Pegasus Solero E-Bike im Test: Ein umfassender Überblick

Die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Testergebnisse über E-Bikes, wobei sie innerhalb derselben Motorenklasse nach den entscheidenden Unterschieden zwischen einzelnen Modellen sucht.

Pegasus bietet mit der Solero Serie eine große Auswahl an komfortablen und einfach zu handhabenden Citybikes, Trekkingbikes und E-Bikes an. Die Marke Pegasus gehört zur Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG) mit Sitz in Köln und begeistert seit 1984 mit innovativen Fahrrädern.

Modellvarianten und Ausstattung

Es gibt verschiedene Modellvarianten des Pegasus Solero Evo. Solero Evo 8F heißt das E-Bike, das zum freundlichen Preis ab 2.699 Euro hochwertige Material und aktuelle Technik bietet. Das Standardmodell wird mit einer Akku-Leistung von 400 Wh geliefert, optional sind auch 500 oder 625 Wh erhältlich. Der Akku ist bei interner Kabelführung im Rahmeninnern verpackt, was die gleichmäßige Form unterstreicht.

Für Alltagsradler gibt es in Sachen Gangschaltung mehrere Alternativen, wobei die am weitesten verbreitete Variante nach wie vor die Shimano Nexus-8 ist. Aus technischer Sicht ist es erfreulich, dass Pegasus dem Rad Ausfallenden mit Kettenspannvorrichtung spendiert.

Rundum alltagstauglich ist die sonstige Ausstattung mit Federgabel, einem Sattel mit Stoßdämpfungselementen sowie starken Scheibenbremsen und hellem Licht. Viele Modelle sind mit Gepäckträger, Ständer und Reflektoren ausgestattet. Für zusätzlichen Komfort haben viele Modelle Ballonreifen, um Unebenheiten auszugleichen.

Mit angenehm aufrechter Haltung und Kettenschaltung steht das Solero zwischen City- und Trekkingbike. Dank 625-Wattstunden-Akku stimmt auch die Reichweite. Das Pegasus Solero E ist optimal auf Stadt- und Genuss-Radler zugeschnitten.

Motor und Antrieb

Der Bosch Aktive Line Plus Motor liefert den Antrieb mit bis zu 50 Nm Drehmoment und 270% Unterstützung. Gespeist wird der Antrieb von einem Intube-Akku (das „Evo“ im Namen), der in der Basisversion mit 400 Wattstunden ausgestattet ist. Allerdings funktioniert beim 400-Wh-Akku von Bosch das Batteriemanagement am besten und die gespeicherte Energie wird besonders effizient genutzt.

Der „Bosch Performance Line“-Antrieb passt optimal dazu - er ist durchzugsstark und schiebt bergauf kräftig an, ist dabei aber nicht so ruppig wie E-MTB-Motoren.

Fahrverhalten und Komfort

Im Fahrtest erwies sich das Solero als für Anfänger geeignet. Als praktisch hat sich der kräftige Gepäckträger erwiesen, der für Pendler wie für Trekkingfahrer auf langen Strecken gleichermaßen hilfreich ist.

Das Rad bietet auch dem ungeübten E-Radler eine hohe Sicherheit, da es über eine Rücktrittbremse und zwei Felgenbremsen verfügt. Dazu gibt es nützliches Stadt-Zubehör wie wartungsarme Nabenschaltung, hohen Lenker (Verkehrsübersicht), lange Radschützer (trockene Schuhe).

Für den Komfort sorgen Federgabel, Gelsattel, ergonomische Griffe, Lichtanlage (mit Seitenläufer-Dynamo) mit Standlicht hinten und vorn(!). Gutes Detail: Reifen mit Pannenschutz.

Mit einer Kurbelumdrehung startet der Motor und kann durch leichtes Mitkurbeln ordentlich unterstützen - ohne Krafteinsatz! Insgesamt verläuft die Kraftzugabe spürbar ohne bullig zu sein - Fahrgenuss pur.

Das Solero E rollt souverän ohne Nervosität, ist bequem und solide, auch wenn bei höherem Tempo - bedingt durch die Bauweise - sich der Steuerrohrbereich weich präsentiert. Die 7 Gänge reichen sogar für Ausflüge. Schönes, solides Einsteigerrad für die Stadt, das täglich viel Freude macht!

Testergebnisse und Bewertungen

Für die Stiftung Warentest ist das Pegasus Solero ein vielseitig einsetzbares Bike. Das sei vor allem der optimalen Ausstattung, der Langlebigkeit der Bauteile und den verschiedenen Größen zu verdanken. In der Gesamtnote bewertete die Stiftung Warentest das Pegasus Solero EVO 8F mit einer 2,5. Unter den getesteten Scheibenbremsen, des helle Frontstrahlers mit 50 Lux und des Rahmenschlosses mit Kettenschloss trumpfte das E-Bike mit der Note 1,8. Für die Testfahrt vergaben die Fahrer eine 2,2.

Auf Basis aller bei Testberichte.de gelisteten Tests mit Endnote erzielt Pegasus die Gesamtnote 1,7. Für die Damenausführung des Evo 10 Lite gab es das Gesamturteil „gut“ von der Stiftung Warentest.

Preis und Verfügbarkeit

Solero Evo 8F heißt das E-Bike, das zum freundlichen Preis ab 2.699 Euro all dies bietet. Die E-Bikes der Pegasus Solero Reihe variieren in den Preisen stark. Die Preise für Räder der Marke Pegasus können bis zu 4.049,00 Euro kosten.

Insgesamt 650 Fachhändler von ZEG kümmern sich um Verkauf und Beratung der Pegasus -Bikes. Pegasus setzt bei seinen E-Bikes durchweg auf Mittelbau-Antriebssysteme - gut für die Fahrdynamik. Vertrieben werden die Räder über stationäre Händler sowie spezialisierte Versender.

Weitere Merkmale

  • Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 135 kg ist das Solero auch für schwerere E-Biker eine echte Option.
  • „Sportliche Harmonie trifft moderne Optik“. So beschreibt Pegasus selbst das neue E-Bike, das in unterschiedlichen Rahmenhöhen, aber nur in der Farbe Schwarz erhältlich ist.
  • Pegasus Solero SL ist leicht, sportlich und elegant.
  • Diamantrahmen sind ebenso erhältlich wie Tiefeinsteiger für Damen.
  • Reihe Pegasus Solero variieren in den Preisen stark.
  • Das Pegasus Solero SL ist ein Cityrad, dessen Ausstattung und Fahrkomfort aus der Pegasus Radflotte hervorstechen.

Gewichte der Pegasus Solero Modelle

Die Gewichte der Pegasus Solero Modelle variieren je nach Ausstattung und Ausführung. Hier eine Übersicht:

Modell Gewicht
Pegasus Solero Superlite 16,5 kg
Solero SL Disc 24 17,9 kg
Solero SL 8 17,9 kg
Solero E8 Plus 25,8 kg
Pegasus Solero Evo 8F ca. 30 kg

Fazit: Das Pegasus Solero E-Bike bietet eine Vielzahl an Modellen und Ausstattungsmerkmalen für unterschiedliche Bedürfnisse und Budgets. Es überzeugt durch Komfort, Alltagstauglichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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