Elektro-Scooter haben sich in vielen Städten als umweltfreundliche Verkehrsmittel etabliert. Die Auswahl an straßenzugelassenen E-Scootern ist groß, daher ist es wichtig, die Kriterien für den Kauf zu kennen. Hier finden Sie alle Antworten, Favoriten und weitere Top-Elektro-Scooter mit Zulassung in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
- Unsere 3 Favoriten für E-Scooter mit Zulassung
- Weitere gute Elektro-Scooter mit Straßenzulassung
- E-Scooter mit großen Reifen bis 10 Zoll
- E-Scooter mit kleinen Reifen ab 8 Zoll
- Elektro-Scooter mit Sitz
- Elektro-Scooter mit Zulassung in Österreich
- Testsieger: E-Scooter mit Zulassung
- Bestseller: Elektro-Scooter mit Zulassung
- Darauf musst du bei einem E-Scooter mit Straßenzulassung achten
- Checkliste
- Häufige Fragen
- Mehr zu E-Scootern mit Zulassung
- Videos zu den E-Scooter-Tests von ADAC & Stiftung Warentest
- Gesetzliche Regeln für E-Scooter mit Straßenzulassung
- Quellen
- Änderungsprotokoll
Gesetzliche Bestimmungen für E-Scooter in Deutschland
Seit dem 15. Juni 2019 sind E-Scooter mit einer allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für die Zulassung nach StVZO qualifiziert.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Sie verfügen über eine Lenk- und Haltestange, Bremsen und eine abgenommene Beleuchtungsanlage
- Maximal 20 km/h Geschwindigkeit
- Maximal 500 Watt Nennleistung
- Sie haben eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erhalten
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, darf jeder, der das 14. Lebensjahr vollendet hat, E-Scooter auch ohne Führerschein fahren.
Wir empfehlen ausdrücklich, sich bei der Kaufentscheidung für den Privatgebrauch auf E-Scooter mit Zulassung zuzulegen. Beliebte Modelle wie beispielsweise der Xiaomi Mi Pro dürfen nämlich nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Tut man dies dennoch, gilt das als Verstoß gegen die StVZO. Dies zieht in der Regel eine Geldbuße in Höhe von aktuell 70€ mit sich. Auch das Fahren eines zugelassenen E-Scooters OHNE entsprechende Versicherungsplakette führt zu einer Geldbuße in Höhe von 40€.
Laut E-Scooter-Gesetzgebung müssen E-Scooter mindestens eine Kfz-Haftpflichtversicherung besitzen. Diese deckt sämtliche Schäden ab, die ein E-Scooter-Fahrer an Dritten verursacht (sofern sie die vertraglich festgelegte Summe nicht überschreiten). E-Scooter Versicherungen sind mit 25-65€ relativ günstig. Die Versicherungsplakette erhält man von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft - meist per Post. Es handelt sich bei E-Scootern um einen Aufkleber mit den Maßen 6,5 x 5,3 Zentimeter. Das Kennzeichen muss hinten am Scooter angebracht werden. Die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung schützt nur vor den Schadenersatzansprüchen Dritter (wenn man z. B. einen Unfall verschuldet).
Wichtige Kriterien beim Kauf
Zu den wichtigsten Auswahlkriterien für einen E-Scooter gehören neben Gewicht und Fahrstabilität auch die Reichweite pro Akkuladung und der Preis. Viele dieser Daten lassen sich auch beim Onlinekauf checken. Das Fahrgefühl ist allerdings Geschmackssache. Deshalb empfehlen wir vor dem Rollerkauf auf jeden Fall eine Probefahrt.
Im Hinblick auf Reichweite, Batteriekapazität, Motorleistung, Bremsen und Verarbeitungsqualität unterscheiden sich die erhältlichen Modelle stark voneinander.
Und zu den formalen Kriterien kommen natürlich noch modellspezifische Besonderheiten hinzu, die Sie beim Kauf beachten sollten:
- Motorleistung, Reichweite und Ladezeit: Straßenzugelassene E-Scooter sind auf maximal 500 Watt Motorleistung beschränkt. Unter Umständen reichen aber - je nach Personengewicht, Scooter-Gewicht und Gelände - schon 350 Watt aus. Für bergiges Gelände oder schwerere Fahrer*innen ist eine höhere Motorleistung empfehlenswert. Wollen Sie Ihr Fahrzeug länger nutzen, ist ein Modell mit größerer Reichweite als die üblichen 20 bis 30 Kilometer ratsam.
- Reifenart und Größe: Die Reifenart (Luft, Vollgummi, Honeycomb) und ihre Größe haben Einfluss auf das Fahrverhalten und den Komfort. In der Regel ermöglichen größere Räder und Luftreifen angenehmeres Fahren.
- Bremsen: Zuverlässige Bremsen sind ein zentraler Sicherheitsfaktor. Deshalb müssen straßenzugelassene Elektro-Scooter zwei Bremsen haben, die unabhängig voneinander funktionieren.
- Akkukapazität: Die Kapazität des Akkus bestimmt die Reichweite des E-Scooters. Fahrzeuge mit größeren Akkus haben eine höhere Reichweite, sind aber auch schwerer und teurer.
Unsere 3 Favoriten für E-Scooter mit Straßenzulassung
Nachfolger des Testsiegers (5,0)
Das Nachfolger-Modell des Max G30D II von Segway-Ninebot mit 42 Volt-Motorisierung, 450 Watt Nenndauerleistung und 900 Watt Peakleistung. Der Scooter wiegt knapp über 24 kg und zählt damit im Vergleich zu schwersten Modellen. Die Reifengröße wie beim Vorgängermodell bei 10 Zoll. Neu sind beim MAX G2D die Blinker sowie auch das „Traction Control System“ für bessere Traktion und somit mehr Sicherheit auch auf rutschiger Fahrbahn. Die Reichweite wird mit „bis zu 70 km“ angegeben, realistisch sind im Alltag wohl eher um die 40 km. Inkludiert sind außerdem hydraulisch abgefederte Räder sowie eine elektronische Bremse hinten und eine Trommelbremse vorne.
Das gefällt uns
- „ABS“-System: bessere Traktion und somit mehr Sicherheit
- einer der wenigen E-Scooter mit Blinker
- 900 Watt Peakleistung, 450 Watt Nominalleistung - einer der kräftigsten E-Scooter mit Zulassung
- mit „Find My“-App von Apple koppelbar
- bis 120 kg belastbar
Das könnte besser sein
- mit knapp über 24 kg zählt der E-Scooter zu den schwersten Modellen
Unser Fazit
Abseits der etwas unrealistischen Reichweitenangaben („bis zu 70 km“) und des hohen Gewichts hat Segway-Ninebot bei diesem E-Scooter ganze Arbeit geleistet: Ein absolutes Premium-Modell, das für Fahrer bis 120 kg geeignet ist und viele technische Highlights bietet.
644,99 EUR Richtpreis
bis 120 kg Beladungsgewicht (4,5)
Der Streetbooster Two ist im Vergleich zum „One“ mit 450 Watt Nominalleistung bzw. 700 Watt Spitzenleistung stärker motorisiert. Das macht sich bei der Beschleunigung oder bei Steigungen durchaus bemerkbar. Auch die großen 10 Zoll-Reifen tragen positiv zum Fahrkomfort bei. Mit 20 kg ist der Streetbooster Two allerdings kein Leichtgewicht. Unter Optimalbedingungen erreicht der E-Scooter 46 km, realistisch sind unter normalen Umständen bis 33 km. Mit einem (optional erhältlichen) Wechselakku kann die Reichweite verdoppelt werden. Das fast baugleiche Modell „Sirius“ des Herstellers bringt im Vergleich zum „Two“ noch mehr Motorleistung und auch integrierte Blinker mit - für Stadtfahrer durchaus eine Überlegung wert.
Das gefällt uns
- 700 Watt Spitzenleistung sorgt für ausreichend Schub auch bei schwereren Personen
- bis 120 kg Belastungsgewicht
- ca. 33 km Reichweite
- 10 Zoll-Bereifung für guten Fahrkomfort
- Hinterradantrieb
- Wechselakku optional erhältlich zur Erhöhung der Reichweite
Das könnte besser sein
- Gewicht von 20 kg ist im Vergleich zu anderen Modellen eher schwer
- keine Blinke
Unser Fazit
Ein hochwertig verarbeiteter E-Scooter mit 10 Zoll-Bereifung und ausreichend Motorleistung von 450 (nominal) bzw. 700 Watt (Spitze). Nachteil in unseren Augen: mit 20 kg zählt der E-Scooter eher zu den Schwergewichten, auch ein Blinker fehlt beim „Two“ - diese sind beim Nachfolgemodell Sirius bereits inkludiert.
749,00 EUR Richtpreis
sehr gute Beschleunigung (4,0)
Der ePF-1 Pro ist der große „Bruder“ des ePF-1, wiegt 16,8 kg und bietet mit 480 Watt Motorleistung noch spürbar mehr Schub/Beschleunigung. Der Scooter ist mit 10 Zoll Gummi-Luftkammerreifen ausgestattet, die ihn plattensicher machen. Das Gefährt schafft in der Praxis etwa 35 km Reichweite.
Das gefällt uns
- Hohe Reichweite (ca. 35 km)
- starker Motor (480 Watt) für sehr gute Beschleunigung
- bis 120 kg geeignet
- Motorbremse sehr sanft
- 22 km/h Höchstgeschwindigkeit (gesetzliche Toleranzgrenze wird ausgeschöpft)
Das könnte besser sein
- Lenker nicht höhenverstellbar
- Gummibereifung zwar plattensicher, bei holprigem Untergrund aber weniger komfortabel
Unser Fazit
Ein E-Scooter mit sehr guter Beschleunigung und hoher Reichweite, womit auch größere Distanzen am Stück zurückgelegt werden können. Die Gummibereifung mit Luftkammern sorgt dafür, dass es keinen Ärger mit Platten gibt - der Fahrkomfort wäre mit Luftreifen bei holprigem Untergrund allerdings noch besser.
659,00 EUR Richtpreis
Weitere gute Elektro-Scooter mit Straßenzulassung
Unsere Erfahrung zeigt: E-Scooter mit größeren 10 Zoll-Reifen bieten deutlich mehr Fahrkomfort im Vergleich zu Modellen mit 8,5 Zoll-Bereifung. Vorsicht bei den Reichweitenangaben der Hersteller: Diese werden, wenn überhaupt, oftmals nur unter „Laborbedingungen“ erreicht. In der Praxis kann man getrost ca. 1/3 der angegebenen Reichweite abziehen, um auf einen realistischen Wert zu kommen.
E-Scooter mit großen Reifen bis 10 Zoll
E-Scooter mit 9,5 oder 10-Zoll-Bereifung bieten ein stabileres und komfortableres Fahrerlebnis als ihre kleineren 8-Zoll-Pendants. Die größeren Räder ermöglichen ein sanfteres Fahrgefühl auf unebenen Oberflächen und absorbieren Stöße und Vibrationen besser als kleinere Reifen.
Testsieger (4,5)
Schlauchlose 10 Zoll Luftreifen mit spezieller Innen-Beschichtung gegen Reifenpannen, 350 Watt Motorleistung nominal, Energierückgewinnung beim Bremsen und eine enorm hohe Reichweite von 46 km lt. ADAC-Test:
Der „MAX G30D II“ von Segway ist das Nachfolgemodell des Testsiegers beim ADAC E-Scooter-Test im Juni 2020 und bietet eine sehr gute Ausstattung, hohe Verarbeitungsqualität und gute Beschleunigung. Der Scooter ist in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassen. Bemängeln kann man die fehlende Lenkerhöhenverstellung und das vergleichsweise höhere Gewicht (ca. 19,9 kg), das in erster Linie dem größeren Akku geschuldet ist.
Unser Fazit
Der ADAC-Testsieger aus 2020 ist insgesamt ein sehr hochwertiger E-Scooter mit guter Beschleunigung und sehr hoher Reichweite, bedingt durch den großen Akku aber im Vergleich zu anderen Modellen mit höherem Gewicht.
808,36 EUR Richtpreis
Angebot E-Scooter mit Straßenzulassung „T4“ von iScooter
Dieser E-Scooter verfügt über eine Straßenzulassung, macht aber dank seiner 10-Zoll-Offroad-Reifen sowie des doppelten Stoßdämpfungssystems auch abseits der befestigten Straßen eine gute Figur. Die Leistung des 500W-Motors gepaart mit einer 12,5 Ah-Batterie ist respektabel, auch wenn die vom Hersteller angegeben Reichweite von 70 km im Härtetest nicht erreicht wird. Praktisch: Der „T4“ verfügt über ein Scooter Bag am Lenker, ein LCD-Display, das alle wichtigen Informationen für den Fahrer bereitstellt, sowie eine eigene App.
Unser Fazit
An diesem E-Scooter hat uns vor allem seine Geländetauglichkeit überzeugt. Aber auch im Alltag machen Stoßdämpfer und Co. eine gute Figur. Der „T4“ ist rundum hochwertig verarbeitet, einzig der Scooter Bag hält da unserer Erfahrung nach auf Dauer nicht mit.
Angebot E-Scooter mit Straßenzulassung (ABE) „EV10K“ von Evercross
Mit seinem 400W Motor und einer Reichweite von bis zu 55 km (Hersteller-Angabe) ist dieser E-Scooter eine leistungsstarke Lösung für den täglichen Pendelverkehr oder Freizeitfahrten. Das duale Bremssystem und die Vollgummireifen in Verbindung mit den hochwertigen Stoßdämpfern sorgen für Sicherheit und ruhige Fahrten, auch auf ruppigeren Straßen. Geheimtipp eines erfahrenen Fahrers: Durch sechsmaliges Drücken kann man den Roller auf 30 km/h freischalten (nicht für den öffentlichen Verkehr empfohlen).
Unser Fazit
Zuverlässiger und gut ausgestatteter E-Scooter mit Straßenzulassung und ordentlicher Reichweite. Laut Erfahrungen aus unserer Community ist der „EV10K“ ein kleiner Preis-Leistungs-Tipp. Kritikpunkt: Die robusten Vollgummireifen fallen etwas hart aus.
Getriebemotor: optimal für Steigungen (4,5)
Dieser E-Scooter mit deutscher Straßenzulassung ist mit einem 500 Watt-Motor und 10-Zoll-Reifen ausgestattet. Der 10,5 Ah-Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 40 km laut Hersteller, unter realistischen Bedingungen im Alltag sind das ca. 30 km. Das maximale Beladungsgewicht beträgt 150 kg. Eine Besonderheit: Der Scooter ist mit einem Getriebe ausgestattet, wodurch das Drehmoment am Rad deutlich erhöht ist: Steigungen werden damit im Vergleich zu anderen Modellen (Direktläufer) deutlich einfacher zu bewältigen.
Unser Fazit
Premium-E-Scooter mit herausnehmbarem Akku sowie einer hohen Motorleistung und einem Getriebe. Wir empfehlen ihn deshalb speziell all jenen, die regelmäßig Steigungen zu überwinden haben.
672,00 EUR Richtpreis
E-Scooter mit kleinen Reifen ab 8 Zoll
E-Scooter mit 8-Zoll-Bereifung sind sehr wendig und bieten bei ebenem Untergrund ausreichend Stabilität. Bei holprigem Untergrund bzw. bei Unebenheiten sind aber Modelle mit größeren Reifen im Vorteil.
E-Scooter „E-Kick 20“ von velix
Ein E-Scooter mit ABE mit 8,5 Zoll großen Reifen und einem 37V-10,4AH Akku, der bis zu 40 km Reichweite bringen soll. Unserer Erfahrung nach sind 25 bis 30 km in der Praxis aber realistischer. Der Scooter ist klappbar und ist bis zu 120 kg Zuladungsgewicht zugelassen. Mit dem 350 Watt Motor ist er allerdings im Vergleich zu den Top-Modellen etwas schwächer auf der Brust. Beim ADAC E-Scootertest im Juni 2020 Bewertung mit Note 2,4 („gut“) und somit der 2. Platz.
Unser Fazit
Ein solider E-Scooter, der für gelegentliche Fahrten vollkommen ausreicht. Vom ADAC als „gut“ bewertet, allerdings mit 350 Watt im Vergleich etwas schwächer motorisiert.
Deutschland-weites Servicenetzwerk (4,0)
Der Streetbooster One ist mit einem Motor mit 350 Watt Nominalleistung und 650 Maximalleistung ausgestattet, die Reichweite beträgt unter realistischen Bedingungen ca. 26 km. Somit ein guter Mittelklasse-Scooter mit 13,5 kg Gewicht - im Vergleich zu Top-Modellen also eher leichter. Die Verarbeitung in Ordnung. Die Reifen mit 8,5 Zoll in Ordnung, aber im Vergleich zu höherpreisigen Modellen eher kleiner. Positiv ist außerdem das Servicenetzwerk von Streetbooster. Mit dem Gutscheincode DADSLIFE können beim Kauf 15 EUR gespart werden. Hier unser Testbericht zum Streetbooster One. Optisch recht ähnlich ist das Modell VEGA des Herstellers, das Nachfolgemodell kommt allerdings mit etwas stärkerem Motor und größerem Akku, außerdem größere Reifen und integriertem Blinker.
Unser Fazit
Ein E-Scooter, der die Bedürfnisse von Stadtfahrern bzw. für kürzere Strecken erfüllt. Die Reichweite mit ca. 26 km in Ordnung, ebenso der Antrieb bzw. die Beschleunigung, wenngleich es im oberen Preissegment noch deutlich kräftigere E-Scooter gibt. Positiv ist die Servicequalität und 7 Jahre Ersatzteilversorgung. Insgesamt ein sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.
499,00 EUR Richtpreis
Elektro-Scooter mit Sitz
Neben der Betriebszulassung und Haftpflichtversicherung werden für E-Scooter mit Sitz je nach Höchstgeschwindigkeit unterschiedliche Führerscheinklassen benötigt. Wer im Besitz eines Autoführerscheines ist, kann alle E-Scooter bis 45 km/h ohne weiteren Führerschein fahren.
max. 45 km/h (Führerschein Klasse AM) (4,5)
Ein vergleichsweise kräftiger E-Roller mit 13 Zoll-Bereifung und 2×1000 Watt Leistung (hinten und vorne), womit bis zu 45 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht werden. Inklusive Allrad-Antrieb und wartungsfreien Nabenmotoren. Das maximale Zuladungsgewicht beträgt 120 kg, dank „Easy-Fold-Funktion“ lässt sich der Roller schnell und einfach zusammenklappen. Gabel und Schwinge sind aus Aluminium gefertigt, das sorgt für eine hohe Strapazierfähigkeit. Der 48 Volt-Akku mit 20 Ah Kapazität sorgt laut Hersteller für eine Reichweite bis zu 50 km, diese hängt aber naturgemäß von der Art der Verwendung und dem Fahrergewicht ab. Realistisch sind bei „normaler“ Nutzung unserer Einschätzung nach 35 bis 40 Kilometer.
Unser Fazit
Ein robuster Allrad-E-Roller mit Straßenzulassung mit recht kräftigem Antrieb, der mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert.
1.479,99 EUR Richtpreis
mit Mofa-Führerschein erlaubt (4,0)
Ein E-Roller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h und 500 Watt Motorleistung. Der Roller ist vollgefedert mit Stoßdämpfer hinten und vorne. Der 36 Volt-Akku mit 12 Ah kann herausgenommen und extern geladen werden, es ist damit eine Reichweite von maximal 30 km möglich laut Hersteller. Realistisch sind unserer Einschätzung nach mit dieser Akkugröße eher bis 20 km. Der eFlux Street 20 verfügt über eine Straßenzulassung und ist mit einem Mofa-Führerschein, einem Führerschein der Klasse M oder B, bzw. der alten Klasse 3, sowie mit einem Versicherungskennzeichen auf öffentlichen Straßen fahrbar. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert.
Unser Fazit
Ein solider E-Scooter inklusive Sitz mit guter Motorisierung. Die Reichweite aber im Vergleich etwas geringer. Somit kein Langstreckengefährt, aber für kürzere Erledigungen und Ausfahrten eine gute Wahl. Insgesamt unserer Meinung nach ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
699,99 EUR Richtpreis
Elektro-Scooter mit Zulassung in Österreich
In Österreich sind E-Scooter im Grunde den Fahrrädern bzw. E-Bikes gleichgesetzt [2]. Das bedeutet für die Zulassung: Maximal 25 km/h, Nenndauerleistung maximal 250 Watt. Bis zur Änderungen einer entsprechenden Gesetzespassage im KFG 1967 wurde eine Nenndauerleistung von 600 Watt angenommen - diese Interpretation stellte sich jedoch als falsch heraus. Das Kriterium „maximal 250 Watt Nenndauerleistung“ erfüllen derzeit nur wenige Modelle. Hier beispielhaft zwei E-Scooter mit bis zu 250 Watt, die wir aber aus Performance-Gründen nur bedingt empfehlen können. Und auch, ob die übrige Ausstattung der StVO entspricht, können wir nicht garantieren.
Angebot E-Scooter „F20D“ von Segway-Ninebot
Dieser E-Scooter bringt ebenso wie der „ES1LD“ 250 Watt Nenndauerleistung, das entspricht somit der Gesetzeslage in Österreich, um noch ohne Anmeldung des Fahrzeugs auf öffen...
E-Scooter mit Federung: Komfort und Sicherheit auf jedem Untergrund
Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E‑Scooter auch für unbefestigte Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.
Was ist der Unterschied zwischen Federung und Dämpfung?
Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung, also wie viele Unebenheiten der Strecke an den elektrischen Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie das 16 Zoll große Vorderrad des Gomate Steap ER1 Evo schlucken Unebenheiten deutlich besser weg als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder. Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.
Wer jedoch abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, der benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad.
E-Scooter im Test der Stiftung Warentest
Stiftung Warentest hat erst kürzlich 7 E-Scooter mit Zulassung in Deutschland getestet.
Die Stiftung Warentest hat sieben E-Scooter mit Straßenzulassung getestet - unter anderem Modelle von Segway Ninebot, Soflow und Xiaomi. Die Noten reichen von Gut bis Mangelhaft. Die Ergebnisse zeigen, welche Roller sich für Stadttouren, Geländefahrten oder bergiges Terrain eignen. Die Wahl des richtigen E-Scooters hängt von den tatsächlichen Anforderungen im Alltag ab. Die kleinen Flitzer fahren bis zu Tempo 20 und wiegen zwischen 14 und 24 Kilogramm. Leichte Modelle, die sich einfach klappen lassen, können Nutzerinnen und Nutzer gut verstauen und in die Wohnung oder in den Zug mitnehmen. Ausgestattet sind die E-Scooter mit Licht, Display, Klingel, zwei Bremsen und Blinker. Die Blinker machen das Abbiegen deutlich sicherer.
Im Praxistest mussten die E-Scooter unter anderem zeigen, wie geschmeidig sie über holprigen Boden rollen. Im Test: Sieben faltbare E-Scooter für den Privatgebrauch mit starker Marktpräsenz, die für die Straße zugelassen sind.
Checkliste für den Kauf eines E-Scooters
Am besten nutzen Sie beim Kauf unsere Checkliste, machen eine Probefahrt und verlassen sich beim Testen auf Ihr Bauch- bzw. auf das Fahrgefühl.
Überprüfen Sie insbesondere das Bremsverhalten und die Fahrdynamik.
Worauf muss ich beim Kauf eines E-Rollers achten?
Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein.
E-Scooter mit Straßenzulassung - darauf haben wir geachtet
Die hier aufgeführte Tabelle enthält alle wichtigsten E-Scooter, die der StVZO entsprechen. Die Scooter, die wir selbst bereits getestet haben, haben wir mit dem entsprechenden Scootervergleich Siegel-Versehen. Bei unserem E-Scooter-Vergleich haben wir uns deutlich mehr Kriterien angeguckt, als jene, die in der Tabelle aufgeführt sind. In dieser Tabelle haben wir, um sie nicht zu sehr vollzustopfen, nur den Preis, die Nennleistung, die maximale Reichweite, das Gewicht, die Verstellbarkeit des Lenkers sowie Ladezeit aufgeführt. Im Laufe der Zeit werden wir die Tabelle immer wieder mit neuen beliebten Modellen updaten.
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