Vor rund drei Jahren präsentierte die junge Marke aus Barcelona mit der Varg einen erstaunlichen Elektro-Crosser.

Optisch wirkt sie absolut gelungen, sie sieht aus wie eine moderne Sportenduro und nicht wie ein aufgemotztes Mountainbike. Sie besticht mit fließenden Linien und einer weit nach vorne gezogenen Sitzbank.

Die beiden Kunststoff-Cover imitieren einen Tank, eine Griffmulde unter der Sitzbank zeugt von Praxisnähe. Die Varg EX verfügt über einen Stahlrahmen mit Aluminiumverstärkungen, der die Batterie als tragendes Element einbezieht und sie zeigt eine hübsche Aluminiumschwinge. Ihr voll einstellbares Fahrwerk stammt von KYB und bietet mit 300 m vorne und 303 mm hinten sehr üppige Federwege, die vor nichts im Gelände zurückschrecken. Allerdings verursachen sie auch eine Sitzhöhe von schwindelerregenden 99 Zentimeter.

Wer jetzt im Hinterkopf das hohe Gewicht von anderen Elektromotorrädern hat, wird von der Varg EX angenehm enttäuscht, der Hersteller gibt 120 kg an, was sich in etwas auf dem Level von vollgetankten Sportenduros mit Hubkolbenmotoren bewegt.

Für die Leichtbauweise besteht unter anderem das Akkugehäuse der Varg EX aus Magnesium. Da das Gehäuse auch als Zellenhalter dient, sorgt es so für eine effektive Kühlung. Stark Future belässt die Batteriekapazität bei 7,2 kWh, was zum einen Gewicht spart und zum anderen die Ladezeit selbst an einer 240-Volt-Steckdose in zwei Stunden ermöglicht.

Die Reichweite variiert natürlich sehr, es kommt auf den Fahrer und den Einsatzbereich an. Entsprechend gibt Stark Future zwischen sechs Stunden für einen Anfänger beim Endurowandern und 37 Minuten für einen Profi beim Motocross an.

Die Leistungsangabe des Elektromotors ist fast schon abschreckend: 59 kW (80 PS) in der Spitze. Die Power dürfte selbst Profis die Arme lang und die Kraft im Zeitraffer aus dem Körper ziehen. Wohlweislich hat Stark Future noch eine etwas zahmere Version mit 44 kW (60 PS) im Angebot, was in etwa der Leistung einer 450er-Sportenduro entspricht.

Ein Getriebe hat die Varg EX nicht und daher entfallen auch Schaltung und Kupplung. Dafür kann die Varg Ex etwas, das andere Enduros nicht können: rückwärtsfahren. Natürlich nur sehr langsam, aber so lässt sich das hochbeinige Gerät ohne größeren Kraftaufwand aus tiefem Schlamm oder Sackgassen herausmanövrieren.

Viele pfiffige Details zeugen von der Hingabe der Ingenieure zu ihrem Projekt. Die vorderen Blinker sind in die kleine Frontmaske integriert, im ausgeschalteten Zustand sind sie quasi unsichtbar. Der kleine LED-Scheinwerfer erhellt auch die finsterste Nacht mit 4.000 Lumen.

Etwas ganz Außergewöhnliches erwartet den Fahrer im Cockpit, denn es besteht aus dem wasserdichten Android-Smartphone Arkenstone mit Touchscreen, sogar die SIM-Karte ist serienmäßig. Der Touchscreen liefert alle gewünschten Informationen von der Geschwindigkeit bis zur Reichweite. Zudem kann eine der acht Leistungskurven oder die regenerative Bremse eingestellt werden, Navigation aufgerufen und die Route aufgezeichnet werden.

Die Varg Ex ist keine Zukunftsmusik, sondern kann bereits im Internet bestellt werden und soll im ersten Quartal 2025 ausgeliefert werden. Ein Händlernetz existiert in Deutschland auch schon.

Technische Daten der Stark Varg EX

Die Stark Varg EX bietet eine maximale Leistung von bis 80 PS. Der Motor, ein Permanentmagnet-Synchronmotor (PMAC) ist kombiniert mit einem Ein-Gang-Getriebe. Über fünf Modi können Leistung, Motorbremse und Rekuperationsniveau individuell eingestellt werden.

Mit einer neuen 7,2-kWh-Honeycomb-Batterie erreicht die Varg EX je nach Fahrweise eine Reichweite von 1,3 bis 6 Stunden und ist in ein bis 2 Stunden vollständig aufladbar.

Das Fahrwerk der Stark Varg EX ist speziell auf die Anforderungen von Enduro-Fahrern abgestimmt. Es verfügt über ein KYB-Fahrwerk mit Closed-Cartridge-Gabel und einem dreifach verstellbaren Federbein, die beide 300 mm Federweg bieten.

Die Stark Varg EX ist mit dem Stark Arkenstone ausgestattet, einem Android-basierten Navigations- und Kontrollsystem. Es bietet GPS-Aufzeichnung, Turn-by-Turn-Navigation und die Möglichkeit, Routen mit der Community zu teilen.

Und wie gehabt ist per Software die Leistungsentfaltung zwischen 125 und 450 Kubik wählbar.

Die Stark Varg EX wird in zwei Konfigurationen angeboten. Die Standardvariante mit 60 PS kostet 12.900 Euro, während die leistungsstärkere Alpha-Version mit 80 PS für 13.900 Euro erhältlich ist.

Erste Testfahrten und Eindrücke

Als begeisterter Enduro-Fahrer hatte ich kürzlich die Gelegenheit, die Stark Varg zu testen, ein Elektro-Motorrad, das in der Motorsport-Community bereits viel Aufmerksamkeit erregt hat.

Die Stark Varg beeindruckt auf den ersten Blick mit ihrem schlanken und modernen Design. Erhältlich in Grau, Weiß und Rot, bietet das Motorrad eine optische Vielfalt, die jedem Geschmack gerecht wird.

Was die Stark Varg besonders macht, ist ihre fortschrittliche Elektrotechnologie. Sie verfügt über eine hohe Akkukapazität (6,5 kWh) und ein schnelles 3,3 kW Aufladesystem.

Beim Fahren der Stark Varg wird sofort klar, dass sie auch für das Enduro-Fahren optimiert wurde. Die Steuerung über den Gasgriff ist feinfühlig und ermöglicht eine präzise Kontrolle, die bei technischen Passagen essentiell ist.

Ein entscheidender Vorteil der Stark Varg ist ihre Umweltfreundlichkeit. Als Elektromotorrad erzeugt sie keinen Lärm und keine Emissionen, was sie ideal für Fahrten in lärmsensiblen Gebieten macht.

Mit einem Preis von rund 13.000€ liegt die Stark Varg im oberen Preissegment.

Auch wenn es das Elektromotorrad von Stark Future aktuell nur als Motocross-Version ohne Straßenzulassung gibt, möchten viele Dirtbiker wissen, wie gut sie sich im Gelände beim Endurofahren schlägt und wie lange sie dabei mit einer Akkuladung durchhält.

Stark Varg Alpha: Ein Gamechanger?

Benzingeruch und knatternde Motoren sind essenzielle Bestandteile im Motocross. Stark Future will dies mit ihrem Varg Alpha ändern. Der elektrifizierte Crosser sorgt für Kontroversen unter den Petrolheads, aber eröffnet auch ungeahnte Möglichkeiten.

Vom Design trifft sie sicher den Geschmack der Masse, scharf, schnittig und modern, ohne zu futuristisch zu wirken. Da wurden die Fehler der Autoindustrie bei deren Einstieg in die E Mobilität gleich mal ausgelassen.

Zunächst eröffnen sich bei der Varg unglaublich viele Möglichkeiten, die mit dem mitgelieferten Telefon am Lenker, positioniert als Kommandozentrale, fungieren. Dieses Telefon von Stark ist übrigens stoßfest und wasserdicht! Grundsätzlich kann jedes Telefon verwendet werden, was dieselbe Größe hat. Das Telefon von Stark ist beim Motorradkauf schon dabei. Auf der Stark App können 5 beliebige Leistungsmodi sehr einfach eingestellt werden. In der starken Version von 10-80PS, dazu noch die Motorbremswirkung von null bis voll.

Nachdem keine Schaltvorgänge und kein Kuppeln notwendig ist, fährt sich die Varg einfacher als jeder Verbrenner. Man hat viel mehr Gehirnkapazität für alle anderen Dinge. Und auch der nicht vorhandene Lärm geht nicht ab. Der Sound ist mehr ein säuseln, also nicht lautlos, ist auch gut so, nur die Kette alleine wäre auch keine schöne Geräuschkulisse.

Was das Fahren natürlich so einmalig macht, ist der Durchzug, die Leistung immer und überall voll auf der Kette anliegen zu haben. Das zoomt einen richtig von Ecke zu Ecke. Und das Gefühl macht einfach unglaublich viel Spaß und richtig süchtig nach dem genialen E-Schub!

Das Fahrwerk von Kayaba, welche derzeit ebenso von den Zulieferern absolut on Top ist. Wir haben leider nicht erfragt in welcher Konfiguration die Dämpfung ausgestattet war, daher ist diese Beurteilung etwas heikel. In der getesteten Abstimmung war das Ansprechen top, schön progressiv, nur im letzten Viertel etwas stumpf. Das Federbein war sehr unauffällig, was an sich immer ein gutes Zeichen ist.

Ein weiteres Unikum fiel uns nach 4 Testtagen auf, die Varg vermittelt extrem viel Vertrauen. Warum auch immer, aber Varg ging kein einziges Mal zu Boden, obwohl die Rundenzeiten von Beginn an fast ident waren mit den besten Rundenzeiten der eigenen gewohnten MX Bikes. Bei den Hobbyfahrern steigerten sich dann die Rundenzeiten.

Die nächsten Tage war eine klassische Hobby MX Strecke und der sehr flotte MX Track in Stockerau am Programm. Natürlich wurden während der Fahrt die Modi ständig gewechselt. Es ist schon genial, dass man mit einem Knopfdruck die Leistung so anpassen kann.

Kurz zusammengefasst, die Umstellung gelingt schneller als gedacht, die Varg kann richtig schnell sein, der Spaßfaktor enorm hoch.

Akkuleistung in der Praxis

Wenn man in der MX ÖM vorne mitfährt, auf einer Strecke mit tiefen Boden (Sand, Schlamm) wird der Akku vermutlich nach 35 bis max. 45 Minuten leer sein. Auf normalen MX Strecken sind wir je nach Topografie und Fahrerniveau auf rund 75 Minuten mit 12% Restkapazität gekommen. Bei der CrossCountry Strecke waren nach 100 Minuten noch 22% übrig. Beim Endurofahren reicht die Bandbreite bis zu mehreren Stunden. Aber eines hat sich gezeigt, dass die Versprechen des Herstellers definitiv nicht aus der Luft gegriffen sind.

Service: Fahrwerk, Bremsflüssigkeiten, Kühlflüssigkeit wie bei jedem anderen Bike auch, nur Dinge wie Ölwechsel, Ventile einstellen, Kolbenwechsel oder der Luftfilterwechsel entfallen gänzlich! Der Test hat gezeigt, es ist schon lässig, wenn nur noch Waschen und Ketten Schmieren am Programm steht!

Noch cooler als erwartet! Kann mich nicht erinnern auf einem MX Bike gesessen zu sein, das so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, so dermaßen anschiebt, Spaß macht und seiner Zeit voraus ist wie die Varg.

Vor- und Nachteile

  • Vorteile: Leise, Umweltfreundlich, minimaler Wartungsaufwand, anpassbare Leistung
  • Nachteile: Akkuladung muss eingeteilt werden, Zwischenladungen sind einzuplanen, höheres Gewicht

Tabelle: Technische Daten der Stark Varg EX

Merkmal Wert
Maximale Leistung Bis zu 80 PS
Batteriekapazität 7,2 kWh
Reichweite 1,3 bis 6 Stunden (je nach Fahrweise)
Ladezeit 1 bis 2 Stunden
Federweg (vorne/hinten) 300 mm / 300 mm
Gewicht 120 kg
Preis (60 PS Variante) 12.900 Euro
Preis (80 PS Variante) 13.900 Euro

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