E-Scooter-Versicherung Vergleich: Finde den günstigsten Tarif

E-Scooter erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Mit der neuen Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung, die im Volksmund schon jetzt als E-Scooter Gesetz bezeichnet wird, fallen die elektrischen Tretroller zukünftig unter diejenigen Fahrzeuge, die über einen Haftpflichtversicherungsschutz verfügen müssen.

Mit anderen Worten: Wer zukünftig keine gültige Versicherungsplakette vorzuweisen hat, der darf mit seinem E-Scooter nicht auf öffentlichen Straßen fahren. Das heißt, du brauchst eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), sowie einen gültigen Versicherungsschutz für deinen E-Scooter.

Ist die E-Scooter-Versicherung Pflicht?

E-Scooter sind im Kommen und erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Bislang waren Elektro-Tretroller als Kraftfahrzeug hierzulande nicht klassifiziert. Halter eines E-Scooters benötigen also schnellstmöglich einen passenden Versicherungsschutz, damit dieser schon vor der ersten Fahrt gesetzeskonform besteht und der Halter des E-Scooters kein unnötiges Risiko eingeht.

Wer auf den Abschluss einer entsprechenden Versicherung verzichtet und ohne gültigen Versicherungsschutz am Straßenverkehr teilnimmt, riskiert empfindliche Strafen in Form hoher Bußgelder. Der Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung, die der Forderung der Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung gerecht wird, gibt es bei uns und ist binnen weniger Minuten online abgeschlossen - dein E-Scooter ist sofort versichert.

Was deckt die E-Scooter-Versicherung ab?

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Akkuschäden

Trotz des geringen Gewichts eines Elektro-Scooters: Ein Zusammenstoß mit einem Passanten ist schnell passiert. Dies kann zu Schmerzensgeldforderungen führen oder auch zu Forderungen von Verdienstausfallzahlungen. Derartige Kosten werden von der E-Scooter-Versicherung übernommen.

E-Scooter-Versicherung: Vergleich + Kostenbeispiele

Wer eine Haftpflicht für seinen E-Scooter benötigt, kann eine entsprechende Absicherung zu günstigen Konditionen und mit wenigen Klicks auch online abschließen. Die Versicherungsplakette wird bequem mit der Post zugestellt und ist in der Regel 1-2 Tage nach Bestellung zu Hause.

Aktuell bieten z. B. Lidl (ESA 5000) oder Real (ESA 1919) ein Modell von Doc. Green an, die mit einer offiziellen Straßenzulassung hier genau den richtigen Versicherungsschutz finden. Für eine kombinierte Versicherungslösung aus Haftpflichtversicherung und Teilkasko-Versicherungsschutz werden pro Jahr 54,80 Euro fällig.

Voraussetzung für die hier genannten Preise ist, dass der Fahrer mindestens 23 Jahre ist. Hat der Fahrer das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet wird für die Haftpflichtversicherung ein jährlicher Betrag in Höhe von 41,20 Euro fällig. Die kombinierte Versicherungsleistung aus Haftpflicht und Teilkasko liegt somit bei 70,50 Euro. Die Selbstbeteiligung für die Kombinationsversicherung (Haftpflicht + Teilkasko) liegt bei 150 Euro pro Schadensfall.

Die E-Scooter-Versicherung kostet weniger als 30 Euro im Jahr: Unser Partner, die Bayerische Versicherung berechnet 27,30 Euro pro Jahr, was auf den Monat gerechnet gerade einmal 2,28 Euro sind.

EUROPA TARIFE Haftpflicht (Fahrer über 23) Haftpflicht (Fahrer unter 23) Haftpflicht + Teilkasko (Fahrer über 23) Haftpflicht + Teilkasko (Fahrer unter 23)
Jährlicher Beitrag 27,30€ 41,20€ 54,80€ 70,50€
Selbstbeteiligung -/- -/- 150€ 150€

E-Scooter-Versicherung: Dies solltest du unbedingt beachten

Wenn es um den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für den E-Scooter geht, hast du keine Wahl. Wie auch bei einem herkömmlichen Kraftfahrzeug, also einem Auto oder einem Roller, muss auch ein Elektro-Scooter vorschriftsgemäß durch einen Haftpflichtversicherungsschutz abgesichert sein. Er fällt nämlich unter die Klasse der Elektrokleinstfahrzeuge.

Eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) brauchst Du demnach auch, zudem darfst du deinen E-Scooter auf öffentlichen Straßen nicht schneller als 20 km/h bzw. 25 km/h fahren. Mit unserer Hilfe kannst du nun auch für dein Elektro-Fahrzeug den passenden Schutz finden und bekommst die benötigte Versicherungsplakette.

Der Versicherungsschutz für einen Elektro-Scooter ähnelt einer normalen KFZ Versicherung, wie du sie vom Auto, Motorrad oder LKW kennst. E-Scooter Fahrer benötigen schon vor der ersten Fahrt einen gültigen Schutz, um am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu können. Bitte halte deine Papiere, wie die Betriebserlaubnis, bereit und nutze unseren Service.

Es gibt verschiedene Versicherer, die dir eine E-Scooter Haftpflicht und eine Teilkasko anbieten. Wir finden gemeinsam mit dir den passenden Versicherungsschutz.

Häufige Fragen zur Elektro Scooterversicherung

Wir haben die Fragen, die man uns am häufigsten stellt, zusammengetragen, um dir hier einen einfachen Überblick zu geben und Deine ersten Fragen zu beantworten. Diese tritt für Schäden ein, die bei Nutzung des Fahrzeugs am Eigentum anderer entstehen. Auch E-Scooter, die unter die Kategorie der Elektrokleinstfahrzeuge fallen, gelten als Kraftfahrzeuge, da die Fortbewegung nicht aus eigener Kraft des Steuernden resultiert. Somit besteht auch für Elektro-Scooter eindeutig eine Versicherungspflicht.

Zudem benötigen Fahrer von Elektro-Scootern eine allgemeine Betriebserlaubnis, um im Straßenverkehr zugelassen zu sein. Du solltest auch wissen, dass du deinen E-Scooter nicht schneller als 20km/h fahren darfst. Wir finden gemeinsam mit dir den passenden Versicherungsschutz für dein Elektrokleinfahrzeug. Wir benötigen zur Berechnung deines Beitrags mindestens die Betriebserlaubnis (soweit vorhanden), bitte halte diese bereit.

Was kostet die E-Scooter-Versicherung?

Der Beitrag einer Versicherung für Elektrokleinstfahrzeuge ist deutlich günstiger als der Beitrag für eine KFZ Versicherung größerer Fahrzeuge. Willst du eine E-Scooter-Versicherung abschließen, bekommst du entsprechende Tarife für bereits weniger als 3 Euro im Monat, sofern du ein jährliches Zahlungsintervall wählt.

Für Fahrer über 23 Jahre fallen 27,30 Euro für die Haftpflichtversicherung an. Sollen auch Fahrer unter 23 Jahre versichert werden, erhöht sich der Betrag auf jährlich 41,20 Euro. Für einen gleichwertigen Tarif mit Fahrzeugteilversicherung werden 54,80 Euro für Fahrer über 23 Jahre bzw. 70,50 Euro für Fahrer unter 23 Euro fällig, wobei die Selbstbeteiligung in beiden Fällen bei 150 Euro pro Schadensfall liegt.

Welche Schäden sind versichert?

Bei der Haftpflichtversicherung für E-Scooter handelt es sich um eine reguläre Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge. Der Versicherungstyp der Haftpflichtversicherung tritt für Schäden ein, die am Eigentum anderer durch die Nutzung des KfZ bzw. des Elektrokleinstfahrzeugs entstehen. Auch Folgekosten und Sekundärschäden sind versichert.

Ist beispielsweise ein Lastwagen in einen Unfall verwickelt, der Gefahrgut verliert, so werden auch Folgekosten durch die Police übernommen, die beispielsweise durch eine fachgerechte Säuberung der Unfallstelle anfallen. Außerdem sind Personenschäden versichert. Im Falle eines Personenschadens wird der Betrag pro geschädigter Person auf 12 Millionen Euro limitiert.

Die Deckungssumme liegt bei 100 Millionen Euro. Wichtig: Ist das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt und trägt es auch selbst einen Schaden davon, muss der Halter des E-Scooters für den Schaden am eigenen Fahrzeug selbst aufkommen.

Natürlich stellt sich auch die Frage, welche Schäden im Rahmen einer E-Scooter-Versicherung nicht versichert sind. Nicht versichert sind diejenigen Schäden, die am eigenen E-Scooter selbst oder am Eigentum des Halters entstehen.

Der Versicherer kann die Regulierung eines Schadens außerdem verweigern bzw. bereits geleistete Zahlungen zurückfordern, wenn der Fahrer des elektrisch betriebenen Tretrollers zum Zeitpunkt des Unfalls unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand bzw. grob fahrlässig gehandelt hat.

E-Scooter vs. E-Roller

E-Scooter und E-Roller sind in vielen Fällen voneinander abzugrenzen, da mehrere Fahrzeuge unter der Kategorie der Elektro-Roller zusammengefasst werden: Zum Beispiel Fahrräder mit Hilfsmotor, die eine bestimmte Maximalgeschwindigkeit nicht überschreiten. Auch ein Leichtmofa bzw. ein Leichtkraftrad kann - sofern es die Maximalgeschwindigkeit in Höhe von 45 km/h nicht überschreitet - zu den E-Scootern zählen.

Elektro-Roller ähneln in der Optik den Benzin-Rollern der 50 ccm Klasse. Egal ob Roller oder Scooter: Bei beiden Versicherungen handelt es sich um eine Haftpflichtversicherung. Deckungssummen und Kosten können sich je nach Versicherer unterscheiden.

Versicherungsplakette

Fahrer, die ihr elektrisches Fahrzeug durch unsere E-Scooter-Police absichern, erhalten eine farbige Versicherungsplakette, die sichtbar an dem Elektrokleinstfahrzeug angebracht werden muss. Die Farbe wechselt von Versicherungsjahr zu Versicherungsjahr, sodass sofort erkennbar ist, ob der E-Scooter über einen gültigen, aktuellen Haftpflichtversicherungsschutz verfügt oder die Fahrer/Halter eine neue Plakette benötigen.

Das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung wird bei E-Scootern durch einen entsprechenden Aufkleber (Versicherungsplakette) ersichtlich, der auf dem E-Scooter angebracht werden muss. Ein Kennzeichen, wie dies beispielsweise an kraftstoffbetriebenen Rollern, Scootern, Autos oder ein anderes KFZ Pflicht ist, besteht für die E-Scooter nicht.

Eine entsprechende aufklebbare Versicherungsplakette erhält der Fahrer/Halter des E-Scooters nach dem Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung durch den Versicherer, wie sie bei uns zu finden sind. Gern kannst du für weitere Informationen unseren Service nutzen und eine passende Police abschließen.

Höchstgeschwindigkeit und Alter

Elektro-Scooter dürfen in Deutschland die Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h aus bauartbedingten Gründen nicht überschreiten. Zu beachten ist außerdem, dass das Alter der E-Scooter Fahrer darüber entscheidet, ob der E-Scooter gefahren werden kann oder nicht. Fahrer über 23 Jahre finden meist einen Versicherungsschutz mit einem günstigeren Beitrag, als Fahrer die unter 23 Jahre sind.

Für mehr Infos zum Beitrag, nutze unseren Service. Bitte halte die Papiere, wie die allgemeine Betriebserlaubnis bereit, sodass wir prüfen können, wo es den besten Schutz für dich gibt. Die übliche Maximalleistung eines E-Scooters ist in der Regel im Bereich von bis zu 1 KW anzusiedeln.

Festgelegt ist bereits, dass E-Scooter Fahrer im öffentlichen Straßenverkehr maximal 20 km/h fahren dürfen und eine allgemeine Betriebserlaubnis benötigen. Wie alt eine Person sein muss, um einen Elektro-Scooter fahren zu dürfen, ist davon abhängig, welche Höchstgeschwindigkeit der E-Scooter erreicht.

So ist der aktuelle Stand, dass elektro Tretroller, deren maximal erreichbare Geschwindigkeit unter 12 km/h liegt, bereits von Kindern unter 12 Jahren gefahren werden dürfen. Liegt die Maximalgeschwindigkeit des E-Scooters über 12 km/h, muss der Nutzer das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Benötigst du Unterstützung, so nutze unseren Service, wir finden mit dir, den besten Versicherungsschutz für einen günstigen Beitrag. Für die Nutzung eines Elektrokleinstfahrzeugs muss der Fahrer keinen Kenntnisnachweis vorweisen können bzw. keinen Führerschein erwerben. Wichtig ist jedoch, dass der Fahrer das vorgeschriebene Mindestalter hat.

Der Gesetzgeber plant derzeit eine Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung, über die die Nutzung von E-Scooter geregelt werden soll. Auch die Nutzung von Hoverboards und E-Skateboards dürfte über die ausstehende Verordnung gemaßregelt werden. Bislang ist die Nutzung von Hoverboards nur auf dem eigenen Privatgelände erlaubt. Die Fahrzeuge sind nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Achtung: Die Begriffsdifferenzierung zwischen Scooter und Roller sorgt bisweilen noch für Verwirrung, da einige Hersteller den Begriff des E-Scooters als Oberbegriff für sowohl E-Roller, E-Tretroller und Hoverboards verwenden. Egal unter welchem Begriff dein Elektro-Roller geführt wird, du solltest eine passende Versicherung abschließen, da du sonst nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darfst. Für weitere Informationen kannst du jeder Zeit unseren Service nutzen.

E-Scooter-Unfälle nehmen zu

Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Anzahl der E-Scooter-Unfälle Jahr für Jahr. 2023 registrierte die Polizei 9.425 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden, 14,1 Prozent mehr als noch im Jahr davor. 22 Personen starben, 1.220 Menschen wurden schwer verletzt.

In Deutschland gibt es deshalb eine Versicherungspflicht für E-Scooter - ohne darf man die Roller nicht auf öffentlichen Straßen fahren. Die Haftpflichtversicherung übernimmt bei einem Unfall die Schäden, die Dritten zugefügt werden. Wer seinen E-Scooter auch gegen eigene Unfallschäden absichern möchte, kann zusätzlich eine Teilkaskoversicherung abschließen.

Versicherungsjahr und Tarife

Anders als beim Auto beginnt das Versicherungsjahr für alle E-Scooter am 1. März und ist ein Jahr gültig. Wir haben 15 E-Scooter-Versicherungen verglichen. Einige haben wir wegen zu hohen Kosten außen vor gelassen. Haftpflichtschäden sind bis in Höhe von 100 Millionen Euro abgedeckt.

Wählt man die Teilkasko dazu, ist der E-Scooter auch bei Diebstahl, Brand oder bei Zusammenstößen mit Tieren jeglicher Art versichert. Die Selbstbeteiligung liegt dabei allerdings bei 150 Euro. War der E-Roller günstiger oder ist schon älter, dann lohnt sich die Teilkasko oftmals nicht.

Versicherungen für E-Scooter sind in der Regel günstig: In unserem Vergleich lag die Haftpflichtversicherungsprämie, je nach Alter der Fahrer, zwischen 22 und 58 Euro pro Jahr. Die Prämie zahlt man für ein volles Versicherungsjahr. Ein Versicherungsjahr geht bei den E-Scootern von März bis Ende Februar des Folgejahres.

Die wichtigsten Fragen

Welche E-Scooter brauchen eine Versicherung?

Gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO) werden E-Scooter als Kraftfahrzeuge eingestuft. Daher besteht eine Versicherungspflicht, vergleichbar mit der Regelung für Mopeds oder Mofas.

Welche E-Scooter-Versicherung ist die beste?

Unser Favorit ist die E-Scooter-Versicherung der HUK-Coburg.

Was kostet eine E-Scooter-Versicherung?

E-Scooter-Versicherungen sind meist preiswert: In unserem Vergleich variierte die Jahresprämie für die Haftpflichtversicherung - abhängig vom Alter des Fahrers - zwischen 22 und 58 Euro.

Kosten und Leistungen

Günstige Versicherungen für E-Scooter kosten in der Regel weniger als 50 Euro im Jahr. Zur Auswahl stehen Tarife mit Haftpflicht und mit Teilkasko. Eine E-Scooter-Versicherung ist auf die Dauer des jeweiligen Versicherungsjahrs befristet. Endet dieses, muss die Versicherung erneuert werden.

Online-Abschluss

Ein Online-Antrag ermöglicht es Ihnen, die E-Scooter-Versicherung sofort abzuschließen. Dies spart Zeit und ein Termin vor Ort ist nicht notwendig. Das Fahren eines E-Rollers ohne Versicherung ist in Deutschland verboten. Ähnlich wie bei anderen Fahrzeugen gelten klare Bestimmungen hinsichtlich des Alters des Fahrers oder der Höchstgeschwindigkeit.

So darf ein E-Roller beispielsweise nicht schneller als 20 km/h fahren und der Fahrer muss mindestens 14 Jahre alt sein. Doch welche Versicherung ist erforderlich, welche Leistungen sind enthalten und wie unterscheiden sich die Tarife? In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Kosten auf Sie zukommen, welche Unterschiede es zwischen Haftpflicht- und Teilkaskoversicherung gibt und worauf Sie beim Abschluss zusätzlich achten sollten.

Unterschiede im Vergleich der E-Scooter-Versicherungen

Im Vergleich der verschiedenen E-Scooter-Versicherungen bestehen neben dem Preis insbesondere Unterschiede in den verschiedenen Deckungssummen sowie dem jeweiligen Leistungsumfang. So können im Schadensfall unterschiedlich hohe Beträge gezahlt oder auch eine entsprechende Selbstbeteiligung fällig werden.

Zusätzlich gibt es Unterschiede bei optionalen Zusatzleistungen wie einem Teilkaskoschutz, einer Diebstahlabsicherung oder einem Schutz für elektronische Bauteile. Auch die Vertragsbedingungen variieren je nach Anbieter, hauptsächlich hinsichtlich der Kündigungsfristen oder möglicher Wartezeiten.

Was bedeuten die unterschiedlichen Deckungssummen?

Bei einer Versicherung für E-Scooter gilt es primär zwischen verschiedenen Deckungssummen zu unterscheiden. Die maximale Deckungssumme zeigt Ihnen, wie viel die Versicherung maximal für Sachschäden bezahlt.

Bei den meisten E-Scooter-Versicherungen sind, wie diverse Tests zeigen, Sachschäden mit bis zu 100 Millionen Euro abgedeckt. Zusätzlich gilt es bei einer Versicherung für E-Roller auch auf die Deckungssumme für Personenschäden zu achten. Diese wird gesondert ausgewiesen und liegt je nach Tarif zwischen 7,5 und 15 Millionen Euro. Die Haftpflicht einer E-Scooter-Versicherung kommt für Schäden an anderen Fahrzeugen und ähnlichem auf.

E-Scooter-Versicherungen im Test: Wird im Schadensfall eine Selbstbeteiligung fällig?

Bei vielen E-Roller-Versicherungen ist im Schadensfall eine Selbstbeteiligung fällig. Dies bedeutet, dass Sie einen gewissen Teil der Kosten zunächst selbst übernehmen müssen. Oftmals ist die Selbstbeteiligung fester Bestandteil des Vertrags und kann nicht frei gewählt werden.

Beispielsweise bei den E-Scooter-Versicherungen der Allianz, der Gothaer und der AXA beträgt die Selbstbeteiligung jeweils 150 Euro. Bei den Tarifen der Bayerischen können Sie hingegen zwischen 150 und 300 Euro wählen. Tarife ohne Selbstbeteiligung sind hingegen recht selten. Unter anderem bei der R+V können Sie eine Versicherung für Ihren E-Scooter ohne Selbstbeteiligung abschließen.

Ist bei einer E-Scooter-Versicherung eine Teilkasko sinnvoll?

Möchten Sie eine Versicherung für Ihren Elektro-Roller abschließen, stehen Ihnen in der Regel zwei unterschiedliche Varianten zur Auswahl: eine reine Haftpflichtversicherung oder eine Haftpflicht inklusive Teilkaskoversicherung. Bei einer reinen Haftpflicht handelt es sich in der Regel um eine günstige E-Scooter-Versicherung, die einen grundlegenden Versicherungsschutz bietet. So deckt diese lediglich die verursachten Schäden ab, jedoch keine Schäden am eigenen Fahrzeug.

Ist Ihr E-Scooter nach einem Sturz beschädigt, kommt die Haftpflicht nicht für diese Reparaturkosten auf. Eine Teilkaskoversicherung deckt hingegen auch bestimmte Schäden an Ihrem Roller. Allerdings wirkt sich dies auch negativ auf die Kosten der E-Scooter-Versicherung aus. So sind Tarife ohne Teilkasko laut verschiedenen E-Scooter-Versicherung-Tests durchschnittlich rund 50 % günstiger.

Wie teuer ist eine E-Scooter-Versicherung?

Die Kosten einer E-Scooter-Versicherung sind im Vergleich zu einer Kfz-Versicherung recht gering. Eine günstige E-Scooter-Versicherung erhalten Sie zum Beispiel bereits für unter 30 Euro im Jahr. Je nach Versicherungsanbieter liegen die Kosten durchschnittlich zwischen 25 und 50 Euro.

Faktoren wie die Deckungssumme und der Leistungsumfang wirken sich jedoch ebenfalls auf die Kosten einer E-Scooter-Versicherung aus. So können umfassendere Tarife mit Teilkasko jährlich auch 100 Euro oder mehr kosten. Wichtig ist es dabei zu beachten, dass die Preise jeweils für ein komplettes Versicherungsjahr gelten.

Schließen Sie innerhalb eines Jahres eine neue E-Roller-Versicherung ab, fällt lediglich ein anteiliger Beitrag an.

Wie lange gilt eine E-Scooter-Versicherung? Was bedeuten die unterschiedlichen Farben der Kennzeichen?

Bei E-Scootern und Kleinkrafträdern wechselt die Farbe des Kennzeichens jährlich. Insgesamt gibt es drei Farben: Schwarz, Grün und Blau. Dementsprechend wiederholt sich die jeweilige Farbe alle drei Jahre. In der Regel ist eine E-Scooter-Versicherung für ein Jahr gültig. Ähnlich wie bei einem Moped oder anderen Kleinkrafträdern ist bei E-Scootern ein spezielles Kennzeichen notwendig. Dieses gilt es jedes Jahr zu erneuern.

Zu beachten gilt es dabei, dass das Versicherungsjahr jeweils zum 1. März beginnt und mit dem letzten Tag des Februars im darauffolgenden Jahr endet. Schließen Sie innerhalb des Versicherungsjahres eine E-Roller-Versicherung ab, gilt diese ebenfalls bis maximal zum letzten Tag des Februars.

Ist der Abschluss einer E-Scooter-Versicherung online möglich?

Viele Anbieter ermöglichen einen einfachen Abschluss der Versicherung über die jeweilige Homepage. Dies hat den Vorteil, dass Sie die E-Scooter-Versicherung sofort abschließen können und keine Wartezeit beispielsweise durch den Postweg haben. Haben Sie sich einen E-Scooter gekauft und möchten diesen kurzfristig nutzen, ist dies mithilfe eines Online-Antrags problemlos möglich.

Wann ist eine Versicherung für E-Roller notwendig?

Möchten Sie mit Ihrem Elektro-Roller am Straßenverkehr teilnehmen, ist eine E-Scooter-Versicherung Pflicht. Ohne eine gültige Versicherung dürfen E-Scooter nicht auf öffentlichen Straßen oder Radwegen genutzt werden. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass jedes zulassungspflichtige Fahrzeug über eine Haftpflichtversicherung verfügen muss, um im Schadensfall Dritte abzusichern.

Welche Versicherung gilt für einen E-Roller?

Nicht alle Versicherungen bieten spezielle Tarife für E-Roller an. Jedoch ist zum Beispiel auch eine normale Mopedversicherung ausreichend als Versicherungsschutz. Daher können Sie oftmals mit den verschiedenen Tarifen nicht nur E-Roller, sondern auch andere Fahrzeuge versichern.

Welche Unterlagen sind für eine E-Scooter-Versicherung notwendig?

Für den Abschluss einer E-Scooter-Versicherung benötigen Sie in der Regel die Fahrzeugdaten sowie Ihre persönlichen Daten. Zusätzlich sind Ihre Zahlungsinformationen wie die IBAN für einen Lastschrifteinzug erforderlich.

Was passiert, wenn man ohne Versicherung mit dem E-Scooter fährt?

Nutzen Sie Ihren E-Scooter ohne Versicherung, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Das Fahren ohne die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ist laut Gesetz eine Straftat. Für das Fahren eines E-Rollers ohne Versicherung droht eine Strafe von bis zu einem Jahr Gefängnis. Zudem haften Sie bei einem Unfall für die entstandenen Schäden selbst.

E-Roller-Versicherung: Wer darf mit dem E-Scooter fahren?

In der Regel gilt eine E-Scooter-Versicherung für das jeweilige Fahrzeug und ist nicht direkt personenbezogen. Dementsprechend können nicht nur der Versicherungsnehmer, sondern auch weitere Personen mit dem E-Roller fahren. Dies gilt es jedoch im Einzelfall in den jeweiligen Versicherungsbedingungen vorab zu prüfen und darauf zu achten, ob Dritte als Fahrer ausgeschlossen werden.

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