Elektroroller ohne Führerschein in Deutschland: Was Sie wissen müssen

Der E-Scooter hat sich in vielen Städten Deutschlands etabliert. Doch welche Regeln gelten für das Fahren mit diesen Elektrotretrollern, insbesondere in Bezug auf den Führerschein?

Braucht man für einen E-Scooter einen Führerschein?

Nein. Für elektrische Tretroller, die eine Straßenzulassung haben und damit auf maximal 20 km/h gedrosselt sind, ist keine Fahrerlaubnis erforderlich. Der E-Scooter ist führerscheinfrei, ein Besuch der Fahrschule ist dementsprechend nicht vonnöten, wenn Sie mit einem Elektroroller am Straßenverkehr teilnehmen möchten.

Ab welchem Alter darf ich einen E-Tretroller fahren?

Das Mindestalter liegt in Deutschland bei 14 Jahren.

E-Roller als Mofa: Fahren ohne Führerschein

In Deutschland gilt der E-Roller als 25 km/h E-Mofa. In Deutschland können Sie den E-Roller mit einer "Mofa Prüfbescheinigung" ab 15 Jahren fahren. Zusätzlich können Sie den Elektroroller mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM fahren, die ab 16 Jahren erwerbbar und in den Klassen A1, A2, A, B und T inkludiert ist. Sie können den E-Roller mit Ihrem Autoführerschein fahren. Sie können den 25er Elektroroller komplett ohne Führerschein fahren wenn Sie vor dem 1. April 1980 das 15. Lebensjahr vollendet haben, da der Scooter als 25km/h-Mofa klassifiziert ist.

Auch bei einem vorübergehenden Entzug der Fahrerlaubnis - etwa im Zuge einer angeordneten MPU - können Sie weiterhin mobil bleiben: mit einem Elektroroller, der als Mofa (bis 25 km/h) zugelassen ist. Wenn dieser jedoch bereits entzogen wurde, kann es komplizierter werden. In diesem Fall hilft ein Antrag auf Abschrift aus der Führerscheinkartei beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA.

Mofa-Prüfbescheinigung: So erhalten Sie sie

Wer die Prüfbescheinigung direkt erhalten möchte, ohne einen gültigen Führerschein der Klasse B vorlegen zu können, muss im Vorfeld sechs Theoriestunden ableisten sowie mindestens 1,5 h Fahrpraxis vorweisen. Jede Theoriestunde hat dabei einen Umfang von 90 Minuten und es darf auch maximal eine dieser Stunden verpasst werden. Ist dieses Ziel erreicht, muss noch eine theoretische Prüfung abgelegt werden.

Trotz dessen, dass für den Erwerb der Prüfbescheinigung keine praktische Prüfung abgelegt werden muss, ist es notwendig, dass ein Mindestmaß an praktischen Übungsstunden absolviert werden muss. Dieses Mindestmaß besteht entweder aus einmal 90 Minuten Einzelunterricht oder bis zu 180 Minuten Gruppenunterricht.Beispielsweise müssen bei diesen Praxisstunden folgende Aufgaben erfüllt werden:

  • Schlangenlinien fahren
  • Vollbremsung durchführen (bei ca. 25km/h)
  • Verschiedene Fahrmanöver (z.B. Es müssen mindestens sechs Doppelstunden á 90 Minuten absolviert werden.

Regeln und Pflichten für E-Scooter-Fahrer

Zwar brauchen Sie für die Fahrt mit einem E-Scooter keinen Führerschein, allerdings gibt es wichtige Regeln, welche Sie bei der Nutzung beachten müssen. Verstoßen Sie gegen diese Regeln für die Nutzung von einem E-Scooter auch ohne Führerschein, drohen Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog. Überfahren Sie beispielsweise eine rote Ampel, zieht dies ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro nach sich.

Wo dürfen Elektro-Scooter fahren?

E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind die kleinen E-Roller verboten. Bei Verbot der Einfahrt bei Einbahnstraßen gilt das Zusatzzeichen "Radfahrer frei" auch für Elektrokleinstfahrzeuge. Die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen auf anderen Verkehrsflächen kann durch das Zusatzzeichen "Elektrokleinstfahrzeuge frei" erlaubt werden.

Gibt es eine Promillegrenze?

Für Elektroroller-Fahrer gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer. Das heißt, wer mit 0,5 bis 1,09 Promille fährt und keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält einen Bußgeldbescheid: in aller Regel sind das 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Eine Straftat liegt vor, wenn der Fahrer trotz einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille mit dem E-Scooter unterwegs ist. Von einer Straftat kann aber auch schon ab 0,3 Promille die Rede sein, wenn der Fahrer alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt.

Wichtig: Für Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit gelten 0,0 Promille - sie dürfen also unter Alkoholeinfluss überhaupt nicht hinter den Roller-Lenker.

Wie viele Personen dürfen mitfahren?

Elektroroller sind nur für eine Person zugelassen.

Versicherungspflicht

E-Scooter brauchen eine Haftpflichtversicherung. Diese wird mit einer aufgeklebten Versicherungsplakette am Roller nachgewiesen. Die Haftpflichtversicherung haftet für Schäden, die Dritten durch den Elektro-Scooter zugefügt werden. Zudem bieten manche Versicherung die Möglichkeit, zusätzlich eine freiwillige Teilkasko-Versicherung abzuschließen.

Ordnungswidrigkeiten mit dem E-Scooter: Ist der Führerschein in Gefahr?

Zwar gibt es keinen Führerschein für E-Scooter, Ordnungswidrigkeiten, die mit selbigem begangen werden, können allerdings Auswirkungen auf eine bestehende Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge haben. Regelmissachtungen mit dem E-Scooter können Auswirkungen auf den Führerschein haben, sofern der jeweilige Fahrer in Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Hat der Betroffene schon einige davon angesammelt, kann ihn eine Ordnungswidrigkeit mit dem E-Scooter den Führerschein kosten, sofern ein Punktestand von acht erreicht wird. Werden Sie mit einem Wert zwischen 0,5 bis 1,09 Promille erwischt, ist der Führerschein erstmal für einen Monat weg. Neben dem Fahrverbot müssen Sie ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro bezahlen.

So riskieren Sie zum Beispiel ein Fahrverbot, wenn Sie die Promillegrenze für die Nutzung vom E-Scooter nicht beachten.

Bußgelder bei Verstößen

Hier eine Übersicht über mögliche Bußgelder bei Verstößen mit dem E-Scooter:

Tatbestand Bußgelder
Bei Rot über die Ampel zwischen 60 und 180 €
Fahren auf dem Gehweg 15 bis 30 €
Fahren auf der Autobahn 20 €
Fahren ohne Versicherungskennzeichen 40 €
Fahren ohne Betriebserlaubnis 70 €
Nebeneinander fahren 15 bis 30 €
Elektronisches Gerät (z.B. Handy) benutzt 100 €, 1 Punkt

Welche Ampeln gelten für E-Tretroller?

Ist eine Fahrradampel vorhanden, gilt diese. Gibt es keine Fahrradampel, ist die Ampel für den fließenden Verkehr zu beachten.

E-Mofa "E-Groove" als Beispiel

Der E-Scooter "E-Groove" hat eine Straßenzulassung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Aufgrund seines geringen Gewichts von 19 kg ist das E-Mofa der ideale Scooter für Camper und Pendler. Der Lenker kann heruntergeklappt und der Sitz abgenommen werden. So kann der E-Scooter ideal im Auto oder im Zug transportiert werden.

  • Details:
    • herausnehmbarer Lithium-Akku (3 kg, 36V/10Ah-Akku)
    • Geschwindigkeit: 25 km/h
    • Neue Motorleistung: 500 Watt (auf der COC-Plakette steht 350 Watt, es ist jedoch ein 500 Watt E-Motor verbaut)
    • preiswert dank Direktvertrieb
    • ideal für den Stadtverkehr
    • leise und umweltfreundlich
    • steuerfrei und kostengünstig im Verbrauch
    • Länge: 130 cm, Höhe: 103 cm, Sitzhöhe: 68 cm
    • Reichweite: 20 Kilometer
    • Gewicht mit Akku nur 19 kg
    • Reifengröße: 12 Zoll
    • Akkufach und E-Scooter abschließbar
    • Bremsen: Vorderrad: Scheibenbremsen, Hinterrad: Scheibenbremsen
  • Das E-Mofa hat in Deutschland eine Straßenzulassung
  • max. Zuladung: 103kg
  • Anzeigeinstrumente: Batterieladezustandsanzeige
  • Lichttechnik: Standlicht, Abblendlicht, Rücklicht, LED-Frontlicht
  • Hupe
  • sehr günstige Betriebskosten von nur ca. 40 Cent pro 100 Kilometer
  • quasi keine Wartungskosten, da der Elektromotor im Prinzip keinen Verschleiß aufweist
  • Ersatzteile bestellbar
  • Scooter wird vollmontiert geliefert.

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