Wer einen günstigen, aber stabilen E-Scooter sucht, wird derzeit bei Media Markt und Saturn fündig. Denn dort gibt es einen iconBIT-E-Scooer für reduzierte 366 Euro, das ist kaum mehr als der einst so gefragte Lidl-E-Scooter. Im Gegensatz zum Discounter-Flitzer bietet das Markengerät aber auch eine Heckfederung.
Aktuelle Angebote und Preise
Zwei iconBIT-E-Scooter gibt es derzeit bei Media Markt und Saturn günstiger. Während der IK-1972K dort derzeit 333 Euro kostet, liegt unser Fokus auf dem leicht teureren, aber stärkeren iconBIT IK-1969K für knapp 366 Euro. Zum Vergleich: Der Lidl-E-Scooter kostete im Februar 349 Euro, der von Aldi sogar nur 199 Euro. Vom letzteren rieten wir aber stark wegen einiger Ausstattungsmängel ab. Versandkosten verlangen weder Media Markt noch Saturn.
iconBIT IK-1969K im Detail
Der E-Scooter iconBIT IK-1969K ist laut Media Markt nicht ganz leichte 16,5 Kilogramm schwer, bis 100 Kilo belastbar, schafft es auf maximal 20 km/h (also der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von straßenzugelassenen E-Scootern) und liefert mit einem 350 Watt starkem Motor eine Reichweite von etwa 25 Kilometer. An der Haushaltssteckdose benötigt der E-Scooter vier bis fünf Stunden, bis er wieder aufgeladen ist. Der Akku mit einer Kapazität von recht ordentlichen 7.500 mAh lässt sich leider nicht zum Laden herausnehmen.
Wie auch der Lidl-E-Scooter hat dieser Flitzer nur hinten eine mechanische Scheibenbremse, die Vorderbremse ist vollelektrisch. Pflicht für einen straßenzugelassenen E-Scooter sind neben einer mechanischen Bremse unter anderem Vorder- und Rücklicht, Klingel und Halterung fürs Versicherungskennzeichen - all das bietet der iconBIT IK-1969K. Weitere Merkmale sind 8,5 Zoll Honeycomb-Hartgummireifen, ein LED-Display, das über die Geschwindigkeit und den Akkustand informiert und ein Seitenständer.
Der iconBIT IK-1969K ähnelt nicht nur sehr dem Lidl-Escooter in seiner Ausstattung, sondern auch anderen E-Scootern, die wir bereits im Test hatten: Dem Technostar TES 200 und dem Trekstor EG3187- beides Modelle, die das Schlusslicht in unserer Bestenliste bilden. Allerdings sind diese beiden E-Scooter auch die mit Abstand am günstigsten E-Scooter. Die meisten anderen E-Scooter, die CHIP getestet hat, liegen deutlich über der 1.000-Euro-Marke.
Reichweite und Komfort
Gehen wir davon aus, dass es sich beim iconBIT IK-1969K um quasi das baugleiche E-Scooter-Modell handelt, gibt es eine gute und ein paar weniger gute Nachrichten. Zunächst dürften die 25 Kilometer Reichweite, die man auf diversen Webseiten liest, unter normalen Bedingungen und Temperaturen realistisch sein. Wir haben im CHIP-Testlabor beim Technostar- und Trekstor-Scooter 23,5 Kilometer gemessen.Ein weiterer Pluspunkt des E-Scooters von Media Markt: Er kommt im Gegensatz zum Lidl-E-Scooter und den Technostar- und Trekstor-Modellen mit einer Heckfederung. Somit dürfte er deutlich mehr Komfort beim Fahren bieten als die Konkurrenzprodukte.
Schwächen und Alternativen
Nun zu den weniger positiven Nachrichten: Die elektrische Vorderradbremse, die auch das Technostar- und Trekstor-Modell haben, taugt nichts. Denn sie ließ sich im Test nicht dosieren, die Fahrt fiel ruckelig, der Bremsweg mit über 3 Meter zu lang aus. Zudem empfanden wir bei unseren Testrollern von Technostar und Trekstor den Lenker zu stark angewinkelt, sprich: Er zeigte zu sehr Richtung Bauch, sodass sich das Lenken als gewöhnungsbedürftig gestaltete.
Der iconBIT IK-1969K im Detail
Der iconBIT IK-1969K ist einer der beliebtesten E-Scooter unter 500€. Dies liegt unter anderem daran, dass er zu den ersten E-Scootern mit Straßenzulassung in Deutschland gehörte. Mit einem Kampfpreis von rund 365€ ist der IK-1969K deutlich dem unteren Preissegment zuzuordnen. Lediglich diverse Lidl- und Aldi Scooter wie der Maginon Street One können den iconBIT unterbieten.
Erster Eindruck und Design
Der iconBIT IK-1969K kommt sicher verpackt in einem gar nicht mal so leichten Karton. Rund 16 Kilo Eigengewicht bringt der Scooter auf die Waage. Der iconBIT IK-1969K ist ein sehr unauffälliger und cleaner Scooter, der an eine etwas schlankere Version von Segway Ninebot MAX G30D, Xiaomi m365 oder ePF-1 erinnert. Ladegerät sowie die Fahrzeugpapiere für die Versicherung sind auch mit dabei und der Akku ist schon zu 80% vollgeladen. Die anthraziten, blauen und roten Designelemente wirken sportlich und dezent in den matt-schwarzen Anstrich integriert. Lediglich das zu montierende Frontlicht weist die gleichen Schwächen auf, wie bereits bei der ersten Version des IO HAWK Exit Cross auf: Es muss selbst montiert werden, weil hier ein E-Scooter für die Straßenzulassung nachgerüstet - und nicht bereits dafür konzipiert wurde. Dadurch wird es an den Scooter angesteckt und ist nicht von Anfang an integriert.
Wenngleich die 8,5 Zoll Vollgummireifen bei Kopfsteinpflaster schonmal unbequem sein können (aufgrund der fehlenden Frontfederung), sind sie extrem Wartungsarm. Bei Kopfsteinpflaster und unebenem Untergrund hilft es, ein wenig in die Knie zu gehen. Diese gleichen die Schwingungen des Scooters dann fast komplett aus.
Verarbeitung und Design
Der iconBIT IK-1969K kann, wie bereits beschrieben, optisch durch die verschiedenen Farbelemente und den gut verarbeiteten matt-schwarzen Rahmen überzeugen. Auch die Schweißnäte sowie die Federung sind gut verarbeitet und wirken stabil. Der Scooter ist lediglich für eine maximale Zuladung von 100 Kilogramm ausgelegt. Dies bedeutet zwar nicht zwangsweise, dass der Scooter bei Überladung zusammenbricht, dennoch kann es sein, dass Motor und Bremsen unter höheren Belastungen leidet. Vor allem der Akku leidet bei stärkerer Zuladung erheblich. Auch die äußere Verkabelung hätte ein wenig schöner gestaltet werden können. Bei E-Scootern höherer Preisklassen kann man dies erwarten. Als sehr angenehm empfanden wir die ergonomischen Griffe mit Positionierungsrillen für die Finger. Das Display ist sehr minimalistisch gestaltet und wie bei Segway, Xiaomi und ePowerFun in den Lenker integriert.
Portabilität im Alltag
Auf dem hinteren Schutzblech befindet sich ein kleiner Knopf, der beim Zusammenklappen mit dem Lenker einrastet und so die sehr schnelle Mitnahme in Bus und Bahn möglich macht. Das geht sogar noch ein bisschen schneller als beim ePowerFun ePF-1 und anderen E-Scootern mit Straßenzulassung. 16 Kilo Gesamtgewicht könnten dem ein oder anderen ein wenig zu schwer zum Tragen werden. Wer einen möglichst leichten Scooter sucht, sollte vermutlich den nur 9,9 Kilogramm schweren BMW Micro in Betracht ziehen. Dort gehören dann aber andere Aspekte wie Akku und Reichweite zu den Schwachstellen.
Antrieb und Fahrwerk
Das 36V System mit einer Vorderradleistung von 350 W bietet beim iconBit erstmal eine ausreichende Basis. 500Watt sind in diesem Preissegment schlichtweg rar gesäht. Mit diesem Motor schafft der Scooter eine angenehme, nicht zu ruckartige Beschleunigung. Im Beschleunigungstest lieferte der Scooter durchschnittliche Werte. Bis zur maximalen Geschwindigkeit brauchte der Scooter rund 9 Sekunden auf gerader Strecke. Bergauf bei 12% Steigung kam der Scooter nur auf rund 10 km/h bei einer Zuladung von 80 Kilogramm. Sobald es schwerer wird, tut sich der Scooter auch bergauf deutlich schwerer und man muss unter Umständen ein wenig unterstützen.
Bei E-Scootern mit Vollgummireifen ist der Fahrkomfort fast immer ein sehr kritisches Thema. Der iconBit IK-1969k löst dieses Problem zwar nicht ganz, aber ein wenig: Die doppelte Hinterradfederung ermöglicht komfortables Fahren auf unebenen Strecken. Bordsteine und Schlaglöcher, die vom Vorderrad bewältigt werden müssen, fühlen sich natürlich dennoch nicht gerade schön an. Dies liegt auch daran, dass lediglich 8,5 Zoll Reifen verbaut sind. Das eher schmale Trittbrett des Scooters ermöglicht schnelle Manöver und macht den Scooter sehr wendig. Bei größeren Schuhen könnte eine parallele Beinstellung beim Fahren dennoch eher schwer möglich sein. Dennoch sorgt die Perforation des Trittbretts für einen sehr guten und sicheren Grip. Die Lenkerhöhe von 113cm (insgesamt) liegt rund 6 cm unter dem beliebten Sharingscooter SXT MAX und der Lenker ist nicht verstellbar.
Bremsen und Akku
Der iconBit IK-1969k verfügt, wie bereits beschrieben, über eine Scheibenbremse am Hinterrad sowie eine elektrische Rekuperationsbremse vorne. Dadurch wird der Akku bei Bremsvorgängen ein kleines bisschen nachgeladen. Die Scheibenbremse zieht gut und zuverlässig an. Durch das eher höhere Gewicht kommt der Scooter schnell zum Stehen und lässt dahingehend kaum Wünsche offen. Im Test bremste der E-Scooter bei fast 20 km/h mit Betätigung beider Bremsen bis zum Stillstand rund 3,6m. Nur mit der Hinterradbremse lag der Bremsweg bei ca. Zwar ist die Bremsleistung nicht ganz so hoch wie beim SoFlow SO2, für rund 200€ weniger kann man aber auch definitiv nicht viel mehr erwarten!
Der iconBit IK-1969k ist, wie bereits erwähnt, mit einem 36 V 7,5Ah Akku ausgestattet, der laut Herstellerangaben maximal 25 Kilometer erreichen soll. Das mitgelieferte Ladegerät lädt den Akku in ca. viereinhalb Stunden voll auf. Die angegebene Reichweite von 25 Kilometern konnten wir selbst mit einer nur 54 Kilogramm schweren Person leider nicht erreichen. Wir kamen dort auf knapp über 20 Kilometer. Mit 80 Kilogramm Zuladung lagen wir bei lediglich 14 Kilometern.
Discounter Angebote im Vergleich
Discounter Angebote sind oft günstiger! Es gibt laufend Preisaktionen mit Preisnachlass. Netto, Lidl, Aldi oder Norma 24 verkaufen genauso wie Mediamarkt, Saturn oder OTTO top Hersteller Marken zu künstigen Preisen. Wenn Ihr bei den Discounter Angeboten zuschlagt, dann bekommt Ihr die Fahrzeuge meist von den Marken geliefert, habt bei diesen dann auch Garantie.
Es geht also nicht nur um den günstigsten Preis, es gibt auch andere Kaufkriterien, bzw. Vorteile und Nachteile beim Kauf bei Aldi, Lidl, Netto oder Norma24 im Vergleich zu einem Kauf direkt im Webshop der Marken.
Vorteile Discounter Kauf vs. Direktkauf
- Aktionsangebote
- Widerrufsrecht
- Garantie
Nachteile Discounter Kauf vs. Direktkauf
Angebote der Discounter sind oft sehr günstig, aber auch in den Webshops der Marken selbst können die Preise genauso günstig sein. Garantie und Widerrufsrecht habt Ihr auf jedem Fall. Wir haben für Euch die besten Angebote herausgesucht und auch getestet.
Ausgewählte E-Scooter Modelle im Vergleich
Es gibt laufend Preisaktionen mit Preisnachlass. Netto, Lidl, Aldi oder Norma 24 verkaufen genauso wie Mediamarkt, Saturn oder OTTO top Hersteller Marken zu künstigen Preisen. Wenn Ihr bei den Discounter Angeboten zuschlagt, dann bekommt Ihr die Fahrzeuge meist von den Marken geliefert, habt bei diesen dann auch Garantie.
Die bei den Discounter am meisten verkauften E Scooter heißen neben Xiamomi Ninebot by Segway. Wir haben nachgeschaut, wer zwischen Netto, Lidl, Aldi oder Norma24 das beste Angebot macht.
Aktuelle Angebote bei Discountern
Wenn du aktuell einen günstigen E-Scooter oder Elektroroller suchst, bieten Discounter wie Lidl, Aldi und Netto einige interessante Angebote. Bei Lidl gibt es zum Beispiel den Blu:s Stalker XT600 mit 250 Watt Leistung, einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und einer Reichweite von etwa 25 Kilometern - derzeit für rund 356 € statt ursprünglich 699 €. Aldi bietet ein leistungsstärkeres Modell an, nämlich den Rolektro E-City 45 Hero mit 2000 Watt und einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h - aktuell für ca. 1.599 € erhältlich, was rund 500 € unter dem Normalpreis liegt.
Die Vorteile beim Discounter liegen klar auf der Hand: große Preisnachlässe, oft eine Straßenzulassung (ABE), verlässliche Garantie sowie Rückgaberecht und teilweise sogar bekannte Marken wie Rolektro oder Luxxon.
E-Roller Angebote bei Aldi und Lidl
Ab dem 14.10. bietet der Aldi-Onlineshop den E-Roller Inoa S5 li für günstige 1.899 Euro. Doch Konkurrent Lidl ist schneller und bietet das Vorgängermodel S4 günstiger und mit flotterer Lieferzeit. Wir haben die Deals gecheckt.
Seit einiger Zeit bietet der Aldi Online-Shop Roller mit entnehmbaren Akkus an: diesmal ist es der Nova Motors Inoa S5 li, der mit einem herausnehmbaren Akku und bis zu 60 Kilometern Reichweite punktet.
Der Aldi- und Lidl-Zulieferer Nova Motors bietet mittlerweile auch E-Roller mit herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akku an. Das günstigste Modell ist der Inoa S4 LI 50, den Nova Motors selbst im Online-Shop für 1.799 Euro anbietet, vor wenigen Monaten sogar für 1.599 Euro.
Der S4 LI50 ist direkt beim Hersteller in vier Farben erhältlich: Grau, Blau, Weiß, Rot. Bei Aldi wird er nur in Mattgrau verfügbar sein. Er kommt mit einem BOSCH-Motor, von dem Sie mit seinen 1,44 Kilowatt nicht einen allzu starken Antrieb erwarten dürfen. Der Clou des Rollers ist das tragbare Lithium-Ionen Akkupack, das für eine Reichweite von 60 Kilometern sorgen soll und das Sie an der Steckdose in angeblich 4 bis 6 Stunden wieder aufladen. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, kann auch ein zweites Akkupack zusätzlich für saftige 580 Euro erwerben. Dazu gibt's Extras wie eine LED-Lichtanlage, die Fernstartfunktion und eine Alarmanlage. Gut gefällt uns das Gewicht von lediglich 67 Kilo inklusive des 10 Kilo schweren Akkus. 150 Kilo kann der Roller transportieren, d.h.
Nova Motors Inoa S5 li - Details
- Marke: Nova Motors
- Aktionspreis: 1.899 Euro statt 2.499 Euro, Versandkosten inklusive
- Nennleistung: 3 kW
- Motor: Radnabenmotor von Bosch mit 48V
- Gewicht: 103 kg inklusive Akku
- Farbe: Mattgrau
- Reichweite: Bis zu 60 Kilometer (mit einer Akkuladung)
- Besonderheiten: mit herausnehmbarem Akku, Fernstartfunktion und Alarmanlage inkl.
Telefunken Synergie S950 E-Scooter bei Lidl
Der Discounter Lidl gehört auch dazu. Dort gibt es aktuell den Telefunken Synergie S950 E-Scooter für 599 Euro.
Für wen lohnt sich der E-Scooter bei Lidl?
- Mit doppelter Federung: Wenn ihr über den Asphalt gleiten und nicht durchgerüttelt werden wollt, dann sorgen die doppelte Federung und die Luftreifen des Telefunken Synergie S950 für ein angenehmes Fahrgefühl.
- Sehr kompakt: Ein großer Vorteil des Telefunken Synergie S950 ist, dass ihr ihn sehr kompakt zusammenklappen könnt. So lässt sich auch der Lenker abklappen und es gibt Rollen an der Unterseite zum einfachen Transport.
- Älteres Modell: Der Telefunken Synergie S950 ist vor einigen Jahren auf den Markt gekommen und schöpft nicht alle technischen Möglichkeiten aus. Neuere E-Scooter bieten mehr Leistung und noch höhere Reichweiten. Preislich ist er über die Jahre aber trotzdem recht stabil geblieben.
Der E-Scooter von Telefunken hat natürlich eine ABE und kann in Deutschland zugelassen werden. Der Motor leistet 350 Watt und es handelt sich um ein 36-Volt-System. Der Akku misst 13 Ah und soll eine Reichweite von bis zu 50 km ermöglichen. Realistisch sind 30 bis 40 km - je nach Fahrergewicht. Der E-Scooter lässt sich sehr kompakt zusammenklappen und so einfacher im Auto mitnehmen. Die doppelte Federung sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Mehr als 20 km/h sind aber nicht drin.
Doc Green ESA 5000 E-Scooter von Lidl
Mit einem krassen Kampfpreis eröffnet Lidl das Discounter-Duell um die Gunst der E-Scooter-Käufer. Gerade mal 299 Euro kostet der Lidl-E-Scooter mit Straßenzulassung. Zum Vergleich, ähnliche E-Scooter kosten mindestens 500 Euro, der Sharing-Anbieter TIER verkauft derzeit seine gebrauchten E-Scooter der ersten Generation für 699 Euro.
Am 28. November ist es soweit, dann gibt es den E-Scooter zum Sparpreis im Rahmen von Lidls Dealdays sowohl in der Filiale als auch Online. Der Ansturm dürfte groß sein, schließlich ist Lidl der erste Discounter der einen straßenzugelassenen E-Scooter verkauft. Und: Ähnlich gelagerte Produkte, etwa der E-Roller von Aldi, waren in kürzester Zeit ausverkauft.
Was kann der E-Scooter von Lidl?
Der E-Scooter "ESA 5000" der eher unbekannten Marke Doc Green ist laut Lidl zirka 15 Kilogramm schwer, schafft es bis maximal 20 km/h (also der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von straßenzugelassenen E-Scootern) und liefert eine Reichweite von angeblich 22 Kilometern. Auffällig: Nur hinten hat er eine mechanische Bremse, die Vorderbremse ist vollelektrisch. Pflicht für einen straßenzugelassenen E-Scooter sind unter anderem Vorder- und Rücklicht, Klingel und Halterung fürs Versicherungskennzeichen - all das bietet der Doc Green ESA 5000. Weitere Merkmale sind 8,5 Zoll Hartgummireifen, ein LED-Display, das über die Geschwindigkeit und den Akkustand informiert und ein Seitenständer. Der Lidl-E-Scooter lässt sich zusammenklappen.
Vergleich mit anderen E-Scootern
Der Doc Green ESA 5000 ähnelt sehr zwei anderen E-Scootern, die die Kollegen von CHIP bereits im Test hatten: Dem Technostar TS 200 und dem Trekstor EG3187- beides Modelle, die das Schlusslicht in unserer Bestenliste bilden. Allerdings sind diese beiden E-Scooter auch die mit Abstand am günstigsten E-Scooter. Die meisten anderen E-Scooter, die CHIP getestet hat, liegen deutlich über der 1.000-Euro-Marke.
Gehen wir also davon aus, dass es sich beim Lidl-Sooter um quasi das baugleiche E-Scooter-Modell handelt, gibt es eine gute und ein paar weniger gute Nachrichten. Zunächst dürfte die Reichweite, die Lidl mit 22 Kilometern angibt, realistisch sein. Im CHIP-Testlabor wurden beim Technostar- und Trekstor-Scooter 23,5 Kilometer gemessen. Nun zu den weniger positiven Nachrichten: Die elektrische Vorderradbremse, die auch das Technostar- und Trekstor-Modell haben, taugt nichts. Denn sie ließ sich im Test nicht dosieren, die Fahrt fiel ruckelig, der Bremsweg mit über 3 Meter zu lang aus. Auch vermissten wir eine Federung. Das sollen zwar die Hartgummi-Honeycomb-Reifen übernehmen, aber im Test klappte das nicht so ganz. Also dürfte der Lidl-E-Scooter auch nicht besonders komfortabel sein. Zudem empfanden die Kollegen von CHIP bei den Testrollern von Technostar und Trekstor den Lenker zu stark angewinkelt, sprich: Er zeigte zu sehr Richtung Bauch, sodass sich das Lenken als gewöhnungsbedürftig gestaltete.
Fazit
299 Euro sind für einen E-Scooter mit Straßenzulassung absolut unschlagbar. Die oben aufgeführten Minuspunkte sind Abstriche, die man in Kauf nehmen muss, die aber nicht das Wohl des Fahrers grundsätzlich gefährden.
Weitere E-Scooter Angebote
Lidl E Scooter Angebote
Die Lidl E Scooter Angebote sind mega günstig. Aber vergleichen lohnt sich immer. Wir haben Euch aus unserem E Scooter Test zwei ebenso günstige Modelle herausgesucht, die wir im Testbericht bevorzugen würden. 25 oder 45 Km/h, inkl. Damit Ihr die Lidl E Roller Angebote vergleichen könnt, haben wir Euch hier andere Angebote der Discounter herausgesucht.
Lidl hatte seine Kunden schon mit dem günstigen E Scooter Doc Green erfreut, der Lebensmitteldiscounter hat aber auch Elektroroller von verschiedenen Anbietern im Angebot. Nova Motors LIDL E Roller sind qualitativ sehr hochwertig und schneiden bei unseren Tests immer sehr gut ab. Der S4 Li mit Straßenzulassung wird von einem Radnabenmotor von Bosch angetrieben, dessen Leistung bei 1,44 kW liegt. Der FOC-Controller (Field-Oriented Control) garantiert dabei ein optimales Fahrgefühl. Der Seniorenscooter Bendi Li ist ein E Trike und fährt vorzüglich Senioren mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h entspannt durch die Gegend. Ein Tuning ist übrigens nicht erlaubt, falls euch das zu langsam ist. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt ca.
Den GreenStreet Elektroroller Tokio gibt es in zwei Geschwindigkeitsstufen. Einmal mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h, einmal mit der Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h. Für das Grundig Elektromobil EXO 4100 und ECO 380 ist eine Straßenzulassung erforderlich. Die LIDL E Roller sind für Senioren gedacht. Mit einem E Roller von Nova Motors könnt ihr eigentlich nichts falsch machen. Hier stimmt die Qualität und der Service. Beim Hersteller gibt es noch viel mehr Modelle, hier ist dann auch für alle Ansprüche das richtige Fahrzeug dabei. Gut sind auch Elektro Roller von Econelo, wie z. B. der Retro, die LIDL aber nicht anbietet. Er fährt mit 45 km/h und kommt auf eine Reichweite von 40 Kilometer. Was weitere Seniorenscooter angeht, können wir euch neben Nova Motors noch die Marke Eco Engel empfehlen.
Da die von LIDL verkauften E Roller keine Eigenproduktion sind, kommt die Qualität der Modelle auf den Hersteller an. Wir haben viel Testberichte über die Modelle. Wichtig ist neben einem für euch zufriedenstellenden Datenblatt auch die Nachsorge und der Service. Wir haben festgestellt, dass ihr beim Discounter zum Teil stark reduzierte E Fahrzeuge ergattern könnt. Die Nova Motors LIDL E Roller mit Straßenzulassung haben so gut wie alle eine 5-Sterne-Bewertung. Hier passt das Fahrgefühl, die Akkuqualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihn bekommt ihr für 2.199 Euro, der Bendi Li kostet reduziert 1.799 Euro. Den GreenStreet Tokio gibt es für 1.699 Euro oder mit Topcase für 1.749 Euro. Von Nova Motors gibt es noch weitere Modelle in einer ähnlichen Preisklasse. Allerdings nicht bei diesem Discounter. Der Nova Motors eRetro Star für 1.999 Euro dürfte vor allem Liebhabern von Vintage-Fahrzeugen gefallen. Der Econelo Retro von Netto kostet 1.499 Euro. Bei Netto ist die Auswahl an E Rollern grundsätzlich etwas größer als bei LIDL. Alternativ könnt ihr die Fahrzeuge auch direkt beim Hersteller kaufen.
Kann ich auf die Qualität der Elektroroller von Lidl vertrauen?
Die Nova Motors LIDL Roller sind qualitativ sehr hochwertig. Nicht umsonst ist diese Marke zu unserem Testsieger gekürt worden.
Wo kann ich optional günstig Elektroroller kaufen?
Ab und zu findet man beim Discounter echte Schnäppchen, was Elektrofahrzeuge angeht. LIDL, Netto und Aldi haben immer wieder tolle Angebote, die aber auch sehr schnell vergriffen sind.
Gibt es Ersatzteile und Zubehör für die Lidl Elektroroller?
Für die LIDL Roller gibt es beim Discounter nicht wirklich Ersatzteile oder Zubehör. Reflektoren, Ballonreifen oder einen neuen Akku könnt ihr aber bei einem Händler oder dem Hersteller beziehen.
Was ist der Unterschied zwischen Lidl Elektrorollern und Nova Motors Elektrorollern?
LIDL E Roller beinhalten momentan zwei Modelle von Nova Motors: den S4 Li und den Bendi Li. Letzterer kosten bei LIDL nur 1.799, hier könnt ihr also im Vergleich zum Kauf beim Hersteller 200 Euro sparen. Dafür ist die Auswahl bei Nova Motors direkt um einiges größer.
Hat Lidl eine eigene Marke, unter der die Lidl Elektroroller produziert werden?
LIDL Roller sind keine Eigenproduktion des Discounters, sondern Modelle von Herstellern wie Nova Motors, GreenStreet oder Grundig.
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