Eric Grabenbauer Wiesenbach Radweg Informationen

Das Land Baden-Württemberg plant, in Wiesenbach mit Unterstützung der Gemeinde einen neuen Radweg zu bauen. Der rund 300 Meter lange Streckenabschnitt soll die Lücke zwischen dem Sportplatz und dem Hochwasserrückhaltebecken Brühl schließen. Die Kosten für dieses Vorhaben werden auf etwa 550.000 Euro geschätzt.

Der Gemeinderat hat das Projekt einstimmig befürwortet, obwohl es anfangs auch kritische Stimmen gab. Eine neu gegründete Initiative um den früheren Bürgermeister Friedbert Kaiser sieht das Projekt jedoch kritisch. Sie argumentiert, dass es in unmittelbarer Nähe bereits einen bestehenden Radweg gibt und die Investition daher unnötig sei.

Im September 2021 hatte der Gemeinderat einstimmig ein Radverkehrskonzept beschlossen, das den Weg zwischen dem Parkplatz am Sportplatz und dem Hochwasserrückhaltebecken beinhaltet. Der Radweg soll südlich der Landesstraße L532 zwischen der Fahrbahn und den beiden Fußballplätzen verlaufen und am Kreisverkehr "Langenzeller Buckel" einen Übergang zu der Park- und Mitfahranlage ermöglichen. Darüber hinaus soll das dortige Neubaugebiet über den Weg über die Biddersbach-Brücke an das innerörtliche Radwegnetz angeschlossen werden.

Die Kosten stiegen aufgrund der vom Land geforderten durchgängigen Breite von 2,50 Metern auf 547.000 Euro. Die Gemeinde muss rund 30.000 Euro aufbringen, was der Gemeinderat für sinnvoll hielt.

Kritik an den Plänen

Der frühere Bürgermeister Friedbert Kaiser hat einen Brief verfasst, der von weiteren Unterstützern unterschrieben wurde. Darin heißt es unter der Überschrift "Unnötiger Radweg in Wiesenbach - Verschwendung von Steuergeld": "Man reibt sich die Augen und muss noch mal lesen: In Wiesenbach soll parallel zum vorhandenen Radweg beim Sportplatz ein zweiter Radweg gebaut werden."

Die Initiative argumentiert, dass die vermeintliche Lücke nicht existiere, da bereits ein beliebter Radweg durch den gesamten Ort, an den Sportplätzen vorbei bis nach Langenzell, vorhanden sei. Sie kritisiert die hohen Kosten und sieht darin eine Verschwendung von Steuergeldern. Die Initiative fragt sich, warum Bund und Land "dieses unsinnige Vorhaben" akzeptieren und bereits eine Förderung zugesagt haben.

Es wird befürchtet, dass für den Radweg Bäume gefällt und Stützmauern errichtet werden müssen. Die Initiative will an den Gemeinderat appellieren, seine Entscheidung zu überdenken. Andernfalls sei ein Bürgerbegehren denkbar.

Reaktion der Gemeinde

Bürgermeister Eric Grabenbauer weist die Kritik zurück und betont, dass das Projekt nicht sinnvoll wäre, wenn es der Gemeinderat nicht einstimmig beschlossen hätte. Er argumentiert, dass es um ein durchgängiges Radwegenetz und eine Verbesserung der innerörtlichen Anbindung gehe.

Eric Grabenbauer wehrt sich gegen die Darstellung bei Mario Barth. Rund 1,9 Millionen Zuschauer saßen vor dem Fernseher, als sich RTL in der Sendung "Mario Barth deckt auf!" kürzlich mit dem umstrittenen geplanten Radweg am Ortsausgang Richtung Langenzell beschäftigte. Und die meisten Wiesenbacher waren entsetzt.

Weitere Themen in Wiesenbach

Ein weiteres Thema, das Bürgermeister Grabenbauer umtreibt, ist der schon lange gewollte Radweg nach Langenzell. Man habe in der Vergangenheit Grundstücke gekauft und Messungen durchgeführt, der landschaftspflegerische Begleitplan liege auch schon auf dem Tisch - dennoch sei dieser Radweg in den Plänen des Landes beziehungsweise Landratsamtes für den Radwegebau bis 2020 nicht mit einer hohen Priorität bedacht worden.

Auch der Breitbandausbau in Angriff genommen werde, habe finanzielle und praktische Gründe. „Die Bürgerinnen und Bürger bekommen angeboten, sich jetzt an das Internet der Zukunft mit über 1 Gbit Datenübertragungsgeschwindigkeit anschließen zu lassen. Viele Anwohner würden das Angebot nutzen. Auch Dr.

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