Wann hast du das letzte Mal einen Fahrradreifen gewechselt? Wahrscheinlich erst vor Kurzem, sonst würdest du nicht googeln, wie du Fahrradreifen entsorgen kannst. Nun, herzlichen Glückwunsch, du bist am Ziel - in diesem Artikel erfährst du, wie du deinen Fahrradschlauch samt Reifen entsorgen kannst.
Fast alle Komponenten deines Fahrrads gehen irgendwann kaputt. Auch wenn dein Fahrrad in neuem Glanz erstrahlt und zur ersten Probefahrt lockt, solltest du nicht vergessen, dass die ausgedienten Komponenten auch irgendwo hinmüssen.
Ein kleiner Defekt ist schnell geflickt, aber früher oder später führt kein Weg an einem Schlauchwechsel vorbei. Grundsätzlich können alte Schläuche einfach in den Hausmüll wandern. Das Basismaterial von Reifenschläuchen ist Butyl - ein synthetischer Kautschuk, dem man mehrere Zusatzstoffe beimengt. Du kannst im Zuge dieses Rücknahmeprogramms defekte Schwalbe-Fahrradschläuche kostenlos im nächsten Fahrradladen abgeben .
Ein Fahrradreifen besteht aus vielen Materialien. Bei der Herstellung von Fahrradreifen kommen mehrere Komponenten zusammen, die eigentlich unterschiedlich entsorgt werden müssten: verschiedene Chemikalien, Gummi, Kautschuk, Kevlar und sogar Metall. Dieser Materialmix macht es auch so schwierig, Fahrradreifen zu recyceln.
Hier eine Übersicht, wie du verschiedene Fahrradkomponenten entsorgen kannst:
- Fahrradschlauch: Restmüll
- Fahrradfelge: Recyclinghof
- Fahrradkette: Stahl, kann nicht aufbereitet werden
- Antriebsriemen: Sondermüll (enthält Carbonfasern)
- Akku (defekt): Fachhändler (zur fachgerechten Entsorgung)
- Schutzblech (Kunststoff): Recyclinghof
- Fahrradcomputer: Elektroschrott-Sammelstellen
- Smarte Helme: Sondermüll (wegen Elektronik)
Recycling von Fahrradreifen
Recyclinghof ist mir zu langweilig. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie du die ausgedienten Reifen entsorgen kannst. Viele regionale Fahrradhändler freuen sich über alte Fahrradreifen. Damit bleiben deine Fahrradreifen noch irgendwie im Umlauf - klasse. Mittlerweile bieten auch einige Hersteller die Rücknahme alter Fahrradreifen an.
Kennst du noch weitere Ideen, wie sich ein Fahrradreifen fachgerecht entsorgen lässt? Weißt noch von weiteren Herstellern, die ebenfalls ein Recyclingsystem anbieten? Für Interessierte: Die TH-Köln hat ein spannendes Verfahren für das Recycling von Fahrradreifen entwickelt.
Schwalbe Recycling System
Kunden können die Fahrradreifen bei allen Händlern, die sich an dem Programm beteiligen, abgeben. Das Logistikunternehmen Emona bringt die Sammelcontainer zum Reifen-Recycling-Stützpunkt von Pyrum. Dort werden die Bestandteile der Reifen in einem patentierten, thermischen Verfahren voneinander getrennt.
Danach werden die wiedergewonnenen Rohstoffe für die Produktion neuer Reifen einsetzt. Knapp 80 Prozent CO2 werden laut Schwalbe so gespart.
Auf der Schwalbe-Webseite finden sich mittlerweile über 1300 teilnehmende Händler. Dort können alte Fahrradreifen abgegeben werden. Ja. Es wird jeder Fahrradreifen angenommen und recycelt. Und man kann natürlich auch Reifen abgeben, wenn man keinen neuen kauft.
Das ist individuell. Zumeist kommt der Händler für die Kosten der Entsorgung (139 Euro pro Container) auf. Es gibt jedoch auch vereinzelt Shops, die von den Kunden eine kleine Beteiligung verlangen.
So funktioniert der Reifen-Recycling-Kreislauf
Die Fahrrad-Altreifen werden in vier Stufen zerkleinert und separiert. Eine Tonne Altreifen ergeben 150 kg Stahl + 100 kg Textilfasern + 750 kg Gummigranulat.
Das Gummigranulat landet bei 700 °C unter Sauerstoffausschluss im Pyrolyse-Backofen. Es entstehen: 190 kg Prozessgas, 250 kg Pyrolyse-Öl und 310 kg Pyrolyse-Koks rCB (Recovered Carbon Black).
Mit dem Gas wird die Pyrolyse-Anlage energieautark betrieben. Das Öl findet seinen Einsatz als Rohölersatz und wird von BASF abgenommen. Das rCB wird für die Produktion neuer Reifen verwendet.
Interview: Felix Jahn, Schwalbe
Schwalbe versucht schon seit den 90er-Jahren, ein Reifen-Recycling-Programm aufzustellen. Im Gegensatz zum Schlauch besteht ein Reifen nicht aus Mono-Material. Er ist deutlich komplexer im Aufbau mit Wulstkern, Karkasse sowie verschiedenen Gummimischungen. Schon die Zerlegung ist eine Herausforderung. Ganz zu schweigen von der Wiederaufbereitung. Umso stolzer sind wir jetzt, den Kreislauf geschlossen zu haben.
Grundsätzlich sehen wir es als unternehmerische Pflicht, so ressourcenschonend wie möglich zu handeln. Die Kreislaufwirtschaft ist dabei ein wichtiger Baustein. Ganz ehrlich: Das Verbrennen von Reifen empfanden wir schon immer als Katastrophe. Die Emissionen, die dabei entstehen, die Ressourcen, die für immer verloren gehen. Ich bin mir sicher, dass auch andere alte Radkomponenten zu hochwertigen neuen werden können. Wir können als Branche den Wandel von der linearen hin zur Kreislaufwirtschaft schaffen.
Unser Projekt hat inzwischen Modellcharakter und wird tatsächlich als Blaupause für Kreislaufwirtschaft in der Reifen- und Gummiindustrie angeführt. Es macht uns schon stolz, dass wir es als Mittelständler geschafft haben, innerhalb von nur zwei, drei Jahren ein Vorzeigeprojekt zu etablieren. Wir bilden natürlich nur einen kleinen Teil des gigantischen Altreifenmarktes ab. Aber was wir angestoßen haben, zeigt, dass auch ein kleines Rad Großes in Gang bringen kann.
Das wichtigste Puzzleteil war das Vertrauen, mit dem wir gemeinsam mit der TH Köln und Pyrum forschen konnten. Ohne deren außergewöhnlichen Einsatz und auch dem von unserem gesamten Team wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Auch unser Logistiker Emons spielte eine wichtige Rolle. Sie haben ein System ausgerollt, ohne kalkulieren zu können, was genau auf sie zukommt. Die Vorleistung sowie das Engagement erzielt man nur, wenn man das aus Überzeugung angeht.
Reifenentsorgung ist für viele Betriebe ein Problem, weil es zeitaufwändig und umständlich ist. Vom Umweltgedanken mal ganz zu schweigen.
Wir arbeiten weiter daran, eine Qualität des recycelten Rußes zu erreichen, mit dem sich langlebige, leistungsstarke Reifen herstellen lassen. Reifenmischungen werden ja aus Virgin Carbon Black gewonnen, einer kohlenstoffreichen Mischung aus Rohöl und Gas. Die Ruße sind dabei in ihren Charakteristika genau definiert. Das ist bei recovered Carbon Black nicht der Fall. Es werden verschiedene Reifen von diversen Marken aufbereitet, und entsprechend gibt es eine Varianz in der Qualität. Wir forschen nun an einem möglichst gleichbleibenden Output. Dann können wir die Gummimischung anpassen.
Dieses Jahr präsentieren wir auf der Eurobike 2023 den ersten Fahrradreifen aus 100 Prozent rCB, der danach im Handel verfügbar ist. Natürlich verfolgen wir das Ziel, so viele Produkte wie möglich mit rCB auszustatten. Als Hersteller übernehmen wir Verantwortung für unsere Produkte - auch über deren Lebenszyklus hinaus. Mit dem Schwalbe Recycling System kümmern wir uns um die Rückführung von Schläuchen und Reifen, um diese anschließend zu recyceln und unnötigen Müll zu vermeiden. Ziel ist es, das wiedergewonnene Material in die Produktion von Neuware einfließen zu lassen und den Recyclinganteil weiter zu erhöhen. Die Abgabe alter Reifen im Rahmen des Schwalbe Recycling Systems bei deiner Fachhändlerin oder deinem Fachhändler ist in der Regel mit einer kleinen Gebühr verbunden. Bitte erkundige dich vorab direkt vor Ort.
Als erster Fahrradreifenhersteller weltweitkümmern wir uns um die Rückführung und das Recycling von gebrauchten Fahrradreifen aller Marken. Das vollständig geschlossene Kreislaufsystem trägt proaktiv zur Energie- und Ressourcenschonung bei und spart 80% CO2 ein.
Jeder Schwalbe-Schlauch ist zu 100 % recycelbar. Gebrauchte, unsortierte Schläuche sind das Ausgangsmaterial für das Recycling. Devulkanisationsverfahren entwickelt. Einbeziehung aller Transportwege äußerst positiv. rund 20 % aus recyceltem Rohstoff.
Allgemeine Entsorgungshinweise
Fahrradfahren liegt im Trend: Es ist gesünder und umweltfreundlicher als die tägliche Spritztour mit dem Auto. Außerdem ist es günstiger - denn der ständige Weg zur Tankstelle entfällt. Wenn nur der lästige Reifenwechsel nicht wäre! Zwar können geschickte Hände das eine oder andere Loch im Schlauch flicken, doch führt früher oder später kein Weg an einem neuen Reifen vorbei.
Grundsätzlich können alte Fahrradreifen einfach in den Müll geworfen werden. In den meisten Fällen wird das wohl auch so gehandhabt - es ist die einfache und preisgünstige Lösung. Allerdings gibt es in einigen Landkreisen spezielle Vorschriften, die eine Entsorgung von Fahrradreifen in der Restmülltonne untersagen und den Gang zum Wertstoffhof verbindlich vorschreiben.
Fahrradreifen sind sogenannter Mischabfall. Das heißt, es kommen dabei mehrere Komponenten zusammen, die eigentlich eine unterschiedliche Behandlung erfordern. Diverse Chemikalien, Gummimischungen, Kautschuk, Kevlar und sogar Metall - das alles ist schwer unter einen Hut zu bekommen.
Viele Materialien sind aber noch sinnvoll verwertbar, weshalb sich die Abgabe der alten Fahrradreifen bei einem Wertstoffhof lohnt. Eine weitere, oft nicht bekannte Möglichkeit zur Entsorgung von Fahrradreifen ist die Abgabe bei einem Fahrradhändler. Zwar besteht dazu keine gesetzliche Pflicht, aber viele Händler nehmen alte Reifen trotzdem zurück.
Das ist in der Regel gar keine schlechte Sache, weil die gut vernetzten Händler die teils schwer zu recycelnden Gummi-Elemente sinnvoller Weiterverarbeitung zuführen können und über entsprechende Kontakte zu Herstellern verfügen.
Fahrradreifen für den nächsten Sperrmüll zu sammeln, ist ebenfalls eine praktikable Lösung. Bei Fahrradreifen ist die Nutzbarkeit nicht so kritisch wie bei motorisierten Fahrzeugen. Anders als beim Auto gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Profiltiefe.
Wenn ein Fahrradreifen abgenutzt, rissig oder beschädigt ist, sollte er allerdings aus Gründen der Fahrsicherheit ausgetauscht werden. Abgefahrene und spröde Reifen haben bei Nässe und Glätte eine deutlich verringerte Bodenhaftung. Der Bremsweg wird dann übermäßig lang und das Fahrrad kann bei Bremsmanövern und in Kurvenfahrten viel schneller außer Kontrolle geraten.
Unfälle mit dem Fahrrad sind keine Lappalie, sondern können zu schweren Verletzungen führen und andere Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft ziehen. Daher gilt auch beim Fahrrad wie beim Auto, dass mit ordentlicher Bereifung gefahren werden sollte, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen.
Abgenutzte Fahrradreifen können im Restmüll entsorgt werden. Dies gilt übrigens auch für Fahrradschläuche. In die Wertstofftonne gehören Fahrradmäntel und -schläuche nicht!
Alternativen zur Entsorgung
Nicht unbedingt müssen Sie alte Reifen auch entsorgen. Nur weil diese am Fahrrad keine Verwendung mehr finden, heißt dies nicht, dass sie nicht noch anders genutzt werden können. Alte Reifen können noch zu vielerlei Zwecken dienen. Zum Beispiel können Reifenstücke als Transportsicherung für empfindliche Gegenstände verwendet werden. In kleine Stücke geschnitten, können sie auch als Gummipuffer für Schraubverbindungen dienen. Das sogenannte „Upcycling“, also die Zuführung einer neuen Verwendung, kann eine interessante Alternative zur Entsorgung darstellen. Zu diesem Zweck können gebrauchte Reifen zum Beispiel bei Ebay, auf Flohmärkten oder in Kleinanzeigen veräußert oder verschenkt werden. Einen hohen Erlös sollten Sie allerdings nicht erwarten, sondern froh sein, wenn Ihnen jemand die alten Reifen abnimmt.
Rohstoffe und Schadstoffe in Fahrradreifen
Ruß ist neben Kautschuk ein wesentlicher Bestandteil von Radreifen. Im Recycling kann der enthaltene Ruß nahezu vollständig extrahiert und wiederverwendet werden. Der Gummi im Reifen kann nicht wieder verwendet werden. Er wird allerdings zu Kohlenwasserstoffen veredelt und kann dann von der Chemieindustrie als Ausgangsstoff verwendet werden. Hierdurch wird Erdöl eingespart. Stahl dient im Reifen zur Stabilisierung. Die im Gummi einvulkanisierten Stahlstreifen können nach Zerkleinerung des Reifens recycelt werden.
Reifen enthalten polyzyklische und aromatische Kohlenwasserstoffe. Diese sind zwar ungefährlich, solange sie im Reifen gebunden sind, werden allerdings bei der Verbrennung freigesetzt. Daher sollten Reifen nur fachgerecht entsorgt oder recycelt werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie können Fahrradreifen am einfachsten entsorgt werden?
Gebrauchte Radreifen können im Restmüll (Schwarze Tonne) entsorgt werden.
Dürfen Fahrradschläuche in der Gelben Tonne entsorgt werden?
Nein, alte Schläuche dürfen nicht in die Wertstofftonne geworfen werden.
Können Radreifen recycelt werden?
Ja, es gibt neuerdings dazu ein Verfahren.
Fahrrad entsorgen
Neben persönlichen Faktoren wie der Ästhetik, dem Komfort oder der (ausbleibenden) Nutzung, gibt es Fälle, in denen Du ein Fahrrad grundsätzlich entsorgen solltest. Dazu gehören vor allem Schäden am Rahmen: wenn der Rahmen nach einem Sturz zum Beispiel verbogen ist, sollte das Rad nicht mehr gefahren werden. Die Gefahr von einem Bruch des Rahmens während dem Fahren ist zu hoch.
Wenn es an die Entsorgung vom Fahrrad geht, stehen Dir einige Wege zur Auswahl. Je nach Situation, gewünschtem Aufwand oder finanziellen Spielraum bieten sich unterschiedliche Entsorgungswege an. Ein klassischer Entsorgungsweg ist der lokale Wertstoffhof. Dort kannst Du Dein Fahrrad problemlos abgeben - für Privatpersonen ist dieser Service häufig kostenlos. Die gewerbliche Entsorgung von Fährrädern ist beim Wertstoffhof wiederum fast immer mit Kosten verbunden.
Wenn die Zeit nicht drängt, ist eine einfache Möglichkeit, das Fahrrad im Rahmen der nächsten Sperrmüllabholung zu entsorgen. Diese wird von Städten und Gemeinden in der Regel kostenlos angeboten, allerdings nur zu bestimmten Zeiten bzw. auf Nachfrage.
Zügiger klappt das Ganze mit der Miete eines Sperrmüllcontainers. In diesem Fall stellt Dir ein privates Entsorgungsunternehmen einen Container für die Entsorgung Deines Fahrrads zur Verfügung. In dem Container dürfen neben dem Rad auch weiterer Sperrmüll wie Matratze, Möbel, Spiegel und Co. landen. Achtung: ein E-Bike zählt nicht als Sperrmüll, sondern Elektro-Altgerät.
Die wohl bequemste Entsorgungsoption ist die Abholung des alten Fahrrads. Zuletzt besteht die Möglichkeit, ein Fahrrad beim Schrotthändler zu entsorgen. Hier sei angemerkt, dass nicht alle Schrotthändler Fahrräder annehmen. Um erfolglose Versuche zu vermeiden, solltest Du den jeweiligen Anbieter vorab kontaktieren.
Das Fahrrad als Abfall zu entsorgen, sollte der letzte Weg sein. Denn Fahrräder sind in der Regel sehr robust und defekte Einzelteile können noch ausgetauscht bzw. repariert werden. Viele Fahrradhändler oder Fahrradwerkstätte nehmen gerne alte Räder an, die sie anschließend reparieren und neu verkaufen. Bei gut erhaltenen Modellen kannst Du für Dein Rad sogar noch etwas Geld heraushandeln. Apropos Fahrradwerkstatt: die Reparatur eines Fahrrads ist oft günstig möglich und bringt es wieder in Schwung.
Mache mit Deinem geliebten Drahtesel doch einem anderen eine Freude und spende es zum Beispiel einer sozialen Organisation. Für kreative Köpfe kann die Fahrradentsorgung auch zur Inspiration für eine neue Deko in Haus oder Garten werden.
In vielen Fällen ist die Entsorgung eines Fahrrads kostenlos möglich: ob Wertstoffhof, Sperrmüllabholung oder Schrotthändler, hier wirst Du das Rad mit kleiner Münze los. Bei der Abgabe beim Fahrradhändler, in der Werkstatt oder beim Verkauf an Privatpersonen kannst Du mitunter auch noch etwas Geld bekommen.
Bei einer Abholung bzw. Entrümpelung sind die Kosten von Faktoren wie zum Beispiel dem Transport- und Personalaufwand abhängig. Wenn Du einen Sperrmüllcontainer mieten möchtest, ist vor allem der Standort sowie die Containergröße ausschlaggebend für den Preis. Beachte allerdings, dass in einem Container neben einem Fahrrad zahlreiche weitere Gegenstände Platz finden.
Einzelteile austauschen
In der Praxis muss meist nicht das komplette Fahrrad entsorgt, sondern theoretisch lediglich einzelne Teile ausgetauscht werden. Wenn der Fahrradreifen abgenutzt, rissig oder spröde ist, sollte er sicherheitshalber ersetzt werden. Die alten Fahrradreifen, sprich Mäntel und Schläuche, können anschließend im Restmüll entsorgt werden. In der Wertstofftonne haben sie entgegen gängiger Meinung nichts zu suchen. Besitzt Du einen alten Schlauch der Marke Schwalbe? Dann kannst Du ihn auch kostenlos im nächsten Fahrradladen abgeben.
Eine verrostete Fahrradkette kann schnell den Spaß am Fahren zerstören. Und wenn sie reißt, es ist ganz zu spät. Der Materialmix, aus dem Fahrradsattel bestehen, lässt sich bisher nicht recyceln. Fahrradhelme gehören in den Restmüll bzw. können auch beim Wertstoffhof abgeben werden. Bei letzterem kannst Du auch smarte Helme mit integriertem Licht entsorgen.
Fahrradlicht, Tacho und andere elektronische Komponenten eines Fahrrads zählen zum Elektroschrott und können zum Beispiel beim Wertstoffhof abgeben werden.
E-Bike Entsorgung
Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrrädern sind E-Bikes mit Motoren ausgestattet, weshalb sie bei der Entsorgung als Elektroschrott zählen. Die Entsorgungsoption als Sperrmüll fällt damit in den meisten Gemeinden weg. Der Wertstoffhof bleibt nichtsdestoweniger die richtige Anlaufstelle für die Entsorgung eines E-Bikes.
Tipp: Wenn Du Dir ein neues E-Bike kaufst, ist der Händler zur Rücknahme Deines alten E-Bikes verpflichtet. Vorausgesetzt, seine Verkaufsfläche beträgt mehr als 400 m².
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