Motorroller mit Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die „kleinen“ 45er Elektroroller sind aus dem innerstädtischen Verkehr nicht mehr wegzudenken. Doch vor dem Fahrspaß steht der Erwerb des Rollerführerscheins.
Welchen Führerschein brauche ich für 80 ccm?
Um Kraftfahrzeuge mit einem Hubraum von 80 ccm zu fahren, wird ein Führerschein benötigt. Das mag wenig überraschen, jedoch stellt sich die Frage, welcher Führerschein für 80 ccm Hubraum ausreicht. Das betrifft vor allem Leichtkrafträder.
Ein Führerschein, der zum Fahren eines Zweirads mit 80 ccm beziehungsweise bis maximal 125 ccm Hubraumleistung berechtigt, ist der Führerschein der Klasse A. Auch die Fahrerlaubnis der Klassen A1 und B196 genügen.
Führerscheinklasse B mit Schlüsselnummer B196
Für 80 ccm ist ein Führerschein der Klasse B nicht ausreichend. Für einen Hubraum von 80ccm wird der Führerschein der Klasse B mit der Schlüsselnummer B196 benötigt. Wie Sie diesen erwerben, erfahren Sie hier.
Solange Sie den Zusatz nicht vorweisen können, sind Sie lediglich berechtigt, motorisierte Zweiräder mit einem maximalen Hubraum von 50 ccm zu fahren.
Der B196-Führerschein ermöglicht es, Zweiräder bis zu 125 ccm Hubraum und einer Motorleistung von maximal 11 kW zu fahren. Mit einer Teilnahmebescheinigung an einem B196-Kurs kann die Schlüsselzahl 196 eingetragen werden. Für 80 ccm ist dieser Führerschein mehr als ausreichend, sogar 125 ccm dürfen damit gefahren werden.
Wichtig: Die Eintragung der Schlüsselzahl 196 ist nicht gleichwertig zum Erwerb der Führerscheinklasse A1.
Alternativen zum Motorrad-Führerschein
Ein für 80 ccm gültiger Motorrad-Führerschein bringt Kosten mit sich. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, wie Sie Krafträder mit 80 ccm mit dem Pkw-Führerschein fahren können, ohne einen Motorrad-Führerschein zu besitzen: die Schlüsselzahl 196.
Für Inhaber eines alten Führerscheins gilt: Wenn ein Autoführerschein vor dem 1. April 1980 ausgestellt wurde, darf dessen Inhaber Fahrzeuge der Klasse A1 fahren. Sobald der Führerschein ausgetauscht wird, trägt die Behörde das auf dem neuen Schein ein.
Historischer Kontext: 80 ccm Grenze
Die Grenze von 80 ccm ist beim Führerschein heute nicht mehr aktuell. Noch bis 1996 war der Hubraum von Leichtkrafträdern, etwa von Klassikern wie der Zündapp KS 80, auf 80 ccm begrenzt. Heute gelten Zweiräder bis 125 ccm als Leichtkrafträder.
Bis zur Reform der Führerscheinklassen war der Führerschein der Klasse 1b auch als „80er-Führerschein“ bekannt. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres war es mit 1b nur erlaubt, Zweiräder bis zu 80 ccm Hubraum zu fahren. Seit 2013 befähigt die Klasse 1b auch vor Vollendung des 18.
E-Roller THUNDER-S: Ein Highspeed-Erlebnis
Erleben Sie die Zukunft der urbanen Mobilität mit dem E-Roller THUNDER-S! Dieser leistungsstarke Highspeed-Elektroroller vereint höchste Performance, modernes Design und nachhaltige Elektromobilität in einem Fahrzeug. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h und einer Reichweite von bis zu 100 km setzt der THUNDER-S neue Maßstäbe.
Während viele Elektroroller lediglich auf Stadtfahrten ausgelegt sind, überzeugt der THUNDER-S mit einer Reichweite von bis zu 100 km - ideal für längere Strecken und Pendler. Sein bärenstarker 4000-Watt-Motor liefert eine herausragende Beschleunigung, selbst bei steilen Anstiegen.
- Zulassung: Der THUNDER-S ist als 125ccm-Klasse L3e-Roller zugelassen.
- Personen: Zulassung für 2 Personen (max.
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E-Scooter "Classico Li"
Ein Highspeed Elektroroller der Extraklasse. Mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h, seinem durchzugsstarken Motor, schnittigem Design, herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akku und einer Reichweite von 100 Kilometer lässt der komplett abgasfreie Elektroroller keine Wünsche offen.
- Motorleistung: konstant 2900 Watt / max.
- Batterie: bis zu 100 Kilometer Reichweite (2 Lithium-Ionen-Akkus).
Details zum Elektroroller "Classico Li"
Der E-Scooter "Classico Li" genügt höchsten Qualitätsansprüchen und ist zugleich sehr günstig. Wie wir uns ein solches Angebot leisten können? Ganz einfach: Wir verkaufen unsere Elektroroller direkt an Sie, ohne Zwischenhändler und Filialen. So bieten wir Ihnen den besten Elektroroller zum besten Preis.
Der herausnehmbare Akku besitzt einen Tragegriff, was das Aufladen erheblich erleichtert und flexibel gestaltet. Die Lithium-Akkus können über eine Steckverbindung im Seitenfach auch alternativ direkt im E-Roller aufgeladen werden.
Sie können mit der App den E-Roller starten, die Leistungsdaten einsehen und den E-Roller mit bis zu 10 Leuten teilen ohne einen Schlüssel zu benötigen.
Bestpreis-Garantie
Das Modell Elektroroller "Classico Li" wird unter anderem Namen auch von anderen Händlern verkauft.
Service und Reparatur
Wir arbeiten bereits mit mehr als 250 Partner-Werkstätten bundesweit zusammen und können Ihnen somit ein sehr gutes Servicenetz anbieten. Es geht aber noch unkomplizierter - Nehmen Sie unseren mobilen Vor-Ort-Reparaturservice in Anspruch! Im Reparaturfall wird ein Mechaniker zu Ihnen kommen, um das Problem vor Ort zu lösen.
Führerscheinerweiterung für 125er-Roller
Unser E-Roller ist als 125er-Roller klassifiziert. Es sind neun 90-minütige Doppelstunden Fahrschule zu absolvieren - 4 Stunden in Theorie und 5 Stunden in der Praxis. Es muss keine Prüfung absolviert werden.
Die Kosten für die Führerscheinerweiterung betragen je nach Fahrschule 700 - 900 Euro. Diese Erweiterung gilt nur innerhalb Deutschlands.
Hinweis: E-Roller in der 125 cm Klasse dürfen seit einer neuen Gesetzesänderung auch mit dem normalen Autoführerschein gefahren werden. Mehr Infos finden sie dazu in unserem Blog.
App-Funktion
Der Elektroroller hat eine App-Funktion für Android und IOS-Smartphones. Sie können die App in Ihrem Store unter dem Namen "Funride" von der Firma "Kuyi Tech" finden".
E-Zweiräder und Führerscheine: Ein Überblick
Bei schönem Wetter auf zwei Rädern elektrisch unterwegs sein. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, es macht Spaß. Doch wer darf welches elektrische Zweirad eigentlich fahren? Welcher Führerschein wird für Pedelec, Elektro-Roller, E-Motorrad und Co jeweils gebraucht?
Bei den Verbrennern ist die Sache mit den Führerscheinen klar. Sie richten sich nach Hubraum und Leistung. E-Zweiräder haben aber keinen Hubraum und gerne mal zwei Leistungsangaben. Was bedeutet das für die Fahrerlaubnis? Außerdem passen einige Elektro-Zweiräder auf dem Markt nicht so recht in etablierte Fahrzeugkategorien.
E-Scooter
E-Scooter sind für den Gesetzgeber Tretroller mit elektrischem Antrieb. Die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge regelt ihren Einsatz. Sie gilt für Fahrzeuge mit einer Lenk- bzw. Haltestange, einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und einer Straßenzulassung.
Um E-Scooter fahren zu dürfen, braucht man weder eine Mofa-Prüfbescheinigung noch einen Führerschein. Eine Helmpflicht besteht ebenfalls nicht. Es ist aber empfehlenswert, einen Helm zu tragen.
Wichtig: Man muss als E-Scooter-Pilot mindestens vierzehn Jahre alt sein. Und für Alkohol gelten die gleichen Grenzwerte wie beim Auto fahren. Ausnahme: Man ist jünger als 21!
Pedelec und E-Bike
Bei Pedelec und E-Bike hängt die Frage nach dem Führerschein von der möglichen Höchstgeschwindigkeit ab. Vorweg: Beim Pedelec wird die Person im Sattel beim Strampeln elektrisch unterstützt. Ein E-Bike hat einen Gasgriff wie ein Motorrad und kann rein elektrisch fahren.
Fährt ein Pedelec maximal 25 Stundenkilometer schnell, braucht man zum Fahren keinen Führerschein und keine Prüfbescheinigung. Es gibt kein vorgeschriebenes Mindestalter und keine Kennzeichenpflicht. Einen Fahrradhelm sollte man am besten freiwillig tragen.
Anders ist die Lage bei Pedelecs, die schneller als 25 km/h fahren. Sie sind Kraftfahrzeuge, für die man ein Versicherungskennzeichen braucht. Man darf sie nur fahren, wenn man mindestens den Führerschein der Klasse AM hat. Radwege sind tabu. Pedelecs bis 45 km/h gehören auf die Straße. Wie beim Motorradfahren muss man einen geeigneten Helm tragen.
E-Bike: Die maximal 25 km/h schnellen Varianten werden vom Gesetzgeber wie Mofas betrachtet und verlangen daher sowohl nach einem Helm als auch nach einem Versicherungskennzeichen. Außerorts darf man mit so einem E-Bike Radwege benutzen. Im Ort geht das nur, wenn entsprechende Zusatzschilder es gestatten.
Schnelle E-Bikes entsprechen rechtlich Kleinkrafträdern und dürfen nur mit einem Führerschein der Klasse AM oder größer bewegt werden. Sie brauchen ebenfalls ein Versicherungskennzeichen und dürfen ausschließlich auf der Straße fahren. Es besteht Helmpflicht.
Elektro-Roller
Bei elektrischen Rollern sollte man die Frage nach dem Führerschein am besten wie folgt stellen: Welchen Schein für welchen Roller? AUTO BILD versteht Roller als zweirädrige Fahrzeuge mit Durchstieg vor dem Sitz. Deren Modell-Bandbreite ist ziemlich groß.
Es beginnt bei den 50er-Äquivalenten. Sie sind daran zu erkennen, dass sie maximal 45 km/h schnell fahren. Um so einen E-Roller bewegen zu dürfen, braucht man mindestens einen Führerschein der Klasse AM, ein Versicherungskennzeichen und einen Helm.
Für Roller mit 70, 80 oder 100 km/h Höchstgeschwindigkeit braucht man mindestens einen Motorrad-Führerschein der Klasse A1, einen Autoführerschein von vor 1980 oder den Führerschein B196, den Autofahrer seit Anfang 2020 mit einer "Zusatzschulung" in der Fahrschule erwerben können.
Elektro-Motorrad
Hinter dem Begriff Elektro-Motorrad kann sich aktuell eine ganze Menge verbergen. Es beginnt mit dem, was Kinder der 70er und 80er vermutlich sofort als Moped einordnen würden.
Für den Führerschein zählt die Dauerleistung. Nach Regelung Nr. 85 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen zählt nämlich die Dauerleistung für die gesetzliche Einstufung eines elektrischen Zweirads. Unter der Dauerleistung versteht der Gesetzgeber die Leistung, die der Motor am Stück 30 Minuten lang halten kann.
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