E-Bike mit Kindersitz: Was Sie wissen müssen

Auch uns Eltern erleichtern die motorisierten Zweiräder den angenehmen Transport unseres Nachwuchses, wenn wir ein E-Bike mit Kindersitz nutzen.

1. E-Bike mit Kindersitz: Ist das überhaupt erlaubt?

Ein Fahrrad mit Kindersitz ist natürlich häufig zu sehen. Ob ihr eure Kinder in einem Fahrradanhänger oder -sitz transportieren dürft, hängt zunächst einmal davon ab, welches motorisierte Fahrrad ihr genau besitzt.

1.1. Pedelecs

Bei einem Pedelec müsst ihr noch selbst ein wenig in die Pedale treten und werdet dabei von einem Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Solange diese Geschwindigkeit nicht überschritten wird, zählen sie als Fahrräder, weswegen sowohl der Transport via Kindersitz als auch Fahrradanhänger erlaubt ist. Das Tragen eines Helms ist hier zwar keine Pflicht, aber natürlich trotzdem mehr als ratsam.

Das sind die beiden Testsieger der geprüften Erwachsenen- und Kinderfahrradhelme bei Stiftung Warentest:

  • Vvex Unisex- Erwachsene City i-vo MIPS Fahrradhelm
  • ABUS Fahrradhelm Youn-I 2.0

1.2. E-Bikes & S-Pedelecs

E-Bikes lassen sich per Knopfdruck ähnlich wie ein Mofa fahren. Und auch manche S-Pedelecs schaffen es auf bis zu 45 km/h und zählen somit als Kleinkraftrad. Bei beidem ist der Kindertransport im Kindersitz, nicht aber im Fahrradanhänger erlaubt. Sowohl ihr als auch eure Kinder müssen außerdem immer einen Helm tragen.

2. E-Bike mit Kindersitz: Wie alt und schwer darf mein Kind sein?

Wenn ihr euer Fahrrad mit einem Kindersitz ausstatten möchtet, dann muss euer Kind richtig sitzen können. Ab etwa 7 Jahren sind Kinder in der Regel zu alt und/oder groß, um auf diese Weise transportiert zu werden. So sollte ein Kind auf einem vorne am Rad angebrachten Sitz nicht mehr als 15 kg wiegen. Setzt es sich mithilfe einer entsprechenden Sitzmontage nur auf den Gepäckträger oder ihr montiert den Sitz hinten am Rad, darf es bis zu 25 kg wiegen.

3. Montage vom Kindersitz am E-Bike: Worauf sollte geachtet werden?

Es gibt zwei Wege, das Fahrrad mit Kindersitz auszustatten: vorne am Lenkrad oder über dem Gepäckträger. Damit euer Kind bequem und sicher sitzt, sollte der Sitz eine Rückenlehne und Fußstützen haben. Auch ein Gurt zur Befestigung des Kindes ist natürlich notwendig, damit die Kleinen auf einer hubbeligen Straße nicht plötzlich aus dem Fahrradsitz purzeln. Außerdem solltet ihr lieber doppelt prüfen, ob der Sitz wirklich fest an eurem Fahrrad angebracht wurde.

Aber auch euer eigener Komfort sollte berücksichtigt werden. Der Kindersitz sollte also so montiert werden, dass weder eure Bewegungsfreiheit noch eure Sicht durch den Sitz beim Fahren beeinträchtigt wird.

4. Fahrrad und E-Bike mit Kindersitz: Welche Sitze eignen sich am besten?

Stiftung Warentest testet regelmäßig Kinderfahrradsitze auf ihre Qualität und Sicherheit. In unserem Artikel zum Kinderfahrradsitz-Test könnt ihr die aktuellen Ergebnisse nachlesen. Ob sie sich auch für Pedelecs eignen, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Informiert euch am besten vorher beim Hersteller, ob der Kindersitz eurer Wahl sich auch an eurem Fahrradmodell anbringen lässt. Die folgenden Sitze eignen sich prinzipiell für E-Bikes und schneiden bei den Amazon-Kundin*innen ganz besonders gut ab.

  • Prophete Polisport Bilby RS
  • Thule, Yepp 2 Maxi- Frame Mount, Fahrradsitz, Schwarz
  • Prophete Kindersitz

Kindersitze für E-Bikes

Es klingt so schön verlockend: am Sonntag eine Radtour mit der ganzen Familie zu unternehmen. Oder die Kinder mit dem Fahrrad zur Schule bringen. Du weißt bereits, dass ein Kindersitz auf ein normales Fahrrad passt, aber kann man auf einem E-Bike einen Kindersitz machen? Und ist das E-Bike Fahren mit einem Kindersitz sicher? Wir erklären es dir.

Ein Kindersitz auf deinem E-Bike. Ist das sicher?

Auf einem E-Bike saust du an allen vorbei. Schließlich fährt man mit so einem Rad deutlich schneller als mit einem gewöhnlichen Fahrrad. Deshalb ist es wichtig, beim Transport eines Kindes mit einem E-Bike die Geschwindigkeit anzupassen. Es ist auch gut, den Kindersitz gemäß den Anweisungen zu montieren, damit du sicher sein kannst, dass der Sitz fest auf deinem Fahrrad angebracht ist und dein E-Bike mit Kindern ebenfalls sicher ist. Auch wenn der Transport von Kindern anstrengender erscheinen mag, verbrennst du dabei wenigstens auch im Alltag jede Menge Kalorien.

Die Montage eines Kindersitzes

Die Installation eines Kindersitzes mag wie eine sehr anspruchsvolle Aufgabe erscheinen. Aber keine Sorge. Unabhängig für welchen Kindersitz du dich entscheidest, können wir den MIK-Gepäckträger empfehlen:

  • Heutzutage bei vielen Gazelle-E-Bikes zu finden
  • MIK HD Träger ist ein extra starker Träger, belastbar bis zu 30 kg
  • Er ist extra stark, besonders für Kindersitze mit einer doppelten Absicherung
  • Dieses System ermöglicht auch den einfachen Austausch von anderem Zubehör, wie z. B. Gepäcktaschen
  • Die Montage ist sicher und einfach

Wenn du dir dann immer noch unsicher sein solltest, besuche ganz einfach deinen Gazelle-Händler und lasse dich beraten, wie E-Bike fahren mit Kindern am sichersten ist.

Kinder-Vordersitz für’s E-Bike

Wenn du ein kleines Kind hast, das nicht mehr als 15 Kilogramm wiegt, kannst du den Sitz vorne am Fahrrad anbringen. Ein Vordersitz wird eigentlich immer am Lenkervorbau befestigt.

Außerdem solltest du berücksichtigen, wo der Motor deines E-Bikes platziert ist. Hast du einen Vorderradmotor und möchtest den Kindersitz ebenfalls vorne am Fahrrad anbringen? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Lenkung mit dem ganzen Gewicht auf der Vorderseite deines Fahrrads viel schwerer ist.

Kinder-Rücksitz für’s E-Bike

Wenn sich das E-Bike-Display am Lenker befindet, ist es vielleicht einfacher, sich einen Rücksitz anzuschaffen. So kannst du das Display problemlos ablesen und deine kleinen Mitreisenden können den Fahrradcomputer nicht bedienen. Die meisten Kindersitze, die hinten am Fahrrad montiert werden, sind für Kinder geeignet, die zwischen 9 und 22 Kilo wiegen. Es ist wichtig, dass zwischen dem Gepäckträger und dem Sitz genügend Platz ist, damit du den Kindersitz daran befestigen kannst. Bei manchen E-Bikes befindet sich der Akku im Gepäckträger, sodass der Sitz mit einem Adapter montiert werden muss.

Maximales Gewicht für den Gepäckträger

Da viele E-Bikes einen Akku im Gepäckträger haben, ist es sinnvoll, sein maximales Gewicht zu berücksichtigen. Dieses Gewicht ist oft auf dem Gepäckträger selbst angegeben.

Kann dein Gepäckträger maximal 25 Kilogramm tragen? Dann kannst du ihn mit etwa 21,5 kg beladen (Kindersitz + Kind). Bei einem E-Bike mit MIK-Gepäckträger liegt das Maximum mit 30 kg bereits etwas höher. Hier kannst du also bis zu 25 kg beladen.

Vergewissere dich, dass du nach der Montage des Kindersitzes noch Zugang zum Ladeanschluss hast. Das erspart dir jedes Mal viel Fummelei!

Montage eines Kindersitzes? Wähle das Familienfahrrad

Ein elektrisches Familienfahrrad beziehungsweise elektrisches Lastenrad ist vielleicht die schönste Art, deine Kinder mit einem E-Bike mitzunehmen. Das Lastenfahrrad Makki Load bietet sich hier besonders an. Diese Fahrräder haben die gleichen Eigenschaften wie ein normales Familienfahrrad, nur mit elektrischer Tretunterstützung. Es hat außerdem zusätzlichen Platz zwischen dem Lenker und dem Sattel, sodass ein Vordersitz problemlos dazwischen passt. Auch der stabile Gepäckträger dieses E-Bikes ist perfekt für die Montage eines Kindersitzes geeignet und dein Fahrrad steht dank des Doppelständers und der Lenkersperre stabil.

E-Lastenräder als Alternative

Lastenräder mit Elektroantrieb können in vielen Fällen eine Alternative zum Auto sein. Doch wie alltagstauglich sind E-Cargobikes?

  • Ganz anderes Fahrverhalten als beim Fahrrad
  • Reichweiten bis 65 Kilometer, teilweise lange Ladezeit

Ganz gleich, ob das Kind vor der Arbeit schnell zum Hort gebracht oder fürs Wochenende der Kühlschrank gefüllt werden muss - im Alltag lassen sich viele Aufgaben und Wege mit dem Lastenrad erledigen. Rund 80.000 E-Lastenfahrräder wurden im Jahr 2020 verkauft - ein Zeichen dafür, dass der Marktanteil im Segment der Lastenbikes wächst. Dank ausreichendem Platzangebot und elektrischer Unterstützung beim Treten sind die Cargobikes sogar eine Alternative zum Zweitwagen. Doch in der Praxis werfen die Lastenräder einige neue Probleme auf. Wie stabil stehen sie zum Beispiel beim Beladen? Wie praktisch sind größere Einkäufe darin unterzubringen? Und vor allem: Wie sicher sind Kinder bei einer Fahrt im E-Lastenbike?

Die Testergebnisse der Lastenräder werden hier getrennt vorgestellt, da sich beide Lastfahrrad-Arten von der Bauweise grundsätzlich unterscheiden und jede ihre eigene "Fangruppe" hat.

Das ADAC Urteil: Von den sechs Rädern im Test schnitten zwei "gut" ab, drei "befriedigend" und eines fiel mit "mangelhaft" durch.

ADAC Testergebnisse:

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil Fahren Sicherheit und Verarbeitung Antriebssystem und Motor Handhabung und Komfort Schadstoffe
Muli e-muli "st" 5180 (inkl. Zubehör für den Transport von Kindern) 2,1 1,9 2,0 1,8 2,7 1,0
Urban Arrow Family 6690 2,4 2,5 2,3 2,3 2,5 2,5
Prophete CARGO Plus E-Bike 4100 2,6 2,8 2,2 1,8 3,4 3,5
Triobike Cargo 8139 (inkl. Zubehör für den Transport von Kindern) 2,6 2,7 2,0 3,1 2,7 2,5
Babboe City-E 3249 3,1 2,8 3,5 3,5 2,9 2,5
Bullitt STePS eBullitt 6100 6 127 (inkl. Dieses Lastenrad überzeugte vor allem durch sein Fahrverhalten, das aufgrund der kurzen Gesamtlänge am ehesten mit dem eines normalen Fahrrads zu vergleichen ist. Zudem hat das e-Muli den geringsten Wendekreis. Verbesserungspotenzial bietet dagegen die Handhabung des Hauptständers, da das Rad beim Abstellen immer umständlich hinten angehoben werden muss. Der Korb ist faltbar und relativ kurz, gleichzeitig aber gut für den Transport von Kindern geeignet. Alle auf Schadstoffe geprüften Komponenten, die im direkten Hautkontakt zu Fahrer und Mitfahrern stehen, sind beim e-Muli durchweg schadstofffrei.

Lange Ladezeiten trüben elektrisches Vergnügen. Reichweite büßen E-Lastenräder generell aufgrund ihres höheren Gewichts ein: Im Schnitt ermittelte der ADAC für die Einspurer 40 bis 60 Kilometer. Umso wichtiger sind daher die Ladezeiten, und hier fällt das Modell Babboe mit über sieben Stunden Ladezeit negativ auf. Bei den anderen Lastenrädern im Test dauert es zwischen drei und fünf Stunden, bis der Akku wieder voll ist.

Kindersitze für E-Bikes. Die Idee, über E-Bikes für Mütter zu schreiben hatte ich bereits im Oktober 2020 Jahren. Seither ist viel passiert: Unten im Hof stand ein erstes, neues E-Bike. Dann wurde es nach nur drei Monaten aus dem Hof (der von Aussen nicht einsehbar ist) gestohlen. Es kam ein weiteres Pedelec, das erste war ja versichert. Dafür haben die Diebe im Hof dann sogar das Geländer aufgesägt - es war mit drei Schlössern angeschlossen. Beide Male mit geklaut: der Kindersitz. Nach zwei geklauten E-Bikes mit Kindersitz überlege ich dann schon. Noch eins? Und das Ende vom Lied: ja, weil die Strecken hier in Köpenick oft mit dem Auto zu kurz (außerdem ist ganz Köpenick eine scheiß Baustelle), aber zu Fuß zu weit sind. Und Zeit ist kostbar.

Die Kriterien für das neue Fahrrad waren anfangs noch völlig offen und die Möglichkeiten heute sind unglaublich vielfältig: Mountainbike? Oder doch lieber ein Damenrad? Ein klassisches? Trekking? Oder vielleicht sogar ein Lastenfahrrad? Kindersitz und/oder Anhänger? E-Bike oder nicht. Die Entscheidung, auf ein E-Bike umzusteigen, war für mich recht schnell klar. Ich wohne am Stadtrand, würde mich aber gern irgendwie fortbewegen können ohne mit dem Auto im Stau zu stehen. Mit dem E-Bike komme ich gut vorwärts und es ist mit Kind hinten drauf bei weitem nicht so anstrengend, wie mit einem normalen Fahrrad. Ich bin halt nicht mehr Mitte 20, meine Hochleistungssportlerzeiten sind definitiv vorbei. Das Rad ist eine Transportmaschine, kein Sportgerät. Es hängen Einkäufe dran, vorne, hinten, ein Kind sitzt oben drauf oder hinten im Hänger und ich bin ja auch noch drauf. Es muss also auch Gewicht aushalten.

Grundsätzlich finde ich: Ein E-Bike lohnt sich in der Anschaffung in meinen Augen nur, wenn es auch regelmäßig genutzt wird. Andernfalls finde ich es für ein „Nice to Have“ im Fahrradkeller ganz schön teuer. Mir war klar, ich werde mit Kleinkind sicher wieder mehr Radeln. Ich hatte über die Jahre jetzt vielfach recherchiert - nach meinen ersten beiden geklauten Bikes, wollte ich auf was Neues, wirklich Leichtes umsteigen, damit ich das Rad täglich in den Keller tragen kann. Anfangs bin ich auch diverse Räder Probe gefahren, für ein erstes Feeling empfehle ich das tatsächlich unbedingt.

Ein echtes Highlight sind in meinen Augen inzwischen diese grandiosen Transport E-Bikes. Sie bleiben E-Bike, bieten aber den abgespeckten Komfort eines Lastenrads. Auch hier empfehle ich uneingeschränkt jedes der Transport E-Bikes von Cube. Es eignet sich nämlich auch für größere Kinder, oder eben auch dann wenn es mehr als nur ein Kind gibt. Richtig genial: das Longtail Hybrid. Hinten Platz für zwei (auch größere) Kinder, vorne Platz für den Rucksack oder alles and...

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