Kinder lieben Bewegung - und ein altersgerechter E-Scooter macht dabei nicht nur riesigen Spaß, sondern fördert spielerisch wichtige Fähigkeiten. Ein E-Scooter ist ein cooles Spielzeug und je nach Hersteller lässt sich die maximale Geschwindigkeit anpassen. Gut ist, dass ein solcher Roller auch als Trettroller verwendet werden kann. Somit ist ein E-Scooter für Kinder perfekt, um kurze Wege zurückzulegen. Sei es der Weg zu den besten Freunden, die auf der gleichen Straße wohnen oder der gemeinsame Spaziergang.
Warum ein E-Scooter für Kinder?
Egal, ob du einen besonders leichten E-Tretroller für die Jüngsten, ein robustes Modell mit Vollgummi-Reifen für unebene Wege oder einen schnellen Freizeit-Scooter für Teenager suchst - wir haben alle wichtigen Fakten für dich zusammengetragen. Mit unserem kinderleichten Altersfilter findest du sofort die passenden Modelle, zugeschnitten auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse deines Nachwuchses. So sparst du Zeit und triffst eine informierte Kaufentscheidung.
Elektroroller sind bei Kindern und Jugendlichen schwer angesagt. Doch um den richtigen E-Scooter für euer Kind zu finden, müsst ihr viele wichtige Details kennen. Zum Beispiel, dass Jugendliche erst ab 14 Jahren auf Rollern mit Straßenzulassung fahren dürfen. Welche Elektroroller sie bis dahin wo nutzen dürfen und welche die besten E-Scooter im Test von ADAC und Stiftung Warentest für Jugendliche und Erwachsene sind, erfahrt ihr in unserem E-Scooter-Vergleich.
Der beste E-Scooter für Erwachsene und Jugendliche hat eine Reichweite von 65 Kilometern mit einer Akkuladung, zwei Bremsen, Beleuchtung vorne und hinten und fährt bis zu 20 km/h schnell. Elektrische Scooter für Kinder von 6 oder 8 bis 12 Jahren sind in ihrer Geschwindigkeit reduziert (etwa 8, 10 oder 16 km/h), ähneln vom Design her aber oft den E-Rollern für Erwachsene. Ob LED-Display, Brems- und Gashebel am Lenker oder gar Bluetooth-Lautsprecher - Elektro-Kinderroller sind so gestaltet, dass die Kleinen sich auf ihnen ganz groß fühlen. Noch wichtiger ist aber, dass der Roller leicht und sicher ist und von der Größe und Geschwindigkeit zu eurem Kind passt.
Worauf Eltern beim Kauf achten müssen
Für unseren Sohn haben wir jüngst einen E-Scooter für Kinder gekauft und in diesem Zuge musste ich schauen, nach welchen Kriterien ich das passende Modell finde.
- Alter: Daher solltest du direkt nach Modellen suchen, die sich für das Alter deines Kinds eignen.
- Gewicht: Ein leichter E-Scooter lässt sich besser handhaben. Oftmals wiegen passende Modelle zwischen fünf und zehn Kilogramm.
- Tragkraft: E-Scooter haben stets eine maximale Tragfähigkeit. Bei einer höheren Belastung kann der E-Scooter brechen und sich dein Kind verletzen. Klassischerweise haben E-Scooter für Kinder eine Tragkraft von bis zu 60 Kilogramm.
- Leistung: Aus unserer Sicht sollte ein E-Scooter für Kinder nicht mehr als 150 W Leistung bieten - bereits günstige Modelle mit Straßenzulassung haben diese Leistung. Eine zu starke Beschleunigung könnte dein Kind überfordern und die Unfallgefahr steigern.
- Geschwindigkeit: Die schnellsten E-Scooter für Kinder in unserem Vergleich können bis zu 16 km/h schnell fahren. Hier solltest du darauf achten, dass die maximale Geschwindigkeit angepasst auf das Alter deines Kindes ist.
- Reichweite: Die Reichweite eines E-Scooters hängt von zahlreichen Faktoren wie Gewicht, Temperatur und Fahrstrecke ab. In unserem Test der Kinder-E-Scooter erreichen die meisten Modelle acht bis 15 km/h.
- Bremsen: Nichts ist wichtiger, als einen E-Scooter zu wählen, der besonders sicher ist. Maßgeblich sind hier die Bremsen. Bei den E-Rollern für Kinder setzen die Hersteller in der Regel auf eine mechanische Hinterradbremse. Einzelne Testmodelle verfügen zusätzlich über eine elektrische Hinterradbremse. Die Kombination beider Bremslösungen ist aus unserer Sicht der perfekte Ansatz.
Die besten E-Scooter für Kinder im Überblick
Unser Vergleich zeigt, dass es nicht den einen besten elektronischen Kinder-Scooter gibt. Vielmehr gibt es je nach Altersklasse unterschiedliche Modelle.
Streetbooster BOOSTi
Der BOOSTi überzeugt mit der STREETBOOSTER-typischen Verarbeitungsqualität und bietet spaßige Eigenschaften für dein Kind. So ist der BOOSTi rundum ein gelungenes Spielzeug für Kinder bis zum 12. Mit einem Gewicht von nur 7,5 kg ist er leicht zu transportieren. Zudem setzt der Hersteller auf rutschfeste Griffe, die deinem Kind beim Spielen Sicherheit garantieren. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt hier 15 km/h, wobei es drei Fahrstufen gibt.
Der Boosti ist angelehnt an seinen großen Bruder und kann schon so einiges, was ein E Scooter für Erwachsene draufhat. So ist er mit einem Elektro Motor ausgestattet, der eine Nenndauerleistung von 150 Watt und eine Maximalleistung von 200 Watt schafft. Am besten geeignet ist der Kinderscooter für Kids zwischen 6 und 12 Jahren. In diesem Alter sind die meisten Kinder in der Lage, einen E Scooter zu lenken. Das maximale Fahrergewicht von 52,5 kg sollten sie jedoch nicht überschreiten.
Ganz so schnell wie die Modelle für die „Großen“ ist der Boosti nicht. Aber der E-Roller kommt nah ran. Es lassen sich drei Geschwindigkeitsstufen einstellen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 16 km/h. Der Boosti kann aber auch nur 6 km/h oder 12 km/h fahren. Pro Akkuladung sollte das für rund 10 Kilometer reichen, bevor die Batterie am Strom aufgeladen werden muss. Im Test war die Aufladung nach 2,5 bis 3 Stunden abgeschlossen.
Geht dem Akku unterwegs der Saft aus, können die Kinder auf dem Boosti trotzdem weiterfahren, da er einen Freilauf hat. Die Reifen sind aus Vollgummi, weshalb sie so gut wie wartungsfrei sind.
Kaufen könnt ihr den e Scooter für Kinder direkt bei Streetbooster in deren Online-Shop. Dort gibt es den Boosti für unter 300 Euro sowie Streetbooster für Erwachsene. Ihr könnt den Boosti auf einmal zahlen oder in Raten. Falls ihr vorab noch Fragen habt, könnt ihr beim Hersteller anrufen oder eine Probefahrt bei einem Streetbooster-Händler in eurer Nähe vereinbaren.
Denkt aber daran, dass der Elektro Roller keine Straßenzulassung hat. Daher dürfen Kinder ihn nur auf Privatgelände fahren. Alles andere ist nicht erlaubt.
Beim Hersteller Streetbooster findet ihr sowohl ein gutes Servicenetz als auch genügend Ersatzteile für die angebotenen Modelle. Das ist beim e Scooter für Kinder nicht anders.
Ab welchem Alter kann man den Boosti fahren?
Ab dem 6. Lebensjahr
Bis zu welchem Alter kann man den Boosti fahren?
Der Boosti E Scooter eignet sich für Kinder bis zum 12. Lebensjahr oder 14. Natürlich kann auch jeder darüberhinaus mit dem Boosti fahren, aber beschränkt wird das durch die Tragkraft, also das Gewicht des Fahrers/Fahrerin
Welches Höchstgewicht hat der Boosti?
Der Boosti E Scooter verträgt eine Traglast von 56 Kg Gewicht. Er ist selbst nur 7,5 Kg schwer.
Kann man den Boosti auch ohne Batterie fahren?
Ja, der Boosti läßt sich auch durch einfaches treten, wie bei einem Tretroller fahren, also auch wenn der Akku einmal leer ist.
Segway C2 Pro
Abschließend möchten wir dir noch kurz den Segway C2 Pro vorstellen. Segway hat insgesamt drei E-Scooter für Kinder im Angebot. Mit einem Gewicht von 10,7 kg ist der Segway kein Leichtgewicht - immerhin wiegen einige Modelle für Erwachsene bereits genauso viel. Wie du hier also erkennen kannst, eignet sich dieser E-Scooter perfekt für Kinder bis zum 14. Lebensjahr.
Besonders cool ist bei diesem E-Scooter die integrierte Unterbodenbeleuchtung, die den E-Scooter zum Highlight für den Nachwuchs macht.
iHoverboard E9 Max
iHoverboard bietet E-Scooter für Jung und Alt an. In unserem Test konnte der E9 Max bereits ein gutes Ergebnis für einen günstigen E-Scooter erzielen. Wir haben diesen E-Scooter selbst für unseren Sohn gekauft und sind wirklich begeistert. Den E-Scooter gibt es in den Farben Rosa, Schwarz und Weiß. Durch die beiden Vorderräder bietet der iK2 eine gute Absicherung gegen Stürze. Die Lenkstange lässt sich in der Höhe verstellen, sodass der E-Scooter mit deinem Kind mitwächst. Möchtest du ihn tragen, kannst du ihn einfach zusammenklappen.
Die wichtigsten Fragen rund um die Kleinstfahrzeuge
Welche technischen Merkmale machen den besten Elektro-Scooter für Kinder leistungsstark?
Welche Ausstattung sollte ein E-Scooter für Kinder haben?
Ab welchem Alter sind E-Scooter für Kinder geeignet?
Auf welche gesetzlichen Regelungen und Sicherheitsaspekte weisen Online-Tests für Kinder-Elektro-Scooter hin?
E-Scooter im Test: Stiftung Warentest und ADAC
Im E-Scooter-Vergleich hat die Stiftung Warentest sieben Modelle geprüft. Im Mittelpunkt standen Fahrverhalten, Komfort, Haltbarkeit und Sicherheit. Der Test verrät, welche E-Scooter besonders robust sind, welche sich für unebenes Gelände eignen und welche sich einfach tragen lassen.
Die Stiftung Warentest hat sieben E-Scooter mit Straßenzulassung getestet - unter anderem Modelle von Segway Ninebot, Soflow und Xiaomi. Die Noten reichen von Gut bis Mangelhaft. Die Ergebnisse zeigen, welche Roller sich für Stadttouren, Geländefahrten oder bergiges Terrain eignen. Die Wahl des richtigen E-Scooters hängt von den tatsächlichen Anforderungen im Alltag ab.
Die kleinen Flitzer fahren bis zu Tempo 20 und wiegen zwischen 14 und 24 Kilogramm. Leichte Modelle, die sich einfach klappen lassen, können Nutzerinnen und Nutzer gut verstauen und in die Wohnung oder in den Zug mitnehmen. Ausgestattet sind die E-Scooter mit Licht, Display, Klingel, zwei Bremsen und Blinker. Die Blinker machen das Abbiegen deutlich sicherer.
Ein wichtiges Kaufkriterium ist zudem die maximale Zuladung der Scooter - also das Gewicht, das sie transportieren dürfen. Nur ein Scooter hat einen herausnehmbaren Akku - ideal für das komfortable Laden. Alle anderen Roller müssen komplett an die Steckdose.
Mit einer Akkuladung kommen die E-Roller im Test laut Hersteller etwa zwischen 30 und 70 Kilometer weit. Im Alltag sind es oft deutlich weniger.
Tipp: Um die Lebensdauer des E-Scooter-Akkus zu verlängern, halten Sie den Ladestand möglichst zwischen 20 und 80 Prozent - also weder komplett entladen noch dauerhaft voll aufladen.
Die Stiftung Warentest hat die E-Scooter in realitätsnahen Szenarien geprüft: Die Testerinnen und Tester legten einen Parcours zurück, der Asphalt, Schotter, Feldwege, Pflastersteine sowie Kurven, Bordsteinkanten und Steigungen umfasste. Auf holprigen Strecken hörte mit einigen Rollern der Fahrspaß auf.
Zusätzlich prüften wir, wie sicher und robust die E-Scooter sind - unter anderem mussten sie Belastungsprüfungen und Bremsentests überstehen.
E-Scooter mit Straßenzulassung für Jugendliche ab 14 Jahren
Insofern dein Kind bereits 14 ist, greifst du am besten direkt zu einem richtigen E-Scooter mit Straßenzulassung. Auf unserer Seite haben wir für die unterschiedlichsten Modelle sehr detaillierte Testberichte.
Wenn ihr den besten E-Scooter mit Straßenzulassung für euer jugendliches Kind ab 14 Jahren sucht, ist der Segway-Ninebot Max G30 II eine sichere Wahl. Das Vorgängermodell des Elektrorollers wurde im ADAC-Test 2020 mit einem Testergebnis von 2,2 am besten bewertet und stach vor allem durch seine hohe Reichweite von 65 Kilometern (mit einer Akkuladung) hervor!
Auch er ist für die Straße zugelassen und somit für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Auch er verfügt über eine Motorleistung von 350 Watt, verschiedene Fahrmodi und kann eine Entfernung von bis zu 60 Kilometern mit einer Akkuladung zurücklegen. Dazu ist er mit 120 Kilogramm maximaler Gewichtsbegrenzung sogar belastbarer als der Segway-Ninebot Scooter und im Vergleich zu diesem direkt mit einem Blinker und mit einem Bremslicht ausgestattet. Das erhöht die Sicherheit, da sowohl im E-Scooter-Test vom ADAC als auch von Stiftung Warentest festgestellt wurde, dass Handzeichen auf den Rollern eine erhöhte Sturzgefahr mit sich bringen.
Offiziell können Teenager erst ab 14 Jahren auf der Straße E-Scooter fahren. Kinder unter 14, die es so lange nicht mehr aushalten, können auf dem Privatgelände (zum Beispiel Innenhof oder Sportplatz) schon mal mit einem speziell für Kinder konzipierten Elektroroller üben.
Mit seinem LED-Display und dem Gashebel am Griff ähnelt der Evercross EV06C vom Design den Erwachsenen-E-Scootern in unserem Vergleich, bringt aber eine verringerte Motorleistung von 150 Watt mit. So kommt er im höchsten Gang auf maximal 15 km/h und ist mit etwas Übung für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gut zu handhaben. Weil es drei Gänge gibt, kann die Höchstgeschwindigkeit je nach Erfahrungsstand auch auf fünf oder zehn Kilometer pro Stunde festgesetzt werden.
Auch der Lenker ist um 20 Zentimeter in der Höhe verstellbar und kann somit individuell an die Größe des Kindes angepasst werden.
Sicherheitsausstattung nicht vergessen
Ein E-Scooter ist ein tolles Geschenk, das deinen Kindern Spaß bereiten wird. Aus unserer Erfahrung können wir dir nur zu einem Helm raten. Gerade bei Kindern schwindet die Aufmerksamkeit schnell, und bevor man sich versieht, kommt es zu einem Unfall. Hier sind insbesondere Kopfverletzungen zu berücksichtigen. Zusätzlich kann es Sinn ergeben, Arm- und Knieschoner zu kaufen.
Tabelle: E-Scooter Vergleich
| Modell | Straßenzulassung | Altersempfehlung | Motorleistung | Max. Geschwindigkeit | Reichweite | Gewicht | Max. Tragkraft |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Segway-Ninebot Max G30D II | ✔ | ab 14 Jahren | 350 W | 20 km/h | 65 km | 19,5 kg | 100 kg |
| Xiaomi Electric Scooter 4 Pro Plus | ✔ | ab 14 Jahren | 350 W | 20 km/h | 60 km | 21,0 kg | 120 kg |
| Evercross EV06C | ✘ | 6 bis 12 Jahre | 150 W | 15 km/h | 8 km | 10,0 kg | 60 kg |
| RCB R12 | ✘ | 6 bis 12 Jahre | 130 W | 15 km/h | 6-10 km | 6,5 kg | 50 kg |
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