Die 10 besten günstigen E-Scooter im Testvergleich

E-Scooter müssen nicht teuer sein, bereits ab 189 Euro gibt es brauchbare elektrische Tretroller. In dieser Bestenliste werden die 10 besten günstigen E-Scooter vorgestellt.

Mittlerweile sind die Elektroroller sogar im Einstiegs- und Mittelklassesegment gerade für Fahrten in der Stadt gut geeignet. Sie sind qualitativ hochwertig, bieten einen passablen Motor, zuverlässige Bremsen und ausreichend große Akkus. Sogar Premium-Features wie Blinker, gute Federung oder eine App-Anbindung gibt es im Einstiegssegment zunehmend.

Die Top 10 der günstigen E-Scooter

  • Ninebot Segway F2 (439 Euro)
  • Egret Ey! 3 (499 Euro)
  • WQ-W4 Pro (189 Euro)
  • Joyor C10E (329 Euro Code: 4QUA36MJ)
  • Navee V50 (490 Euro)
  • 5th Wheel V30 Pro (339 Euro)
  • Xiaomi Mi Scooter Pro 2 (499 Euro)
  • Soflow S02 Zero (299 Euro)
  • Iscooter E9 Max (299 Euro)
  • Xiaomi Electric Scooter 4 (379 Euro)

Detaillierte Betrachtung einiger Modelle

Testsieger: Ninebot Segway F2

Der Ninebot Segway F2 kostet bei Amazon nur 429 Euro. Für diesen Preis bietet unschlagbar viel. Ein Highlight ist der helle und deutlich sichtbare Blinker. Und auch der Motor schafft es, uns innerhalb kürzester Zeit auf die maximal erlaubte Geschwindigkeit zu beschleunigen. Beeindruckt sind wir von den Bremsen, die uns jederzeit flott und zuverlässig zum Stehen bringen.

Vorteile:
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Motor, Bremsen, Akku, Blinker
  • sehr gutes Fahrgefühl
Nachteile:
  • Registrierungszwang
  • spiegelndes Display
  • keine Federung

Perfekte Federung: Egret Ey! 3

Der Egret Ey! 3 hinterlässt im Test einen positiven Eindruck. Die hochwertige Verarbeitung, das clevere Design und die komfortable Vollfederung machen ihn zu einem der besten E-Scooter in dieser Preisklasse. Die agilen Fahreigenschaften und das geringe Gewicht prädestinieren ihn besonders für den urbanen Einsatz und Pendler. Die cleveren Details am Lenker wie der Bremsgriff für die Motorbremse gefallen uns ebenfalls. Lediglich der etwas zu kleine Akku, der etwas schwachbrüstige Motor und die geringe maximale Zuladung stören uns. Der Egret Ey! 3 ist für 499 Euro erhältlich.

Vorteile:
  • Vollfederung trotz niedrigem Gewicht
  • schickes Design, hochwertige Verarbeitung
  • agiles Fahrverhalten
  • günstig
Nachteile:
  • schwacher Motor
  • geringe Zuladung
  • kleiner Akku

Preis-Leistungs-Sieger: E-Scooter WQ-W4 Pro

Der WQ-W4 Pro beweist, dass ein brauchbarer E-Scooter mit Straßenzulassung nicht teuer sein muss. Mit pannensicheren Reifen, leichtem Gewicht und ordentlicher Verarbeitung eignet er sich perfekt für preisbewusste Pendler auf kurzen Strecken. Auf den Fahrkomfort einer Federung muss man allerdings verzichten - wer regelmäßig über holprige Wege fährt, sollte besser etwas mehr investieren. Wir raten jedoch ausdrücklich zum Kauf der in Deutschland zugelassenen Version, die auf Amazon für 189 Euro erhältlich ist.

Vorteile:
  • günstiger Preis von 189 Euro mit ABE
  • nur 12 kg
  • pannensichere Wabenreifen
  • guter Klappmechanismus
  • App-Unterstützung
Nachteile:
  • keine Federung
  • mäßig starker Motor
  • kein Blinker vorhanden

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Reifen

Ein wichtiger Faktor für ein möglichst komfortables Fahrvergnügen sind luftgefüllte Reifen. Sie fangen Unebenheiten ab und geben sie nicht ungefiltert an Elektro-Scooter und Fahrer weiter. Zudem greifen sie gerade bei Feuchtigkeit besser. So rutscht der Roller weniger weg und bremst schneller. Ihr Nachteil: Sie müssen bei Druckverlust wieder aufgepumpt werden und sind nicht pannensicher. So kann ein Nagel die Luftkammer verletzen und zu einem Platten führen.

Ihnen gegenüberstehen Vollgummireifen oder Reifen mit festen, teilweise offenen Luftkammern. Die Hersteller nennen sie Honeycomb-Reifen. Auf ihnen fährt es sich härter als auf Luftreifen. E-Scooter mit Hartgummireifen kommen häufig mit einer Federung, die beim Fahren aber ein schwammiges Gefühl verursachen kann. Wir empfehlen, beim Kauf auf Luftreifen zu achten.

Motor

Ein Motor mit 250 Watt Nennleistung reicht üblicherweise, um Personen mit 80 Kilogramm oder weniger vernünftig eine leichte Steigung hinaufzubefördern. Wer 100 Kilogramm und mehr wiegt, sollte einen Motor mit mindestens 350 Watt wählen. Außerdem gilt es hier auf die Herstellerangaben zu achten: Einige E-Scooter erlauben nur eine maximale Zuladung von 100 Kilogramm, die meisten mittlerweile jedoch 120 Kilogramm.

Bremsen

Bezüglich der Bremsen schreibt der deutsche Gesetzgeber zwei unabhängig voneinander funktionierende Systeme vor. Dabei sollten Käufer von Billig-E-Scootern darauf achten, dass nicht eine davon eine Schutzblechbremse am Hinterrad ist, die schlicht mit dem Fuß auf den Reifen gedrückt wird. Bewährt hat sich bei günstigen E-Tretrollern eine Scheibenbremse in Kombination mit einer Motorbremse. Bei der Motorbremse gibt es jedoch gehörige Qualitätsunterschiede. Einige bremsen fein dosierbar, andere deutlich zu abrupt.

Klappmechanismus

Beim Klappmechanismus haben wir in unseren Tests keine wirklichen Ausfälle erlebt. Allerdings kann es vorkommen, dass das Klappscharnier nachjustiert oder geschmiert werden muss. Im Preissegment um die 500 Euro klappen die E-Scooter alle. In einigen Fällen ist es gar möglich, den Lenker anzulegen.

Blinker

Hochwertige und zuweilen teure E-Scooter kommen mit sinnvollen Zusatzfunktionen wie einem Blinker. Gut, dass diese sicherheitsrelevanten Funktionen schrittweise auch im Einstiegssegment Einzug halten. Wer einen E-Scooter ohne Blinker hat, kann diesen jedoch relativ einfach und günstig nachrüsten.

Akku

Der Akku ist eines der teuersten Bauteile an einem E-Scooter. Deswegen darf man im Einstiegssegment keine große Reichweite erwarten. Trotzdem sollten Käufer darauf achten, dass ihr günstiger E-Scooter mindestens einen 250-Wattstunden-Akku hat. Dieser sollte dann je nach Wetter, Fahrweise, Strecke und Fahrergewicht um die 20 Kilometer schaffen.

Versicherungen für E-Scooter

Für E-Scooter gibt es eine Haftpflicht-Versicherungspflicht, aber auch andere Versicherungen können wichtig sein. Selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

  • E-Scooter-Versicherung
  • E-Bike-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Unfallversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

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