Beim Motorradfahren ist es wichtig, Sicherheitsbekleidung zu tragen. Dazu zählen auch Handschuhe. Zudem lassen sich mit hochwertigen Motorradhandschuhen auch kalte Tage auf zwei Rädern viel angenehmer gestalten. Aber auch für die wärmeren Jahreszeiten stellen wir Bestseller vor!
Welche Eigenschaften sollten Motorradhandschuhe mitbringen?
Eine gute Belüftung ist bei Handschuhen das A und O. Gleichzeitig sollten sie genügend Schutz bieten, was beispielsweise durch Verstärkungen an den Knöcheln erreicht werden kann. Eine gute Passform und Anti-Rutsch-Beschichtungen sind wichtig, um ein Verrutschen am Lenker zu vermeiden. Weitere Funktionen wie Touchscreen-Bedienbarkeit oder wetterbeständiges Gore-Tex-Material können wahlweise vorhanden sein, sind aber kein Muss. Für den Winter besonders empfehlenswert sind Motorradhandschuhe, die aus festen und widerstandsfähigen Materialien gefertigt sind, um den Windchill-Effekt und die Belastungen durch den Fahrtwind zu minimieren. Eine hochwertige Fütterung sorgt dabei für Wärmeisolierung.
Welche Motorradhandschuhe gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Motorradhandschuhen, die sich in Material, Schutz und Komfort unterscheiden:
- Lederhandschuhe: Langlebig und robust, bieten exzellenten Schutz gegen Abrieb und sind oft mit Verstärkungen an kritischen Stellen wie den Knöcheln ausgestattet. Universell einsetzbar, besonders beliebt bei Biker:innen, die Wert auf Haltbarkeit und Schutz legen.
- Textilhandschuhe: Leicht und oft besser belüftet als Lederhandschuhe, bieten sie Komfort bei höheren Temperaturen. Ideal für den Sommer oder mildere Klimazonen, bei denen Atmungsaktivität im Vordergrund steht.
- Kurzfinger-Handschuhe: Maximale Bewegungsfreiheit und Belüftung. Geeignet für kurze Strecken oder Stadtverkehr bei warmem Wetter.
- Rennhandschuhe: Hochspezialisiert mit maximaler Abriebfestigkeit, oft mit zusätzlichen Schutzfunktionen wie Knöchelprotektoren und Verstärkungen ausgestattet. Für sportliches Fahren und Rennstreckeneinsätze, wo hohe Sicherheitsstandards erforderlich sind.
- Tourenhandschuhe: Komfortabel für lange Fahrten, oft mit zusätzlichen Dämpfungselementen und Wetterfestigkeit ausgestattet. Ideal für Langstreckenfahrer, die eine Mischung aus Komfort und Schutz suchen.
- Cruiserhandschuhe: Stilvolles Design, oft aus Leder gefertigt, mit einem klassischen Look, der gut zu Cruiser-Motorrädern passt. Für Liebhaber von Retro-Designs und Cruiser-Bikes.
Mögliche zusätzliche Funktionen
Motorradhandschuhe können zudem unterschiedliche Zusatzfunktionne haben. Hier liegt es in der Hand der Motorradfahrer:innen, abzuwägen, welche Eigenschaften sie für relevant erachten.
- Touchscreen-Fähigkeit: Ermöglicht die Bedienung von Smartphones und GPS-Geräten ohne das Ausziehen der Handschuhe.
- Wetterbeständigkeit: Materialien wie Gore-Tex bieten Schutz gegen Regen und Wind, wichtig für alle Wetterfahrer.
- Wärmeisolierung: Besonders wichtig für Winterhandschuhe, um die Hände warmzuhalten.
So die Hände beim Motorradfahren schützen: Die besten Motorradhandschuhe im Vergleich
In unserem Vergleich finden sich viele unterschiedliche Marken und Typen, von Sommer- über Motocross- bishin zu Winterhandschuhen. Hier kommt eine Auswahl beliebter Modelle:
- Sportliche Motorradhandschuhe von Alpinestars: Die Alpinestars Copper-Motorradhanschuhe sollen dank Extra-Verstärkung ein besonders hohes Maß an Komfort und Schutz bieten. Aus laut Hersteller hochwertigem Material gefertigt, sollen sie eine hohe Atmungsaktivität gewähren und sich mit ihrem ergonomischen Design an jede Hand anpassen.
- Kemimoto Winter-Motorradhandschuhe: Die Winter-Motorradhandschuhe von Kemimoto sollen dank Hartplastik-Panzerung die Hände vor Stößen und Abschürfungen schützen. Das wasserabweisende Material und die Fütterung halten die Hände laut Hersteller gleichzeitig warm und trocken. Die Touchscreen-tauglichen Finger der Handschuhe ermöglichen die Bedienung von Geräten wie Smartphones oder -watches.
- Iron Jia's Winter-Motorradhandschuhe: Warme Finger beim Motorradfahren versprechen die Motorradhandschuhe von Iron Jia's. Sie bestehen aus 3M-Baumwolle, Long-Fleece-Futter sowie einer wasserdichten Innenschicht. Ein Visierwischer am Zeigefinger soll zudem auch bei nassen Verhältnissen für klare Sicht sorgen.
- Borleni beheizbare Motorradhandschuhe: Besonders langanhaltende Wärme soll es mit den Winterhandschuhen von Borleni geben. Die Heizhandschuhe sind mit einer 3000mAh-Batterie ausgestattet, mit der schnelles Aufheizen in nur drei Sekunden möglich sein soll. Zudem gibt es vier wählbare Temperaturstufen. Kohlenstoffnanorohr-Heizelemente sollen für eine effiziente Wärmeverteilung sorgen. Dank winddichtem Design und 3M-Thinsulate-Futter versprechen die Handschuhe zusätzlichen Komfort.
- Motocross und Downhill Herren-Motorradhandschuhe: Perfekt für alle, die abseits der Straße Bestzeiten jagen, sind die O'Neal Motorradhandschuhe. Egal ob man mit dem Motocross-Bike fährt oder eine Downhill-Strecke mit dem Mountainbike hinabfegt. Die genaue Passform mit 4-Wege-Strech-Lycrapaneelen soll dabei viel Komfort und Flexibilität bieten.
- Allwetter-Handschuhe fürs Motorrad: Wer den Motorrad-Fahrspaß unabhängig vom Wetter genießen möchte, ist mit den Score 4.0-Handschuhen von Held gut beraten. Rezensionen loben besonders die Gore-Tex-Membran, die dauerhaft wasser- und winddicht ist, dabei aber atmungsaktiv bleiben soll. Sicherheit ist bei diesem Modell nach EN12594:2015-Norm zertifiziert. Zusätzlich soll ein spezieller Ledereinsatz am Zeigefinger ein optimales Bedienen auf dem Smartphone-Display ermöglichen.
Wie findet man passende Motorradhandschuhe?
Zunächst einmal sollten der Anwendungsbereich und die persönlichen Designvorlieben geklärt werden. Um beim Onlinekauf die passende Größe zu finden, sollte man die Hand an der breitesten Stelle ohne den Daumen ausmessen. Ein Blick in die Größentabelle der Hersteller führt zum passenden Produkt. Zusätzlich sollte auf eine möglichst flexible Einstellbarkeit des Handschuhs geachtet werden.
Enduro-Handschuhe im Detail
Beim Motocross sollte jeder Fahrer auf jeden Fall Handschuhe tragen. angenehme und zusätzlich schützen sie noch Deine Hände vor kleineren Schürfwunden. MX-Handschuhe sind auf Flexibilität und gute Belüftung ausgelegt. Grip, sondern auch Sturz- und Schlagschutz durch stabiles Material bieten. O’NEAL. da die Stürze auf Asphalt schneller Verletzungen an Hand und Knöcheln verursachen können. Enduro-Handschuhe müssen sowohl Tragekomfort als auch Schutz bieten. dehnbaren Materialien, die je nach Komfort- und Schutzbedarf einlagig oder mehrlagig sind. MX-Handschuhe einen Knöchel- und Fingerschutz durch Protektorenpolster aus Schaumstoff, Gel oder Silikon. umfassende Polsterung schützt Dich nicht nur vor Verletzungen, sondern auch vor Blasenbildung und Abschürfungen. Polsterung. Die Handinnenflächen sind meist perforiert und mit Silikonflächen oder -prints versehen. rutschhemmend und bieten besten Grip. natürliche Lenkerkontrolle bietet. zählt, arbeiten manche Hersteller leitfähige Fasern in die Fingerspitzen ihrer Enduro-Handschuhe ein.
Sommer- oder Winterhandschuhe?
oder eisigen Winterwinden die Frage: Sommer- oder Winterhandschuhe? Oder vielleicht beides? Sommer eignen sich sowohl kurz- als auch langfingrige Handschuhe. Für den Winter gibt es eine ganze Reihe an Optionen. Hände vor Kälte, sind wind- und wasserabweisend und zugleich atmungsaktiv. aus wind-, feuchtigkeits- und kälteabweisenden Membranen verwenden.
Vor 4 Jahren kaufte ich bei der Offroadzentrale meine ersten Acerbis Enduro One´s. Sie sind mega bequem das war mir direkt bewusst geworden als ich sie an meinen Händen spürte. Sie sind sehr eng genäht sind aber dehnbar. Das Material in der Handinnenseite ist sehr dünn, was einem ein sehr gutes Gefühl am Motorrad gibt. Es ist wie als hätte man keine Handschuhe an. Beim den Grundgliedern gibt es einen Shock Absorber der seinen Job ganz gut vollzieht. Die Fingerknöchel werden durch einen semiharten Schutz verborgen. Dieser hat mir schon öfters mal Verletzungen erspart. Jedoch ist der Schutz nicht so gut wie ein professioneller Straßenhandschuh. Die Nähte sind alle sehr gut vernäht. Jedoch durch den dünnen Stoff wird nach ein paar Monaten direkt an den inneren Fingern der Stoff reißen. Ein weiteres ist der Klett der nach spätestens 3 Monaten sich aufrollt. Ich habe jetzt in den letzten vier Jahren 11 Paar Handschuhe aufgebraucht, da ich nach den ersten Handschuhen mir direkt ein 10er Pack gekauft hatte. Damals gabs die Handschuhe für gut 28 Euro. Also ein gutes Schnäppchen. Jedoch sind die Handschuhe nun sehr teuer geworden. Sie kosten derzeit 59 Euro und das sind Sie leider nicht mehr wert. Hier kann ich heutzutage keine Kaufempfehlung mehr geben. Wenn es die Handschuhe für 35 Euro gäbe würde ich sagen das es ein guter Deal ist.
Motorrad-Handschuhe bis 110 Euro im Test
16 Adventure-Handschuhe zwischen 44,99 und 109,95 Euro im MOTORRAD-Test. Von ultraleichten Enduro-Modellen bis zu wetterfesten Tourenhandschuhen - welcher schützt am besten und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Adventure-Handschuhe sind beliebtes Zubehör für die Ausstattung von Motorradfahrern und ausgesprochen vielseitig: vom leichten Enduro-Wanderern über ambitionierte Offroad-Ausflüge sowie ausgedehnte Touren mit voll ausgestatteten Reiseenduros oder sogar Motocross-Einlagen - die Einsatzmöglichkeiten sind zahlreich. Das Spektrum reicht von ultraleichten 100-Gramm-Modellen für den reinen Offroad-Einsatz bis zu 200-Gramm-Allwetterhandschuhen für Langstreckentouren. Die Herausforderung: Ein Handschuh für alle Situationen zu finden, der sowohl auf Asphalt bei hohen Geschwindigkeiten als auch im Gelände bei niedrigen Temperaturen funktioniert.
So hat MOTORRAD getestet
MOTORRAD testete 16 Adventure-Handschuhe unter realen Bedingungen auf Asphalt und im Gelände. Als Testfahrzeug diente eine Royal Enfield Himalayan, mit der sowohl kurvige Landstraßen als auch Schotterwege befahren wurden. Vier Redakteure unterschiedlicher Gewichtsklassen und Körperproportionen bewerteten Passform und Komfort, um verschiedene Handformen zu berücksichtigen.
Die Bewertung der Motorrad-Handschuhe erfolgte in vier Hauptkategorien: "Passform, Komfort, Ergonomie" (maximal 30 Punkte), "Schutz und Sicherheit" (maximal 25 Punkte), "Wetterschutz und Klimatisierung" (maximal 20 Punkte) sowie "Ausstattung und Verarbeitung" (maximal 25 Punkte). Griffgefühl, Beweglichkeit sowie etwaige Druck- und Scheuerstellen wurden während der Probefahrten evaluiert.
Beim Sicherheitsaspekt prüften die Tester die Robustheit des Obermaterials und eventuelle Verstärkungen. Besonders wichtig: Die Knöchelprotektoren wurden auf einem professionellen Fallprüfstand getestet, um die tatsächliche Schlagdämpfung zu messen. Bei der Klimatisierung unterschied MOTORRAD zwischen gefütterten Handschuhen (Isolationstest bei Kälte) und ungefütterten Modellen (Belüftungstest).
Alle Handschuhe sind nach der europäischen Norm EN 13594:2015 als Level 1 mit Knöchelprotektor zertifiziert und müssen daher dieselben Mindestanforderungen an Aufprall- und Abriebschutz erfüllen.
Materialien und Konstruktionsunterschiede
Die getesteten Motorrad-Handschuhe zeigen eine enorme Materialvielfalt: Von hochwertigem Känguruleder beim Held Sambia 2 über Ziegenleder-Kombinationen bis zu Polyester-Elastan-Mischungen beim Five TFX3 Airflow. Känguruleder gilt als besonders reißfest und geschmeidig, während Ziegenleder einen guten Kompromiss zwischen Schutz und Beweglichkeit bietet.
Synthetische Materialien punkten in Sachen Motorrad-Bekleidung meist mit geringerem Gewicht und besserer Atmungsaktivität, bieten aber oft weniger Abriebschutz. Entscheidend ist die strategische Platzierung verschiedener Materialien: Verstärkungen an Handballen und Fingerkuppen, dehnbare Einsätze für Beweglichkeit und perforierte Bereiche für Belüftung.
Die Knöchelprotektoren unterscheiden sich erheblich in ihrer Dämpfungswirkung. Während manche Motorrad-Handschuhe im Test die Grenzwerte nur knapp einhalten, bieten andere wie der Touratech Guardo Desert 2 deutlich bessere Schlagdämpfung.
Passform und Größenunterschiede
Ein kritischer Aspekt bei Adventure-Handschuhen ist die Passform. Viele Bekleidungs-Hersteller orientieren sich an unterschiedlichen Handformen: Manche Modelle wie der Acerbis Crossover passen besser zu schmalen Händen mit langen Fingern, während der Touratech Guardo Desert 2 auch breiteren Händen gerecht wird.
Problematisch wird es bei Modellen wie dem Leatt ADV X-Flow 7.5 Short, dessen sehr enge Passform keinen der vier Tester überzeugen konnte. Der LS2 Kubra hingegen begeisterte durch seine universell gelungene Passform. Die Fingerlängen variieren zwischen den Herstellern erheblich, was zu spürbaren Nähten an den Fingerspitzen führen kann.
Ein guter Adventure-Handschuh sollte sich leicht an- und ausziehen lassen, was besonders bei längeren Touren mit häufigen Pausen wichtig ist. Anziehhilfen wie Schlaufen oder dehnbare Bereiche erleichtern das Handling erheblich.
Schutzfunktion vs. Komfort
Der Zielkonflikt zwischen maximalem Schutz und optimaler Beweglichkeit prägt alle Adventure-Handschuhe. Während reine Tourenhandschuhe wie der Alpinestars Corozal V3 mit Membran und Verstärkungen punkten, bieten leichte Endurohandschuhe wie der Five TFX3 Airflow maximales Gefühl, aber minimalen Schutz.
Die Norm EN 13594:2015 Level 1 stellt nur Mindestanforderungen. Im Test zeigten sich erhebliche Unterschiede: Manche Knöchelprotektoren lagen nahe am oberen Grenzwert, andere boten deutliche Sicherheitsreserven. Zusätzliche Verstärkungen an Handballen, Fingerkuppen und zwischen den Fingern erhöhen den Schutz, können aber die Beweglichkeit einschränken.
Klimamanagement und Wetterschutz
Adventure-Handschuhe müssen verschiedenste Wetterbedingungen meistern. Ungefütterte Modelle wie der LS2 Kubra bieten hervorragende Belüftung für warme Tage, können aber bei niedrigen Temperaturen unkomfortabel werden. Wasserdichte Modelle mit Membran wie der Alpinestars Corozal V3 schützen vor Nässe, neigen aber zum Schwitzen.
Besonders problematisch sind Hybridlösungen wie der Bering Zephyr, der eigentlich für den Wintereinsatz konzipiert wurde, aber als Adventure-Handschuh vermarktet wird. Die Passform ist zu globig und Griffgefühl sowie Beweglichkeit leiden unter der warmen Ausstattung. Moderne Belüftungskonzepte setzen auf perforierte Bereiche an der Innenhand und atmungsaktive Materialien am Handrücken. Reflektierende Fingerspitzen wie beim Five TFX3 Airflow verbessern zusätzlich die Sichtbarkeit.
Rechtliche Aspekte und Normen
Alle getesteten Handschuhe erfüllen die europäische Norm EN 13594:2015 Level 1 mit Knöchelprotektor. Diese Norm wird derzeit überarbeitet, da Hersteller teilweise nur die minimal geprüften Bereiche verstärken und den Rest des Handschuhs vernachlässigen. Die neue Norm soll künftig den gesamten Motorrad-Handschuh bewerten - ähnlich wie bei Motorradanzügen mit verschiedenen Schutzzonen. Zusätzlich ist eine spezielle Schutzklasse für leichte Endurohandschuhe in Diskussion, da diese oft in einer Grauzone stehen.
In Deutschland besteht keine Handschuh-Tragepflicht, anders als in Frankreich.
Test: Offroad-Handschuhe
Perfektes Griffgefühl ist beim Cross- und Endurofahren besonders wichtig. Neun Handschuhpärchen der Kategorie bis 50 Euro im Test. Holger Hertneck
Enduristen brauchen für ihr Hobby außer einem stollenbereiften Motorrad nicht nur Helm, stabile Stiefel und strapazierfähige Klamotten, sondern auch geeignete Handschuhe. Dass nietenbesetzte Exemplare aus Leder hier ebensowenig taugen wie mit Karbon überhäufte Modelle oder gar dicke Winterhandschuhe, dürfte jedem klar sein. Bei schweißtreibenden Ausflügen ins Gelände stehen Atmungsaktivität und Griffgefühl an erster Stelle, um Gasgriff sowie Brems- und Kupplungshebel exakt dosieren zu können. Außerdem dürfen die leichten Fingerlinge in der Handinnenfläche keine Falten werfen, die nach kurzer Zeit zu unangenehmen Druckstellen und Blasen führen.
Die Schutzfunktion geländetauglicher Handschuhe geht gegen Null. Dünne Kunststoffprotektoren sind meist schon das höchste der Gefühle - bollige Schützer stören nun mal beim Endurofahren mehr als sie nutzen. Deshalb taugen sie nicht für die Straße, schützen weder vor Kälte noch Regen und reißen bei Asphaltkontakt sofort auf.
Ausgestattet mit neun verschiedenen Paar Handschuhen fuhr MOTORRAD eine Woche lang mit zwei KTM EXC-Modellen kreuz und quer durch die italienischen Berge und hatte ausgiebig Gelegenheit, die Kandidaten auf schnellen Schotterpisten, ruppigen Trampelpfaden und in kniffligen Trialpassagen zu testen.
Völlig untauglich ist keines der Testpärchen, wenngleich es bezüglich der Passform deutliche Unterschiede gibt. Deshalb empfiehlt sich vor dem Kauf auf jeden Fall eine Anprobe, um zu prüfen, ob die Finger lang genug ausfallen, der Daumen an der richtigen Stelle sitzt und sich an der Innenfläche beim Greifen keine Falten bilden.
Als unangenehm erwiesen sich die Kunststoffprotektoren von Ixs, die beim Greifen sehr stark auf die Knöchel drücken, oder die einschneidenden Fingernähte bei Ufo. Ebenfalls etwas verschnitten wirkt das Yoko-Modell mit seinen wulstigen Nähten.
Testergebnisse, Kaufberatung & Preisvergleich
Hier eine Zusammenfassung einiger getesteter Handschuhe:
| Produkt | Punkte | Günstigster Preis | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Spidi Ranger LT | 94 | ab 62,93 Euro | Perfekte Passform für eher breite Hände mit kürzeren Fingern. |
| iXS Viper | 91 | ab 106,99 Euro | Wasserdichter, sauber verarbeiteter Tourenhandschuh, vielseitig einsetzbar. |
| iXS Viper-GTX 2.0 | 90 | ab 106,99 Euro | Der Viper-GTX 2.0 entpuppt sich als überraschend sportlicher Alltagsbegleiter. |
| Modeka Panamericana | 89 | ab 70,90 Euro | Ein toller Handschuh mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. |
| Held Tour-Mate | 88 | ab 84,96 Euro | Der Tour-Mate von Held ist ein guter Touring-Handschuh, der vor allem an den warmen und trockenen Tagen viel Freude macht und Leichtigkeit vermittelt. |
| Rukka Airium 2.0 | 88 | ab 80,42 Euro | Erstklassig verarbeiteter, komfortabler Sommerhandschuh mit sehr guter Passform. Hoher Fahrkomfort, vegane Materialien als Alleinstellungsmerkmal. Wird es abends kühl, kommt er an seine Grenzen. |
| Stadler Guard II GTX | 88 | UVP: 199,-- Euro | Ein echter Allround-Tourenhandschuh. Die Bedienung von kleinen Hebeln und Schaltern an beiden Lenkergriffen ist zeitweise nicht wirklich perfekt, die Finger sind gemessen an der an sich guten Gesamtpassform leider ein Stück zu lang für meine Durchschnittshand. |
| Held Sambia 2in1 Evo GTX | 86 | ab 189,95 Euro | Komfortabler Tourenhandschuh mit großem Einsatzbereich von wam bis kalt und bei Regen, gute Schutzwirkung. |
| Vanucci Touring IV | 84 | UVP: 99,99 Euro | Für das Frühjahr und kühlere Sommertage ist der Vanucci Touring IV zu empfehlen. Steigen die Temperaturen sind schweißnasse Hände die Regel. Mit solider Sicherheitsausstattung und zahlreichen Details sammelt der Handschuh Punkte. |
| Modeka Jayce | 83 | ab 65,90 Euro | Erhältlich ist der Handschuh in drei Farbvarianten Schwarz, Schwarz/ Neon sowie Schwarz/Weiß zum günstigen Preis und in den Größen 6 bis 12 - ein echtes Schnäppchen! |
| Held Satu II | 82 | ab 116,85 Euro | Guter, wasserdichter Handschuh mit Gore-Tex-Membran für den Sommer und die Übergangszeit. |
| Probiker Summer | 81 | UVP: 59,99 Euro | Ein preiswerter, sportlicher Sommerhandschuh zum Reinschlüpfen und Wohlfühlen. |
| Modeka Air Ride Dry | 80 | ab 49,90 Euro | Guter Handschuhe zum kleinen Preis. Geeignet für kürzere Fahrten oder in der Nebensaison. Bei warmem Wetter macht die Membran schlapp. |
| iXS Tour ST-Plus | 68 | ab 89,55 Euro | Ein schöner und gut ausgestatteter Handschuh, der mit klammem Klima und schlecht sitzendem Innenfutter im Test nicht überzeugen kann. Im Sommer zu schlecht belüftet, fehlt für kühle Tage ein wärmendes Futter. |
| iXS Tour LT Handschuh Montevideo Air | 64 | UVP: 59,95,-- Euro | Rund 5.000 Kilometer lang dient der Handschuh als perfekter Begleiter in sommerlicher Hitze, danach ist sein Klettverschluss am Ende. Hoch ist dabei der Tragekomfort, eingeschränkt die Abriebfestigkeit des Textil-Materials beim Einsatz auf Asphalt. |
| iXS LT Montevideo Air | - | ab 179,10 Euro | Rund 5.000 Kilometer lang dient der Handschuh als perfekter Begleiter in sommerlicher Hitze, danach ist sein Klettverschluss am Ende. * Visierwischer am linken Zeigefinger |
Nutzererfahrungen und Empfehlungen:
- Viele Nutzer bemängeln die wechselnde Qualität von Fox-Handschuhen.
- Hebo, O'Neal und Alpinestars werden häufig als Marken mit guter Qualität empfohlen.
- Acerbis-Handschuhe werden als preisgünstige Alternative genannt.
Wichtige Aspekte beim Kauf:
- Passform: Die Handschuhe sollten eng anliegen, aber nicht drücken. Faltenbildung in der Handinnenfläche sollte vermieden werden.
- Material: Leder bietet besseren Schutz, Textil ist atmungsaktiver.
- Schutz: Achten Sie auf Knöchelprotektoren und Verstärkungen an der Handkante.
- Funktionen: Touchscreen-Bedienbarkeit und Visierwischer können nützlich sein.
Beim Kauf von Motorradhandschuhen spielen viele Faktoren eine Rolle. Neben dem persönlichen Geschmack sind vor allem die Passform, das Material und die Schutzwirkung entscheidend. Dieser Artikel bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Arten von Motorradhandschuhen, ihre Eigenschaften und die wichtigsten Kriterien für die Auswahl des richtigen Modells.
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