Die Anschaffung eines E-Bikes will gut überlegt sein, denn die elektrischen Fahrräder sind nicht günstig. Und die Auswahl ist groß: Mittlerweile gibt es neben klassischen Allroundern spezielle City-E-Bikes, Hollandräder mit elektrischem Antrieb, Trekking-E-Bikes und sogar E-Mountainbikes. Im folgenden Vergleich stellen wir zwölf E-Bike-Testsieger und -Trends vor, darunter von Stiftung Warentest und ADAC bewertete Modelle.
Die Wahl des richtigen E-Bikes hängt auch von individuellen Bedürfnissen ab. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in der Kaufberatung unter dem Produktvergleich.
E-Bike-Vergleich: Die wichtigsten Fakten im Überblick
| Hersteller | Modell | Einsatzgebiet | Rahmen | Akku-Kapazität | Reichweite | Leistung / Drehmoment | Schaltung | Gänge | Bremse | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KTM | MACINA AERA 671 LFC | Alltag, Touren, Trekking | Diamant, unisex | 625 Wh | bis 130 km | 250 W / 85 Nm | Kettenschaltung | 10 | Hydraulische Scheibenbremse | 27,5 kg |
| DERUIZ | E-Bike Quartz | Alltag, Touren | Tiefeinsteiger | 644 Wh | bis 120 km | 250 W / 40 Nm | Kettenschaltung | 8 | Scheibenbremse | 27,2 kg |
| Tenways | CGO009 | Stadt, Ebene bis leichte Steigung | Diamant | 375 Wh | 50 bis 85 km | 250 W / 45 Nm | keine | 1 | Hydraulische Scheibenbremsen | 23 kg |
| Kalkhoff | Endeavour 5 Advance+ | Alltag, Touren, Trekking | Diamant | 625 Wh | 70 km | 250 W / 85 Nm | Kettenschaltung | 10 | hydraulische Scheibenbremse | 28 kg |
| Specialized | Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ | Alltag, Touren, Trekking | Trapez | 710 Wh | k.A. | 250W / 70 Nm | Kettenschaltung | 11 | Hydraulische Scheibenbremse | 26 kg |
| Kalkhoff | Image 3.B Move | Alltag, Touren | Tiefeinsteiger | 500 Wh | k.A. | - / 50 Nm | Nabenschaltung | 8 | hydraulische Scheibenbremse | 28 kg |
| Decathlon | Elops 900E | Alltag, Stadt | Tiefeinsteiger | 417 Wh | bis zu 90 km | 250 W / 35 Nm | Kettenschaltung | 7 | mechanische Scheibenbremsen | 25,4 kg |
| Stevens | E-Courier PT5 Forma | Alltag, Stadt, sportlich | Tiefeinsteiger | 500 Wh | k.A. | - / 65 Nm | Nabenschaltung | 5 | hydraulische Scheibenbremse | 26,9 kg |
| CRIVIT / LIDL | Urban E-Bike Y.2 | Alltag, Stadt | Tiefeinsteiger | 360 Wh | bis 100 km | 250 W / 40 Nm | keine | 1 | hydraulische Scheibenbremse | 20,9 kg |
| FISCHER | Cita Retro 2.0 | Stadt | Tiefeinsteiger | 417,6 Wh | bis 120 km | - / 32 Nm | Nabenschaltung | stufenlose Automatikschaltung | Felgenbremse | 27 kg |
| Decathlon / Rockrider | E-ACTV 900 | Alltag, Touren, Trekking | Tiefeinsteiger | 694 Wh | bis 130 km | - / 65 Nm | Kettenschaltung | 12 | hydraulische Scheibenbremse | 26 kg |
| Amflow | PL Carbon Pro | Trail, Gelände, Steigungen | Fully | 800Wh | k.A. | 250 W / - | Kettenschaltung | Magura MT7 | 19,2 kg |
E-Bike-Modelle im Detail
1. KTM MACINA AERA 671 LFC
Ein Allrounder, der bei Stiftung Warentest (Allroad-E-Bike-Test 2022) mit dem Testurteil GUT (1,8) als Testsieger hervorging: Das KTM MACINA AERA 671 LFC überzeugt laut den Fachleuten sowohl auf der Straße als auch abseits. Das Allroad-Bike konnte mit Flexibilität, Wendigkeit, guter Handhabung, schneller Akkuladung, kräftigem (aber unter Belastung lautem) Motor und einer guten 150-Lux-Lichtanlage punkten. Auch mit Gepäck sei das Rad gut zu fahren, allerdings ist nur eine Zuladung von 10 Kilogramm möglich.
Technische Daten KTM MACINA AERA 671 LFC:
- Motor: Bosch Performance Line CX Gen4 (BDU37), Smart System; 250 Watt; 85 Nm
- Rahmen: Rahmentyp: Diamant; Rahmen: Macina PTS Onroad Alloy6061; PT625Wh Bosch Gen.4 / T-1250; Rahmengrößen: 43, 51, 56, 60 cm
- Gewicht: Produktgewicht: 27,5 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 147 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 10 kg
- Schaltung: 10-Gang-Kettenschaltung
- Display: Bosch LED remote SMART SYSTEM / Bosch INTUVIA 100 LCD Display SMART SYSTEM
- Akku: Modell: Bosch PowerTUBE 625Wh SMART SYSTEM hor; Kapazität: 625 Wh; Position: Intube-Akku; Reichweite: bis 130 km (Schätzung laut Bosch-Reichweitenrechner)
2. Deruiz E-Bike Quartz
Im ADAC E-Bike-Test von 2024 wurden zehn Elektroräder mit tiefem Einstieg für unter 2.000 Euro getestet. Mit am besten schnitt das preiswerte Deruiz Quartz E-Bike mit dem Gesamturteil 2,5 (gut) ab. Laut Testbericht handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Fahrrad mit einzelnen Schwächen. Am besten zeigte sich das E-Bike im Punkt Sicherheit und Haltbarkeit (1,8), am schlechtesten wurden Handhabung (3,0) und Antriebssystem (3,2) bewertet.
Das Fahrverhalten sei stabil und der Akku reiche für einen Tagesausflug. Die Unterstützungsstufen seien leicht unharmonisch und für steile Anstiege zu schwach.
- Motor: Deruiz-Hinterradmotor, 250 W, 40 Nm
- Rahmen: Tiefer Einstieg
- Gewicht: Produktgewicht: 27,2 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 20 kg
- Schaltung: 8-Gang-Kettenschaltung
- Display: LCD L200 Display
- Akku: Kapazität: 644 Wh, Position: Intube-Akku, Ladezeit: 6:40 Stunden, Reichweite: bis 120 km laut Hersteller, 73 km laut ADAC
3. Tenways CGO009
City-E-Bike, laut ADAC-Test ein smartes, stylisches und sorgfältig verarbeitetes E-Bike für die Ebene sowie leichte Steigungen. Positiv fällt den Testern vor allem das moderne Design auf - einem Hollandrad nachempfunden. Ausstattung und Bedienelemente sind minimalistisch gehalten, es gibt kein Display, dafür ist die Smartphone-Kopplung möglich - inklusive Diebstahlschutz.
Das Tenways CGO009 kommt in einer Einheitsrahmengröße und ist laut ADAC für Menschen zwischen 1,75 und 2 Meter Körpergröße geeignet. Eine Gangschaltung gibt es nicht, was das Fahren gewöhnungsbedürftig machen kann.
Technische Daten Tenways CGO009:
- Motor: C9-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm
- Rahmen: Diamantrahmen, einheitliche Rahmengröße
- Gewicht: Produktgewicht: 23 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 145 kg
- Schaltung: Ein-Gang-Antriebssystem
- Bereifung: 28 Zoll, CST Quantum 55-622
- Display: Kein Bordcomputer, dafür Smart-Connect-Modul mit App und Diebstahlsicherung
- Akku: Lithium-Ionen-Akku mit LG-Zellen, Kapazität: 374 Wh; Montage: Intube-Akku
4. Kalkhoff Endeavour 5 Advance+
Trekking-E-Bike, Testsieger im Trekking-E-Bike-Test der Stiftung Warentest (2024) mit dem Testurteil GUT (1,8): Die Experten bewerten das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ durchweg positiv - besonders in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit. Das E-Bike sei stabil und gut verarbeitet. Fahrkomfort und Unterstützung seien sowohl mit als auch ohne Gepäck gut, die Akkuentnahme erfolge unkompliziert. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 170 kg hält dieses Modell den Rekord unter den getesteten Trekking-E-Bikes.
Technische Daten Kalkhoff Endeavour 5 Advance+:
- Motor: Bosch Performance Line CX Smart System, 36 V / 250 W, 85 Nm
- Rahmen: Diamant, Aluminium
- Gewicht: Produktgewicht: 28 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 170 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 27 kg
- Schaltung: 10-Gang-Kettenschaltung
- Display: Bosch Kiox 300 Colour Display
- Akku: Bosch PowerTube 625, Kapazität: 625 Wh, Reichweite: 70 km (laut Stiftung Warentest)
5. Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ
Dieser Allrounder von Specializied schnitt im Allroad-E-Bike-Test der Stiftung Warentest (2022) mit dem Testurteil GUT (2,1) ab: Den Testern zufolge ist das Rad stabil, auch mit Zuladung - Gepäck bis 27 kg ist erlaubt. Der gut abgestufte Motor und weiche Übergänge beim Schalten sowie Schaltempfehlungen auf dem Display fallen positiv auf. Zu bemängeln sind das schwache Frontlicht und ein unhandlicher Mechanismus bei der Akkuentnahme. Insgesamt handle es sich um ein sportliches Rad, das für leichtes Gelände durchaus geeignet ist.
Technische Daten Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ:
- Motor: Mittelmotor, Specialized 2.0, 250W, 70Nm
- Rahmen: Material: Aluminium; Rahmentyp: Trapez; Rahmengrößen: S, M, L, XL; Federweg: 110 mm
- Gewicht: Produktgewicht: ca. 26 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 136 kg, Traglast Gepäckträger: 27 kg
- Schaltung: 11 Gang Kettenschaltung, SRAM NX
- Bereifung: 29 Zoll; Felgen: Stout XC 29, 25mm internal width, disc-specific; Speichen: DT Swiss Industry
- Display: MasterMind TCD, inkl. Fernbedienung, Diebstahlschutz, Bluetooth-Konnektivität
- Akku: Modell: Specialized U2-710, Kapazität: 710Wh, Position: Intube-Akku
6. Kalkhoff Image 3.B Move FL 5
City- und Touren-E-Bike, Platz 2 im City-E-Bike-Test der Stiftung Warentest (2023), Testurteil GUT (2,2): Sehr gut schnitt das Pedelec von Kalkhoff in den Punkten Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe ab. Die Fahrqualität wird als gut bewertet, Antrieb und Handhabung sind befriedigend. Insgesamt stimmt laut Stiftung Warentest das Gesamtpaket, es handle sich um ein top Alltags-E-Bike. Die Display-Bedienung sei fummelig, das zulässige Gesamtgewicht etwas dürftig und die Akkuladezeit mit 6,5 Stunden recht lang.
Technische Daten Kalkhoff Image 3.B Move FL 5:
- Motor: Bosch Active Line Plus, 36 V, 50 Nm, Unterstützung bis 25 km/h
- Rahmen: Tiefer Einstieg; Rahmengrößen S (45), M (50), L (55); Material: Aluminium
- Gewicht: Produktgewicht: 28 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg; zulässige Traglast Gepäckträger: 25 kg
- Schaltung: Nabenschaltung, 8 Gänge
- Display: Bordcomputer Bosch Purion
- Akku: Kapazität: 500 Wh; Ladezeit: ca. 7,5 Stunden; Position: Intube
7. Decathlon Elops 900E
Ein preiswertes E-Bike für unter 2.000 Euro erhalten Sie mit dem Elops 900E von Decathlon, das im E-Bike-Test vom ADAC mit dem Gesamturteil 3,0 (befriedigend) abschneiden konnte. Am besten bewertet wurde der ausgewogene Fahrkomfort, der sich sowohl durch eine gute Sitzposition, einen bequemen Sattel und das harmonische Anfahren des Motors auszeichnet. Negativ fiel vor allem das fest montierte Frontlicht auf, welches den Gegenverkehr blende.
Weitere Schwächen laut ADAC: Die Klingel ist nicht vom Griff aus erreichbar, das Display lässt sich schwer ablesen, das Ansprechverhalten der Bremsen ist verbesserungsfähig.
- Motor: Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 35 Nm
- Rahmen: Hollandrad, Tiefer Einstieg
- Gewicht: Produktgewicht: 25,4 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 125 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 27 kg
- Schaltung: 7-Gang-Kettenschaltung
- Bereifung: CTS-Ballonreifen 700 x 40
- Display: Ja. Zeigt Restlaufzeit, Geschwindigkeit, Gesamtstrecke und Tagesstrecke
- Akku: Kapazität: 417 Wh, Position: Gepäckträger, Ladezeit: 6:30 Stunden (laut ADAC), Reichweite: 60 bis 90 km
8. Stevens E-Courier PT5 F
City-E-Bike, ebenfalls GUT (2,2) bei Stiftung Warentest (2023): Den Fachleuten zufolge eignet sich dieses Pedelec von Stevens für alle, die sich einen tiefen Einstieg und trotzdem ein sportliches Fahrgefühl wünschen. Positiv genannt wird das wendige Fahrverhalten mit und ohne Gepäck. Der Motor sei leise und unterstütze gut. Die Akkuladezeit falle mit 6,5 Stunden recht lang aus und der Akku könne beim Einsetzen verklemmen.
Technische Daten Stevens E-Courier PT5 F:
- Motor: Bosch G3 Active Line Plus Cruise, Mittelmotor, 65 Nm
- Rahmen: Tiefeinsteiger, Aluminium, Größen: 46, 52, 56 cm
- Gewicht: Produktgewicht: 26,9 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 25 kg
- Schaltung: 5-Gang-Nabenschaltung, Shimano Nexus-5E SG-C7050-5D
- Display: Bosch Intuvia
- Akku: Bosch PowerPack 500, Kapazität: 500 Wh, Position: Intube (Rahmen), Ladezeit: 6,5 Stunden (laut Stiftung Warentest)
9. CRIVIT Urban E-Bike Y.2
Im ADAC-Test günstiger Tiefeinsteiger-E-Bikes schneidet das Pedelec der Lidl-Eigenmarke CRIVIT mit 2,8 (befriedigend) ab. Positiv beurteilen die Fachleute sowohl den aufgeräumten Stil als auch das harmonische Fahrverhalten und die wirksamen Bremsen. Der Motor sei leise, die Unterstützung bei Steigung dennoch gut. Weniger vorteilhaft sei die hohe Trittfrequenz bei höherer Geschwindigkeit (Singlespeed-Antrieb).
Reichweite und Geschwindigkeit könne man nicht einsehen und der Lenker lässt sich nicht verstellen, sodass die Sitzposition für Menschen ab 170 cm Körpergröße eher sportlich ausfalle. Für raues Gelände sei das E-Bike nicht geeignet, da keine Dämpfung im Lenker vorhanden ist.
- Motor: Mivice M080 Hecknabenmotor, 250 W, 40 Nm
- Rahmen: Tiefeinsteiger-Rahmen, Höhe: 50 cm, Material: Aluminium
- Gewicht: Produktgewicht: 20,9 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg, zulässige Traglast Gepäckträger: 20 kg
- Schaltung: Singlespeed-Antrieb
- Display: Ja, im Rahmen integriert. Zeigt Unterstützungsmodus und Akkustand.
- Akku: Kapazität: 360 Wh, Position: Intube-Akku (Sattelrohr), Ladezeit: 4:20 Stunden, Reichweite: 50 km (laut ADAC)
10. FISCHER Cita Retro 2.0
Das Retro-E-Bike von Fischer wurde keinem offiziellen E-Bike-Test unterzogen, ist dafür aber der Preissieger und ein optischer Hingucker in unserem Vergleich. Es punktet außerdem mit einer guten Ausstattung nach StVZO und ist damit rundum stadttauglich. Dazu gehören die 20 Lux starke Beleuchtung, ein integriertes Rahmenschloss, lange Schutzbleche, ein Gepäckträger, ein Korb über dem Vorderrad, eine Klingel, ein Ständer, Standlichter und Reflektoren sowie ein im Lieferumfang enthalte...
Welche Arten von E-Bikes gibt es?
Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten.
Die maßgeblichen Kategorien sind:
- Trekking-E-Bike: Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur. Hier kommt es auf Komfort und Reichweite an, sowie den Transport von Ausrüstung auf dem Gepäckträger.
- E-Mountainbike: Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors.
- City-E-Bike: Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Hauptaspekt ist der Komfort und das Zubehör, das Sie in der Stadt benötigen, beispielsweise einen Gepäckträger.
- SUV/Allroad-E-Bike: Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen.
- Crossover-E-Bike: Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar.
- E-Lastenrad: Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten.
- E-Klapprad: Wie bei den normalen Fahrrädern gibt es auch bei den E-Bikes die kompakten Falt- oder Klappräder.
- E-Rennrad/Sport-E-Bike: Eine Tretunterstützung mit Elektromotor erweckt auf den ersten Blick nicht den Anschein von Sport, aber das hängt immer davon ab, wie Sie das E-Bike benutzen.
- S-Pedelec bis 45 km/h: E-Bikes gelten als Fahrräder, wenn Sie beim Treten mit ihrem Elektromotor unterstützen, bis eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist. Die nächste Stufe ist das S-Pedelec: Auch hier treten Sie in die Pedale, der Motor schaltet aber erst bei Geschwindigkeit 45 km/h ab.
Was ist der Unterschied zwischen E-Bikes, Pedelecs und S-Pedelecs?
Ein E-Bike oder Pedelec ist ein Fahrrad, das mit einem unterstützenden Elektromotor und dem entsprechenden Akku ausgerüstet ist. Im Gegensatz zu einem Mofa oder ähnlichen Kleinkrafträdern müssen Sie weiterhin selbst in die Pedale treten. Der Elektromotor bietet lediglich eine Tretunterstützung, damit Sie schneller auf Touren kommen und beispielsweise Steigungen leichter bewältigen.
Diese Hilfestellung liefert das E-Bike aber nur so lange, bis Sie 25 km/h erreicht haben, danach sind Sie auf reine Muskelkraft beschränkt. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung ist gesetzlich vorgeschrieben. Für ein E-Bike, das eine Motorunterstützung über 25 km/h hinaus bietet, brauchen Sie einen Mofa-Führerschein. Diese Modelle werden meist als „E-Bike mit 45 km/h“, „Speed-Pedelec“ oder „S-Pedelec“ verkauft.
Worauf muss man beim Kauf eines E-Bikes achten?
Asphalt oder Offroad? Tiefeinsteiger oder Diamant-Rahmen? Wer ein Elektrofahrrad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürfnisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.
Verwendungszweck: Das E-Bike können Sie für verschiedene Zwecke einsetzen: Als Pendler-Rad zwischen Arbeit und Zuhause, als Trekking-Rad für Touren in der Natur oder als Mountainbike in hügeliger Landschaft.
Reichweite & Wattstunden: Der Elektromotor unterstützt Sie beim Treten und zieht dafür Leistung aus dem Akku. Das heißt, je weniger Sie die Tretunterstützung nutzen, desto länger hält auch die Akkuleistung. Grob lässt sich aber sagen, dass ein Akku mit 500 Wattstunden für Kurz- und Mittelstrecken brauchbar ist.
Rahmenform: Bei der Form des Rahmens gibt es grundsätzlich drei Formen: Der sogenannte Diamantrahmen mit einem Oberrohr, der Tiefeinsteiger-Rahmen ohne das Oberrohr und der Trapezrahmen als Mischform.
Motorstärke: Das maximale Drehmoment des Motors in Newtonmeter (Nm) gibt an, wie kraftvoll der Motor ist. Für City-Bikes reichen 65-70 Nm in der Regel aus, für Trekking-Bikes sind 75-85 Nm angemessen.
Bremsen & Schaltung: So gut wie alle Trekking-E-Bikes und E-Mountainbikes sind mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da diese wegen der höheren Geschwindigkeiten die bessere Wahl sind. Bei City-Bikes stehen oft auch hydraulische Felgenbremsen zur Auswahl.
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