Für leidenschaftliche Motorradfahrer, insbesondere im Enduro- und Offroad-Bereich, ist die richtige Schutzkleidung von entscheidender Bedeutung. Eine hochwertige Protektorenjacke bietet nicht nur Schutz bei Stürzen, sondern auch Komfort und Bewegungsfreiheit während der Fahrt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Modelle und Testberichte, um die beste Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen.
Warum eine Protektorenjacke?
Motorradfahren birgt Risiken, und Unfälle können schnell zu schweren Verletzungen führen. Im Straßenverkehr gibt es keine Knautschzone, daher ist es fahrlässig, bei der Kleidung zu sparen. Schwere Hautabschürfungen, Knochenbrüche oder gefährliche Quetschungen der Wirbelsäule - allein der Gedanke an solche Verletzungen sollte jedem Motorradfahrer klar machen, wie wichtig eine hochwertige Protektorenjacke sein kann.
Protektorenjacken sind dazu da, die Unversehrtheit und eventuell sogar das Leben zu bewahren. Sie schützen den gesamten Oberkörper, wobei die Qualität von drei Faktoren abhängt: dem Material der Jacke, der Dämpfung und dem Tragekomfort.
Kaufberatung: So wählen Sie die richtige Protektorenjacke
Bei der Auswahl einer Protektorenjacke gibt es mehrere wichtige Aspekte zu berücksichtigen:
- Sicherheitsaspekt: Im Fokus sollte der Sicherheitsaspekt stehen.
- Verarbeitung und Material: Zu den weiteren Kriterien zählen die Verarbeitung und das verwendete Material.
- Tragekomfort: Dennoch darf sie nicht zu schwer sein und den Träger keinesfalls in der Bewegung einschränken.
Die besten Protektorenwesten-Motorrad: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
Hier ist ein Vergleich verschiedener Protektorenjacken, basierend auf Testberichten und Kundenbewertungen:
| Modell | Unsere Bewertung | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| O'Neal Protektoren-Jacke Kinder | Sehr gut | Auch für Kinder geeignet, atmungsfreundlich, kompletter Oberkörperschutz | Protektoren nicht geprüft, keine verstellbaren Gurte |
| Wildken Protektorenjacke | Sehr gut | Atmungsfreundlich, kompletter Oberkörperschutz, Passform kann angepasst werden | Protektoren nicht geprüft |
| Ortema ORTHO-MAX Jacket | Sehr gut | Atmungsfreundlich, leicht zu reinigen, integrierter Nierengurt, Passform kann angepasst werden | Relativ kurzer Brustprotektor |
| Safe Max® Protektorenjacke | Sehr gut | Sehr leicht, Einsatz als Unterbekleidung | Keine verstellbaren Gurte |
| O'Neal 0294-112 | Sehr gut | Geprüfte Protektoren, angenehm zu tragen, optimale Belüftung | Protektoren nicht geprüft |
| Pellor CH-ZSMJ06-BKC | Sehr gut | Gute Verschleißfestigkeit, einstellbar, mit Produktversicherung | Nicht wasserdicht |
| Wosawe Motorrad Schutz-Jacke | Gut | Atmungsfreundlich, kompletter Oberkörperschutz, Passform kann angepasst werden | Protektoren nicht geprüft |
| Dexinx Motorrad Protektorenjacke | Gut | - | - |
O'Neal Protektoren-Jacke Kinder Vergleichssieger
Die Protektoren-Jacke für Kinder von O'Neal ist speziell für Motocross, Enduro und Motorradaktivitäten konzipiert. Sie verfügt über IPX Schulter-, Ellbogen- und Rückenprotektoren aus Polyurethan-Schaum, die einen effektiven Schutz bieten. Die Jacke besteht aus 4-Wege-Stretch-Mesh/Lycra, was für Flexibilität und Bewegungsfreiheit sorgt. Es wird empfohlen, die Jacke per Hand zu waschen.
Wildken Protektorenjacke Preis-Leistungs-Sieger
Die Wildken Motorrad-Schutz-Jacke zeichnet sich durch robuste Materialien und einen ausgeklügelten Schutzmechanismus aus. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von hochschlagfestem PE-Kunststoff und EVA-Schutzpolstern, die kritische Körperbereiche wie Brust, Rücken, Schultern und Unterarme effektiv schützen. Zusätzlich bietet das atmungsaktive Netzgewebe, kombiniert mit leichtem Lycra, auch bei intensiven Fahrten oder sportlichen Aktivitäten eine angenehme Kühle und Komfort. Die Jacke punktet zudem mit einem verstellbaren Design, das eine individuelle Passform ermöglicht und so den Tragekomfort weiter steigert.
Ortema ORTHO-MAX Jacket
Beim Motorradfahren spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Für diesen Zweck eignet sich das ORTEMA ORTHO-MAX Jacket, das zusätzlich auch noch atmungsfreundlich ist. Die Weste ist zudem leicht zu reinigen und verfügt über einen integrierten Nierengurt.
Die Protektorenjacke ORTHO-MAX der Marke Ortema ist aus 80 % Polyamid und 20 % Elasthan gefertigt. Mit der Protektorenjacke ORTHO-MAX von Ortema kaufen Sie ein Unisex-Modell. Es ist für Männer und Frauen gedacht. Die Protektorenjacke ORTHO-MAX der Marke Ortema hat einen innenliegenden Nierengurt, der sich mit Klett verstellen lässt.
Safe Max® Protektorenjacke
Die Safe Max Protektorenjacke 32049301010 ist im mittleren Preissegment angesiedelt und für den Einsatz als Unterbekleidung geeignet. Sie besteht aus Polyester und ist sehr leicht, was wir praktisch finden.
O'Neal 0294-112 Bestseller
Die O'Neal-Protektoren-Jacke ist ein hochwertiges Produkt mit geprüften Protektoren, angenehmem Tragekomfort und optimaler Belüftung durch den Mesh-Einsatz am Rückenteil. Die Jacke ist leicht und elastisch, ideal für Motocross, Enduro und Motorradfahren.
Pellor CH-ZSMJ06-BKC
Die Pellor Rennsport-Weste ist eine hochwertige Schutzausrüstung, die aus umweltfreundlichem PE-Kunststoff besteht. Sie bietet effektiven Schutz für Brust, Rücken und Taille und reduziert die Auswirkungen von Stürzen, um Verletzungen zu vermeiden. Die Weste ist mit hohem Schaum gefüllt, was ihr eine gewisse Elastizität verleiht und sie langlebig macht. Sie verfügt über ein einzigartiges Skelett-integriertes Design und ist ergonomisch gestaltet. Zudem überzeugt uns, dass die Weste mit reflektierenden Streifen ausgestattet ist, die die Sichtbarkeit bei Nacht verbessern. Sie ist ideal für Risikoliebhaber wie Motorradfahrer, Radfahrer, Skateboarder und Skifahrer.
Wosawe Motorrad Schutz-Jacke
Die Motorrad-Schutz-Jacke für Erwachsene von Wosawe ist im Vergleich zu vielen ähnlichen Produkten sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet. Zudem mögen wir dass sie atmungsaktiv ist. Die Passform kann angepasst werden.
Material und Protektoren
Unabhängig vom Material der Jacke gilt für die eingenähten Protektoren, dass die Stoßenergie bei einem Unfall nur dann absorbiert wird, wenn genügend Volumen vorhanden ist. Das Schutzpolster muss also in erster Linie dick, aber trotzdem relativ elastisch sein. Zum Einsatz kommen verschiedene Substanzen, etwa Styropor, Hartplastik oder geschmeidiges Bioelastan. Immer häufiger werden zudem spezielle Polyethylen- oder Polyurethan-Schaumstoffe verwendet, die äußerst flexibel sind und sich erst beim Aufprall versteifen.
Ein Protektor sollte zudem das "CE-Label" tragen, denn nur dann wurde das Schutzpolster vom TÜV auf seine Tauglichkeit geprüft. Die verarbeiteten Rückenprotektoren sollten zudem die Norm EN 1621-2 erfüllen. In dieser Norm werden die Rückenprotektoren in zwei Klassen unterteilt: Klasse 1 und Klasse 2. Rückenprotektoren der Schutzklasse 2 sind besser, da diese mehr Energie absorbieren.
Außerdem müssen die Protektoren alle sensiblen Bereiche des Oberkörpers schützen, also Brustkorb, Rücken, Schultern und nicht zuletzt die Ellenbogen. Bei einigen Modellen finden sich Protektoren auch an Nacken, Steiß, Rippen oder Brust.
Tragekomfort und Passform
Sicherheit ist wichtig, allerdings darf der Tragekomfort darunter nicht leiden. Protektorenjacken sollten immer als Ergänzung zum Biker-Outfit dienen. Sprich: Sie eigenen sich am besten als Unterzieher unter der Motorradjacke oder als Schutz für oben drüber.
Die Protektoren müssen eng am Körper sitzen und sollten - gerade im Falle eines Sturzes - auf keinen Fall verrutschen. Schließlich können bewegliche Plastikteile in diesem Fall äußerst gefährlich werden. Im Gegenzug benötigt der Fahrer natürlich trotzdem immer ein gewisses Maß an Bewegungsfreiheit, ansonsten leidet die Konzentration. Zudem sollte die Jacke atmungsaktiv sein, denn nur so hält sie jederzeit warm, verhindert aber gleichzeitig einen unangenehmen Hitzestau.
Alternativen: Airbag-Westen und Motorradkombis
Neben Protektorenjacken gibt es auch andere Möglichkeiten, sich beim Motorradfahren zu schützen:
- Airbag-Westen: Mit ihren mechanischen, dem heutigen Standard aber mehr entsprechenden elektronischen Airbag-Systemen bieten diese Vertreter Schutz für Rücken, Schultern und Brust.
- Motorradkombis: Weit verbreitet sind sogenannte Motorrad-Kombis, bei denen die Protektoren direkt in die Jacke eingenäht werden. Sie bestehen in der Regel aus Textil oder Leder.
Meshjacken für heiße Tage
Im Sommer, wenn Lederkombi oder Touren-Textilanzug zwar zuverlässigen Schutz, doch nur wenig Belüftung bieten, greifen allzu viele Motorradfahrer zu T-Shirt, Sneakern und kurzer Hose. Bitte tun Sie das nicht! Denn Baumwolle löst sich bei Asphaltkontakt schnurstracks in Missfallen auf - verdreckte und schlecht heilende Schürfwunden sind die Folge. Die wesentlich bessere Alternative sind Meshjacken, die großflächig auf ein Netzgewebe aus Polyester oder Polyamid setzen. Diese versprechen beste Belüftung und dennoch ausreichend Schutz.
Die mittlerweile für Motorradbekleidung gültige Norm EN 17092 soll es leichter machen, die zu erwartenden Schutzeigenschaften einer Jacke zu erkennen. Dazu findet sich auf dem Etikett einer von drei Buchstaben, nämlich C (Aufprallschutz), B (Abriebschutz) oder A (Aufprall- und Abriebschutz). Je nachdem, wie gut bzw. lange die Schutzkleidung bei einem (simulierten) Sturz hält, kann sie auch mit AA oder AAA ausgezeichnet sein. Letzteres erreichen robuste Textil- und Lederkombis sowie manche Jeans. Meshjacken hingegen sind in der Regel "nur" mit einem A zertifiziert.
Brust- und Rückenprotektoren
Brustprotektoren sind lang nicht so verbreitet wie Rückenprotektoren und haben den Ruf, unschön aufzutragen oder zu drücken. Doch inzwischen haben zahlreiche Hersteller viele flexible und komfortable Lösungen zum Schutz des Brustbereichs im Sortiment. Gut so, denn laut Unfallforschung des ADAC enden 40 Prozent der Verletzungen am Thorax, also am Brustkorb, lebensbedrohlich bis tödlich.
Einige empfohlene Modelle im Überblick:
- Held Keltor: Bietet ein umfangreiches Gesamtpaket an Protektoren und sitzt eng, aber komfortabel unter der Motorrad-Klamotte.
- Ortema Body Protection Set + Nierengurt: Leicht und kaum spürbar passt es sich dem Körper an, zudem: Made in Germany.
- Alpinestars Nucleon KR-1 Cell & KR-C: Eine praktische Lösung, zwei Schutzbereiche zu verbinden. Durch die flache Bauweise eignet sie sich gut für sportliches Fahren mit enger Lederkombi.
Ortema Protektorenjacke Ortho-Max Jacket Duo im Test
Die Ortema Protektorenjacke Ortho-Max Jacket Duo überzeugt durch Passform, Tragekomfort, Schutz und hochwertige Verarbeitung. Kleine Makel wie eine kratzige Stelle am Reißverschluss ließen sich leicht beheben.
Die Protektoren können dank der leichtgängigen Reißverschlüsse zum Waschen ganz einfach entfernt werden. Ein Mitfahrer erzählte vor Ort, dass er die Protektorenjacke auch beim Endurofahren getragen hatte und nach dem Mittagessen hat er sie dann überall gesucht, bis er merkte, dass er sie immer noch anhatte.
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